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Thema: Zeitungssterben

  1. #41
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    AW: Zeitungssterben

    Absturz der Printmedien setzt sich fort: Stern, Bild, Welt und BamS Verlierer des vierten Quartals

    Der Absturz der Printmedien in Deutschland geht weiter. Über 80 Prozent der wichtigsten Magazine haben im vierten Quartal 2018 Käufer verloren. Stern, Welt und Bild am Sonntag verloren im zweistelligen Prozentbereich. Gewinner gibt es nur wenige.



    Es geht weiter bergab für die deutschen Printmedien. Nach einer aktuellen Analyse der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern IVW gewannen von den 100 am Kiosk erhältlichen Magazinen mit den höchsten Abo- und Kioskauflagen im Vergleich zum Vorjahr nur 19 Käufer hinzu, darunter vor allem Programm- und Spartenzeitschriften wie TV Plus und Landidee.

    Nur noch zwei am Kiosk verkaufte Magazine kommen in den Kategorien Abonnements und Einzelverkauf auf eine Auflage von über eine Million, TV 14 und TV Digital mit 1,98 bzw. 1,26 verkauften Exemplaren. Doch auch diese beiden verloren deutlich.
    Großer Verlierer unter den politischen Wochenmagazinen ist der Stern, der 11,3 Prozent verlor. Bei den überregionalen Tages- und Wochenzeitungen büßten vor allem Bild, Welt und Bild am Sonntag Käufer ein.

    Bei den Tageszeitungen stürzte die Welt um 11,7 Prozent ab. Inklusive Welt kompakt finden sich für sie nur noch 76.455 Käufer pro Tag. Bild verlor ebenfalls massiv – knapp zehn Prozent. FAZ und taz verloren geringfügig. Zulegen konnte das Handelsblatt durch die steigende Zahl von Digital-Kunden.

    Bei den Wochenzeitungen ging es für die Bild am Sonntag mit einem Minus von 11,3 Prozent am stärksten bergab. Zeit, Welt am Sonntag und FAS verloren vergleichsweise moderat. Einige kleinere Titel wie der Freitag und Das Parlament konnten sogar Käufer hinzugewinnen.

    Mehr zum Thema - Wie Großverlage wie Spiegel Auflagenverluste verschleiern wollten - und scheiterten
    weiter: https://deutsch.rt.com/inland/82672-...-quartal-2018/

    LG

  2. #42
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    Vom Aussterben der Zeitungen

    Auszug:
    Wir haben drei Zeitungen abonniert. Die Süddeutsche, den Spiegel und die Zeit.
    Na, dann wilkommen in der "Echokammer" oder, ich kreiere mal was Neues, "Eliten-Irrealitäts-Blase".

    Lässt sich der Zug zur Zeitungsflatrate noch aufhalten?

    Demnächst wird ein Buch mit dem Titel "2084. Orwells Albtraum" erscheinen, herausgegeben von Rainer Schorm und Jörg Weigand. Es wird der Versuch von deutschen Science-Fiction-Autoren sein, durch "Zukunftsgeschichten" in eine ferne, aber nicht mehr so ferne Zeit zu schauen. Die Autoren sehen da Böses, Heiteres und allerlei Skurriles. Wie das halt so ist beim Blick in die Glaskugel.
    Bei der Geschichte, die ich beigesteuert habe, steht am Anfang eine Rückschau aus dem Jahr 2084: Das wichtigste Anzeichen für das Herannahen der großen gesellschaftlichen Katastrophe in Deutschland sei gewesen: dass seinerzeit die großen Zeitungen alle verschwunden seien. "Die kleinen Zeitungen natürlich sowieso. Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine, die Süddeutsche, der Spiegel - innerhalb von zwei Jahren hat es sie nicht mehr gegeben. Anrührend war der Versuch von Spiegel und Süddeutscher Zeitung, ihre Redaktionen in Berlin zusammenzulegen." Dieser Versuch ist dann selbstverständlich misslungen. Die Lage war für die Zeitungen schon aussichtslos geworden.
    Nun sind für solche Geschichten dystopische Entwürfe natürlich allemal interessanter als fröhliche, positiv gestimmte, und so ganz ernsthaft ist das ja vielleicht nicht gemeint, wird sich so mancher denken. In diesem Sinne könnte ich jetzt sagen: "Keine Sorge! So wird's nicht kommen! Ist nur eine Geschichte." Auf der anderen Seite: Wenn ich so etwas schreibe, ist das nie um des Effekts willen aus den Fingern gesogen. Es steht eine ernsthafte Sorge dahinter. Eine Sorge, die sich genauer ausformulieren und begründen lässt.
    Wo liegen heute die Anzeichen, dass an dieser Phantasie etwas dran sein könnte? Was könnte ein solches Aussterben der klassischen Zeitungen bewirken?


    weiter hier: https://www.heise.de/tp/features/Vom...n-4463697.html
    Zu dem Schmierfinken (Verfasser) des Artikels gibt es einen sehr guten Kommentar!

    Zillig, Werner

    Werner Zillig (* 22. Oktober 1949 in Haßlach bei Kronach) ist ein deutscher Schriftsteller und Sprachwissenschaftler.
    Ist wohl jetzt Honorarprofessor in Innsbruck.
    Und hat vorher eine nicht ungewöhnliche akademische Laufbahn durchlaufen.
    Wer es genauer wissen will:
    >> https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Zillig
    Dieser Mensch macht sich jetzt Sorgen um die Zeitungen.
    Um Zeitungen, die, wie es viele andere Forenten bereits anmerkten, uns Dinge verheimlicht, knallharte Machtpolitik in "Nachrichten" verpackt, Dinge verschwiegen und teilweise, z.B. bei OPCW-Berichten, schlicht belogen haben.
    Dann ist er auch noch der Meinung, dass eine "Zeitungsflatrate" der Ausweg aus der Misere ist.
    Eine Misere, die diese Wurstblätter vollumfänglich alleine zu verantworten haben.
    Das ist nicht dieses böse Internet.
    Auch dort sind Menschen durchaus gewillt Geld für erbrachte Leistung zu zahlen.
    Aber diese Zeitungen erbringen nun mal keine Leistung mehr. Sie prügeln die Agenturmeldungen nach "Empfehlung" der Politik in das für die jeweilige Publikation nötige Format.
    Sie haben sogar Dinge wie ein "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (oder so ähnlich) gegründet. Damit sie kostensparend und trotzdem zielgruppengerecht ihre Blätter füllen können.
    Was würde sich bei der Zilligschen Flatrate ändern?
    Der Einheitsbrei würde nur noch schlimmer werden.
    Da der Trog kürzer würde und der Konkurrenzkampf der Schweine härter, wären diese bereit auch über das allerletzte Stöckchen zu springen.
    Klingt nach einer Superidee.
    Was soll da schon schiefgehen, würde fefe vermutlich sagen.
    Aber das Beste an diesem Sermon ist dieser entlarvende Absatz.
    Ich komme zum dritten Grund für den Niedergang der heutigen Zeitungen und Magazine. Die Leser sehen sich heute, irgendwo zwischen übersteigertem Selbstbewusstsein und dummer Arroganz, in einer neuen Lage. Früher hat der normale Zeitungsleser "seine" Zeitungen durchaus als das Produkt von Spezialisten und Könnern gewürdigt. Er hat Journalisten ehrlich bewundert, weil die so viel wussten und so gut und verständlich formulieren konnten.
    Das braucht man eigentlich nicht mehr zu kommentieren. Der Leser wird als Trottel diffamiert, der die Journalisten nicht mehr bewundert.
    Weil die "so viel wussten".
    Und "gut und verständlich formulieren konnten".
    Immerhin schreibt er in der Vergangenheit, könnte man als Entlastung anführen.
    Heute wissen die praktisch nix mehr und kriegen kaum noch einen geraden Satz hin.
    Kann man also nicht - entlastend ist bestenfalls, dass er in relativ wenigen Worten die Arroganz der ganzen Branche offen legt.
    Ich bin noch nicht mal richtig wütend - ich habe gerade nur ein unglaubliches Ekelgefühl.
    Herr Zillig, mit Verlaub, Sie sind ein elitäres Arschloch.
    So, mein Bier ist alle und lege mich jetzt ein bisschen hin.
    Aber den Ärger musste ich mir doch noch von der Seele schreiben.
    Wünsche euch eine gute Nacht
    Molten


    Quelle: https://www.heise.de/forum/Telepolis...34827172/show/
    Ist Euch eigentlich mal aufgefallen, dass einige Artikel nur so vor Rechtschreibfehlern strotzen, und das, obwohl es Korrekturprogramme gibt. Dabei ist das nur das geringste Übel, denn das Größte, die ständigen Lügen will ich hier gar nicht weiter ausführen.

    In ein paar Tagen gibt es wieder Quartalszahlen und hoffentlich wurde weiter bestraft!

    LG
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  3. #43
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    Tagesdosis 11.7.2019 – Im Tollhaus des information-warfare

    Dieser Beitrag (im Nachgang) dient zur Einstimmung auf die übermorgen erscheinenden Quartalszahlen der Printmedien.

    Weite Teile der Bevölkerungen der „westlichen Wertegemeinschaft“ nehmen die Herrschaftsfraktionen ihrer Gesellschaften als Krebsgeschwür wahr. In der Konsequenz zerrinnt den Regierungen die Legitimation unter den Händen. Daher betreiben sie zu Lasten ihrer sogenannten Souveräne einen immer größeren Aufwand, um die eigene formale Restlegitimation abzusichern. Dazu ist ihnen jedes Mittel Recht.Da die Printmedien aus den unterschiedlichsten Gründen — insbesondere jedoch wegen ihres gigantischen Glaubwürdigkeitsverlusts im Nachgang zur Ukraine-Krise — immer weiter an Bedeutung verlieren, haben die Herrschenden das Internet und die alternativen Medien als große Gefahr für sich selbst erkannt. Schaut man sich beispielsweise die Entwicklung der Quartalsauflagen des vom angeblichen „Flaggschiff der Demokratie“ zum NATO-Kampf-Medium verkommenen SPIEGEL(1) der Jahre 2015 bis 2019 an, so schrumpfte die Druckauflage in diesem Zeitraum von 1,031 Millionen (1. Quartal 2015) auf 750.079 (1. Quartal 2019). Das bedeutet einen Rückgang um 27,25 %. Die Lage bei der schon immer transatlantisch positionierten konservativen FAZ sieht nicht viel besser aus, dort ging die Druckauflage von 330.455 (1. Quartal 2015) auf 245.014 (1. Quartal 2019) zurück, also um 25,86 %(2).
    Bei der Konzern- und NATO-freundlichen Süddeutschen Zeitung stellt sich der schleichende Schrumpfungsprozess wie folgt dar: von 447.783 (1. Quartal 2015), auf 340.979 (1. Quartal 2019), ein Druckauflagenverlust in Höhe von 23,85 %(3).
    Nicht dass die Zeitungsmacher, besser, die Eigentümer der Blätter, aus dem Schrumpfungsprozess ihrer Medien etwas gelernt und ihre politische Ausrichtung korrigiert hätten, nein! Als ideologische Kampfmaschinen des marktradikalen Kapitalismus sowie des US-, NATO- und EU-Imperialismus machen sie so weiter wie bisher. Als russophobe Überzeugungstäter und in Kooperation mit den Politkasten wollen sie den Endsieg des sozialdarwinistischen Elitenfaschismus(4) als Klassenkampf von oben sicherstellen. Sie haben Geld genug und die schrumpfenden Auflagen sind der billig in Kauf genommene Preis dieser Klassenkampfstrategie. Vor allem sind all diese Mainstream-Blätter der Echo-Raum des Herrschaftsdiskurses, in dem die politischen Entscheidungsträger darin bestätigt werden, genau so weiter zu machen, wie bisher — koste es, was es wolle. Um die verheerenden Zustände, in die uns die Herrschaftscliquen geführt haben, als unabwendbares Schicksal erscheinen zu lassen, arbeiten sie daran, die Massen der Tiefenverblödung zu unterziehen und das um seine Privilegien ängstlich besorgte Bürgertum bei der marktradikalen und kriegstreiberischen Stange zu halten. Beim informierten und nicht korrumpierten Segment der Bevölkerung haben die Herrschaftskasten längst jegliche Legitimation verloren. Und darum versuchen sie, mit allen möglichen Zersetzungs- und Denunziationspraktiken ihre Gegner in Schach zu halten, damit diese in der Minderheit und einflusslos bleiben.Die Mainstream-Medien haben ihre Funktion als Kontrollinstanz der Mächtigen schon lange verloren. Da vom Herrschaftsdiskurs abweichende Meinungen in aller Regel keine Chance haben, in den geschlossenen Echo-Kammern Gehör zu finden, vermuten die Mächtigen ihre Widersacher zu Recht im Internet. Die Herrschenden haben dazu gelernt und begriffen: wesentliche Voraussetzung zur Aufrechterhaltung ihres korrupten, globalisierten, marktradikalen Regimes und ihres demokratiefreien EU-Projekts ist, die Deutungshoheit des Weltgeschehens unter ihrer Kontrolle zu halten. Das funktioniert aber immer weniger, denn im Netz sind tausende Aktivisten den Verbrechen der Herrschaftskasten auf der Spur. Dort werden sie delegitimiert. Und darum haben sie das Internet und die soziale Medien längst als das entscheidende Schlachtfeld der Zukunft auf dem für sie so wichtigen Terrain des information- und cyber-warfare ausgemacht. Die sozialen Medien sind zu weiten Teilen der Ort, wo den Mächtigen ihre Definitions- und Meinungshoheit abhanden kam. Aufklärer der Extraklasse wie Julian Assange, Edward Snowden, Glenn Greenwald und viele andere sowie deutsche Internet-Medien wie KenFM, Nachdenkseiten, Rubikon, Neue Rheinische Zeitung, Neue Debatte, scharf-links, Linke Zeitung, Labournet, um nur einige zu nennen, werden als Feinde der „westlichen Werteordnung“ in den Dreck gezogen. Und genau an dieser Stelle kommen die Geheimdienste als Untergrund-Organisationen des anti-demokratischen Tiefen Staates und Hilfsdienste für bedrängte, korrupte Wirtschafts- und Politkriminelle ins Spiel. Die Dienste sollen die weitere Erosion der politischen Legitimation in den westlichen Fassadendemokratien zumindest aufhalten. Und so ist es kein Wunder, dass beispielsweise der britische Geheimdienst GCHQ Undercover-Denunzianten als Mitarbeiter sucht, um „Gegner online zu frustrieren“(5). Das liest sich in der Annonce des Guardian dann so(6): „Du bist der Erste, der sieht, was im Trend liegt. Jetzt sei der Erste, der sich uns anschließt.Von Social Media-Websites bis hin zu Nachrichten-Apps hat das Internet die Art und Weise, wie wir uns verbinden, kommunizieren und verhalten, drastisch verändert. Tatsächlich sind die bisher zwei getrennten Online- und Offline-Welten heute ein und dasselbe. Aber trotz allem gibt es immer noch Menschen auf der ganzen Welt, die das Internet nutzen, um unsere Werte und unsere Sicherheit zu bedrohen.Um dies zu verhindern, haben wir die Rolle des verdeckten Online-Betreibers geschaffen. Es ist eine Chance, an vorderster Front der verdeckten Online-Fähigkeiten der Nation zu stehen und dein Wissen über alles online zu nutzen, um kriminelle Aktivitäten zu bekämpfen. Möglicherweise unterbrichst du die terroristische Kommunikation, schützt Kinder vor der dunklen Seite des Netzes, verhinderst Cyberangriffe oder frustrierst Gruppen, die versuchen, Einzelpersonen zu radikalisieren. Auch wenn dies wie eine technologische Rolle erscheinen mag, geht es doch eigentlich nur um den Menschen. Über das Verständnis, wie sich Menschen verhalten und was sie antreibt. Also wirst du deine emotionale Intelligenz nutzen, um nationale Bedrohungen abzuwehren. Anschließend arbeitest du mit Menschen im gesamten Team zusammen, darunter Technologen und Verhaltensforscher, um Strategien zu entwickeln, die unsere Gegner stören, abschrecken und frustrieren. Und wir sorgen dafür, dass alles, was du tust, im Rahmen des Gesetzes geschieht.[…]Deine Arbeit wird uns nicht nur helfen, unsere Gegner zu stören — sie wird die Menschen im ganzen Land in Sicherheit halten. Aber keine Sorge, es liegt nicht nur an dir. Du wirst von deinem Team ständig unterstützt und du erhältst sogar einen Mentor, der dir die Möglichkeit gibt, deine Cyberfähigkeiten zu erforschen und zu entwickeln. Du lernst auch, wie man Internetbedrohungen und die Bedeutung digitaler Daten erkennt und wie man die verschiedenen Technologien optimal nutzt. […]“Dem Kommentar zum Telepolis-Artikel „Geheimdienst verhöhnt die (angebliche) demokratische Willensbildung“ kann ich mich nur anschließen. Am 04.07.2019 schreibt „Irwisch“:„Allen [Trollen, U.M.] gemeinsam ist die große Neigung zu Beleidigungen und Herabsetzungen ihrer Diskussionsgegner. Kein relevanter Artikel entgeht diesen Trollen, die meiner Überzeugung nach größtenteils dafür bezahlt werden, Diskussionen zu stören und zartere Gemüter von der Teilnahme abzuschrecken. Das ist meines Empfindens nach ein äußerst widerwärtiges Verhalten, weil es dazu beiträgt, Menschen zu entmutigen, ihre Ansichten darzulegen.“(7)Genau darum geht es den Geheimdiensten als Agenturen der Herrschaftscliquen.

    Quelle: https://kenfm.de/tagesdosis-11-7-201...ation-warfare/
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  4. #44
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    Die neuesten Zeitungs-Auflagen der IVW: “Bild”, “Welt” und “BamS” im freien Fall, “SZ”, “taz” und “Zeit” weitgehend stabil

    Herrlich, wie die Springerpresse den Bach runtergeht!

    Die Bild am Jahresende unter 1 Mio und die BamS unter 0,5 Mio wäre ein Gedicht!

    Die Erfolgsbilanz der überregionalen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen fällt diesmal sehr unterschiedlich aus. Auf der einen Seite gibt es große Verlierer, auf der anderen Seite aber auch mehrere Titel, die ihre Verkaufszahlen recht stabil gehalten haben - u.a. wegen steigender ePaper-Abos. Dramatisch nach unten ging es erneut für "Bild", "Welt" und "Bild am Sonntag", nur wenig verloren haben die "Süddeutsche Zeitung", die "taz", "Die Zeit", sowie einige kleinere Titel.

    Die Nummer 1 der deutschen Tageszeitungen bleibt natürlich weiterhin Springers “Bild”. Erneut ging dem Blatt aber eine sechsstellige Zahl an Käufern gegenüber dem Vorjahr abhanden, die verkaufte Auflage liegt in den beiden wichtigen IVW-Kategorien Abo und Einzelverkauf nun noch bei 1,305 Mio. – 9,9% weniger als ein Jahr zuvor. Sogar um 14,2% nach unten ging es für die “Welt”, die nur noch 71.779 Abos und Einzelverkäufe erreicht. Auch die kleinste überregionale Tageszeitung, das “Neue Deutschland” verlor prozentual gesehen auf diesem Niveau: 13,5% auf nun 19.732 Stück.
    Recht stabil sehen hingegen die Zahlen der “Süddeutschen Zeitung” und der “taz” aus, die jeweils 1,3% unter dem Vergleichszeitraum liegen. Insbesondere bei der “SZ” hat das auch mit der Zahl der ePaper-Abos bzw. SZ-Plus-Kunden zu tun. Die stieg von 43.225 auf 52.581 und glich damit fallende Papier-Verkäufe weitgehend aus. Bei 2,4% und 2,6% liegt das Minus der “F.A.Z.” und des “Handelsblatts”.
    IVW: Überregionale Tageszeitungen im 2. Quartal 2019 (nur Abo+EV)


    (Mo-Sa, außer Handelsblatt: Mo-Fr) / Daten-Quelle: IVW / Tabelle: MEEDIA
    Ähnlich unterschiedlich sieht die Lage bei den Wochen- und Sonntagszeitungen aus. Auch hier gibt es große Verlierer, aber auch Titel, die glimpflich davon gekommen sind. Deutlich im Minus liegt die “Bild am Sonntag” mit 9,8% weniger Abos und Einzelverkäufen als im Vorjahr. Mit 715.673 Exemplaren liegt sie aber weiter klar vor der seriöseren Konkurrenz. Dort tut sich wieder “Die Zeit” hervor, die nur 185 Abos und Einzelverkäufe unter dem Vorjahr liegt – ein Minus, das prozentual gesehen erst in der zweiten Nachkommastelle erkennbar ist. Auch hier liegt das vor allem an den ePaper-Abos bzw. Digitalkunden: Aus 51.313 wurden hier 64.935.

    Etwas deutlicher im Minus liegen die beiden Sonntagszeitungen “Welt am Sonntag” und “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung”. Bei den kleineren Titeln finden sich mit der “Jungen Freiheit” und vor allem dem “Freitag” zwei Blätter mit nur geringem Auflagenverlust, “Das Parlament” des Deutschen Bundestages steigerte seine Abos und Einzelverkäufe sogar gegenüber dem Vorjahr – um 2,7% auf 7.097 Stück. ePaper spielen hier übrigens keine Rolle, da das ePaper des “Parlaments” kostenlos abrufbar ist und nicht verkauft wird.
    IVW: Wochen- und Sonntagszeitungen im 2. Quartal 2019 (nur Abo+EV)


    Quelle: https://meedia.de/2019/07/18/die-neu...gehend-stabil/
    Krise setzt sich fort: Verkaufszahlen der Springer-Blätter BILD und Welt im freien Fall


    Das Medienhaus Axel Springer führt die Liste der größten Verlierer, wenn es um die Auflagenzahlen bei Zeitungen der letzten drei Monate geht. Gleich bei allen drei führenden Produkten aus dem Hause fällt die Bilanz am Kiosk und bei Abos desaströs aus.
    Der Minus-Trend der vergangenen Jahre in Sachen Auflage setzt sich im Hause Axel Springer fort. Bei allen drei führenden Produkten – Bild, Bild am Sonntag und Die Welt – gingen die Verkäufe am Kiosk im zweiten Quartal 2019 dramatisch zurück. Nach einer aktuellen Analyse der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) war Die Welt (inklusive Welt Kompakt) der größte Verlierer.

    Die Tageszeitung büßte gegenüber dem Vorjahreszeitraum satte 14,2 Prozent ihrer Abonnenten und Kiosk-Käufer ein. Täglich sind das nur noch 71.779 abgenommene Exemplare, 11.881 weniger als im zweiten Quartal 2018. Auch im Vergleich zu allen anderen überregionalen Tageszeitungen verzeichnet das "Qualitätsblatt" Die Welt die größten Verluste.
    Verkaufte Auflage der Bild – nun noch bei 1,305 Millionen

    Das einstige Boulevard-Schlachtschiff Bild schrammte nur knapp an einem Zehn-Prozent-Minus vorbei. Das Blatt verlor gegenüber dem Vorjahr 9,9 Prozent beziehungsweise 144.003 Käufer und Abonnenten. Die verkaufte Auflage der Bild liegt nun noch bei 1,305 Millionen.
    Bei den Wochen- und Sonntagszeitungen kommt der größte Verlierer ebenfalls aus dem Hause Axel Springer. Die Bild am Sonntag büßte gegenüber dem Vorjahreszeitraum 9,8 Prozent ihrer Abonnenten und Kiosk-Käufer ein. Sie hat nun eine Auflage von 715.673 verkauften Exemplaren, 77.895 weniger als noch im zweiten Quartal 2018.
    Der Konzern versucht stets mit Online-Angeboten das rückläufige Geschäft bei Printmedien auszugleichen. So setzt Springer dabei zusehends auf Online-Portale für Immobilien und Jobs, etwa die Stellenbörse Stepstone.
    Zuletzt kam die Nachricht, dass der US-amerikanische Finanzinvestor KKR bei Axel Springer einsteigen möchte.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/90328-...fort-springer/
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    Geändert von AreWe? (In den letzten 4 Wochen um 10:01 Uhr)
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