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Thema: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    Facebook blockiert US-kritische Websites zum Syrien-Konflikt

    Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    Facebook blockiert seit einige Tagen Websites von syrischen und libanesischen Medien. Die Seiten berichten kritisch über die US-Aktivitäten in der Region.


    US-Präsident Barack Obama 2011 mit Mark Zuckerberg im Facebook-Hauptquartier in Kalifornien. (Foto: dpa)

    Am Mittwoch hat Facebook zahlreiche Facebook-Seiten von syrischen und libanesischen Medien blockiert. Unter den betroffenen Seiten befinden sich unter anderem Sama Tv, Addounia Tv, Syrian News Channel, Aliakhbaria, aber auch Al Mayadeen, das als das „arabische Al Jazeera“ mit Sitz in Beirut bekannt ist, berichtet Al-Masdar News.

    Die meisten der Seiten gehörten NGOs an, die Nachrichten über den Syrien-Konflikt liefern und den USA kritisch gegenüber stehen. Der Vorstoß von Facebook geht zurück auf eine Welle von Massenbeschwerden von Nutzern, die die Ansichten der Kanäle nicht teilen. Oftmals soll es sich dabei um „bezahlte Trolle“ handeln, die von Organisationen bezahlt werden, die Regierungen nahe stehen. Bemerkenswerterweise geht die Massenschließung der Facebook-Seiten nicht auf Verstöße gegen die Richtlinien von Facebook zurück.

    Bereits am Montag wurde ein Journalist von Al-Masdar News in Deutschland von der Polizei auf seinem Flug in den Irak vorübergehend festgenommen und zwei Stunden lang verhört, meldet Almasdarnews. Der Journalist befindet sich mittlerweile im Irak.

    Die Maßnahmen von Facebook könnten auch mit den Kriegsvorbereitungen der USA in Syrien zusammenhängen. Die Amerikaner haben einen Luftwaffenstützpunkt eröffnet und wollen sicherstellen, bei einer Aufteilung des Landes ihre Einfluss-Sphäre zu sichern. Russland hat die Lage um Latakia gemeinsam mit der syrischen Armee offenbar so weit stabilisiert, dass sich die verschiedenen Terror-Gruppen auf dem Rückzug befinden.
    Meinungsfreiheit ade! Nur noch pro amerikanischen Seiten! ...darüber denken unsere Politiker auch schon laut nach!
    Auch die NATO kritischen Parteien in Europa befinden sind im Visier der CIA!

    LG
    Geändert von green energy (24.01.2016 um 03:17 Uhr)

  2. #12
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    BBC-Doku: Großbritannien „spielt“ Atomkrieg des Aggressors Russland gegen Nato


    Dritter Weltkrieg, Separatisten im Baltikum und eine russische Invasion: In einer neuen Fernsehshow zeigt BBC die Arbeit eines aus britischen Militärexperten und hochrangigen Ex-Beamten bestehenden Krisenstabs, der in einer improvisierten Kommandozentrale über einen von Russland ausgelösten simulierten Weltkonflikt berät
    .

    „World War Three: Inside the War Room“ (Dritter Weltkrieg: In der Kommandozentrale) – so heißt die neue Sendung des britischen Fernsehkanals BBC, die bereits am dritten Februar ausgestrahlt wird.

    Laut Angaben des Senders, durften Journalisten einen simulierten Krisenstab beobachten, an dem solche renommierte Politiker und Militärangehörige wie der ehemalige stellvertretende Nato-Oberkommandierende General Richard Shirreff, der britische Botschafter in Moskau Sir Tony Brenton und die Ex-Staatsministerin für Sicherheit Baroness Neville-Jones teilnahmen.

    ​„Nach der Ukraine-Krise und Russlands Beteiligung am Syrien-Konflikt ist die Welt näher als jemals zuvor seit dem Ende des Kalten Krieges an eine Konfrontation der Supermächte gekommen. Nun wird ein Ausschuss hochrangiger britischer Ex-Beamter aus militärischen und diplomatischen Kreisen zusammenkommen, um an einem Spiel teilzunehmen — einem hypothetischen heißen Krieg in Osteuropa und einer nuklearen Konfrontation“, heißt es auf der BBC-Internetseite.

    Nach Angaben des Senders ist außer der Diskussion des Krisenstabs auch eine Pseudo-Doku gefilmt worden, die offensichtlich die tiefsten Ängste und Vorurteile der Nato zum Vorschein bringt.

    ​Wie die Zeitung The Daily Mail schildert, marschieren in diesem inszenierten „Worst-Case-Szenario“ zahlreiche russische Streitkräfte in Lettland ein, um die „Kreml-Separatisten“ zu unterstützen, die davor 20 Städte an der russischen Grenze (Lettgallen) unter ihre Kontrolle gebracht haben sollen.

    Solange die Nato nachgrübelt, wie man mit einem solchen Fall überhaupt umgehen sollte, fassen Großbritannien und die Vereinigten Staaten den gewagten Entschluss, selber vorzurücken und die russischen Truppen eigenhändig aus Lettland zu vertreiben. Gesagt, getan – allerdings zerstört Russland kurz darauf mit einem gezielten nuklearen Luftschlag ein britisches Militärschiff mitsamt der 1.200-köpfigen Besatzung.

    Während London sich gegen eine nukleare Antwort stemmt, zerstören die USA, die davor ebenfalls ein Schiff verloren haben, blindlings ein russisches Militärobjekt — was wiederum den Dritten Weltkrieg hervorruft.

    „Jetzt, wo unmittelbar ein Atomschlag gegen London bevorsteht, müssen die militärischen Befehlshaber und die Regierungsvertreter im Whitehall Bunker entscheiden, ob sie Trident-Raketen als Antwort starten. Doch die Entscheidung heißt „nein“ — und das Ergebnis dieses äußerst realistischen Kriegsspiels wirft tief beunruhigende Fragen auf, nicht zuletzt über den aktuellen politischen Streit um den britischen Regierungsplan, 100 Milliarden Pfund für den Austausch der Flotte gegen Trident-U-Boote auszugeben“, schreibt die Zeitung Daily Mail, die offensichtlich die Doku vor der Premiere ansehen durfte.

    In einem Interview für Sputnik News teilte der russische Militärexperte Alexander Hramtschichin mit, dass ein solches Szenario in Lettland offenbar als realistisch angesehen werde.

    „Ich als Militärexperte bin allerdings der Meinung, dass ein solcher Ereignisablauf unmöglich ist. Militärisches Fachwissen hat damit auch nichts zu tun – dieses Szenario gehört eher zum Fachgebiet von Informationskriegen“, fügte er hinzu.
    Im vergangenen Jahr wurde im norwegischen Fernsehen die TV-Serie „Okkupert“ („Okkupiert“) ausgestrahlt, in der eine fiktive Realität, in der das skandinavische Land von Russland besetzt ist, gezeigt wurde.

    Es ist nicht das erste Mal, dass ausländische Medien eine fiktive Aggression Russlands thematisieren. 2010 hatte das georgische Fernsehen mit einem fiktiven Bericht über einen angeblichen Einmarsch von russischen Truppen eine Massen-Panik in dem Kaukasus-Staat provoziert. weiter: http://de.sputniknews.com/militar/20...rieg-nato.html


    Norwegischer Sender zeigt Serie über fiktive russische Besatzung
    LG

  3. #13
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    Atomabrüstung: Russland lehnt neue Verhandlungen mit USA ab


    Washingtons Aufrufe, neue Verhandlungen über einen weiteren Abbau der Atomwaffenarsenale zu führen, entbehren jeder Vernunft, weil die USA gleichzeitig versuchen, das russische Verteidigungspotenzial mit Sanktionen zu untergraben. Dies teilte Sergej Rjabkow, Russlands Vizeaußenminister, mit.
    Laut ihm sind solche Verhandlungen erst dann möglich, wenn alle russischen Besorgnisse in Erwägung gezogen werden.



    BBC simuliert Atomkrieg - Russland warnt vor "gefährlicher Provokation"

    Das Weiße Haus hatte am vergangenen Freitag Russland zu Verhandlungen über die atomare Abrüstung aufgerufen. Der gültige START-III-Vertrag (zur Verringerung der strategischen Offensivwaffen) ist 2011 in Kraft getreten. Rjabkow erklärte, dass solche Verhandlungen nicht möglich seien: Erstens, weil Russland sein Atomwaffenarsenal bereits bis auf das Niveau vom Ende der 50er – Anfang der 60er Jahre reduziert hat; zweitens, weil die USA ihre destabilisierenden Aktivitäten fortsetzen, indem sie ein globales Raketenabwehrsystem und ihr Konzept eines konventionelles globalen Schlages zur Entwaffnung der Atommächte entwickeln.

    „Der dritte Schwerpunkt, der als Reaktion auf ‚Ermahnungen‘ aus Washington erörtern werden muss, ist das völlige Fehlen von politischer Logik und Vernunft in den Vorschlägen zur Entwaffnung unter Umständen, wo sich die jetzige US-Administration seit langem gezielt darum bemüht, Russlands Verteidigungs- und Industriepotential durch ihre Sanktionspolitik zu unterbinden“, erklärte der Vizeaußenminister.

    Die US- und EU-Sanktionen wurden vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise verhängt, in erster Linie gegen russische Verteidigungs- und Energie-Unternehmen sowie die Staatsbanken.



    USA drohen mit Aufstellung von Abwehrraketen in Südkorea

    Laut Rjabkow habe Russland nicht vor, nach den immer wieder wechselnden US-Regeln zu spielen. „Wenn sich alle von mir erwähnten Umstände geändert haben werden: wenn unsere Besorgnisse und Prioritäten akzeptiert werden, das heißt, wenn es zu einer Situation kommen wird, dass allen gleiche Sicherheit und Stärkung des allgemeinen Schutzes auf der Basis der souveränen Gleichheit der Staaten gewährleistet sein wird — erst dann könnte man vielleicht zur Erörterung einer Fortsetzung der Verhandlungen zurückkehren. Aber nicht früher“, resümierte der Diplomat.
    Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20...sland-usa.html
    LG

  4. #14
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    Also ich kann die Russen verstehen, die USA rüstet im geheimen auf und vorallem um, d.h. Sie installieren überall neue Atomwaffen der taktischen Klasse und vorallem Topmodern. Und gleichzeitig fordern Sie Russland auf abzurüsten. Irgendwie glaubt die USA wohl noch immer die einzige Nation auf Erden zu sein, welche die Wahrheit gepachtet hat, nur diese Wahrheit ist extrem einseitig und schliesst die eigene Lügenpolitik welche seid Jahren betrieben wird aus.

  5. #15
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    US Cyberkommando: Beginn eines neuen irregulären Krieges

    USA beginnen offiziell den Cyberwar. CCC Sprecherin Constanze Kurz warnt, dass sich eine "fortgesetzte und umfangreiche Verletzung von Menschenrechten" wie im Drohnenkrieg wiederholt. Sie fordert verbindliche internationale Regeln und Protokolle. Ansonsten werden "zivile Infrastrukturen zu Kollateralschäden degradiert".


    In der vergangenen Woche erklärte der US-Verteidigungsminister den ersten offiziellen Cyberkrieg. Nach verschiedenen Treffen mit den Spitzen der amerikanischen IT-Industrie scheint das Pentagon nun ausreichend für einen Testangriff vorbereitet zu sein. Am Montag informierte Ashton Carter, dass man vor kurzem einen aggressiven Cyberwar gegen den 'Islamischen Staat' in Syrien und dem Irak eröffnet habe.

    „Das ist etwas Neues in diesem Krieg, nicht etwas, das man im Golfkrieg schon gesehen hätte“, kündigte Carter gegenüber Journalisten an. „Es ist eine bedeutende Anwendung unseres Cyber Command. Und auch der Grund dafür, dass das Cyber Command gegründet wurde.“ Man werde versuchen, den IS physisch und virtuell zu isolieren, fügte General Joseph Dunford hinzu.

    Das Verteidigungsministerium eröffnete im vergangenen Jahr ein Büro südlich von San Francisco, um Informatiker im Silicon Valley zu rekrutieren, vor allem aus dem Bereich Cyber-Sicherheit. Außerdem unternahm das Militär große Anstrengungen, um die Beziehungen zu den wichtigsten Computer-Firmen zu verbessern. Bisher hat das Pentagon sein Cyber Command zur Hälfte besetzt: Bis zum Jahr 2018 sollen 6.200 Mitarbeiter in 133 Teams für den Krieg im Internet arbeiten.

    Dass nun ein erster Testkrieg gegen einen einfachen Gegner durchgeführt wird, dessen Bekämpfung quer durch die gesamte Öffentlichkeit breite Akzeptanz findet, stößt unter kritischen Hackern auf Widerspruch. Die Sprecherin des Chaos Computer Club, Constanze Kurz, warnt in der FAZ vor den Folgen. Insbesondere kritisiert die Informatikerin, dass sich die digitale Kriegserklärung gegen einen nichtstaatlichen Gegner richtet

    Constanze Kurz sieht die unmittelbare Gefahr, dass eine neue Art Rüstungswettlauf in Gang gesetzt wird. „Dabei werden zivile Infrastrukturen zu Kollateralschäden degradiert.“ Jedes Regime könne sich am Vorbild eines Cyberkrieges gegen den IS die „elektronische Drangsalierung von Oppositionellen und Dissidenten als digitale Aufstandsbekämpfung zurechtlegitimieren“.

    Bei dem IS, so Kurz, handle es sich nicht um einen regulären Staat und dessen Armee, sondern um Paramilitärs. Diesen könne aus völkerrechtlicher Perspektive nicht „der Krieg erklärt“ werden. Auch weist Constanze Kurz darauf hin, dass bereits seit 2013 Einheiten aufgebaut wurden, um die elektronische Kriegsführung anzuwenden.

    Sie erinnert an die Aussage von Präsident Obama, der behauptete, man werde „internationale Protokolle und klare Grenzen und Richtlinien“ entwickeln, ähnlich den Übereinkünften zu Nuklearwaffen. Damals meinte Obama: „Wir verstehen, dass jeder angreifbar und daher allen geholfen ist, wenn wir uns an bestimmte Handlungsweisen auch halten.“

    Sie fordert nun von anderen Regierungen, insbesondere von Deutschland und der EU, gegenüber den USA „intensiven diplomatischen Druck“ aufzubauen, damit die angekündigten internationalen Übereinkommen auch Wirklichkeit werden. So brauche es Minimalanforderungen, um zivile Infrastrukturen zu schützen. Dabei geht es etwa darum, dass Krankenhäuser „zuverlässig geschont“ werden.

    Und Kurz verweist auf die Erfahrungen mit den Einsatzregeln für den amerikanischen Drohnenkrieg:

    „Dort findet praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine fortgesetzte und umfangreiche Verletzung von Menschenrechten statt, die sich im digitalen Raum nicht wiederholen darf.“

    weiter:https://deutsch.rt.com/nordamerika/3...n-irregularen/
    Mehr lesen:Künftig unter zentraler Führung: Bundeswehr will Cyber-Armee ausbauen
    Mehr lesen:China und Russland schließen Cyber-Nichtangriffspakt und umfassenden Kooperationsvertrag

    LG

  6. #16
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    STRATFOR, eine CIA-Vogelschau

    Der Gründer von STRATFOR, George Friedman hat vor kurzem vorhergesagt, dass sich die Welt für einen großen Krieg im 21. Jahrhundert gefasst machen solle, der wahrscheinlich in Osteuropa, dem Mittleren Osten oder in Asien ausbrechen werde. Aber Experten haben diese Aussagen nicht ganz so ernst genommen und vermuten versteckte Motive hinter den Voraussagen der “Schatten-CIA“.



    “Ich weiß nicht, was er sich denkt. Er ist dauernd auf dem Holzweg. Ich weiß nicht, warum irgendjemand auf STRATFOR hört,” sagt der geopolitische Analyst und Journalist Dawson in einem Exklusiv-Interview zu Sputnik. Die Analysten von STRATFOR “haben Libyen nicht kommen sehen und Syrien auch nicht. Sie dachten, dass es einen Krieg mit dem Iran geben werde.”

    Der Experte tut die Voraussagen von STRATFOR als eine Form des “Säbelrasselns” und der “Angstmacherei” ab. Die Gruppe würde seiner Meinung nach versuchen, China und Nordkorea zu verschrecken und einen Rüstungswettlauf provozieren, indem sie behaupte, Japan würde als eine maritime Macht erstarken.

    “Das ist nur ein Weg, um einen Kalten Krieg in diesem Teil der Welt zu starten, so dass beide Seiten ihre Marinekräfte ausbauen,” erklärte Dawson. Die Vorhersagen sollen die Militärausgaben rechtfertigen, “darum dreht sich alles”. Es gäbe “absolut keine Chance” für einen Krieg zwischen China und Japan , weil ihre Volkswirtschaften zu vernetzt seien.

    Friedman behauptete auch, dass Polen und Russland aneinander geraten würden, weil das erste Land eine aufstrebende Macht sei und das andere Land im Abstieg begriffen sei. “Darüber musste ich nur lachen. Das wird nicht passieren,” merkte Dawson an.
    “Polen macht überhaupt nichts. Russland wird nicht zusammenbrechen. Und es wird definitiv keinen Krieg mit Japan geben. Das ist absolut lächerlich. Niemand sollte auf diese Leute hören”. Die STRATFOR-Analysten “sind immer wieder auf dem Holzweg gewesen”.

    Der Analyst Alexej Martinow behauptet, dass der STRATFOR-Gründer die gegenwärtigen Trends absichtlich übertreibt. Diese Idee scheint durch die Tatsache bestätigt zu werden, dass die Denkfabrik in finanziellen Schwierigkeiten ist.
    STRATFOR ist eine Privatfirma, die versucht, ihre Prognosen an große internationale Konzerne, an die Geschäftswelt und sogar an kleinere Staaten zu verkaufen, die bereit sind, für derartige Analysen zu bezahlen. Sie verhalten sich so, als ob sie ein Teil der US-Geheimdienste wären. Natürlich sind sie das nicht”, sagte Martinow zu Sputnik. ..

    Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/03...-track-record/
    http://www.politaia.org/geheimdienst...ia-vogelschau/
    Wenn man solche Firmen schließen oder nicht beschäftigen würde, dann stünde die Welt vor einem neuen Problem! ...wohin mit den Milliarden, dass jetzt unnötig von der Rüstungsindustrie verschlungen wird?!

    LG

  7. #17
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    Was die USA an Moskaus Außenpolitik irritiert: Russischer Ex-Spion klärt auf

    Die US-Regierungselite hält Russland nach wie vor für ihren Feind oder Konkurrenten. Ein euroasiatischer Block – etwa um Russland und Deutschland – könnte den USA wirklich Probleme bereiten. Diese Meinung äußert der russische Ex-Geheimagent Andrej Besrukow in einem Zeitungsinterview.



    In einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung „Iswestija“ sagte Besrukow, es gebe zwei Ebenen, auf denen die Beziehungen zwischen Russland und den USA betrachtet werden können: „Bei der ersten Ebene handelt es sich um die objektive geopolitische Realität, um die Stellung unserer Länder und um ihre Rolle in der Weltpolitik. Die USA verkünden, dass ihr Wohlergehen von der Lebensfähigkeit des von ihnen aufgebauten globalen Systems abhinge. Die USA sind der zentrale Teil dieses Systems. Solange dieses besteht, werden die USA eine privilegierte Stellung haben. Ihr wichtigstes Nationalinteresse ist eben die Aufrechterhaltung dieses globalen Systems.“ Mehr zum Thema: Neue Weltordnung auf US-Art: Der Weg in den dritten Weltkrieg?

    „Im Kalten Krieg war die Sowjetunion ein geopolitischer Konkurrent. Sie dominierte in Eurasien, indem sie eine Zone schaffte, wo der US-Einfluss ausblieb. Die Sowjetunion machte einen Pol für diejenigen aus, die mit dem US-System unzufrieden waren. Nun könnte Russland potenziell ein Problem sein, falls Moskau einen konkurrierenden Block aufbaut, der ein alternatives System ausmachen würde – sowohl im Sicherheits- als auch im Wirtschaftsbereich. Der herbste Rückschlag für die USA wäre die Einrichtung eines großen euroasiatischen Block – wie beispielsweise Russland/Deutschland. Von seiner Ressourcen- und militärpolitischen Stärke her würde dieser Block Europa und einen großen Teil Asiens der Kontrolle des US-Systems entziehen“, so Besrukow.

    Er sagte weiter, die zweite Ebene sei eine ideologische und hänge mit den Problemen aus dem Kalten Krieg zusammen. Die US-Regierungselite halte Russland nach wie vor für einen Feind oder einen Konkurrenten: „Es gab keine Umwertung und keinen Grund dafür. Sie betrachten sich als Sieger, sind aber auch irritiert wegen der nicht vollständig erfüllten Aufgabe, denn Russland wurde nicht zu einem Staat, der alles tun würde, was sie wollen.“

    „Russlands unabhängige Außenpolitik ist eine Herausforderung an diejenigen in den USA, die die amerikanische Ausschließlichkeit verfechten. Diese Menschen glauben nicht nur an ihre Ausschließlichkeit als Amerikaner, sondern halten dies auch für einen Segen und sind bereit, ihre Position den anderen aufzuzwingen, und zwar mit Gewaltmethoden. Diese Gruppe ist mit dem Kalten Krieg sehr eng verknüpft, aber auch mit den Grundsätzen der Demokratischen Partei, wonach Amerika seine Ideale verbreiten müsse“, erläutere der Ex-Agent.

    Doch als wichtigste Herausforderung für das Weltsystem betrachten die Amerikaner laut Besrukow derzeit nicht Russland, sondern China: „Die chinesische Wirtschaft ist so groß, dass sie ganz Asien anzieht, indem der US-Einfluss auf diese Länder und Märkte zurückgeht. Die USA versuchen, China auszuklammern und ein Stück Asien für sich einzufrieden – durch Sicherheitsabkommen mit einigen Ländern, die China umgeben, und durch den Aufbau der Transpazifischen Partnerschaft ohne China (…) Objektiv wollen die Amerikaner China gegen dessen Nachbarn wie Japan, Indien, Russland aufbringen. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, langfristige, nicht-konkurrenzbedingte Beziehungen mit China und Indien aufzubauen. Unser Aufgabe besteht darin, ein ruhiges Leben im großen Eurasien für uns zu sichern.“

    Zur Person. Nach Angaben des Blattes wurde Andrej Besrukow 1960 in der sibirischen Region Krasnojarsk geboren. Als Historiker erhielt er an der Staatsuniversität Tomsk sein Diplom. Im Jahr 2000 absolvierte er die Kennedy School of Government an der Harvard-Universität. Unter einem fiktiven Namen lebte Besrukow mit seiner Ehefrau Jelena viele Jahre lang in den USA und leitete dort eine Beratungsfirma, bis er als russischer Geheimagent entlarvt wurde. Derzeit lebt es in Russland.

    weiter: http://de.sputniknews.com/politik/20...irritiert.html
    Washington vs. Moskau: „Schlimmer als im Kalten Krieg“
    Größte Bedrohungen für Russland: USA und Terroristen – Konflikt mit Türkei möglich

    LG

  8. #18
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    Russische Su-27 fängt US-Spionageflugzeug an der Grenze ab


    Ein russischer Kampfjet hat unweit der Grenze Russlands über der Ostsee ein US-Spionageflugzeug vom Typ RC-135 abgefangen. Die USA beklagen nun ein gefährliches Manövrieren der russischen Maschine. Russland weist das als falsch zurück.

    Der Vorfall ereignete sich am 14. April, wie der russische Militärsprecher Igor Konaschenkow am Sonntag bestätigte. „Das Diensthabende System hat über der Ostsee ein unbekanntes Luftziel lokalisiert, das mit hoher Geschwindigkeit Richtung russische Grenze flog“, sagte der Sprecher. „Zur Identifizierung des Ziels schickte die Ostseeflotte ein Jagdflugzeug des Typs Su-27 los, das das Ziel umflog und es als ein Aufklärungsflugzeug RC-135U der US-Luftwaffe identifizierte.“weiter: http://de.sputniknews.com/militar/20...eflugzeug.html
    Pentagon protestiert nach Abfangen von US-Spionageflugzeug an Russlands Grenze

    Nachdem eine Su-27 ein US-Spionageflugzeug von der russischen Grenze abgedrängt hat, protestiert das Pentagon gegen ein „unprofessionelles Handeln“ der russischen Piloten.

    „Das unprofessionelle Abfangen in der Luft kann für die Besatzung beider Maschinen gefährlich sein“, sagte Pentagon-Sprecher Mark Wright nach Angaben der Agentur AP. Zudem könnte ein unvorsichtiges Vorgehen eines der Piloten die Spannungen zwischen den Ländern eskalieren lassen, so Wright. Nach dem Zwischenfall vom 7. April haben die USA Protest eingelegt.

    Das US-Verteidigungsministerium hatte am Samstag mitgeteilt, dass ein russisches Jagdflugzeug des Typs Su-27 in „gefährlicher Nähe“ an einem US-Spionageflugzeug RC-135U über der Ostsee vorbeigeflogen sei. Pentagon-Sprecherin Eileen Lainez bestätigte der Zeitung „Washington Free Beacon“, dass die US-Maschine die russischen Truppen in Westrussland und in der Ostsee-Exklave Kaliningrad ausspioniert habe.


    Laut den russischen Behörden flog das US-Flugzeug mit abgeschalteten Transpondern und konnte deshalb nicht über Radar identifiziert werden. Deshalb musste eine Su-27 zu dem unbekannten Luftfahrzeug geschickt werden, das direkt in Richtung der russischen Grenze flog. weiter:http://de.sputniknews.com/politik/20...301885445.html
    Experte widerspricht Kerry: US-Zerstörer hätte Su-24 nicht abschießen können

    Die Aussage des US-Außenministers John Kerry, dass die USA berechtigt gewesen seien, den russischen Bomber über der Ostsee abzuschießen, ist nur Teil seiner politischen Rhetorik, wie der schwedische Militärexperte Stefan Ring sagte.

    „Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass jemand das Recht haben könnte, ein Flugzeug über internationalen Gewässern anzugreifen“, so Ring im Gespräch mit der schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet. Als „höchst unwahrscheinlich“ nannte er außerdem ein Szenario, in dem ein Land ein Flugzeug angreifen darf, nur weil es zu nah vorbeigeflogen sei. weiter: http://de.sputniknews.com/politik/20...n-koennen.html
    Vielleicht wollen die USA noch ein 3 Meilen Hoheitsgebiet um ihre Schiffe und Flugzeugen?
    ...dann müssen sie keine Angst mehr haben, dass ihre Matrosen kündigen!

    Die einzigen Schweden haben es erkannt, dass ein Abschuss nicht so einfach zu rechtfertigten ist!

    LG

  9. #19
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    Der wirkliche Grund für den Kalten Krieg

    Der wirkliche Grund für den Kalten Krieg

    Dienstag, 3. Mai 2016 , von Freeman um 09:00 http://alles-schallundrauch.blogspot...ten-krieg.html

    Die Geschichtsbücher erzählen uns, und es wird allgemein verbreitet, der Kalte Krieg war die Antwort auf die sowjetische Aggression nach dem II. Weltkrieg. Die Sowjets wollten ganz Europa erobern und sich überall ausbreiten. Das war aber nicht der wahre Grund. Präsident Truman hasste die Russen und er hatte bereits 1941 gesagt, "wenn die Deutschen gewinnen, unterstützen wir die Russen. Wenn Russland gewinnt, unterstützen wir die Deutschen. Lassen wir sich doch gegenseitig so viele wie möglich töten.



    Nachdem Präsident Roosevelt am 12. April 1945 verstarb, übernahm Truman das Amt und wurde Präsident. Keine zwei Wochen danach machte Truman eine 180 Grad Wende was die amerikanischen Beziehungen zur Sowjetunion betraf. Die Sowjets wurden ab dann als Feinde betrachtet und nicht mehr als Alliierte, die gerade Hitler-Deutschland und das Kaiserreich Japan besiegt hatten. Sofort wurde Moskau beschuldigt, die Vereinbarungen über die Nachkriegszeit gebrochen zu haben.

    Der Kalte Krieg mit der Sowjetunion als nächster Feind war schon lange vorgesehen. Deshalb wurde auch Westdeutschland sofort medial antirussisch indoktriniert und die "ehemaligen" Nazis ohne Skrupel umgedreht und gegen Moskau eingesetzt. Die sowjetische Führung hat dann richtig den wirklichen Grund für den Abwurf der beiden Atombomben auf Japan erkannt und beschrieben. Dieser war nicht gegen Tokio gerichtet, sondern gegen Moskau, denn Japan war bereits am Boden.

    Leslie Groves, der militärische Leiter der Entwicklung der ersten Atombombe im sogenannten Manhattan-Projekt sagte später, er wusste vom ersten Moment an, Russland würde der Feind werden und die Atombombe wurde nicht wegen Japan oder Deutschland entwickelt, da ab 1943 der Sieg über beide abzusehen war, sondern zum Einsatz gegen die Sowjetunion. Der Atompilz über Hiroschima und Nagasaki war eine Demonstration und gleichzeitig eine Drohung in Richtung sowjetische Führung, "wir haben diese schreckliche Waffe und wir werden sie gegen Euch einsetzen."

    Was wir hier sehen ist ein Verhaltensmuster der amerikanischen Aussenpolitik. Henry Kissinger sagte es ganz deutlich. "Amerika hat keine Freunde, Amerika hat nur Interessen." Das heisst, Washington benutzt jeden für seine Interessen, bis sie nicht mehr nützlich sind oder zu gefährlich werden. Die Sowjetunion war ein Freund, weil es mit unfassbaren Opferzahlen Nazi-Deutschland und Japan besiegte. Kaum war der Sieg errungen, wurde die Sowjetunion zum Feind erklärt, weil es sich der Dominanz der USA widersetzen konnte.

    Eine bipolare oder multipolare Welt akzeptiert Washington nicht, wo die Grossmächte Russland und China eine Rolle spielen dürfen, sondern nur eine selbstherrliche, arrogante und egoistische Alleinherrschaft durch die Vereinigten Staaten. Frieden, Gleichberechtigung und Koexistenz, will Amerika nicht. An internationales Recht und an die UN-Charta müssen sich nur die anderen halten.

    George F. Kennan, der Architekt der Containment-Politik, oder auf Deutsch Eindämmungspolitik des sowjetischen Einfluss, sagte 1948, die USA bestehen aus 6,3% der Weltbevölkerung, kontrollieren aber 50% des Vermögens der Welt. "Unser Ziel für die Zukunft muss sein, wie wir diese Ungleichheit erhalten können.

    Er sagte weiter: "Wir dürfen nicht sentimental sein und über Demokratie und Menschenrechten sprechen, darum geht es nicht, es geht um den Erhalt der amerikanischen Macht und Einflusssphäre." Die Welt gehört den Amerikanern exklusiv und darf nach Belieben ausgebeutet werden.

    Das heisst, vordergründig wurde die US-Aussenpolitik mit der Verbreitung von Freiheit und Selbstbestimmung der Völker begründet. In Wirklichkeit ging es um Machterhalt, auch wenn dadurch gewählte Regierungen gestürzt werden müssen, die sich nicht dem Diktat Washington beugen.

    Einer der ersten Opfer dieser Politik war der Iran. Premierminister Mossadegh wurde am 19. August 1953 durch die CIA und dem MI6 militärisch gestürzt (Operation Ajax). Sein "Fehler", Mossadegh hatte die Verstaatlichung der Ölindustrie vorangetrieben und wollte das Kartell der internationalen Ölgesellschaften beenden.

    Sofort begann die Westpresse unter der Führung der "New York Times" Mossadegh einen "Diktator" zu nennen, der weg muss. Wie oft haben wir diese Propaganda schon seitdem über andere "unliebsame" Staatsführer gehört? Saddam Hussein, Gaddafi, Assad und Putin, sind nur einige Beispiele.

    Bereits vier Monate vor dem Putsch, am 4. April 1953, hatte der CIA-Direktor Allen W. Dulles ein Budget von einer Million US-Dollar bereitgestellt, das dazu verwendet werden sollte, Mossadegh zu stürzen.

    Der Iran war dann keine Demokratie mehr, sondern ein westlich orientierter Polizeistaat und eine Diktatur, in der der Schah mit Hilfe der berüchtigten Geheimpolizei SAVAK mit eiserner Hand regierte. Der Aufbau des Geheimdienstes geschah unter massgeblicher Hilfe der CIA und des Mossad.

    Das heisst, in den Augen Washingtons ist Demokratie relativ. Wenn sie nicht den Wünschen entspricht und Befehlen folgt, wird sie durch eine Diktatur ersetzt. Siehe auch den Sturz von Salvador Allende in Chile und Einsatz des Diktators Augusto Pinochet etc. … die Liste ist lang.

    Die US-Politik gegen die Sowjetunion und das Vorgehen in Westeuropa wurde immer mit dem "bösen Stalin" begründet, der Osteuropa "stalinisiert" hätte. Deshalb wurde die NATO am 4. April 1949 gegründet, als transatlantisches "Verteidigungsbündnis". Ist es nicht interessant? Der Warschauerpakt, das Gegenstück zur NATO, wurde erst SECHS Jahre später gegründet, am 14. Mai 1955. Es wird aber der Mythos verbreitet, die NATO war deswegen notwendig.

    Als Stalin am 5. März 1953 starb, wollte die neue Sowjetführung unter Chruschtschow eine freundschaftliche Hand nach Washington ausstrecken, um den Kalten Krieg zu beenden. Wie hat Washington geantwortet? Sie haben den Olivenzweig verschmäht und haben das Atomwaffenarsenal massiv vergrössert und weltweit Militärbasen eröffnet. Die Sowjetunion wurde mit NATO-Ländern umzingelt und sogar amerikanische Atomraketen in der Türkei stationiert.

    Das führte 1962 zur Kubakrise, denn die Sowjetunion reagierte auf die Stationierung von Atomraketen vor ihrer Haustür mit der Stationierung ihrer Raketen auf Kuba. Der Konflikt wird aber nur einseitig im Westen erzählt, die Russen wären die Bösen gewesen und der Grund für die Kubakrise, die Jupiterraketen in der Türkei, einfach weggelassen.

    Präsident John F. Kennedy und Regierungschef der UdSSR Nikita Chruschtschow hatten aus der Krise gelernt und wollten zusammen jeden Konflikt in Zukunft vermeiden, der zu einem Krieg führen könnte, einen weltvernichtenden Atomkrieg. Das haben sie auch getan und was passierte dann? Kennedy wurde am helllichten Tag am 22. November 1963 in Dallas, Texas ermordet. Von wem? Na von denen, die keinen Frieden wollen, vom militärisch-industriellen Komplex und den US-Geheimdiensten.

    Die Nachfolger von Kennedy verfolgten dann wieder die aggressive amerikanische Politik gegen die Sowjetunion. Der Koreakrieg (1950 bis 1953) war bereits der erste Krieg angeblich gegen den Kommunismus in Asien. Es folgte der Vietnamkrieg (1955 bis 1975). Dann ab 1979 der Krieg in Afghanistan mit der Unterstützung der Mudschaheddinn durch die CIA, was zur Schaffung der Terrororganisation al-Kaida führte und Osama Bin Laden. Der radikal-islamische Terrorismus wurde von Washington erfunden, um Länder zu destabilisieren und Regierungen zu stürzen.

    Ab 1985 erfolgten die Reformen in der Sowjetunion und 1991 löste sich die UDSSR als Staat auf. Die DDR sah dann auch das Ende und Generalsekretär Michail Gorbatschow wurde für die Möglichkeit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vom Westen in den Himmel gelobt.

    Was wenige wissen, es war der böse Josef Stalin, der übrigens gar kein Russe war sondern Georgier, der am 10. März 1952 eine Wiedervereinigung Deutschlands den Westallierten angeboten hat. Voraussetzung, das vereinigte Deutschland müsste neutral sein. Für die US-Marionette Adenauer war aber eine Wiedervereinigung nur bei gelungener Westintegration denkbar.

    Die Westalliierten wollten keine Neutralität, sondern die Deutschen sollten "frei darüber entscheiden dürfen", welchen Bündnissen sie beitreten möchten (lach). So blieben beide Teile Deutschlands besetzt und ganz Deutschland bis heute. Die Deutschen hätten aber ihre Besetzer mit der Neutralität kurz nach dem Krieg ab 1952 loswerden können.

    Deshalb nenne ich Adenauer einen Verräter, den grössten deutschen Landesverräter überhaupt!!!

    Er hat mit der Westanbindung in seiner Ära vom 20. September 1949 bis 15. Oktober 1963 als Kanzler so viel politischen Schaden angerichtet und Westdeutschland den Amis als Kolonie geschenkt. Er hat die Trennung Deutschlands verursacht und zementiert. Dazu noch die Wiederbewaffnung. Dabei waren bis zu zwei Drittel der westdeutschen Bevölkerung gegen eine neue Armee. So kam es 1955 zu massiven Protesten und Demonstrationen.

    Die Österreicher haben es anders gemacht. 1954 hat Moskau bei der Berliner Aussenministerkonferenz Österreichs Neutralität verlangt. Darüber gab es mit allen vier Alliierten eingehende Gespräche. Schliesslich begaben sich Bundeskanzler Julius Raab, Vizekanzler Adolf Schärf, Aussenminister Leopold Figl und Staatssekretär Bruno Kreisky im Frühjahr 1955 zu Verhandlungen nach Moskau. Am 15. April 1955 wurde das Moskauer Memorandum unterzeichnet, indem Wien sich zur Neutralität verpflichtete. So wurde Österreich die vier Besatzungsmächte los.

    Es war schön solange es andauerte, aber mit dem Beitritt zur EU am 1. Januar 1995 hat Österreich seine Neutralität verloren (steht nur noch auf dem Papier) und ist faktisch ein NATO-Mitglied. Gefragt ob sie das wollen wurden die Österreicher nie. Echte Demokratie und die EU sind ein totaler Widerspruch, sind nicht kompatibel, schliessen sich aus. So viel zu den "europäischen Werten", von denen die Politclowns so gerne immer reden.

    Die Bürger der DDR wurden auch nie in einer Volksabstimmung gefragt, ob die DDR sich auflösen und in die BRD integriert werden soll. Alle Deutschen wurden nie gefragt, ob das vereinigte Deutschland weiter in der NATO verbleiben soll. Die Westalliierten machten es nämlich zur Bedingung, die sowjetischen Truppen müssen abziehen und die vergrösserte BRD in der NATO bleiben, sonst gebe es keine Wiedervereinigung. Noch eine Erpressung Washingtons. Demgemäss wurde in Art. 4 des Zwei-plus-Vier-Vertrages vom 12. September 1990 vereinbart:

    "Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erklären, daß das vereinte Deutschland und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in vertraglicher Form die Bedingungen und die Dauer des Aufenthalts der sowjetischen Streitkräfte auf dem Gebiet der heutigen Deutschen Demokratischen Republik und Berlins sowie die Abwicklung des Abzugs dieser Streitkräfte regeln werden, der bis zum Ende des Jahres 1994 im Zusammenhang mit der Verwirklichung der Verpflichtungen der Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, auf die sich Absatz 2 des Artikels 3 dieses Vertrags bezieht, vollzogen sein wird."

    Die ehemaligen sowjetischen Truppen zogen dann auch wie vereinbart 1994 aus Ostdeutschland und aus ganz Osteuropa ab. Die US-Regierung hatte dabei Moskau versprochen, das hinterlassene Vakuum nicht militärisch zu füllen. Was passierte aber? Ein osteuropäisches Land nach dem anderen wurde in die EU und NATO einverleibt. Washington erweiterte seine Herrschaft über ganz Europa, vom Baltikum bis ins Schwarze Meer. Gleichzeitig wurde in den 1990-Jahren die Wirtschaft Russlands als Nachfolgestaat massiv von Washington untergraben. Dazu wurde der korrupte Boris Jelzin benutzt, der erste Präsident Russlands, den man mit 100 Mio Dollar gekauft hatte.

    Die amerikanischen Wirtschaftsberater (Heuschrecken) kamen ins Land und innerhalb weniger Jahre fiel der Lebensstandard der Russen um 90 Prozent. Sie bekamen die bekannte westliche Schocktherapie der Privatisierung zu spüren. Ziel war es, Russland in ein schwaches Land zu verwandeln, dass seine enormen Rohstoffvorräte durch den Westen ausplündern lässt.

    Erst als Wladimir Putin 2000 zum Präsidenten gewählt wurde, änderte und verbesserte sich die Lage. Er räumte den Laden auf, salopp gesagt, entfernte die Landesverräter aus den Ämtern, enteignete die Oligarchen, die sich am russischen Volk durch Betrug, Diebstahl und Mord bereichert hatten, brachte die Wirtschaft wieder in Gang und gab den Russen ihr Selbstvertrauen zurück und eine Perspektive für die Zukunft.

    Deshalb wird er vom Westen so extrem verteufelt und von den Medien zu jeder Gelegenheit mit Dreck beworfen. Warum? Weil er den Plan Washingtons zur Weltbeherrschung durchkreuzt hat. Jetzt führt Washington die gleiche aggressive Politik wie gegen Russland auch gegen China aus. Obama ist kein Friedensengel, sondern ein ganz schlimmer Kriegshetzer, nur er verkauft sich besser als Schwarzer.

    Was ich mit dieser kurzen Geschichtsstunde aufzeigen will, ist das Verhaltensmuster der amerikanischen Aussenpolitik über die letzten 70 Jahre seit Ende des II. Weltkriegs bis heute. Bis auf die Ausnahme Kennedy, den man beseitigt hat, waren alle Präsidenten seit Truman bis Obama kriegerisch gegen die Sowjetunion und dann Russland eingestellt. Obama ist in Wirklichkeit Bush Version 2.

    Der ehemalige Pressesprecher von George W. Bush, Ari Fleischer, sagte 2013, die zweite Amtszeit von Obama ist in Wahrheit die 4. Amtszeit der Bush-Regierung. "Drohnenagriffe in zig Ländern, weltweites Abhören, Geheimgefängnisse, Renditions, Militärkommissionen. Obama führt die 4. Amtszeit von Bush aus, dabei hat er Bush wegen der Verletzung der Verfassung angegriffen", sagte Fleischer.

    Die Kriege in Afghanistan und Irak sind immer noch nicht beendet, obwohl er es versprochen hatte. Im Gegenteil, Obama hat neue Kriege gegen Libyen und Syrien befohlen, Länder die auch völlig zerstört sind und eine Flüchtlingswelle deswegen nach Europa rollt. Dann der gewaltsame Umsturz in der Ukraine, die Sanktionen gegen Russland und die aktuelle Aufrüstung der NATO in Osteuropa, unmittelbar an der russischen Grenze.

    Das Pentagon und überhaupt das amerikanische Militär unter Obama redet nur noch davon, Russland stelle dir grösste Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten dar, die gleiche kriegerische Rhetorik wie ab 1945. Der Kalte Krieg war nie zu Ende, sondern erlebt ganz neue und verstärkte Unterstützung, bis hin zur Hysterie. Washington provoziert Moskau bei jeder Gelegenheit und verbreitet Lügen über die "bösen Russen" wie schon immer.

    Interessant ist, durch die Brexit-Diskussion, dem Ausstieg von Grossbritannien aus der EU, sind ganz neue Erkenntnisse zu Tage gekommen. Dean Acheson, US-Aussenminister von 1949 bis 1953, war der Wegbereiter und Initiator für die Europäische Union. Die Truman-Regierung hat die Franzosen dazu gedrängt, einen modus vivendi mit Deutschland nach dem Krieg einzugehen, in dem sie gedroht hat, die Hilfe aus dem Marshall-Plan abzuschneiden.

    Der Marshal Plan diente dazu, Westdeutschland als vollgefülltes Schaufenster gegenüber den Osten auszustatten, als politisches und wirtschaftliches "erfolgreiches" Gegenmodell, aber auch als Mittel zur Erpressung der eigenen "Freunde".

    Trumans Motiv dabei war klar. Er wollte eine einheitliche Front gegen Stalin in Europa. Das US-Aussenministerium und die US-Geheimdienste finanzierten die Europäische Bewegung im Geheimen über Jahrzehnte. Sie drängten auch die Briten in das Projekt einer Union. Bereits 1950 gab es amerikanische Bestrebungen für eine europäische Zentralregierung, eine Kampagne die vom Chef des "American wartime Office of Strategic Services" (OSS), Vorgänger der CIA, angekurbelt wurde.

    Die Tarnorganisation der CIA war das "American Committee for a United Europe" (ACUE). Das Amerikanische Komitee für ein vereintes Europa war eine 1948 gegründete US-Organisation zur Förderung eines "freien und vereinigten Europas". Es förderte ausserdem die Blockbildung in Westeuropa mit dem Ziel einer europäischen Integration gegen den Ostblock. Als Geschäftsführer trat der Chef der OSS auf, William Joseph Donovan, und sein Stellvertreter war Allen Dulles.

    Allen Dulles war von 1953 bis 1961 einflussreicher Direktor der CIA und ein Mitglied der Warren-Kommission, welche die Ermordung von Präsident Kennedy untersuchte. Was für eine Farce, denn die Täter haben sich selber untersucht. Als CIA-Chef war er massgeblich für die Regierungsumstürze im Iran und in Guatemala, die Invasion in Kuba und den Mord an Patrice Lumumba, dem ersten demokratisch gewählten Regierungschefs des Kongos verantwortlich.

    Die ACUE als Tarnorganisation wurde von der Ford Foundation, der Rockefeller-Stiftung und von regierungsnahen Unternehmensgruppen finanziert, also der Rüstungslobby. Ende der 1950er-Jahre war der ehemalige OSS-Offizier und Geschäftsführer der Ford Foundation, Paul Hoffman, zugleich Leiter des ACUE. Am Beratergremium war später der erste CIA-Direktor Walter Bedell Smith beteiligt.

    Deswegen wurde auch die Bilderberg-Gruppe 1954 von Józef Retinger gegründet. Der Russlandhasser Retinger war während des Krieges Berater der polnischen Exilregierung in London. Nach dem Krieg wurde Retinger Generalsekretär der unter der Leitung des belgischen Premierministers Paul van Zeeland stehenden Economic League for European Cooperation (ELEC), aus der später die Europäische Bewegung hervorging.

    Bei einer Amerika-Reise traf Retinger mit Adolf Berle, ein glühender Verfechter des amerikanischen Kapitalismus, und mit John Foster Dulles zusammen, US-Aussenminister, Bruder des CIA-Chefs Allen Dulles, welche zusammen die aggressive antisowjetische Politik ausgearbeitet und umgesetzt haben.

    In der Folge erhielt die Europäische Bewegung beträchtliche finanzielle Zuwendungen sowohl von Seiten der US-Regierung/CIA als auch aus privaten Quellen über ACUE und andere Institutionen. 1952 legte Retinger sein Amt als Generalsekretär der Europäischen Bewegung nieder und gründete Bilderberg zusammen mit dem NAZI, SA, SS und NSDAP-Mitglied Prinz Bernhard der Niederlande, als Treffen der einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel, damit sie ihre Marschbefehle für die Umsetzung der NWO bekommen. .

    Das heisst, die EU ist genauso ein Projekt der Amerikaner wie die NATO, und sie ist gegen Russland gerichtet. Es spielt also gar keine Rolle was die Deutschen, Franzosen oder Briten wollen oder gewollt haben, ob sie ihre Souveränität aufgeben wollten und stattdessen das Diktat aus Brüssel, die EU und NATO wurde auf amerikanischen Befehl durchgezogen und nur Politiker in die jeweiligen Regierungen gelassen, die dieses Projekt unterstützen (Transatlantik Brücke).

    Das erklärt warum Obama gerade in England war und die Briten gewarnt hat, ja nicht aus der EU zu gehen, und es erklärt warum von Adenauer bis Merkel kein Kanzler im deutschen Interesse gehandelt hat, sondern nur fremdgesteuert für Washington tätig war und ist. Eine Verständigung oder Kooperation oder sogar ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland, was völlig natürlich und für beide Seite sehr nützlich wäre, muss unter allen Umständen verhindert werden.

    Deshalb der Kalte Krieg, damals wie heute!

    LG

  10. #20
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    AW: Kalter Krieg: Hacker-Angriffe

    Wer hat den zweiten Kalten Krieg begonnen?

    Die US-Zeitschrift "The American Conservative" übt sich in einer kritischen Sichtweise gegenüber der US-amerikanischen Russlandpolitik.
    Von The American Conservative, Übersetzung: Thomas Roth https://www.contra-magazin.com/2016/...rieg-begonnen/


    Am Freitag, dem 29. April, hat ein russisches Jagdflugzeug Su-27 ein gefährliches Manöver in der unmittelbaren Nähe eines amerikanischen Militärflugzeugs RC-135 (das ist ein uralter Aufklärer, Einführungsjahr 1961. d.Ü.), das sich über der Ostsee befand, durchgeführt. Das war schon das zweite gefährliche Manöver in den letzten zwei Wochen. Außerdem sind im April russische Militärflugzeuge um den amerikanischen Zerstörer "Donald Cook" gekreist, der in der Ostsee unweit vom russischen Kaliningrad patrouillierte. Wladimir Putin sendet ein Signal ab: Sie halten Ihre Spionageschiffe und Flugzeuge in einer achtungsvollen Entfernung von uns. Allem Anschein nach, haben wir sein Signal nicht verstanden.

    Am Freitag, dem 29. April, erklärte der stellvertretende Verteidigungsminister, Robert Work, dass 4.000 Militärs der NATO, einschließlich zweier amerikanischer Bataillone, in Polen und den Ländern des Baltikums aufgestellt werden, das ist direkt an den russischen Grenzen. "Russland führt eine Vielzahl plötzlicher Übungen an den Grenzen unter Teilnahme einer großen Menge von Militärangehörigen durch", erklärte Work – und das alles ist "außerordentlich provokatorisches Verhalten".

    Aber warum halten wir die Handlungen der russischen Militärs, die innerhalb Russlands den Handlungsort wechseln, für "provokatorisch"? Und gibt es wirklich keine Handlung der amerikanischen Militärs, die in der unmittelbaren Nähe von den Grenzen Russlands hin und her Truppen verlegen? Und bevor sich die Sache bis zu einem ernsten Zusammenstoß entwickelt, sollten wir unsere Informationen prüfen.

    Deutschland soll eines der vier Bataillone stellen, die in den Baltischen Ländern aufgestellt werden sollen. Jedoch zeugen die Ergebnisse der Umfrage, die in der vorigen Woche von Bertelsmann durchgeführt wurde, davon, dass nur 31 Prozent der Deutschen die Kommandierung der deutschen Militärs in die baltischen Länder und nach Polen unterstützen, während sich 57 Prozent gegen einen solchen Schritt ausgesprochen haben, obwohl der NATO-Vertrag es fordert.

    Im vorigen Jahr ergaben die Ergebnisse einer Umfrage, die von einem Forschungszentrum durchgeführt worden ist, dass die Mehrheit der Italiener und der Franzosen gegen den Beginn von Kriegsoperationen gegen Russland sind, wenn Russland das Baltikum besetzen sollte. Bei einem Krieg in den baltischen Ländern bevorzugen unsere europäischen Verbündeten, dass wir, die Amerikaner, gegen die Russen kämpfen.

    Wenn man den in den Ruhestand versetzten Armeeoberbefehlshaber, General Ray Odierno (u.a. Nachfolger von General Petraeus im Irak, zum Schluss 4 Jahre Chief of Staff of the Army) gefragt hat, was eine strategische Hauptbedrohung für die USA ist, dann hätte er die Worte des Generals Joseph Dunford (Stabschef) wiederholt: "Ich meine, dass es Russland ist." Er hatte auch die Bedrohungen für Estland, Lettland, Litauen und die Ukraine erwähnt. Inzwischen hat aber General Odierno Dienst in der Army geleistet und hat verstanden, dass diese vier Staaten ein Teil der Sowjetunion waren und keinem Präsidenten aus der Epoche des kalten Krieges jemals der Gedanke in den Kopf gekommen wäre, dass man um sie kämpfen müsste.

    Die Unabhängigkeit der Länder des Baltikums wurde eine der wichtigsten Dividenden des Friedens, die nach dem Abschluss des kalten Krieges bestimmt wurden. Aber wie sie es geschafft haben, ein so bedeutsames amerikanisches Interesse und damit Garant für ihre Sicherheit zu werden, um eventuell deshalb den Krieg gegen Russland beginnen zu müssen?

    Es ist durchaus möglich, dass Putin an der Spitze der Liste der Feinde der etablierten Washingtoner bürgerlichen Gesellschaft steht, wir werden jedoch trotzdem mal versuchen, auf die Welt von seinen Positionen aus zu blicken.

    Als sich Ronald Reagan mit Michail Gorbatschow 1986 in Reykjavik getroffen hat, war Putin noch weniger als 30 Jahre alt und das sowjetische Imperium erstreckte sich von der Elbe bis zur Beringstrasse, von der Arktis bis nach Afghanistan. Die Russen waren in Afrika, in der Karibik und in Mittelamerika. Die Sowjetunion war eine globale Supermacht, die die strategische Parität mit den USA locker erreichte.

    Und jetzt denken Sie mal darüber nach, wie sich seit dieser Zeit die Welt für Putin und für Russland geändert hat.
    In der Zeit, als Putin gerade 40 wurde, hat die Rote Armee die napoleonische Rückzugsbewegung aus Europa begonnen und sein Land ist in 15 Staaten zerfallen. Zu jener Zeit, als er an die Macht gekommen ist, hatte die UdSSR gerade ein Drittel der Territorien und die Hälfte seiner Bevölkerung verloren. Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenien, Georgien, Armenien und Aserbaidschan haben Russland verlassen.

    Das Schwarze Meer, das früher der Sowjetunion gehörte, war zwischen der westlich orientierten Ukraine im Norden, dem feindlich eingestellten Georgien im Osten und zwei ehemaligen Ländern des Warschauer Vertrags im Westen – Bulgarien und Rumänien – jetzt aufgeteilt, die dazu schon von der NATO übernommen worden waren. Jetzt mussten die russischen Kriegsschiffe, die aus Sankt Petersburg in Richtung Atlantik fuhren, unweit der Strandlinien von acht Mitgliedern der NATO entlang schippern: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland, Dänemark, Norwegen und Großbritannien.

    Putin beobachtete wie die NATO – ungeachtet aller Versprechen der USA, die Gorbatschow gegeben wurden – Osteuropa inklusive der drei ehemaligen Sowjetrepubliken allmählich aufsaugte. Jetzt hört er, wie die amerikanischen Falken rufen, die drei ehemaligen sowjetischen Republiken (Moldawien, Georgien und die Ukraine) in die NATO – und damit in die Allianz zu übernehmen – die unmittelbar gegen Russland gerichtet ist.

    Nachdem es Putin gelang, Kiew zu überzeugen, dem von Moskau geleiteten Wirtschaftsbündnis beizutreten, konnte er auch sehen, wie die prorussische Regierung der Ukraine infolge des staatlichen Umsturzes gestürzt wurde, der von den USA organisiert und unterstützt wurde. Er beobachtete auch, wie die USA "farbige" Revolutionen finanzierte und damit versuchten, Moskau freundlich gesonnene Regimes in seinem nächsten Umfeld zu stürzen. "Russland hat die ausgestreckte Hand der Partnerschaft nicht ergriffen", erklärte der Oberste Befehlshaber der Vereinigten Kräfte der NATO in Europa, General Philip Breedlove, "und hat den Weg der Feindschaft gewählt." Jedoch warum sollte Putin den unerbittlichen Vormarsch der NATO nach Osten wie "eine partnerschaftlich ausgestreckte Hand" wahrnehmen?

    Wenn wir den kalten Krieg verloren hätten und es hätten dann die russischen Militärflugzeuge begonnen, die Territorien bei der Küste Pensacola Beach in Florida, Norfolk in Virginia und San Diego in Kalifornien zu patrouillieren – wie wohl die Piloten der amerikanischen Jagdflugzeuge F-16 reagiert hätten? Wenn wir plötzlich mitbekommen hätten, das Mexiko, Kanada, Kuba und ein großer Teil Südamerikas zu einer militärischen Allianz gehören, die gegen uns gerichtet ist, wenn sie überall ihre russischen Militärstützpunkte und die Militärangehörigen stationiert hätten – wäre uns das wirklich wie "eine ausgestreckte Hand der Partnerschaft" vorgekommen?

    Wir ernten völlig berechtigt die Früchte des Zorns und der Entrüstung des russischen Volkes, das darüber empört ist, wie wir den Zerfall des sowjetischen Imperiums ausgenutzt haben. Denn haben wir nicht selbst die nach Russland ausgestreckte Hand der Freundschaft abgelehnt, als wir uns entschieden haben, ihm die "Unipolare Weltordnung" aufzudrängen, "großes Imperium" zu spielen und, nach dem Status des "großmütigen globalen Hegemonen" zu streben?

    Und wenn wir jetzt den zweiten kalten Krieg erleben, ob wirklich Russland den angefangen hat?
    Ende des amerikanischen Artikels.

    PS: "Der Krieg ist über 70 Jahre her. Man könnte meinen, er sei schon Geschichte. Aber leider steht der Krieg wieder vor unseren Türen. Massaker in Syrien, in Aleppo, es geht weiter. Im Irak, in Nordafrika. Der Krieg kann wieder aufflammen, wir wissen das. Es ist wichtig, dass die neuen Generationen die Geschichte kennen und sich dessen bewusst sind, dass sich die Ereignisse in der Zukunft wiederholen können", sagte Francoise Hollande im Anschluss an die Gedenkveranstaltungen in einem Interview mit dem Fernsehsender France 2 am 08.05.2016

    PPS: Der Raketenkomplex "Sarmat" wird den "Wojewoden" in der Uschurskaja Division und dem Dombarowski-Stellungsbezirk ersetzen, meldet die Nachrichtenagentur Nowosti aus den strategischen Raketentruppen. "Über die Perspektiven kann man sagen, dass die Entwicklung des Raketenkomplexes "Sarmat" mit unterirdischen Startvorrichtungen in Raketensilos die schweren Raketen "Wojewode" ersetzt, die in der 62. Uschurskaja Raketendivision und dem Dombarowskier Stellungsbezirk stationiert sind", zitiert das Presseamt den Chef der strategischen Raketentruppen, Sergej Karakajew.

    Er hat auch mitgeteilt, dass bis zum Jahr 2022 der Anteil der neuen Ausrüstungen in den Raketentruppen von heute 56 auf 100 Prozent wachsen wird.

    LG

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