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Thema: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

  1. #31
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Dirk Müller, 26.7.2017 - Angriff auf deutsche Autoindustrie – Wie wollen wir künftig Geld verdienen?



    Banken, Automobilindustrie, Umstellung der Energiepolitik auf teures US-Gas, einzelne Konzerne wie Siemens das Russland Geschäft abgraben!
    ...wie lange wollen wir noch zusehen!?

    Rausschmiss der USA zusammen mit ihrem Militär und mit allen Metastasen in Politik und Wirtschaft!

    lg

    LG

  2. #32
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Dirk Müller: Wir haben uns längst von der Rechtsstaatlichkeit verabschiedet


    LG

  3. #33
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    Die Sanktionen werden scheitern: Washington kann Sanktionen nicht mehr erzwingen



    Der US-Kongress hat ein Gesetz mit weiteren Sanktionen gegen die Russische Föderation verabschiedet. Ziel der Sanktionen ist ein weiteres Mal der russische Energiesektor. Es könnten jedoch auch europäische Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen werden. In Russland wird derzeit über entsprechende Gegenmaßnahmen beraten.
    Mit der Verabschiedung der Sanktionen zeigt der Kongress eine erstaunliche Ignoranz gegenüber den tatsächlichen globalen Verhältnissen. Die Vereinigten Staaten sind lang schon nicht mehr in der Lage, außerhalb der UNO anderen Ländern die Einhaltung von Sanktionen aufzuzwingen. Giganten wie China oder Indien regeln ihre Importpolitik gemäß ihren Ansprüchen. Der rege Handel mit den von den USA sanktionierten Staaten Iran und Nordkorea belegt diese Haltung.
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
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  4. #34
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    Das US-Welt-Boykott-Erzwingungsgesetz

    Ich gestehe freimütig, dass ich von den Grundlagen, auf denen sich Kongress und Senat der Vereinigten Staaten von Amerika berechtigt sehen, mit horrenden Strafen jedes Unternehmen auf dieser Welt zu belegen, dass hinfort auf vielen wirtschaftlichen Sektoren noch mit Russland, dem Iran und Nordkorea zusammenarbeitet, keine Ahnung habe.

    Von daher bin ich so frei, mich abseits aller juristischen Feinheiten, die in mehr oder minder geheimen Verträgen verklausuliert sein mögen und dieses vermeintliche Recht begründen könnten, auf jenes verpönte Etwas zurückzugreifen, das als "gesunder Menschenverstand" bezeichnet wird, vom dem allerdings in den Höhen internationaler Politik längst kaum noch etwas zu finden ist.
    Der Schachzug ist ebenso clever wie perfide und könnte aus dem Grimm'schen Märchen vom Tapferen Schneiderlein stammen, der sich "Siebene auf einen Streich" auf seinen Gürtel stickte, wobei hier nicht mehr gezählt werden kann, auf wie viele lästige Fliegen man es tatsächlich abgesehen hat.
    1 Klar ist zunächst einmal, dass dies ein verheerender Tiefschlag in die Magengrube des Präsidenten ist, dem damit klar gemacht wird, dass jeder Versuch, die mit großer Macht und viel List erzeugten Spannungen zwischen Russland und den USA zu reduzieren, mit unbarmherziger Härte abgewehrt werden wird.

    weiter hier: http://www.egon-w-kreutzer.de/004/tk170728.html
    Liebe Grüße
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  5. #35
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Angelsächsische Medien besorgt: USA schießen sich mit Sanktionen ins eigene Bein, Putin profitiert

    Die Reaktionen auf die US-Sanktionen, die Donald Trump gestern unterzeichnet hat, sind in den wichtigen EU-Staaten klar negativ. Aber auch in den USA und Großbritannien ist eine Enttäuschung spürbar. Denn Wladimir Putin könnte dabei wieder gewinnen.
    von Wladislaw Sankin



    Schlagzeilen deutscher Medien wie „Die US-Sanktionen machen Putin noch stärker“ können eigentlich niemanden mehr verwundern. Denn Russland und die EU sitzen spätestens seit der Verhängung der Sanktionen in einem Boot.
    Die USA haben Russland den allumfassenden Handelskrieg erklärt, urteilte der russische Premier Dmitri Medwedew. Damit sind die Dinge beim Namen genannt.

    Mehr zum Thema: Medwedew zu neuen Sanktionen: USA erklärten umfassenden Handelskrieg
    In einem echten Krieg sollte man wissen, auf wessen Seite man steht, insbesondere wenn die Gefechte auf dem eigenen Territorium ausgetragen werden. Stellt sich die EU in dieser Angelegenheit auf die Seite Putins oder Trumps? Putin „nervt“ zwar, aber Trump sei „böse“ - um es mit den Worten des US-amerikanischen Sängers Randy Newman auszudrücken. Und dabei sind die schamlosen Sanktionen nicht einmal von dem US-Präsidenten konzipiert und beschlossen worden – er und sein Außenminister Rex Tillerson distanzieren sich von ihnen, soweit es noch geht.

    Urheber der Sanktionen ist der US-Kongress, der schon vor drei Jahren den Sanktionskrieg gegen Russland begonnen hat. Damals zog die EU mit. Die Unterstützung der sogenannten Maidan-Revolution in Kiew war in Europa der angesagteste Trend, und wer sich dagegen auflehnte, wurde schnell zum Feind.

    Eines vorweg – es wird nicht klappen, die möglichen Gegenmaßnahmen als Anti-Trump-Sanktionen zu verkaufen. Eine allgemeine USA-Skepsis macht sich in Europa breit. Und das macht selbst den Amerikanern und ihrem nächsten Verbündeten, Großbritannien, Angst. Versuche, die eigene Politik zur Vernunft zu bringen, werden auch dort in den Medien immer lauter.
    Es ist ein Bumerang-Effekt, der sogar die Stabilität der beschlossenen Sanktionen gefährdet, befürchtete Angela Stent, Professorin der Georgetown-Universität:
    Einige europäische Beamte haben gewarnt, dass die EU, wenn die USA diesen Gesetzentwurf weiter durchsetzen würden (zu dem Moment war der Sanktionsentwurf noch nicht beschlossen - Anm. der Red.), ihr eigenes Sanktionsregime, das mit der Administration von Barack Obama sorgfältig erarbeitet wurde, revidieren könnte. Für den Kreml wird das eine gute Nachricht sein", schreibt Stent im Journal The National Interest, welches der Republikanischen Partei nahe steht."

    Mehr zum Thema:
    EU-Komissionspräsident warnt die USA, "kurzfristig auf schädigende Sanktionen zu reagieren
    Die Kolumnistin des Guardian,Natalie Nougayrède, fällt bei den Reaktionen aus Brüssel, Berlin und Paris nur das Wort „Wut“ ein. Wenn zwei sich streiten, gibt es immer einen lachenden Dritten, und das ist - raten Sie mal - natürlich Putin:
    Statt dem Vorgehen Washingtons gegenüber Russland zu applaudieren, empfindet die EU nur noch Wut. Der russische Staatschef ist wegen des Wahnsinns rund um Trump erneut im Vorteil“, schreibt die Journalistin.
    Die EU ist dann für Russland so etwas wie eine Verbündete im Unglück: In dieser Episode erweckte die EU den Eindruck, sich mit Putin gegen den US-Kongress vereinigt zu haben, so die Journalistin.

    Dabei hatte die EU noch gehofft, dass die USA die Sache mit Putin irgendwie ohne einen Nachteil für die Europäer regeln werden. Denn Angela Merkel hat schon vor zwei Monaten mit einem Bierkrug in der Hand gesagt, Europa sei nun auf sich allein gestellt. Warum jetzt die Aufregung? Nun ist sie im Wahlkampf und kann die „Pro-Putin-Instinkte“ in breiten Kreisen der deutschen Gesellschaft nicht mehr ignorieren.
    Dafür gebe es jedoch vielerlei Gründe: In Deutschland wolle Merkel neugewählt werden und versuche daher, auf Geschäftskreise sowie diejenigen, die für einen eher versöhnlichen Umgang mit Russland werben, zu achten. In Frankreich versuche Emmanuel Macron, Merkels Meinung nicht entgegenzulaufen", schreibt die Autorin.
    Das Kräfteverhältnis in Europa begünstigt nur diese Tendenz. Eine starke antirussische Stimme fehlt. Großbritannien sei mit dem Brexit beschäftigt und enthält sich der Debatte. Polen genießt mit seiner jetzigen Regierung, die in Europa das amerikanische Flüssiggasprojekt in Mittel- und Osteuropa am lautesten unterstützt, in Deutschland und der EU keinen guten Ruf.

    Relevant -
    Iran, Russland, China: Gibt es eine Achse des Widerstandes?

    Wade Shepard, der Forbes-Kolumnist, schreibt auch von einem Boot, in dem Russland aber nicht zusammen mit der EU, sondern mit dem ebenfalls sanktionierten Iran sitze - und nach dem Beschluss neuer Maßnahmen fester denn je. Er zählt auf, dass zwischen Russland und dem Iran seit dem Jahr 2014 die wirtschaftliche Kooperation gestiegen ist und bald einen Jahresumsatz von 10 Milliarden US-Dollar übersteigen könnte. So schlossen die beiden Länder jüngst einen Deal über die gemeinsame Herstellung von PKWs im Wert von 2,5 Milliarden Dollar.

    Der Iran kauft immer mehr russische Militärtechnik. Russische Firmen sind im iranischen Öl- und Gasgeschäft aktiv. Erst im Juni bekam der russische Energiekonzern Gazprom einen Vertrag für die Erschließung des Gasvorkommens Farzad B.

    Dabei betreffen die Sanktionen nicht nur eigene Firmen, die die Zusammenarbeit mit dem Iran suchen, sondern auch Europäer, die damit den Russen die Bahn im Iran-Geschäft freimachen.
    In unserem Zeitalter des internationalen Handels und der Investitionen bekämen die Länder die Druckhebel sowie die Möglichkeit, mithilfe von wirtschaftlichen Aktivitäten und gemeinsamen Projekten sich gegenseitig zu beeinflussen, schreibt der Analyst.
    Diejenigen, die Sanktionen verhängen, setzen sich faktisch außer Gefechtund legen ihren Rivalen alle Möglichkeiten auf den Tisch, um sich zusätzlich zu bereichern und an Fahrt zu gewinnen. China weiß das, Russland weiß das. Putin schuldet dem US-Kongress vielleicht ein Dankeschön“, resümiert Shepard.
    Trump-Gegner steuern die USA in den Bürgerkrieg

    Man kann Trump, wie jeden anderen US-Präsidenten, durchaus kritisieren. Doch die Lage in den Vereinigten Staaten spitzt sich zunehmend zu.
    Von Marco Maier
    Wer einen Einblick in das US-Politsystem besitzt und dieses Geflecht um den "deep state" auch versteht, erkennt: Das alte Establishment rund um die "liberale" Finanzoligarchie unternimmt alles Mögliche, um das neue "konservative" Establishment aus Militärs und Industriellen zu bekämpfen, welches mit Hilfe von Präsident Trump erneut an die Schalthebel der Macht kam.

    Um den Umbau der USA nach den Wünschen dieses Establishments zu bekämpfen, gehen die Milliardäre um George Soros, Bill Gates & Co alle erdenklichen Wege. Dass sie dabei auch einen Bürgerkrieg riskieren, ist ihnen egal. Hier geht es um eine Gruppe von Oligarchen gegen eine andere. Um nichts weiter und nichts anderes. Ähnlich dem Schauspiel, welches sich seit der "Maidan-Revolution" in der Ukraine zeigt.

    Mittels diverser "Bürgerrechtsgruppen", wie den schwarz-rassistischen "Black Lives Matter", wird wo es nur geht Unruhe gestiftet. Auch Umweltschutzgruppen lassen sich für die eigenen Interessen perfekt instrumentalisieren. Die antirussischen Reflexe, die während des Kalten Krieges trainiert wurden, ziehen auch immer noch – wie es sich zeigt. Das ist ein veritabler Mehrfrontenkrieg, in dem möglichst viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gegen Trump und dessen Administration aufgehetzt werden sollen.

    Man kann von Donald Trump und dessen politischem Personal halten was man will, doch mit so einer Welle an Hass und Verachtung war nicht einmal George W. Bush konfrontiert, obwohl er mehr als nur kontrovers betrachtet wurde. Immerhin bediente er – Dank der Schützenhilfe seines Vaters – auch die Interessen der mächtigen Oligarchen, und nicht nur jene des eigenen Zirkels.

    Eigentlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis immer mehr Teile der Vereinigten Staaten völlig im Chaos versinken. Provozierte Rassenunruhen, Proteste von Linksliberalen (nach US-Definition) und selbst diverse konservative Gruppierungen (weil Russland und so) sollen gegen Trump in Stellung gebracht werden. Und während die USA in Schutt und Asche gelegt werden (wofür man dann Trump die Schuld in die Schuhe schiebt), reiben sich diese ganzen Milliardäre und deren Vasallen die Hände. weiter: https://www.contra-magazin.com/2017/...-buergerkrieg/

    Das scheinen wirklich alles nur noch Rundumschläge eines sterbenden Imperiums zu sein!

    LG

  6. #36
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    US-Angriff auf Nord Stream 2 – warum ist Merkel auf einmal so kleinlaut? (Nachdenkseiten)


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  7. #37
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Trump klinkt sich aus Russland-Sanktionen aus



    Der US-Kongress verlangt vom Weißen Haus konkrete Vorgaben an Beamte bezüglich der Anwendung der Sanktionen gegen Russland, den Iran und Nordkorea, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.



    Das Gesetz über eine Erweiterung der Russland-Sanktionen, das Trump am 2. August unterzeichnete, beschränkt bekanntlich die Vollmachten des Präsidenten in Fragen der Milderung der Restriktionen, aber ihre Umsetzung ist und bleibt dem Weißen Haus vorbehalten.

    Deshalb hat der Kongress die Exekutive aufgefordert, eine Anleitung zur Umsetzung der Sanktionen zu erstellen. Diese Initiative kommt von dem republikanischen Senator John McCain und seinem demokratischen Kollegen Ben Cardin.

    Am Freitag schickten die Gesetzgeber einen Brief an Trump, in dem sie ihn aufriefen, die erwähnte Anleitung bis zum 1. Oktober auszuarbeiten.

    „Wir beantragten diese Informationen, kontaktierten mit dem Außenministerium, warfen diese Frage bei vielen Anhörungen auf. Wir wollen verstehen, wie die Administration das Gesetz zu den Russland-Sanktionen anwenden will“, zitierte Reuters den Brief.

    Dabei hat die US-Administration etliche Schwierigkeiten mit dem Thema Umsetzung der Sanktionen. Sollten sie zu scharf sein, könnten davon nicht nur russische, sondern auch europäische Unternehmen betroffen werden. Die EU-Führung hatte bereits erklärt, dass die US-Sanktionen „Projekte beeinträchtigen könnten, die eine entscheidende Bedeutung für die Diversifizierungsziele der EU haben“.

    EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker schloss angesichts dessen nicht aus, dass Brüssel Gegensanktionen gegen Washington verhängen könnte, falls dieses den Interessen der Union schaden sollte. Laut der „Financial Times“ hoffen viele europäische Unternehmen, dass die Amerikaner keine Restriktionen gegen ihre gemeinsam mit Russland getätigten Öl- und Gasprojekte verhängen werden.

    Trump hat inzwischen eine Verfügung unterzeichnet, der zufolge die Vollmachten zur Umsetzung der Sanktionen unter verschiedenen Vertretern seiner Administration verteilt werden. So wurde Außenminister Rex Tillerson mit den Sanktionen beauftragt, die für die Aktivitäten von „mit dem Kreml verbundenen Hackern“ relevant sind.

    Außerdem wird der Chefdiplomat für die Strafmaßnahmen gegen russische Finanzunternehmen im Kontext der Ukraine-Krise zuständig sein. Die Verantwortung für andere Aspekte der Sanktionen werden Finanzminister Steve Mnuchin und der Direktor der nationalen Nachrichtendienste, Dan Coats, übernehmen.

    In den USA galten Sanktionen immer als ein flexibles außenpolitisches Instrument im Arsenal der Exekutive“, sagte der Direktor des russischen Zentrums für USA-Studien, Juri Rogulew. „Aber der Kongress hat dem Weißen Haus die Vollmachten zur Aufhebung der Sanktionen weggenommen. Deshalb verlor Trump in einem gewissen Sinne das Interesse für dieses außenpolitische Instrument und ist jetzt bereit, die Vollmachten zu seiner Anwendung anderen Mitgliedern seiner Administration zu überlassen.“

    Aber es gibt nach Auffassung des Experten einen weiteren Faktor: „Die Delegierung der Verantwortung für die Anwendung der Sanktionen an Tillerson und andere Kollegen könnte politische Schläge von Trump abwenden, falls die USA entscheiden, die Restriktionen nicht in vollem Umfang anzuwenden.“
    weiter: https://de.sputniknews.com/zeitungen...anktionen-aus/

    LG

  8. #38
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Russland erwägt Gegensanktionen: Sitzen US-Astronauten bald auf der Erde fest?

    Russland könnte Sanktionen gegen die USA in empfindlichen Bereichen verhängen. Dies haben russische Medien berichtet. Unter anderem könnten die Sanktionen die US-Raumfahrt und den Flugzeughersteller Boeing betreffen.


    Derzeit gebe es Vorbereitungen im russischen Parlament zu einem Gesetzesentwurf, der Gegensanktionen gegen die USA vorsehen soll. Dies meldete die russische Agentur RIA Novosti, eine anonyme Quelle im russischen Abgeordnetenhaus zitierend. Die diskutierten Maßnahmen würden "schmerzhaft" für die US-Amerikaner sein. weiter: https://deutsch.rt.com/international...en-bleiben-us/
    Denke damit sollen die USA einmal wachgerüttelt werden!

    LG

  9. #39
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Präzedenzfall schaffen: Russland bringt EU-Rat wegen Krim-Sanktionen vor Gericht


    Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg wird am 13. Dezember die Klage des russischen Ölriesen Rosneft gegen den EU-Rat wegen der 2014 verhängten Sanktionen erörtern. Die Klage kommt laut Dmitri Labin, Professor des Staatlichen Moskauer Instituts für Internationale Beziehungen, gerade richtig, wird Juristen aber viel Kraft abverlangen.





    Es sei der erste Versuch, die westlichen Sanktionen anzufechten, sagte der Professor des Instituts für internationales Recht gegenüber dem Portal rueconomics. „Der juristische ist der einzig richtige Weg im Kampf gegen die Sanktionen des Westens“, betonte Labin. Zugleich bereiten russische Juristen die Anfechtung der gegen die Halbinsel Krim verhängten Sanktionen vor. Die beiden Gerichtsprozesse sollen „interessant“ sein, so Labin.

    Der bekannteste ähnliche Gerichtsstreit fand zwischen den USA und dem Iran statt, als islamische Fundamentalisten nach der Revolution in Teheran an die Macht kamen. Die beiden Länder verhängten Sanktionen gegeneinander und sperrten zahlreiche Aktiva. Für die Behandlung von gegenseitigen Klagen wurde ein spezielles Schiedsgericht zusammengerufen, das immer noch erfolgreich funktioniert. „Mit genau solchen Präzedenzfällen werden russische Juristen in Europa argumentieren. Das Gericht in Luxemburg wird diese nicht ignorieren können“, so der Experte.


    Die Sanktionen wurden vor fast vier Jahren gegen die Krim verhängt – die Verzögerung bei der Einrichtung von Klagen sei aber nicht zufällig. Das internationale Recht sehe vor, dass die streitenden Parteien zunächst verhandeln und die gegenseitigen Vorwürfe erst untereinander zu regeln versuchen, bevor sie dann vor Gericht ziehen. Moskau habe dies in den letzten Jahren zweifelsohne gemacht, so der Professor.


    Da es zur Klage gekommen sei, heiße das, dass Moskau und Brüssel keinen Kompromiss erzielt hätten. Nun stünden Juristen vor einer schwierigen Aufgabe. Das Hauptproblem sehen Experten darin, dass das Gericht in Luxemburg kein neutrales Territorium sei. Dort säßen voreingenommene Richter, die unter starkem Einfluss der westlichen Propaganda stünden, warnte Labin.


    Europa werde sich aber sicherlich rechtfertigen müssen. Brüssel werde beweisen müssen, dass die verhängten restriktiven Maßnahmen berechtigt und fair seien und die internationale Gesetzgebung nicht verletzen. Moskau werde seinerseits das Gegenteil argumentieren.

    Sollte es den russischen Juristen gelingen, einen dem amerikanisch-iranischen Schiedsgericht ähnlichen Präzedenzfall zu schaffen, werde dies ein großer Sieg und ein eindeutiges Signal an Europa und die USA sein. Die Behörden der Welthandelsorganisation seien im Falle des Erfolgs der nächste Schritt, die sogenannte „Schwerartillerie“, die sich russische Juristen im kommenden Jahr im Rahmen der Klage wegen der Krim-Sanktionen zunutzemachen könnten, so der Experte.

    ...und unsere Unternehmervertreter müssten gleich eine Schadensersatzforderung gegen Brüssel gleich mit einbringen!!!


    LG

  10. #40
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    ICEs für die Krim? Siemens startet in Russland voll durch




    Hatte Siemens nicht angekündigt, seine Geschäfte in Russland auf ein Minimum zu bremsen? Doch jetzt will die deutsche Technologiefirma Schnellzüge an den russischen Bahnkonzern RZD liefern. Der Deal ist abgemacht, verhandelt wird nur noch über Details, wie das Portal „rueconomics“ berichtet. Wie passt das zum jüngsten Streit über die Krim-Turbinen?


    Es sei klar, dass Siemens beim Turbinen-Skandal habe mitspielen müssen. Deshalb die Erklärungen und der Streit, der sogar vor Gericht gegangen sei: „Der deutsche Konzern musste sich vor den Sanktionen schützen, die der US-Kongress verhängt hatte“, schreibt das Portal.

    In Wirklichkeit habe Siemens natürlich nicht vor, den russischen Markt der Konkurrenz zu überlassen. Im Gegenteil: „Der Konzern will seine Präsenz in Russland künftig ausbauen. Das entspricht auch der Grundhaltung der gesamten deutschen Wirtschaft“, schreibt „rueconomics“.

    Deshalb müsse man sich nicht wundern, dass Siemens seine Geschäfte mit russischen Firmen ausweite. Dies geschehe auf Grundlage eines Rahmenvertrages, den Russlands Regierung, der russische Technologie Konzern Rostech und die deutsche Firma unterzeichnet hatten, sagt der Analyst Alexander Kamkin vom Zentrum für Deutschlandstudien der Russischen Akademie der Wissenschaften.

    Noch ist unklar, schreibt das Portal, wo die neuen Schnellzüge fahren werden. Hierbei dürfte es die Deutschen interessieren, ob die Sapsans – unter diesem Namen fahren die deutschen ICEs in Russland – über die Krim-Brücke auch die Schwarzmeer-Halbinsel befahren würden.
    Dass die Züge geliefert werden, sei jedenfalls vereinbart, so das Portal weiter. Es werde derzeit darüber verhandelt, aus wieviel Waggons sie bestehen sollen.

    „Dieser Deal zeigt, dass Siemens Russland keineswegs verlassen will“, so der Analyst. Man müsse eben sehen, dass die deutsche Firma jene Einschränkungen einhalten müsse, die dem Handel zwischen Europa und Russland auferlegt worden seien. Doch: „Die deutsche Wirtschaft ist an der Zusammenarbeit mit unserem Land offensichtlich interessiert“, sagt Kamkin weiter.

    Das Ganze finde ja vor dem Hintergrund „einer massiven Modernisierung der russischen Eisenbahn“ statt. Neue Express-Verbindungen in Moskau, neue Routen zwischen den russischen Metropolen – „das alles sind selbst für Siemens gewaltige Gelder“, sagt der Experte.
    Der Deal zeige: Sanktionen hin oder her, „die möglichen Profite auf dem russischen Markt decken die möglichen Verluste der Deutschen allemal“, schreibt das Portal.

    Der Experte betont einen weiteren Aspekt: „Seit der Einführung der Anti-Russland-Sanktionen laufen die Interessen der Pro-Atlantiker in Deutschland – vertreten durch Angela Merkel und auch Die Grünen – und die Interessen der deutschen Wirtschaft auseinander.“ Die Wirtschaft sei für die Fortsetzung und die Vertiefung der Kooperation mit Russland, betont der Analyst.

    Übrigens habe Russland in der Berliner Politik eine Art Sonderstellung, bemerkt der Experte: „Wir wissen doch allzu gut, dass Berlin bereit ist, mit allen Geschäfte zu machen – ohne Rücksicht auf die europäischen Grundsätze, Werte und Ideale.“

    Da wären zum Beispiel Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien, das heute einen Krieg im Jemen führt: „Diese Lieferungen sind sehr umstritten und stehen im Gegensatz zu den politischen Werten, die heute in Deutschland erklärt werden.“

    Solche Konflikte zwischen Politik und Wirtschaft kommen in Deutschland oft vor, schreibt das Portal. Und die Entscheidung fällt meist zugunsten der Wirtschaft aus.
    weiter:https://de.sputniknews.com/wirtschaf...nd-voll-durch/
    Siemens schlägt zurück!

    LG

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