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Thema: Landschenkungen in Russland durch Putin - Globale Evolution?

  1. #1
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    Landschenkungen in Russland durch Putin - Globale Evolution?

    Eine "merkwürdige" Geschichte!

    Ich fange mit dem aktuellen "Aufhänger" an und gehe dann rückwärts.

    Beim Lesen der Überschrift kommt schon mal das erste "Hää???"

    Mehrheit der Briten: Entweder Brexit oder ... Russland

    Laut einer von der britischen Zeitung „Daily Express“ geführten Umfrage sehen 80 Prozent der Briten Russland als Alternative zur EU und überlegen ernsthaft eine Möglichkeit der Auswanderung nach Sibirien.

    Die Zeitung hat an mehr als 22 000 Briten folgende Frage gerichtet: Würden Sie nach Russland im Tausch gegen das Land umsiedeln? 78 Prozent der Menschen antworteten positiv darauf.
    Die Briten seien fasziniert von der märchenhaften Natur des Fernen Ostens sowie von dem merkwürdigen Vorschlag der russischen Regierung – 3.000 Quadratmeter Bauland an jeden Freiwilligen zu verschenken.
    „Hier steckt ein gewisses Maß an Romantik. Die Idee der Rückkehr zur Natur in diesem abgelegenen Gebiet. Ein guter Vorwand, unsere Tapferkeit auf die Probe zu stellen.“
    Einer der Befragten äußerte, dass ein Übersiedeln nach Russland „bestimmt vorteilhafter als ein Leben unter der EU-Herrschaft von Cameron und Corbyn ist.“Die russische Botschaft in Großbritannien informierte den Daily Express über „eine bestimmte Anzahl an Interessenten aus dem Königsreich für das russische Projekt“.

    „Wir verspüren eine Art von Enttäuschung über das Vereinigte Königsreich, über die britische Lebensweise. Wir sind alle subordiniert, wir wissen nicht was uns erwartet“.
    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte das „Entwicklungsprogramm 2025“ veröffentlicht, das Landschenkungen für Umsiedler in den Fernen Osten und an den Baikalsee voraussieht. Das Ziel der Regierungsinitiative ist, den Bevölkerungsschwund in fernen Regionen des Landes aufzuhalten.

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/gesellscha...#ixzz48bhJLakz
    Nächste Fragen:
    Wieso wissen scheinbar übermäßig viele Briten von dieser Landschenkung??? Politisch hoch interessiert??? Und wieso denken die alle so???

    LG
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  2. #2
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    Bevölkerungspolitik in Russland

    Auf nach Sibirien! Im Wilden Osten wird Land verschenkt!

    Moskau. Um den Bevölkerungsschwund im russischen Fernen Osten und am Baikalsee zu stoppen, will der russische Staat Neusiedlern in Sibirien jeweils 3.000 Quadratmeter Bauland schenken. Das sieht das neue Entwicklungsprogramm 2025 vor.

    Das "Entwicklungsprogramm 2025" der Regierung Putin war in der vergangenen Woche veröffentlicht worden. Es sieht Landschenkungen für Umsiedler in "wenig bevölkerten Gebieten" des Fernen Ostens und des Baikalsees vor. Jeweils 3.000 Quadratmeter Bauland sollen einmalig kostenlos für Hausbau zur Verfügung gestellt werden.

    In dem Programm heisst es, die Landschenkung sei "einer der zusätzlichen Hebel zur Bindung der Bevölkerung im Fernen Osten und am Baikalsee".

    In der Diskussion sind auf Regierungsebene verschiedene Ansätze zur Förderung der Migration in Richtung Osten schon seit einem halben Jahrzehnt. Die Ergebnisse sind mager.

    Geschenkte 3.000 Qaudratmeter Wald pro Nase, die sich in den endlosen Weiten Sibiriens recht kümmerlich ausnehmen, dürften wohl kaum ausreichen, um die Migrationsrichtung umzukehren und den Bevölkerungsschwund aufzuhalten.

    Seit dem Zusammenbruch der UdSSR 1991 nimmt die Bevölkerung Sibiriens besorgniserregend rapide ab. Hauptursachen sind hohe Sterberaten, geringe Geburtenraten und Abwanderung. Gegenwärtig leben hinter dem Ural noch etwa 11 Millionen Menschen bzw. 7,8 % der russischen Gesamtbevölkerung.

    Von 1991 bis 2007 sind laut "Entwicklungsprogramm 2025" aus dem Fernen Osten mehr als 1,3 Millionen und aus der Baikalregion 600.000 Menschen in den europäischen Teil Russlands ausgewandert.

    Jetzt gehe es darum, die "Arbeitskraft-potential" durch "Umverteilung innerhalb des Landes" und "Heranziehung von Kadern aus dem Ausland" zu erhalten und zu entwickeln.

    Quelle: http://www.aktuell.ru/russland/panor...enkt_2918.html
    Sensation in Russland! 1 Hektar Land auf Lebzeiten im Fernen Osten

    Verfasst von Erdenherz.
    Eine Neuigkeit verbreitete sich heute wie ein Lauffeuer in den russischen Medien: der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin hat der Idee zugestimmt, jedem Bürger des Fernen Ostens, einen Hektar Land zu übertragen.
    Der Ferne Osten ist einer von 8 (mit Krim 9) Föderationskreisen Russlands, mit einer Fläche von mehr als 6,2 Mio. Quadratkilometern (was etwas mehr als ein Drittel der gesamten Föderation ausmacht). Diese Region ist ein unendlich weites Land und eines der am dünnst besiedelsten Gebiete der Erde: 1 Einwohner pro km² – 6 Millionen Menschen zusammen.
    Der Präsident sieht zum einen die Entwicklung und Besiedelung des Fernen Ostens vor, zum anderen geht es darum, als Staat unabhängig von auslänischen Lebensmittelexporten zu werden. Gefördert werden auch kleinere Agrar- und Forstwirtschaftsunternehmen. Das Besondere an dem neuen Gesetz: Im Gegensatz zu früheren Gesetzen zur Förderung der bäuerlichen Familienkultur, durch die russischen Bürgern steuerfreie Landstücke für den Gemüseanbau zur Verfügung gestellt wurden (und werden), gibt es im Fernen Osten nun auch die Möglichkeit ein Haus auf diesem Land zu errichten.
    Nach dem einem Menschen, einer Familie oder einer Firma kostenlos ein Hektar Land (10.000m²) übertragen wurde, soll (nach) 5 Jahre(n noch einmal) kontrolliert werden, ob das Landstück auch tatsächlich bewirtschaftet wird. Danach wir das Land (wenn es gut gepflegt wird) demjenigen übertragen.
    Bereits vor kurzem schrieb die „Agrarzeitung“, dass in Russland ab 2015 die biologische Landwirtschaft gesetzlich geregelt werden soll. Laut dem Außenbüro des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA), sind mehr als 50% der Russen bereit, Bioprodukte zu kaufen (bisher lag der Marktanteil bei 0,1%).
    Der Oblast Belgorod, an der Grenze zur Ukraine, war den Ideen Anastasias als erstes gefolgt. Dort leben bereits Familien wieder auf einem 1 Hektar großen Familienlandsitz…




    Quelle: https://erdenherz.wordpress.com/2015...-fernen-osten/
    Grenze zur Ukraine?????????????

    Putin bewilligt Verteilung von freiem Land an Bewohner in Russlands Fernem Osten

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Idee der freien Verteilung von Land an jeden Einwohner im Fernen Osten Russlands bewilligt.


    Jup, wir wiederholen das Ganze nochmal, damit es auch wirklich ankommt: Putin will Land verschenken! Welcher der westlichen Staatsführer würde überhaupt je auf so eine Idee kommen? Das einzige was die Westmächte gut können, ist die Menschen zu bestehlen, arm zu machen, wie Sklaven arbeiten zu lassen, zu vertreiben, zu ermorden und dabei alles zu zerstören, was ihnen im Weg steht, während sie lügen, dass sich die Balken biegen um das Offensichtliche zu verstecken - nur damit sie ihre Taschen immer voller stopfen können. Gut, es gibt Ausnahmen, bspw. den Präsidenten von Uruguay, José Mujica, der 90% seines Gehalts verschenkt und sagt: "Mir geht es gut mit dieser Menge; mir muss es gut gehen, weil es viele Uruguayaner gibt, die mit viel weniger leben." Auch die Präsidenten John F. Kennedy und Herbert Hoover verzichteten auf ihr Gehalt. Was für ein krasser Unterschied zu den obszönen Geldmengen, die durch heutige Staatsführer verprasst werden, während ihre Bevölkerungen immer ärmer werden.

    © Presidential Press and Information Office

    Aber kommen wir zu den Details von Putins geplanten Landschenkungen.

    Yuri Trutnev, der Vize-Ministerpräsident und Repräsentant des Präsidenten Bundesdistrikt von Russlands Fernem Osten sagte Folgendes:
    "Wir wollen anbieten, einen Mechanismus zu begründen, um jedem Einwohner des Fernen Ostens und jedem, der in den Fernen Osten kommen möchte, 1 Hektar Land zu geben, das für Landwirtschaft, zur Gründung eines Unternehmens, zur Forstwirtschaft und Jagd benutzt werden kann."
    Es begann damit, dass Trutnev Putin über die positiven Ergebnisse des Bundesdistrikts im Jahr 2014 in Kenntnis setzte und anmerkte, dass es "der Anfang eines Trends" ist, was zu einer Diskussion über Entwicklungsmöglichkeiten in der Region führte. Trutnev zitierte z.B. den Anwachs der Bevölkerung von 1100 und einer Abnahme der Abwanderung aus der Region von 27000 auf 20000 Menschen.

    TASS zitierte den Vize-Prämier Trutnev:
    "Dennoch handelt es sich um den Beginn eines Trends. Darum wollen wir Ihnen eine Maßnahme zur Überlegung vorlegen, die unserer Meinung nach dabei helfen würde, diesen Trend des Einströmens von Menschen in den Fernen Osten zu verstärken"
    Ihm zufolge befinden sich derzeit 614 Millionen Hektar Land verschiedener Kategorien in Staatsbesitz.

    Der Botschafter räumte ein, dass "es Schwierigkeiten in der Verteilung von Land um Großstädte herum gebe, weil es sich um ein konkurrierendes Umfeld, hochgradige Infrastruktur-Entwicklungen handelt, die der Korruption und dem Missbrauch anheimfallen könnten." Das Land um die Städte herum mache nur 1.18 % des gesamten Landes aus.

    "Offensichtlich, aus der Sichtweise von Verkäufen an ausländische legale Körperschaften und Individuen, werden wir eine sekundäre Verbreitung begrenzen", so der Vize-Prämier.

    Wladimir Putin kommentierte:
    "Die Idee an sich ist richtig und wurde in Russlands Geschichte bereits in Sibirien implementiert. Doch die moderne Landwirtschaft, die moderne Wirtschaft sind etwas anders, also müssen wir es sorgfältig auswerten, wir müssen alle Details durchdenken."
    Putin weiter:
    "Wir müssen uns anschauen, wo sich diese Ländereien befinden, wie ihre Qualität aussieht, ob 1 Hektar genug ist im Fernen Osten. Es wird einige Bedingungen für die Nutzung geben müssen, die Voraussetzung, dass das Land auch genutzt wird. Ansonsten könnte man das Land nehmen, es aber in den nächsten Jahrzehnten nicht nutzen. Dies wirft viele Fragen auf, die zusätzlicher Untersuchung bedürfen."
    Und Trutnev sagte zu, dass alle Fragen bearbeitet und die entsprechenden Vorschläge vorbereitet werden. Die Regierung wird also das Schicksal des Landes um die Städte herum separat bestimmen.

    Unter den Vorschlägen befindet sich z.B. eine Bereitstellung von Land für 5 Jahre, das im Falle der Nutzung durch den Besitzer für ihn gesichert wird, und im Falle der Nicht-Nutzung "zurückgenommen" wird.

    Putins vollständige Stellungnahme kann hier auf Englisch nachgelesen werden.

    Quelle: https://de.sott.net/article/16071-Pu...s-Fernem-Osten
    ... und weitere interessante Ansätze!

    Liebe Grüße
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  3. #3
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    Anastasia - Bücherreihe

    Band 8 Teil 1: Neue Zivilisation

    Der Samen für eine individuelle und kollektive Wende zum Guten liegt in der Rückbesinnung auf natürliche Werte. Hierbei spielen das eigene Stück Land für jede Familie und die schöpferische Berührung mit Mutter Erde eine entscheidende Rolle. Anastasias starke Zukunftsvisionen malen eine blühende Zukunft für unseren Planeten und für eine neue Zivilisation, die bereits beginnt, Wurzeln zu schlagen.

    Quelle: http://www.anastasia-de.eu/de/buecher
    Fragen:

    Haben die Bücher (Anastasia?) Putin beeinflusst oder war es umgekehrt?
    Spielt der Ukraine-Putsch in der Geschichte eventuell auch eine Rolle?

    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (14.05.2016 um 10:53 Uhr)
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  4. #4
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    Ausrufezeichen Moskau: Ab sofort ein Hektar Land gratis für Bürger im Fernen Osten

    In Russland beginnt ab 1. Juni die erste Etappe der Vergabe von Bodengrundstücken im Föderationskreis Ferner Osten - in den nächsten vier Monaten können interessierte Bürger in mehreren Pilotregionen des Fernen Ostens einmal einen Hektar Land gratis erhalten.

    Das Gesetz „Über die Besonderheiten der Vergabe von Bodengrundstücken an Bürger im Föderationskreis Ferner Osten“ (Gesetz über den „fernöstlichen Hektar Land“) bietet einem jeden Bürger die Möglichkeit, umsonst einen Hektar Land aus staatlichem oder Gemeindeeigentum im Fernen Osten auf Lebenszeit zu bekommen.

    Laut Gesetz wird das Grundstück für fünf Jahre zur Nutzung überlassen. Der Nutzer wird verpflichtet sein, nach drei Jahren darüber Rechenschaft abzulegen, wie er dieses Land nutzt. Sollte es nicht bewirtschaftet sein, ist der Bürger verpflichtet, es zurückzugeben. Bei gebührender Nutzung kann es nach fünf Jahren dem Bürger als Eigentum übertragen oder zur Pacht überlassen werden.
    Bei Waldgrundstücken wird indessen nur ein Pachtrecht gewährt, bei guter Bewirtschaftung kann es nach zehn Jahren ins Eigentum der Bürger übergehen.
    Ab dem 1. Juni 2016 können Bewohner des Fernen Ostens in Pilotgebieten ihrer Region ein Hektar Land umsonst zur Nutzung bekommen. Ab 1. Oktober 2016 wird das Gesetz für das gesamte Territorium des Föderationskreises Ferner Osten gelten, und ab 1. Februar 2017 sollen alle Bürger Russlands die Möglichkeit haben, ein Hektar Land im Fernen Osten in Nutzung zu nehmen.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte im Januar 2015 der Idee zugestimmt, jedem Bürger des Fernen Ostens einen Hektar Land zu übertragen. Es geht insgesamt um die Entwicklung der fernöstlichen Region Russlands und darum, Menschen zu bewegen, sich in diesem dünn besiedelten Gebiet des Landes niederzulassen.
    Nach den Angaben des Ministeriums für die Entwicklung des Fernen Ostens vom 30. Mai würden neun Prozent der Bürger Russlands erwägen, die Möglichkeiten des Gesetzes über den „fernöstlichen Hektar Land“ zu nutzen und in den Osten des Landes überzusiedeln.
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  5. #5
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    Russland: Neun Prozent der Staatsbürger bereit, am Fernost-Besiedlungsprogramm teilzunehmen

    Rund neun Prozent aller Russen sind laut einer Studie bereit, im Rahmen des von Moskau geförderten Programms zur Besiedlung Ostrusslands umzuziehen. Der russische Staat gibt seinen Bürgern die Möglichkeit, umsonst bis zu einem Hektar Land zu erwerben. Die östlichen Regionen der Föderation sollen auf diese Weise verstärkt bevölkert und besiedelt werden.
    Die russische Headhunting-Webseite Superjob.ru schloss eine Studie ab, wonach neben jenen, die bereit sind, umzusiedeln, weitere 22 Prozent aller Befragten darüber nachdenken, sich für das staatliche Siedlungsprogramm zu bewerben. Ein weiteres Drittel sagte, man wäre nicht bereit, umzuziehen.
    Obwohl die Ergebnisse richtungsweisend sind und auf ein zunehmendes Interesse hinweisen, ergab die Umfrage auch, dass zahlreiche Russen mit dem neuen Besiedlungsprogramm mehrheitlich noch nicht vertraut sind. Rund zwei Drittel aller Befragten mit einem Einkommen von weniger als 375 US-Dollar im Monat haben beispielsweise noch nichts von dem Programm gehört.

    Unter jungen Menschen ist das Bewusstsein für das Programm zur Entwicklung des russischen Fernen Ostens am niedrigsten. Die Bereitschaft zu übersiedeln, ist unter Jugendlichen jedoch gleichzeitig mit 14 Prozent auch am höchsten.
    Insgesamt argumentierten die Befragten, der Staat müsse den Fernen Osten entwickeln, um „China daran zu hindern, russisches Land zu entwickeln“. Faktoren, die Bürger als Hindernisse für eine Übersiedlung nannten, sind die große Entfernung von Ballungsgebieten, hohe Übersiedlungskosten, fehlende Infrastruktur und potenzielle Ökologieschäden.
    Diese Woche erhielten die ersten drei Familien Ländereien vom russischen Staat in der Amur-Region zur Verfügung gestellt. Moskau wählte die Arkharinski-Region, welche an China grenzt, als Pilotgebiet für die Initiative aus.
    Im April verabschiedete die russische Staatsduma ein Gesetz, das russischen Bürgern das Recht auf den freien Erwerb von Ländereien von bis zu 10.000 Quadratmetern im Fernen Osten Russlands erlaubt. Die in Frage kommenden Siedlungsgebiete liegen in Jakutien, Primorje, Tschabarowsk, Magadan, Sachalin, im Amur, der Kamtschatka und Tschukotka. Das Land kann zu jedem legalen wirtschaftlichen Zweck genutzt werden. Die neuen Eigentümer können die Grundstücke jedoch nicht weitervermieten oder verkaufen.


    Quelle: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/38...burger-bereit/
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  6. #6
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    Putin regt Landschenkungen in Fernost an ausländische Bürger mit russischem Hintergrund an

    Der russische Präsident hat vorgeschlagen, das staatliche Programm der freien Landübergabe im Fernen Osten Russlands, den "Fernöstlichen Hektar", auf ausländische Staatsbürger mit russischem Hintergrund zu erweitern. Dies zielt vor allem auf große Familien.

    Voraussetzung für eine Zuteilung soll sein, dass die Kandidaten den Wunsch haben, in der Region zu arbeiten und eine große Familien aufzubauen.
    Es ist notwendig, die Chancen dieses Programms auf unsere Landsleute auszudehnen, die im Fernen Osten [Russlands] aus dem Ausland ankommen", sagte Wladimir Putin, als er am Mittwoch die Sitzung des Staatsrats-Präsidiums in Wladiwostok eröffnete.
    "Im Ausland lebende Landsleute" ist ein Begriff, den russische Massenmedien und Behörden verwenden, um Menschen zu beschreiben, die der russischen Kulturgemeinschaft und in der Regel auch der russischen Ethnie zugehören. Viele von ihnen sind in den ehemaligen Sowjetrepubliken geblieben, nachdem die UdSSR 1992 zusammengebrochen war. Das russische Gesetz sieht eine vereinfachte Einbürgerung und einige andere Vorteile für diese Gruppe von Menschen vor, zu denen auch die Nachkommen derer gezählt werden, die einst in den heutigen Grenzen von Russland geboren wurden.

    Putin betonte auch, dass diejenigen, die aus dem Ausland ankommen, um sich in Russland niederzulassen, in der Regel den Wunsch haben, zu arbeiten und eine große Familie zu gründen. Dies mache sie zu guten Kandidaten für den Erhalt freier Grundstücke und führe dazu, dass sie bereichtigt seien, zusätzliche Ansprüche auf Unterstützung durch den Staat geltend zu machen.

    Schenkungsprogramm soll Trend zur Abwanderung umkehren

    Der Präsident forderte auch die regionalen Gebietskörperschaften im russischen Fernen Osten auf, Fehler zu analysieren, die bislang in den Hauptstadien der Umsetzung des Programms aufgetreten sind, und alle notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um einen reibungslosen Umsetzungsprozess zu erleichtern.
    Putin betonte gegenüber den Mitgliedern des Staatsrates:
    Die Regierung und die regionalen Gebietskörperschaften müssen ihnen [den Siedlern, die an dem freien Landübergabeprogramm teilgenommen haben] finanzielle Hilfe leisten und ihnen dabei helfen, eine regionale Infrastruktur zu schaffen. Ich schlage außerdem vor, denjenigen, die bereits erfolgreich arbeiten und ihr ein Hektar großes Grundstück als ihr Eigentum registriert haben, größere Grundstücke zu geben.
    Im Mai 2016 führte Russland ein Gesetz ein, das eine freie Übergabe von Land in den fernöstlichen Regionen an Bürger vorsieht, die Häuser bauen oder Unternehmen in der Landwirtschaft oder im Tourismus gründen wollen. Die Autoren der Gesetzesvorlage verkündeten, dass sie auf diese Weise mehr Menschen in den Fernen Osten des Landes zu locken hoffen. So will man die seit Jahren zu verzeichnende Abwanderung der Einheimischen verlangsamen oder stoppen und die sozio-ökonomische Entwicklung der dortigen Territorien fördern.

    Der eigentliche Start des Programms fiel auf den 1. Februar 2017.
    Das Gesetz sieht die freie Übergabe von einem Hektar Land an alle vor, die ihre Teilnahme an dem Programm beantragen. Ausländische Staatsbürger sollen das Land nur nutzen können, es aber nicht besitzen. Eine Eintragung von Eigentumsrechten ist nur nach der Einbürgerung der potenziellen Besitzer möglich. Das Land kann für jeden rechtmäßigen Zweck verwendet werden, die neuen Eigentümer dürfen es im Laufe von fünf Jahren allerdings weder vermieten noch verkaufen oder auf andere Weise aus der Hand geben. Nach den fünf Jahren erhalten sie unter der Bedingung, dass sie das Grundstück in irgendeiner Weise entwickeln und produktiv nutzen, die vollen Eigentumsrechte der Immobilie.

    Hoher Bestand an ungenutzten Flächen im Staatsbesitz

    Anfang 2017 erklärte der Gouverneur der fernöstlichen Region Kamtschatka, Wladimir Iljuchin, gegenüber Journalisten, dass über 48.000 Menschen bereits ihre Bewerbungen für die Teilnahme am Programm eingereicht hätten und fügte hinzu, dass die Anträge aus fast allen Ecken Zentralrusslands kommen.

    Etwa 28 Prozent der Russen, die sich für das Programm interessieren, sagen, dass sie das Land nutzen wollen, um ein Haus zu bauen. Ungefähr 17 Prozent wollen ihre Parzelle als Ackerland verwenden oder dort Vieh züchten. Weitere sieben Prozent gaben an, auf dem Land ein Hotel bauen und so den lokalen Tourismus entwickeln zu wollen.
    Dem offiziellen Grundbuch zufolge verfügt Russland derzeit über etwa 198 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Flächen, derer mindestens 28 Millionen in Staatsbesitz und ungenutzt sind.

    Quelle: https://deutsch.rt.com/russland/5702...ntergrund-vor/
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  7. #7
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Landschenkungen in Russland durch Putin - Globale Evolution?

    Krieg der Frequenzen – Was wirklich auf unserem Planeten vor sich geht

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    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

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