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Thema: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

  1. #31
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?


    Eurogruppe vertagt sich ergebnislos

    Die Euro-Finanzminister haben sich nicht einigen können. Deutschland und Finnland fordern mehr Zugeständnisse von den Griechen. Die Geschehnisse zum Nachlesen


    Informationen zu den aktuellen Ereignissen finden Sie hier.


    Ein Sondertreffen der Euro-Finanzminister hat am Samstag keinen Durchbruch gebracht und wurde auf Sonntag vertagt. Mehrere Länder äußerten massive Vorbehalte gegen Griechenlands Spar- und Reformvorschläge, die Voraussetzung für ein neues Rettungspaket für das vom Staatsbankrott bedrohte Land sind. Deutschland erwägt bereits einen Grexit auf Zeit.


    Das Treffen wird nun am Sonntagvormittag um 11.00 Uhr fortgesetzt. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sagte, es habe eine tief gehende Diskussion über die griechischen Reformvorschläge gegeben. Es sei auch über Glaubwürdigkeit und Vertrauen gesprochen worden. "Es ist noch immer sehr schwierig."


    In einem an die Öffentlichkeit gelangten Diskussionspapier der Bundesregierung heißt es, Griechenland solle als Garantie für angebotene Privatisierungen Vermögenswerte im Wert von 50 Milliarden Euro in einen Treuhandfonds übertragen. Ansonsten bleibe die Option eines fünfjährigen, vorübergehenden Ausscheidens aus der Eurozone. Der öffentlich gewordene Plan sorgte für Streit innerhalb der Koalition. Große Skepsis gegenüber Griechenlands Vorschlägen hat auch die finnische Regierung. Insbesondere die euroskeptische Partei Die Finnen stellt sich quer.


    Die Finanzminister müssen nun weiter vor einem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Währungsunion am Sonntagnachmittag nach einer Lösung suchen. Der maltesische Regierungschef sagte für Sonntag "einen langen Tag" voraus. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici sagte, er gebe "die Hoffnung nicht auf".
    weiter: http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-0...sm-grexit-live
    ...Griechenland ist nur ein kleines Problem, das größere ist der EU-Moloch!
    Je länger man es hinausschieb umso Teurer wird es!
    Ein Verhandlungstag kostet ca. 550.000.00 € im EU-Parlament! Jeder Tag wo nur unnötig Verhandelt wird kommen in Griechenland 40.000.000,00 € noch dazu!

    Gibt es in diesem Verein wirklich nur noch blinde Hohlköpfe???
    Das kostet jeder Tag 40.000.000.00 €, der gesamten Währungsunion! Die Griechen sind im "€", zu Recht oder nicht!
    Die Rechnung bekommen am Schluss alle EUROSTAATEN! Zu Tode sparen und feilschen bringt NICHTS! Kein Geld heißt kein Aufschwung, keinen Schulden Rückzahlung!
    Auch der Abverkauf von Staatsvermögen bringt nur weitere Verarmung, keine Gewinne! Das müsste den EU-Politikern eigentlich KLAR sein, das sie damit ganz Europa belasten!!!

    Eine Schande für die EU!!!


    LG

  2. #32
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    „Crash für deutsche Wirtschaft“ – Linkspolitiker Dehm geißelt „EU-Pinochet Schäuble“


    Das neue Hilfspaket für Griechenland, das Alexis Tsipras mit den Top-Politikern der Eurozone vereinbart hat, wird laut dem LINKE-Abgeordneten Diether Dehm „nur dem finanzpolitischen Pinochet Europas, Wolfgang Schäuble“, zugute kommen. Dehm versprach, im Bundestag gegen das Paket zu stimmen.




    Die erzielte Abmachung „trägt die Handschrift des finanzpolitischen Pinochets der Europäischen Union, Herrn Schäuble“, so europapolitische Sprecher der Linksfraktion und Schatzmeister der Europäischen Linkspartei. „Der ruiniert die deutsche Volkswirtschaft. Wir werden einen Supercrash bekommen dank seiner Politik. Das wird ein Crash für die Sparer und für die Exportwirtschaft. Das wird auch ein Crash für die Demokratie. Eben das, was Pinochet für Chile bedeutet hat, bedeutet Schäuble für die EU.

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/wirtschaft...#ixzz3foUEKFX4
    Live: Demonstration in Athen gegen EU-Austritätspolitik auf dem Syntagma-Platz nach „Deal“ zum Rettungspaket


    Tausende werden heute auf dem Syntagma-Platz erwartet, um gegen die EU-Austeritätspolitik zu protestieren, nachdem eine Vereinbarung zwischen der griechischen Regierung und den europäischen Staats- und Regierungschefs erzwungen wurde. Live und unkommentiert ab 18.30 Uhr.


    Merkels Ultimatum an Griechenland ist eine teuflische Falle

    Die Euro-Retter verlangen vom griechischen Parlament, dass es bis Mittwoch die befohlenen Gesetze verabschiedet. Erst dann gibt es Verhandlungen über Kredite. Doch dieser Deal ist eine teuflische Falle: Wenn der Bundestag nämlich am Freitag nicht zustimmt, oder die ESM-Verhandlungen scheitern, muss Griechenland einen brutalen Austeritätskurs fahren – ohne jemals auch nur einen einzigen Cent von der EU zu bekommen!
    weiter:
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    Auch hier werden die Stimmen gegen dem € immer lauter, ebenso in Österreich, Frankreich und Italien!

    Zurück zur D-Mark?
    Lieber Dexit statt Grexit? Soll Deutschland aus dem Euro austreten?



    Quelle: http://www.finanzen100.de/
    Viele Nachbarländer Deutschlands wünschen sich einen schwachen Eur. (©dpa)
    Viele Experten behaupten immer, dass Deutschland der größte Profiteur des Euro sein. Wenn so viele Experten das behaupten, dann muss man allerdings umso mehr an der Aussage zweifeln. Wenn in etlichen Ländern zunehmend Parteien an Zulauf gewinnen, die aus dem Euro austreten wollen, und eine noch schwächere Währung wollen – sollte dann nicht einfach Deutschland aus dem Euro austreten? Denn im Gegensatz zu vielen Nachbarländern ist die hiesige Wirtschaft stark und kann daher eine starke Währung verkraften.
    Banken sind gerettet, die Demokratie tot! Es lebe die EUdSSR!

    Was man damit erreichte?
    Die griechische Wirtschaft zerstört, den Tourismus als letzte Einnahmequelle geschwächt, Renten bleiben halbiert und Gehälter gekürzt, Steuern erhöht, Staatsvermögen wird Privatisiert! Alexis Tsipras so gepeinigt und gedemütigt, das
    Griechenland keine Aussichten auf Verbesserungen hat!
    Armut und soziale Unruhen sind dadurch vorprogrammiert, 50% sind schon davon betroffen!


    Was man nicht erreicht hat?
    Griechenland zu unterstützen und zu helfen, Stabilität zu schaffen, die Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen!
    Eine Rückzahlung der Kredite wird daher auch kaum möglich sein!

    Was man sich fragen muß?
    Ist die EU auf Selbstzerstörung aus? Da wird ein Mitgliedsstaat komplett in den Ruin getrieben!
    Für wem arbeiten die Brüssel-Politiker? Sicher nicht im Sinne Europas!
    Warum werden in die Ukraine Steuergelder gepumpt und ein Euro-Staat wie ein Aussätziger behandelt?
    Wer kommt als nächster dran? Die Eurozone hat gesamt eine Verschuldung von 93,0% BIP!!!

    DANKE NEIN! Nein zum Euro! Nein zu so einer EU!
    Eine Schande für Europa!

    LG

    Geändert von green energy (14.07.2015 um 10:38 Uhr)

  3. #33
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Showdown in Brüssel: Total-Ausverkauf und eine Kriegserklärung an das griechische Volk

    Es gibt ein drittes Rettungspaket für Griechenland. Nach 17 Stunden nächtlichem Verhandlungsmarathon hat sich die Eurozone einstimmig geeinigt, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk am Montag auf Twitter mitteilte.


    Nur wenige Tage nach der bedingungslosen Kapitulation der Syriza-Regierung in Athen haben die Kreditgeber an diesem Wochenende alle Zurückhaltung über Bord geworfen und eine klare und unmissverständliche Botschaft an die Weltöffentlichkeit ausgesandt. Sie kommt einem Total-Ausverkauf Griechenlands und einer Kriegserklärung an das griechische Volk gleich.

    Wirtschaftliche Erholung? interessiert uns nicht.
    Die Forderungen gehen weit über das Kompromissangebot, das Syriza vergangene Woche vorgelegt hat, hinaus und machen vor allem eines klar: Es geht nicht um eine Erholung der griechischen Wirtschaft und auch nicht um die Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit des Landes. Es geht einzig und allein um die Absicherung internationaler Großbanken und um die rücksichtslose Plünderung eines Landes vor seinem endgültigen Zusammenbruch. Leidtragende werden in erster Linie wieder die schwächsten und hilfsbedürftigsten Mitglieder der Gesellschaft sein.

    Entgegen dem von Politikern wie Jean-Claude Juncker oder Martin Schulz in zahlreichen Talkshows geheuchelten Mitleid mit der humanitären Katastrophe in Griechenland wird dem Land eine weitere Reform der Altersrenten zugemutet, die viele griechische Senioren endgültig in Armut und Hunger treiben wird. Selbst die unfassbare Zahl von siebentausend Selbstmorden verzweifelter und durch sechs Sparprogramme um ihre Existenz gebrachter Menschen hält die Bürokraten aus Brüssel, Frankfurt und Washington nicht von dieser Maßnahme ab, die auch noch von einer Erhöhung der Mehrwertsteuer – von der die Ärmsten immer am härtesten betroffen sind – begleitet wird.
    Privatisierung – wider alle Erfahrungswerte

    Die geforderte Privatisierung des staatlichen Stromnetzbetreibers Admie wird nicht nur Rentner und Sozialhilfeempfänger, sondern sämtliche Bezieher kleiner Einkommen in noch größere Not bringen. Wie diverse Beispiele dieser vom IWF in zahlreichen Ländern bereits erprobten Maßnahme zeigen, werden die ausländischen Konzerne, die diesen Wirtschaftsbereich übernehmen, alles daran setzen, in kürzest möglicher Zeit höchstmögliche Profite zu erwirtschaften. Ein Blick nach Nigeria, wo diese Maßnahme zuletzt durchgeführt wurde, zeigt zudem, dass sich die Versorgungslage nach der Privatisierung erheblich verschlechtert.

    Im übrigen dient dieser Schritt wie auch die Einrichtung des Treuhandfonds, an den griechisches Staatsvermögen im Werte von 50 Mrd. Euro übertragen werden soll, einer ganz bewussten Schwächung und Demütigung der durch ihren Wahlbetrug am griechischen Volk ohnehin angeschlagenen Syriza-Regierung. Der Versorgungsbereich in Griechenland wird nämlich weitgehend von den Gewerkschaften beherrscht. Syrizas erzwungene Zustimmung zu seiner Privatisierung kommt einem erzwungenen Selbstmord auf Raten gleich und bereitet einen Regime-Wechsel in Athen vor. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Troika an Syriza ein Exempel statuieren möchte: Auch wenn Tsipras und seine Weggefährten in der vergangenen Woche bedingungslos kapituliert haben, wird die Troika ihnen ihre fünfmonatige – wenn auch nur halbherzig und zur Täuschung griechischer Wähler durchgehaltene – Auflehnung gegen die Austeritätspolitik niemals verzeihen.

    Darauf zielt auch die ausdrückliche Forderung ab, alle ins Parlament eingebrachten Gesetzesentwürfe in Zukunft Wort für Wort mit der Troika abzusprechen – eine Maßnahme, die die seit 2010 nicht mehr vorhandene Souveränität des Staates Griechenland noch einmal drastisch unterstreicht.

    Die Mittelschicht wird stranguliert


    Die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer (vor allem der im gastronomischen Bereich) ist der Todesstoß für zahllose Familienbetriebe, von denen einhundertachtzigtausend bereits mit dem Bankrott kämpfen. Sie wird die Zahl der siebzigtausend bereits in den Konkurs getriebenen Betriebe dramatisch erhöhen. Lokal gefärbte Cafés, Bistros und Restaurants werden globalen Ketten wie Starbucks, McDonalds oder Subway weichen und das Gesicht der Städte grundlegend verändern.

    Die geplanten Arbeitsmarktreformen, die die Ausbeutung der ohnehin ums Überleben kämpfenden Beschäftigten noch weiter verschärfen und auch auf den ersten Blick weniger wichtige Maßnahmen wie die Ausweitung der Ladungsöffnungszeiten auf den Sonntag werden vor allem kleine und mittelständische Betriebe treffen und zeigen symbolisch, wohin die Reise geht:
    Im Hintergrund lauern bereits hunderte große international operierende Konzerne, um alles, was sich ihnen in Griechenland an mittelständischen Betrieben bietet, zu schlucken oder nach deren Konkurs durch eigene Filialen zu ersetzen.

    Aber nicht nur Investoren warten: Auch Spekulanten aus aller Welt stehen Gewehr bei Fuß, um demnächst auf Einkaufstour zu gehen und die finanzielle Not der Inländer und der griechischen Banken auszunutzen, um ihnen Aktien, Immobilien und andere Vermögenswerte zu Spottpreisen abzukaufen.
    Währungsspekulanten rechnen bereits durch, in welcher Höhe sie sich in Griechenland verschulden sollen, um ihre Kredite nach der Einführung einer Parallelwährung, deren Wert um mindestens 50 Prozent unter dem Euro liegen wird, zurückzuzahlen und auf diese Weise auf Kosten des griechischen Volkes Kasse zu machen.

    Die endgültige Katastrophe wird nur aufgeschoben


    Die abgrundtiefe Bösartigkeit, die sich hinter diesem Szenario verbirgt, ist kaum fassen, denn selbst wenn Griechenland alle Maßnahmen erfüllen sollte, die ihm von den Geldgebern aufgezwungen werden, so wird das seinen Untergang nicht verhindern. Der Schuldenberg ist so riesig, dass er niemals zurückgezahlt werden kann. Und alle jetzt angeordneten Maßnahmen werden dazu führen, dass die Wirtschaft weiter in die Knie gezwungen und die Einnahmen des Staates weiter verringert werden.

    Das heißt: Die Finanzsituation Griechenlands wird sich auch zukünftig von Tag zu Tag verschlechtern und mit unerbittlicher Logik zum finalen Crash führen. Aber selbst diesen Fall haben die Geldgeber bereits in ihren Master-Stufenplan integriert:
    Auf Stufe 1 lautet die Devise: Die Folgen der Krise so lange wie möglich auf das griechische Volk abwälzen, um sich selbst, so weit es irgend geht, daran zu bereichern. Stufe 2 soll gezündet werden, wenn die Katastrophe eingetreten ist. Dann wollen die Geldgeber mit prall gefüllten Portemonnaies über ein zerstörtes und am Boden liegendes Land herfallen und es „wieder aufbauen“.

    Zwei unberechenbare Faktoren


    Es gibt in diesem Kalkül jedoch zwei unberechenbare Faktoren: Zum einen die Tatsache, dass ein jederzeit möglicher Zusammenbruch des globalen Finanzsystems alle Zukunftspläne zunichte machen könnte. Um diesen Crash zu verhindern, tun die Zentralbanken in aller Welt derzeit alles, was in ihrer Macht steht: Das Zinsniveau wird immer weiter nach unten (bis in den Minusbereich) gedrückt und es wird ohne Rücksicht auf (zukünftige) Verluste immer mehr Geld erzeugt und den Großbanken zur Spekulation an den Finanzmärkten zur Verfügung gestellt – alles Maßnahmen, die nur noch begrenzt wirken werden und zwangsläufig zur Zerstörung des globalen Finanzsystems führen.

    Der zweite unkalkulierbare Faktor ist der Widerstand des griechischen Volkes. Den haben Tsipras und seine politischen Helfershelfer durch ihren historischen Verrat vorerst einmal schwer erschüttert. Die Menschen in ganz Griechenland befinden sich seit Tagen in einer Art Schockstarre. Doch wenn die Bilanz von zweitausend Jahren menschlicher Geschichte auch nur eine bedeutende Lehre enthält, dann diese: Kein Volk ist auf Dauer bereit, seinen eigenen Untergang kampflos hinzunehmen.
    Auch Griechenland nicht. Und auch Menschen nicht, die bis vor einer Woche den Lügen von politischen Falschspielern wie Tsipras und Varoufakis geglaubt haben. Deshalb wird die Durchsetzung der von den Geldgebern geforderten Maßnahmen in den kommenden Tagen dazu führen, dass sich das griechische Volk nicht nur gegen sie, sondern auch gegen deren Verbündete in der Regierung in Athen erhebt.

    Was dann geschieht, lässt sich derzeit nur erahnen.
    Brennende Ministerien und Banken, Straßenschlachten, ein Eingreifen des Militärs und die Errichtung eines faschistischen Regimes in Athen sind ebenso möglich wie ein auf andere südeuropäische Länder übergreifender Flächenbrand, der sich in länderübergreifende Bürgerkriege verwandeln könnte.

    Doch ganz egal, ob globaler Crash oder soziales Chaos:
    Auf jeden Fall wird der Lauf der Ereignisse schon sehr bald in eine neue und überaus dramatische Phase der Zeitgeschichte münden. Sie wird vom nackten Überlebenskampf verzweifelter, erniedrigter und gedemütigter Menschen gegen die an diesem Wochenende einmal mehr öffentlich zur Schau gestellte eiskalte Arroganz von politischen Betrügern geprägt sein und zeigen, dass deren Allmachtsphantasien inzwischen zu komplettem Realitätsverlust geführt haben.
    Quelle: http://lupocattivoblog.com/2015/07/1...echische-volk/
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  4. #34
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    KenFM am Telefon: Peter König zum Rettungs-Deal zwischen Griechenland und der EU



    Alexis Tsipras ließ sein Volk neulich via Referendum über den Troika-Vorschlag abstimmen, ob er weiteren Sparmaßnahmen für sein Land zustimmen sollte. Die Antwort war eindeutig. Über 60 Prozent stimmten mit Nein.

    Dieses NEIN ist kein Luxus, das Land steht am Abgrund. Das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen, jeden Tag sterben Menschen aufgrund der Tatsache, dass man sie nur noch gegen Cash behandelt.

    Dass Tsipras sich dem Druck der Troika jetzt beugte und in einem Special-Fond die letzten Sachwerte des Landes an Investoren aus dem Ausland verschachert - hier geht es um Werte von 50 Milliarden - schlägt dem Fass den Boden aus.
    Wer hat das Geld, um hier zu Schnäppchenpreisen Flughäfen, Hafenanlagen, Telekommunikationsfirmen, Energieversorger oder Wasserwerke zu kaufen?

    Banken aus dem Ausland und ihre reichen Oligarchenkunden, die das Land seit 2002 vorsätzlich in die aktuelle Lage gebracht haben.

    In Griechenland ist eine Revolution nicht mehr ausgeschlossen, nur würde das mit Sicherheit Kräfte aus dem Ausland mobilisieren, denn das Land gehört der NATO an, und die versteht keinen Spaß, wenn Terrain verloren geht.
    Das aber ist immer noch möglich, falls es doch noch zum „Grexit“ kommt und die BRICS-Staaten ihre Hilfe anbieten.

    Washington ist der mächtigste Player innerhalb der Troika und lässt über seine Marionetten Angela Merkel und Wolfgang Schäuble die Strippen ziehen, so Peter König, Ex-Mitarbeiter der Weltbank und Mitglied der Delphi-Initiative.

    Als Preis für den Dienst im Namen der USA spielt Deutschland auf dem Kontinent eine immer größere hegemoniale Rolle. Deutschland stellt die europäische Spitze der Eliten-Pyramide
    und verkauft, dank der US-Panikmache gegen Russland, immer mehr Rüstung ins europäische Ausland. Das Land mit dem größten Rüstungsetat heißt aktuell: Griechenland.

    Athen wurde es von der Troika explizit verboten, in den Zeiten des nationalen Niedergangs beim Militärhaushalt zu sparen. So gibt Hellas prozentual deutlich mehr für Wehrtechnik aus als die BRD unter Merkel. Und wo kauft Athen das schwere Gerät in erster Linie? In Deutschland.

    Griechenland wurde 2002 in eine Schuldenfalle gelockt. Goldman-Sachs war hier der Drahtzieher und stellt aktuell den Kopf der EZB. Wie das Experiment „Terror der Finanzmärkte“ in Athen ausgeht, kann zur Stunde niemand sagen. Für kommenden Mittwoch ist ein Generalstreik angekündigt. Special-Forces sollen sich schon heute in den Straßen befinden, um einen möglichen Aufstand niederzuschlagen. Die paramilitärischen Einheiten sprechen akzentfrei britisches Englisch.

    KenFM im Telefonat mit Peter König.
    Banken sind gerettet, die Demokratie tot! Es lebe die EUdSSR!

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  5. #35
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Schon länger vermute ich es.
    Aus der Sicht des Machterhaltes wird nur eine Lösung dieser Art möglich sein.

    Siehe den Artikel der Deutschen Wirtschafts Nachrichten:

    15.07.15
    USA greifen ein: Letzter Versuch, den Euro zu retten
    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...uro-zu-retten/

    freundliche Grüße

  6. #36
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Wart mer mal ab was das Griechische Militär macht..... das steht schon in den Startlöchern...Ist ja nicht so das es sowas wie einen Putsch nicht schon mal in Griechenland gegeben hat ; )
    .....Denn umsonst wurden die Pfründe des Militärs in Griechenland noch nicht gekürzt ; )
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  7. #37
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Griechenland: Parlament stimmt Austeritäts-Programm zu

    Das griechische Parlament hat die Austeritäts-Gesetze mit Mehrheit beschlossen. Für den griechischen Premier Alexis Tsipras bringt das Ergebnis neue Probleme: Zwar ird er nicht zurücktreten, doch die Syriza-Koalition ist gespalten. Eine Regierungsumbildung wird erwartet.



    Alexis Tsipras bei seiner Rede: Er muss verlangen, was er nicht will. (Foto: dpa)

    Das Austeritätsprogramm hat die Mehrheit erhalten, wobei das endgültige Ergebnis erst nach einer neuerlichen Auszählung
    der Stimmen feststand: 229 Ja, 64 nein 6 leer
    weiter: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...s-programm-zu/
    Ausschreitungen bei Demonstration in Athen


    In Athen ist es vor dem Parlament zu gewaltsamen Auseinandersetzungen von Demonstranten mit der Polizei gekommen. Wie die Lage eskalierte ist unklar.

    weiter: ]Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    ...der Anfang vom Ende der EU und Euro ist eingeleitet!
    Griechenland ist der erste Eurostaat was Brüssel offiziell eine Diktatur aufzwingt! Wer ist der Nächst?!

    Die EU unter deutscher Führung wurde Griechenland die Bedingungen diktiert und aufgezwungen was der EZB und IWF,
    dadurch der US-Finanzmaffia mit einer neuen Zinsen Infusion das Leben verlängert, die NATOt erhält ihre Stützpunkte und
    weiter volle finanzielle Unterstützung, bei einer Gegenwehr der Griechen kommt eine Militärdiktatur!

    Das Volk wird wegen der "Nein" Abstimmung noch mehr nieder geknüppelt und in die Armut getrieben!

    Kriminelle Strukturen haben die Macht in der EU übernommen, humanitäre Hilfe gibt es nur für Banken und Großkonzerne!
    Demokratie ist in der gesamten EU nicht mehr zu finden, es ist eine totalitäre Wirtschaftsdiktatur, eine EUdSSR wo der Mensch nichts mehr wert ist!

    Auf die Liste der Abtrünnigen Länder stehen außer Ungarn, Tschechien, Slowakei und Italien jetzt auch noch Spanien, Frankreich und wieder einmal
    Österreich wegen der Gegenwehr bei TTIP und Kritik am Griechenland Paket!
    (
    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...ositive-rolle/ )

    Was damit sicher erreicht wurde ist noch mehr Ablehnung und Distanz zum Euro und der Gemeinschaft!

    LG


  8. #38
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Draghi bedankt sich höflich: EU-Steuerzahler haben soeben die EZB gerettet

    Die EU-Kommission gewährt Griechenland einen kurzfristigen Kredit. Mit diesem Kredit zahlt Griechenland einen Kredit an die EZB zurück.
    Damit muss der europäische Steuerzahler erstmals der EZB einen Bailout gewähren. Mario Draghi bedankte sich höflich.



    Die Eurogruppe und die EU-Finanzminister haben sich auf eine Brückenfinanzierung für Griechenland bis Mitte August über den Rettungsschirm EFSM geeinigt. Eine Sprecherin der EU-Kommission nannte die Summe von sieben Milliarden Euro.

    Griechenland braucht dieses Geld vor allem für die Rückzahlung eines Kredits an die EZB: Die EZB hatte unter Draghis Vorgänger, dem Franzosen Jean-Claude Trichet, griechische Staatsanleihen gekauft. Diese Bonds müssen nun bezahlt werden. Sie sind in Höhe von 3,5 Milliarden Euro am 20. Juli fällig und werden nun pünktlich bezahlt – vom europäische Steuerzahler.

    Die Euro-Retter können sich auch schmücken, niemals die Unwahrheit gesagt zu haben: Noch im Februar hatte Jeroen Dijsselbloem gesagt: „Wir machen keine Brücken-Finanzierung.“ Und dazu kann er weiter stehen: Denn nun macht nicht die Euro-Gruppe den Bailout für die EZB, sondern die ganze EU.

    Mario Draghi bedankte sich auf der EZB-Pressekonferenz höflich für dieses Entgegenkommen der Steuerzahler der EU: Die EZB wäre ohne die Rochade in die Bredouille gekommen und hat vermutlich deshalb den Druck auf Griechenland so hoch gehalten. Draghi sagte, er danke der EU-Kommission für die gute Kooperation.
    Mit dem Bailout wird die EU-Kommission offizieller Gläubiger Griechenlands. Die EU-Staaten gehen damit ins Risiko für den Euro. Die Briten haben den Braten gerochen und verlangten handfeste Garantien. Welche Garantien den Briten exakt gewährt wurden, ist unbekannt.

    Nachdem feststand, dass die EU-Steuerzahler der EZB ein Milliarden-Debakel ersparen, erhöhte die EZB die Notkredite ELA für Griechenland um 900 Millionen Euro. Die griechische Zentralbank hatte zunächst 1,5 Milliarden Euro erbeten. Bis zuletzt hatte die EZB eine harte Linie gefahren und lanciert, sie werde ohne Bailout die Liquiditätshilfen nicht ausweiten.
    Bisher hatte die EZB die Liquiditätshilfe so gering gehalten, dass die griechischen Banken keine Luft zum Atmen hatten.Eigentlich wäre die EZB per Mandat dazu verpflichtet – und zwar unabhängig von politischen Wünschen. Die EZB hatte selbst erst im Herbst einen Banken-Stresstest durchgeführt und die griechischen Banken als solide eingestuft. Doch weil Trichet damals in einer als weithin nicht als illegal eingeschätzten Aktion die Griechen damals quasi freihändig gerettet hatte, stand auch Draghi unter enormen Druck. Die EZB musste nicht nur Griechenland das Messer ansetzen, sondern auch den Euro-Rettern. Wie erwartet, ist das Spiel zuungusten der Steuerzahler ausgegangen, die beim Euro-Ponzi keinen Platz am Tisch haben.

    Nun, da Mario Draghi sein Schäfchen ins Trockene gebracht hat, kann er einmal tief durchatmen – und zeigte sich prompt spendabel.
    The Ponzi-Games must go on. Qu: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/
    Ein Kommentar zur Schuldenkriese, gefunden beim Kanal von KenFM:
    Danke
    Daniel Lugo

    Beendet den Schuldenschwindel:
    Griechenland schuldet gar nichts! Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die „Schulden“ des Landes deutlich vermehrt. Was die Bürger der westlichen Welt über Griechenland und „seine Schulden“ wissen müssen, ist, daß die neue griechische Regierung von der Europäischen Union nicht mehr verlangt, als einem gigantischen Schwindel der Wall Street und der Londoner City ein Ende zu setzen, um in Europa wieder Wirtschaftswachstum zu ermöglichen.

    Geschieht dies nicht, wird der zunehmende Bankrott des gesamten transatlantischen Bankensystems auch weiterhin verzweifelte Konfrontationen mit den großen Mächten Rußland und China auslösen – und damit die Gefahr eines Weltkrieges. Das übrige Europa weigert sich bisher, diesen Schwindel der Finanzwelt stillzulegen, und am 18. Februar stellte sich auch Obamas Finanzminister Jack Lew hinter diese Weigerung – unter anderem durch einen Drohanruf beim griechischen Finanzminister. Statt dessen verlangen Obama, Merkel und Genossen von Griechenland, einen Haushaltsüberschuß von 4,5% zu erwirtschaften – um damit die „griechischen Schulden“ zu bezahlen. Übertragen hieße dies, daß die Vereinigten Staaten einen jährlichen Haushaltsüberschuß von 175 Mrd. Dollar oder Deutschland einen von über 13 Mrd. Euro erwirtschaften müßten, um Schulden abzutragen. Weder Obama, noch Lew und erst recht nicht Schäuble würden so etwas je versprechen, da es vollkommen unmöglich wäre.

    Der Schwindel der „griechischen“ Schulden ist der gleiche wie der des TARP-Bankenrettungspakets und das Gelddrucken der Federal Reserve – vier Billionen Dollar an neuem Geld jährlich – um die Schulden der Wall Street zu finanzieren. Und die Täter sind in beiden Fällen die gleichen Banken. In den Vereinigten Staaten nahmen die großen Banken Millionen minderwertiger Hypotheken, die ihre Hypotheken-Abteilungen verkauft hatten, und machten daraus exotische Wertpapiere, die 2008 das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft zum Einsturz brachten. Die Regierung rettete die Banken, und dafür wurde der Lebensstandard der Amerikaner geopfert. In Europa kauften die Banken die Hypothekenpapiere der US-Banken. Gleichzeitig vergaben sie auch selbst Millionen minderwertiger Hypotheken, die niemals zurückgezahlt werden können – nicht nur an Hausbesitzer, sondern auch an Regierungen, die nicht die Mittel haben, sie zurückzuzahlen, wie z.B. die von Griechenland, Irland, Portugal, Ungarn und anderen. Die großen Banken der Wall Street waren daran beteiligt, insbesondere Goldman Sachs, das „magische“ Derivate schuf: Man nehme einen Bankkredit an Griechenland, lasse diesen so erscheinen, als sei es bloß ein „Devisenswap“ anstatt wirklicher Schulden – und verwandle diesen zehn Jahre später in eine viel größere Schuld.

    Alle diese minderwertigen europäischen Schulden brachen 2009 über den Banken zusammen – ein Jahr, nachdem bereits die Blase der minderwertigen Schulden in den USA über ihnen zusammengebrochen war. Dann überschuldeten sich sämtliche europäischen Regierungen, um den 750-Milliarden-Euro-Bankenrettungsfonds EFSF („Europäische Finanzstabilisierungsfazilität“) zu schaffen. Sie stützten die Megabanken, wozu auch der Weltwährungsfonds beitrug, und verwendeten davon „nur“ etwa 500 Mrd. Euro, um den Anteil der unbezahlbaren „minderwertigen Regierungsschulden“ zu bezahlen, darunter insgesamt 245,6 Mrd. Euro für „griechische Schulden“. Diese gigantische Bankenrettungsaktion wurde über die Regierungen von Griechenland, Irland etc. abgewickelt, die diese Gelder direkt an jene Banken weiterleiteten, die ihre „minderwertigen Schulden“ geschaffen hatten. Der griechische Schuldenschwindel ist ein klassischer Fall. 2009 hatte Griechenland rund 300 Mrd. Euro an Schulden.

    Es „bekam“ zwei gigantische „Rettungspakete“ von jeweils etwa 130 Mrd. Euro. Weniger als 10% dieser 260 Mrd. Euro blieben in Griechenland und wurden für Ausgaben der griechischen Regierung verwendet, mehr als 90% flossen direkt und sofort an die Deutsche Bank, die HSBC, JPMorgan Chase und andere „Haie“ ab, wobei auch einiges für die Hedgefonds abfiel, die an diesen Geschäften beteiligt waren. Die frühere griechische Wirtschaftsministerin Louka Katseli hat dokumentiert, daß die griechische Regierung tatsächlich nur 3% der 260 Mrd. Euro im eigenen Land ausgegeben oder investiert hat. Die einzigen Banken, die ihre „griechischen Schulden“ abschreiben mußten, waren griechische Banken; den Banken der Wall Street und der Londoner City wurde ihr „Besitz“ an toxischen Krediten durch den europäischen Bailout-Schwindel zu 100% garantiert. Dadurch waren die griechischen Banken so bankrott, daß die griechische Regierung noch mehr Geld aufnehmen mußte, um sie mit 48 Mrd. Euro zu stützen. Die griechischen Schulden wurden also vermehrt, obwohl sie angeblich verringert werden sollten – ein völliger Schwindel! Von 2010 bis heute wurden Griechenland, Irland, Portugal etc. angewiesen, die Rechnung für diese gigantische europaweite Bankenrettungsaktion zu bezahlen.

    Sie verhängten einschneidende Austeritätsmaßnahmen, bis immer mehr Menschen auswanderten, die Sterbezahlen anstiegen und die Geburtenzahlen sanken, und Wolken von Holzrauch über modernen Städten aufstiegen, deren Bewohner sich ihre modernen Heizungen nicht mehr leisten konnten. Nach fünf Jahren dieser Strafe sind die griechischen Schulden von 300 Mrd. Euro auf rund 328 Mrd. Euro angewachsen – nachdem rund 250 Mrd. Euro an die Banken geflossen sind! Aber auch die übrigen europäischen Länder sind in diesen betrügerischen Schulden mitgefangen – allesamt, denn sie haben sie garantiert. Griechenland und Irland und die anderen Länder, die durch die Austeritätsmaßnahmen zugrunde gerichtet wurden, können sie nicht bezahlen, also muß das übrige Europa entweder einer Reorganisierung der Schulden zustimmen, oder ihre Steuerzahler müssen für den Schwindel bezahlen. Deshalb verlangt jetzt die neue griechische Regierung, daß Europa diesem globalen Bankenschwindel ein Ende setzt: Schreibt die unbezahlbaren Schulden ab und investiert durch den Bau neuer Infrastruktur in die Wiederbelebung der produktiven Wirtschaft.

    Außerdem müssen die Megabanken durch eine Glass-Steagall-artige Bankentrennung aufgespalten und zerschlagen werden.
    ...jetzt retten die Wucherzinsen der Griechen noch einmal die Banxtern, natürlich mit EU Steuergeld!

    Es wird Zeit endlich eine Überparteiliche Finanzpolizei, die sich vor keinem Amt oder Partei zugeordnet sind und auch nicht bremsen lassen oder rechtfertigen müssen,
    nur für die Kontrolle, Prüfung, und Überwachung von Lobbyisten der Großkonzernen, Banxtern, Politiker, Ämter und Behörden zu schaffen!

    Mit allen Vollmachten und Zugriffsrechten ausgestatte und mit einem ebenso unabhängigen Senat von Staatsanwälten und Obersten Richtern zusammen arbeitet!
    Es wäre nur ein Gegenstück zu dem, was uns die Politik Auferlegt und damit unsere Grundechte einengt!
    zb.: In Österreich wurde die Finanzpolizei um 500 Fander aufgestockt!

    Die Kosten für so einen Trupp von 500 Mann, gut ausgestattet mit Büro und Verwaltungspersonal bei moderaten Gehältern würde
    jeden EU Steuerzahler unter € 1,00 im Jahr belaufen!
    Wenn nur 1/3 von dem eingetrieben wird was Jährlich in der EU verpufft, würde jeder EU Steuerzahler um €1.400,00 entlasten!
    Durch Aufdeckung und Rückholung von groß Angelegten Hinterziehungen und Spekulationen würde jedem Steuerzahler 1 Jahresgehalt Bonus bringen!

    LG

  9. #39
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    ...noch ein Nachtrag nach dem BRICS Treffen in Ufa:


    Putin auf deutsch zur Griechenlandkrise


    Immer wieder geisterten in der letzten Woche Äußerungen Putins zur Griechenlandkrise indirekt durch Pressemeldungen. Hier das Original. Es handelt sich um ein Statement auf eine Frage einer Journalistin in Ufa nach Abschluss der Treffen der BRICS und der Shanghai-Organisation, wo Pressevertreter auch zu anderen Fragen der Weltpolitik Fragen stellen konnte. Bei uns wie immer die betreffende Antwort unzensiert, unkommentiert und auf deutsch übersetzt nach dem offiziellen Manuskript des Kreml.

    Mehr Videos und aktuelle News online unter http://www.russland.ruI


    Der große Geld-Kreislauf


    Griechenland rettet die EZB und den IWF mit deutschen Steuergeldern

    Rettung andersrum: Die griechische Regierung hat 6,25 Milliarden Euro an die EZB und den IWF überwiesen. Athen hatte die nötigen Mittel zuvor von den europäischen Steuerzahlern erhalten. 1,9 Milliarden stammen vom deutschen Steuerzahler. Immerhin: 0,5 Milliarden bleiben als zusätzliche Liquidität für die griechischen Banken.


    Griechenland hat nach Informationen aus dem Finanzministerium die Zahlung von insgesamt 6,25 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) und den Internationalen Währungsfonds (IWF) angewiesen. 4,2 Milliarden Euro würden termingerecht an die EZB gezahlt, hieß es am Montag. Hinzu kämen 2,05 Milliarden an den IWF, die seit 30. Juni überfällig seien. Außerdem zahle die Regierung einen 500 Millionen-Euro-Kredit an die Notenbank des Landes zurück. Diese Rückzahlung gibt den Banken etwas Liquidität, womit die Gefahr eines Zusammenbruchs kurzfristig abgewendet ist.


    Für die EZB und den IWF wäre ein Crash in Griechenland äußerst peinlich geworden.
    Noch nie hätte der Internationale Währungsfonds einen derartigen Verlust gemacht. Nach der Zahlung dürfte beim IWF die Lust auf neue Kredite an Griechenland steigen.


    Griechenland hatte vergangene Woche eine Brückenfinanzierung in Höhe von 7,16 Milliarden Euro vom europäischen Rettungsfonds EFSM erhalten. Damit soll die Zahlungsfähigkeit des Landes bis zur Einigung auf eine neue Kredit-Linie gewährleistet werden.


    Damit steht fest: Die griechische Bevölkerung könnte nun etwas besser über die ELA-Kredite der EZB versorgt werden. Diese werden schrittweise erhöht – vermutlich je nachdem, wie das Wohlverhalten der Syriza-Regierung bei den Verhandlungen ist. Das Sperrkonto für Großbritannien ist es Novum: Bereits in der Krise 2011 hatte Wolfgang Schäuble die Einrichtung eines solchen für die Euro-Staaten vorgeschlagen.


    Anders als die Euro-Retter hat London knallhart auf rechtlichen Sicherheiten bestanden und sich innerhalb kurzer Zeit durchgesetzt.
    Damit kann die Rettung der EZB und des IWF durch die europäischen Steuerzahlern als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden. Zum Belohnung müssen die Euro-Steuerzahler die volle Haftung für Großbritannien übernehmen. Der Gouverneursrat des Euro-Rettungsfonds ESM beschließt formal die Aufnahme von Verhandlungen mit Griechenland über ein drittes Hilfsprogramm. Die Institutionen würden nun das „Memorandum of Unterstanding“ mit der griechischen Regierung aushandeln, teilt der ESM mit. Parallel dazu erarbeite der ESM einen Vorschlag für die finanzielle Beistandsvereinbarung (FFA).

    KenFM am Set: Elpis-Klinik für Unversicherte in Athen


    EZB, ESM und IWF Hilfskredite oder " wie man den totalen Bankrott ansteuert!

    Was bekommen die Griechen
    außer noch mehr Schulden?
    Wie sollen sie damit ihre Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen?

    Fakt ist: Mit EU Steuergelder werden nur die Mäuler der Banken gestopft, nicht die der Griechen!

    LG
    Geändert von green energy (21.07.2015 um 00:15 Uhr)

  10. #40
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    AW: Griechenland die neuen EU-Rebellen?

    Troika kontrolliert Steuerverwaltung

    Varoufakis bestätigt Hacker-Plan zur Einführung der Drachme
    Quelle:Deutsche Wirtschafts Nachrichten


    Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis wollte die Daten der Steuerverwaltung hacken, um im Notfall eine Parallelwährung in Griechenland einführen zu können. Die Steuerverwaltung untersteht laut Varoufakis nicht der Regierung, sondern der Troika. Diese hatte die Kontrolle über die Steuerverwaltung den Syriza-Vorgängern entzogen, weil diese permanent Einfluss zugunsten ihrer jeweiligen Netzwerke genommen hatten.

    Yanis Varoufakis und sein Nachfolger als griechischer Finanzminister, Euklid Tsakalotos. (Foto: dpa)

    Griechenlands Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis hat Geheimpläne zum Aufbau eines parallelen Zahlungssystems bestätigt und bringt damit Ministerpräsident Alexis Tsipras in Bedrängnis. Varoufakis erklärte, einen Plan ausgearbeitet zu haben, der eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme ermöglichen sollte. Es habe sich allerdings um Notfallpläne gehandelt, die nie in Kraft getreten sei. Tsipras wurde von der Opposition dennoch aufgerufen, dazu Stellung zu nehmen und deutlich zu machen, wie weit die Pläne für einen „Grexit“ gediehen waren.

    Varoufakis sagte in einer Telefonkonferenz am 16. Juli nach am Montag veröffentlichten Mitschnitten, Tsipras selbst habe im Januar vor seinem Amtsantritt ihm den Auftrag gegeben, einen „Plan B“ zu entwerfen, falls Griechenland von Geldhähnen abgeschnitten werde. Er habe daraufhin ein fünfköpfiges Team unter Führung des US-Volkswirts James Galbraith zusammengestellt, das im Verborgenen arbeiten sollte. Die Idee sei gewesen, jeder Steuernummer ein paralleles Konto zuzuweisen, über das Zahlungen hätten laufen können – zunächst auf Euro lautend, aber per Knopfdruck auf Drachmen umschaltbar. Er selbst habe einen alten Schulfreund, der sich gut mit Computern auskenne, gebeten, ihm bei der Planung zu helfen, die Daten der Steuerverwaltung zu hacken.

    Varoufakis gab in dem Gespräch mit britischen Hedgefonds den Grund an, warum er die Steuerverwaltung hätte hacken müssen. Die griechische Steuerverwaltung sei vollständig der Troika unterstellt. Die gewählte Regierung hätte keine Möglichkeit, auf die Steuerverwaltung zuzugreifen. Die Unabhängigkeit der Steuerverwaltung von der griechischen Regierung war von der Troika verlangt worden, weil die Vorgänger-Regierungen der Syriza permanent Einfluss genommen hatten – vornehmlich, um Freunde aus ihren jeweiligen Netzwerken zu schützen. Varoufakis sagte bei der Telefonkonferenz, er erzähle diese Geschichte, um zu zeigen, wie sehr Griechenland seine Souveränität bereits verloren habe: Die Steuerverwaltung würde von „Brüssel“ aus geleitet.

    Die Opposition im griechischen Parlament nütze das Bekanntwerden der Konferenz, um die strafrechtliche Verfolgung von Varoufakis zu fordern. Sie forderte auch, dass Premier Alexis Tsipras sich seiner Verantwortung für die geheimen Pläne stelle müsse.

    Von ihrer eigenen Verantwortung für die Missstände sprach die Nea Dimokratia, die Schwesterpartei der CDU, nicht: Sie hatte gemeinsam mit der sozialistischen Pasok das Land über Jahrzehnte geführt und ist demnach für beide Missstände verantwortlich:
    Die politische Intervention zum Schutz der eigenen Klientel geht ebenso auf ihr Konto wie die Preisgabe der Souveränität aller gewählten Regierungen durch die Ausgliederung der Steuerverwaltung unter die Kontrolle der demokratisch nicht legitimierten Troika.
    Varoufakis musste gehen weil er die Miesere kannte und eine Alternative suchte,
    jetzt wird er vielleicht noch Strafrechtlich belangt!
    Die Steuerbehörde wurde der Troika unterstellt, das ist Rechtswidrig!


    ...und wann
    schreitet hier der EUGH gegen die Abzocker ein?

    LG
    Geändert von green energy (28.07.2015 um 03:58 Uhr)

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