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Thema: Zeitungssterben

  1. #31
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    BILD und Senseo

    Lieber schmeiss ich die Senseo weg, als nur ein Schundblatt zu ordern!

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Bild.png 
Hits:	26 
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ID:	5065
    Quelle: Senseo Pad-Packung

    LG
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  2. #32
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    Ach, was ist es wieder schön!!!

    Man könnte stundenlang tanzen!

    Die "Drecks-Lügen-Blätter" kriegen genau die Quittung, die sie brauchen und sich selbst verdient haben!

    So sieht es aus mit dem Qualitäts-Lügen-Journalismus!

    Der vierteljährliche Tag der Abrechnung beschert den meisten Tages- und Wochenzeitungen wieder Auflagenverluste. Unter den sieben überregionalen Tageszeitungen findet sich mit dem Handelsblatt dank steigender Digital-Kunden-Kartei nur ein Gewinner , bei den neun Wochen- und Sonntagszeitungen legte nur Das Parlament zu. Die großen Verlierer kommen mit Bild, Welt und Bild am Sonntag allesamt von Springer.

    IVW: Überregionale Tageszeitungen im 2. Quartal 2018 (nur Abo+EV)
    Abo+EV 2018-II vs. 2017-II
    Platz Titel 2018-II absolut in %
    1 Bild (+Fussball Bild) 1.449.548 -169.363 -10,5
    2 Süddeutsche Zeitung 288.228 -10.836 -3,6
    3 Frankfurter Allgemeine 199.054 -7.375 -3,6
    4 Handelsblatt 90.271 320 0,4
    5 Welt (+ Welt Kompakt) 83.660 -8.223 -8,9
    6 taz.die tageszeitung gesamt 43.002 -873 -2,0
    7 Neues Deutschland Gesamt 22.806 -1.689 -6,9

    Quelle und weitere Zahlen: https://meedia.de/2018/07/19/ivw-bli...d-zeit-stabil/
    LG
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  3. #33
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    Sachsen: Kiosk-Besitzer stoppen SPIEGEL-Verkauf



    Liebe Grüße
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  4. #34
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    AW: Zeitungssterben

    Totaleinbruch: 6,5 Millionen Euro Minus – Dem „Spiegel“ laufen die Werbekunden davon

    Der „Spiegel“ hat nicht nur journalistisch, sondern auch wirtschaftlich ein katastrophales Jahr hinter sich: Die Werbeumsätze sind um 11,4 Prozent eingebrochen. Einen solchen Absturz erlebte keine andere Publikumszeitschrift. Das Nachrichtenmagazin nahm in den ersten acht Monaten 6,49 Millionen Euro weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


    Das geht aus der sogenannten Nielsen-Analsye hervor, über die der Branchendienst Meedia berichtet. Der „Spiegel“, einst aufgrund der Anzeigenflut eine Gelddruckmaschine, fiel im Ranking der umsatzstärksten Zeitschriften von Platz 3 auf Platz 5 zurück. Offensichtlich haben nicht nur die Leser genug von der einseitigen, polemischen Meinungsmache, sondern inzwischen auch die Unternehmen. Zuletzt hatte das Magazin Horst Seehofer auf seinem Titelblatt als „Gefährder“ bezeichnet und damit mit potenziellen islamistischen Terroristen gleichgesetzt.

    Obwohl auch der „Focus“ 4,3 Prozent seiner Umsätze verloren hat, zogen er und die „Bild am Sonntag“ am „Spiegel“ vorbei. Insgesamt setzte das Hamburger Magazin im Anzeigenverkauf nur noch 50,5 Millionen Euro um.

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben in den ersten acht Monaten des Jahres 2018 laut Nielsen durchschnittlich rund 3,2 Prozent ihrer Brutto-Werbeumsätze aus dem Vorjahreszeitraum eingebüßt. Der Spiegel ist der mit Abstand größte Verlierer – sowohl in Euro als auch in Prozent.
    Vorn befinden sich die TV-Tageszeitungs-Beilage „rtv Plus“ und der „Stern“, der „nur“ 1,8 Prozent verlor. Danach folgen „Focus“, „Bild am Sonntag“ und auf Platz fünf der „Spiegel“. (WS) weiter: https://www.journalistenwatch.com/20...illionen-euro/

    ... weg damit!

    LG

  5. #35
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    Zeitungssterben

    In gut 4 Wochen gibt es die nächsten Zahlen, die uns alle erfreuen werden!

    Daher sollte man wisse, dass die Huffington Post Deutschland etwas kritischer zu sehen ist!

    So eine "richtige" Zeitung ist das nämlich nicht!

    Seit dem 10. Oktober 2013 gibt es auch eine Ausgabe für Deutschland (Huffpost), die mit dem Magazin Focus (Hubert Burda Media) kooperiert, mit einer Reichweite von über 4 Mio. Lesern im Monat.

    ...

    Publikationsmodell

    Die Huffington Post vereint verschiedene Autorenmodelle, unter anderem eigene Artikel, externe Links zu Nachrichtenquellen und -kolumnisten sowie Inhalte von freien Journalisten und Bloggern. Ein schwankender Anteil der Beiträge wird von unbezahlten, freiwilligen Autoren verfasst. Teilweise wird dabei Inhalt dritter Anbieter neu aufgearbeitet und verlinkt. Daneben stehen hauseigene Kolumnen von Huffington selbst und einem Kernteam von Mitarbeitern. Zudem publiziert die Huffington Post Beiträge von Prominenten aus dem Bereich Politik, Journalismus, Wirtschaft und Unterhaltung (u. a. Norman Mailer, John Cusack, Bill Maher).

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/The_Huffington_Post
    Also genau schauen, wer da was schreibt!

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  6. #36
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    IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Bild, Welt und BamS verlieren um die 10%, Handelsblatt, Zeit und F.A.S. dank Digital-Kunden stabil

    Man geht jetzt dazu über das Thema totzuschweigen!
    Naja, auch eine Kurzmeldung kann eine gute Meldung sein!

    Die überregionalen Tages- und Wochenzeitungen verzeichneten auch im dritten Quartal 2018 fast durchgängig schrumpfende Verkaufszahlen. Laut IVW büßten vor allem Springers Bild, Welt und Bild am Sonntag massiv Käufer ein - zwischen 9,7% und 11%. Weitgehend stabil blieben die Zahlen von Handelsblatt, Zeit und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung - dank stark wachsender Digitalkundenkartei.

    Quelle: https://24press.de/nachrichten/ivwbl...lkunden-stabil
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  7. #37
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    AW: Zeitungssterben

    Zahlen zu frustrierend? Vier deutsche Magazine wollen keine heftbezogenen Auflagen mehr melden

    Einen Schritt zu mehr Intransparenz gegenüber Kunden und Agenturen werfen Fachverbände den Verlagen Spiegel, Gruner + Jahr, Burda und Zeit vor. Diese hatten zuvor erklärt, ab 2019 keine Meldungen mehr über heftbezogene Auflagen ihrer Wochenpublikationen an die IVW richten zu wollen. Die Quartalsmeldungen wolle man jedoch bis auf Weiteres beibehalten.



    Wenn im Sozialismus erhobene Statistiken Tendenzen erkennen ließen, die sich nicht mit den Erwartungen und Verkündigungen der politischen Führung in Einklang bringen ließen, bestand deren Reaktion darauf nicht selten darin, eine solche Statistik einfach nicht mehr zu führen.

    Deshalb gab es in der UdSSR auch keine Statistik über die Einkommens- und Vermögensdifferenzierung, weil mit der Errichtung eines sozialistischen Staatswesens auch Gleichheit und soziale Gerechtigkeit verwirklicht worden wären. In der DDR gab es keine Arbeitslosenstatistik, weil es nach offizieller Darstellung gar keine Arbeitslosen geben konnte.

    Wollen führende deutsche Wochenzeitschriften ab 2019 keine heftbezogenen Auflagen mehr veröffentlichen, weil die Zahlen den Schluss nahelegen könnten, es gäbe eine Vertrauenskrise deutscher Leitmedien?

    Wie das Fachmagazin „Horizont“ berichtet, haben die Verlage von Spiegel, Stern (Gruner + Jahr), Focus (Burda) und Zeit sich zu diesem Schritt entschlossen und bei der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) kurz hintereinander entsprechende Kündigungen eingereicht.

    „Negative Berichterstattung in der Fachpresse“


    Zwischen den Zeilen klingt an, dass tatsächlich die in den letzten Jahren zum Teil deutlich sinkenden Auflagenzahlen der großen Zeitschriftentitel zu diesem Entschluss beigetragen haben könnten. So heißt es zur Begründung, heftbezogene Auflagen würden im Anzeigenmarketing „keine große Rolle spielen, aber andererseits zu negativer Berichterstattung der Fachpresse führen“.

    Auch Kostengründe werden angeführt – was die Wirkung der Entscheidung nach außen jedoch noch unvorteilhafter macht. „Horizont“ zufolge liegt der finanzielle Aufwand, der für Titel dieser Größe mit der Meldung verbunden sei, nämlich nur bei rund 2500 Euro pro Jahr – plus dem internen Meldeaufwand.

    Kunden und Agenturen reagieren denkbar unentspannt auf den Schritt: „Ein Rückzug der Verlage aus dieser unabhängigen Auflagenprüfung führt zu Intransparenz und ist für die werbenden Unternehmen nicht hinnehmbar“, meint Joachim Schütz, Geschäftsführer der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM). Klaus-Peter Schulz, Geschäftsführer des Agenturverbandes OMG, warnt, der Entschluss könne „die Gattung Print nachhaltig beschädigen“.

    Das System der „heftbezogenen Auflagenmeldungen“ wurde 1996 zusätzlich zu den traditionellen Quartalsmeldungen ins Leben gerufen. Es soll Kunden und Agenturen die Planung erleichtern, insbesondere vor dem Hintergrund von Garantieauflagen. Bleibt ein Titel unter diesen garantierten Werten, werden Nachforderungen fällig.
    „Dies dürfte denn auch der Hauptgrund für die Wochentitel sein, aus der heftbezogenen Auflagenmeldung auszusteigen“, mutmaßt Horizont, „denn gerade bei ihnen sind die Auflagenschwankungen von Ausgabe zu Ausgabe oft erheblich – und tendenziell sinken die Verkäufe.“

    Komplettausstieg als nächster Schritt befürchtet


    Joachim Schütz erklärt, beim IVW handele es sich um das bestbewährte und älteste sogenannte Joint Industry Committee (JIC) der Medienbranche. Mit ihrer Teilkündigung stellen sich die Großverlage auf diese Weise gegen den Konsens in der Kommunikationswirtschaft bezüglich mehr Transparenz und Qualität in den Leistungsnachweisen. Dies betrachtet Schütz als Schritt in die falsche Richtung „in einem Zeitalter, in dem Internetmedien und allen voran die US-Plattformen jeden Klick messen und dokumentieren“. Insofern stellten sich die vier Wochentitel gegen die Wünsche der Werbewirtschaft – und signalisierten damit indirekt auch, dass sie ihrem Anzeigengeschäft eine weiterhin sinkende Bedeutung beimessen.

    Nun befürchten Kunden und Agenturen gar einen kompletten Ausstieg aus der IVW, was auch eine Folgewirkung auf andere Verlage haben könnte. Die stetigen Minus-Zahlen hätten bereits dazu geführt, dass 2017 manche Special-Interest-Verlage einzelne Titel aus der IVW abgemeldet hätten, schreibt Horizont. Auch einige regionale Zeitungsverlage würden dies erwägen, da das nationale Anzeigengeschäft, das für die IVW relevanter ist, bei ihnen nur eine geringe Rolle spiele.

    Gerüchte über Pläne für einen Komplett-Ausstieg dementieren die Großverlage jedoch derzeit noch. Man wolle sich auf die quartalsbezogene Auflagenmeldung konzentrieren, heißt es in vier wortähnlichen Statements, die Horizont vorliegen. Die Quartalsmeldung sei „die aus unserer Sicht relevantere Auflagenstatistik“, teilen Focus und Zeit dem Magazin mit. Und auch Spiegel und Stern setzen „selbstverständlich“ weiterhin auf die Zusammenarbeit mit der IVW.


    ...DDR 2.0 ? Neues Deutschland! Bauernecho! Nationale Zeitung! .... jeden Samstag gibt es eine Trabant Farbbeilage!

    LG

  8. #38
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    Bedrohliche Zahlen für den Mainstream auf „Papier“

    Hier nachträglich noch mal ein paar Zahlen des fortlaufenden und selbstverschuldeten Niedergangs!

    Die Zeitungen und Magazine in Deutschland verlieren zusehends immer mehr Auflage. Jetzt wird es gar dramatisch, so ein Kommentar dazu in der „NZZ“, aufgegriffen zunächst von „MMNews“. Demnach wird den großen Meiden wie den öffentlich-rechtlichen Sendungen sowie auch den Zeitungen SZ oder „Taz“ bescheinigt, sie würden immer grobkörniger um ihre „Deutungshoheit“ kämpfen. Das scheint auch nötig zu sein…
    Die Zahlen sind eindeutig. Der Chef des Unternehmens Presse-Grosso, der Papiererzeugnisse an die Verkaufsstellen bringt und dort quasi auch verwaltet, meint, der Umsatz an Kiosken oder in verschiedenen Zeitungsläden würde deutlich zurückgegangen sein.
    Presseabsatz um fast 11 % schlechter

    In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ging der „Presseabsatz“ dann gleich um 10,8 % nach unten. Dies sieht der Presse-Grosso-Chef Nolte als „mittelschwere Katastrophe“. Dabei würden vor allem die Tageszeitungen besonders viel Auflage verlieren, heißt es.
    Dies würde sich bezahlt machen: Das Druckzentrum der „Leipziger Volkszeitung“ wird im Jahr 2019 schließen. Auch die „Bild“ lässt dort nicht mehr drucken. Dafür at die Zeitung „Bild“ im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal offenbar 11(!) % verloren. Das sind fast 180.000 Exemplare. Die Zeitung wird lediglich noch gut 1,4 Millionen Mal am Tag verkauft.
    Vor vielen Jahren betrug die Auflage in etwa 6 Millionen.

    Die „FAZ“ verlor 4,7 %. Die „Welt“ muss sich mit fast 10 % Abschlag begnügen und kommt auf gut 81.000 verkaufte Zeitungen am Tag. Die „Bild am Sonntag“ musste 10,5 % Auflagenverlust hinnehmen und wird noch gut 791.000 Mal wöchentlich verkauft. Die „Welt am Sonntag“ lässt sich 3,7 % weniger verkaufen. Das macht unter dem Strich 212.146 Zeitungen.
    Die Leitmedien haben sich in den vergangenen Jahren oft auch „Qualitätsmedien“ nennen dürfen. Weil die Menschen ihnen offenbar vertrauten oder versuchten, ihnen zu vertrauen. Gelingt dies jetzt auch noch? Wir meinen: Nein.

    Quelle: https://www.politaia.org/enthuellt-b...am-auf-papier/
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  9. #39
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    Wie Großverlage wie Spiegel Auflagenverluste verschleiern wollten - und scheiterten

    Spiegel, Stern, Zeit und Focus wollten mit einem Taschenspielertrick ihre Auflagenverluste kaschieren. Zahlen über verkaufte Exemplare wollten sie nur alle drei Monate melden. Doch ihre Rechnung ging nicht auf. Die Werbebranche zwang sie in die Knie.
    Woche für Woche zeigen die Auflagen der deutschen Magazine und Wochenzeitungen nur in eine Richtung - nach unten. Dank der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) kann man dies in den einschlägigen Branchendiensten auch verfolgen. So können Interessierte in regelmäßigem 7-Tage-Abstand zur Kenntnis nehmen, welche Titel sich am Kiosk wie gut oder wie schlecht verkauft haben. Somit bekommt auch der Leser mit, wie eigentlich die Auflagenentwicklung von Stern und Co. verläuft.
    "Negative Berichterstattung der Fachpresse" wurde bemängelt

    Dem wollten die Großverlage Spiegel, Gruner + Jahr (Stern), Hubert Burda (Focus) und Zeit Verlagsgruppe eben einen Riegel vorschieben. Ab 2019 wollten sie die aktuellen Zahlen der verkauften Exemplare nur noch ein Mal alle drei Monate an die IVW melden. Sie gaben sich dabei nicht mal die Mühe, ihre wahren Motive zu verschleiern. Die Rede war von "negativer Berichterstattung der Fachpresse", die wahrscheinlich den einen oder anderen potenziellen Werbekunden vergraulen würde.
    Was sie dabei verschwiegen: Die sinkenden Verkäufe zeigten nicht nur, dass den führenden Medienhäusern interessierte Käufer davonlaufen, sondern dass dies auch zu Rückzahlungen an die Werbekunden führen würde, da die Verlage diesen vorher sogenannte Auflagen-Garantien gegeben hatten. Das bedeutet: Erreicht ein Heft die vorher versprochene Verkaufszahl nicht, wird eine Rückzahlung fällig. Bei der Krise der Printmedien in den letzten Jahren dürfte dies öfter der Fall gewesen sein...
    Also sah man die Zeit nun gekommen, neue Wege zu gehen, die Strategie zu ändern. Aber die Verlage haben offenbar nicht mit einer heftigen Reaktion der Werbebranche gerechnet. Unter anderem meldete sich Joachim Schütz, Geschäftsführer der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), zu Wort und erklärte laut Meedia:
    Die Prüfung der von den Verlagen gemeldeten Auflagen durch die IVW als unabhängige Prüfinstanz ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Markt. Planung und Einkauf erfolgen im Anzeigenmarkt nach garantierten und geprüften Auflagen, die daher nach wie vor ein wichtiges Kriterium für die Titelselektion darstellen. Ein Rückzug der Verlage aus dieser unabhängigen Auflagenprüfung führt zu Intransparenz und ist für die werbenden Unternehmen nicht hinnehmbar. Die betroffenen Verlage schneiden sich ins eigene Fleisch."
    Auch der Geschäftsführer der Organisation der Mediaagenturen (OMG), Klaus-Peter Schulz, übte scharfe Kritik am geplanten Vorgehen der Medienhäuser. Der Onlinebranchendienst Meedia zitierte ihn mit den Worten:
    Der Entschluss, aus dem Meldeverfahren für Heftauflagen auszuscheiden, könnte die Gattung Print nachhaltig beschädigen."
    Dann aber der Rückzieher und eine Entschuldigung für "die Verwirrung"
    Nach massiven Protesten knickten Spiegel, Zeit Verlagsgruppe und Gruner + Jahr ein. Sie gaben bekannt, dass 2019 alles beim Alten bleibt. In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklärten die drei Verlage, dass man "das laute und kritische Echo" aus dem Markt und von Kunden gehört habe und entschuldigten sich für "die Verwirrung".
    Zwei Tage später zog auch Focus nach. In einem Statement erklärte der Burda-Manager Burkhard Graßmann, Focus habe sich auf ausdrücklichen Wunsch, zunächst von Gruner + Jahr, dann der anderen beiden Verlage, dazu entschlossen, "der in Hamburg geborenen Initiative, künftig keine heftbezogenen IVW-Meldungen mehr auszuweisen, beizutreten". Umso überraschter war man offenbar vom Kurswechsel der Kollegen aus Hamburg. Beleidigt fügte der Manager hinzu:
    Wir werden die Suppe, die uns die Hamburger Kollegen eingebrockt haben, nicht alleine auslöffeln. Aus diesem Grund wird auch Focus über den 1. Januar 2019 hinaus heftbezogene IVW-Meldungen abgeben."

    Quelle: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/...eiern-wollten/
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