Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 23

Thema: Atomunfälle und Auswirkungen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    Atomunfälle und Auswirkungen

    Leck im AKW bei New York: Grundwasser 650-fach belastet



    Im Atomkraftwerk Indian Point 55 Kilometer nördlich von New York City ist radioaktives Material ins Grundwasser und weiter in den Hudson River ausgetreten. Die radioaktive Belastung in der Umgebung des Kraftwerks liegt durchschnittlich 650-fach über dem Grenzwert.



    Im Wasser wurde ein erhöhter Gehalt des radioaktiven Wasserstoffisotops Tritium festgestellt. „Ich bin über das Geschehen zutiefst besorgt. Vor allem werden wir uns um die Gesundheit und Sicherheit der Anwohner in den umliegenden Ortschaften kümmern und alles Mögliche tun, damit das Austreten ins Grundwasser keine Gefahr für sie darstellt“, zitiert CNN die Worte des Gouverneurs des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo.

    ​Die dortigen Behörden haben die Chefs der staatlichen Departements für Gesundheitswesen und Umweltschutz angewiesen, das Problem zu untersuchen.
    „Das Austreten radioaktiven Wassers stellt keine Gefahr für die Umwelt dar, da das Flusswasser das radioaktive Wasser verdünnt“, versicherte ein Vertreter der zuständigen Aufsichtsbehörde.

    Die Radioaktivität hat in der Umgebung des AKW den Grenzwert teilweise 650-fach überschritten. Im Wasser einer Ortschaft wurde eine Belastung von mehr als 8 Millionen Picocurie pro Liter gemessen, wobei der Grenzwert 12.300 Picocurie pro Liter beträgt.
    Im Jahr 2010 hatte es im selben Meiler eine automatische Notabschaltung eines Reaktors gegeben. Die Ursache war eine Störung im Funktionieren des Stromgenerators. Die Betreiber des Kraftwerks erklärten damals, der Vorfall habe weder für die Sicherheit der Mitarbeiter noch für die Anwohner eine Bedrohung dargestellt.
    weiter: http://de.sputniknews.com/panorama/2...adioaktiv.html
    LG

  2. #2
    Moderator Avatar von Aaljager
    Registriert seit
    21.04.2012
    Beiträge
    1.268
    Mentioned
    129 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 102697

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Tja sieht so aus als würden die Amis Ihre veralteten Meiler auch nicht wirklich im Griff haben. Nur im Gegensatz zu diversen anderen Störfällen ist diesesmal eine Vertuschung wohl gerscheitert. Leider ist wie immer bei solchen Unfällen die Natur und die unbeteiligte Bevölkerung der Dumme. Die Konzerne dagegen werden sich wohl wie immer irgendwie aus der Verantwortung stehlen bzw. noch eine Zahlung für die Beseitigung dem Staat in Rechnung stellen.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Nach AKW-Leck bei New York: Radioaktives Tritium im Grundwasser


    Der Gouverneur von New York möchte nach einer Reihe von Fehlfunktionen das Atomkraftwerk Indian Point herunterfahren. Aus einem Leck ist das radioaktive Isotop Tritium ausgetreten und hat das Grundwasser kontaminiert. Die Bewohner sind in tiefer Sorge, da Tritium zu schweren Krankheiten bis zum Tod führen kann. Kritiker, die schon lange auf die Missstände von Indianpoint hinweisen nennen das das Kraftwerk mittlerweile "Tschernobyl am Hudson".



    LG

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    5 Jahre Fukushima - Zwischenbilanz - Heinz Smitar, Kernphysiker, Atomexperte von Greenpeace

    Übernommenr Beitrag von Radio Lora - Vor 5 Jahren geschah der 4fache Supergau in den Meilern des Reaktors Fukushima an der japanischen Pazifikküste.Heinz Smitar, Kernphysiker und Atomexperte von Greenpeace ist nun unser Gesprächspartner, um uns die Erkenntnisse einer zusammenfassenden Studie zu erläutern, die Greenpeace heute vorgelegt hat.

    Im japanischen Fernsehen sieht man unweit der Katasrophenregion inzwischen fröhlich Badende am Strand und glückliche Heimrückkehrer bis direkt an die Grenzen des Distrikts Fukushima. Deckt sich dieser demonstrative Optimismus mit den Ergebnissen der Studie?

    Creative-Commons Lizenzvertrag
    Creative-Commons
    Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.


    VOICES OF FUKUSHIMA - 5 Years



    LG
    Geändert von green energy (10.03.2016 um 02:17 Uhr)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Hendricks bittet um Abschaltung von zwei belgischen Atomreaktoren

    Hendricks bittet Belgien um Abschaltung der Reaktoren und Belgien wird der Bitte sofort nachkommen? So wird es eher nicht geschehen. Hendricks wird schon mit schärferen Waffen gegen die Atomlobby losziehen müssen. Hofreiter sieht noch einige Risikoreaktoren mehr in der unmittelbaren Nachbarschaft.
    Von Redaktion/dts



    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die belgische Regierung gebeten, die beiden AKW-Blöcke Tihange 2 und Doel 3 bis zur Klärung offener Sicherheitsfragen vom Netz zu nehmen. In den Reaktordruckbehältern der beiden Anlagen waren Wasserstoffflocken gefunden worden, teilte das Umweltministerium mit. "Die unabhängigen Experten der RSK können mir nicht bestätigen, dass die Sicherheitsreserven von Tihange 2 und Doel 3 eingehalten werden können", so Hendricks.

    "Deshalb halte ich es für richtig, die Anlagen vorübergehend vom Netz zu nehmen, jedenfalls so lange, bis die weiteren Untersuchungen abgeschlossen sind. Ich habe die belgische Regierung um diesen Schritt gebeten. Er wäre ein starkes Zeichen der Vorsorge", so die Umweltministerin. "Und er würde zeigen, dass Belgien die Sorgen seiner deutschen Nachbarn ernst nimmt."

    Hofreiter für AKW-Abschaltungen auch in anderen Nachbarländern


    Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Bundesregierung aufgefordert, auch die Abschaltung von Risiko-Atomreaktoren in Frankreich, der Schweiz und in Tschechien zu verlangen: "Rund um Deutschland stehen gefährliche Schrottreaktoren. Die Bundesregierung darf diese Risiko-Meiler nicht länger dulden", sagte Hofreiter der "Rheinischen Post".

    "Sie muss gegenüber Frankreich, der Schweiz, Tschechien und Belgien unmissverständlich deren Abschaltung einfordern. Die Bundesregierung muss sich international für neue Regelungen einsetzen, die Nachbarstaaten mehr Mitspracherechte beim Betrieb grenznaher Atomkraftwerke sichert", sagte Hofreiter. weiter: https://www.contra-magazin.com/2016/...atomreaktoren/
    LG

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.897
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    ‘Catastrophic’: Up to 3,500 gallons of nuclear waste leak at Washington State storage site

    Thousands of gallons of radioactive waste are estimated to have leaked at a Manhattan Project-era nuclear storage tank in Washington State over the weekend, triggering an alarm and causing one former worker to label it as “catastrophic."

    weiter hier: https://www.rt.com/usa/340234-hanfor...ak-washington/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Nach Belgiens Vorstoß: Aachen will Jodtabletten gegen Atom-Gefahr ausgeben



    Städteregionsrat Helmut Etschenberg will NRW-Innenminister Ralf Jäger bitten, der Verteilung der bereits eingelagerten Tabletten an alle bis 45 Jahre alten Einwohner zuzustimmen.



    Sorge um Sicherheit der belgischen Atommeiler: Nach der Ankündigung Belgiens, im nächsten Jahr Jod-Tabletten zum Schutz vor radioaktiver Strahlung an die Bevölkerung auszuteilen, wird dies auch in der Region Aachen gefordert.

    Städteregionsrat Helmut Etschenberg will NRW-Innenminister Ralf Jäger bitten, der Verteilung der bereits eingelagerten Tabletten an alle bis 45 Jahre alten Einwohner zuzustimmen.

    Greenpeace kommentierte die beabsichtige Pillen-Ausgabe so: „Jodtabletten schützen etwa so gut vor einem Reaktorunfall, wie ein Cocktailschirmchen vor einem Wolkenbruch.“ (dpa)
    Weiterer Artikel:

    Angst vor Atomunfall: Belgien verteilt Jodtabletten an Bürger
    weiter: http://www.epochtimes.de/kurz-gemeld...-a1325540.html
    Für Nachschub wird nicht nur in China sondern Weltweit gesorgt! ...damit die Gefahr nicht abflaut!

    Chinas Atomkraftwerke: So schnell gebaut, dass sie nicht sicher sein können

    Wie ist es um die Sicherheit von Chinas Atomkraftwerken bestellt? Diese Frage stellte zum Jahrestag von Tschernobyl ein amerikanisches Newsportal. Die Bilanz ist ernüchternd.

    Arbeiter eines AKWs in Guangan, Provinz Sichuan.Foto: FREDERIC J. BROWN/AFP/Getty Images

    Das Wenige, das wir über Chinas viele AKWs wissen, deutet bereits auf große Sicherheitslücken. Dies ist die Botschaft eines Artikels des Portals Usnews.com.

    Die Chinesen bauen und planen AKWs wie die Weltmeister – wie es um deren Sicherheit bestellt ist, lässt sich wegen der Zensurpolitik des Regimes nur schwer bestimmen. Die Hälfte aller Reaktoren weltweit wurde in den letzten zwei Jahrzehnten in der Volksrepublik errichtet. 22 AKWs befinden sich dort im Bau, 42 weitere sind in Planung.

    30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine wissen wir, dass sie durch einen Konstruktionsfehler ausgelöst wurde, der in Moskau bekannt, aber durch sowjetische Geheimhaltung gedeckt wurde.

    Franzosen brachten es ans Licht

    „China ist völlig undurchsichtig in diesen Fragen", sagt Albert Lai, Gründer und Vorsitzender der Hongkonger Denkfabrik Professional Commons. "Die einzige Information, die wir bisher haben, ist – seltsamerweise – aus Frankreich." weiter: http://www.epochtimes.de/china/wirts...-a1325260.html
    China hat wenigsten schon 1 kleineren Thorium Reaktoren in Betrieb und einen in Bau, der Abfall hat keine lang Halbwertszeit und ist für Militärische Zwecke ungeeignet!

    ...bei uns unerwünscht, ...es kann kein Waffenfähiges Material gewonnen werden.


    LG

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Almaraz – drohende nukleare Katastrophe an den Ufern des Tejo

    von: https://www.contra-magazin.com/2016/...fern-des-tejo/
    Portugiesen und Spanier haben an diesem Samstag gemeinsam in Cáceres für die Schließung des obsoleten Kernkraftwerks von Almaraz protestiert. Die gemeinsame Iberische Demo brachte nur 2.500 Demonstranten zusammen wobei 600 aus Portugal kamen. Obwohl bei einem Unfall das radioaktiv verseuchte Kühlwasser Tejo abwärts bis nach Lissabon alles verstrahlen würde, ist das Thema in den Köpfen der Menschen nicht genügend präsent.
    Von Rui Filipe Gutschmidt



    „Es war ein großer Erfolg. Seit 1987 haben nicht so viele Menschen an einer Demo gegen die Atomkraft teilgenommen.“ So äußerte sich Samuel Infante, der Medienprofi der Umweltorganisation Quercos gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa. Diese kaum nachvollziehbare Euphorie erklärt sich durch die erfolgreiche Ablehnung der Atomkraft in Portugal. Die Portugiesen hatten nur selten mit Versuchen zu tun, ein AKW in ihrem schönen Land zu bauen. Die allgemeine Ablehnung ist der Hauptgrund hierfür und da das Land große Flüsse, viel Wind und noch mehr Sonne hat, lohnte sich auch keine Investition in diese gefährliche Technologie.

    Die Demonstranten erhoffen sich einen Richtungswechsel von der spanischen Regierung. Insgeheim hoffen die Teilnehmer aber auf eine neue Regierung, nach den in kürze stattfindenden Wahlen. Spaniens Premierminister Mariano Rajoy und sein konservativ-bürgerlicher Partido Popular (PP) hält jedenfalls an der Atomkraft fest. Die Laufzeit der zwei Reaktoren von Almaraz hätte 2010 auslaufen müssen. Unter massivem Protest wurde die Laufzeit bis 2020 verlängert. Es ist eine überalterte Anlage die auf Grund ihrer großen Störanfälligkeit eine tickende Zeitbombe ist.

    Catarina Martins vom linksliberalen Bloco Esquerda (BE) mahnte: „Almaraz liegt 100 Kilometer von der portugiesischen Grenzstadt Castelo Branco entfernt am Rio Tejo (span. Tajo). Bei einem Unfall bekommt Portugals Bevölkerung die Konsequenzen am stärksten zu spüren.“ Des Weiteren bekräftigte die energische Frontfrau des BE die Notwendigkeit, einer stärkeren Intervention der portugiesischen Regierung, die sich bislang von den Bekräftigungen Madrids, das AKW sei sicher, beschwichtigen ließ. Der Demonstrationszug hatte einige Mitglieder von linken Parteien aus beiden Ländern zusammengefüht, was man fast als eine Art Wahlkampf bezeichnen könnte. Doch ob Wählerfang oder nicht, es geht um eine akute Situation die nicht zu Propagandazwecken erfunden wurde.

    So ist der Abgeordnete der Tier und Umweltschutzpartei PAN (Personen, Tiere und Natur), André Silva, auch nach Cáceres gefahren, um noch einmal klar zu stellen, dass die Regierung Costa sich von Mariano Rajoy und den Spaniern nicht länger vertrösten lassen darf. Doch es war der spanische Umweltaktivist Chema Mazon vom Forum Extremeño Anti-Nuclear, der mit Zahlen und Fakten die Sorgen der Bürger untermauert hat: „Reaktoren, wie die in Almaraz, sind für eine Laufzeit von 15 bis 20 Jahre ausgelegt. Almaraz aber hat schon 35 Jahre auf dem Buckel, in denen es fast 2500 Störfälle gab. Dabei war einer der letzten Zwischenfälle besonders schlimm.“ So ähnlich wie in Tschernobyl, versagte das Kühlsystem und versetzte das Personal in Panik. Bei dieser Gelegenheit wurde das radioaktiv verseuchte Wasser in den Tejo geleitet und die Öffentlichkeit erst informiert, als die toten Fische, die kurz vor Lissabon aus dem Tejo gefischt wurden, bereits als Whistleblower einen Hinweis auf den Störfall boten.

    Die Demo mag ja in den portugiesischen Medien präsent gewesen sein und die Abgeordneten des BE und des PAN sind dafür bekannt nicht locker zu lassen (Tierschutzrecht, Öl-Konzessionen Algarve und so weiter), aber das Gleiche gilt wohl nicht für Spanien. Dennoch könnte Spaniens Wahlkampf und – je nach Wahlergebnis – auch eine neue Regierung, das Ziel der Umweltaktivisten deutlich näher bringen. Der Kernkraftlobby Einhalt zu gebieten ist zwingend erforderlich. Auf die Spanier kommt es an, denn von den Korrupten, den Lobbyisten gegenüber unterwürfigen Eurokraten, kann man nichts erwarten. Noch nicht einmal die offenkundige Verletzung europäischen Rechts zu ahnden, die bei der Gefährdung für Umwelt und öffentliche Gesundheit eines Nachbarlandes besteht. In diesem Sinne, liebes „Forum Extremeño Anti-Nuclear“, dran bleiben!

    LG

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Die amerikanische Umweltschutzbehörde hebt die Grenze der zugelassenen radioaktiven Bestandteile im Trinkwasser auf mehr als das 3000-fache an

    Mike Adams von: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...dteile-im.html

    Wir haben in der menschlichen Zivilisation einen Punkt solchen Irrsinns erreicht, dass sich inzwischen Regierungen als Terroristen gebärden, die danach trachten, die Menschen zu verletzen und zu töten. Das neueste Beispiel dafür ist das Vorhaben der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, EPA), die zugelassene Radioaktivität in Trinkwasser drastisch zu erhöhen: Der Gehalt an Jod 131 soll um mehr als das 3000-fache angehoben werden! Das Wasser soll dann noch als »sicher trinkbar« gelten, obwohl es fast sicher zu Krebs führen wird.



    In einem öffentlichen Dokument gibt die EPA bekannt, dass sie von Präsident Obama in seiner »Executive Order 12656 (Abschnitt 1601(2))« angewiesen wurde, »für Notfälle der nationalen Sicherheit Richtlinien zur akzeptablen Katastrophengrenze nuklearer Strahlungsbelastung aufzustellen …«. In ihrem Bericht warnt die EPA davor, dass ein nukleares »Ereignis« die USA treffen könnte, und wenn dann die Menschen das radioaktiv verseuchte Wasser trinken, müsste jemand entscheiden, wie viel Radioaktivität die Amerikaner konsumieren dürfen. In dem EPA-Bericht heißt es:
    »Eine Strahlenbelastung großen Ausmaßes könnte die Vereinigten Staaten treffen und einen zuvor festgelegten PAG [Protective Action Guide] erforderlich machen. Die EPA schlägt einen Zwischenstadium-PAG für Trinkwasser von 100 mrem prognostizierter Belastung im ersten Jahr für Säuglinge, Kinder sowie schwangere oder stillende Frauen und 500 mrem im ersten Jahr für die allgemeine Bevölkerung vor.«

    250 Röntgenaufnahmen der Brust im Jahr, direkt auf die Schilddrüse gerichtet


    Diese von der EPA geplante zulässige Strahlenbelastung entspräche 250 Röntgenaufnahmen der Brust in einem einzigen Jahr, sagt die Umweltschutzorganisation ECO Watch. Das ist die Dosis, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zu Krebs führt.

    Die zugelassene Belastung durch einzelne radioaktive Bestandteile würde ebenfalls auf ein geradezu obszönes Level angehoben. Auf ECOwatch.com ist zu lesen:
    »Für radioaktives Jod 131 etwa gilt derzeit eine Obergrenze von 3 Picocuries pro Liter (pCi/l) im Wasser, die neue Richtlinie würde jedoch 10 350 pCi/l erlauben, das ist eine 3450-fach höhere Belastung. Für Strontium 90, das Leukämie verursacht, liegt die Grenze momentan bei 8 pCi/l; die neue Richtlinie sähe dafür 7400 pCi/l vor, das wäre das 925-fache.«
    Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass Obamas neue EPA-Grenzwerte weit höher liegen als die unter Bush festgelegten. Die auch schon weit jenseits von Gut und Böse liegen. Auf ECOwatch.com heißt es weiter:
    »Zur Zeit der Bush-Regierung lag der Höchstwert für Strontium 90 bei 6650 pCi/l, der neue liegt bei 7400 pCi/l. Für Jod 131 lag die Grenze bei 8490 pCi/l, die neue liegt bei 10 350 pCi/l. Für Caesium 137 betrug die alte Obergrenze 13 000 pC/l; jetzt liegt sie bei 16 570 pCi/l.«

    Mit dieser Regelungen kann man nun problemlos beteuern, es sei »sicher«, strahlenbelastetes Wasser zu trinken


    Warum werden die zugelassenen Grenzwerte für radioaktive Bestrahlung auf diese schier obszönen neuen Höhen angehoben? Nun, dabei geht es darum, das »offizielle wissenschaftliche Narrativ« festzulegen, infolgedessen inkompetente, arrogante Regierungsbeamte ganzen Städten, die zu Opfern nuklearen Terrorismus geworden sind, sagen dürfen: »Macht nur! Trinkt das Wasser! Die EPA sagt, es ist sicher!«

    Wer glaubt, von der EPA komme auch nur ein kleines bisschen »Wissenschaft«, ist ein Narr. Die EPA ist ein weithin verrufenes anti-wissenschaftliches Propagandaministerium, das fast alle legitimen Wissenschaftler in seinen Reihen schon vor Jahrzehnten, in den 1990er-Jahren, beseitigt hat.

    Die einzigen Wissenschaftler, die heute für die EPA arbeiten, sind jene, die bereit sind, echte Wissenschaft aufzugeben und alle ihre Forschungsergebnisse und Erkenntnisse für politische Zwecke über Bord zu werfen. Insgeheim würden sie alle zugeben, dass bei der EPA echte Wissenschaften nicht geduldet werden.

    Mit dieser Entscheidung hinsichtlich der Strahlenbelastung zementiert die Behörde ihre Position als »Environmental POLLUTION Agency« (Agentur für UmweltVERSCHMUTZUNG), die systematisch Luft, Wasser und Boden verunreinigt, Abermillionen Menschen vergiftet und giftiges Wasser, das die Leute umbringt, als »sicher« einstuft.

    Inzwischen stöhnen ja sogar schon Umweltschützer der Regierung auf und verdammen die schiere Dämlichkeit der EPA. Wenn sogar sie entsetzt über die Aktionen der EPA sind, können Sie sicher sein, dass die Agentur völlig aus dem Ruder gelaufen ist.
    ...bei denen scheinen einige Schrauben locker zu sein!
    ...doch es könnte auch die Absicht dahinter stecken einen/einige Vorfall/Vorfälle zu verschweigen!

    Fukushima kann es sicher nicht sein, da müssten die Japaner schon wie Eintagsfliegen sterben um in den USA die Grenzwerte aufs 3000-fache anzuheben!

    Was so etwas auslösen könnte???

    Es müsste schon in ihrem eigenen Land passieren, oder schon länger zurückliegend passierte!
    A-Test aus vergangen Jahren, die sich jetzt im Grundwasser bemerkbar machen!
    Sorglosen Umgang mit den Atomaren Abfällen von Industrie und Militär, eher beim Militär!
    Kraftwerksunfällen wo es zwar einmal eine Meldung über einen A-Austritt kam, doch danach stumm geschaltet!
    Auch die Schadensersatzforderungen von Militärangehörigen könnten man versuchen diese einzudämmen! ...da gibt es auch bereits 240.000 Krebskranke!
    (das könnte Deutschland auch noch auf den Kopf falle!
    zb. mit Merkels Lieblingsspielzeug "Milan")

    Auch ein Vertuschen einer Nuklear Explosion bei 9/11! (Stahl wird zu Staub) ...NY hat einen Anstieg von 600.000 Krebserkrankungen seit 2001, weiter steigend !!!

    In der EU gibt es auch laufend Anhebungen der Grenzwerte, doch nicht in so einem Ausmaß, die halten sich noch im einstelligen % Bereich.

    LG
    Geändert von green energy (09.07.2016 um 04:31 Uhr)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
    Registriert seit
    30.06.2011
    Ort
    Wien & OÖ
    Beiträge
    9.268
    Blog-Einträge
    5
    Mentioned
    75 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 358401

    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Steht Nuklear-Streit bevor? Gletscher „befreit“ geheime US-Basis in Grönland

    In Grönland schmilzt ein Gletscher und bringt eine geheime US-Militärbasis aus Zeiten des Kalten Krieges ans Licht, wie ein von William Colgan geleitetes Forschungsteam für das Magazin „Geophysical Reserch Letters“ schreibt.

    Der Militärstützpunkt Camp Century war demnach 1959 unter einem Gletscher in Grönland errichtet worden. Ziel war es, dort Raketenstationierung zu testen und bei Erfolg bis zu 600 Nuklearsprengkörper dort unterzubringen, die die UdSSR nicht hätte erreichen können. Das geheime Projekt hieß Project Iceworm – dt: „Eiswurm“. Zwar war die Errichtung von Camp Century mit der Regierung Dänemarks abgesprochen worden, doch seien diese über die wahren Absichten der Amerikaner nicht wirklich im Bilde gewesen.

    Mehr zum Thema: Atomkrieg aus Versehen immer wahrscheinlicher – Ex-Verteidigungschef der USA

    Anfang der 60er bestätigten dann US-Wissenschaftler die Befürchtung, dass es der Klimawandel nicht erlauben werde, die Basis auf Dauer zu gebrauchen, deswegen verließen die US-Militärs die Basis im Jahr 1967. Und hinterließen dabei auch Nuklearabfälle.


    Pläne zu „Geheim-Stationierung“ enthüllt: USA wollten Atomwaffen in Island lagern
    Putschversuch gegen Erdogan löst in USA Atom-Panik aus

    Die gegenwärtige Gletscherschmelze wird Colgan zufolge ein ernsthaftes politisches Problem aufwerfen: Welcher Staat ist für die Entsorgung der Abfälle zuständig, die USA oder Dänemark? Laut einem Abkommen zwischen beiden Ländern sollte der US-Besitz auch auf dem Territorium Dänemarks bleiben. Die Amerikaner wären allerdings Ende der 60er ziemlich sicher gewesen, dass der Stützpunkt und die Abfälle unter dem Gletscher gut und auf immer verborgen sein würden.

    Zuvor war berichtet worden, dass die USA in den 50ern Jahren geplant hatten, Atomsprengköpfe auf Island zu stationieren. Laut dem US-Magazin „Popular Science“ sollte Reykjavik darüber nicht informiert werden.
    von:http://de.sputniknews.com/panorama/2...ar-streit.html

    ...den Anfang machten die ersten zwei A-Bombenabwürfe, gefolgt von hunderten Atombombentests bis zu 50 Megatonnen über Jahrzehnte! ...die bekannten großen Kraftwerks A-Unfälle in Tschernobyl und Fukushima, dazu noch viele kleine die Vertuscht wurden! ...ein sicheres Endlager gibt es bis heute noch nicht, die Briten entsorgten ihren A-Müll jahrelang im Atlantik, die USA lassen ihm dort liegen wo er anfällt, selbst im unterrührten Grönland versteckten sie ihren A-Müll im Eis!
    ... und es wird immer mehr!
    Nur alleine was die Atom- und Waffenlobby! ...der Erde für einen Schaden zufügten, es grenzt eigentlich schon fast an ein Wunder das wir noch Leben!

    LG

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •