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Thema: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    AW: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    Eine Möglichkeit gäbs noch @Sirius...

    Nehmen wir mal an der Duldungswisch wurde gleich beim eintreffen der Einsatzkräfte gefunden. Da wäre es doch Wahnsinn wenn man diesen Trumpf öffentlich
    macht. Nö ....da präsentiert doch besser eine falsche Fährte.....sowas kommt in der Praxis sehr oft vor.

    .....mal davon abgesehen....wieder mal ein Terroranschlag mit Identitätsnachweis des Täters vor Ort ? ......... Also ein radikalisierter Religiöser Fanatiker Islamischer Prägung wirds nicht gewesen sein...dann würd er vor Ort auf seine Jungfrauen im Paradies warten. Njet....er läuft davon ohne "Belohnung" oder "Alahu akbar" oÄ... Ich sehr da Zwei Mögliche Täter Beschreibungen : Ein wirklich wirklich verwirrtes Individuum.....oder einen Geist aus der Flasche....der nur kommt wenn man ihn braucht...fragt sich nur für was ? ......
    Die falsche Fährte könnte stimmen, siehe dazu:

    Nationalität des Täters genannt
    Bachmann will nach Anschlag Insider-Infos haben


    Hat Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann einfach geraten oder einen Informanten bei der Berliner Polizei? Ein Tweet legt diesen Verdacht nahe: Nur wenige Stunden nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wusste Bachmann schon die Nationalität des mutmaßlichen Täters.

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    Das steht in Widerspruch zu den Ermittlungsergebnissen der Berliner Polizei: Die fand den Pass des Tunesiers Anis Amri erst deutlich später, nämlich am Mittwoch. Seither läuft die Fahndung nach Amri auf Hochtouren. Zuvor war ein anderer Mann verdächtigt und anschließend freigelassen worden.
    Die Behörden haben noch keine Stellung zu Bachmanns Tweets abgegeben. Ein Sprecher sagte gegenüber dem "Tagesspiegel" lediglich, dass man der Sache nachginge.
    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/p...fos-haben.html
    Ich tippe trotzdem auf den "Geist aus der Flasche" (die Geschichte ist schon wieder so widersprüchlich!), die entsprechenden Maßnahmen werden wir noch sehen. Vermutlich hat man "vorausgedacht" und es könnte sich um etwas im Zusammenhang mit der Wahl 2017 handeln.

    LG
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  2. #42
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    Mutmaßlicher Berlin-Attentäter in Mailand bei Schusswechsel mit Polizei getötet!


    Bei einer Routinekontrolle nördlich von Mailand zog Anis Amri seine Waffe und verletzte einen Polizisten, bevor er selbst erschossen wurde.

    Doch auch nach dem raschen Ende der Fahndung haben die europäischen Polizeibehörden viel zu tun – die Terrorgefahr bleibt Freitagnacht, 3.00 Uhr: Vor dem Bahnhof des Mailänder Vororts Sesto San Giovanni halten zwei Polizisten einen Mann an und bitten ihn um seine Papiere. Doch statt seiner Dokumente zieht dieser eine Pistole aus dem Rucksack und eröffnet sofort das Feuer. Dazu ruft der der Mann "Allah ist groß" und "Polizisten-Bastarde". Einer der Polizisten wird an der Schulter getroffen, dessen 29-jähriger Kollege schießt zwei Mal auf den Angreifer und trifft ihn – tödlich, erklärt später der Mailänder Polizeichef Antonio de Iesu. Die beiden jungen Polizisten hätten sich vorbildlich verhalten und seien mutig gewesen; sie hätten den Mann, der allein über die dunkle Piazza gegangen sei, kontrolliert, weil er ihnen verdächtig vorgekommen sei. Der Mann, der den tödlichen Schuss abgab, steht erst seit neun Monaten im Polizeidienst und hat noch Probezeit.

    Sein Kollege wurde operiert, er schwebt nicht in Lebensgefahr. Noch mehrere Stunden lang war sich kaum jemand in Italien bewusst, dass in Sesto San Giovanni die Flucht des europaweit gesuchten Berliner Attentäters beendet worden war. Erst um 10.45 Uhr trat Innenminister Marco Minniti in Rom vor die Presse und gab offiziell bekannt, was Fingerabdrücke und biometrische Daten zuvor bestätigt hatten: Beim Erschossenen handelt es sich um den Tunesier Anis Amri – "ohne den Hauch eines Zweifels".

    Die Polizei geht nun der Frage nach, ob und welche Terrorkontakte Amri in Italien gehabt haben könnte. Laut Innenminister Minniti hatte Amri keinerlei Ausweispapiere bei sich, doch anhand von Bahntickets, die bei ihm gefunden wurden, hätten die Ermittler zumindest teilweise den Weg rekonstruieren können, auf welchem der mutmaßliche Attentäter von Berlin nach Sesto San Giovanni gelangt sei. Antiterrorchef Alberto Nobili sagte, Amri könnte geplant haben, nach Süditalien zu fahren, wo er 2011 erstmals europäischen Boden betreten hatte. Premier Paolo Gentiloni zeigte sich zufrieden: "Der Staat ist präsent, Italien ist präsent." Man dürfe die weitere Gefahrenlage aber nicht unterschätzen.
    weiter:http://derstandard.at/2000049798452/...zei-erschossen

    ...und alle glauben an den Weihnachtsmann!

    lg

  3. #43
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    Was ist das mal wieder für eine dubiose Story.
    Da kann man doch dran fühlen, dass da so einiges nicht stimmt.

    Persönliche Papiere des Täters werden am Tatort zwei Tage später gefunden.
    Natürlich sind die Fingerabdrücke drauf.
    Man kann den Täter eindeutig identifizieren.
    Es ist selbstverständlich ein gesuchter Terrorist.
    Es wird europaweit nach ihm gefahndet.
    Nach zwei Tagen machen italienische Polizisten eine Routine-Kontrolle und schwups, gleich ein Volltreffer.
    Anschlagstäter tot und das noch pünktlich vor dem Fest.

    Wie sie die Sache nun inszeniert haben, keine Ahnung.
    Mein Gefühl sagt mir jedoch, dass der wahre Täter nicht Täter sein durfte, nächstes Jahr ist Bundestagswahl.
    Wenn man bedenkt, was für ein Theater wir hier hätten, wenn der Amokfahrer ein Flüchtling gewesen wäre, den man über ein Jahr hier durchgefüttert hat...
    Und alles sah am Anfang danach aus und dann eine solche Wende in diesem Fall...
    Sehr zweifelhaft, oder
    ----------------------------------------------------------------------------------------------

    Wer NICHTS weiß, muss ALLES glauben.

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  4. #44
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    Zitat Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
    Was ist das mal wieder für eine dubiose Story.
    Da kann man doch dran fühlen, dass da so einiges nicht stimmt.

    Persönliche Papiere des Täters werden am Tatort zwei Tage später gefunden.
    Natürlich sind die Fingerabdrücke drauf.
    Man kann den Täter eindeutig identifizieren.
    Es ist selbstverständlich ein gesuchter Terrorist.
    Es wird europaweit nach ihm gefahndet.
    Nach zwei Tagen machen italienische Polizisten eine Routine-Kontrolle und schwups, gleich ein Volltreffer.
    Anschlagstäter tot und das noch pünktlich vor dem Fest.

    Wie sie die Sache nun inszeniert haben, keine Ahnung.
    Mein Gefühl sagt mir jedoch, dass der wahre Täter nicht Täter sein durfte, nächstes Jahr ist Bundestagswahl.
    Wenn man bedenkt, was für ein Theater wir hier hätten, wenn der Amokfahrer ein Flüchtling gewesen wäre, den man über ein Jahr hier durchgefüttert hat...
    Und alles sah am Anfang danach aus und dann eine solche Wende in diesem Fall...
    Sehr zweifelhaft, oder
    Es gibt nicht mehr viel zu sagen, das Drehbuch ist fast abgearbeitet!
    Zum Abschluß kommt, wie immer, die Schmuddelecke.
    Nun wird noch eine Weile ausgegraben, wie schlimm dieser Mensch war und was er schon alles angestellt hat.
    Damit wird die "Logik" der einfach gestrickten Mitbürger "erfüllt", dass alles, so wie erzählt, richtig war und er natürlich zu recht erschossen wurde.
    Dann geht der Fall in die Versenkung, bis wieder ein Geheimdienst meint, man müsste mal wieder was machen ....... für Gott und die Welt!

    LG

    P.S. Ich finde es schon mehr als sarkastisch, wenn in der Presse so ein Bild auftaucht!

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    Sister Act = Schwester Tat (Nizza) bzw. könnte man Act auch großzügig als Schauspiel übersetzen!
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  5. #45
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    Sister Act = Schwester Tat (Nizza) bzw. könnte man Act auch großzügig als Schauspiel übersetzen!
    ...hallo @AreWe?, habe in der FAZ auch so ein ähnliches Foto gesehen, ist eine Art Hinweis oder "Freud'scher Versprecher" der Journalisten!

    Das wurde alles so genial chaotisch geplant das keiner mehr die Drahtzieher festnageln kann!
    Inländische oder ausländische -Geheimdienste? -Regierungen? -NGOs? ...Was über bleibt ist nur der unerträgliche Gestank von Staatsterror!
    ...und es läuft weiter nach diesem Schema! Wir werden überrannt und sagen noch dafür Dankeschön!

    Noch ein Beitrag von KenFM!

    KenFM über: Ausweise als Beweise



    lg

  6. #46
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    Noch ein Beitrag von KenFM!
    Guter Kommentar von ihm!
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  7. #47
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    "Terror-Fakenews" - Von Berlin bis nach Ankara!

    ...eine Darstellung von Trolls_of Vienna



    Terrormeldungen, Terrormeldungen, Terrormeldungen ...

    Freimaurerische Zufälle beim „Anschlag“ am Berliner Weihnachtsmarkt und eine schöne Bescherung in Ankara, welche wir nun analysieren wollen. Dieses Video beinhaltet meine persönliche Meinung. Ich bitte Ermittler sich diese Analyse anzusehen und Kritiker sie zu widerlegen.

    "Ich will nur, dass die Wahrheit herauskommt" - Nur el-Houda (, Mutter von Anis Amris).

    Das Quellenwerk folgt.

    Schöne Feiertage und liebe Grüße!
    Oliver Zumann
    lg

  8. #48
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    Anschläge: „Es gibt immer eine Wahrheit hinter der Wahrheit“

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr

    Der Dokumentarfilmer Moritz Enders mahnt zu kritischer Distanz in der Beurteilung von Attentaten und Anschlägen. Es gäbe immer Interessen, die nicht im Zuge der ersten Ermittlungen ans Licht kommen.


    Ein vermummter Mann verlässt am 23.12.2016 in Berlin in Begleitung von Polizisten und Journalisten schnell eine Moschee in der Perleberger Straße. (Foto: dpa)

    Ist Anis Amri tatsächlich für den Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt verantwortlich? Moritz Enders, Autor einer TV-Dokumentation über das Papstattentat von 1981, hält Zweifel für berechtigt. Es gebe immer eine Wahrheit hinter der Wahrheit und dahinter wieder eine andere Wahrheit. Und diejenige Wahrheit, die der Öffentlichkeit präsentiert wird, müsse nicht die tatsächliche Wahrheit sein.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Im vergangenen Jahr lief im ZDF Ihre Dokumentation „Schüsse auf dem Petersplatz“, die sich mit dem Attentat auf Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981 auseinandersetzt. Darin ging es unter anderem um das Zusammenwirken westlicher Geheimdienste mit terroristischen Gruppierungen. Sehen Sie hier Parallelen zu unserer heutigen Zeit?

    Moritz Enders:
    Der Ermittlungsrichter Rosario Priore, der das Papstattentat dreizehn Jahre lang untersucht hat und der ein sehr lesenswertes Buch über den internationalen Terrorismus geschrieben hat, hat mir gesagt, dass fast jeder größere terroristische Akt Staatsterrorismus sei. Wenn wir uns in die Zeit der siebziger und frühen achtziger Jahre zurückversetzen, also die Zeit, mit der mein Kollege Werner Köhne und ich uns für den Film beschäftigt haben, muss ich sagen, dass an der Aussage von Priore etwas dran ist. Besonders in der Türkei und in Italien, zwei Ländern, die für die USA strategisch immens wichtig waren, wurde die sogenannte „Strategie der Spannung“ verfolgt. Darunter ist zu verstehen, dass Attentate und politisch motivierte Morde zumindest unter Mithilfe der Geheimdienste ausgeübt worden sind. In der Türkei führte die instabile Lage im Jahr 1980 zum Militärputsch, in Italien wurde eine Beteiligung der kommunistischen Partei an der Regierung verhindert. Natürlich leben wir heute in anderen Zeiten. Trotzdem sollte es sich lohnen, ein paar ganz konkrete Fragen zu der terroristischen Bedrohung und den Anschlägen in unseren Tagen zu stellen.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Welche Fragen wären das?

    Moritz Enders:
    Nehmen wir den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Was hier zunächst verblüfft ist, dass der vermeintliche Attentäter schon wieder seine Ausweispapiere im Tatfahrzeug liegengelassen haben soll. Hier ist ein Pattern zu erkennen, das sich seit den Anschlägen vom 11. September 2001 über die Attacken auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ und die Vorfälle von Paris und in Nizza immer wieder wiederholt. Wie wahrscheinlich ist das? Ich habe in meine Suchmaschine einmal den Begriff „Wahrscheinlichkeitsrechnung“ eingegeben und gelernt, dass man bei einem „mehrstufigen Zufallsexperiment“ jedes Zwischenergebnis mit dem Ausgangswert multiplizieren soll. Wenn Sie mit einem ungezinkten Würfel würfeln, ist die Chance, dass Sie eine Sechs würfeln, eins zu sechs. Die Chance, dass Sie zwei Mal hintereinander eine Sechs würfeln ist aber nicht eins zu zwölf, sondern 1 zu 36. Wenn Sie fünf Mal hintereinander würfeln wäre die Chance, dass Sie fünf Mal eine Sechs würfeln 1 : 7776. Mit anderen Worten, sie läge bei 0.0001286%. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass sämtliche Täter ums Leben gekommen sind. Zumindest bei den vermeintlichen Attentätern auf Charlie Hebdo und vor allem bei Anis Amri war das alles andere als selbstverständlich. Wie wahrscheinlich ist es, dass Amri zwei Tage nach der Tat in der Nähe von Mailand zufällig in eine Polizeikontrolle gerät? Und wie wahrscheinlich ist es, dass er dabei das Leben verliert?

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Mit Statistik können Sie einen solchen Fall aber nicht aufklären.

    Moritz Enders:
    Kennen Sie die Legende vom Schachbrett und den Weizenkörnern? Bei Wikipedia steht, dass der Erfinder des Schachspiels bei einem Despoten einen Wunsch frei hatte. Ich zitiere: „Dieser wünschte sich Weizenkörner: Auf das erste Feld eines Schachbretts wollte er ein Korn, auf das zweite Feld das Doppelte, also zwei, auf das dritte wiederum die doppelte Menge, also vier und so weiter. Der König lachte und war gleichzeitig erbost über die vermeintliche Bescheidenheit des Brahmanen.“ Das Problem bei derartigen Wachstumskurven ist allerdings, dass sie exponentiell verlaufen. Nach 64 Feldern kommen Sie laut Wikipedia bei 18, 45 Trillionen Reiskörnern an. Anders ausgedrückt: Bei etwa 730 Mrd. Tonnen. Das entspräche – laut Wikipedia – etwa der 1200-fachen weltweiten Weizen-ernte des Jahres 2004. Aber um bei unserem Beispiel mit dem Würfel zu bleiben: Selbst wenn Sie es für doppelt so wahrscheinlich hielten, dass die vermeintlichen Täter ihre Ausweise im Fluchtauto vergessen oder bei sich tragen als dass sie dies nicht tun – oder dass der Reisepass eines der Attentäter auf die Twin Towers neben den geschmolzenen Stahlträgern unbeschadet überdauert hat – also bei 66 % im Einzelfall, läge die Wahrscheinlichkeit, dass es – in einer fünfstufigen Versuchsreihe – alle tun, nur bei 13 %. Aber Sie haben natürlich Recht: Mit Statistik lässt sich rein gar nichts beweisen.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Also wozu das Ganze?

    Moritz Enders:
    Für mich gibt es noch einige offene Fragen, die diskutiert werden sollten, bevor man voreilige Schlüsse zieht. Wie soll der Anschlag denn konkret abgelaufen sein? Wann genau ist der polnischen Lastkraftwagenfahrer gestorben, dessen Fahrzeug ja entführt worden ist? Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt, mit Amri kämpfend, der gleichzeitig den LKW steuerte? Wurde Amri dabei nicht verletzt? Wie konnte Amri den Tatort verlassen? Zu Fuß, mit der BVG oder gab es ein Fluchtauto, das auf ihn wartete? Die Frontscheibe des LKW scheint ja demoliert gewesen zu sein. Hat Amri das alles unverletzt überstanden? War er unversehrt, als er in der Nähe von Mailand auf die Polizisten stieß? Und vor allem: War es Amri überhaupt?

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Wer aber könnte denn ein Interesse an einem derartigen Attentat haben? Der IS?

    Moritz Enders:
    Der Fall müsste zunächst einmal kriminalistisch aufgelöst werden. Mit vorschnellen Festlegungen auf eine Variante laufen wir Gefahr, andere Möglichkeiten a priori auszuschließen. Ich habe gehört, dass sich der IS zwischenzeitlich zu dem Anschlag bekannt hat. Aber wo genau kam diese Information her? Über welche Website wurde sie verbreitet? Nach meinem Dafürhalten gibt es eine ganze Reihe von Varianten, die man sich anschauen könnte. Entweder Amri war es tatsächlich, er agierte allein und tat dies im Auftrag des IS. Oder er agierte allein, hatte mit dem IS nichts weiter zu tun und der IS hat sich nachträglich zu dem Anschlag bekannt. Oder Amri agierte allein und eine unbekannte dritte Partei hat die Tat dem IS über ein fingiertes Bekennerschreiben unterschieben wollen. Oder Amri hatte bei der Tat einen oder mehrere Komplizen, die ihm dabei geholfen haben könnten, den LKW- Fahrer in Schach zu halten. Oder Amri war es gar nicht und eine unbekannte dritte Partei hat seine Duldungsbescheinigung im LKW deponiert. Oder, oder, oder. Inzwischen ist die Tat ja politisch eingeordnet worden, aber die Täterschaft von Amri ist für mich nicht bewiesen. Als mein Kollege Werner Köhne und ich die Doku über das Papstattentat von 1981 gedreht haben, sind wir auf ein ähnliches Phänomen gestoßen. Es galt zwischenzeitlich als ausgemacht, dass der bulgarische Geheimdienst hinter dem Attentat steckte. Heute wissen wir, dass dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so war.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Wie konnte es zu dieser Fehleinschätzung kommen?

    Moritz Enders:
    Offensichtlich wurde der Attentäter, Ali Agca, im Gefängnis von Mitarbeitern des italienischen Geheimdienstes aufgesucht und mit Informationen versorgt, die ihm halfen, einen Bulgaren, den man sich als Sündenbock ausgesucht hatte, zu belasten.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Und Sie glauben, Anis Amri sei auch so ein Sündenbock?

    Moritz Enders:
    Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung. Vielleicht ist ja der Anschlag auf dem Breitscheidplatz tatsächlich so abgelaufen wie es uns die meisten Medien nahelegen. Vielleicht begnügen wir uns ja damit. Dann bleibt eine diffuse Angst vor Terrorismus zurück. Andere Varianten werden dann nicht mehr diskutiert. Das „Gladio“-Netzwerk, eine Untergrundbewegung der Nato, die in Attentate verwickelt war, ist ja auch erst Anfang der 90´ger Jahre aufgeflogen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie bereist über Jahrzehnte ihr Unwesen getrieben.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Ein Terrorismus also, der ferngesteuert und instrumentalisiert wird?

    Moritz Enders:
    Wir können ja alles so schlucken, wie es uns präsentiert wird: Durchgeknallte Einzeltäter oder Terroristen richten Massaker an, in Paris, in Nizza und jetzt in Berlin. Oder wir fragen uns, was zur Zeit schief läuft, beispielsweise in Nordafrika und im Nahen Osten. In Syrien arbeiten westliche Geheimdienste ja offensichtlich mit zahlreichen Gruppierungen zusammen, die Präsident Assad stürzen sollen. Es wäre aberwitzig, darin etwas anderes zu sehen als einen geopolitischen Konflikt, bei dem es um Rohstoffe und Pipelines geht, der aber indirekt auch gegen Russland gerichtet ist. Damit wird eine Agenda verfolgt, die schon lange ausgearbeitet worden ist, lange bevor der Krieg um Syrien entbrannt ist. Jetzt, wo die syrischen Truppen Aleppo von den Söldnern zurückerobert haben, drohen den westlichen Staaten die Felle davonzuschwimmen. Um so mehr, wenn es eine Verständigung zwischen Russland und der Türkei geben sollte. Vor diesem Hintergrund kam für mich die Ermordung des russischen Botschafters in Ankara, Karlov, nicht überraschend.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Immerhin hat der Mörder von Karlov ja ebenfalls das Leben verloren.

    Moritz Enders:
    Das bedeutet aber nicht, dass er nicht instrumentalisiert worden ist. Viel-leicht ist diese zeitliche Nähe ja auch nur zufällig. Vielleicht hatte die Ermordung von Karlov ja nichts mit der Situation in Aleppo und der sich abzeichnenden Annäherung zwischen Russland und der Türkei zu tun. Aber die Zufälle häufen sich. Der Abschuss eines russischen Militärflugzeugs an der türkisch-syrischen Grenze vor einigen Monaten und der Angriff US-amerikanischer Kampfjets auf die syrische Armee vor einigen Wochen fallen ebenfalls in diese Kategorie. Möglicherweise ist auch der Tod des Nato- Rechnungsprüfers Yves Chandelon in diesem Zusammenhang zu sehen. Laut türkischen Medien soll Chandelon herausgefunden haben, dass – ich zitiere – „ein „europäischer Geheimdienst“ über Privatfirmen Terrororganisationen finanziert und sie entlang eigener Interessen in Europa einsetzt. Der betroffene Dienst soll zu einem Staat gehören, das sowohl Nato-Mitglied als auch EU-Mitglied sei.“

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Jetzt mischen Sie aber militärische Attacken, Morde und Terrorismus…

    Moritz Enders:
    Die Frage ist doch, ob wir Terrorismus isoliert betrachten oder ob wir ihn als ein Herrschaftsinstrument ansehen, dessen sich Geheimdienste und Staaten bedienen können – so wie sie auch auf andere Methoden zurückgreifen: Medien – und Propagandakampagnen, Desinformation, Sanktionen oder ähnliches. Dies alles ist Begleitmusik zu größeren geopolitischen Auseinandersetzungen. In den 70´ger und 80´ger Jahren des vorigen Jahrhunderts war dies der Kalte Krieg. Heute geht es um die Kontrolle des rohstoffreichen Mittleren Ostens. Zudem sollen ein Erstarken Russlands und ein friedliches Zusammenleben zwischen Russland und der EU verhindert werden. Es ist aber möglich, dass sich der Fokus der US-amerikanischen Politik in der nächsten Zeit verschieben wird. Möglicherweise geht es dann ja nicht mehr so sehr gegen Russland und vermehrt gegen China.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Terrorismus und geheimdienstliche Aktivitäten lassen sich also nicht sauber voneinander trennen?

    Moritz Enders:
    In den 70´ger und 80´ger Jahren gab es da eindeutige Überschneidungen. Was unsere heutige Zeit anbelangt, so ist das, so weit ich weiß, noch nicht dokumentiert. Das ist allerdings keineswegs überraschend, auch die Machenschaften von Gladio kamen seinerzeit je eher zufällig ans Licht. Um einen unserer Gesprächspartner aus der Dokumentation über das Papstattentat zu zitieren: „Es gibt immer eine Wahrheit hinter der Wahrheit und dahinter wieder eine andere Wahrheit und irgendwann kommt man vielleicht darauf, dass die erste Wahrheit die tatsächliche Wahrheit ist.“ Oder auch wieder nicht. Ein gesundes Misstrauen gegenüber vorschnellen Erklärungen werde ich mir also bewahren. Letzten Endes kann man sich ja immer die Frage stellen: Cui bono? Wem nützt das Ganze?

    Moritz Enders
    arbeitet als Journalist, Autor und Regisseur für TV- Dokumentationen.
    Cui bono? ...die Liste ist lang!
    ..und wenn der Fall jetzt langsam abgelegt wird, ... ab der 3. Reihe bleiben die echten Initiatoren weiter unsichtbar im Hintergrund!

    lg

  9. #49
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    Anis Amri: Was wusste der Bundesverfassungsschutz? Aktuelle Stunde 28.12.2016 - Bananenrepublik




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    Kölner Polizei wehrt sich gegen "racial profiling"-Vorwurf


    Köln. Polizisten haben in der Silvesternacht in Köln mehrere hundert Männer festgesetzt, vornehmlich nordafrikanischer Herkunft.

    Ein Jahr nach den massiven sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht hat Köln unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen ins neue Jahr gefeiert. "Die umfangreiche Vorbereitung war richtig und notwendig", sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies am frühen Sonntagmorgen. Allein in der Kölner Innenstadt waren rund 1500 Beamte eingesetzt, die vermehrt Personalien kontrollierten.

    Eine erste Zwischenbilanz von Polizei und Stadt in der Nacht fiel verhalten positiv aus: Die Beamten hätten "durch konsequentes Einschreiten" ähnliche Straftaten wie in der vorhergehenden Silvesternacht verhindert, so Mathies. "Wir hatten Personengruppen, die vergleichbar aggressiv waren." Erneut seien mehrere hundert junge Nordafrikaner nach Köln gereist. Der große Unterschied zum Jahr davor sei gewesen, dass die Polizei diesmal konsequent eingeschritten sei. WEITER: https://www.waz.de/region/polizei-se...209136391.html
    "racial profiling" ??? Spinnen die Mult-Kulti ???


    ein Kommentar:
    Im Gutmenschenlager ist nun natürlich die Empörung über die rassistische Polizei grenzenlos. Dieses Lager hätte wohl lieber 2.000 Vergewaltigungen in Kauf genommen, um ja nicht rassistisch zu werden. Da kann man wieder sehen: Ohne Rassismus ist eine bunte Gesellschaft mörderisch und selbstzerstörend. Ganz ohne Rassismus geht es eben nicht! Vor allem, wenn man so dumm wie unsere Demokratten ist und die Zuwanderung aus der aggressivsten Gegend der Welt mit der Entsendung von Bundesmarineschiffen maximiert.
    An Frau Kraft und an Frau Reker: Was wollt ihr nun? Wenige Vergewaltigungen oder Massen von Vergewaltigungen, aber keine rassistische Polizei?
    Video - Berlin Silvester: Szenen wie im Krieg

    Ein Video von der Silvesternacht aus Berlin, Stadtteil Wedding, zeigt Szenen wie im Krieg. Wild um sich schießende Typen, welche Feuerwerkskörper bewusst horizontal auf Menschen richten. Fußgänger versuchen, sich mit Schutzschilden in Deckung zu bringen.

    Während die Medien von einem friedlichen Silvester sprechen, muss man sich wundern, dass es nicht mehr Verletzte gab. In einigen Berliner Stadtteilen ereigneten sich Szenen wie im Krieg.
    Das Video zeigt die Nacht im Berliner Stadtteil Wedding. Auch in Neukölln soll es eine Art Kriegszustand gegeben haben. Feuerwerkskörper wurden gezielt horizontal abgeschossen um offenbar Menschen zu treffen. Das kurze Video zeigt die Brutalität der Nacht, die mit Silvester kaum was zu tun hat.
    Ab etwa 1:10 hört man "Allahu akbar" ( ‚Gott ist am größten‘)




    von:http://www.mmnews.de/index.php/polit...n-wie-im-krieg

    lg

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