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Thema: Steht die Auflösung der NATO bevor???

  1. #31
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    Die Erklärung von Florenz: Die Schaffung einer internationalen Front des NATO-Ausstiegs

    Kann mich nicht erinnern davon im Mainstream gelesen zu haben!

    Einleitende Anmerkung Der 25. April ist ein wichtiges Datum in der italienischen Geschichte. Es erinnert an den 75. Jahrestag der Befreiung, der auch der Jahrestag des Widerstands ist.
    Letztes Jahr haben wir uns am 7. April in Florenz getroffen, zeitgleich mit dem 70. Jahrestag der Gründung der NATO.
    Das Thema unserer Konferenz im letzten Jahr war NATO-EXIT.

    Die Veranstaltung wurde vom italienischen Comitato No Guerra, No NATO, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Globalisierungsforschung (CRG) organisiert. Die Erklärung von Florenz wurde vom italienischen Comitato und der CRG verfasst.
    Am 25. April 2020 zum Gedenken an die Befreiung Italiens. Wir drücken unsere Solidarität mit dem italienischen Volk aus. Gleichzeitig äußern wir unsere Besorgnis über die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien errichteten US-Militärstützpunkte.
    Wir müssen über unsere Geschichte nachdenken. War es eine Befreiung oder eine Besetzung?
    Die Europäische Union ist militarisiert. Das Pentagon engagiert sich aktiv unter dem Banner der NATO in West- und Osteuropa.
    Italien befindet sich derzeit wie viele andere Länder in einer großen Krise. In diesem Jahr, am 25. April, zum Gedenken an die Befreiung Italiens, können wir uns nicht in Florenz treffen, um über die „Coronavirus-Krise“ zu debattieren und zu diskutieren, von der weltweit Millionen Menschen betroffen sind.
    Michel Chossudovsky , Global Research, 25. April 2020 ***. sh. unten!

    Text der Erklärung von Florenz, angenommen von mehr als 600 Teilnehmern der Konferenz „Kein Krieg, keine NATO“ vom 7. April 2019.
    Original in Italienisch. Übersetzungen ins Englische, Französische, Russische, Spanische. Die Debatten und Diskussionen wurden von dem renommierten Autor und Geographen Manlio Dinucci geleitet .
    Die Veranstaltung wurde vom italienischen Comitato No Guerra, No NATO, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Globalisierungsforschung (CRG) organisiert. Die Erklärung von Florenz wurde vom italienischen Comitato und der CRG verfasst.
    ***.
    Das Risiko eines gewaltigen Krieges, der mit dem Einsatz von Atomwaffen das Ende der Menschheit bedeuten könnte, ist real und wächst, auch wenn es von der Öffentlichkeit nicht bemerkt wird, was in der Unkenntnis dieser drohenden Gefahr aufrechterhalten wird.
    Ein starkes Engagement, um einen Ausweg aus dem Kriegssystem zu finden, ist von entscheidender Bedeutung. Dies wirft die Frage nach der Zugehörigkeit Italiens und anderer europäischer Länder zur NATO auf.

    Die NATO ist kein Bündnis. Es ist eine Organisation unter dem Kommando des Pentagon und ihr Ziel ist die militärische Kontrolle West- und Osteuropas.

    US-Stützpunkte in den Mitgliedsländern der NATO dienen dazu, diese Länder zu besetzen, indem sie eine permanente militärische Präsenz aufrechterhalten, die es Washington ermöglicht, ihre Politik zu beeinflussen und zu kontrollieren und echte demokratische Entscheidungen zu verhindern.

    Die NATO ist eine Kriegsmaschine, die für die Interessen der Vereinigten Staaten arbeitet, mit der Komplizenschaft der großen europäischen Machtgruppen, die sich mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit befleckt.

    Der von der NATO 1999 gegen Jugoslawien geführte Angriffskrieg ebnete den Weg für die Globalisierung militärischer Interventionen mit Kriegen gegen Afghanistan, Libyen, Syrien und andere Länder, die vollständig gegen das Völkerrecht verstoßen.
    Diese Kriege werden von den Mitgliedsländern finanziert, deren Militärbudgets zum Nachteil der Sozialausgaben kontinuierlich steigen, um kolossale Militärprogramme wie das US-Atomprogramm zu unterstützen, das 1.200 Milliarden Dollar kostet.
    Unter Verstoß gegen den Nichtverbreitungsvertrag setzen die USA unter dem falschen Vorwand der „russischen Bedrohung“ Atomwaffen in fünf nichtnuklearen NATO-Staaten ein. Auf diese Weise gefährden sie die Sicherheit Europas.
    Um aus dem Kriegssystem auszusteigen, das immer mehr Schaden anrichtet und uns zunehmenden Gefahren aussetzt, müssen wir die NATO verlassen und unsere Rechte als souveräne und neutrale Staaten bekräftigen.
    Auf diese Weise wird es möglich, zum Abbau der NATO und aller anderen militärischen Allianzen, zur Neukonfiguration der Strukturen der gesamten europäischen Region und zur Bildung einer multipolaren Welt beizutragen, in der die Bestrebungen des Volkes nach Freiheit und sozialer Gerechtigkeit bestehen kann realisiert werden.
    Wir schlagen die Schaffung einer internationalen NATO-EXIT-Front in allen NATO-Mitgliedsländern vor, indem wir ein Organisationsnetzwerk auf einer Basisebene aufbauen, das stark genug ist, um den sehr schwierigen Kampf zu unterstützen, den wir führen müssen, um dieses für unsere Zukunft entscheidende Ziel zu erreichen.
    Florenz, 7. April 2019

    Quelle: https://www.globalresearch.ca/declar...o-exit/5674125
    Michel Evgenij Chossudovsky (* 1946) ist ein kanadischer Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ottawa. Bekanntheit erlangte er durch seine antiwestlichen und globalisierungskritischen Publikationen und durch seine Herausgeberschaft des Centre for Research on Globalization mit einem Hang zur Verbreitung von Verschwörungstheorien.

    weiter hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Chossudovsky
    LG
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  2. #32
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    Ein deutsch-russisches Bündnis wäre das "Ende der NATO" – George Friedman

    Der Gründer des auf Geopolitik spezialisierten Beratungsinstituts Stratfor, hat in einem Interview erneut deutlich gemacht, dass eine enge strategische Kooperation zwischen Deutschland und Russland eine Gefahr für US-Interessen in Europa bedeuten würde.
    Die häufig verwendete Begründung dafür, dass es das transatlantische Militärbündnis auch noch beinahe 30 Jahre seit der Auflösung des Warschauer Pakts – dem Gegenstück der NATO – gibt, ist, dass man so kollektiv die Sicherheit einzelner Staaten garantiert. Seit spätestens 2014 hat das Bündnis auch den lange Zeit verlorengeglaubten Feind wiedergefunden, den man während des Kalten Kriegs zu schätzen gelernt hat. Nach Jahren der Orientierungslosigkeit im sogenannten "Kampf gegen Terror" richteten sich die Antennen nach dem Putsch in der Ukraine und der Wiedereingliederung der Krim in die Russische Föderation wieder gen Osten.

    Der erste Generalsekretär der NATO, Lord Hastings Lionel Ismay, war damals schon bedeutend ehrlicher. Das Bündnis sei geschaffen worden, um "die Sowjetunion draußen, die Amerikaner drinnen, und die Deutschen unten zu halten". In einem US-Regierungsdokument aus dem Jahr 1992 wird ebenfalls deutlich gemacht, dass man die NATO als "primäres Instrument" zur Einflussnahme in Europa "bewahren" müsse. Und in einem NATO-Papier aus dem Jahr 2018 wurde behauptet, dass Deutschland bezüglich Russland im "falschen Bewusstsein" gefangen sei.
    Deutschland muss zwar nicht mehr "unten" gehalten werden, wie es Lord Ismay formulierte, aber Russland soll hingegen nach wie vor "draußen" bleiben. Nicht, weil es eine reale Bedrohung für irgendeinen Staat darstellen würde, sondern weil es einzig und allein den US-Interessen in Europa im Wege stehen könnte. Aus diesem Grund setzt Washington auch alles daran, eine Annäherung zwischen Berlin und Moskau zu verhindern.
    George Friedman, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Geopolitik und Gründer von Stratfor, einem einflussreichen Analyse- und Beraterunternehmen mit dem Beinamen "Schatten-CIA", sorgte bereits 2015 mit der Aussage



    für Wirbel, wonach ein deutsch-russisches Bündnis eine Bedrohung für die US-Dominanz in Europa wäre. Nun legte er in einem Interview mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten nach und erklärte erneut, warum die USA ein Bündnis zwischen Berlin und Moskau nicht haben möchten.
    Eine russisch-deutsche Entente würde Europa dominieren, die Gründe für die NATO beenden und das genaue Ergebnis erzielen, das die USA sowohl im Zweiten Weltkrieg als auch im Kalten Krieg verhindern wollten. Es gab eine Zeit, in der Deutschland diese Sichtweise auf Russland teilte.
    Dass es so weit kommen könnte, erscheint seit dem vom Westen unterstützten Putsch in der Ukraine im Februar 2014 und den immer schlechter werdenden Beziehungen eher unwahrscheinlich. Zu viel böses Blut wurde in den vergangenen sechs Jahren erzeugt. Die mutmaßliche Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny und die daraufhin ausgelöste Rhetorik gefährden nun sogar die selbst von der Bundesregierung als strategisch wichtig eingestufte Nordsee-Pipeline Nord Stream 2.
    Allerdings sieht Friedman hier nicht das Werk der USA hinter dieser Entwicklung, sondern als das der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) selbst. Das gesamte Energieumfeld habe sich seit der Konzeption von Nord Stream 2 "radikal" verändert, was das Projekt überflüssig erscheinen lasse. Nur habe sich Berlin nicht getraut, von sich aus auszusteigen. Deshalb vermutet er, "dass Deutschland mit dem Druck der USA zufrieden ist, da es eine Entschuldigung dafür bieten kann, einen Deal zurückzuziehen, der nicht mehr funktioniert."

    Quelle: https://deutsch.rt.com/europa/106829...is-waere-ende/
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  3. #33
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    Wochenbericht: Nato zündelt mit Dutzenden Flugzeugen und sogar Fallschirmjägern an Russlands Grenzen

    Auch in der vergangenen Woche gab es wieder eine ganze Reihe von provokanten Aktionen der Nato-Streitkräfte entlang den russischen Grenzen. Da im Westen darüber nicht berichtet wird, tue ich das einmal pro Woche.
    Da die westlichen Medien immer behaupten, Russland verhalte sich aggressiv und fliege gefährliche Manöver, habe ich begonnen, einmal pro Woche die Vorfälle zusammenzufassen, die sich mit Nato-Streitkräften entlang den russischen Grenzen abspielen und von denen man in westlichen Medien nichts erfährt. Die ersten beiden „Wochenberichte“ finden Sie hier und hier.
    Der Sinn dieser Aktionen ist es nicht nur, Russland zu provozieren, die Manöver haben auch einen ganz praktischen Zweck. Ich habe bereits darüber geschrieben, dass diese Militäraktionen an Russlands Grenze den Sinn haben, die russische Verteidigung, die Reaktionszeiten und die Kommunikationswege auszuspionieren. Daher fliegen praktisch immer Kampfflugzeuge und Spionageflugzeuge gemeinsam und während die Kampfflugzeuge Angriffsmanöver unmittelbar an der Grenze des russischen Luftraums simulieren, horchen die Spionageflugzeuge tief ins russische Hinterland hinein.

    weiter hier: https://www.anti-spiegel.ru/2020/woc...lands-grenzen/
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