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Thema: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

  1. #11
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    USA ziehen Botschafter aus Athen ab – Begründung: „Zu träge im Kampf gegen russischen Einfluss“

    Quelle: RT Deutsch

    Bessere Wirtschaftsbeziehung zwischen Russland und der EU liegen nicht im Interesse der USA.

    Dies bekommt nun auch der bisherige US-Botschafter in Athen zu spüren. Da er nach Ansicht des US State Departments nicht genug
    Lobbyarbeit gegen das sogenannte Erdgassprojekt „Turkish-Stream“ geleistet, wird er nun von seinem Posten abgezogen.
    Das Projekt, welches vorsieht russisches Erdgas über die Türkei nach Griechenland und in die gesamt EU zu importieren,
    würde Griechenland zu einem Energiezentrum machen und dringend benötigte Gelder in die Staatskassen spülen.


    LG

  2. #12
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Parlamentsausschuss: Griechischer Schuldenberg ist «illegal»


    Quelle: http://www.epochtimes.de/Parlamentsa...-a1247840.html



    Ein von der griechischen Parlamentspräsidentin Zoe Konstantopoulou einberufener Parlamentsausschuss hat den Schuldenberg des Landes für „illegal“ erklärt.
    Die Schulden von rund 320 Milliarden Euro sollten aus diesem Grund nicht bezahlt werden, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Parlament.



    Griechenland sei Opfer eines „Angriffsplans“ des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) geworden. Ziel sei es gewesen, die Schulden Griechenlands „vom privaten auf den staatlichen Bereich zu übertragen“, sagte die Parlamentspräsidentin.

    „Wir setzen die Untersuchungen fort. Dies sind die vorläufigen Ergebnisse“, erklärte die Linkspolitikerin weiter. Das Volk wolle die Gründe erfahren, die zu seiner „Verelendung“ geführt hätten.

    Nach übereinstimmenden Einschätzungen von Rechtsexperten sind die Befunde des Parlamentsausschusses juristisch nicht von Belang. Insider vermuten jedoch, dass einige Kreise der griechischen Links-Rechts-Regierung Pläne schmieden, vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen.
    Geht die USA beim Grexit pleite?

    Die USA warnt vor dem Grexit und möchte unbedingt, dass die Griechen im Euro bleiben – was steckt dahinter? Die Angst vor der eigenen Pleite?
    Die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, glaubt nicht, dass die Folgen eines Grexit locker beherrschbar sind. Sollten sich Griechenland und die Geldgeber nicht einigen, drohen ihrer Ansicht nach weitreichende ökonomische Folgen.

    Ihre Worte seien eher als eine Drohung an die Europäer zu verstehen, schreiben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Die USA wollten die Griechen wegen der NATO unbedingt im Euro halten, wie es beim G7-Treffen in Elmau gesagt wurde.

    „Die US-Regierung mahnte am Mittwoch neuerlich alle Beteiligten, die Folgen für die Weltwirtschaft im Blick zu behalten. Finanzminister Jack Lew wies darauf hin, dass eine Einigung die einzige Möglichkeit sei, um Turbulenzen zu verhindern. Die griechische Notenbank zeichnete ein düsteres Bild, falls die Verhandlungen scheitern und das Land aus der Euro-Zone und womöglich auch der EU kippen sollte.“ (Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 18.06.2015)

    Warum zwingt die USA Europa dazu, Griechenland und die Banken zu halten? Weitere Kredite zu geben, die auch nie bedient werden können? Auch Geld von China anzunehmen?
    Warum hat die USA Angst vor einem Austritt Griechenlands aus dem Euro?

    In den Artikeln der offiziellen Medien findet man wenig zu dem, was dahinter stecken könnte. Doch in den Kommentaren wird eine mögliche Ursache genannt:
    „Hier geht es um die CDS, mit welchen die US-Hedgefonds gegen Griechenland auf Pleite wetten. Erklärt der IWF, wie von Juncker gewollt, Griechenland für offiziell pleite, dann werden die Kreditausfallversicherungen fällig. Und dann gehen die fünf größten Banken der USA samt der sog. „Deutschen Bank“ in die Luft!“
    weiter: http://www.epochtimes.de/Geht-die-US...-a1247789.html

    ...Casino "Börse",
    weil die Banken aus 2008 nichts gelernt haben und die Politik ihnen auch keine Schranken setzte!


    LG

  3. #13
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?




    Geldautomaten und Tankstellen leergeräumt
    Griechen in Panik
    Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/.../11977538.html

    Leere Geldautomaten und Hamsterkäufe in Supermärkten und an Tankstellen: Die Griechen glauben nicht mehr an eine Rettung und geraten in Panik. Das schadet auch dem Tourismus – der letzte Wirtschaftsmotor wird abgewürgt.
    AthenVor dem Supermarkt Sklavenitis an der Athener Vouliagmenis Avenue stehen drei Geldautomaten. Einer der Eurobank, einer der Piraeus Bank und einer der National Bank of Greece. Vor letzterem warten etwa 20 Menschen. Die meisten treten unruhig von einem Bein aufs andere. Merkwürdig: An den beiden anderen Automaten steht niemand an. Ein Neuankömmling geht schnellen Schritts auf den Geldautomaten der Eurobank zu und will gerade seine Karte in den Schlitz schieben, da ruft ihm eine Frau aus der Schlange zu: „Das brauchen sie gar nicht zu versuchen, der ist schon leer.“

    Wenige Stunden nach der Ankündigung von Ministerpräsident Tsipras, dass die Griechen am kommenden Sonntag in einer Volksabstimmung über Annahme oder Ablehnung des jüngsten Kompromissvorschlages der Gläubiger – und damit wohl über die Zukunft des Landes in der Währungsunion – entscheiden sollen, erlebt das Land einen Run auf die Banken.

    Es ist überall das gleiche Bild, zwischen Kastoria im Norden und Kreta im Süden: Seit den frühen Morgenstunden versuchen die Menschen, möglichst viel Bargeld aus den Automaten zu ziehen – aus Furcht vor einem unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch der Banken, die seit Monaten am Tropf von Notkrediten der Europäischen Zentralbank hängen. Manche eilten sogar noch in der Nacht, gleich nach der Fernsehansprache des Premiers mit der Ankündigung des Referendums, im Morgenmantel und Pantoffeln zum nächstgelegenen Geldautomaten.

    Nach Angaben aus Bankenkreisen waren am Samstagvormittag bereits rund 500 der mehr als 7000 Geldautomaten im Land leer. Einige Bankfilialen im Athener Zentrum, die normalerweise auch samstags öffnen, blieben geschlossen.

    Eine Filiale der Alpha Bank im Stadtteil Agios Dimitrios: Ein Dutzend Menschen steht hier vor dem Geldautomaten an. „Glück gehabt“, sagt ein älterer Mann, dem der Automat gerade noch zehn 50-Euro-Scheine ausspuckte. Der nächste Kunde hat schon Pech: „Technische Störung“ meldet der Bildschirm. Wieder schiebt der junge Mann seine Karte in den Schlitz, tippt die Geheimzahl ein. Und wieder nichts.

    Unruhe macht sich unter den Wartenden breit. „Lass mich mal“, ruft ein Mittvierziger und drängt sich nach vorn. Doch auch er hat keinen Erfolg. Der Automat ist leer. „To panigiri teliose“, sagt einer der Wartenden, was so viel heißt wie: Die Party ist vorbei. Er lächelt, aber es ist ein bitteres Lächeln. Unschlüssig stehen einige Menschen noch kurz vor dem Automaten, dann gehen sie davon. Auf der Suche nach einer anderen Maschine, die noch Bargeld ausspuckt
    weiter: http://www.handelsblatt.com/politik/...1977538-2.html
    ..die EU hat den Griechen den Euro aufgezwungen, es ist ihnen bis heute noch nicht bewusst dass diese Kriterien nicht erfüllbar sind!
    Das miese Spiel von IWF und EZB treibt sie in den Ruin, aber nicht nur Griechenland, langsam aber sicher uns alle!


    LG

  4. #14
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Griechenland: Das Versagen der europäischen Politik

    Quelle: http://www.contra-magazin.com/

    Die EU-Politiker und die Finanzindustrie haben von Beginn an ein falsches Spiel mit den Menschen in Griechenland und in der Europäischen Union gespielt.
    Das Ergebnis: unsägliches menschliches Leid und ein gewaltiger Schuldenberg. Eine kurze Analyse.Von Marco MaierUnterstützt von den GoldmanSachs-Bankern wurde Griechenland in den Euro manövriert, obwohl eigentlich alle Beteiligten wussten, dass das südeuropäische Land die Voraussetzungen dafür nie und nimmer erreichen würde
    .



    Das war der erste Schritt in die verhängnisvolle Kettenreaktion, die im Jahr 2008 in Gang gesetzt wurde. Seitdem haben die europäischen Politiker alles Mögliche unternommen, um die Lage – sowohl für die Griechen als auch für die anderen Europäer – sukzessive zu verschlimmern.Immerhin war schon mit Ausbruch der Schuldenkrise klar, dass die Staaten der Eurozone ein nachhaltiges Konzept zur wirtschaftlichen und finanziellen Neustrukturierung, bzw. Neuorientierung benötigen würden. Der politisch gewollte aber ökonomisch fragwürdige Euro als Gemeinschaftswährung einer Staatengruppe, die (im Gegensatz zu den USA) völlig inhomogen ist, konnte nicht funktionieren.

    Doch die Konsequenzen daraus zu ziehen war ein Ding der politischen Unmöglichkeit, zumal sich keiner der verantwortlichen Politiker ein Scheitern eingestehen wollte.Inszeniertes Feindbild GriechenlandGriechenland wurde zum Vorzeigeobjekt erkoren, zum Buhmann ernannt. Versagt haben sie zwar alle zusammen – Griechen wie auch Europäer – doch wozu den eigenen Wählern Fehler einzugestehen, wenn man mit Athen und dem griechischen Volk einen scheinbar perfekten Sündenbock präsentieren kann? Unter Mittäterschaft der Leitmedien wird dies so lange praktiziert, bis auch der letzte Idiot daran glaubt, dass "die Griechen" an den jetztigen Zuständen "selbst Schuld" seien.Ja sicher, in den letzten Jahren (vor allem seit der Euroeinführung) gab es deutliche Fehlentwicklungen – doch daran sind nicht die Griechen per se Schuld, sondern vor allem die Kapitalmärkte als Geldgeber und die herrschende politische Klasse in der EU. Es war ein Spiel mit einem relativ beschränkten finanziellen Risiko, da man (wie man sieht) als Gläubiger davon ausgehen konnte, zur Not auch ausgekauft zu werden. Zuerst ordentlich Zinsen abkassieren, dann auch noch ausgekauft werden – das war der große Plan, der auch noch aufging.

    Dank unserer Politiker.So ist es auch passiert: Noch im März 2010 hielten private Gläubiger (Banken, Versicherungen & Fonds) ganze 100 Prozent der griechischen Schulden. Schon im August hatten die EZB, die Eurostaaten und der IWF 25 Prozent übernommen. Im August 2013 waren dann schon 81 Prozent der griechischen Schulden in öffentlicher Hand. Anfang 2015, als Syriza die Regierungsverantwortung übernahm, belief sich die griechische Staatsverschuldung dann auf 322 Milliarden Euro. Davon hielten private Gläubiger gerade einmal 65 Milliarden Euro (20 Prozent). Der weitaus größte Teil (142 Milliarden Euro oder 44 Prozent) der Schulden hielten die Rettungsfonds EFSF und ESM, weitere 53 Milliarden Euro die Eurostaaten via bilateralem erstem Hilfsprogramm. Der IWF hatte noch 35 Milliarden Euro in den Büchern stehen, die EZB ganze 27 Milliarden Euro.Doch ist das die Schuld der Griechen, oder nicht vielleicht doch die Schuld der EU-Politiker? Eher doch Letzteres, nicht? Wer hat denn die Spekulanten und Renditegeier ausgekauft und das finanzielle Risiko an die Steuerzahler in den Eurostaaten übertragen? Und dafür werden die Menschen in Griechenland seit Jahren abgestraft? Anstatt die Verwantwortung für das politische Versagen der letzten Jahre zu übernehmen, wird Griechenland zum Feindbild gemacht. Doch die Schuldigen dieser Entwicklungen sitzen in den Regierungen der Eurozonen-Staaten, in der EZB, in der Chefetage des IWF und in den Büros der großen Spekulationsfabriken der Finanzindustrie.image_pdf


    Die EU-Politiker und die Finanzindustrie haben von Beginn an ein falsches Spiel mit den Menschen in Griechenland und in der Europäischen Union gespielt. Das Ergebnis: unsägliches menschliches Leid und ein gewaltiger Schuldenberg. Eine kurze Analyse.


    Von Marco Maier

    Unterstützt von den GoldmanSachs-Bankern wurde Griechenland in den Euro manövriert, obwohl eigentlich alle Beteiligten wussten, dass das südeuropäische Land die Voraussetzungen dafür nie und nimmer erreichen würde. Das war der erste Schritt in die verhängnisvolle Kettenreaktion, die im Jahr 2008 in Gang gesetzt wurde. Seitdem haben die europäischen Politiker alles Mögliche unternommen, um die Lage – sowohl für die Griechen als auch für die anderen Europäer – sukzessive zu verschlimmern.
    Immerhin war schon mit Ausbruch der Schuldenkrise klar, dass die Staaten der Eurozone ein nachhaltiges Konzept zur wirtschaftlichen und finanziellen Neustrukturierung, bzw. Neuorientierung benötigen würden. Der politisch gewollte aber ökonomisch fragwürdige Euro als Gemeinschaftswährung einer Staatengruppe, die (im Gegensatz zu den USA) völlig inhomogen ist, konnte nicht funktionieren. Doch die Konsequenzen daraus zu ziehen war ein Ding der politischen Unmöglichkeit, zumal sich keiner der verantwortlichen Politiker ein Scheitern eingestehen wollte.
    Inszeniertes Feindbild Griechenland

    Griechenland wurde zum Vorzeigeobjekt erkoren, zum Buhmann ernannt. Versagt haben sie zwar alle zusammen – Griechen wie auch Europäer – doch wozu den eigenen Wählern Fehler einzugestehen, wenn man mit Athen und dem griechischen Volk einen scheinbar perfekten Sündenbock präsentieren kann? Unter Mittäterschaft der Leitmedien wird dies so lange praktiziert, bis auch der letzte Idiot daran glaubt, dass "die Griechen" an den jetztigen Zuständen "selbst Schuld" seien.

    Ja sicher, in den letzten Jahren (vor allem seit der Euroeinführung) gab es deutliche Fehlentwicklungen – doch daran sind nicht die Griechen per se Schuld, sondern vor allem die Kapitalmärkte als Geldgeber und die herrschende politische Klasse in der EU. Es war ein Spiel mit einem relativ beschränkten finanziellen Risiko, da man (wie man sieht) als Gläubiger davon ausgehen konnte, zur Not auch ausgekauft zu werden. Zuerst ordentlich Zinsen abkassieren, dann auch noch ausgekauft werden – das war der große Plan, der auch noch aufging. Dank unserer Politiker.
    So ist es auch passiert: Noch im März 2010 hielten private Gläubiger (Banken, Versicherungen & Fonds) ganze 100 Prozent der griechischen Schulden. Schon im August hatten die EZB, die Eurostaaten und der IWF 25 Prozent übernommen. Im August 2013 waren dann schon 81 Prozent der griechischen Schulden in öffentlicher Hand. Anfang 2015, als Syriza die Regierungsverantwortung übernahm, belief sich die griechische Staatsverschuldung dann auf 322 Milliarden Euro. Davon hielten private Gläubiger gerade einmal 65 Milliarden Euro (20 Prozent). Der weitaus größte Teil (142 Milliarden Euro oder 44 Prozent) der Schulden hielten die Rettungsfonds EFSF und ESM, weitere 53 Milliarden Euro die Eurostaaten via bilateralem erstem Hilfsprogramm. Der IWF hatte noch 35 Milliarden Euro in den Büchern stehen, die EZB ganze 27 Milliarden Euro.

    Doch ist das die Schuld der Griechen, oder nicht vielleicht doch die Schuld der EU-Politiker? Eher doch Letzteres, nicht? Wer hat denn die Spekulanten und Renditegeier ausgekauft und das finanzielle Risiko an die Steuerzahler in den Eurostaaten übertragen? Und dafür werden die Menschen in Griechenland seit Jahren abgestraft? Anstatt die Verwantwortung für das politische Versagen der letzten Jahre zu übernehmen, wird Griechenland zum Feindbild gemacht. Doch die Schuldigen dieser Entwicklungen sitzen in den Regierungen der Eurozonen-Staaten, in der EZB, in der Chefetage des IWF und in den Büros der großen Spekulationsfabriken der Finanzindustrie.
    EU-Parlamentspräsident Schulz: Putschversuch in Griechenland

    Heute will der EU-Parlamentspräsident nach Griechenland reisen und in mehreren öffentlichen Foren und öffentlichen Gesprächen das griechische Volk davon "überzeugen" gegen ihre Regierung zu stimmen – weil das sein "demokratischer Auftrag" sei.
    weiter: http://www.contra-magazin.com/2015/0...-griechenland/

    Historische Entscheidung, Athen zahlt IWF-Rate wohl nicht

    Der Schritt kommt wenig überraschend - und ist doch einmalig: Griechenland wird seine Verpflichtungen gegenüber dem IWF nicht bedienen. Damit sind auch weitere Hilfen aus dem Fonds nicht mehr möglich.

    Griechenland wird die am Dienstag fällige IWF-Kreditrate wohl nicht zahlen. Das teilte ein Regierungsvertreter mit. Das Land muss an diesem Tag 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen. Das klamme Eurozonen-Mitglied wäre somit das erste Industrieland, das beim IWF in Zahlungsrückstand gerät.

    Nach früheren Angaben von IWF-Chefin Christine Lagarde wäre Griechenland dann gegenüber dem Weltwährungsfonds in Zahlungsverzug. Sie hatte eine Fristverlängerung für die Rate ausgeschlossen.
    Der IWF hat für säumige Zahler ein mehrstufiges Mahnverfahren. Zunächst darf der Fonds keine Gelder mehr aus seinem eigenen Hilfsprogramm an Athen überweisen. Spätestens nach einem Monat müsste Lagarde das Exekutivdirektorium darüber informieren, das Athen zahlungsunfähig ist. Dann könnten nach frühestens drei Monaten weitere Sanktionen verhängt werden.

    Gehälter und Renten statt IWF-Rate?

    weiter: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Athen-...e15402791.html
    BND warnt: Armeeputsch in Griechenland möglich


    Epoch Times,


    Der BND warnt vor dem Ausbrechen eines Militärputsches in Griechenland. Weiterhin warnt er, dass damit eine akute Flüchtlingspanik ausgelöst wird, da die mehr als 500.000 Illegalen und 1,5 Millionen arabischen sowie afrikanischen Asylanten, die in Griechenland sind, keine Hoffnungen mehr für sich sehen und nach Deutschland weitergereicht werden.


    In Griechenland gab es schon viele Militärputsche - und es ist nur vier Jahre her, dass das Militär die Führung übernehmen wollte. Sie wollten das Land vor inneren Unruhen bewahren und die Ehre der Griechen wiederherstellen.


    Was passiert nach einem Militärputsch lt. BND?


    Alle Angaben laut BND:
    - Einer der ersten Schritte wäre die Ausweisung von über 500.000 Illegalen und die Weiterleitung von 1,5 Millionen Flüchtlingen nach Westeuropa. Diese Forderung steht seit langem auf der Agenda der griechischen Streitkräfte.

    - Griechische Politiker haben immer wieder angedroht, die Flüchtlinge mit Papieren auszustatten und sie nach Europa und vor allem Deutschland weiterzuleiten. Fast alle Flüchtlinge wollen aus Griechenland raus, so schnell wie möglich.
    - Auch die Mehrheit der Griechen will sofort die afrikanischen und arabischen Flüchtlinge nach Europa abschieben.
    Eine sofortige Folge wäre, erneut das Schengener Abkommen auszusetzen und die Grenzkontrollen für Deutschland wieder einzuführen. Eine etwas ältere Warnung und Analyse des BND zu Flüchtlingen finden sie hier.
    weiter: http://www.epochtimes.de/BND-warnt-A...-a1250589.html
    ...der Anfang vom Ende der EU und Euro?

    LG

  5. #15
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    EU könnte Griechenland mit „Panik-Paragraph“ zu Gehorsam zwingen

    Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    Alexis Tsipras hat den letzten Troika-Vorschlag abgelehnt. Die jüngste Wortmeldung von Angela Merkel lässt nichts Gutes erahnen: Die EU könnte nun den sogenannten „Panik-Paragraphen“ aus den EU-Verträgen aktivieren. Dieser erlaubt auch Zwangsmaßnahmen außerhalb der Rechtsordnung der EU.



    Der Machtkampf der EU mit der Syriza-Regierung steuert auf eine neue Eskalation zu. Am Nachmittag hat der griechische Premier Alexis Tsipras erklärt, auch weitere Vermittlungsvorschläge der EU abzulehnen. Zuletzt war ihm von Präsident Jean-Claude Juncker ein groteskes Angebot unterbreitet worden. Im Lauf des Tages hatte bereits die Luxemburger Börse den Handel mit griechischen Staatsanleihen ausgesetzt. Angela Merkel hat in einer sehr kalten Wortmeldung wissen lassen, dass ihr keine Vorschläge bekannt seien, die zu einer gemeinsamen Lösung der Krise führen könnten.

    Damit stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Innerhalb der Troika werden die verschiedenen Möglichkeiten abgewogen. Nachdem eine gemeinsame Lösung nunmehr ausgeschlossen ist, könnte die EU von ihrem Recht zu außergewöhnlichen Maßnahmen Gebrauch machen. Denn tatsächlich ist ein Euro Austritt Griechenlands nicht möglich. Die Mitgliedschaft an der Währungsunion ist unwiderruflich, darüber sind sich die meisten Juristen einig. Natürlich gebe es Möglichkeiten aus dem Euro faktisch auszuscheiden, etwa in Form einer Parallelwährung. Doch dies löst keine Probleme.

    Besonders gefährlich für die EU wird die Lage, weil Griechenland zwar im Euro verbleiben muss, jedoch aus der EU austreten könnte. Eine entsprechende Passage ist in den EU-Verträgen vorgesehen. Allerdings ist auch diese im konkreten Fall nicht praktikabel. Denn der geordnete Austritt sieht vor, dass das austrittswillige Land und die EU sich in einem zweijährigen Prozess auf eine Übereinkunft verständigen, mit der alle Fragen gelöst werden. Doch weder die EU noch Griechenland haben zwei Jahre Zeit.

    Die Amerikaner wollen, dass Griechenland im Euro bleibt. Es geht den Amerikanern um die Sicherung der Nato-Stützpunkte an der europäischen Südflanke. Im Konflikt mit Russland ist diese strategische Position wichtig. Die New York Times hatte erst vor wenigen Tagen die politische Zukunft Angela Merkels mit dem Zusammenhalt der Euro-Zone verknüpft.
    Daher besteht nun die Möglichkeit, dass die EU auf den sogenannten Panik-Knopf drückt, also einen Panik-Paragraphen aktiviert. Dieser versteckt sich unter der Nummer 352 in den EU-Verträgen. Er lautet:

    Artikel 352 AEUV

    (1) Erscheint ein Tätigwerden der Union im Rahmen der in den Verträgen festgelegten Politikbereiche erforderlich, um eines der Ziele der Verträge zu verwirklichen, und sind in den Verträgen die hierfür erforderlichen Befugnisse nicht vorgesehen, so erlässt der Rat einstimmig auf Vorschlag der Kommission und nach Zustimmung des Europäischen Parlaments die geeigneten Vorschriften. Werden diese Vorschriften vom Rat gemäß einem besonderen Gesetzgebungsverfahren erlassen, so beschließt er ebenfalls einstimmig auf Vorschlag der Kommission und nach Zustimmung des Euro-päischen Parlaments.
    (2) Die Kommission macht die nationalen Parlamente im Rahmen des Verfahrens zur Kontrolle der Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips nach Artikel 5 Absatz 3 des Vertrags über die Europäische Union auf die Vorschläge aufmerksam, die sich auf diesen Artikel stützen.
    (3) Die auf diesem Artikel beruhenden Maßnahmen dürfen keine Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten in den Fällen beinhalten, in denen die Verträge eine solche Harmonisierung ausschließen.
    (4) Dieser Artikel kann nicht als Grundlage für die Verwirklichung von Zielen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik dienen, und Rechtsakte, die nach diesem Artikel erlassen werden, müssen innerhalb der in Artikel 40 Absatz 2 des Vertrags über die Europäische Union festgelegten Grenzen bleiben.

    Dieser Artikel versetzt die EU in die Lage, auch ohne rechtliche Grundlage Zwangsmaßnahmen gegen Mitgliedsstaaten vorzunehmen. Die Regelung entspricht in etwa dem, was man aus der nationalen Gesetzgebung als Notstandsgesetzgebung kennt. Die einzige Einschränkung in den Paragraphen ist, dass er nicht als Grundlage für die Verwirklichung von Zielen der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik verwendet werden darf. Es ist also quasi ein Paragraph zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung der EU. Es ist interessant, dass dieser Paragraph ausgerechnet von dem in Washington und seit neuestem auch in Brüssel sehr einflussreichen US-Magazin Politico als Lösungsvorschlag auftaucht – in einer im übrigen sehr lesenswerten Analyse der unübersichtlichen Gesetzeslage zum Euro-Austritt.

    Zwar ist das Procedere zur Umsetzung scheinbar kompliziert, weil alle EU-Institutionen an einer entsprechenden Vorgehensweise mitwirken müssen. Doch dies dürfte im vorliegenden Fall kein besonderes Hindernis darstellen. Sowohl die EU-Kommission als auch das Parlament und erst recht der Rat sind davon überzeugt, dass das Vorgehen Griechenlands aus Sicht Brüssels inakzeptabel ist. Weiters sind alle Beteiligten überzeugt, dass ein ungeordnetes Vorgehen in Griechenland verheerende Folgen auf alle anderen Euro Staaten haben würde. Insbesondere sind alle regierenden Parteien, also die Konservativen und die Sozialdemokraten, der Auffassung, dass um jeden Preis verhindert werden muss, dass andere Parteien als sie selbst in irgendeinem Mitgliedsstaat an die Regierung kommen könnten.

    Daher würde sich eine entsprechende Einstimmigkeit der Gremien relativ schnell herstellen lassen. Unklar ist freilich, ob eine Entscheidung unter der Ausgrenzung Griechenlands möglich ist. Denn eigentlich ist eines der Prinzipien der EU die Einstimmigkeit in allen Fragen. Jedes Land kann im Grunde ein Veto zu jedem Beschluss einlegen.

    Hier haben wir bereits am Wochenende eine Veränderung der Rechtspraxis gesehen: Die Euro Finanzminister haben einen Beschluss gegen Griechenland gefasst, nachdem der griechische Finanzminister die Beratungen verlassen musste. Ob der griechische Finanzminister aus den Beratungen ausgeschlossen wurde oder diese freiwillig verlassen hat, ist fast nebensächlich. Tatsächlich verstößt das Vorgehen der Euro Finanzminister gegen die bisherige Rechtspraxis der EU. Allerdings könnte genau dieser Tabu-Bruch ein Testballon gewesen sein, um das von den großen Staaten verhasste Einstimmigkeitsprinzip in der EU quasi im Handstreich zu eliminieren.

    Welche Zwangsmaßnahmen die EU nun gegen Griechenland verhängen kann, ist unklar. Denkbar ist zum Beispiel die Einsetzung eines Schuldenkommissars. Dieser könnte, von Brüssel entsandt, in Athen nach dem Rechten sehen. In der Geschichte sind solche Schuldenkommissare durchaus bekannt. So hatte Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg viele Jahre einen solchen Kontrolleur in Berlin zu akzeptieren. Kurioserweise hatte dieser Mann die Alliierten rechtzeitig vor der drückenden Schuldenlast und der Gefahr einer sozialen Explosion in Deutschland gewarnt. Sie haben nicht auf ihn gehört.

    Die EU hat vielfältige Druckmittel gegen Griechenland in Hand. Vor allem kann die europäische Zentralbank (EZB) je nach Belieben die griechischen Banken am Leben erhalten, oder alle gleichzeitig in den Abgrund stoßen. Der Zustand der Banken ist verheerend. Die massive Abwanderung von Kapital in den vergangenen Monaten hat die Banken ausgezehrt. Zugleich hat sich herausgestellt, dass 50 Prozent der Kredite als faule Kredite zu qualifizieren sind. Die Sicherheiten, die bei den Banken hinterlegt sind, sind Schiffe und Immobilien, wie Michael Bernegger höchst akkurat analysiert hat. Beide sind einem dramatischen Preisverfall ausgesetzt, weshalb eine flächendeckende Bankenpleite in Griechenland die Frage eines Federstrich in der EZB-Zentrale ist.

    Der französische EZB-Direktor Benoit Coeuré hat die Griechen vorgewarnt: Ein Ausscheiden des Landes aus dem Euro sei möglich, wenn auch nicht das, was die Europäische Zentralbank (EZB) wolle, sagte Coeué in einem am Montagabend veröffentlichten Interview der französischen Zeitung Les Echos. Solche Wort aus der EZB sind unerhört. Noch vor zwei Jahren hatte Mario Draghi den Fortbestand des Euro mit den Worten gesichert, dass die Einheitswährung irreversibel sei.

    Welche Strategie genau die EU in den kommenden Tagen verfolgt, wird davon abhängen, ob die Märkte weiter ruhig bleiben. Denn tatsächlich haben die Börsen auf die Aussicht eines Chaos in Griechenland relativ entspannt reagiert. Die Verluste hielten sich in Grenzen. Der Anstieg der Zinssätze für Staatsanleihen war zwar in Prozentzahlen dramatisch, in absoluten Zahlen müssen die südeuropäischen Schuldenstaaten immer noch sehr wenig für neue Schulden bezahlen. Außerdem kann die Europäische Zentralbank jederzeit mit ihrem Ankaufprogramm die Preise drücken. Sie hat dazu gerade rechtzeitig vom europäischen Gerichtshof grünes Licht erhalten und kann nun ihr OMT-Programm unbeeindruckt von allen Marktreaktionen durchziehen. Damit kann die EZB politische Aktionen im Euro Raum auf der Marktseite absichern. Abgesehen davon werden sich die Märkte dankbar zeigen, wenn die Ordnung hergestellt wird. Sie sind nicht für die Wahrung der demokratischen Prinzipien zuständig.

    Es ist durchaus vorstellbar, dass die Euro-Retter vor allem die Reaktion der Märkte am Montag abwarten wollten, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Die globalen Reaktionen waren auch auf politischer Ebene überschaubar: In China, Indien oder Brasilien fand das Themen Griechenland auf den Titelseiten der großen Zeitungen nicht statt. Russland fordert Disziplin und Stabilität und ist ja bekanntermaßen auch nicht gerade der Staat, der sich unsterbliche Verdienste um die Subsidiarität von Teil-Staaten erworben hat. Russland denkt in Großmacht-Kategorien, und da ist Zwang immer noch das probateste Mittel, wenn irgendwelche Teil-Republiken aufmucken.

    Die Härte der Tonart gegen über Griechenland am Dienstag ist jedenfalls unüberhörbar. Angela Merkel muss aus geopolitischen Gründen dafür sorgen, dass die Lage in der Eurozone unter Kontrolle bleibt. Der Euro ist ein gemeinsames Projekt, welches aus Sicht aller Beteiligten in der Troika unter keinen Umständen gefährdet werden darf. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erklärte daher auch am Dienstag, dass Griechenland in jedem Fall im Euro bleiben werde, egal wie das Referendum am Sonntag endet.

    Am Ende hat sich beim Treffen der Finanzminister gezeigt, dass Politiker in der Krise nicht dazu neigen, den Verstand einzusetzen. Im speziellen Fall der Euro Finanzminister ist außerdem ein erstaunlicher Mangel an Fachkenntnis und Entscheidungsbereitschaft zu erkennen. Stattdessen sind die verschiedenen Staaten in einer bisher unbekannten Weise auf einander losgegangen. Noch nie in der Geschichte der EU wurde ein einzelner Staat dermaßen als Paria behandelt wie Griechenland im der vorliegenden Schuldenkrise. Ein ähnliches Verhalten haben die Staaten und Institutionen der EU zuletzt gegen Österreich gezeigt, als dort Jörg Haider in die Regierung aufgenommen wurde und Österreich quasi der Status eines vollwertigen Mitglieds vorübergehend aberkannt wurde.

    Es ist in diesem Falle also durchaus denkbar, dass die EU schon bald den Panik-Knopf drücken könnte. Der Grund liegt auf der Hand. Die in allen Staaten und Gremien herrschenden, etablierten Parteien sehen in dem Verhalten der griechischen Regierung eine Bedrohung des Status Quo. Unter Status Quo verstehen Regierungen allerdings nicht, dass es allen europäischen Bürgern gleich gut gehen soll. Sie verstehen darunter, dass nur Regierungen als EU-konform gelten, in denen Konservative oder Sozialdemokraten führend vertreten sind. Um diesen Status zu erhalten, werden die Euro-Retter vor Zwangsmaßnahmen gegen Griechenland vermutlich nicht zurückschrecken.

    Zu diesem Zweck dürfte dem griechischen Volk ein weiteres, strenges Austeritäts-Programm auferlegt werden. EU-Präsident Donald Tusk hat der griechischen Regierung bereits angeboten, sie könne jederzeit ein drittes Kredit-Programm beantragen.

    Zugleich dürfte den europäischen Steuerzahlern ein saftiger Schuldenschnitt verordnet werden. Beide Maßnahmen sind jedoch nicht der Ausgangspunkt für eine gedeihliche Entwicklung in Griechenland und in der Eurozone. Beide Maßnahmen werden dazu führen, dass das aktuelle System der EU nur mit noch mehr Zwang aufrechtzuerhalten ist. Die Euro Retter sind verzweifelt. Daher werden sie vor illegalen Maßnahmen nicht zurückschrecken.

    Es wäre nicht das erste Mal. Bereits bei der ersten Euro-Krise hatte IWF Chefin Christine Lagarde gesagt, dass die Troika ganz bewusst europäisches Recht verletzt habe. Es sei um das höhere Gut, nämlich das Aufrechterhalten der Eurozone in ihrer klassischen Form, gegangen.

    Politiker und Technokraten, die so denken, sind zu allem fähig.


    Das Land wurde durch die EZB und IWF zu Tode Saniert! Ein großer Teil der Eurohilfe ging für Zinszahlungen an die Banken und die DB in vorderster Reihe!
    Ein Armutszeugnis und Schande der EU-Politik!

    Das ist nur eine Vorschau was auch auf uns zukommt und auch schon spürbar ist!
    50% Realeinkommensverlust seid der Euro Umstellung!
    Staatsschulden im Euroraum schon bei 90% v. BIP! > weiter steigend!!!
    Grafik:
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    (vor der EU hatte Österreich ca 60% v. BIP)

    Wir müssen raus aus dem Hexenkessel!

    @alle Landsleuts ........ Bitte geht hin und Unterschreibt ! ......... Ihr werdet es nicht so bereuen wie die Unterschrift zum BEITRITT!

    LG

  6. #16
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Nato protestiert: Griechenland will Militärausgaben kürzen

    Epoch Times,



    Vor wenigen Tagen verkündete Yiannis Bournous von Syriza erneut eine mögliche Kürzung des griechischen Militäretats. Die Kürzungen sollen höher ausfallen als bereits angekündigt. Damit wolle man die Kürzungen bei den Renten ausgleichen, hieß es. Nach negativen Reaktionen des IWF kommt nun zusätzlicher Druck von der Nato. weiter: http://www.epochtimes.de/Nato-protes...-a1251283.html
    Grexit: Der Beweis für die Untauglichkeit der politischen Klasse




    Die EZB hat die Bankenaufsicht. Diese hat auf ganzer Linie versagt, man kann sogar sagen, dass sie gar nicht stattgefunden hat. Die Anmaßung der EZB, als Zentralbank auch die Bankenaufsicht zu übernehmen, dokumentiert also nicht nur den "conflict of interest", sondern gleichzeitig auch die Unfähigkeit der Zentralbank, ihre an sich gerissenen Aufgaben tatsächlich wahrzunehmen. Die können jetzt jede Ausrede benutzen, wie sie wollen – es bleibt dabei: die EZB ist unfähig ihre Aufgaben zu erfüllen. Monatelang hat sie Zeit gehabt, den Geldverkehr und die Bonität sowie Liquidität der griechischen Banken zu observieren, spätestens seit Mai 2013. Jeder Dorfdepp konnte erkennen, dass Griechenland nicht liquide und nicht zahlungsfähig war. Es war die politische Entscheidung der EZB, Griechenland weiter zu alimentieren und sogar mit außergewöhnlicher Liquidität zu versorgen.
    weiter: http://www.contra-magazin.com/2015/0...ischen-klasse/

    Der Euro ist alternativlos bis zum Untergang!

    Vergesst das ganze Theater, welches uns die Medien aus Brüssel, Frankfurt und Berlin wegen Grexit vorführen. Was uns die Mitglieder der EU-Mafia dauernd erzählen, sei es Dijsselbloem, Junker, Draghi, oder Merkel, Gabriel und Schäuble, oder sonst irgendein Ober-Versager, der die EU und den Euro verteidigt, ist völlig irrelevant. Diese Kriminellen können nur lügen und betrügen. Was sie machen, würde man in der Wirtschaft als strafbare Konkursverschleppung bezeichnen, denn die Eurozone ist schon lange bankrott. Am sympathischten dabei ist mir Juncker, denn der ist dauernd besoffen. Die Katastrophe die er mit angerichtet hat kann er nur im Suff ertragen. Am schlimmsten finde ich Merkel, denn die ist echt gefährlich mit ihrem Grössenwahn und ihrer Bunkermentalität. Ihr Spruch, "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa", den sie gestern wieder von sich gab, könnte direkt vom Adolf sein. Für sie ist der Euro alternativlos bis zum Untergang!


    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der Euro ist alternativlos bis zum Untergang!


    ...die EU eine neue Form der Legalen Kriminalität!

    Militärausgaben JA - Rentenzahlung NEIN!
    Guthaben werden nicht mehr ausbezahlt!
    € 60,00 Taschengeld für Mündige EU-Bürger!

    LG

  7. #17
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Diese Reportage wurde gestern Abend in der Sendung Panorama ausgetrahlt.
    Solch einen tiefen Einblick in die Realität Griechenlands hätte ich der ARD gar nicht zugetraut.
    Macht einfach nur traurig und lässt Düsteres vorausahnen...

    http://www.ardmediathek.de/tv/Panora...astId=14049192
    ----------------------------------------------------------------------------------------------

    Wer NICHTS weiß, muss ALLES glauben.

    Dagegenstehen
    Faktormensch
    Traum von Freiheit

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    90% der griechischen Kredite gingen an Banken

    Freitag, 3. Juli 2015 , von Freeman um 10:00

    Was uns die Politiker und Medien kaum erzählen, 90 Prozent der Zahlungen, die Griechenland vom IWF, der EU und der EZB als Kredit bekommen hat, also 242,48 Milliarden Euro, gingen direkt zu den Banken, um sie zu retten. Am meisten an französische und deutsche Banken. Nur 10 Prozent des Geldes kam direkt bei der griechischen Bevölkerung und Volkswirtschaft an. Deshalb, es ist völlig richtig, das Griechenland sich weigert diese Schulden zurückzuzahlen. Der IWF, die EU und die EZB hätten von Anfang an das Geld gar nicht geben dürfen, denn diese kriminelle Organisationen wussten, 90 Prozent wird für die Rettung von europäischen Finanzinstitute verwendet und ist nicht für den Aufbau Griechenlands gedacht.


    Ist doch logisch, wieso soll der griechische Steuerzahler für Geld haften, das nie in Griechenland angekommen ist? Damals 2010 waren Privatbanken die Hauptgläubiger der griechischen Schulden. Sie hatten Kredite vergeben und sind damit das Risiko eingegangen. Mit den ganzen sogenannten Rettungsaktionen liegen heute 78 Prozent der Schulden aber bei den Ländern der Eurozone. Hier wurde die Haftung und das Risiko von Privat auf die Öffentlichkeit, bzw. auf die Steuerzahler umgeschichtet. Was hier ablief war eine höchst kriminelle Aktion der Finanzmafia.

    In den meisten westlichen Staaten steht im Strafgesetzbuch, Kredite zu überhöhten Bedingungen (Wucher) oder an Leute zu vergeben, die dadurch überschuldet werden, ist illegal. Ausserdem, Verträge die unter Ausnützung einer Notlage entstehen, also durch Erpressung oder Nötigung, sind ungültig und die Handlungen strafbar. Auch Übervorteilung ist verboten. Aber genau darum handelt es sich im Verhältnis zwischen Griechenland und den Geldgebern, sei es Privatbanken, IWF, EU und EZB. Diese kriminelle Vereinigung hat Griechenland auf das schlimmste betrogen und über den Tisch gezogen. Es handelt sich also um "Odious Debt".

    Wem schuldet Griechenland die insgesamt 323 Milliarden Euro?

    - 60% der Eurozone, also 141,8 Mia dem Europäischen Stabilitätsfonds und 52,9 Mia der Greek Loan Facility

    - 10% dem Internationalen Währungsfonds (IWF)

    - 6% der Europäischen Zentralbank (EZB)

    - 3% griechischen Banken

    - 1% ausländischen Banken

    - 1% griechischen Zentralbank

    - 15% sonstigen Inhabern von Staatsanleihen

    - 3% sonstige Kredite

    Quelle: Open Europe

    Deshalb gibt es nur einen Weg, die griechische Regierung muss die Schulden als "illegal" bezeichnen und jede Rückzahlung verweigern. Nur eine Streichung der Schulden wird das Land aus dieser dramatischen Krise führen. Wenn der Westen dann kein neues Geld mehr gibt, Griechenland aus der EU und Eurozone rausschmeisst, muss Athen die Drachme einführen und für neue Kredite sich nach Osten wenden, nach Russland und China. Speziell Peking ist bereit Griechenland zu helfen. Die Chinesen sind auch die einzigen, die es von der Finanzstärke her wirklich tun können.

    Deshalb, am Sonntag sollten die Griechen Nein sagen. Ein Nein bedeutet, eine schwerzhafte Durchquerung einer Talsohle, mit folgenden Aufstieg in eine positive Zukunft. Ein Ja bedeutet, weniger Schmerzen aber dafür keine Aussicht jemals auf eine Erholung und Befreiung aus der Versklavung.

    ------------------------------

    Video zeigt Drohnen-Aufnahme der Nein-Demonstration in Athen:

    Klare Botschaft an die EU: 61,3 Prozent der Griechen gegen Troika-Kurs

    Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

    Ersten Auszählungen zufolge hat die Mehrheit der Griechen gegen die Vorgaben der Troika gestimmt.
    Das Ausmass der Ablehnung ist mit 61,3 Prozent überraschend hoch.




    Die Griechen haben im Referendum die Forderungen der Troika nach ersten Auszählungen überraschend klar abgelehnt. Wie das Athener Innenministerium am Sonntag mitteilte, stimmten nach Auszählung von 93 Prozent der abgegebenen, gültigen Wahlzettel 61,3 Prozent mit «Nein» und 38,7 Prozent mit «Ja».

    Damit stärkten die Wähler dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras den Rücken, der eine Ablehnung empfohlen hatte. Die griechische Regierung kündigte unmittelbar nach dem Referendum neue Verhandlungen mit den Geldgebern an. Noch am Sonntagabend wolle man substanzielle Gespräche mit den internationalen Partnern beginnen, erklärte Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis im Fernsehen. «Das Mandat (des Volkes) ist klar», sagte Sakellaridis. Tsipras werde sich «sehr schnell bewegen, um den Auftrag des Volkes in die Tat umzusetzen».

    Nach der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse brach im «Nein»-Lager Jubel aus. Nach TV-Berichten strömten Hunderte Anhänger der Ablehnung des neuen Kredit-Programms in Athen auf den Platz vor dem Parlament und feierten.
    Die Wahlbeteiligung lag laut Innenminister Voutsis bei 50 Prozent. Damit sind die 40 Prozent locker genommen, die für Verfassungsmäßigkeit notwendig waren.
    ...was kommt jetzt? Farbrevolution? Militärputsch?

    LG

  9. #19
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    ...was kommt jetzt? Farbrevolution? Militärputsch?
    LG
    Hmm... warum fragen wir nicht einfach mal die Aliens, die Gedanken oder Pläne der Menschen schon auslesen können, noch bevor sie ausgesprochen oder in die Tat umgesetzt werden?

    ZT: ... With 28 member states, it cannot simply hand out money endlessly to a profligate when many of its member states have a lower standard of living. After decades of being coddled, the citizens and politicians of Greece are assuming that being stubborn is a winning stance. The shock has not even started.
    We have predicted that the world will go on the barter system. Albeit in stages, gradually and at first only in certain locals or markets. Paper money – bonds or banking balances or printed currency or credit cards – will all be dropped. They will not be honored. For the wealthy, this will be a shock to realize that they have no worth...

    In the short term, for Greece, the outcome is written...
    The European Union is likely to turn a deaf ear to Greece. A squalling demand from the poor to the rich impresses few, frankly. Greece does not hold winning cards, and is likely to find themselves kicked out of the EU instead. As money, in any currency, loses its value, the populace will increasingly turn to barter, which is all to the good as this is indeed the currency of the future.
    ... The Euro is itself in danger... As money, in any currency, loses its value.

    Greek Euro exit: http://poleshift.ning.com/profiles/b...reek-euro-exit

  10. #20
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?




    Nach Varoufakis’ Rücktritt:
    Putin wird Griechischer Finanzminister!
    Damit haben die Geldgeber nicht gerechnet! Nachdem der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis überraschend zurückgetreten ist, weil die “Geldgeber” nicht mehr mit ihm verhandeln wollten, scheint der Schuss nun nach hinten loszugehen.
    Statt einen Verhandlungspartner zu bekommen, den sie leichter ins Boxhorn jagen können, sitzt ihnen nun Wladimir Putin gegenüber. Dieser übernimmt nun ab sofort in Personalunion die Geschäfte des griechischen Finanzministeriums und bleibt aber weiterhin russischer Präsident.
    “Nachdem ich die Ukraine mit Minsk 2 vorerst befriedet habe und die Oligarchen sich jetzt dort gegenseitig an die Kehle gehen, hatte ich ein bisschen freie Zeit und wollte den Griechen ein wenig unter die Arme greifen.” so Putin in seiner Antrittsrede. “Mit Griechenland eint uns die Liebe zum Volk und zu Volksabstimmungen, die in totalitären Gebilden wie der EU ja bekanntlich illegal sind.”
    Die Griechen erhoffen sich davon einen ähnlich rasanten Aufstieg, wie in Russland unter Putins Leitung. “Wir hatten in Russland zu Beginn meiner Amtszeit ähnliche Probleme, “ so Putin, “Dank der Hilfe unserer westlichen “Partner” hatte sich die Wirtschaftsleistung halbiert und die Schulden hatten astronomische Höhen erreicht. Ein Schuldenschnitt war unvermeidlich.”
    Seit dem hat Putin in Russland viel erreicht. Die Staatsschulden sind mit die niedrigsten weltweit und auch das Vermögen des Staates hat sich erheblich vergrößert.
    Das wünschen sich die Griechen auch.
    Im Westen geht derweil die Angst vor dem demokratischen Schreckensduo Tsipras und Putin um. Wenn die beiden Volksabstimmerländer sich weiter annähern, könnte das einen Dominoeffekt auf die totalitäre EU-Diktatur haben und die Alternativlosigkeit des EU-Systems von immer mehr Menschen angezweifelt werden.
    “Wir brauchen Griechenland als NATO-Aufmarschgebiet für diverse Angriffskriege, auch gegen Russland!” stellte ein einflussreicher Berater des US-Verteidigungministeriums fest. “Ein Abdriften in den demokratischen Totalitarismus a la Putin werden wir nicht tolerieren.” Victoria Nuland bekannte jüngst, dass bereits 5 Milliarden Dollar bereitgestellt wurden, um einen Regimechange in Griechenland zu realisieren. Sie warnte bereits davor, dass es bei Demonstrationen zum Verteilen von Brötchen und zum Scharfschützeneinsatz sowohl gegen Demonstranten mit Brötchen als auch gegen Polizisten kommen könnte. Die Verantwortung für die Toten trage dann allein die Regierung Tsipras.
    Sollte diese dann nicht zurücktreten, so seien weiterhin alle Optionen auf dem Tisch! Dies wäre selbstverständlich keine Drohung lediglich eine Warnung unter Freunden.

    Weiterlesen
    Na...? Heute schon herzhaft gegrinst?


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

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