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Thema: Der vergebliche Aufbau eines Feindbildes Russland/Moskau/Putin durch die westlichen Medien

  1. #21
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    AW: Der vergebliche Aufbau eines Feindbildes Russland/Moskau/Putin durch die westlichen Medien

    Die Tagesschau nutzt ihre hohe Glaubwürdigkeit für dreiste Manipulation und Kriegspropaganda



    LG

  2. #22
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    Dr. Gniffkes Macht um Acht: Auftrieb zum neuen Krim-Krieg

    Antirussische Hetze der ARD-aktuell-Redaktion und journalistische Zirkusnummern um Poroschenkos Kriegsrechts-Begehr für die Ukraine. Die ehemaligen NDR-Mitarbeiter Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer mit einer gnadenlosen Bilanz der aktuellen ARD-Berichterstattung.

    Konfrontation zwischen der Ukraine und Russland in der Meerenge von Kertsch: Putschpräsident Poroschenko provoziert einen läppischen Zwischenfall nahe der neuen Krim-Brücke und nutzt ihn als Vorwand, um Kriegsrecht über die Ukraine zu verhängen. Tatsächlich will er die anstehenden Wahlen stornieren, denn er selbst ist dabei nur mehr Zählkandidat. Die ARD-aktuell-Redaktion unterschlägt jedoch erst einmal den Hintersinn der Aktion. Stattdessen dient sie sich westlichen Politikern als Tröte für russlandfeindliche Sprüche an und lässt sogar NATO-Stoltenberg stänkern – obwohl die Ukraine (noch) nicht NATO-Mitglied ist. Die AgitProp der Tagesschau verschleiert, wer das Chaos und Leid in der Ukraine angerichtet hat: Die USA-geführte "Westliche Wertegemeinschaft" darf ihren Scheinheiligen-Schein wahren.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/meinung/80352...krim-russland/
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  3. #23
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    BBC wollte "um jeden Preis" russische Spur hinter Protesten in Frankreich finden

    Ein geleakter Chat zwischen einer BBC-Korrespondentin und einem freien Mitarbeiter in Paris bringt den britischen staatlichen Sender in Erklärungsnot. Fragwürdige Manipulationsversuche der Briten könnte sogar bei der OSZE thematisiert werden, sagte Maria Sacharowa.

    Der britische Sender BBC hat offenbar noch nicht aufgegeben, die "Kreml-Hand" hinter den französischen Protesten zu finden. Das schreiben zahlreiche russische Medien am Sonntag. Eine Mitarbeiterin des Russland-Dienstes der BBC hat in einer Korrespondenz mit einem Kollegen verraten, dass der Sender aktiv auf der Suche nach der "russischen Spur" bei den Gelbwesten-Protesten in Frankreich sei.
    Eine Reihe von Screenshots, die angeblich das Gespräch im Chat zwischen der russischen BBC-Journalistin Olga Iwschina und einem in Frankreich arbeitenden Freelancer (Anm.: Freelancer oder Stringer sind freie Mitarbeiter im Journnalismus) zeigen, wurde am Sonntag von RIA Nowosti veröffentlicht.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/europa/81200-...-paris-finden/
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  4. #24
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    Warum Russland nirgendwo einmarschieren wird, weder in die Ukraine, die baltischen Kleinstaaten oder sonstwo

    Die AngloZionistische Propagandamaschine warnt uns ständig davor, dass Russland kurz davor steht, in ein Land einzumarschieren. Die Liste der Kandidaten für eine Invasion ist lang und reicht von Norwegen bis in die Ukraine und umfasst die baltischen Staaten, Polen und sogar Länder weiter westlich. Natürlich wird uns auch gesagt, dass die NATO und die USA hier sind, um das zu verhindern. Nun, da danken wir Gott dafür, richtig?



    Aber was in dieser Erzählung auffallend fehlt, ist eine Diskussion über die möglichen russischen Motive für einen solchen Militärschlag. Typischerweise wird uns lediglich gesagt, dass Russland die europäische Nachkriegsordnung und die Grenzen durchbrochen hat, indem es die Krim "annektiert" und Streitkräfte in den Donbass geschickt hat. Jeder, der den IQ einer Raumtemperatur oder darüber hat, erkennt inzwischen, dass beide Behauptungen total Gaga sind. Diejenigen, die die internationale Ordnung und die Grenzen nach dem Kalten Krieg tatsächlich gebrochen haben, waren die NATO-Mitgliedstaaten, als sie militärische Gewalt in völliger Illegalität eingesetzt haben, um Jugoslawien zu zerstören. Was das Volk der Krim betrifft, so hatten sie die Möglichkeit, in einem Referendum über ihre Zukunft abzustimmen, ganz im Gegensatz zu den Bewohnern des Kosovo, die keine solche Möglichkeit hatten. Was den Krieg vom 08.08.08 betrifft, so waren es sogar die Europäer, die schließlich und sehr widerstrebend zustimmten, dass es Saakaschwili war, der diesen Konflikt ausgelöst hat, nicht Russland.

    Aber lassen Sie uns all dies beiseite legen und nehmen wir an, dass die russischen Führer nicht zögern würden, erneut militärische Gewalt anzuwenden, wenn es zu ihrem Vorteil wäre. Nehmen wir an, dass die Russen nichts Gutes im Schilde führen und dass sie durchaus versuchen könnten, ein anderes Stück Land irgendwo in Europa abzubeißen.

    Eine solche Annahme würde sofort eine entscheidende Frage aufwerfen: Warum sollten die Russen das tun wollen?

    Aus irgendeinem Grund wird diese Frage selten, wenn überhaupt, gestellt.

    Oh sicher, uns wird gesagt, dass "Putin die Sowjetunion wieder aufbauen will" oder eine andere Art von Imperium, aber wieder scheint sich niemand zu fragen, warum er das will!

    Schauen wir uns also die möglichen Gründe für einen solchen Angriff an:

    Grund Nummer eins: mehr Land zu gewinnen

    Das ist wahrscheinlich der am wenigsten glaubwürdige Grund überhaupt. Russland ist ein riesiges Land (17.098.246 km2) mit einer relativ kleinen Bevölkerung (144.526.636), was zu einer sehr geringen Bevölkerungsdichte führt. Russland ist nicht nur riesig, sondern sein Territorium verfügt auch über immense natürliche Ressourcen. Das allerletzte, was Russland braucht, ist mehr Land.

    Zweiter Grund: Erhöhung der russischen Bevölkerung

    Nun, ja, Russland hat mit Sicherheit ein Bevölkerungsdefizit. Das bedeutet aber nicht, dass einfach jede Bevölkerungszunahme ein Glücksfall für Russland wäre. Beispielsweise wird Russland nur dann in einer schlechteren Verfassung sein, wenn die Zahl der Menschen, die von Arbeitslosigkeit, Sozialdiensten oder Renten abhängig sind, steigt. Ebenso würde Russland nicht von einer politisch feindlichen Bevölkerung profitieren. Während Russland also von einer größeren Bevölkerung profitieren könnte, braucht es mehr junge und gut ausgebildete Russen, nicht arbeitslose und mittellose Ukrainer oder Litauer! Der massive Zustrom ukrainischer Flüchtlinge hat übrigens bereits zu einer Zunahme qualifizierter Spezialisten beigetragen, darunter Ärzte und hochqualifizierte Ingenieure der ukrainischen militärisch-industriellen Spezialisten, die, als sie den Zusammenbruch ihrer Büros und Industrien in der Ukraine sahen, nach Russland umzogen, um weiter zu arbeiten. Es besteht keine Notwendigkeit, dass die Russen irgendwo einmarschieren, um diese hochqualifizierten Spezialisten zu bekommen. Was Ukrainer ohne besondere Qualifikationen betrifft, so sind sie bereits in Russland aufgetaucht, und das Letzte, was Russland braucht, sind mehr von ihnen (sie können Toiletten in Polen oder Großbritannien schrubben gehen). Außerdem gibt es in Russland bereits viele Einwanderer aus anderen Teilen der Welt, und mehr davon zu bekommen, ist kaum eine gute Idee. Während Russland also von qualifizierteren jungen Russen profitieren würde, ist die Invasion in andere Länder nicht der richtige Weg, um sie zu bekommen.

    Grund Nummer drei: Geostrategische Gründe

    Was ist mit den Ostseehäfen? Was ist mit den ukrainischen Gaspipelines? Die Wahrheit ist, dass in der Sowjetzeit die Ostseehäfen oder die ukrainischen Pipelines wichtige strategische Vermögenswerte waren. Aber seit ihrer Unabhängigkeit haben sich diese Länder nicht nur selbst ruiniert und die Infrastruktur zerstört, die sie von den "sowjetischen Besatzern" geerbt haben, sondern Russland hat auch erfolgreich die Infrastruktur und die Industrien ersetzt, die es nach 1991 verloren hat. So hat Russland beispielsweise aktiv eigene Handelshäfen an der Ostsee entwickelt, die inzwischen über die in den baltischen Staaten hinausgewachsen sind (siehe hier eine gute Vergleichstabelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Ports_of_the_Baltic_Se

    Was die ukrainischen Pipelines betrifft, so ist es Russland nicht nur gelungen, "Nord-" und "Süd"-Stream zu bauen, die nicht nur ermöglichen, die Ukraine vollständig zu umgehen, sondern auch die Notwendigkeit, sich mit der verrückten Bandera-Junta in Kiew zu befassen. Die simple Wahrheit ist, dass die baltischen Staaten oder die Ukronazis sich selbst zwar als sehr wertvoller Preis ansehen können, Russland sie aber absolut nicht braucht.

    In Wahrheit ist das Gegenteil wahr: Russland kann derzeit kaum alle Wiederaufbauprogramme finanzieren, die nach Jahrzehnten nationalistischer Herrschaft auf der Krim so dringend benötigt werden. In Zukunft wird Russland auch beim Wiederaufbau des Donbass helfen müssen. Glaubt jemand ernsthaft, dass die Russen es sich leisten können, noch mehr Länder oder Territorien zu retten?!

    Vierter Grund: revanchistische Motive

    Das ist das Argument von Hillary Clinton/Zbigniew Brzezinski: Die Russen sind von Natur aus Expansionisten, Imperialisten, Militaristen und Revanchisten, und sie brauchen kein Motiv, um irgendwo einzumarschieren: Das ist einfach das, was sie tun - eindringen, terrorisieren, unterdrücken. Nun, ein kurzer objektiver Blick auf die Geschichte würde beweisen, dass es der Westen ist, der immer ein solches Verhalten gezeigt hat, nicht Russland, aber wir können sogar diese Tatsache ignorieren. Die Wahrheit ist, dass es in Russland zwar viele Menschen gibt, die sich gut an ihr Leben in der Sowjetunion erinnern, aber es gibt einfach keinen Wahlkreis, der auf die Wiedergeburt der Sowjetunion oder auf irgendeine Art von Imperialismus drängt. Wenn überhaupt, sind die meisten Russen viel isolationistischer, und sie wollen sich nicht in Kriege oder die Invasion fremder Länder einmischen. Dies ist nicht nur das Ergebnis von Erinnerungen an Kriege in Afghanistan oder Interventionen in Deutschland, Ungarn oder der Tschechoslowakei, sondern auch die bittere Erkenntnis, dass selbst die so genannten "orthodoxen Brüder" (von denen einige sogar die Existenz ihres Landes auf einer Weltkarte Russland verdanken!) sich inzwischen vollständig gegen Russland gewandt haben und willige NATO-Kolonien geworden sind (denken Sie an Bulgarien oder Rumänien). Ja, Putin sagte, dass der Zusammenbruch der Sowjetunion eine Tragödie sei (objektiv gesehen war es das, und es brachte Millionen von Menschen immenses Leid), aber das bedeutet keineswegs, dass Putin oder irgendjemand anderes die Sowjetunion tatsächlich "wiederbeleben" will, selbst wenn es machbar wäre (was es nicht ist). Wenn überhaupt, dann waren es die USA, die NATO und die EU, die aus rein ideologischen Gründen ihren Einfluss auf den Osten ausdehnten und sich nun ständig an einer ununterbrochenen Kampagne der Russophobie (Phobie in beiden Bedeutungen von "Angst" und "Hass") beteiligen. Ja, die Russen sind angewidert vom Westen, aber das bedeutet kaum, dass sie dort einmarschieren wollen.

    Fünfter Grund: Größenwahn

    Nun, vielleicht sind die Russen wütend, dass sie den Kalten Krieg verloren haben und jetzt wollen sie wieder eine Supermacht werden? In der Tat, nein. Überhaupt nicht. Die Russen haben nicht nur nicht das Gefühl, den Kalten Krieg "verloren" zu haben, sondern fühlen sich sogar schon als Supermacht: eine, die sich dem Imperium erfolgreich widersetzt und weiterhin um volle Souveränität kämpft, während alle europäischen Länder miteinander um den Titel des unterwürfigsten Lakaien des Imperiums konkurrieren. Wie die UdSSR nach dem Zweiten Weltkrieg hat auch Russland nach dem Alptraum der 90er Jahre sehr erfolgreich wieder aufgebaut, trotz der ständigen Subversion und Sabotage des "Vereinten Westens", der jeden schmutzigen Trick ausprobiert, um zu verhindern, dass Russland sich von den Schrecken erholt, die ihr die westlich unterstützte (und eigentlich regierte) "liberale Demokratie" während der Jelziner Jahre auferlegte. Sicher, die Russen wollen, dass ihr Land wohlhabend und mächtig ist, aber das bedeutet nicht, dass sie zu einem US-ähnlichen Welthegemon werden wollen, der sich in jeden Konflikt auf dem Planeten einmischt. Ehrlich gesagt, selbst die böse alte UdSSR war nicht gegen die USA und hatte nie die Art von globalen Ambitionen, die die USA haben (nun ja, außer Trotzki, aber Stalin gab diesen Verrückten den Laufpass, von denen viele später in die USA emigrierten und sich in Neokons umbenannten). Natürlich gibt es den ewigen russischen "Hofnarr", alias "Zhirik" alias Wladimir Schirinowski. Er hat alle möglichen Drohungen (auch nukleare) gegen verschiedene Nachbarländer Russlands ausgesprochen, aber jeder weiß, dass er nur das ist, ein Hofnarr und dass das, was er sagt, im Grunde genommen völliger Unsinn ist.

    Grund Nummer sechs: Um Putins "Regime" zu retten.

    Es ist wahr, dass unbeliebte Regime den Krieg nutzen, um von ihrem Versagen abzulenken und die Bevölkerung dazu zu bringen, ihr Gehirn auszuschalten, um "die Wagenburg zu errichten" und "patriotisch" zu sein. Das ist definitiv das, was Poroschenko im Moment tut. Aber Putin braucht so etwas nicht! Auch wenn ihn die Rentenreform in Sachen Popularität einiges gekostet hat, ist er im Inland (und sogar international!) immer noch weitaus beliebter als jeder politische Führer im Westen und der russischen Wirtschaft geht es trotz der berühmten Sanktionen gut. Zwar ist die zumeist atlantisch/ integrationistische Medwedew-Regierung nicht sehr beliebt, aber die Beamten (wie Shoigu oder Lavrov), die typischerweise mit Putin und seinen eurasischen Souveränisten in Verbindung gebracht werden, bleiben sehr beliebt. Die einfache Wahrheit ist, dass Putin keine "ablenkenden Krisen" braucht, weil er trotz aller Schwierigkeiten, mit denen Russland derzeit konfrontiert ist, bemerkenswert populär bleibt. Wenn überhaupt, dann sind es die Trumps, Macrons, Mays und Co., die einen ablenkenden Krieg brauchen, nicht Putin!

    Ich könnte noch mehr unsinnige Pseudo-Gründe auflisten, warum Russland irgendwo ein Stück Land besetzen will, jedes weit hergeholt und unbegründeter als das vorherige, aber Ihr versteht schon: Russland hat keinerlei Interesse an militärischen Interventionen. Tatsächlich braucht Russland vor allem Frieden, und zwar so lange wie möglich.

    Nun, lasst uns zur Realität zurückkehren,

    Putin ist ein „Nachfahre“ eines weiteren großen russischen Reformers: Petr Arkadievich Stolypin



    Petr Stolypin (1862-1911)

    Der Vorsitzende des Ministerrats und Premierminister Russlands von 1906 bis 1911, Petr Arkadievich Stolypin, sagte einmal die berühmten Worte: "Als nächstes kommt unsere Hauptaufgabe: die Stärkung unserer Unterschichten. In ihnen liegt die Stärke unseres Landes. Es gibt mehr als 100 Millionen davon, und die Wurzeln unseres Staates werden gesund und stark sein, und, glauben Sie mir, die Stimme der russischen Regierung vor Europa und dem Rest der Welt wird ganz anders klingen. Unser Motto, von allen Russen, sollte eine vereinte, gemeinsame Arbeit sein, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Gebt Russland 20 Jahre Frieden, intern und extern, und du wirst das heutige Russland nicht wiedererkennen" (das ist meine eigene, freie Übersetzung. Dies ist der Originaltext: На очереди главная укрепить наша задача - укрепить низы. В них вся вся сила страны. Их более 100 миллионов и будут здоровы и и крепки корни доверии у государства, поверьте - зазвучат слова Русского Правительства совсем иначе и перед Европой общая и перед целым миром... Дружная, взаимном, основанная на девиз Русских работа - вот девиз для нас всех, Русских. Дайте Государству 20 лет покоя, внутреннего и внешнего, и вы не узнаете нынешней Poccии).

    Natürlich wurde Stolypin schließlich von einem jüdischen Revolutionär, Mordechai Gershkovich Bogrov, ermordet, und Russland war gezwungen, in den Ersten Weltkrieg einzutreten. Schließlich wurde die russische Monarchie durch eine freimaurerische Verschwörung unter der Führung von Alexander Kerensky gestürzt. Diese "Liberalen" (d.h. Plutokraten) taten genau das, was ihre Nachfolger unter Jelzin taten, und haben Russland in völliges Chaos gestürzt. Acht Monate später ergriffen die Bolschewiki die Macht, und der Bürgerkrieg begann. Anstelle von 20 Jahren Frieden bekam Russland 30 Jahre Krieg. Nach großen Opfern und vielen Schrecken gelang es Russland erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, sich zu erholen.

    Niemand in Russland will diese schreckliche Erfahrung wiederholen, auch wenn sich am Ende Russland durchsetzen würde. Die Kosten sind einfach zu hoch.

    Heute, genau wie 1911, braucht Russland vor allem inneren und äußeren Frieden, und das ist nicht das, was es bekommen würde, wenn es sich auf ein ausländisches Militärabenteuer einlassen würde! Tatsächlich wäre es selbstmörderisch, ein Bündnis anzugreifen, das drei Atommächte umfasst, und die Russen sind alles andere als selbstmörderisch.

    Wenn Russland den Frieden so dringend braucht, warum dann die ständigen Kriegsgerüchte?

    Das ist ganz einfach! Erstens ist Poroschenko in großen Schwierigkeiten und kurz vor einer schweren Krise und seine einzige Option ist, die Wahl vollständig zu stehlen. Diese letzte Option könnte knifflig sein, denn wenn der "kollektive Westen" wie immer die Augen vor den Aktionen des Ukronazi-Regimes verschließt, so könnte die interne Opposition gegen Poroschenko dies nicht tun. Dann sind schwere innere Unruhen oder sogar ein Gegen-Coup möglich. Daher das dringende Bedürfnis Poroschenkos nach einer Krise.

    Man sagt, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt. Nun, in diesem Sinne, schaut euch das hier an:



    Links: Die Kriegsrechtsregionen Rechts: Die Regionen, die 2014 gegen Poroschenko gestimmt haben (übrigens deutet das auf eine Art zukünftige Grenze hin, nicht wahr?

    QED, richtig?


    weiter hier: https://www.theblogcat.de/uebersetzu...er-07-12-2018/
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  5. #25
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    Putins Neujahrsansprache 2019 auf deutsch



    Wie in jedem Jahr zeigt russland.TV die Sondersendung wie im russischen Fernsehen zum Neujahrswechsel mit der traditionellen Rede des russischen Präsidenten Putin. In diesem Jahr beschwört Putin vor allem den Zusammenhalt Russlands. Die Rede mit dem Rahmenbeitrag genießt zu Neujahr in Russland eine große Rolle in jeder Silvesterfeier - unmittelbar vor dem Jahreswechsel - egal ob die Feiernden zu Putins Anhängern oder Gegnern gehören. Die Tradition ist bereits wesentlich älter als Putins Präsidentschaft - er hielt seine erste Neujahrsansprache am 31.12.1999 - die erste Rede zum Jahreswechsel erlebte Russland oder genauer gesagt die Sowjetunion 1935 im Radio. Seit Jahren zeigen wir die Originalversion der Ansprache - lediglich mit deutscher Übersetzung des Textes gemäß dem Originalmanuskript des Kreml.
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  6. #26
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    Propaganda im Film: Die neue Welle antirussischer Meinungsmache

    „Kursk“, „Chernobyl“, „Stranger Things“, „Pets 2“: Zahlreiche aktuelle Filmproduktionen verbreiten antirussische Stereotype. Verpackt ist diese Propaganda oft in „historische“ Dramen. Aber auch Fantasy-Stoffe, Komödien und sogar Animationsfilme für Kinder werden für den Aufbau des Feindbilds missbraucht. Von Tobias Riegel.


    Der Untergang des russischen U-Boots „Kursk“ im Jahr 2000 wird in einem neuen Kinofilm für die Aufrechterhaltung antirussischer Stereotype genutzt (Kinostart: 11. Juli). Das ist nicht überraschend, aber dennoch sehr bedenklich. Für diese Zwecke nutzt die europäische Großproduktion bewusst historische Ungenauigkeiten, obwohl doch offensichtlich „endlich“ die „wahre“ Geschichte erzählt werden soll.
    Mit Drama, Thriller, Fantasy und Kinderfilm die Gräben vertiefen
    Als Vorhut dieses „historischen“ U-Boot-Dramas mit europäischer Starbesetzung wurden in den letzten Wochen zahlreiche internationale Filmproduktionen veröffentlicht, die mutmaßlich die bereits erzeugten Gräben zwischen westlichen Ländern einerseits und Russland andererseits aufrechterhalten sollen. Darunter sind auch „unverfängliche“ Formate wie Komödien und sogar – besonders verwerflich – Animationsfilme für Kinder. Darauf wird später im Text eingegangen.
    Zunächst zum an diesem Donnerstag startenden Kinofilm „Kursk“, der (nur scheinbar) die „ganze“ Geschichte des im Jahr 2000 in der Barentssee gesunkenen U-Boots erzählt. Damals kamen alle 118 Mann der Besatzung ums Leben. „Scheinbar“, weil der Film die „wahre“ Geschichte mit fiktiven Elementen anreichert, wie ganz offen zugegeben wird. Der Film wird in der Kritik teils wohlwollend aufgenommen, etwa in der FAZ, die schreibt: „Selten hat ein so düsterer Film so hell gestrahlt.“ Teils werden immerhin die historischen „Freiheiten“ (zu zaghaft und teils aus falschen Gründen) kritisiert. Und selbst die „Welt“ lässt in ihrer positiven Besprechung so etwas wie Kritik aufscheinen:
    „Es ist historisch umstritten, ob die Männer hätten gerettet werden können, wenn man früher die Angebote internationaler (sprich: Nato-)Hilfe angenommen hätte. (…) Der Film, der keinen dokumentarischen Anspruch hat, sondern mit den Fakten frei verfährt, hat eine klare Position: Hier ist es die Ignoranz der russischen Führung, ihre Angst vor Gesichtsverlust und Nato-Spionage, die eine Rettung so lange verzögert, bis es zu spät ist.“
    Fragwürdige Entscheidungen von russischen Verantwortlichen
    Die damaligen, teils fragwürdigen Entscheidungen von russischen Verantwortlichen angesichts des gesunkenen U-Boots „Kursk“ sollen hier nicht blind verteidigt werden. Manche Vorgänge während und nach dem Drama können noch heute für Kopfschütteln sorgen. Aber es drängen sich Fragen auf: Ist das europäische Ausland in der moralisch herausragenden Position, um hier moralisch einzuordnen? Ist es angemessen, dass sich das europäische Ausland bei dem Thema als Ermittler, Richter und Vollstrecker in einer Person aufspielt? Ist es angemessen, dass eine ausländische Großproduktion sich nicht nur anmaßt, diese Tragödie zu beschreiben, sondern sie zudem noch deutet, uminterpretiert und mit Fantasie-Elementen anreichert?
    Und: Steht diese historische Ungenauigkeit nicht in starkem Widerspruch zum eigenen Anspruch, „endlich“ die „wahre“ Version der Geschichte zu erzählen? Wahrscheinlich sind die Macher aber so besoffen vom (angeblichen) eigenen moralischen Vorsprung, dass sie sich trotz der Ungenauigkeiten und Verfremdungen noch als „Anwälte“ der Opfer und Hinterbliebenen sehen, die von der russischen Geschichtsschreibung im Stich gelassen würden. Der ganze Vorgang erscheint nicht nur politisch, historisch und künstlerisch fragwürdig. Er ist auch in Hinblick auf die mit der Episode verknüpften echten Menschen pietätlos. Denn die werden ungefragt für eine eigene Agenda eingespannt.
    Mischung aus Dichtung und Wahrheit als Freibrief für Propaganda
    Ein anderer problematischer Aspekt bei der Vermischung von „Wahrheit“ und Fiktion ist, dass die Macher sich bei Anschuldigungen wegen Propaganda durch Verfälschung immer auf diesen offen zugegebenen fiktiven Anteil berufen können. Künstlerische Freiheit wird dann plötzlich eingefordert, während man ansonsten mit der „realen“ Historie wirbt. Die Ausflüchte lauten dann etwa: Man habe ja keine trockene Chronik machen wollen, sondern ein erst durch die „künstlerischen Freiheiten“ sozusagen „abgerundetes“ Werk von Bedeutung, das über die historische Anekdote hinausgehe. Oder etwa: Man wollte bewusst kein politisches Drama machen, sondern die menschliche Dimension des Vorfalls ausloten. Dass gerade mit dieser „menschlichen Dimension“ sehr wohl politisch wirksame Propaganda gemacht wird, ist offensichtlich. In dieser Richtung verteidigt sich nun auch der Regisseur Thomas Vinterberg, wie DPA beschreibt:

    „Es ist eine Geschichte der Wut und Ohnmacht, der Empörung und Verzweiflung, die Thomas Vinterberg erzählt, der bewusst darauf verzichtet hat, aus ‚Kursk‘ ein politisches Drama zu machen. Der dänische Regisseur hatte etwas Elementareres im Sinn – ‚eine Geschichte über Leben und Tod‘, wie er in einem Interview erzählte.“
    Gute Propaganda muss gut gemacht sein
    Natürlich treten in „Kursk“ auch positiv besetzte Russen auf, nämlich die damaligen Opfer. Das muss sein, um die damals Verantwortlichen in ein umso schlechteres Licht zu tauchen. Und natürlich hat der Film „Kursk“ auch berührende Momente. Zudem ist es bis zu einem gewissen Punkt reizvoll, gute Schauspieler in einer üppig ausgestatteten Großproduktion zu sehen. Hier hat die europäische Meinungsmache offensichtlich von der US-Propaganda gelernt. Diese hat es gut verstanden, die politisch-militärische Holzhammer-Botschaft in teils schillernde und sehr unterhaltsame Kinoproduktionen zu verpacken – das machte sie jahrzehntelang so erfolgreich. Laut dem Portal „Filmstarts“ wurde der Film „Kursk“ auch an einen russischen Verleih verkauft, der bisher allerdings keinen Starttermin bekanntgegeben habe.

    Interessant ist, dass Kritiker, die historische Ungenauigkeiten in westlichen Großproduktionen anmerken, gerne als „Spielverderber“ gesehen werden, die (ob nun im Auftrag Moskaus oder einfach aus Mangel an Empathie) ein gutes menschliches Drama nicht zu schätzen wissen. Man könnte auch – im Gegenteil – sagen, dass diese Kritiker genau jene Authentizität einfordern, die von den Filmemachern versprochen, aber nicht eingehalten wird.
    Mit Großproduktionen die Geschichtsschreibung „korrigieren“
    U-Boot-Filme können als Klassiker des Kalten Kriegs und der antirussischen Propaganda bezeichnet werden: Die unheimlichen Szenarien der Enge im Boot verbinden sich mit der unsichtbaren und lautlosen „russischen“ Gefahr, die sich bis vor die heimische Küste schleichen kann. Bekanntes (und unterhaltsames) Beispiel ist „Jagd auf Roter Oktober“, jüngeren Datums (2018) ist etwa die Produktion „Hunter Killer“.
    Opfer von U-Boot-Propaganda wurden nicht nur die Russen. Auch die Briten mussten sich im Jahr 2000 gegen Verfälschungen zur Wehr setzen, als der US-U-Boot-Film „U-571“ die Erbeutung der „Enigma“ von den Nazis für US-Soldaten reklamierte. Der Film wurde damals sogar im britischen Parlament thematisiert und von Premierminister Tony Blair als „Affront“ bezeichnet.
    Ziel der Kulturpropaganda ist nicht nur die Wirkung auf die Gegenwart, also die Vertiefung der Gräben zu einer konkurrierenden Nation auf Basis von politischen und teils geradezu rassistischen Stereotypen. Oft genug zielen Propagandafilme in die Vergangenheit: Durch exzessiv beworbene Großproduktionen kann die Geschichtsschreibung teils geradezu „korrigiert“ werden.
    Eine ähnliche Diskussion drängt sich angesichts der neuen TV-Serie „Chernobyl“ auf: Auch hier wird indirekt die „endlich“ erzählte „Wahrheit“ versprochen. Diese wird dann aber mit viel „Freiheit“ interpretiert. Die Serie wird zu Recht kritisiert, wie „RT“ hier beschreibt. Von anderen Kanälen wird die Produktion dagegen hymnisch verteidigt.
    Thriller, Fantasy und Komödie als Vehikel für Meinungsmache
    Wer U-Boot-Filme im Kino sieht, weiß, welche Art von Propaganda-Vehikeln dann in der Regel auf ihn zukommen (eine Ausnahme ist etwa „Das Boot“ von Wolfgang Petersen). Das gilt in abgeschwächter Form auch mittlerweile für US-Thriller, die aktuell kaum ohne russische Mafiosi auskommen, aktuelles Beispiel unter vielen: die (in ihrer Radikalität ansonsten unterhaltsame) Reihe „John Wick“.
    Diese Möglichkeit, sich auf die zu erwartende Meinungsmache einzustellen, hatten auch die Zuschauer der TV-Serie „Stranger Things 3“, die etwa vom „Neuen Deutschland“ unter dem Titel „Sowjetmenschen und andere Monster“ rezensiert wurde. Auch grobe „Russen“-Komödien wie aktuell „Kaviar“ aus Österreich sind bereits am Titel zu identifizieren.
    Selbst Kinder werden dem russischen Superschurken „Sergej“ ausgesetzt
    Bei dem aktuellen Animationsfilm „Pets 2“ gibt es diese Warnsignale im Vorfeld aber nicht. Vielleicht ist die Produktion darum in diesem Text das perfideste Beispiel der Propaganda. Dazu kommt, dass hier bereits kleine Kinder einer groben Meinungsmache ausgesetzt sind. Denn in dem Film taucht, nachdem die Handlung lange unverfänglich vor sich hinplätschert, der russische Superschurke „Sergej“ auf. Diese Figur vereinigt nicht nur (angebliche) „russische“ Eigenschaften wie Sadismus, Verschlagenheit und das rollende „R“. Mit seiner großen Krummnase in der finsteren Mimik erscheint er zudem wie eine historische antisemitische Karikatur. Doch es findet sich kaum eine Kritik, die die Eltern vor dieser plötzlichen und unerwarteten Indoktrination warnt.
    Warum denn keine russischen Bösewichter?
    Man könnte einwenden: Schließlich existieren auch im realen Leben „böse“ Russen – wie in jeder anderen Nation auch: Warum also keine russischen Bösewichter im Film besetzen? Dem wäre rundum zuzustimmen, wenn das Stilmittel des russischen Bösewichts nicht schon quantitativ in exzessivem und nicht mehr zu rechtfertigendem Maße eingesetzt würde. Zu dieser schieren Masse an problematischen Filmfiguren kommt, dass diese sich verbinden mit der antirussischen Propaganda jenseits des Kultursektors, wie sie etwa von den großen deutschen Medien betrieben wird. Durch diese Verbindung und den massenhaften Einsatz verliert die Wahl des Filmbösewichts als russisch weitgehend ihre Unschuld.
    Es gibt sicherlich zahlreiche Beispiele für ähnlich verzerrende russische Propagandafilme. Denen ist das hiesige Publikum aber nicht annähernd in dem Maße ausgesetzt wie der US-Propaganda, die in westeuropäischen Kinos seit dem Zweiten Weltkrieg dominierend war, seit 1990 auch in vielen Teilen Osteuropas. Darum wird die russische Filmpropaganda – auch aus Unkenntnis konkreter Beispiele – hier nicht thematisiert.


    Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53316
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  7. #27
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    Zum neuen Feindbild-Aufbau nutzen von der Leyen und Gefolge die bewährte Manipulationsmethode: Geschichten verkürzt erzählen

    Man kann es ja versuchen, aber ich denke, der Großteil der Bevölkerung sieht, was da an Falschheit durch Lügenmedien und Politik betrieben wird.

    Kaum gewählt und noch nicht im Amt befriedigt von der Leyen ihre Kalten Krieger. Sie fordert eine harte Haltung gegenüber Russland und behauptet erneut, die Russen würden keine Schwächen verzeihen. Wir haben auf den NachDenkSeiten schon darauf hingewiesen, dass dies sachlich und sprachlich ein Rückfall in die Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts darstellt. Zur Begründung wird das Übliche erzählt: Die Russen hätten die Krim annektiert und führten Krieg in der Ostukraine. Sie seien schuld an der neuen Konfrontation. Kein Sterbenswörtchen davon, dass Russland sich durch eine Fülle von Provokationen brüskiert fühlen musste.

    Da ist vieles zusammengekommen, was der Westen heute gerne verschweigt:

    • Die Ausdehnung der NATO bis an die russische Grenze. Das widersprach dem Geist und den Verabredungen der Wende von 1990.
    • Der völkerrechtswidrige und mit Uranmunition geführte Krieg der NATO gegen Jugoslawien.
    • Der Versuch, die Ukraine einschließlich der Krim und damit de facto der russischen Marinebasis in Sewastopol in die EU und NATO zu integrieren.
    • Der mit 5 Milliarden $ betriebene Regime Change in der Ukraine.
    • Der Putsch von 2014 gegen den gewählten Präsidenten der Ukraine.

    Dieses und vieles mehr, was vor der “Annexion” der Krim lag, wird nicht berichtet und wird in die Beurteilung nicht einbezogen. Es wird auch nicht ausreichend von der Abstimmung auf der Krim berichtet und auch nicht vom mörderischen Anschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa. Die Geschichte wird verkürzt erzählt, um die gewünschte Meinungsbildung zu erreichen.
    Diese Manipulation ist ausgesprochen wirksam. Das zeigt ein weiterer Artikel der Welt zur Reaktion auf das Interview von der Leyens mit der Welt. Dem aus der Verkürzung der Geschichte abgeleiteten Urteil – die Russen sind aggressiv – folgen im Westen Politikerinnen und Politiker verschiedener Couleur, so zum Beispiel der Sozialdemokrat und Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Roth und der Grüne Manuel Sarrazin, der für die Grünen im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages sitzt, Sarrazin wörtlich: „Die Politik des Kreml ist eine schwerwiegende und nach dem Zweiten Weltkrieg beispiellose Verletzung der europäischen Friedensordnung, der Einhalt geboten werden muss“.
    Interessant ist auch die weitgehende Deckungsgleichheit der Argumentation von von der Leyen und Kramp-Karrenbauer. Siehe hier. Sie verbreiten den gleichen Schrott – Verzeihung – einschließlich des Lamentos über den angeblichen Cyber-Krieg.
    Die Parallelität und Deckungsgleichheit der beiden weiblichen christdemokratischen Führungspersonen ist auch sichtbar bei den Forderungen nach mehr Geld für die Rüstung und bei der Nähe zu den USA. Es ist zu erwarten, dass beide Frauen den Versuch, Europa zu einer unabhängigen Militärmacht auszubauen, nicht mitmachen. Das könnte man sogar positiv würdigen, wenn es nicht damit verbunden wäre, demütig alles mitzumachen, was die USA direkt oder über die NATO fordern und tun.
    Wir müssen nüchtern feststellen, dass sich die USA beim Personaltableau Kramp-Karrenbauer, von der Leyen, Merkel und auch bei anderen Personalbesetzungen bei der Europäischen Union, wie etwa beim Außenbeauftragten, durchgesetzt haben. So läuft die Steuerung der Politik in der Welt – über Steuerung der Sachdebatte und über die Steuerung der Personalauswahl.
    Interessant ist auch, dass sich beide CDU-Frontfrauen wie auch die Spitzenperson Angela Merkel von der entspannungspolitischen Linie des Helmut Kohl verabschiedet haben. In der Union haben die kalten Krieger und Atlantiker eindeutig die Macht übernommen.
    Die Kürzung einer Geschichte wie im konkreten Fall des Umgangs mit Russland auf die Ereignisse, die einem in den Kram passen, ist eine der am häufigsten eingesetzten Methoden der Manipulation.
    Vergesslichkeit und mangelnde historische Kenntnisse sind die Voraussetzung dafür, auf die Verkürzung einer Geschichte hereinzufallen.
    Die Verkürzung einer Geschichte wie beispielsweise jener des Verhältnisses zwischen dem Westen und Russland ist auch deshalb möglich, weil viele Menschen nicht mehr präsent haben, was in den letzten Jahrzehnten passiert ist. Das gilt sogar für einen so kurzen Zeitraum wie die Zeit zwischen 1989 und heute, also für nur 30 Jahre. Wenn es um längere Zeiträume geht, dann ist die mangelnde Präsenz sehr verständlich.
    Die Vergesslichkeit und die mangelnden Kenntnisse kommen der Absicht zur Verkürzung einer Betrachtung entgegen, die man bei manchen Zeitgenossinnen und -genossen, ohne bösartig zu sein, unterstellen kann.
    Die Vergesslichkeit des Publikums und die Manipulationsabsicht der Akteure spielen hier zusammen.
    Die Geschichte unseres Landes entspricht beim Thema Krieg und Frieden, Konfrontation und Entspannung, Feindbildaufbau und Versöhnung einem Auf und Ab.
    Die erste Phase war geprägt von der Kriegserfahrung und einer eingängigen Formel: Nie wieder Krieg! Auch kein Militär. Wertend wäre anzufügen: ein großer Fortschritt, ein Auf.
    Die zweite Phase war gekennzeichnet von der Debatte um die sogenannte Wiederbewaffnung, vom Kalten Krieg, von der Politik der Stärke und dem Konzept der Abschreckung.
    Die dritte Phase war geprägt von der Entspannungspolitik, vom Sich-vertragen, von Verträgen, von der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, vom Konzept der Gemeinsamen Sicherheit und gekrönt vom Mauerfall. Das ist jetzt 30 Jahre her und wird im November 2019 gefeiert. In dieser Phase entstand die Hoffnung auf Abrüstung und auch auf das Ende beider Militärblöcke, nicht nur des Warschauer Paktes, auch der NATO – siehe das SPD-Grundsatzprogramm vom 20. Dezember 1989 im Anhang. Für die Rüstungsindustrie waren diese Hoffnungen und Pläne eine Art Super-Gau, der größte anzunehmende Unfall.
    Die vierte Phase war dann und ist geprägt von der Ausdehnung der NATO, vom Kosovo-Krieg, von der Konfrontation an einer neuen nach Osten verschobenen Trennlinie Europas. Vom neuen Feindbildaufbau und vom neuen Kalten Krieg. Und von Aufrüstung, wie die Beschlüsse der NATO und die aktuelle Debatte zeigen.
    Für alle diese Bewegungen stehen in den etablierten Parteien einige namhafte Personen. Die Welt bewegte sich

    • bei der CDU von Kohl zu Merkel, von der Leyen und Kramp-Karrenbauer,
    • bei der SPD von Brandt, Bahr und Schmidt zu Steinmeier und Maas,
    • bei der FDP von Genscher zu Lindner und Alexander Graf Lambsdorff,
    • bei den Grünen von den alten friedensbewegten Kämpfern zu Joschka Fischer, Fücks, Marieluise Beck, Bütikofer usw.

    Die Verkürzung der Geschichten und der Geschichte wird von einer beachtlichen Bereitschaft zum Vergessen auch bei jenen begünstigt, die eigentlich dafür geschaffen sind, relevante Erinnerungen an die gesamte Geschichte zu erbringen:

    • bei den politischen Parteien,
    • bei den Medien,
    • bei den Historikern und Politologen.

    Sie rufen nicht dazwischen, sie schlagen nicht Alarm. Insgesamt eine “großartige” Welt der Anpassung und der Angepassten.
    Anhang: Berliner Grundsatzprogramm der SPD vom 20. Dezember 1989

    Titelbild: (Auszug aus dem Berliner Grundsatzprogramm der SPD vom 20. Dezember 1989)

    Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53545

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  8. #28
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    Radioaktive Ruthenium-106-Wolke soll aus Russland gekommen sein

    https://www.heise.de/tp/features/Rad...n-4480799.html

    Der Artikel ist für mich mehr als zweitrangig, hier wird nur eine "alte" Sau neu durchs Dorf getrieben!

    Aber in einem der Kommentare wurde es zielgenau erfasst:

    Der Artikel ist interessant, aber was soll die beknackte Abstimmung???

    Ihr habt einfach nur einen Knall mit euren bescheuerten Leserabstimmungen.
    Der Wahrheitsgehalt wissenschaftlicher Analysen hängt nicht von Meinungsumfragen ab.
    Was kommt als nächstes?
    Abstimmung über die Allgemeine Relativtätstheorie?
    Evolutionstheorie?
    Flache Erde?
    Die Antwort darauf steht im Thread-Thema!

    Und dann nehmen wir diesen Artikel noch dazu, der auch auf das Thema abzielt:

    https://www.anti-spiegel.ru/2019/dem...cht-berichten/

    LG
    Geändert von AreWe? (29.07.2019 um 06:53 Uhr)
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  9. #29
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    Unterste russophobe Schublade: Neues britisches Buch will Russland erklären (Video)

    So'n blödes Buch zu schreiben, kann doch nur funktionieren, wenn man dafür bezahlt wird.

    Das neue Buch des britischen Autors Keir Giles möchte Russland erklären. Doch dafür, dass Giles eine akademische Ausbildung genossen hat, fällt das Buch überraschend platt aus. Inklusive einiger wohlbekannter Klischees, die aus der Mottenkiste des Kalten Krieges stammen.

    Winston Churchill hat Russland als "Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium" beschrieben. Unter westlichen Autoren gibt es einen Boom, dieses Mysterium zu entschlüsseln. Ein aktuelles Buch mit dem Titel "Moskauer Regeln" beschreibt die russische Mentalität, und auch ein paar Regeln, an die man sich halten sollte. Einige dieser Regeln könnten schon das Fazit des Buches darstellen: "Gehen Sie nicht davon aus, dass es Gemeinsamkeiten geben muss."



    Quelle: https://deutsch.rt.com/international...and-erklaeren/
    LG
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  10. #30
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    Ist der Rubikon nun überschritten? Alternative Journalisten machen gegen den Krieg mobil

    © Screenshot
    Rubikon-Sticker

    Man hatte sich zuletzt fast schon an die mediale Kriegshetze gewöhnt. Aber seit der ZDF-Doku "Alte Bündnisse – neue Bedrohungen" gibt es für die Friedensbewegung keine Ausflüchte mehr. Nun macht sie publizistisch mobil – und ein Medium ist ganz vorne mit dabei.
    Jene Friedensaktivisten, die die Proteste der 1980er-Jahre noch selbst miterlebt hatten, klagen seit Jahren über die offenkundige Schwäche der heutigen Friedensbewegung. "Für den Frieden" auf die Straße zu gehen, ist wohl einfach nicht mehr "in". Selbst das Aufflammen des Ukraine-Konfliktes und die folgenden wachsenden Spannungen zwischen der EU und Russland haben nicht für spürbar wachsenden Zulauf gesorgt, große Proteste auf den Straßen bleiben aus.
    Umso zorniger klingen dann viele kritische Wortmeldungen und Texte, die man immer häufiger im Internet zum Thema "Krieg und Medien" findet. Eines der Portale, das solche publizistischen Kräfte neuerdings bündeln will, ist Rubikon, das erst seit zwei Jahren online ist. Aufbauend auf dem grundsätzlichen Verständnis, dass die allermeisten gesellschaftlichen Konflikte getarnte Verteilungskonflikte seien, schreibt der Herausgeber des Portals, der Buchautor und Medienkritiker Jens Wernicke, auf unsere Anfrage hin:
    Unser gemeinsames Anliegen ist der Frieden, der von unserer Seite aus nur durch einen 'radikalen Humanismus' jenseits des politischen Lagerdenkens, Diffamierungen etc. zu erringen sein wird.
    Dementsprechend unüberhörbar "radikal" verkündet er auch seinen Aufruf auf Rubikon für eine große spezielle Artikelreihe, die dem Thema "Krieg und Medien" gewidmet ist:
    Das Menschheitsverbrechen ist bereits geplant, die Kriegsvorbereitungen laufen. Truppen werden gen Osten verlegt und die Straßen in Richtung Russland panzerfest gemacht. Und selbstverständlich wird, um das Feindbild des bösen Russen wieder einmal in den Köpfen und Herzen der Menschen zu verankern, politisch und medial gelogen, dass sich die Balken biegen, wird Geschichte verfälscht und ist grundsätzlich jedes Mittel recht und kein 'Kollateralschaden' zu groß.
    Dann folgt der Aufruf:
    Es ist daher höchste Zeit, aufzustehen. Zeit, die eigene Stimme zu erheben. Zeit, Position zu beziehen. Für jeden und jede von uns.
    weiter hier: https://deutsch.rt.com/meinung/91653...n-krieg-mobil/
    Liebe Grüße
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