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Thema: Italien und die EU

  1. #21
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    Banken-Krise Italien: Börsen erleichtert, deutsche Politiker empört

    Hat man wieder schön lange rausgezögert.

    Die Abwehr eines Banken-Crashs in Italien hat an den Börsen für Erleichterung gesorgt. Deutsche Politiker übten dagegen scharfe Kritik an der „Nacht- und Nebel-Aktion“, die den italienischen Steuerzahler 17 Milliarden Euro kosten.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  2. #22
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    AW: Italien und die EU

    "Wer auf dem Markusplatz 'Allahu Akbar' ruft, wird sofort erschossen"

    Der Bürgermeister von Venedig sorgt mit seinen Aussagen für Empörung. Die Lagunenstadt hat die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.




    Der Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, sorgt mit islamfeindlichen Aussagen für Aufsehen. "Wir müssen hier in Italien den Terrorismus bekämpfen und die Sicherheitsvorkehrungen erhöhen. Wenn jemand auf dem Markusplatz rennt und "Allahu Akbar" ruft, wird er sofort erschossen", so Brugnaro laut Medienangaben von Mittwoch.
    Der Mitte-rechts-Bürgermeiester erklärte, dass die Gemeinde die Sicherheitsvorkehrungen erhöht habe. "Schluss mit Gutmenschtum. Wenn man mich ermorden will, muss ich mich verteidigen und in Venedig verteidigen wir uns", sagte der Bürgermeister. Die Polizei habe im März drei mutmaßliche Extremisten festgenommen, die einen Anschlag auf der Rialto-Brücke planten, erinnerte Brugnaro. Die Worte des Bürgermeisters lösten hitzige Polemik aus. Linksparteien bezeichneten Brugnaros Aussagen als unannehmbar und riefen ihn auf, sich zu entschuldigen.


    Auch in anderen italienischen Großstädten wurden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Im Zentrum von Florenz wurden große Blumenkisten unweit des Domplatzes aufgestellt. Damit soll der Zugang zum Areal des Doms nur autorisierten Fahrzeugen gewährt werden.
    Vorbereitungen zu den Filmfestspielen

    Unterdessen bereitet sich die Lagunenstadt zu den 74. Internationalen Filmfestspiele (30. August bis 9. September) vor. Die Vorbereitungen stehen im Zeichen strenger Sicherheitsvorkehrungen zur Vorbeugung von Terroranschlägen. Gäste und Journalisten werden beim Betreten des Lido, wo die Veranstaltung stattfindet, strengen Kontrollen unterzogen, berichtete die Polizei in Venedig am Mittwoch.
    Barrieren sollen entlang des Lido den Zugang von Fahrzeugen verhindern. Taschen und Rucksäcke werden mittels Metalldetektoren überprüft. Spürhunde sollen auf der Suche nach Sprengkörpern eingesetzt werden, berichtete die Polizei. Taucher werden die Gewässer um den Lido kontrollieren, Scharfschützen auf den Dächern für die Sicherheit der VIPs sorgen, die in Venedig eintreffen werden. Zu ihnen zählt auch der italienische Präsident Sergio Mattarella.
    Am Lido wird mit einer Starparade gerechnet. Zu den großen Namen, die in Venedig eintreffen, zählt George Clooney, der mit "Suburbicon" seinen sechsten Spielfilm als Filmemacher vorstellt. Die Hauptrollen spielen Matt Damon, Julianne Moore und Noah Jupe. Matt Damon ist auch der Protagonist der Science-Fiction-Satire "Downsizing" mit Christoph Waltz. Der Streifen mit dem österreichischen Hollywoodexport eröffnet die diesjährigen Filmfestspiele. Das sozialkritische Werk wird bei dem Festival am 30. August seine Weltpremiere feiern.Quelle: http://diepresse.com/home/ausland/au...ort-erschossen
    Luigi Brugnaro Verordnung gilt hoffentlich auch für die Falschsingenden Gondoliere!

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  3. #23
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    AW: Italien und die EU

    Bürger in Norditalien stimmen für mehr Autonomie

    Epoch Times23. October 2017 ´´http://www.epochtimes.de/politik/wel...-a2247980.html
    Im Zuge der Katalonien-Krise wird der Ruf nach mehr Autonomie in anderen europäischen Regionen mit Sorge betrachtet. In Norditalien stimmt jetzt eine Mehrheit für mehr Eigenständigkeit. Die Rechtsparteien sehen sich als Sieger.



    Bei den Referenden über mehr Autonomie in zwei norditalienischen Regionen sehen sich die jeweiligen Regierungen als Sieger. In den wirtschaftsstarken Gegenden Venetien und Lombardei stimmte am Sonntag die große Mehrheit für mehr Eigenständigkeit, wie die Auszählung ergab.
    Beide Regionen wollen mit den rechtlich nicht bindenden Referenden mehr Kompetenzen von der Regierung in Rom. Sie verlangen vor allem, dass sie mehr von ihren Steuern selbst behalten dürfen.

    Eine Unabhängigkeit vom Zentralstaat verfolgen sie – anders als in der spanischen Region Katalonien – nicht. Auch waren die Referenden im Gegensatz zu dem katalanischen legal.

    In der Lombardei mit der Wirtschaftsmetropole Mailand kam das „Ja“ nach Abschluss der Auszählung auf 95,3 Prozent, wie die Region am frühen Montagmorgen mitteilte. Die Wahlbeteiligung habe bei rund 39 Prozent gelegen. In Venetien mit Städten wie Venedig und Verona sprachen sich 98,1 Prozent der Menschen für mehr Autonomie aus, wie die Region nach Abschluss der Auszählung mitteilte. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 57 Prozent. In beiden Regionen ist die Rechtspartei Lega Nord an der Macht, die die Volksbefragungen angetrieben hatte.

    „Ziel erreicht. Für unser Venetien beginnt eine neue Geschichte“, erklärte der Regionalpräsident der Region, Luca Zaia. Daneben sprach er auch von einem mutmaßlichen Hackerangriff auf die Regionalregierung bei der Auszählung der Stimmen – daher könne sich die Verkündung der Ergebnisse verzögern. Sowohl Luca als auch Maroni kündigten sogleich Verhandlungen mit der Regierung von Premierminister Paolo Gentiloni an. „Ich habe einen wichtigen Auftrag, das historische Mandat umzusetzen, das mir Millionen Menschen in der Lombardei gegeben haben, um wirkliche Autonomie zu bekommen“, sagte Maroni.

    Die Referenden sollen den Regionenvertretern vor allem mehr Gewicht bei Verhandlungen über eine Verlagerung von Kompetenzen geben.
    Die Lega Nord verfolgte einst die Abspaltung des reichen Nordens vom armen Süden, mittlerweile hat sie den Sezessionsgedanken allerdings weitgehend aufgegeben und fährt einen fremdenfeindlichen Kurs. Die Referenden seien ein „Sieg nicht nur für die Lega sondern für die Bevölkerung“, so Lega-Chef Matteo Salvini auf Twitter.

    Für Kritik sorgte in der Lombardei die Abstimmung mit Tablets. Einige Wähler bemängelten technische Probleme. Andere monierten die hohen Kosten für das Referendum, das sowieso nicht mehr bringe, als sowieso in der italienischen Verfassung festgeschrieben sei: Nämlich, dass die Regionen über mehr Autonomie mit Rom verhandeln können. (dpa)

    lg

  4. #24
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    AW: Italien und die EU

    Italiens Wiedergeburt: Ohne EU und NATO, dafür mit Russland – Experte


    Lorenzo Valloreja, politischer Analyst aus Italien, hat ein Buch geschrieben, in dem er Italien auffordert, die EU und die Nato zu verlassen und zu einem Verbündeten des „Putinschen Russland“ zu werden. Die Gründe dafür erläuterte er in einem Interview mit Sputnik.



    Laut dem Verfasser sollen die Ideen seines Buches, das im Dezember 2017 dem italienischen Senat vorgelegt werden soll, „zur Wiedergeburt von Italien beitragen".

    Er habe zunächst, wie alle jungen Leute in den 70er und 80er Jahren, von dem „europäischen Traum" gelebt, erinnert sich der 42-Jährige. Er und seine Altersgenossen seien damals überzeugt worden, dass das einheitliche Europa sie „von allen Übeln erlösen" werde.
    Seit den 90er Jahren sei es aber klar gewesen: Europa sei bereits ein Gegensatz zu dem, was versprochen worden sei:
    „Wir sind von den europäischen Institutionen enttäuscht worden. Die nationalen Medien sprechen zwar nicht davon, wenn man sich aber mit den einfachen Leuten auf der Straße unterhält, wird alles klar."

    Als Historiker habe er die Gründung der EU, die Einführung des Euro und den Beitritt seines Landes zur Nato erforscht und sei auf Probleme Italiens aufmerksam geworden, so Valloreja: Momentan sei Italien an Händen und Füßen gebunden, und diese Fesseln ließen das Land nicht normal leben.
    Die EU sei zum Vorteil von Frankreich und Deutschland geschaffen worden, ist er sich sicher: „Starke Einschränkungen wurden unter anderem auch in der landwirtschaftlichen Politik eingeführt. Deutschland und Frankreich verfolgen systematisch ihre Interessen. Die italienischen Interessen unterscheiden sich jedoch von diesen. Man kann sogar sagen, sie sind entgegengesetzt".

    Euro-Austritt: Keine Angst vor Abwertung


    Als Befürworter des Austritts aus der Euro-Zone bewertete Valloreja nach eigenen Angaben in seinem Buch auch die möglichen Gefahren eines solchen Austritts:Risiken könnte es nach seiner Ansicht nur dann geben, wenn Italien die EU allein verlassen und isoliert bleiben würde.
    „Die Bank von Italien ist heutzutage, nach den Reformen der 80er und 90er Jahre, von der Regierung unabhängig. Es wird keine Probleme geben, wenn wir mit der Nationalisierung der Bank beginnen und Goldreserven zurückkaufen werden, die zur Zeit von den Privatbanken verwaltet werden."

    Selbst vor einer Abwertung hat Valloreja offenbar keine Angst, denn diese werde ein Ausfuhrwachstum zur Folge haben. Probleme mit der Emission einer neuen Währung werde es also nicht geben. „Exporte sind für Italien sehr wichtig. Der Euro hat dieses System aber beeinträchtigt", bedauert er. Selbstverständlich sei ein Alleingang im Bereich des Euro-Austritts tödlich für Italien, gibt der Politologe zu. Auch deshalb handle das vierte Kapitel seines Buches von der Notwendigkeit, mit Russland zu kooperieren.

    Nato-Austritt: Keine kriege gegen Handelspartner


    Einen Nato-Austritt hält Valloreja für ebenso wichtig für sein Land wie den Verzicht auf die gemeinsame europäische Währung und findet auch gute Gründe dafür: Als ein Nato-Land sei Italien gezwungen gewesen, einen Krieg gegen verbündete Länder zu führen, wie beispielsweise gegen Libyen. Dieses Problem sei auch jetzt noch nicht vom Tisch: „Heutzutage sehen wir Probleme mit dem Iran, einem der wichtigsten Handelspartner unseres Landes. Sollte die Administration Trump einen Krieg im Iran entfesseln, würden wir auch daran teilnehmen müssen."

    Zudem verweist der Experte auf die weitere Nato-Osterweiterung, die für Russland besorgniserregen sei: „Seit langem gibt es keinen Kalten Krieg mehr, aber es wird alles gemacht, um diesen erneut zu entfesseln, indem beispielsweise großangelegte Nato-Militärübungen in den baltischen Ländern durchgeführt werden."

    "Wir wollen kein Alptraum für Russland sein"


    Russland sei heutzutage eine Vetomacht und ein friedliches Land, das keine Expansion anstrebe und das für Italien ein Partner auf den höchsten Ebenen werden könne, hebt Valloreja hervor. Er hoffe darauf, dass Italien engere Beziehungen mit Moskau anknüpfen werde, denn gemeinsam würden die beiden Länder die geopolitische Situation in der Mittelmeerregion ändern können:

    „Wir werden das geopolitische Szenario ändern können, wenn wir uns mit Russland sowohl auf der wirtschaftlichen als auch auf der militärischen Ebene verbünden werden. Unsere Beziehung sollte stärker sein, sie soll aber nicht 'erwürgend' sein wie die Beziehungen in der EU oder bei der Nato. Wir wollen kein Alptraum für Russland sein, wir wollen einen Dialog mit ihm aufbauen und einander durch den Warenumsatz wirtschaftlich unterstützen."

    Er teile auch die Meinung, dass die Anti-Russland-Sanktionen die Entfremdung Russlands von Europa fördern, so Valloreja. Russland gehöre zu Europa, aber „wir zerstören unsere eigene Kultur für einen gewissen Westen". Er trete zwar für ein einheitliches Europa ein — jedoch für Europa, wie es ursprünglich konzipiert worden sei — mit engeren Beziehungen zwischen den Ländern und Völkern. In der heutigen Form könne Europa allerdings nicht weiter bestehen.
    „Russland sollte zu einem Bestandteil von diesem Europa werden — das wird aber nie passieren, denn die Europäische Union sieht keine Gleichheit der Länder vor. Deutschland hat sein eigenes Gewicht, Frankreich hat ein anderes Gewicht und so weiter", so Valloreja.

    Falls Russland der EU beitreten würde, würde es Deutschland etwas zurückdrängen, was Berlin jedoch nicht zulassen würde. Deshalb sollte Italien die EU, die Nato und die Euro-Zone verlassen, so Valloreja weiter. „Unser Land soll sich völlig für Russland öffnen und die Sanktionen aufheben. Wir können zu Bahnbrechern werden, und andere Länder werden uns dann folgen. Wir werden nicht allein bleiben — dafür wird aber Mut gebraucht."

    Sein Buch „Al di là del pregiudizio" (zu dt.: „Außerhalb der Vorurteile") wird Lorenzo Valloreja im Dezember im italienischen Senat vorstellen. Die Senatorin Paola De Pin und Professor Nino Galloni sollen ihm dabei helfen.

    LG

  5. #25
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    Italien im Nach-Wahl-Chaos War es das endgültig für Silvio Berlusconi?

    Italien hat gewählt, und ein alter Bekannter war wieder mittendrin: Silvio Berlusconi. Und das trotz Amtsverbot. Ist mit dem "Bunga Bunga"-Politiker wieder zu rechnen?

    weiter hier: http://www.t-online.de/nachrichten/a...rlusconi-.html
    Warum sollte man für jemanden stimmen, der mit Sicherheit in diese "Geschichte" (und viel mehr) mit hineingehört?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Roberto_Calvi

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  6. #26
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    AW: Italien und die EU

    Die künftige Regierung in Italien nimmt Gestalt an


    In Italien teilten die Fünf-Sterne-Bewegung und das Bündnis von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi den Vorsitz in den beiden Parlamentskammern auf.



    Rund drei Wochen nach den Wahlen in Italien haben die Fünf-Sterne-Bewegung und das Rechtsbündnis von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi den Vorsitz der beiden Parlamentskammern untereinander aufgeteilt.

    Roberto Fico von der Fünf-Sterne-Bewegung wurde am Samstag mit 422 von 620 Stimmen zum Vorsitzenden der Abgeordnetenkammer gewählt. Die Berlusconi-Vertraute Elisabetta Alberti Casellati steht nach ihrer Wahl mit 240 von 319 Stimmen als erste Frau dem Senat vor.

    Zunächst hatte sowohl die mit 33 Prozent der Stimmen bei der Wahl vom 4. März stärkste Einzelkraft, die Fünf-Sterne-Bewegung, als auch das Rechtsbündnis der Lega mit der Forza Italia und Fratelli d’Italia mit 37 Prozent beide Posten beansprucht. Später hatten sich die beiden Gruppen darauf verständigt, Senat und Abgeordnetenkammer untereinander aufzuteilen.

    Der 43-jährige Fico ist ein langjähriger Aktivist der Fünf-Sterne-Bewegung und vertritt die ursprünglichen Ideale der von dem Komiker Beppe Grillo gegründeten Partei. Die 71-jährige Alberti Casellati wurde zur Kandidatin gewählt.

    Nach der Wahl der beiden Vorsitzenden kann Staatschef Sergio Mattarella nun Beratungen zur Bildung einer Regierung aufnehmen. Diese dürften sich schwierig gestalten. Keine der Gruppierungen hat eine eigene Mehrheit im Parlament.

    Wahlergebnisse und Ausrichtungen

    Keine der gewählten Parteien erreichte bei der Wahl eine Mehrheit, was Koalitionen nötig macht, um Neuwahlen zu vermeiden. Die Sitzvergabe erfolgt nach einem komplexen System, das sowohl direkte Wahlkreise als auch Verhältniswahlen umfasst. Das Wahlergebnis (Quelle: Guardian):

    • Die Fünf-Sterne-Bewegung erreichte mit 32,22 Prozent (+ 6,62 %) die Spitzenposition. Danach folgen
    • die Demokratische Partei mit 18,9 Prozent (-6,5 %)
    • Lega mit 17,69 Prozent (+13,59%), nationalistische Partei
    • Forza Italia mit 13,94 Prozent (- 7,66 %), traditionelle Mitte-Rechts-Partei von Berlusconi
    • Fratelli d’Italia 4,35 Prozent (+2,35 %),
    • und Free and Equal 3,38 Prozent.


    LG

  7. #27
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    Die EU könnte an Italiens neuer Regierung zerbrechen

    Die neue italienische Regierung stellt für die EU die größte Herausforderung seit langem dar.

    In Italien machen die Gespräche zwischen der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega Fortschritte. „Es war ein sehr produktiver Tag“, sagte der Chef der Fünf-Sterne, Luigi Di Maio am Sonntag. Di Maio und der Chef der Lega, Matteo Salvini sagten, sie seien bei den Plänen zu Steuerkürzungen, dem Ausbau der Sozialleistungen und der Einwanderung vorangekommen.
    Wer die Regierung anführen sollte, wurde zunächst nicht bekannt. Ein Insider aus der Fünf-Sterne-Bewegung sagte, nach den Gesprächen hätten die Parteichefs Präsident Sergio Mattarella angerufen, um ihn darüber zu informieren, dass sie einen Kandidaten vorschlagen wollten. Di Maio sagte, der Ministerpräsident solle eine „politische“ Person sein, kein unabhängiger Technokrat. Weder Salvini noch Di Maio wollen den jeweils anderen als Regierungschef akzeptieren.
    Bei der Wahl am 4. März waren die Fünf Sterne mit 32 Prozent der Stimmen die stärkste Partei im Parlament geworden. Die Lega kam auf 17 Prozent.
    Die Unterstützer der Fünf Sterne kommen aber überwiegend aus dem ärmeren Süden, während die Basis der Lega im reichen Norden ist. Daher wollen die Fünf Sterne großzügige Sozialleistungen einführen, die Lega aber die Steuern senken. Italien hinkt dem Rest der Euro-Zone beim Wachstum hinterher.

    Um die Wahlversprechen für ihre Klientel erfüllen zu können, dürfte die neue Regierung nach Norden schauen: Zwar ist ein Austritt aus dem Euro nicht zu erwarten, wenngleich Beppe Grillo in der vergangenen Woche erneut eine Volksabstimmung über die gemeinsame Währung zu Diskussion stellte. Doch wahrscheinlicher als ein harter Bruch dürfte der Versuch sein, die EU unter Druck zu setzen. Auch das könnte ausreichen, um die EU in ihrer bisherigen Form ins Wanken zu bringen.
    Die Wahlversprechen kosten etliche Milliarden Euro und sind aus dem italienischen Haushalt allein nicht zu finanzieren. Schon jetzt wird klar, dass die beiden ungleichen Partner auf Kollisionskurs mit der EU und den Euro-Partnern sind. „Wir müssen Vereinbarungen mit der EU neu verhandeln, damit Italien nicht länger die Luft abgeschnürt wird“, sagte Lega-Chef Matteo Salvini am Samstag nach Verhandlungen mit den Fünf Sternen.

    weiter hier: https://deutsche-wirtschafts-nachric...ng-zerbrechen/
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  8. #28
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    AW: Italien und die EU

    ..........Klar......Damit die Luft nicht abgschnürt wird..............Wer überschwemmt denn mit billigstem Industrieschrott Europa ?....Nicht nur China ..........
    Italien ist an erster stelle........und der Schrott wird bald noch billiger......Ausländer ausnehmen und Schrott verkaufen....Ich persöhnlich meide jedwedes Produkt aus Italien....
    ........Beruflich wie Privat


    Tag für Tag werden 100te billigste Sklaven aus Afrika angekarrt.......Diesmmal kommen sie freiwillig...
    .............und sie werden KEIN Armband brauchen um sich untereinander zu erkennen..........................
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #29
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    Italien: Angstregierung für Berlin und Brüssel wird Wirklichkeit

    M5S und Lega einigen sich auf Programm, Ministerpräsident soll angeblich der ehemalige Wirtschaftsminister Giulio Tremonti werden

    Dem verhandlungskoordinierenden Lega-Senator Gianmarco Centinaio nach haben sich seine Partei und die M5S auf ein 19-Punkte-Programm für eine gemeinsame Regierung geeinigt, das sie heute dem Staatspräsident Sergio Mattarella vorlegen wollen. Es soll unter anderem Steuersenkungen, eine Verwaltungsdigitalisierungsoffensive, Maßnahmen gegen Korruption und Bürokratie sowie eine Rücknahme der von Brüssel verordneten Fornero-Renteneintrittsalteranhebung auf 67 Jahre beinhalten.
    Italienische Medien erwarten außerdem, dass das Programm auch Maßnahmen gegen illegale Einwanderung enthalten wird, weil das dem Wahlprogramm beider Parteien entspricht. Die M5S versprach darüber hinaus ein Grundeinkommen für Arbeitslose, die Lega dagegen eine Flat Tax in Höhe von 15 Prozent. Wie und mit welchen Abstrichen diese beiden Forderungen umgesetzt werden, ist noch nicht klar. Der traditionelle Weg der Vereinbarung wäre eine Erhöhung der Staatsschulden.

    Euro-Ausstieg nicht prioritär, aber Druckmittel

    Dieser Weg ist Italien allerdings durch die Übernahme der EU-Gemeinschaftswährung Euro versperrt, die nur ein Maximaldefizit von drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erlaubt. Zumindest theoretisch. Ob Brüssel und das dort die Fäden ziehende Berlin tatsächlich gegen Verstöße einschreiten, wird sich zeigen. Das Druckmittel Euro-Ausstieg haben Lega und M5S zwar vorerst als nicht prioritär beiseite gelegt, wie der Lega-Senator Alberto Bagnai dem Wall Street Journal bestätigte - aber im Bedarfsfall können sie jederzeit darauf zurückgreifen.
    Wie die Finanzmärkte darauf reagieren werden, ist ebenfalls offen. Bislang verhalten sie sich abwartend.
    Bei Zerohedge mutmaßt man, dass M5S und Lega die potenziellen Schuldengenehmigungsprobleme mit Juncker und Merkel auch mit einer Minibot-Parallelwährung umgehen könnten, wie sie dem ehemaligen griechischen Finanzminister Janis Varoufakis vorschwebte. Diese Parallelwährung, die auch im Wahlmanifest der Lega enthalten ist, würde sich auf Binnenzahlungen beschränken.
    Innen- und Justizministerium sollen an Lega gehen

    Wer neuer Ministerpräsident wird, haben die beiden Parteien noch nicht offiziell bekannt gegeben - in italienischen Medien konzentrieren sich die Spekulationen aber auf Silvio Berlusconis ehemaligen Wirtschaftsminister Giulio Tremonti, der der Lega nahe steht und für mehr Selbständigkeit und Selbstverantwortung der Regionen eintritt. Offiziell bestätigt wird bislang aber nur, dass der M5S-Capo Di Maio und der Lega-Chef Salvini auf den Ministerpräsidentenposten verzichteten, um die Koalition möglich zu machen.
    Bezüglich der Verteilung der Ressorts wollen italienische Medien in Erfahrung gebracht haben, dass die M5S das Wirtschafts- und die Lega das Innen- und das Justizministerium beansprucht. Innenminister könnte danach Salvini werden, Justizministerin die bekannte Rechtsanwältin und Lega-Senatorin Giulia Bongiorno.

    Berlusconi dürfte bei Neuwahlen wieder kandidieren

    weiter hier: https://www.heise.de/tp/features/Ita...t-4048890.html
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    Parteien einigen sich auf Premier Italiens populistisches Experiment kann fast starten

    Die rechtspopulistische Lega und die Fünf-Sterne-Bewegung haben sich auf einen Regierungschef geeinigt. Sie schlagen den Politik-Neuling Giuseppe Conte vor. Nun entscheidet der Präsident.

    Der Politik-Neuling Giuseppe Conte soll neuer italienischer Ministerpräsident an der Spitze einer Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechtspopulistischer Lega werden. Die beiden europakritischen Parteien haben ihren Kandidaten dem Staatspräsidenten Sergio Mattarella vorgeschlagen. Das schrieb Sterne-Chef Luigi Di Maio auf der Internetseite seiner Bewegung. Staatspräsident Mattarella muss Conte nun den Auftrag geben, die neue Regierung zusammenzustellen.
    Conte ist ein neues Gesicht in der Politik. Der 54-jährige Süditaliener ist Universitätsprofessor in Florenz und Rom. Der Jurist sitzt nicht im Parlament, gehört aber zum Kreis der Fünf-Sterne-Bewegung. Mit der Partei kam er erstmals vor vier Jahren in Kontakt und lobt sie als "wunderbares, unglaubliches, politisches Labor".

    Beide Chefs wollten eigentlich Premier werden

    Sterne-Chef Di Maio und Lega-Chef Matteo Salvini hatten beide Premier werden wollen, einigten sich schließlich aber auf eine dritte Person. Mit Conte können offenbar beide Parteien leben.
    Conte ist auf den ersten Blick genau das Gegenteil von dem Chef, den man sich für eine Populisten-Regierung vorstellt. Zurückhaltendes Kamera-Lächeln, eine Universitäts-Karriere aus dem Bilderbuch, niedergeschrieben auf zwölf Seiten Lebenslauf.

    weiter hier: https://www.t-online.de/nachrichten/...s-werden-.html
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