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Thema: Atomunfälle und Auswirkungen

  1. #11
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Steinmeier mahnt Ende von Nukleartests an

    in Politik, Politik Welt 29. August 2016 https://www.contra-magazin.com/2016/...kleartests-an/

    Auch wenn weltweit 164 Staaten den Teststoppvertrag ratifiziert haben, tritt er erst dann in Kraft wenn die USA, China, Israel u. a. ebenfalls ratifizieren. Das wird nur niemals geschehen. Steinmeier weiß das sicher, aber mahnen muss er seines Amtes wegen.
    Von Redaktion/dts


    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat ein weltweites Ende von Nukleartests angemahnt. "Bei meinem Besuch in Hiroshima im April konnte ich mir ein Bild von dem unermesslichen Leid machen, das der Einsatz von Atomwaffen verursacht", sagte Steinmeier am Montag in Berlin. "Hiroshima bleibt bis heute Mahnung und Verpflichtung zugleich: Wir müssen das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen fest vor Augen haben und verhindern, dass jemals wieder Nuklearwaffen eingesetzt werden", betonte der Außenminister.

    "Am Internationalen Tag gegen Nukleartests rufe ich deshalb alle diejenigen Staaten, deren Ratifikation für ein Inkrafttreten des Umfassenden Teststoppvertrags (CTBT) noch aussteht, dazu auf, diesen Schritt jetzt schnell zu vollziehen." Nur mit Inkrafttreten des CTBT habe das Verbot von Atomtests auch völkerrechtlich Bestand. "Die Zeit für Atomtests muss endgültig vorbei sein", so Steinmeier. Weltweit haben 164 Staaten den CTBT ratifiziert. Ein Inkrafttreten des CTBT hängt von seiner Ratifikation durch China, Ägypten, Iran, Israel und USA ab. Indien, Pakistan und Nordkorea haben den CTBT noch nicht gezeichnet.
    ...ist es vielleicht noch jemanden aufgefallen?
    Zum Jahrestag der A-Bomben Abwürfe am 6. und 9. August 1945, erstmals gab es keine Dokumentationen zum gedenken an die Opfer!

    LG

  2. #12
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Block 2 des tschechischen AKW Temelin nach Störfall abgeschaltet

    Gerade erst wurde der Block nach einer 95 Tage dauernden Inspektion angefahren, da musste er wegen eines Störfalls wieder abgeschaltet werden. Umweltschützer halten das Atomkraftwerk für störanfällig und gefährlich.


    In dem nahe zu deutschen Grenze gelegenen tschechischen Atomkraftwerk Temelin ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Das Anlaufen des zweiten Reaktorblocks musste nach weniger als einem Tag abgebrochen werden, weil eine Störung am Turbinenlager festgestellt wurde, wie AKW-Sprecher Marek Svitak am Donnerstag mitteilte.

    Der betroffene Block war nach einer 95 Tage dauernden Inspektion gerade erst wieder ans Netz gegangen. "Im Moment muss die Turbine abkühlen, was bis Ende der Woche dauern wird – erst dann kann die Reparatur beginnen", sagte Svitak. Wie der Zwischenfall von der tschechischen Atomaufsicht eingestuft wird, steht noch nicht fest.
    Das fehlerhafte Teil der Lagerschmierung war gerade erst ausgewechselt worden. "Die Einstellung ist eine Angelegenheit von Bruchteilen von Millimetern", sagte Svitak. Derzeit liefert Temelin, das normalerweise ein Fünftel des tschechischen Stromverbrauchs deckt, keinen Strom. Am ersten Reaktorblock findet seit 26. August ein planmäßiger Brennelementewechsel statt.
    "Störanfällig und gefährlich"

    Umweltschützer halten das Atomkraftwerk, das rund 60 Kilometer von Bayern entfernt liegt, für störanfällig und gefährlich. Seit der ersten Kettenreaktion im Dezember 2000 gab es in Deutschland und Österreich immer wieder Proteste gegen die Atomanlage. Vor einem Jahr hielt die oberfränkische Grünen-Kreisrätin Brigitte Artmann den bayerischen und tschechischen Behörden vor, eine ehemalige Inspektorin der tschechischen Atomaufsicht habe inzwischen bestätigt, dass die Schweißnähte am Kühlwassersystem des Reaktorblocks Temelin 1 nicht sicher seien.
    "Sollte Temelín in die Luft gehen, wird es nicht nur in Wien, sondern auch in Prag, München und Bratislava dunkel", formulierte die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Das AKW sollte ursprünglich ausgebaut werden. 2014 sah der Betreiber von dem Plan ab, da er sich als nicht wirtschaftlich gezeigt hatte. (mit Material der dpa) / (anw
    http://www.heise.de/newsticker/meldu..._force_desktop
    ...schon länger nichts gehört, von Temelin! ...da wurde eine politische Eiszeit zwischen Österreich und der noch Tschechoslowakei ausgelöst!

    LG

  3. #13
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Explosion im Kernkraftwerk Flamanville in Frankreich - Bisher 5 Verletzte

    Im Atomkraftwerk Flamanville im Nordwesten Frankreichs ist es zu einer Explosion gekommen. Der Vorfall fand um 10 Uhr Ortszeit in einem Maschinenraum statt, berichtet die Zeitung Ouest-France. Es bestehe derzeit kein Risiko, dass Radioaktivität ausgetreten sei, gaben lokale Behörden bekannt.

    Das Kernkraftwerk in der Gemeinde Flamanville verfügt über zwei Druckwasserreaktoren die jeweils 1986 und 1987 in Betrieb genommen wurden. 2018 soll ein dritter Reaktor fertiggestellt werden. Der Pressedienst des Kraftwerkes hat auf Nachfrage von RT bisher jegliche Stellungnahme zu dem Vorfall verweigert.

    13:05
    Die Präfektur schließt eine mutwillige, feindselige Handlung aus. Ein mechanischer Teil des Ventilators im Maschinenraum, der nicht in direktem Kontakt mit den nuklearen Anlagen steht, habe sich aus bisher unbekannten Gründen überhitzt. Dadurch sei es zu einer Rauchentwicklung gekommen.

    12:30
    Die örtliche Präfektur meldet, dass es gelungen ist, dass Feuer auf dem Gelände zu löschen.

    11:55
    Laut dem Nachrichtensender LCI hat sich ein Mitarbeiter vor Ort per Telefon zu dem Vorfall geäußert. Er hat nichts gesehen, nichts gehört, es gäbe auch keine Evakuierungen. Der Präfekt des Distrikts spricht von einem "schweren technischen Problem", aber keinem Nuklearunfall. Fünf Mitarbeiter seien verletzt. Einer der beiden Reaktoren im Kernkraftwerk sei runtergefahren worden.
    weiter: https://deutsch.rt.com/newsticker/46...le-frankreich/
    lg

  4. #14
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Fukushima: Steht Japan vor einer riesigen Plutonium-Katastrophe?

    Meran Keshe von der Keshe-Foundation spricht im (ab 2:14) über die unmittelbare Gefahr einer nuklearen Kettenreaktion auf Plutonium-Level in Fukushima. Eine verheerende Plutoniumexplosion könnte stattfinden, wenn die schon exorbitanten Strahlungswerte weiter ansteigen und über 1000 Sievert erreichen, was ein eindeutiger Hinweis auf ein Plutonium-Reaktionsumfeld ist.


    Technologien, um dem Plutionium soviel Energie zu entziehen, dass es zu Uran transmutiert und damit Nuklearexplosionen gigantischen Ausmaßes verhindern, gäbe es laut Keshe; er sei mit Tepco wegen Eindämmung der Gefahr in Verhandlungen gewesen, die Tepco jedoch abgebrochen habe. Tepco will unter der Decke halten, dass die Grundursache der Fukushima-Katastrophe mit der heimlichen und verbotenen (allerdings unter den Augen der USA und der IAEA stattfindenden) Nuklearaufrüstung Japans zusammenhängt.



    weiter: http://www.politaia.org/wichtiges/fu...ettenreaktion/


  5. #15
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Jod-131: Rätselhafte Erhöhung der Radioaktivität in Europa

    Das Bundesamts für Strahlenschutz gibt an, dass an verschiedenen Spurenmessstellen in Europa, darunter auch an der des BfS in Freiburg, Nachweise von Jod-131 in der bodennahen Luft festgestellt worden seien. Eine Gefahr für die Gesundheit bestehe nicht.


    weiter: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/
    Radioaktives Jod in der Luft über Europa

    Unfall oder Test?

    21.02.2017, 18:51



    In mehreren Teilen Europas - darunter in Tschechien, Deutschland und auch Österreich - wurden in den vergangenen Wochen Spuren von radioaktivem Jod gemessen. Es habe sich lediglich um eine "ganz, ganz geringe Menge gehandelt", so Umweltministeriumssprecherin Magdalena Rauscher- Weber am Dienstag. Sie betonte - wie auch Umweltbehörden anderer europäischer Staaten -, dass "zu keiner Zeit Gesundheitsgefahr" bestanden habe. Das Auftauchen des Isotops wirft ebenso Fragen auf wie die Tatsache, dass die Öffentlichkeit erst Wochen später informiert wurde.
    http://www.krone.at/welt/radioaktive...t-story-555294



    Was mehr beunruhigt! Präventiv ohne weitere Informationen!?...Es könnte ja auch eine Art "Vorsorgeschutz" für Atomunfälle sein! Jod 131 wir ja bei Strahlen- und Krebstherapien verwendet!


    lg

  6. #16
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Woher stammt die Radioaktivität über Europa?

    Mittwoch, 22. Februar 2017 , von Freeman um 15:00

    Japan soll doch einer der herausragenden Beispiele für westliche Demokratie sein. Ein Erfolgs- und Modellfall der amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Wisst ihr aber, in Japan gibt es seit 2013 das Staatsgeheimnisgesetz, dass die Presse- und Meinungsfreiheit erheblich einschränkt. So wird zum Beispiel jeder der über das wahre Ausmass der Schäden an Umwelt und Menschen wegen Fukushima berichtet, also über die katastrophale radioaktive Verseuchung, zu 10 Jahren Haft verurteilt. Damit wird die japanische Bevölkerung völlig im Dunklen über die Gefahren gehalten.


    Die Menschen in Europa werden auch nicht richtig informiert, was Atomunfälle betrifft, und wir haben gerade einen in Flamanville bei Cherbourg, Frankreich.

    Der japanische Premierminister Abe hat gewarnt, jeder Reporter oder Doktor, der öffentlich die Wahrheit über Fukushima enthüllt, kommt ins Gefängnis. Man will damit die immer schlimmer werdende Krise des Block 2 Fukushima Daichi Reaktorkomplex verheimlichen, wo ein unvorstellbare Grössenordnung an Strahlung sich im Kühlwasser befindet, das ins Meer gepumpt wird. Wissenschaftler sagen, damit sind Millionen von Japanern dem Risiko von Krebs ausgesetzt. Die Regierung hat aber ein Mediensperre verhängt und es dürfen keine Berichte über die Gefahren und über die Gesundheitsschäden an die Öffentlichkeit.

    Die japanischen Behörden und die Betreiber von Fukushima haben die Situation überhaupt nicht im Griff, dabei explodierten die Reaktoren im März 2011, als vor 6 Jahren! Sie können die Kernschmelze nicht unter Kontrolle bringen und pumpen nur Kühlwasser rein, was aber dann völlig verseucht im Meer landet. Mittlerweile sind nicht nur die Küstengewässer vor Japan schwer radioaktiv belastet, sondern ein Grossteil des nördlichen Pazifik, bis rüber an die Westküste von Kanada und USA.

    Cäsium 137 und 134, Strontium 90, Tritium, Plutonium, Americum und 100 andere hochgiftige Stoffe landen im Meer, werden durch die Nahrungskette weitergereicht, bis sie beim Menschen als Essen landen. Die Fische schwimmen tausende Kilometer und Tunfisch, Lachs und andere Spezies werden an der US-Küste gefangen, welche diese radioaktiven Elemente beinhalten, die geschmacklos, geruchlos und unsichtbar sind.

    Die Strahlung ist so enorm hoch um den Kern, sogar Roboter die eingesetzt werden versagen komplett!




    Diese Tatsache zeigt auf, es wird unmöglich sein die Blöcke 1, 2 und 3 "stillzulegen", da kein Arbeiter jemals dieser extremen Strahlung ausgesetzt werden kann. Das heisst, Fukushima Daichi wird ein teuflisches und tödliches "Höllenfeuer" für Japan und der ganzen Welt in alle Ewigkeit sein, dazu noch auf einer aktiven Erdbebenzone.

    Wenn die japanische Regierung die Wahrheit sagen würde, müsste sie den ganzen Raum Tokio evakuieren, also über 30 Millionen Menschen, was praktisch unmöglich ist. Also schweigt man und lässt die Menschen langsam einen radioaktiven Tod sterben.

    Bereits im Mai 2011 hat Dr. Helen Caldicott gesagt, Japan könnte "unbewohnbar" werden, aber niemand tut was dagegen. Die ganze Welt ignoriert einfach das Desaster.

    Aber wie gesagt, in Europa ist es nicht viel anders. Hier werden wir genauso dumm gehalten und verarscht.

    Am 9. Februar fand eine Explosion im französischen Atomkraftwerk von Flamanville statt. Es soll im Turbinenhaus ausserhalb der radioaktiven Zone passiert sein. Deshalb bestünde kein Risiko der Verseuchung, sagen Experten. Ja selbstverständlich, das sagen sie immer.


    Jetzt kommt aber die Meldung, gefährliche radioaktive Partikel sind über ganz Europa entdeckt worden und niemand weiss wo sie herstammen. Von Norwegen bis nach Spanien.

    Die US Air Force hat WC-145 Schnüffelflugzeuge auf die britische Insel verlegt, um die atomare Quelle zu finden, weil radioaktives Jod-131 in der Luft über Europa festgestellt wurde.

    Keiner kommt auf den Gedanken, es könnte mit der Explosion im französischen Atomkraftwerk irgendwie zusammenhängen. Wo kommen wir da hin, das zu glauben? Ausgeschlossen. Dabei entsteht Jod-131 beim Betrieb von Kernkraftwerken.

    Fukushima ist viel zu weit weg, um der Verursacher zu sein, heisst es. Obwohl 2011, nach der Explosion in Fukushima, wurde radioaktives Jod aus Japan in England gemessen. Siehe hier. Viel "plausibler" als Schuldiger ist der übliche Verdächtige, der Sündenbock mittlerweile für alles.

    Die Fake-News lauten: ES WAREN DIE RUSSEN!

    Ja klar, ein heimlicher russischer Atomtest wird es gewesen sein, auf der Insel Nowaja Semlja im Nordpolarmeer. Man hat wohl keinen durch Erdbebenwarten und Satellitenüberwachung festgestellt, aber die heimtückischen Russen müssen es gewesen sein, denn unsere Atomkraftwerke sind absolut sicher.

    Das haben die Betreiber von Fukushima auch vorher gesagt.

    Ich frage mich aber, warum haben die Behörden in der Schweiz vor zwei Jahren fast alle Haushalte gratis mit Jod-Tabletten versorgt? Die soll man nach einem Störfall und Austritt von Radioaktivität einnehmen. In anderen Ländern gab es diese Verteilung auch. Weil nie was passieren kann? Oder doch? Und ist jetzt was passiert?

    Es handelt sich hier nur um Jod 131!
    ...bei einem AKW Unfall werden mehrere giftige Substanzen freigesetzt!

    War es ein Unfall in einer Pharmazeutischen Fabrik oder eine Präventive Verabreichung? ...gegen Schilddrüsenerkrankungen die durch Strahlenschäden entstehen?

    lg

  7. #17
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    Kleine Wirkung - aufgebauschtes Thema!

    https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b

    https://de.wikipedia.org/wiki/Radiojodtest

    Eingesetzt wird das radioaktive Jod-Isotop 131Jod, das ein überwiegender Beta-Strahler mit einerHalbwertszeit von acht Tagen ist und im menschlichen Körper nur in Schilddrüsenzellen gespeichert wird.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Radiojodtherapie
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #18
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Nukleare Kontrollbehörde der Ukraine:
    Rauch im Reaktorblock 3 von Tschernobyl entdeckt


    Quelle: Reuters

    Die ukrainische Regulierungsbehörde für den Kernkraftsektor hat von einer Rauchentwicklung am 13. Juni im Block 3 des Unglücks-Kernkraftwerks in Tschernobyl berichtet. Laut Angaben der Behörde konnte der Vorfall durch das Notfallpersonal jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden.
    Um 15:57 Uhr erhielten wir Informationen aus Tschernobyl, dass Rauch aus Raum 509 im Block 3 des Kernkraftwerks entweicht. Um 16 Uhr war der Rauch durch das Notfallpersonal liquidiert worden. Die radiologische Situation im dritten Block und des umliegenden Terrains hat sich nicht geändert, so die Stellungnahme vom 13. Juni 2017 der Regulierungsbehörde.
    Mehr Details stellten die Behörden am gestrigen Dienstag nicht zur Verfügung.
    Block 3 ging 1981 ans Netz und blieb auch nach der Katastrophe von 1986 in Betrieb. Die Einheit war die letzte des Kernkraftwerks, die im Dezember 2000 abgeschaltet wurde.


    30 Jahre nach Tschernobyl: Die RT-Reportage

    Es war schon früher zu folgenschweren AKW-Unfällen gekommen, etwa in Sellafield und Three Mile Island. Es war aber erst Tschernobyl, welches wirklich das Bewusstsein dafür schuf, welche Auswirkungen eine umfassende Nuklearkatastrophe mit sich bringt.
    Die Katastrophe von 1986 besaß alle Elemente eines äußerst tragischen Mythos: Ein vermeidbarer Explosionsunfall, eine verzögerte und panische Evakuierung, ahnungslose sich durch unsichtbare Ausstrahlung vergiftete Rettungshelfer, das verlassene Riesenrad von Prypjat und der Rumpf des immer noch aktiven Kraftwerks unter einem Sarkophag als Warnung und Mahnung.
    Als die Katastrophe am 26. April 1986 ausbrach, kam die Ereigniskette einer echten Filmgeschichte gleich.


    Fahrlässigkeit und Mut
    Die Gasexplosion um 1:23 Uhr war Ergebnis einer Folge von ungewöhnlichen, aber nicht unerklärlichen Ausfällen, die an andere technische Katastrophen in der Sowjetunion erinnern. Sie geschah infolge einer Kombination von dem unvollkommenen Reaktor vom Typ RBMK, der nirgendwo sonst genehmigt war, und einem verspäteten und nicht sanktionierten Sicherheitstest, der schief ging. Der Test wurde nicht unterbrochen, weil der Leiter seine Untergebenen anschrie, wonach das erschöpfte und gestresste Personal kaum in der Lage war, sekundenschnelle Entscheidungen zu treffen.
    Die Details dieser Nacht sind teilweise unglaublich. Der stellvertretende Chefingenieur des Werks, Anatoli Djatlow, blieb im Kontrollraum und weigerte sich, an das Ausmaß des Unfalls sogar nach den Zeugenaussagen aus erster Hand zu glauben. Als 50 Tonnen Kernbrennstoff durch das zerstörte Dach austraten, schickte Schichtleiter Alexander Akimow zwei Mitarbeiter, um die Steuerstäbe manuell einzufahren. Sie kamen durch die weniger als eine Minute andauernde Bestrahlung um, die auf ihnen „Nuklearbräune“ hinterließ. Doch auch danach verließ niemand seinen Arbeitsbereich. Andere Reaktoren arbeiteten weiter, als ob nichts geschehen wäre.
    “Als ich an jenem Morgen zu meiner Schicht kam, war es sofort klar, dass eine Katastrophe passiert war“, erklärt der damals verantwortliche Ingenieur im verhängnisvollen Reaktorblock 4, Alexei Breus, gegenüber RT:
    Ich kam zu meinem Arbeitsplatz, und man sagte mir, dass die Strahlung das normale Niveau um das 1000-fache übersteigt, dann sagte man aber, dass es an den Orten, durch die ich eben gegangen war, um 100 Mal schlimmer ist. Am Ende dieser Schicht fragte ich, was ich am nächsten Tag tun sollte, und man antwortete: 'Komm zur Arbeit wie gewöhnlich'. So waren die Dinge in der UdSSR“.


    Die Feuerwehr traf im Kraftwerk in wenigen Minuteneis, ohne spezielle Schutzausrüstung oder Kenntnis von der Gefahr, mit der sie zu tun hatten. Manche von ihnen nahmen den Graphitschutt in die Hand und scherzten ungeniert über Strahlungsdosen, als ob sie ihnen nicht ausgesetzt wären. Mehr als 30 Menschen starben innerhalb von Tagen, Wochen oder Monaten nach der Katastrophe durch tödliche Strahlungsdosen eines grausamen Todes.
    Die menschlichen Kosten der Katastrophe lassen sich schwer abschätzen. Die Zahl der bestätigten Todesfälle stimmt mit der von den statistischen Hochrechnungen und komplexen Medizintheorien nicht überein. Laut UN-Angaben sind 4.000 Menschen wegen Tschernobyl ums Leben gekommen, während Greenpeace Opferzahlen nennt, die um das 29-fache höher liegen. Die Anzahl der Menschen, die an zusätzlichen Krebserkrankungen oder Geburtsfehlern leiden, lässt sich aufgrund der ungleichmäßigen Strahlungsbelastung unmöglich genau berechnen, es können aber Hunderttausende sein.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  9. #19
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    2017: Uranmunition spürbar bis nach Europa! USA/NATO vergiften uns alle!?




    November 2017: Zu Beginn dieses Jahres fand ein Schweizer Arzt im Urin seiner Patienten teilweise große Mengen an Uran. Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland wurde es gefunden! Teile des Irak, Syriens und des Kosovo wurden so radioaktiv verseucht. Mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt die bis zu deiner Haustür reichen! Ganze Sendung hier: http://bit.ly/2BF27S2 Deadly Dust (Todesstaub) - von Frieder Wagner: http://bit.ly/1z14lEb

    ...eigentlich ist die Vernichtung der Erde und allem Leben schon im Endstadium!

    LG

  10. #20
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Problem mit Reaktorschutz: Energieblock in ukrainischem Kernkraftwerk abgeschaltet

    Der zweite Reaktorblock des ukrainischen Kernkraftwerks Chmelnyzkyj ist am Mittwoch vom Netz abgeschaltet worden. Nach Angaben der Betriebsgesellschaft Energoatom wurde im Schutzsystem des Reaktors ein Defekt entdeckt.





    „Am 3. Januar um 01.57 Ortszeit wurde Reaktorblock 2 wegen Nachbesserung der Dichtfläche des Reaktorsteuer- und Schutzsystems vom Netz abgeschaltet“, teilte das Unternehmen mit.

    Nach Angaben des Betreibers sind in den ukrainischen Kernkraftwerken zehn von 15 Energieblocks in Betrieb. Planmäßige Reparaturarbeiten dauern im 6. Energieblock des Kernkraftwerks Saporischschja, im 1. und im 3. Energieblock des Kernkraftwerks Riwne sowie im 1. Energieblock des Kernkraftwerks Chmelnyzkyj.


    Das Atomkraftwerk Chmelnyzkyj befindet sich im westukrainischen Gebiet Chmelnyzkyj. Das AKW hat zwei Reaktorblöcke vom Typ WWER-1000, die jeweils 1987 und 2004 ans Netz gegangen sind und eine Gesamtleistung von 2000 Megawatt haben.
    weiter: https://de.sputniknews.com/panorama/...lock-vom-netz/

    Da gibt es noch einige Zeitbomben!
    Seit 2014 werden die Wartungsarbeiten schwer vernachlässigt!


    LG

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