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Thema: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

  1. #11
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Delegation aus Deutschland beim Krim Besuch: Wir fordern sofortige Aufhebung der Sanktionen

    Eine Delegation aus Deutschland von 60 Menschen kam auf die russische Halbinsel Krim zu Besuch. Trotz Sanktionen gegen die Krim und trotz der ständigen Drohungen und Einreiseverbote seitens der Ukraine an alle, die die Krim besuchen, kam der Fraktionsvorsitzende der Partei „DIE LINKE“ im Stadtrat Quakenbrück auf die Krim, um Kontakte in Russland zu knüpfen.


    LG

  2. #12
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Frankreich übergibt am 2. Juni einst für Russland produzierten Hubschrauberträger Mistral an Ägypten

    Eine Delegation der ägyptischen Marine ist am heutigen Mittwoch nach Paris geflogen, um an der feierlichen Übergabe eines der beiden Mistral-Hubschrauberträger teilzunehmen. Frankreich hatte ursprünglich den Hubschrauberträger im Auftrag Russlands gebaut, musste diesen Deal aber im Zuge der Russland-Sanktionen aufkündigen und verkaufte den Mistral in Folge an Ägypten.



    Der Zeremonie im westfranzösischen Saint-Nazaire werden voraussichtlich die Verteidigungsminister Frankreich und Ägyptens beiwohnen. Auf dem Kriegsschiff, das nach dem legendären Präsidenten Gamal Abdel Nasser benannt ist, soll die ägyptische Flagge gehisst werden. Einige Tage später wird der Hubschrauberträger die Hafenstadt an der Loiremündung verlassen und Kurs auf Nordafrika nehmen. Im September wird ihm das zweite Mistral-Schiff folgen, das den Namen von Anwar as-Sadat trägt.

    Ursprünglich sollte Paris die beiden Hubschrauberträger an Moskau liefern. Nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise weigerte sich Frankreich aber, die Kriegsschiffe an Russland zu übergeben. Das Rüstungsgeschäft war 2011 für 1,2 Milliarden Euro vereinbart worden. Nach dem Stopp des Deals hatten sich die Parteien auf eine Rückzahlung geeinigt. Paris erstattete 949,7 Millionen Euro zurück und überwies weitere 56,7 Millionen Euro, um für die Ausbildung des russischen Personals aufzukommen.

    Der Deal war zwar anfangs dem Westen akzeptiert worden, dann aber nahm der Druck auf Paris zu, bis es schließlich die Auslieferung stoppen musste. Laut Vereinbarung mit Russland durfte Frankreich die Schiffe weiterverkaufen. Neben Ägypten verhandelte man auch mit Singapur, Indien und Kanada.

    Die 199 Meter langen Kriegsschiffe der Mistral-Klasse stellen schwimmende Kommandozentralen dar und eignen sich zum Transport von Personal und Ausrüstung. An Bord der ursprünglich von Russland bestellten Modelle gibt es sechs Startplätze für 30 Hubschrauber. Dort können auch 60 Fahrzeuge, 700 Soldaten und 200 Tonnen Munition untergebracht werden.
    weiter: https://deutsch.rt.com/international...ibt-am-2-juni/

    Worüber die NATO Presse schweigt! ...wieder ein Eigentor mit den sinnlosen Sanktionen!

    ...Frankreich musste inklusive der Personalkosten alles zurückbezahlen,
    Russland macht jetzt noch ein Geschäft daraus und verkauft die Hubschrauber, inklusive Zubehör an Ägypten!
    (Kreml zu Mistral-Deal zwischen Paris und Kairo: Interessen Moskaus mitberücksichtigt 9/2015 v. http://de.sputniknews.com/)

    LG
    Geändert von green energy (01.06.2016 um 20:52 Uhr)

  3. #13
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    US-Kampf gegen Russland: „Verantwortlich für Zerstörung der europäischen Wirtschaft“

    Die USA haben Europa im Kampf gegen Russland instrumentalisiert und die europäische Wirtschaft dadurch beeinträchtigt. Ein weiterer Rückschlag wäre das Freihandelsabkommen TTIP. Doch die Europäer konnten die Gefahr erkennen und versuchen nun, sich von der US-Kontrolle zu befreien. So ist die Einschätzung eines russischen Politik-Experten.


    © AP Photo/ Matt Dunham

    Russland-Sanktionen für EU zehnmal schädlicher als für USA – Experte

    Oleg Matwejtschew, Professor an der in Moskau ansässigen Higher School of Economics, schreibt in einem Kommentar für die Tageszeitung „Iswestija“: „Washington versuchte, Europa im Kampf gegen Russland zu instrumentalisieren, indem die EU zu antirussischen Sanktion gezwungen wurde. Man hat jedoch den Bogen überspannt.“

    Wegen der Sanktionen habe sich der Handel zwischen Russland und der EU praktisch halbiert. Betroffen seien vor allem die Länder wie Frankreich, Ungarn, Finnland und die Slowakei. Die USA hätten dagegen kaum Schaden erlitten, denn ihr Warenumsatz mit Russland sei sowieso minimal: „Ausgerechnet die USA sind also für die weitere Zerstörung der europäischen Wirtschaft verantwortlich, die ohnehin in einer tiefen Krise steckte“.
    Mehr zum Thema: Weltweite US-Dominanz: Das Ende naht

    TTIP oder die Besiegelung der US-Hegemonie in Europa?

    Matwejtschew schreibt weiter: „Die Stunde der Wahrheit kam, als die Verhandlungen über das Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP für Aufsehen sorgten. Renommierte europäische Politiker erklärten, dass sie nicht bereit wären, das Abkommen in jener Form zu unterzeichnen, die von den USA angeboten wird. Denn dieses Abkommen setzt eine völlige Versklavung Europas durch nationsübergreifende Großkonzerne voraus, die eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber den europäischen Regierungen bekommen sollen. Obamas Regierung konnte das Abkommen nicht durchsetzen. Das ist ein großer Fehlschlag der US-Politik in Europa.“

    „Hat Amerika eine Möglichkeit, das Abkommen unter dem neuen US-Präsidenten zu unterzeichnen? Ich denke, nicht. Die USA haben praktisch ihr ganzes Arsenal eingesetzt. Sie haben eine Reihe von Provokationen in die Wege geleitet, Putin und Russland dämonisiert. Doch das hilft nicht mehr“, postuliert der Experte.

    „Es ist sehr schwierig, die europäische politische Klasse dazu zu zwingen, ihren eigenen Wirtschaftsinteressen zu schaden. Nun sind die Europäer dabei zu begreifen, was wirklich geschieht. Die öffentliche Meinung wendet sich allmählich Russland zu“, heißt es im Kommentar.

    Bloomberg: Westen will Washington und Merkel umgehen und Sanktionen kippen

    „Europäische Spitzenpolitiker konnten dieses Signal empfangen. Hollande versucht, sich nicht zu außenpolitischen Fragen zu äußern, denn jede seine Äußerung gegen Putin und Russland schaden ihm selbst. Merkel sagte, sie sei bereit zu einer ernsthaften Zusammenarbeit mit Russland“, so Matwejtschew.

    „Die Vorgänge, bei denen Europa der US-Kontrolle entgehen soll, laufen schon und sind irreversibel. Die Frage besteht darin, ob dies relativ schmerzlos erfolgt oder durch ein Zerbröckeln des europäischen nationalen Selbstverständnisses und durch Brände in Europa und weltweit“, heißt es zum Schluss.

    LG

  4. #14
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Putin: Russland hebt Tourismusbeschränkungen gegen Türkei auf

    In ihrem Telefongespräch haben Russland Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch die Rückkehr russischer Touristen in die Türkei vereinbart, wie der Pressdienst des russischen Präsidenten mitteilt. Auch die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Staaten sollen wieder aufgenommen werden.


    © Sputnik/ Alexei Druzhinin

    Putin und Erdogan: Wiederaufnahme der Beziehungen und persönliches Treffen vereinbart

    Einleitend hat Wladimir Putin Erdogan persönlich sein tiefes Beileid nach dem jüngsten Terroranschlag auf den Attatürk-Flughafen in Istanbul ausgesprochen. Die beiden Staatschefs haben die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Terrorismus und der Regelung von regionalen Krisen unterstrichen.

    Die russische Regierung werde Verhandlungen mit den zuständigen türkischen Behörden beginnen, um die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen wieder aufzunehmen sowie die bilaterale Zusammenarbeit in anderen Bereichen zu normalisieren. Ganz speziell die Einschränkungen im Bereich des Tourismus in die Türkei sollen aufgehoben werden. Ankara solle dabei zusätzliche Maßnahmen treffen, um die Sicherheit russischer Touristen zu gewährleisten.

    Für den 1. Juli ist ein Treffen der Außenminister der Türkei und Russlands bei der Sitzung der Außenminister der Organisation der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation in Sotschi angesetzt. Auch ein persönliches Treffen von Erdogan und Putin soll in naher Zukunft stattfinden.

    Der lange Weg Erdogans zur Entschuldigung

    Zum letzten Mal haben sich Putin und Erdogan am Rande des G20-Gipfels im türkischen Antalya im November vergangenen Jahres kurz vor dem Abschuss der russischen Su-24 durch die Türkei getroffen.

    Am Montag hatte der Presse-Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mitgeteilt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen Brief an Wladimir Putin gerichtet und der Familie des ums Leben gekommenen Su-24-Piloten sein Mitgefühl und sein tiefes Beileid zum Ausdruck gebracht hätte.

    Die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei gerieten in eine schwere Krise, nachdem ein türkisches Jagdflugzeug am 24. November 2015 einen russischen Su-24-Bomber in Syrien abgeschossen hatte. Wladimir Putin bezeichnete dies als einen „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen“ und belegte die Türkei mit einer Reihe wirtschaftlicher Einschränkungen. Der neue türkische Premier Binali Yıldırım sagte, Ankara werde eine Normalisierung der Beziehungen mit Russland durch einen Dialog anstreben.

    Als eine Vorbedingungen für die Normalisierung der Beziehungen mit der Türkei forderte Russland von Anfang an eine offizielle Entschuldigung von Ankara sowie Schadensersatz.
    ...da ist ein Erziehungsprogramm für Erdowahns politische Bildung!

    LG

  5. #15
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    Russland verlängert Lebensmittelembargo bis Ende 2017 als Gegenmaßnahme zu EU-Sanktionen

    Ist doch nicht schlimm, wir haben ja all diese tollen US-Gen-Produkte als gesunden Ersatz!

    Der russische Präsident, Wladimir Putin, hat das als Gegenmaßnahme verhängte Lebensmittelembargo bis Ende 2017 verlängert. Die Maßnahme gilt als Reaktion auf die Verlängerung der gegen Russland eingeführten westlichen Sanktionen.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/39...embargo-gegen/
    http://info.kopp-verlag.de/hintergru...F83AF431AFBBF6

    LG
    Geändert von AreWe? (01.07.2016 um 08:06 Uhr)
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  6. #16
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Made in Russia - Russland will zu einer Lebensmittel-Supermacht aufsteigen

    Putins offene Strategie lautet, nationale Sicherheit Russlands im Bereich Lebensmittelversorgung bis 2020 vollständig zu gewährleisten. Das geht nur durch Ausbau vom russischen Lebensmittel-Export ins Ausland, weil die Gewinne daraus die heimischen Produzenten und niedrige Preise und gewünschte Warenmenge in Russland selbst sichern werden. Russischer Agrarminister Alexander Tkatschow erzählt, was für dieses Ziel aktuell getan wird. Juni 2016.


    Die Folgen sind wirtschaftliche Verluste in Milliarden Höhe, mehr Arbeitslos und Industrieabwanderung!

    Alles durch die US-Gesteuerten Sanktionspolitik gegen Russland! Wehrend die USA ihrer Importe um 7% steigert, trägt nur die EU-Wirtschaft allein den Schaden, Russland konnte man dadurch nicht in die Knie zwingen!
    Im Eiltempo haben sie ihre gesamte Wirtschaft umgebaut und sich dadurch auch unabhängiger vom Öl- und Gasexport gemacht. Europäische Firmen errichten in Russland Produktionsstätten, um die Sanktionen zu umgehen und ihre Verluste abzufangen! Der wirtschaftliche Einbruch wegen dem niedrigen Ölpreis und der Sanktionen ist bereits gestoppt und sorgte eigentlich dafür das Russland stabiler und unabhängiger wurde!

    Ein Schuss ins Eigene Knie der EU-Politik! ...aus Dummheit oder Bewusst?

    LG
    Geändert von green energy (07.07.2016 um 00:35 Uhr)

  7. #17
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Russland-Sanktionen: Merkel fordert Solidarität mit deutschen Milchbauern


    Bundeskanzlerin Merkel hat den Handel und die Molkereien aufgefordert, den deutschen Milchbauern in der Krise zu helfen. Die Bauern sind vor allem von den Russland-Sanktionen massiv betroffen. Die Sanktionen zu beenden und den Bauern dadurch zu helfen liegt allerdings nicht im Ermessen der Bundesregierung.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Molkereien und Handel in der Pflicht, um existenzbedrohten Bauern zu helfen. Auch in der Lieferkette müsse mehr Fairness einkehren gegenüber der Leistung der Landwirte, sagte Merkel am Mittwoch beim Deutschen Landfrauentag in Erfurt. Niedrige Milchpreise und die damit niedrigeren Ertragsaussichten gefährdeten die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe «sehr elementar», sagte sie. Der Bundesregierung sei das bewusst.

    Die Milchbauern sind vor allem von den Russland-Sanktionen schwer getroffen, wie mehrere Verbände immer wieder hervorheben. Ludwig Börger vom Verband der Deutschen Milchwirtschaft (VDM) und Leiter des Referates Milch beim Deutschen Bauernverband (DBV), sagte den DWN: „Umgerechnet sind zwei Prozent der europäischen Milchproduktion Richtung Russland exportiert worden. Für Deutschland hat der russische Markt noch eine höhere Bedeutung gehabt. Russland ist weiterhin ein wichtiger Käse-Importeur und Deutschland gehört zu den wichtigsten Käseproduzenten weltweit. Wir gehen davon aus, dass allein das Russland-Embargo den Milch-Erzeuger zwei bis vier Cent gekostet hat.“ weiter: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...n-milchbauern/

    Ja höhere Preise für die Milchprodukte! ...Ausbau der Waffenindustrie! ...wie es das US-Imperium wünscht!
    Hat Merkel auch ein Alkoholproblem?

    LG

  8. #18
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    USA besorgt: Gabriel will schrittweise Aufhebung der Russland-Sanktionen

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr

    US-Vizepräsident Biden hat sich besorgt über einen Vorstoß von Vizekanzler Gabriel gezeigt: Gabriel stellte anlässlich seines Besuch bei Russlands Präsident Putin eine schrittweise Aufhebung der EU-Sanktionen in Aussicht.


    Vizekanzler Sigmar Gabriel zu Besuch bei Russlands Präsident Wladimir Putin. (Foto: dpa)

    US-Vizepräsident Joe Biden mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko im Parlament in Kiew. (Foto: dpa)

    Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat sich für eine schrittweise Lockerung der gegen Russland gerichteten Sanktionen ausgesprochen, berichtet Reuters.

    „Gemeinsam mit dem deutschen Außenminister setze ich darauf, dass die nach der Krim-Annexion verhängten Sanktionen auch schrittweise aufgehoben werden können“, sagte der SPD-Chef am Mittwoch unmittelbar vor Beginn seiner Reise nach Moskau. Die Beschränkungen für Handel, Finanzwirtschaft und einzelne Personen sollten in dem Maße beendet werden, in dem es Fortschritte bei der Umsetzung des Minsker Abkommens gebe. Zugleich warnte er vor zu hohen Erwartungen: mit schnellen Ergebnissen sei nicht zu rechnen.

    Gabriel betonte die globale Bedeutung Russlands: „Wir haben ein dringendes Interesse an der politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung sowohl in Osteuropa als auch in Syrien und im Nahen Osten.“ Diese Fragen würden bei seinem Gespräch mit Putin eine zentrale Rolle spielen.

    Der amerikanische Vize-Präsident Joe Biden äußerte sich in New Yor besorgt über den neuen Kurs in der EU. Er geht davon aus, dass „mindestens fünf EU-Staaten“ bereit seien, die gegen Russland bestehenden Sanktionen zu lockern. Auf einer Tagung des Council on Foreign Relations in New York sagte er außerdem, dass sich die ukrainische Regierung berechtigterweise Sorgen um die Zukunft des Sanktionsregimes der EU mache, berichtet der EUobserver. Der EUObserver verweist in diesem Zusammenhang auf die neue, weichere Linie der SPD und schreibt, dass die SPD eine Lockerung der Russland-Sanktionen zu ihrem Wahlkampfprogramm für die Bundestagswahlen machen möchte.

    „Wenn die Ukraine der EU einen Anlass bietet, gibt es derzeit mindestens fünf Länder die sagen würden: ‚Whoa, wir wollen aus den Sanktionen raus‘“, sagte Binden.

    Biden gab außerdem an, dass er in den vergangenen Jahren „zwei bis drei Stunden pro Woche“ mit dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, am Telefon verbracht und sie dazu gedrängt habe, gegen die Korruption anzukämpfen.

    Die ukrainische Armee und die Rebellen haben sich auf einen ersten Rückzug ihrer Einheiten aus drei Regionen an der Front geeinigt. Der am Mittwoch vereinbarte Schritt muss innerhalb eines Monats beginnen und innerhalb von drei Tagen abgeschlossen sein. Die Gebiete entlang der 480 Kilometer langen Front haben jeweils eine Fläche von vier Quadratkilometern. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bezeichnte die Entflechtung ein „neues Instrument zur Beruhigung der Lage an der Konfrontationslinie“. Dies müsse nun auch an anderen Teilen der Front umgesetzt werden, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

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    ...wer kann das noch ernst nehmen?
    Die Folgen der Sanktionen bekommt einzig und alleine die EU zu spüren! Keiner könnte es besser wissen als Vize Gabriel!
    Für Russland waren es eine Herausforderung, die Umstellung der Wirtschaft! ...und das mit Erfolg!

    LG

  9. #19
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Saudi-Arabien fordert von EU Sanktionen gegen Russland


    Saudi-Arabien fordert die EU auf, wegen Syrien Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Die Saudis hoffen, die Russen im Nahen Osten auf diesem Weg zu schwächen. Russen und Syrer kämpfen gemeinsam gegen die von den Saudis finanzierten islamistischen Söldner.


    Bassma Kodmani, Sprecherin des „Hohen Verhandlungskomitees“, hatte bereits am Samstag gefordert, dass die EU weitere Sanktionen gegen Russland einführen soll. Schließlich seien auch die Ukraine-Sanktionen „erfolgreich“ gewesen.
    Die Nachrichtenagentur Anadolu zitiert Kodmani:

    „Russland hat sich wiederholt nicht an das Völkerrecht in Syrien gehalten, und es hat eine völlige Missachtung einer wirklichen diplomatischen Lösung für den Konflikt gezeigt (…) Die EU hat Russland erfolgreich über seine Rolle in der Ukraine hinweg sanktioniert, und es ist auch im Interesse Europas, alle Möglichkeiten zur Beendigung der Katastrophe in Syrien und seine globalen Folgen – die Flüchtlingskrise und die Bedrohung durch den Terror – zu verfolgen. Die EU muss dringend gezielte Sanktionen gegen russische Beamte und Unternehmen, die direkt wahllos auf die Zivilbevölkerung, die zivile Infrastruktur und die medizinischen Einrichtungen abzielen und das Assad-Regime finanziell unterstützen.“

    Das „Hohe Verhandlungskomitee“ ist eine Organisation, die im Dezember 2015 von Saudi-Arabien gegründet wurde, berichtet Global Security. Es gibt sich als syrische Opposition aus und will künftig in Syrien eine politische Rolle spielen.
    Die Saudis unterstützen die islamistischen und internationalen Söldner in Syrien finanziell und militärisch und sind der engste Verbündete des Westens im Nahen Osten.

    Die USA haben angekündigt, ein Gesetz für neue Sanktionen gegen Russland vorzubereiten. Offizieller Grund ist in diesem Fall allerdings ein Hacker-Angriff, für die die USA Russland verantwortlich machen – ohne allerdings unabhängig überprüfbare Belege vorzulegen.
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits zuvor Verständnis für neue Sanktionen gegen Russland gezeigt. Sie argumentiert jedoch, wie die Saudis, mit dem Syrien-Krieg.

    Hintergrund der Forderungen sind die militärischen Fortschritte, die die syrische Armee mit Hilfe der Russen gegen die Söldner-Truppen erzielen: Am Samstag hat die syrische Armee (SAA) die Verteidigungslinie der islamistischen Söldner in Ost-Aleppo durchbrochen, berichtet Reuters. Das Viertel Al-Oweija wurde somit nach einer 72-stündigen Schlacht vollständig erobert. Der Vorstoß wurde von der 102. Brigade der Republikanischen Garde angeführt. Die islamistischen Söldner mussten sich weiter nach Osten zurückziehen, um nicht vollständig überrannt zu werden. Am selben Tag befreite die SAA den Al-Jandoul-Kreisel, meldet Al-Masdar News. Reuters bestätigt unter Verweis auf die als Quelle nicht zu überprüfende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte den erfolgreichen Vorstoß der SAA. Sie fügte hinzu, dass die SAA damit eine sehr gute Ausgangsstellung zur weiteren Befreiung Ost-Aleppos erlangt hat.

    Die SAA erzielte am Samstag auch große Geländegewinne in der Provinz Hama. Reuters in seinem englischsprachigen Dienst: „Die syrische Armee und ihre Verbündeten eroberten mehrere Städte und Dörfer von den Rebellen in der nördlichen Landschaft von Hama zurück (…) Die Rebellen hatten zuvor Städte und Dörfer nördlich der Stadt Hama erobert, nachdem sie Ende August eine Offensive gestartet hatten.“
    Zwei Tage vor dem Treffen dr Präsidenten Erdogan und Putin in Ankara berichtet die Zeitung Haberturk, dass die Türkei sich von der kategorischen Ablehnung Assads an einer Beteiligung einer angestrebten Übergangsperiode in Syrien unter Einbeziehung der Opposition distanziert habe. Zuvor hatte Ankara jedwede Kooperation mit dem syrischen Präsidenten abgelehnt.

    Neben ihrem Einsatz in Syrien führen die Saudis seit Jahren einen völkerrechtswidrigen Krieg im Jemen.
    Nach Angaben der UN hat die von den Saudis geführte Koalition im Jemen eine Trauerfeier für Ali al-Rawschan, der Vater des aktuellen Innenministers, bombardiert. Bei dem Angriff in der Hauptstadt Sanaa starben 140 Menschen. Mindestens 525 weitere Personen wurden verletzt, berichtet der Guardian. Jemenitische Beamte sagen, dass das Ausmaß des „Gemetzels“ es schwer mache, die vollständige Opferzahl festzulegen. „Es gibt verkohlte Körper, und einige wurden in Fetzen geschnitten und konnten nicht identifiziert werden“, zitiert die New York Times den jemenitischen Gesundheitsminister Tamim al-Schami. Jamie McGoldrick, der humanitäre Koordinator der UN in Jemen, fordert eine sofortige Untersuchung des Massakers, berichtet die BBC. Der Luftangriff soll von saudischen Jets ausgeführt worden sein.

    Der Guardian kritisiert, dass Großbritannien eine wichtige Rolle bei der Unterstützung Saudi-Arabiens im Jemen spielt. Seit 2010 wurden britische Waffen im Wert von sieben Milliarden britischen Pfund an Saudi-Arabien verkauft.

    Lg

  10. #20
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    ...die eine Seite:
    Botschafter: Moskau will Beziehungen zu Deutschland wieder verbessern


    Epoch Times15. Oktober 2016 Aktualisiert: 15. Oktober 2016 12:39
    Mit Blick auf ein mögliches Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der kommenden Woche in Berlin sagte Grinin: "Ich glaube, weitere Kontakte auf der höchsten Ebene würden sehr hilfreich sein."
    weiter: http://www.epochtimes.de/politik/wel...-a1949985.html
    ...die andere Seite:

    Merkel will Verschärfung der Russland-Sanktionen durchsetzen


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    | Veröffentlicht: Uhr
    Bundeskanzlerin Merkel fordert von der EU eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. US-Präsident Obama soll Merkel seine Unterstützung zugesagt haben, wenn die EU geschlossen für eine „harte Reaktion“ gegen Russland zu gewinnen seien.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei den EU-Partnern für eine Verschärfung der Russland-Sanktionen werben. Das Thema solle beim Europäischen Rat am kommenden Donnerstag und Freitag zur Sprache kommen, berichtete die FAZ unter Berufung auf das Umfeld Merkels. Es habe sich „der Unmut über die Russen aufgestaut“, hieß es demnach. weiter: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...n-durchsetzen/

    LG

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