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Thema: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

  1. #41
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Europäische Union einig über Verlängerung der Sanktionen gegen Russland

    Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten haben am Donnerstag eine Entscheidung zur Verlängerung der Ende Januar 2018 auslaufenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland getroffen. Dies teilte der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, per Twitter mit.
    Wie Donald Tusk per Twitter verkündete, sei man sich einig über die Verlängerung der Sanktionen




    Als Grund gelten unzureichende Fortschritte im Friedensprozess für die Ukraine.


    Trotz Milliardenverlusten für europäische Unternehmen hatte die EU die Sanktionen zuletzt im vergangenen Sommer bis zum 31. Januar 2018 verlängert und diese an die Einhaltung der Vereinbarungen des Minsker Friedensplanes zum Ukraine-Konflikt gekoppelt.


    Moskau verwies mehrfach darauf, dass die Handels- und Investitionsbeschränkungen nicht gerechtfertigt sind. Im Gegenzug verhängte Russland Einfuhrverbote für westliche Agrarprodukte wie Obst und Fleisch, wovon der Sektor im Land enorm profitierte.

    weiter; https://deutsch.rt.com/europa/62202-...egen-russland/




    LG

  2. #42
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    „Politisch motivierte Lebensmittelsanktionen“: EU schreibt Kreml Rechnung – Zeitung


    Die EU erhöht laut der Zeitung „Politico“ den Druck auf Russland im „Kampf der gegenseitigen Sanktionen“. Brüssel wolle 1,4 Milliarden Euro jährlich von Russland erzwingen, weil der Kreml angeblich ein illegales Importverbot auf Schweinefleisch aus Europa eingeführt habe.

    Wie die Zeitung unter Berufung auf eigene Quellen schreibt, erlebte der Fall über Entschädigungen auf Forderung der EU-Kommission in dieser Woche einen neuen Aufschwung: Die Welthandelsorganisation (WTO) stellte demnach eine Forderung an das Schiedsgericht.

    Laut einem EU-Vertreter wird dieser Prozess entscheiden, ob die EU-Forderung gerechtfertigt ist. Im Fall eines positiven Beschlusses werde das Gericht dann auch bestimmen, ob die genannte Maßnahme in Bezug auf Moskau angewandt werden könne.
    2016 hatte die WTO laut „Politico“ beschlossen, dass Russland ein illegitimes Einfuhrverbot auf Schweinefleisch verhängt habe, weshalb dänische, deutsche und niederländische Bauern einen „harten Schlag“ erlitten hätten.

    Die von Brüssel geforderte Entschädigung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro entspreche den Gesamtkosten des Schweinefleischexports aus der EU nach Russland im Jahr 2013. Außerdem soll diese Summe jährlich um 15 Prozent erhöht werden.

    Wie aus dem Artikel ferner hervorgeht, will Brüssel die genannte Summe nicht als Strafe erheben, sondern durch zusätzliche Zölle kumulieren, die den Import von russischen Waren in die EU betreffen sollen.

    Die Maßnahmen seitens Brüssels gegen Moskau zeugten davon, dass die EU beginne, die Legitimität der „politisch motivierten Lebensmittelsanktionen des Kremls“ anzufechten, schreibt Politico.

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Situation auf der Krim und in der Ukraine verschlechtert. Ende Juli 2014 waren die EU und die USA von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen zu einschränkenden Maßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft übergegangen. Russland verbot im Gegenzug die Einfuhr von Lebensmitteln aus den USA, den EU-Ländern, Kanada, Australien und Norwegen.
    weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...nd-sanktionen/
    Jetzt wird das ganze schon lächerlich!
    Bei den Sanktionen gegen Russland immer mit gehen, obwohl es keine rechtliche Grundlage dafür gibt!
    ... und bei den Gegensanktionen Klagen??? Das kann verdammt ins Auge gehen!

    LG

  3. #43
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Erste Lieferung von russischem Flüssigerdgas erreicht USA



    Der Tanker „Gaselys“ des französischen Unternehmens Engie mit der ersten Lieferung von russischem verflüssigtem Erdgas an Bord ist nach Angaben des globalen Schiffsortungssystems in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) eingetroffen und liegt nun auf der Reede.



    Anfang Januar war berichtet worden, dass die erste Lieferung von verflüssigtem Erdgas vom Jamal-SPG-Werk auf der Halbinsel Jamal in Nordwestsibirien in die USA geschickt werden solle.

    Laut Medien haben die USA den blauen Brennstoff in Russland gekauft, weil der Binnenpreis an der Ostküste des Landes auf 6.300 Dollar je 1000 Kubikmeter gestiegen sei. Die Preiserhöhung soll durch ungünstiges Wetter verursacht worden sein.

    Das Jamal-SPG-Werk liegt am Gasvorkommen „Juschno-Tambejskoje“. An der Flüssiggas-Produktion beteiligen sich das russische Unternehmen Novatek (50,1 Prozent), die französische Firma Total (20 Prozent), das chinesische Öl- und Gasunternehmen CNPC (20 Prozent) und der chinesische staatliche Investmentfonds Seidenstraßen-Fonds (9,9 Prozent).

    Die erste Linie des Gasverflüssigungswerkes war im Dezember 2017 in Betrieb genommen worden. Das Projekt soll drei Produktionslinien mit einer Einzelkapazität von 5,5 Millionen Tonnen und eine weitere Produktionslinie mit einer Einzelkapazität von einer Million Tonnen umfassen.

    Wie der russische Energieminister Alexander Nowak bereits früher erklärt hatte, empfindet Russland keine Euphorie in Bezug auf die Lieferung von verflüssigtem Erdgas nach Boston, weil der Flüssiggas-Markt global sei. WEITER: https://de.sputniknews.com/wirtschaf...-usa-russland/

    Europa wird von den USA zu Sanktionen genötigt und nun kaufen die Amerikaners selbst das Russische Gas ein, weil ihres Eigenes zu teuer ist???


    LG

  4. #44
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Russlands Außenamt erklärt 23 britische Diplomaten zu Personen non grata


    Das russische Außenministerium hat am Samstag 23 diplomatische Mitarbeiter der britischen Botschaft in Moskau zu Personen non grata erklärt und sie aufgefordert, Russland innerhalb einer Woche zu verlassen.


    „23 diplomatische Mitarbeiter der britischen Botschaft in Moskau werden zu Personen non grata erklärt und innerhalb einer Woche ausgewiesen“, heißt es in einer Erklärung auf der Webseite des russischen Außenamtes.
    Mehr zum Thema: Tätigkeit von British Council in Russland eingestellt – Außenministerium >>>

    Dort wird außerdem erklärt, mit Rücksicht auf die Disparität in der Zahl der Konsulatseinrichtungen beider Länder werde Russland die Genehmigung auf Eröffnung und Tätigkeit des britischen Generalkonsulats in St. Petersburg abrufen.

    Es wird betont, die entsprechenden Prozeduren würden in Übereinstimmung mit der Völkerrechtspraxis durchgeführt.

    Der Fall Skripal

    Die Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien haben sich wegen der Vergiftung des Ex-Agenten des russischen Auslandsgeheimdienstes GRU, Sergej Skripal, und seiner Tochter Julia verschärft. Sie waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Kleinstadt Salisbury aufgefunden worden. Britischen Angaben zufolge war bei dem Attentat das in der Ex-Sowjetunion entwickelte und äußerst gefährliche Nervengift „Nowitschok“ verwendet worden. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...nen-non-grata/
    LG

  5. #45
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    USA verhängen Sanktionen gegen 38 russische Unternehmer, Politiker und Unternehmen



    Die USA haben ihre Anti-Russland-Sanktionen um 38 russische Unternehmer, Politiker und Unternehmen erweitert, wie am Freitag bekannt wurde.



    Auf der vom US-Finanzministerium veröffentlichten Sanktionsliste stehen nun unter anderem auch Sicherheitsratssekretär Nikolai Patruschew, Gazprom-Chef Alexej Miller, VTB-Chef Andrej Kostin sowie die Milliardäre Oleg Deripaska und Viktor Wechselberg.

    Unter den betroffenen Unternehmen sind der staatliche Rüstungsexporteur Rosoboronexport, die GAZ Group, der Aluminiumgigant Rusal, die EN+ GROUP, Renova und andere.

    Formell begründet die US-Administration die neuen Sanktionen mit einem "destabilisierenden Verhalten" Russlands und angeblichen Versuchen, die "westliche Demokratie zu untergraben".
    weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...-gegen-russen/
    Dummheit kennt keine Grenzen!

    LG

  6. #46
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    REPORT: Putin Ready To Make “Deep Concessions”, Kremlin Orders Ease Of Anti-U.S. Rhetoric

    (Putin bereit, "tiefe Zugeständnisse" zu machen!)
    During a Fox News Appearance, U.S. Ambassador to the United Nations Nikki Haley declared that the US “would not pull its troops out of Syria until its goals were accomplished.” We currently have 2,000 troops stationed in the backward country.

    These moves by the Trump Administration stand in opposition to Trump’s own words just a few weeks prior. At an Ohio rally, the president was quoted as declaring “let other people take care of [Syra] now” and emphasized we would “be coming out of Syria” soon.
    Tensions with Russia after the US-lead missile strike were at an all-time high, with Putin declaring additional strikes would result in global “chaos” this past Monday.

    Today, Putin has changed tunes with Mr. Igor Bunin of the Centre for Political Technologies, a Kremlin offshoot, stating “Putin is ready to make numerous, deep concessions, but he has to appear like he’s not losing.” Following with this statement was the Kremlin-backed order for Russian officials to ease off of anti-American rhetoric.

    More Via Singapore Times:
    The Kremlin is still coming to grips with the economic impact of the most punitive penalties the US has imposed since first sanctioning Russia four years ago, over the conflict in Ukraine.

    The latest measures, which Treasury called payback for Mr Putin’s “malign activity” in general, hit one of the country’s most powerful businessmen, billionaire Oleg Deripaska, the hardest.

    Shares of Mr Deripaska’s aluminium giant Rusal have plunged about 70 per cent in Hong Kong since the US basically banned the company from the dollar economy on April 6, erasing about US$6 billion (S$7.87 billion) of value and threatening 100,000 jobs at a time when Russia is limping out of its longest recession in two decades.

    Mr Putin, who is due to be sworn in for what may be a final six-year term next month, is keen to avoid having another major company suffer a similar fate.

    It could be too late to reverse the downward spiral that’s taken relations to the lowest level in decades.
    While Mr Trump is open to trying to improve ties, Congress and much of his administration are committed to keeping the pressure up on a country many view as America’s No. 1 enemy after allegations of Kremlin meddling in the 2016 elections
    ...Das die Letzten Sanktionen die US-Wirtschaft ein Schuss nach hinten ist und die US-Wirtschaft am Härtesten trifft, müssten sogar die Blinden US-Behörden vorhersehen! Oleg Deripaska und seine Firmenbeteiligungen stützt im Westen Rund 100.000 Arbeitsplätzt! Der Absturz hat sich bei 14% - 25% eingependelt und in den letzten Tagen wieder fast ausgeglichen!
    Warum sollte Putin um "Nachsicht bitten"? Ganz im Gegenteil! ... Der Bittsteller ist die US-Wirtschaft!
    Die russische ZB hat die Notbremse gezogen, den Rubel gestützt und Fremdanleihen in US-Dollar werden abgestoßen!

    LG

  7. #47
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    „Abrechnung für Fiasko“: Russisches Außenamt nennt Grund neuer US-Sanktionen


    Die USA haben am Mittwoch Sanktionen gegen einige russische Rüstungsunternehmen verhängt. Das russische Außenministerium hat die neuen Restriktionsmaßnahmen als einen Versuch bezeichnet, „für das Fiasko des Raketenangriffs gegen Syrien abzurechnen“.



    „Man versucht, Russland die Verletzung des US-Gesetzes vorzuwerfen, welches die militär-technische Zusammenarbeit mit dem Iran, Nordkorea und Syrien verbietet und das keinerlei Bezug zu unserem Land hat. In der Realität handelt es sich offensichtlich um den banalen Wunsch, für das Fiasko des Raketenangriffs gegen Syrien abzurechnen, den die USA zusammen mit Großbritannien und Frankreich am 14. April in Verletzung des Völkerrechts vorgenommen hatten“, heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums.

    Am Mittwoch hatte Washington Restriktionsmaßnahmen gegen einige russische Rüstungsunternehmen verhängt, die laut der US-Regierung Iran, Syrien oder Nordkorea geholfen hatten, Marschflugkörper oder ballistische Raketen zu entwickeln.

    Am 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich Raketenangriffe auf syrische Regierungsobjekte geflogen, die angeblich für die Herstellung von C-Waffen genutzt werden. Von 2:42 Uhr bis 4:10 Uhr MESZ haben die drei Staaten mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Syrien eingesetzt. Die meisten davon wurden von den syrischen Luftabwehrkräften abgeschossen. Die russischen Streitkräfte beteiligten sich nicht daran, überwachten jedoch alle Raketenstarts. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...ngriff-syrien/
    ...sie werden solange Sanktionieren bis sie kräftig eine aufs Maul bekommen!

    LG

  8. #48
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Ohhh.... und ich dachte immer, Diplomatie ist die Kunst,
    mit hundert Worten zu umschreiben, was man eigentlich mit einem Wort sagen könnte.

    US-Botschafter in Berlin steht zu umstrittenem Tweet:
    "Diplomat sein, bedeutet Klartext reden"


    Quelle: www.globallookpress.com

    Der neue US-Botschafter Richard Grenell hat mit seinem Rat zum sofortigen Rückzug deutscher Unternehmen aus dem Iran für Ärger gesorgt. Nur wenige Stunden zuvor war er, wie hier im Bild zu sehen, vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier akkreditiert worden.

    Am Dienstag riet der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, deutschen Unternehmen, ihr Engagement zurückzufahren. Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz mahnte ihn daraufhin zu anderem Umgang mit dem Gastland. Grenell verteidigt sein Vorgehen.
    Es war wahrlich ein aufsehenerregender Start ins Amt des US-Botschafters in Deutschland: Der neue Gesandte der Vereinigten Staaten in Berlin, Richard Grenell, gab nur wenige Stunden nach seiner Ankunft seinem Gastland über Twitter einen Ratschlag, der gar nicht gut ankam. Trotz Kritik verteidigt er aber seine Aussage.
    So forderte der 51-Jährige, kurz nachdem US-Präsident Donald Trump den Ausstieg seines Landes aus dem Atomabkommen mit dem Iran und die Wiedereinsetzung von Sanktionen gegen das Land angekündigt hatte, deutsche Unternehmen dazu auf, ihre Geschäfte mit Teheran "sofort runterzufahren". Kritische Reaktionen kamen unter anderem von der SPD-Chefin Andrea Nahles, der Linkspartei sowie dem Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger.
    Weiterlesen








    https://deutsch.rt.com/inland/69704-...-seinem-tweet/
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #49
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    US-Sanktionen treten in Kraft: Boeing und Airbus fürchten um Milliardenaufträge


    Kaum hat US-Präsident Trump den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran verkündet, setzt es neue Sanktionen. Diese richten sich gegen die iranischen Revolutionsgarden, aber auch Unternehmen wie Boeing und Airbus sollen sich dem US-Willen beugen.



    Nur zwei Tage nach ihrer einseitigen Aufkündigung des Atomdeals hat die US-Regierung neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. In Kooperation mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) solle die Geldversorgung der Quds-Brigaden, der Eliteeinheit der Revolutionsgarden, unterbrochen werden, erklärte Finanzminister Steven Mnuchin.

    Israel beschuldigt die Quds-Brigaden, am Donnerstagmorgen einen Raketenangriff auf die von israelischen Streitkräften kontrollierten Golanhöhen unternommen zu haben. Am Freitag dementierte Teheran eine iranische Beteiligung an den Raketenangriffen auf israelische Armeeposten tags zuvor. Israel benutze demzufolge "frei erfundene und grundlose" Unterstellungen, um Angriffe auf syrische Ziele zu rechtfertigen, sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Wer stattdessen für die Angriffe verantwortlich sein könnte, ließ er offen.

    US-Finanzminister Mnuchin betonte in Washington, Mittelsmänner der iranischen Führung und der Zentralbank hätten in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten Bestände der örtlichen Währung im Wert von Millionen US-Dollar zu Gunsten der Revolutionsgarden gewechselt. Mit dem Geld seien mutmaßliche terroristische Aktivitäten der Quds-Brigaden finanziert worden. Neun beteiligte Individuen und Firmen würden daher auf die Sanktionsliste gesetzt. Mnuchin erklärte dazu:

    Heute richten wir uns an iranische Privatpersonen und Strohmann-Unternehmen, die an einem großen Netzwerk zum Währungsumtausch beteiligt sind, das Millionen (US-Dollar) für die Quds-Brigaden beschafft und an diese transferiert hat. […] Die sanktionierten Personen und Organisationen haben ihren Zugang zu den Vereinigten Arabischen Emiraten genutzt, um illegal US-Dollar zu erwerben.



    Dank der USA an emiratische Behörden


    Demnach seinen Hunderte von Millionen Dollar mithilfe der iranischen Zentralbank konvertiert worden, um "bösartige Aktivitäten und regionale Proxy-Gruppen" zu finanzieren.

    Wir sind entschlossen, die Geldflüsse der Revolutionsgarden abzuschneiden, egal wo sie herkommen und hinfließen sollen", sagte Mnuchin.
    Er dankte ausdrücklich den Behörden in den Emiraten für deren Hilfe beim Vorgehen gegen die mutmaßlichen Geldwechsler der Revolutionsgarden.
    Über die iranische Zentralbank ist der Iran seit geraumer Zeit bemüht, sich vom US-Dollar loszusagen. Bereits im vergangenen November bemerkte der Oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, während eines Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass der beste Weg, US-Sanktionen zu umgehen, gemeinsame Anstrengungen seien, die US-amerikanische Währung im bilateralen Handel auszuschließen.

    Er teilte Präsident Putin mit, dass Russland und der Iran die Amerikaner durch Methoden wie die Abschaffung des US-Dollars und dessen Ersetzung durch nationale Währungen bei Transaktionen zwischen zwei oder mehreren Parteien "isolieren" könnten.

    Derweil stoßen die neuen Sanktionsmaßnahmen und Androhungen EU-weit auf vehemente Ablehnung. In einem Interview mit Le Parisien erklärte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian:

    Wir halten die Extraterritorialität ihrer [der US-amerikanischen] Sanktionsmaßnahmen für inakzeptabel. Die Europäer sollten nicht für den Rückzug aus einem Abkommen vonseiten der Vereinigten Staaten zahlen müssen, zu dem sie selbst beigetragen haben.
    Etliche französische Firmen haben seit der Unterzeichnung des Atomabkommens im Jahr 2015 Milliardenverträge mit dem Iran unterzeichnet. Dazu gehören etwa Unternehmen wie Airbus, der Ölriese Total und die Automobilhersteller Renault und Peugeot. Sie alle müssten nach dem Willen der US-Administration ihre Investitionen bis November abschließen oder mit US-Sanktionen rechnen.

    Erneuerung der Flotte für zivile Luftfahrt vor dem Aus


    Der französische Ölriese Total, der im vergangenen Jahr einen Zwei-Milliarden-Dollar-Vertrag zur Erschließung des iranischen Erdgasfeldes South Pars unterzeichnet hatte, hofft derweil, nicht ebenfalls zum Opfer der US-Sanktionen zu werden. Das Unternehmen sagte, es hoffe, dass das Geschäft "in Ruhe gelassen würde", da es nach zum Zeitpunkt seines Abschlusses geltenden Regeln unterzeichnet wurde.
    Die Unternehmen Airbus und Boeing müssen nach aktuellen Informationen aufgrund der Sanktionen mit Verlusten von 39 Milliarden US-Dollar rechnen. Airbus unterzeichnete im Jahr 2016 einen Vertrag über die Lieferung von 100 Flugzeugen für rund 19 Milliarden Dollar an Iran Air. Boeing sollte demnach 80 Flugzeuge im Wert von 17 Milliarden Dollar für die iranische Fluglinie bauen. Das Versprechen lautete, dass die Flugzeuge zwischen den Jahren 2017 und 2025 ausgeliefert würden.

    Mehr zum Thema - Irakischer Analyst gegenüber RT: "USA wollen im Iran Regimewechsel wie im Irak durchführen"

    Boeing vereinbarte separat ein Geschäft über die Lieferung von 30 Flugzeugen mit dem iranischen Unternehmen Iran Aseman Airlines für drei Milliarden US-Dollar. Es wurden bis dato noch keine Lieferungen vorgenommen. Gordon Johndroe, ein Vizepräsident von Boeing, sagte nun in einer Erklärung:
    Wir werden uns mit der US-Regierung über die nächsten Schritte beraten. Wie wir es während des gesamten Prozesses getan haben, werden wir weiterhin dem Beispiel der US-Regierung folgen.
    Am Dienstag hatte der US-Finanzminister erklärt:
    Die Boeing- und Airbus-Lizenzen werden widerrufen.
    Mnuchin hatte auch hinzugefügt, dass "die bestehenden Lizenzen entzogen" würden. Zudem beträfen die Sanktionen "alle wichtigen Industrien".
    Das sind sehr, sehr starke Sanktionen, sie haben letztes Mal funktioniert. Deshalb kam der Iran an den Tisch", zeigte sich Mnuchin überzeugt.

    USA wollen für Ersatz des Ausfalls an weltweiter Ölproduktion sorgen


    In Anbetracht der aktuell anziehenden Ölpreise erklärte er, dass US-Beamte Gespräche mit anderen Ländern über die Erhöhung der Produktion geführt hätten, um den zu erwartenden Verlust von Öl aus dem Iran auf dem Weltmarkt auszugleichen. Er sagte nicht, welche Länder damit gemeint sind, aber Beobachter gehen davon aus, dass es sich dabei unter anderem um Saudi-Arabien handelt, da Riad über die vermutlich größte freie Produktionskapazität verfügt. weiter: https://deutsch.rt.com/international...eten-in-kraft/

    LG

  10. #50
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    AW: Sanktionspolitik, ihre Auswirkungen und Folgen

    Hmmmmm.....das mit den Sanktionen wird wohl ein Schuss ins Knie......Wenns ums Geld geht versteht kein Konzern Spass..........
    ....Was wird passieren ?........Kurzfristig werden die "Sanktionen" wohl Amerikanischen Konzernen helfen......aber Mittel bis Langfristig werden sich nicht Amerikanische
    Konzerne Alternativen zum Dollar suchen.....kann ja nicht sein das ein Gewinn geschmälert wird nur weil ein Blondie plötzlich auszuckt ; )
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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