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Thema: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

  1. #21
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Russland-Sanktionen: Deutsche Wirtschaft hat 17 Milliarden Euro verloren

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr

    Die EU-Sanktionen gegen Russland haben der deutschen Wirtschaft massiv geschadet. Nun hofft der Ost-Ausschuss auf eine Wende.


    US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel am 17.11.2016 in Berlin im Bundeskanzleramt. (Foto: dpa)

    Die deutschen Exporte nach Russland haben sich nach Angaben des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft seit 2012 von 38 auf knapp 21 Milliarden Euro nahezu halbiert. Das bedeutet einen Umsatzverlust von 17 Milliarden Euro. Die Zahl deutscher Unternehmen mit einer Präsenz dort nahm von rund 6000 auf 5500 ab. Die deutsche Wirtschaft befürchtet, wegen der Sanktionen dauerhaft Marktanteile an die Konkurrenz zu verlieren – beispielsweise aus China. Sie dringt deshalb darauf, die Strafmaßnahmen schrittweise aufzuheben.

    Die Hoffnung dürfte auf dem neuen US-Präsidenten Donald Trump ruhen, der eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland will. Angela Merkel hat dagegen gemeinsam mit US-Präsident Obama versucht, die EU-Staatschefs auf eine Verlängerung der Sanktionen einzuschwören.

    Immerhin: Die deutschen Exporte nach Russland steigen erstmals seit Beginn der westlichen Sanktionen wieder. Die Ausfuhren legten im dritten Quartal binnen Jahresfrist um 3,9 Prozent zu – was natürlich im Vergleich zum gesamten Verlust nur ein schwacher Trost ist. „Die aktuellen Zahlen lassen hoffen, dass der deutsch-russische Handel nach zwei verlustreichen Jahren die Talsohle durchschritten hat“, sagte der Geschäftsführer des Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft, Michael Harms, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Seit Frühjahr 2013 fielen die Exporte in den einstmals am schnellsten wachsenden deutschen Auslandsmarkt 13 Quartale in Folge – zunächst wegen der Wirtschaftskrise in Russland, dann wegen der im März 2014 beschlossenen Sanktionen gegen Russland, auf die die US-Regierung gedrungen hatte.

    „Setzt sich die aktuelle Entwicklung fort, könnte für das Gesamtjahr 2016 noch ein leichtes Exportplus erreichbar sein“, sagte Harms. In den ersten neun Monaten gab es noch ein Minus von einem Prozent. „Im kommenden Jahr erwarten wir angesichts der moderaten Belebung der russischen Wirtschaft eine weitere Exportzunahme.“ Für ein kräftigeres Wachstum sei aber eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Unternehmen nötig. „Dazu gehören Fortschritte in der Sanktionsfrage und der Verzicht auf neue protektionistische Maßnahmen auf russischer Seite“, erklärte Harms.
    Merkel und Obama Politik! ...Wir schaffen das!
    Das sind nur die deutschen Verluste!!!
    ...nach vorsichtigen Schätzungen belaufen sich die Umsatzverluste der gesamten EU 150 Milliarden € bis ende 2015!!!
    Was hier auch nicht berücksichtigt wurde, ist das abwandern von Betrieben mit ihren Fachpersonal nach Russland, die normale Belegschaft wurde Arbeitslos!

    ...nach 6 Monaten kann man noch sagen "es war Fahrlässig"! ...nach 33 Monaten ist es schon "Vorsätzlich"!


    LG

  2. #22
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Angela Merkel kündigt Verlängerung der Sanktionen gegen Russland an

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr
    Bundeskanzlerin Merkel hat angekündigt, dass die Sanktionen gegen Russland verlängert werden. Der Schaden für die deutsche Wirtschaft geht mittlerweile in die Milliarden.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande geben
    am 13.12.2016 im Bundeskanzleramt in Berlin vor ihren Gesprächen eine Pressekonferenz. (Foto: dpa)

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich laut Reuters für die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Ukrainekrise ausgesprochen. Der vereinbarte Friedensprozess von Minsk für die Ostukraine werde nur sehr langsam umgesetzt, sagte Merkel am Dienstag nach einem Treffen mit Hollande in Berlin. „Deshalb wird es auch notwendig sein, die Sanktionen gegenüber Russland noch einmal zu verlängern, obwohl wir uns wünschen würden, dass wir weiter wären in diesem Prozess“, sagte die Kanzlerin.

    Warum der Minsker-Prozess nur langsam umgesetzt wird und welche Rolle die ukranische Regierung dabei spielt, führte Merkel nicht umfassend aus.

    Hollande pochte ebenfalls darauf, dass die Anfang 2017 auslaufenden Sanktionen verlängert werden müssten, wenn es keine Umsetzung von Minsk gebe. „Auch wenn das nicht die Formel ist, die auf ewig gelten kann“, fügte der französische Sozialist hinzu. Aber solange es eine Blockade gebe, sei er wie Merkel für eine Verlängerung der EU-Wirtschaftssanktionen.

    Hollande tritt nicht mehr als Kandidat für die französische Präsidentschaft an. Die Motivation für seine politischen Entscheidungen sind schwer zu erkennen.
    Viele andere EU-Staaten sind eigentlich gegen die Russland-Sanktionen, konnten sich jedoch bisher nicht einmal ansatzweise gegen Merkel durchsetzen. Beim seinem letzten Besuch in Berlin haben Merkel und US-Präsident Barack Obama die großen EU-Staaten auf die Verlängerung der Sanktionen eingeschworen. Von der EU selbst war kein Vertreter nach Berlin eingeladen – ein klarer Hinweis, dass der EU-Kommission in dieser Frage keine entscheidende Stimme von Merkel zugemessen wird.

    Der bisherige Schaden der Sanktionen für die deutsche Wirtschaft beträgt etwa 17 Milliarden Euro. Alle Appelle und Bitten von Wirtschaftsverbänden hat die Kanzlerin jedoch abschlägig beschieden.

    Super! ...diese Frau scheint es noch immer nicht begriffen zu haben! ...bleiben die illegalen EU-Sanktionen aufrecht, dann ist der Zug für Europa abgefahren!
    Mit oder ohne Trump, die Gewinner sind immer nur die USA!


    lg

  3. #23
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    Obama verlängert Iran-Sanktionen – auch ohne Unterschrift

    US-Präsident Barack Obama hat die Verlängerung der Iran-Sanktionen zwar nicht direkt signiert, diese jedoch trotzdem als Gesetz gebilligt, wie der Sender ABC News berichtet.

    Die US-Gesetzgebung sieht demnach vor, dass Obama bis zum heutigen Donnerstag den zuvor vom Kongress angenommenen Gesetzentwurf entweder unterschreiben oder ablehnen muss. Der Präsident aber reagierte gar nicht, was den Kongressbeschluss um Mitternacht automatisch zum Gesetz werden ließ. Am 1. Dezember hatte der US-Senat mit einer klaren Mehrheit einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Sanktionen gegen den Iran um zehn weitere Jahre verlängern sollte. Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Zarif erklärte daraufhin, Teheran würde das Atomabkommen kündigen, wenn die USA ihre Sanktionen verlängern sollten. Der Iran und die Sechser-Gruppe (die fünf UN-Vetomächte und Deutschland) hatten am 14. Juli 2015 in Wien eine Lösung im jahrelangen Atomstreit erzielt. Das Papier konzipierte einen gemeinsamen, umfassenden Handlungsplan, dessen Erfüllung zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen führen soll, die der UN-Sicherheitsrat, die USA und die EU zuvor gegen den Iran verhängt hatten. Der Iran verpflichtete sich demnach, im Reaktor von Arak kein waffenfähiges Plutonium mehr zu produzieren. Der Aktionsplan trat am 16. Januar 2016 in Kraft. Ende Februar erklärten Vertreter der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Teheran komme seinen Verpflichtungen nach.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/...an-sanktionen/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  4. #24
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen Ukraine um sechs Monate


    Die EU hat Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen des Konflikts im Osten der Ukraine um weitere sechs Monate verlängert.

    Das meldete die Agentur Reuters am Donnerstag unter Berufung auf nicht genannte EU-Diplomaten.

    Zuvor hatte ein ranghoher EU-Vertreter mitgeteilt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande empfohlen hatten, die Sanktionen gegen Moskau zu verlängern.

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben sich im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ostukraine verschlechtert. Die EU-Länder verhängten zuerst Sanktionen gegen natürliche Personen Russlands und später auch gegen ganze Zweige der russischen Wirtschaft. Als Antwort verbot Russland die Einfuhr von Lebensmitteln aus dem EU-Raum.

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/2...verlaengerung/

    WIE BESCHEUERT SIND UNSERE EU - PARLAMENTARIER ???
    ...oder sollte man fragen, welche Drogen nehmen sie ???

    ...mehr als 100 Milliarden Euro wurden schon in den Sand gesetzt! ...wenn schon!...dann mit voller Kraft in den Untergang!
    ...die Wirtschaft kracht schon an allen Ecken und Enden!
    ...Menschenrecht, Völkerrecht, so gut wie alle Internationale Handelsrechte werden hier mit Füßen getreten!
    ...es
    gibt keine rechtliche Grundlage für diese Sanktionen! ...die entstandenen Schäden sind daher voll einklagbar!!!




    lg

  5. #25
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen Ukraine um sechs Monate

    WIE BESCHEUERT SIND UNSERE EU - PARLAMENTARIER ???
    ...oder sollte man fragen, welche Drogen nehmen sie ???

    ...mehr als 100 Milliarden Euro wurden schon in den Sand gesetzt! ...wenn schon!...dann mit voller Kraft in den Untergang!
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    ...Menschenrecht, Völkerrecht, so gut wie alle Internationale Handelsrechte werden hier mit Füßen getreten!
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    lg
    Aufgrund all der anderen absolut kranken Nachrichten, die schon an Hysterie grenzen, kann ich nur vermuten, dass unbedingt das "mediale Feindbild" aufrecht erhalten werden soll. Und das wird, wie die Geschichte zeigt, für einen Krieg benötigt .......

    LG
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  6. #26
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Russland-Sanktionen vernichteten in Europa 400.000 Jobs

    Günther Oswald5. Jänner 2017,

    Der Wirtschaftskrieg mit Russland hat die EU-Staaten 2015 fast 18 Milliarden Euro gekostet. Die Handelsbeziehungen hätten allerdings auch ohne jede Sanktion dramatisch gelitten, zeigt eine neue Studie Wien – Ein großer Anhänger der Russland-Sanktionen durch die EU war die rot-schwarze Regierung nie. "Österreich ist gegen eine Verschärfung oder Verlängerung dieser Einschränkungen", deponierte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) noch im November.

    Auch Ex-Bundespräsident Heinz Fischer versicherte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im April 2016 in Moskau, er würde eine "schrittweise Aufhebung" begrüßen. In Brüssel trug Österreich bisher aber alle Beschlüsse mit. Erst wenige Tage vor Weihnachten wurden die Wirtschaftssanktionen um weitere sechs Monate bis 31. Juli 2017 verlängert. Auch Russland ist bisher von seinen Gegenreaktionen nicht abgerückt.
    weiter: http://derstandard.at/2000050243022/...n-400-000-Jobs

    ...es geht doch nicht über ein verschönertes Eingeständnis! ...geschätzt 400.000 Jobs und 18 Milliarden für 2015!
    2014 wird hier nicht mehr erwähnt, ist ja schon in den Bilanzen!
    2015 ist gerade die aktuell Rohbilanz!
    2016 ist noch nicht aufgearbeitet und weit weg!
    Laut einer Statistik wäre das Geschäft wegen der russischen Wirtschaftskrise sowieso eingebrochen!

    Hier noch ein Querverweis zur "russischen Wirtschaftskrise" mit den aktuellen Zahlen! http://www.globale-evolution.de/show...l=1#post411847
    ...jetzt brauche ich was Hochprozentiges!!!


    lg

  7. #27
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Dirk Müller im Tagesausblick vom 24.01.2017 - Europa bleibt auf Sanktionen sitzen


    Die EU-Politiker sind noch im Obama-Trance! Putin ist ein Teufel! Russland vernichten! wir schaffen das! Mutti mach die Grenzen auf! Deutschland ist Kanonenfutter! wir schaffen das!
    ...sollte es jedoch gelingen den Karren aus dem Sumpf zu ziehen! Die Verursacher können nicht belangt werden!
    Sie hoffe auf Anerkennung ihrer Geistigen Unzurechnungsfähigkeit!

    LG



  8. #28
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    Platzeck über Trump: Sanktionen werden nicht mehr verlängert

    Wäre schön, wenn der Blödsinn aufhört!

    Wegen wachsenden Widerstands in der EU gegen die Russland-Sanktionen und schwindenden Interesses der neuen US-Administration werden diese nicht mehr verlängert, wie Matthias Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, laut einem Bericht der russischen Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" bei einer Expertendiskussion in Moskau sagte.

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/politik/2...ktionen-trump/
    LG
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  9. #29
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    USA beschließen neue Russland-Sanktionen – Bundesregierung nennt Entschluss „völkerrechtswidrig“

    Epoch Times26. July 2017 http://www.epochtimes.de/politik/wel...-a2174914.html
    Die US-Abgeordneten der Kongresskammer votierten am Dienstag nahezu einstimmig für die Strafmaßnahmen gegen Russland. Wegen den angeblichen Hackerangriffen der Russen werden harte Sanktionen verteilt - die auch EU-Staaten schaden werden.



    Das US-Repräsentantenhaus hat neue Sanktionen gegen Russland gebilligt, die auch deutschen Unternehmen schaden könnten.
    Die Abgeordneten der Kongresskammer votierten am Dienstag nahezu einstimmig für die Strafmaßnahmen. Diese könnten den Weg zu Sanktionen auch gegen europäische Unternehmen ebnen, die mit Russland im Energiesektor zusammenarbeiten. Die Bundesregierung hatte das Vorhaben zuvor als „völkerrechtswidrig“ verurteilt. Das Gesetz sieht auch neue Sanktionen gegen den Iran und Nordkorea vor.
    Für das Maßnahmenpaket stimmten 419 Abgeordnete, lediglich drei votierten dagegen. Damit würden „die Schrauben bei unseren gefährlichsten Gegnern enger gezogen“, sagte der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan nach der Abstimmung.
    Sanktionen für mutmaßliche Hackerangriffe

    Die Strafmaßnahmen gegen Russland sind eine Reaktion auf die angeblichen russischen Hackerangriffe während des US-Wahlkampfs sowie auf die Eingliederung der Krim-Halbinsel in die Föderation. Als Nächstes muss der Senat darüber abstimmen. Seine Zustimmung gilt als sicher. Der Kongress befürwortet nahezu geschlossen härtere Repressalien gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin.

    Der republikanische Abgeordnete Ed Royce machte diese Haltung deutlich: Die US-Geheimdienste hätten festgestellt, „dass dieser ehemalige KGB-Agent versucht hat, sich in unsere Wahlen einzumischen“, sagte er. „Wenn wir nichts tun, wird Russland seine Aggression fortsetzen.“ Der demokratische Senator Chuck Schumer sagte, er wolle, dass die neuen Maßnahmen so schnell wie möglich verabschiedet und Präsident Donald Trump „ohne Verzögerung“ zur Unterschrift vorgelegt werden.

    Zunächst hatte es so ausgesehen, als könnte Trump sein Veto einlegen, da er bessere Beziehungen zu Moskau anstrebt. In den vergangenen Tagen signalisierte das Weiße Haus aber, dass Trump die neuen Sanktionen voraussichtlich in Kraft setzen wird. Das Weiße Haus stößt sich an einem Mechanismus, der die Vollmachten des Präsidenten einschränkt, die Sanktionen später von sich aus zu lockern.

    Bundesregierung nennt Sanktionen „völkerrechtswidrig“


    Die Bundesregierung wiederum befürchtet, dass das Gesetz den Weg zu Sanktionen auch gegen deutsche Unternehmen ebnen könnte. Diese könnten ebenso wie Firmen in anderen europäischen Ländern wegen gemeinsamer Projekte mit Russland wie etwa der Erdgaspipeline Nord Stream II von Strafmaßnahmen betroffen sein. Die Pipeline soll ab 2019 Erdgas aus Russland über die Ostsee direkt nach Deutschland liefern.

    Zu den Firmen, die an Nord Stream II beteiligt sind, zählen Uniper und Wintershall aus Deutschland, der französische Konzern Engie, der britisch-niederländische Konzern Shell sowie OMV aus Österreich. Die Bundesregierung hatte die US-Sanktionspläne bereits im Juni als „befremdlich“ und „völkerrechtswidrig“ bezeichnet. Der Kreml hatte sie „kontraproduktiv“ genannt. Sie schadeten den Interessen beider Länder, hieß es aus Moskau.

    Es ist das erste Mal, dass die USA selbsttätig Sanktionen gegen Russland verhängen – bislang sprach Washington solche Maßnahmen mit seinen europäischen Verbündeten ab. Dabei herrschte bisher der Konsens, dass die Sanktionen nicht die Gaslieferungen nach Europa betreffen dürfen.
    Das vom Repräsentantenhaus gebilligte Gesetz präzisiert, dass die Sanktionen nur Pipelines betreffen, die in Russland beginnen. Leitungen, bei denen Russland lediglich als Transitland fungiert, sind ausgenommen.


    Vorausgegangen waren dem Votum im Repräsentantenhaus wochenlange Beratungen. Der Senat hatte Mitte Juni bereits mit großer Mehrheit neuen Sanktionen gegen Russland und den Iran zugestimmt, der Text hatte jedoch noch keine neuen Strafmaßnahmen gegen Nordkorea enthalten. Über die Einbeziehung Nordkoreas in den Gesetzentwurf dürfte im Senat noch debattiert werden. (afp)
    JETZT ERST NENNEN SIE DIE SANKTIONEN 2völkerrechtswidrig"???

    Das waren auch schon die Ersten! ...und wer sie mitträgt wird sicher noch dafür zur Rechenschaft gezogen!

    LG



  10. #30
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    Neue EU-Sanktionen: Nicht gegen Russland – sondern gegen Siemens

    Alle 28 EU-Mitgliedsländer haben heute weitere Sanktionen gegen Russland koordiniert, wie Insider aus Diplomatenkreisen berichten. Demnach sollen zusätzliche Sanktionen gegen russische Bürger und Körperschaften verhängt werden, weil Gasturbinen des Siemens-Konzerns auf die Halbinsel Krim geliefert wurden.WEITER. https://de.sputniknews.com/wirtschaf...ionen-siemens/

    Wenn die EU HIER MITGEHT; DANN GEHÖRT SIE SOFORT AUFGELÖST!

    LG

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