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Thema: Die Pleite der deutschen Bundesbank

  1. #61
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    Massenentlassungen bei deutschen Konzernen

    Und genau dafür brauchen wir die "Fachkräfte", damit die all die Hinterlassenschaften der Entlassenen aufräumen! Also kein Widerspruch!
    Sarkasmus "off".

    "Uns gehts doch noch gut", höre ich Deutsche immer wieder sagen, als Zeichen des Selbstbetrug über die Situation in Deutschland. Bald nicht mehr, denn es sieht nach Massenentlassungen bei deutschen Konzernen aus. Volkswagen will 7'000 Stellen einsparen. Ford will 5'400 Arbeitsplätze abbauen. Rund 12'000 Arbeitsplätze weniger soll es bis Ende 2021 beim Pharmariesen Bayer geben. Der Hammer kommt aber aus Bankfurt. Die Deutsche Bank (DB) will sagenhafte 18'000 Mitarbeiter entlassen.



    Vor längerer Zeit habe ich in Artikeln vorhergesagt, die grösste Bank Deutschlands geht es sehr schlecht und könnte bald den Weg von Lehman und dessen Pleite gehen.


    Nachdem er den radikalsten Restrukturierungsplan der Bank seit zwei Jahrzehnten angekündigt hatte, gab Chef Christian Sewing am Sonntag bekannt, dass die Bank den einschneidensten Stellenabbau sofort vorantreiben würde.

    Die Kündigung von rund 20% der weltweiten Belegschaft der Bank hat bereits begonnen.

    Die Entlassungen erfolgen im Zuge der Neuausrichtung der DB auf ihr europäisches Kerngeschäft, während gleichzeitig geplant ist, rund 74 Milliarden Euro an Derivaten in eine "Bad Bank" zu entsorgen.

    Am Montag wurden ganze Teams von Aktienhändlern in Tokio und den anderen asiatischen Büros der Bank entlassen, der erste Schritt zum Abbau des Aktienvertriebs und -handels der Bank.

    Die Bank plant auch Kürzungen im Handelsgeschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Zinsen.

    Obwohl die DB die regionale Verteilung des Stellenabbaus nicht offenbarte, wird allgemein angenommen, dass etwa 50% der Mitarbeiter in ihrer aufgeblähten Investmentbank entlassen werden.

    Das würde bedeuten, dass die Büros der Bank in New York und London am stärksten betroffen sein werden.

    Aber auch in in der Zentrale in Frankfurt wird man nicht ohne Kündigungen auskommen.

    Die Aktie der DB mag heute Morgen etwas gestiegen sein, aber sie liegt immer noch über 90% unter ihrem Höchststand. Eine brutale Vernichtung des Vermögens der Aktionäre.

    Aber die Chefs haben massenhaft Geld eingesackt, dafür, dass sie Bank an die Wand gefahren haben, weil sie den Grössenwahn hatten, die grösste Bank der Welt zu werden.

    Nach meiner Erfahrung sind Banken immer die ersten die es bei einer Rezession trifft. Danach folgen die anderen Industriezweige. Dabei sieht die Automobilbranche ganz schlecht aus.

    Die deutsche Industrie befindet sich seit Mitte vergangenen Jahres in einer Rezession und jetzt kommen die Kündigungen.

    Macht euch deshalb auf etwas gefasst und denkt ernsthaft darüber nach, ob euer Job noch sicher ist, denn es hängt alles zusammen.
    LG
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  2. #62
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    Frage Deutsche Bank - Reorganisation oder was ?



    Die Deutsche Bank baut 18.000 Stellen ab. Die Nachricht kam nicht wirklich überraschend. Doch weshalb gerade jetzt und wird dies die Bank retten ? Einige Hintergrundinfos.
    Liebe Grüße
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  3. #63
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    Umbau bei Deutscher Bank Entlassene Manager bekommen 26 Millionen Euro

    Man nennt sie nicht umsonst "Bankster"!

    Drei Vorstände müssen bei der Deutschen Bank zum Ende des Monats gehen. Jetzt wurde bekannt, wie viel Geld ihr Abgang das Institut kostet.
    Am Sonntag wurde die Stellenstreichung beschlossen, nun wird sie bereits umgesetzt: Bei der Deutschen Bank haben viele Investmentbanker in New York und in London ihre Kündigung erhalten. Auch den Vorstand stellt das Institut neu auf, drei Vorstände müssen zum 31. Juli gehen: Investmentbankchef und Konzernvize Garth Ritchie, Privatkundenchef Frank Strauß und Regulierungsvorstand Sylvie Matherat. Die Abfindung, die sie erhalten, soll in Millionenhöhe liegen.

    26 Millionen Euro für Ritchie, Matherat und Strauß

    Wie das "Handelsblatt" herausgefunden haben will, erhalten sie insgesamt etwa 26 Millionen Euro: Ritchie würde demnach elf Millionen Euro erhalten, Matherat neun Millionen und Strauß sechs Millionen.

    Die Höhe von Abfindungen für scheidende Vorstände der Deutschen Bank richten sich nach festen Regelungen: "Für die Ermittlung der Höhe der Abfindung sind die Umstände der vorzeitigen Beendigung des Anstellungsvertrages sowie die Dauer der bisherigen Vorstandstätigkeit zu berücksichtigen", heißt es im Geschäftsbericht 2018 des Geldinstituts. Und weiter: "Die Abfindung beträgt in der Regel zwei Jahresvergütungen und ist auf die Vergütungsansprüche für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages beschränkt." Für die Berechnung der Abfindung werde auf die Jahresvergütung des abgelaufenen Geschäftsjahres und gegebenenfalls auch auf die voraussichtliche Jahresvergütung für das laufende Geschäftsjahr abgestellt. Mögliche Karenzentschädigungen sind in den Summen enthalten.

    weiter hier: https://www.t-online.de/finanzen/boe...orstaende.html
    LG
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  4. #64
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    Bank-Run: Steht die Deutsche Bank vor dem Kollaps?

    Die Kunden der Deutsche Bank ziehen täglich eine Milliarde Euro ab. Droht ihr das gleiche katastrophale Schicksal wie Lehman Brothers?

    weiter hier: https://www.pravda-tv.com/2019/07/ba...r-dem-kollaps/
    Liebe Grüße
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  5. #65
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    Geschäfte der Deutschen Bank - wird sie es schaffen ?



    Dies ist ein Video zur langen Geschichte der Deutschen Bank - zahlreiche Fälle werden aufgezählt in denen die Deutsche Bank Vergleiche angenommen hat und es geht um ihre Geschäfte.
    Liebe Grüße
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  6. #66
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    Deutsche Bank meldet über drei Milliarden Euro Verlust

    Der Radikalumbau mit der Streichung von 18.000 Stellen hat die Deutsche Bank im zweiten Quartal noch tiefer in die roten Zahlen gerissen als gedacht. Bei Bekanntgabe der Pläne Anfang Juli hatte die Bank noch ein deutlich geringeres Minus angekündigt.

    weiter hier: https://www.t-online.de/finanzen/boe...zernumbau.html
    https://deutsche-wirtschafts-nachric...bank-im-fokus/

    Liebe Grüße
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  7. #67
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    Deutsche Bank – eine Art Wirtshaussterben XXXL

    Die Gastronomie bietet eine ganze Reihe wunderschöner Analogien zum Niedergang der Deutschen Bank.
    Es gibt da ja nicht nur die aufgelassenen Dorfwirtschaften, in denen hinter bröckelnder Fassade und zerbrochenen Fensterscheiben die nie ausgeräumten Tische, Stühle und Bänke allmählich im Staub versinken, es gibt die Ausflugslokale, die einst Goldgruben waren und dann ihre Attraktivität verloren, es gibt die Fresstempel mit Sternekoch, die krachend in die Insolvenz geschlittert sind – es gibt die Fastfood-Systemgastronomie mit tausenden von Filialen und Millionen von dort durchgeschleusten, anspruchlosen Gastro-Konsumenten, es gibt aber auch die über Jahrzehnte, wenn nicht über Jahrhunderte stolz ihren Platz einnehmenden, von keiner neuen Mode zu erschütternden Tradititionsgaststätten, denen es gelungen ist, sich zum gesellschaftlichen Mittelpunkt, zu einem Kristallisationskern von „Heimat“ zu entwickeln und dies über Generationen hinweg in behutsamer Anpassung auch zu bleiben.
    Betrachtet man die hauptsächlich anzutreffenden Ursachen für das Scheitern einst blühender gastronomischer Betriebe, dann lassen die sich zunächst in drei Kategorien einteilen, nämlich
    a) grundsätzliche Veränderungen der Rahmenbedingungen
    b) unzureichende Anpassung des Angebots an den veränderten Publikumsgeschmack und fehlende oder falsche Reaktion auf die Angebote der Konkurrenz
    c) radikale Veränderung des Geschäftsmodells
    Diese Ursachengruppen treffen natürlich auch auf alle anderen Branchen zu, doch am Beispiel der Gastronomie lassen sie sich einfach leichter verständlich machen, weil die relevanten Abhängigkeiten und Mechanismen hier sehr offen zutage treten.

    Veränderungen der Rahmenbedingungen
    Die meisten toten und halbtoten Dorfwirtschaften findet man links und rechts von Bundesstraßen, nämlich da, wo die Gemeinden durch Ortsumgehungen vom Durchgangsverkehr entlastet wurden. Hier gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn! Sehr schnell reduziert sich die Zahl der potentiellen Gäste auf die Anwohner der nächsten Umgebung, doch die fühlen sich in der nicht mehr ausgelasteten, zu großen, immer leer wirkenden Wirtschaft nicht mehr wohl, während Wirt und Wirtin durch Kürzung des Angebots und oft auch Verkürzung der Öffnungszeiten das ihre dazu beitragen, die Attraktivität des Wirtshauses zu reduzieren. Wo vorher die „günstige Lage“ ausreichte, um bei durchschnittlichem Angebot gute Geschäfte zu machen, kann ein unterdurchschnittliches Angebot in ungünstiger Lage nur in die Insolvenz führen.
    Gleiches gilt, um nur zwei weitere Beispiele anzuführen, wenn im Skigebiet der Schnee ausbleibt oder wenn ein „Strukturwandel“ einer ganzen Region Arbeitsplätze und Einkommen nimmt.
    Die Rahmenbedingungen für die Geschäfte der Deutschen Bank änderten sich vor zwanzig Jahren zur Jahrtausendwende gleich mehrfach:
    Erstens wurde mit der Gründung der EZB (1998) und der Einführung des Euros als gesetzliches Zahlungsmittel die bisherige Kooperation in der Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik zwischen Bundesbank, den Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen und der deutschen Bankenlandschaft, angeführt vom Schwergewicht Deutsche Bank, zunächst noch fast unmerklich, bald jedoch immer heftiger gestört und damit der Einfluss der Deutschen Bank auf Geldmenge, Binnenkonjunktur und Währungsstabilität weitgehend ausgehebelt.

    Zweitens wurde durch die Deregulierung des internationalen Kapitalverkehrs der deutsche Binnenmarkt für ausländisiche Finanzdienstleister, auch solche der übelsten Sorte (Müntefering: Heuschrecken) und deren Praktiken geöffnet, was ungefähr so wirkte, als hätte man die Füchse zum großen Fressen in den Hühnerstall eingeladen, was der Deutschen Bank die Metamorphose vom Gockel zum Jungfuchs abforderte, der sich aber gegen die gewieften alten Füchse, mit denen er nun konkurrieren sollte, nie wirklich behaupten konnte.
    Drittens waren die großen Unternehmen der bundesrepublikanischen deutschen Wirtschaft von 1949 an in das Netzwerk der so genannten „Deutschland AG“ eingebunden, wo man sich in Vorständen und Aufsichtsräten gegenseitig mit Posten und Mandaten versah und gegenseitig kontrollierte, um nach außen – also auf dem Weltmarkt – geschlossen und mit einheitlicher Strategie wirksam auftreten zu können, während man sich gegenseitig kein Auge aushackte und die Geschäfte so abgrenzte, dass sinnloses, kostspieliges Konkurrieren um Kunden, Arbeitskräfte, Geld oder materielle Ressourcen gar nicht erst erwogen werden musste. Dies endete damit, dass Gerhard Schröder jenen „Permafrost“ gegenseitiger Kapitalbeteiligungen, der das Gebirge der Deutschland AG zusammenhielt, zum Schmelzen brachte, indem er Veräußerungsgewinne von Beteiligungen steuerfrei stellte (2000/2001).
    Im Grunde hätten die Aktionäre der Deutschen Bank damals die Entscheidung treffen müssen, die jeder Dorfgastwirt treffen muss, wenn ihn die Umgehungsstraße von seiner Kundschaft abschneidet, nämlich den Laden schnellstmöglich dichtmachen, bevor er zum reinen Verlustgeschäft wird.
    Auf dem steinigen Weg bis zur offiziellen Eröffnung der Umgehungsstraße versuchte Rolf-E. Breuer als Vorstandssprecher in den Jahren von 1997 bis 2002 bestmöglich, die Bank auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen, doch dem seriösen, bodenständigen Manager, der nach dem Abitur und vor dem Studium eine Lehre bei der Deutschen Bank absolvierte, spukte wohl die Idee vom ehrbaren Kaufmann noch zu intensiv im Kopf herum, um die Weichen wirklich auf „skrupellose Attacke weltweit“ stellen zu können.

    Unzureichende Anpassung und falsche Reaktion

    weiter hier: http://antides.de/deutsche-bank-eine...ussterben-xxxl
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