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Thema: Atomunfälle und Auswirkungen

  1. #21
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Grrrrr....
    Das Eis bricht: Katastrophen-Reaktor in Fukushima läuft aus

    Mit einer Barriere aus Eis wollte die Betreiberfirma des havarierten Kernreaktors im japanischen Fukushima den Unglücksort vor zwei Jahren vom Grundwasser abschirmen. Nun wird eingestanden, dass die Eis-Mauer nicht nur nutzlos, sondern zudem noch gefährlich ist.
    Der Katastrophen-Reaktor im japanischen Fukushima schafft es nicht aus den Schlagzeilen. Das ist kein Wunder, da es seit der Havarie des Kernkraftwerks 2011 nicht gelingt, die hochgiftigen Rückstände in der Kraftwerksruine zu neutralisieren oder einzuschließen. Letzteres wollte man in den vergangenen Jahren durch eine Mauer aus Eis erreichen, die für über 300 Millionen Dollar um den Unglücksort gezogen wurde. Nun meldet die Betreiberfirma TEPCO laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Mauer nicht nur nicht funktioniert, sondern noch zusätzlich die Radioaktivität verteilt.

    Als die "Eiswand" angekündigt wurde, versicherte TEPCO Kritikern, dass sie den Grundwasserfluss in den Keller der Anlage, wo das Wasser durch radioaktive Strahlung kontaminiert wird, einschränken würde. Doch seit der Inbetriebnahme der Mauer im August 2017 sind durchschnittlich 141 Tonnen Grundwasser pro Tag in den Reaktor und die Turbinen eingedrungen - also sogar noch mehr als die 132 Tonnen pro Tag, die in den neun Monaten vor der Fertigstellung der Mauer in die zerstörte Anlage gesickert sind.

    Wie Reuters erklärt, hat TEPCO 34,5 Milliarden Yen (324 Millionen US-Dollar) an öffentlichen Geldern in das Projekt gesteckt, bei dem 1.500 Röhren in einer Tiefe von bis zu 30 Metern in einem 1,5 Kilometer langen Umkreis um die vier Reaktoren der Anlage verlegt wurden. Ziel sei es eigentlich gewesen, den Boden zu einer festen Masse einzufrieren.

    Das Scheitern der Eiswand ist nicht nur ein Image-Desaster für die japanischen Behörden, da es deutlich zeigt, dass die Lage in Fukushima auch sieben Jahre nach dem Unglück noch nicht unter Kontrolle ist. Es ist außerdem eine schlechte Nachricht für die Gewässer in der Region, denn die Regierung denkt ernsthaft darüber nach, das in den Reaktoren aufgestaute tritiumhaltige Wasser einfach in den Pazifik zu leiten.
    Quelle


    Warum öffentliche Gelder? Die sollen das selber berappen!
    Tepco wolle möglichen und wirklich realen Gefahren (Man bedenke die geologische Lage von Japan... )
    auch nicht ins Auge schauen...
    ... Profit über der Sicherheit eines ganzen Planeten.

    Japan:
    Reaktorbetreiber Tepco lehnte vor Fukushima-Katastrophe
    eine Tsunami-Simulation ab

    Weiterlesen
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    „Paradies auf Erden“: Experte überrascht mit Aussage zu Tschernobyl


    In Tschernobyl hat die radioaktive Strahlung nach Angaben des russischen Experten Michail Balonow in den seit der Nuklearkatastrophe vergangenen 32 Jahren deutlich abgenommen, und dort hat sich jetzt ein „Paradies auf Erden“ für die Natur herausgebildet.


    „Hier herrscht jetzt ein Paradies auf Erden für die lebendige Natur: Menschen gibt es dort keine, dafür aber wunderschöne Wälder, Flüsse und Seen“, sagte Balonow, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am russischen Institut für Strahlung und Hygiene, im Interview mit Radio UNO.

    Nach seinen Angaben ist das Risiko, in der Sperrzone heute eine Strahlungsdosis abzubekommen, minimal geworden. Viel stärker sei dagegen die Gefahr, die jetzt Wölfe und andere wilde Tiere in dem Umfeld des früheren AKW Tschernobyl für die Menschen darstellen.

    „Es ist die völlig wundervolle Natur der ukrainischen und weißrussischen Waldregion Polessje. Die Lebewesen haben sich dort auf ganz erstaunliche Weise entwickeln können“, ergänzte der Experte.

    Wie er ferner anmerkte, hatte man in früheren Jahren extra Przewalski-Pferde (Mongolische Wildpferde – Anm. d. Red.) und andere vom Aussterben bedrohte Tiere in die Tschernobyl-Sperrzone gebracht.

    Dabei hat sich dem Wissenschaftler zufolge die Havarie im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl von 1986 auf die Gesundheit von etwa 18 Millionen Menschen, die im näheren Umfeld des Kraftwerks leben, ausgewirkt. Unter ihnen sei eine Zunahme der Erkrankungen an Schilddrüsenkrebs zu verzeichnen. Indes habe es keine massenhaften Erkrankungen an anderen Arten von Krebs infolge der erhöhten Strahlungsbelastung gegeben, teilte Balonow mit.

    Selbst 32 Jahre nach der Tragödie im AKW Tschernobyl sinkt das Interesse an dieser Zone nicht. Die verlassenen Orte ziehen Stalker und Touristen aus dem In- und Ausland an. Erst Anfang April hatten die ukrainischen Behörden zwei Ausländer festgenommen, die sich illegal auf dem Territorium der mitten in der Sperrzone gelegenen und nach der Nuklearkatastrophe ausgesiedelten Stadt Prypjat aufhielten, wo seinerzeit die Mitarbeiter des AKW wohnten.

    Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 im Block vier des Kernkraftwerks nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis der Kategorie „katastrophaler Unfall“ eingeordnet.
    weiter: https://de.sputniknews.com/panorama/...kunft-experte/
    Hier wird "Paradies" mit natürlicher Selektion verwechselt!
    Kranke Pflanzen und Tiere sterben und die starken setzen sich durch! Die Menschen was in der Sperrzone leben haben diese Selektion auch durchgemacht!...auch auf dem Bikiniatoll ist das feststellbar!
    Bei Strahlung gibt es keine Toleranzwerte! ...diese gaukelt uns nur die Industrie vor!

    LG

  3. #23
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Atomunfälle und Auswirkungen

    Das sind ECHTEN UMWELTPROBLEME!!! nicht CO²!


    LG

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