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Thema: Amadeu Antonio Stiftung (AAS)

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    Amadeu Antonio Stiftung (AAS)

    Bin etwas spät dran mit dem Thema, läuft ja schon länger!
    Aber alles auf einmal geht eben nicht!

    Nun ist allerdings die Brisanz bis zum Gipfel vorgedrungen!

    Enthüllt: Amadeu Antonio Stiftung ist Tarnorganisation des Verfassungsschutzes!


    Als ich in meinem letzten Artikel die berüchtigte Amadeu Antonio Stiftung (AAS) in die Nähe eines Verfassungsschutzes gerückt habe, konnte ich es selbst kaum fassen. Dabei lag ich genau richtig: Im Stiftungsrat der AAS sitzt niemand Geringerer als der Chef des Thüringischen Verfassungsschutzes, Stephan Kramer. Die Stiftung ist damit eine Tarnorganisation des deutschen Inlandsgeheimdienstes.

    Bereits in meinem letzten Artikel über die Amadeu Antonio Stiftung vermutete ich eine gewisse Nähe der Organisation zu den Geheimdiensten. Dabei war ich immer noch nicht nahe genug dran. Denn was ich mir nicht hatte träumen lassen: Die Vorsitzende Anetta Kahane ist als (Ex-) Geheimdienstlerin in der Stiftungsführung nicht alleine. Neben ihr sitzt Stephan Kramer, der Präsident des Thüringischen Verfassungsschutzes, als »Stiftungsrat«. Der langjährige Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und heutige Chef des Berliner Büros des European Jewish Congress bekam den Job Ende 2015. Am 19. November 2015 wurde Kramer vom Thüringischen Innenminister Holger Poppenhäger (SPD; mit Doktortitel) als neuer Verfassungsschutz-Chef präsentiert. Also in etwa, als auch Heiko Maas‘ (SPD) neue Kampagne gegen »Hasskommentare« im Internet begann – mithilfe der Amadeu Antonio Stiftung (AAS). Sein Amt beim Verfassungsschutz in Thüringen trat Kramer am 1. Dezember 2015 an.


    Vom Verfassungsschutz kann man viel lernen ...

    Nun ist es ein weiterer Skandal, eine Stiftung als »gemeinnützig« zu bezeichnen und von der Steuer zu befreien, deren Mitglieder im Geheimdienst sitzen. Und zwar nicht irgendwo, sondern in der obersten Spitze. In Wirklichkeit muss geheimdienstnahen Vereinen und Stiftungen die Gemeinnützigkeit entzogen werden, da Spender und Steuerzahler über den wahren (staatlichen) Charakter der Organisation getäuscht werden. Und damit werden auch alle Beteuerungen der Vorsitzenden Anetta Kahane über ihre angeblich lange zurückliegende Schnüffel-Karriere (bei der Stasi) hinfällig.

    Denn der Geheimdienstboss Kramer sitzt bei ihr mitten drin. Wenn man so will, arbeitet Kahane also vielleicht nicht mehr für die Stasi – aber für oder mit dem Thüringischen Verfassungsschutz. Hatte der Geheimdienst etwa von Anfang an die Finger bei Amadeu Antonio drin? Schließlich arbeitet die Organisation nach eigenen Angaben »seit Langem eng mit zahlreichen Initiativen und Projekten vor Ort zusammen und betrachtet diese als gleichberechtigte Partner – denn gegenseitiges Lernen ist eine wichtige Voraussetzung für eine professionelle und effektive Arbeit«. Sicher – vom Verfassungsschutz kann man bestimmt eine Menge lernen. Zum Beispiel Schnüffeln, Denunzieren und Bespitzeln. Schon die Stasi war mit Kahanes Arbeit bekanntlich sehr zufrieden.

    Nützliche Laufburschen des Geheimdienstes

    Nur: Was ist mit den vielen Hundert oder sogar Tausend Menschen, die in gutem Glauben und aus gutem Willen direkt oder indirekt für die Stiftung arbeiten, um – aus ihrer Sicht – die Welt zu verbessern? Die aus purem »Engagement für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur«, wie es bei der Stiftung heißt, bei Initiativen mitmachen, demonstrieren oder Infostände aufbauen? Die offenbar glauben, bei einer Organisation von reinen Weltverbesserern zu arbeiten, wie sie angeblich Anetta Kahane darstellt? Und was ist mit den vielen Menschen, die dieser Tarnorganisation des Verfassungsschutzes Geld spenden?

    Für sie alle habe ich eine schlechte Nachricht: Sie haben sich zu nützlichen Laufburschen und Melkkühen des Geheimdienstes machen lassen, der sie benutzt, die Bürger dieses Landes zu gängeln und zu bespitzeln. Das Horrorbild des »rechtsextremen Deutschlands«, das die Amadeu Antonio Stiftung an die Wand malt, ist hauptsächlich ein Phantom des Geheimdienstes, mit dem sich Geld und Manpower sammeln lässt.

    Geheimdienstboss aus heiterem Himmel?

    Niemand anderer als das Thüringische »Verfassungschutzamt« muss sich nun also all die Hetzereien und Beleidigungen der Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung zurechnen lassen, wie z.B.:Aber auch:

    • »Stalingrad war wunderbar – Naziopa blieb gleich da.«


    • »Deutschland ist eine Idee. Deutschland darf getötet werden.«


    • »Lasst es krachen, lasst es knallen. Deutschland in den Rücken fallen.«
    mit, für die unser feiner Justizminister Heiko Maas (SPD) das »Geleitwort« schrieb. Von Kahanes eigenen rassistischen Bemerkungen über die weiße und schwarze Hautfarbe ganz zu schweigen.

    Zwar war der langjährige Stiftungsrat Kramer zu diesem Zeitpunkt noch nicht Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes. Normalerweise fällt ein Geheimdienstboss aber nicht aus heiterem Himmel, sondern muss sich bereits vorher entsprechende Verdienste erworben haben. Außerdem ist anzunehmen, dass die beiden (Ex-) Geheimdienstler Kahane und Kramer nur die Spitze des Eisbergs bei der Stiftung darstellen. Sehr wahrscheinlich beschäftigt der Verfassungsschutz dort viele Spitzel und Einflussagenten – daher auch das erstaunliche Wachstum und der erstaunliche Einfluss der Amadeu Antonio Stiftung.

    Nicht zufällig zitiert und bestätigt man sich auch gern gegenseitig: Die Erkenntnisse des Verfassungsschutzberichts für das Jahr 2014 »bestätigen die Befürchtungen der Amadeu Antonio Stiftung«, schrieb die Stiftung am 30. Juni 2015 beispielsweise stolz auf ihrer Website. Na, kein Wunder: Denn nach allem, was sich hier abzeichnet, ist die Stiftung gleichzeitig auch der Verfassungsschutz und umgekehrt. So wollte Thüringens Verfassungsschutzboss Stephan Kramer im Frühjahr 2016 bei einer Fachtagung seiner eigenen Amadeu Antonio Stiftung auch noch ein Grußwort überbringen. Sozusagen unter Kollegen. Frecher geht’s kaum.

    Nachdem grüne und linke Landtagsabgeordnete protestiert hatten, wurde Kramer von seiner eigenen Stiftung wieder ausgeladen (siehe Thüringer Allgemeine, online, 11.03.2016). Das Grußwort konnte er seinen Stiftungskollegen ja sicher auch abends am Biertisch überbringen. Sehr wahrscheinlich ist, dass auch die Amadeu Antonio Stiftung nur die Spitze des Eisbergs in einem ganzen Netz von geheimdienstnahen Vereinen und Stiftungen darstellt. Normalerweise steht eine solche Tarnorganisation nicht alleine, sondern hat um sich herum lauter »Partnerinstitutionen«, die sich gegenseitig stützen und finanzieren.

    Wie heißt es bei der Stiftung doch so schön: »Ohne diese guten Partner, die Mut zur Innovation zeigen, und ohne die wirksame Vernetzung, die durch diese Kooperationen entsteht, wäre die erfolgreiche Arbeit der Amadeu Antonio Stiftung nicht möglich.« Das glaubt man gerne. Wenn, dann gilt es also, ein ganzes Nest von Stiftungen und Vereinen der Dienste auszuheben.

    »Keine Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten!«

    Der Thüringer Verfassungsschutz ist ohnehin eine berüchtigte Skandalbehörde, die in der Vergangenheit bereits kurz vor der Auflösung stand. Volle drei Jahre lang hatte die Chaotenbehörde überhaupt keinen obersten Chef. Aufklärer der NSU-Affäre warfen ihr »völliges Versagen, möglicherweise sogar Sabotage bei der Fahndung nach der aus Jena stammenden rechten Terrorzelle« NSU vor, so das Handelsblatt (online, 19.11.2015).

    Tatsächlich fördert niemand anderer als die Geheimdienste jene rechten bis ultrarechten Gruppen, die für Vereine wie die Antonio Stiftung ständig die eigene Existenzberechtigung liefern. Das heißt: Rechte und linke Gruppen wirken als Hammer und Amboss, zwischen denen die Bevölkerung zerrieben wird: Einerseits wird sie durch die »vielen Rechten« oder »Nazis« als rechtsradikal dargestellt und andererseits ständig von linken Gruppen verdächtigt und in die Ecke gedrängt. Für beide sorgt der Geheimdienst.

    Doch selbst linken Bürgerinitiativen wird die Verquickung der AA-Stiftung mit dem Verfassungsschutz zu bunt: »Eine wichtige Lehre aus den Ermittlungen zum NSU lautet: Keine Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten, die den Aufbau von Neonazi-Netzwerken zum Teil erst ermöglichten«, schrieb beispielsweise die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. (der 2012 in Berlin durch fünf Schüsse regelrecht hingerichtet wurde) in einem Offenen Brief an die Antonio Stiftung. »Viele Initiativen, Bildungsträger, antirassistische und antifaschistische Gruppen bekennen sich bereits zum Grundsatz: Keine Kooperation mit Geheimdiensten wie dem sog. ›Verfassungsschutz‹. Es gibt aber nach wie vor große Stiftungen wie die Amadeu Antonio Stiftung, die mit den Diensten zusammenarbeiten.«

    Anbiederung des VS an zivilgesellschaftliche Gruppen

    Ach nein! Davon haben wir auf den Websites der Stiftung ja gar nichts gelesen! Laut dem Offenen Brief der Burak-B.-Initiative umfasste die Zusammenarbeit zwischen Geheimdienst und Stiftung:

    • »Die Mitgliedschaft des Präsidenten des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz im Stiftungsrat der Amadeu-Antonio-Stiftung,


    • die Teilnahme der Vorsitzenden der AAS am Symposium der ostdeutschen Verfassungsschutzämter,


    • Treffen der Vorsitzenden der AAS mit dem Präsidenten des ›Bundesamtes für Verfassungsschutz‹,


    • die Einladung von Verfassungsschützern als Redner bei Veranstaltungen zum Thema ›Rechtsextremismus‹,


    • Treffen von MitarbeiterInnen der Stiftung mit MitarbeiterInnen des Geheimdienstes und der Austausch über Recherchemethoden.


    • Gegenwärtig beobachten wir eine Anbiederung des VS an zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich kritisch mit Rassismus und Nazi-Terror auseinandersetzen.«
    Gemeinsam mit anderen Initiativen hat die Burak-B.-Gruppe ein Video über das Thema Verfassungsschutz und Antonio-Stiftung produziert:

    Geheimdienstladen oder gemeinnützige Stiftung?

    Nochmals: Unfassbar, dass sich ein solcher Geheimdienstladen als »gemeinnützige Stiftung« verkauft! »Besondere Brisanz«, schrieb die Burak-B.-Gruppe weiter, bekomme die Zusammenarbeit der Stiftung mit Geheimdiensten auch »durch die Tatsache, dass die AAS die Trägerschaft der neu eingerichteten ›Dokumentationsstelle für Menschenrechte, Grundrechte und Demokratie‹ in Thüringen übernommen hat«. Darüber berichteten wir bei Kopp Online am 3. August 2016: Ziel dieser Dokumentationsstelle beziehungsweise »linksradikalen Meinungspolizei« (AfD) soll nach Angaben der rot-rot-grünen Landesregierung die Beschäftigung mit angeblich »neonazistischen, rassistischen, antisemitischen, homophoben und antiziganistischen Einstellungen« sein.

    Also typisch für ein Geheimdienstprojekt zur ständigen Diffamierung der Bevölkerung. Wobei all das wie gehabt natürlich die Amadeu Antonio Stiftung definiert. Allerdings, erinnern die Burak-B.-Leute, sei die Dokumentationsstelle ja »als Alternative zum Verfassungsschutz nach dessen Auflösung« gedacht gewesen – und nicht als Ergänzung. Womit feststeht, dass die Dokumentationsstelle tatsächlich so eine Art »Ersatz-Verfassungsschutz« werden sollte.

    Wie das mit Geheimdiensten aber so ist, wollen sie nun mal nicht schrumpfen, sondern immer nur wachsen. So hat Thüringen nun also die oben genannte »Dokumentationsstelle« (also den Ersatz-Verfassungsschutz), den amtlichen Verfassungsschutz und das ganze Netz der »gemeinnützigen« Stiftungen und Vereine, die dem Geheimdienst nahe stehen oder gleich von ihm betrieben werden. Und für alles zahlen der Steuerzahler und natürlich die vielen Spender, die an eine gute Sache glauben: den ewigen Kampf gegen rechts …


    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...22E262DB5771BA
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    AW: Amadeu Antonio Stiftung (AAS)

    Geschichten aus Wikihausen - Folge 01: "Von der Stasi zur Menschenrechtsaktivistin"




    Für Human Connection exklusiv vorab veröffentlicht am 18.03.18.
    https://human-connection.org/ Filmstart für Youtube am 21.03.18 Weitere Folgen alle zwei Wochen.

    Haben Sie den Film "die dunkle Seite der Wikipedia" gesehen?
    Dann wissen Sie noch nichts davon, dass in der Wikipedia etwas nicht stimmt? Die Wikipedia ist nicht das, was sie zu sein scheint. Es ist kein Lexikon. Es ist ein Scheinlexikon.

    Eine Meinungsmanipulationsmaschine. Das Pseudolexikon wird schon seit jahren von einer kleinen Gruppe von ca. 200 Personen dominiert. das einzig verbliebene Etwas, das so aussieht wie ein Nachschlagewerk, befindet sich in der Hand von Dogmatikern und Leuten, die rund um die Uhr in die Wikipedia schreiben, aber keine Qualifikation auf den Gebieten haben, über die sie schreiben. Diese Leute haben kein normales Sozialleben.
    Wikipedia IST ihr Sozialleben. Ihnen ist in der Wikipedia noch nichts aufgefallen?

    Dann kann es sein, dass Sie bisher nur Artikel gelesen haben, in denen es um Naturwissenschaften und Technik und nicht um Geld, Weltanschauungen, Politik und Geostrategien ging. Wir beleuchten in jeder Folge einen Artikel von den dunklen Seiten der Wikipedia und zeigen auf, was dort nicht stimmt.

    Folgen Sie mit uns in die Abgründe einer Meinungsmanipulationsmaschine.
    Links: "Die dunkle Seite der Wikipedia"
    youtu.be/wHfiCX_YdgA
    "Zensur - die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien"
    youtu.be/HH-Ym-an2xw
    Skipte und Zusatzinformationen zu den Filmen: http://www.terzmagazin.de

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.d...-der-stiftung/
    LG
    Geändert von green energy (21.03.2018 um 23:43 Uhr)

  3. #3
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    Blankoschecks? Wie die Bundesregierung die Amadeu-Antonio-Stiftung finanziert

    Am 10. Oktober fand in Berlin eine Konferenz ohne Erkenntnisgewinn statt. Auf dem Programm stand das übliche Lamento, mit dem die Amadeu-Antonio-Stiftung ihr Auskommen auf Kosten der Steuerzahler finanziert:
    „Für Rechtspopulist*innen und die extreme Rechte sind Diversität, Gleichwertigkeit, Feminismus oder geschlechtliche Vielfalt Feindbilder, die es zu bekämpfen gilt. Oder sie interessieren, um rassistisch instrumentalisiert zu werden. Neben Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus bietet ein erstarkender Antifeminismus eine erfolgreiche Anschlussfläche zur gesellschaftlichen Mitte. Auf unserer Konferenz werden aktuelle extrem rechte Dynamiken unter einer Genderperspektive betrachtet. Was wissen wir darüber? Was bedeutet das? Und vor allem: Wie ist dem zu begegnen?“
    Wir beobachten schon länger den Versuch, den dahinsiechenden Feminismus / Genderismus, der gerade einmal wieder als Ideologie, die sich an Hochschulen eingenistet hat, enttarnt wurde, dadurch zu retten, dass eine Anbindung an den Kampf gegen Rechts geschaffen wird. Da die Fördergelder für den Kampf der Furien gegen die Welt der alten weißen Männer langsam versiegen, muss eine Anschlussfinanzierung geschafft werden, durch Anschluss von Feminismus an die Ismen, deren Bekämpfung gerade en vogue ist.
    Wir können uns also darauf einstellen, dass Steuerzahler für Blödsinn wie „Feminismus und Antisemitismus“, „Feminismus unter Flüchtlingen und die Gefahr von Rechts“ und dergleichen geschröpft werden sollen. Deshalb ist es erschreckend in einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD zu lesen, dass die Bundesregierung KEINERLEI Kontrolle über die Höhe der Mittel hat, die z.B. die AAS-Stiftung verprasst.
    Gefragt danach, wie hoch die Förderung der oben genannten Konferenz aus Bundesmitteln ist, schreibt die Bundesregierung:
    „Im Projektantrag werden Ausgaben in Höhe von insgesamt 4 000 Euro für die Veranstaltung ausgewiesen. Eine valide Angabe von aufgewandten Bundesmitteln ist grundsätzlich erst nach Abschluss des Haushaltsjahres möglich“.
    Diese Aussage kann man nicht anders verstehen, als dass die Bundesregierung der AAS-Stiftung freie Hand beim Verprassen von Steuermitteln lässt. Ob es am Ende 4 000 Euro oder 40 000 Euro sind, die die Konferenz gekostet haben wird, ist offenkundig belanglos, denn wäre es nicht belanglos, die Kosten würden den angeblich beantragten Kosten entsprechen und dies könnte auch, zumindest ungefähr, angegeben werden.
    Wird es aber nicht.
    Die 4 000 oder mehr Euro, die hier verprasst wurden, sind nur ein kleiner Teil dessen, was an Extremismus-Unternehmer ausgezahlt wird, damit sie Konferenzen abhalten, deren Programm keinerlei Wert, geschweige denn Erkenntnis verspricht.
    Indes zeigt das Programm eine deutliche ideologische Ausrichtung.
    Wenn Antifeminismus als Scharnier zwischen gesellschaftlicher Mitte auf der einen Seite und Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus auf der anderen Seite bezeichnet wird, dann ist dies ein erschreckender Faschismus, der jede Kritik an Feminismus für unzulässig erklären will. Die Bundesregierung teilt diesen Faschismus, wie aus der Antwort auf die kleine Anfrage der AfD hervorgeht.
    Von den 29 Personen, die an der Konferenz aktiv teilnahmen, stehen 8 bei der Amadeu-Antonio-Stiftung auf der Gehaltsliste, 9 sind öffentliche Angestellte in Ämtern, Ministerien oder dem Bundestag, sechs sind an Hochschulen offenkundig nicht ausgelastet, zwei stammen aus politischer Stiftung oder Partei, zwei sind Aktivisten und eine ist „politische Bildnerin“, was immer das auch sein mag. Insgesamt fallen 25 der 29 aktiv Teilnehmenden den Steuerzahlern bereits zur Last, was bedeutet, dass Steuerzahler Mittel bereit stellen, damit sich Personen, die sie sowieso schon aushalten, in Berlin treffen könne, um sich dort gegenseitig auf die Schulter zu schlagen und sich gemeinsam über die schlimme Rechte und den Antifeminismus aufzuregen.
    Und wie hoch die Kosten für dieses Spektakel sind, bei dem nur sicher ist, dass die Kaffeepause produktiv sein wird, schon weil mit Kaffee zumindest konsumtiver Umsatz gemacht wird, das weiß die Bundesregierung nicht zu sagen. Sie finanziert die Amadeu-Antonio-Stiftung offenbar mit Blankoschecks, damit die Amadeu-Antonio-Stiftung ihr ideologisches Unterminierungswerk der deutschen Gesellschaft fortsetzen kann, wenn es nicht Brunnenvergiftung ist.
    Wer Kritiker des Feminismus zu Antifeministen erklärt und sie in eine Reihe mit Rassisten und Antisemiten stellt, um sie auf diese Weise zu diffamieren, dem kann man nur faschistoide Züge attestieren, wie sie bereits des Öfteren in Deutschland Konjunktur hatten, wenn es darum ging, gerechtfertigte Kritik an der Heilslehre, von der man lebt, abzuwehren, zu diskreditieren und denen, die sie üben, den Mund zu stopfen. Damals wie heute haben deutsche Regierungen ihre Häscher für ihr ideologisches Vernichtungswerk finanziert.
    Geschichte wiederholt sich eben doch.


    Quelle: https://sciencefiles.org/2018/10/16/...ng-finanziert/
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    Familienministerin wirbt für Pranger-Broschüre gegen unkorrekte Eltern

    Neue Aufregung um die Kindergarten-Politik in Deutschland: Franziska Giffey, Familienministerin, wirbt in einem Geleitwort in einer Broschüre, die als „Handreichung“ für Kindertagesstätten gilt und dabei „korrekte“ Erziehungsmodelle und -ziele anpreist. Kritiker dieser Broschüre und der Meinungsäußerung der Familienministerin verweisen auf den Umstand, dass die Erziehung in Kindertagesstätten möglichst neutral sein solle.
    Pranger-Diskussion
    Kern der Kritik um diese Broschüre ist zunächst die Herausgeberschaft durch die Amadeu-Antonio-Stiftung, die wiederum als politisch indoktrinierend gilt. Die Broschüre wendet sich ihrer eigenen Darstellung nach mit der Arbeit im „Bereich der Demokratiebildung“ an Bildungseinrichtungen und möchte aufdecken bzw. aufdecken lassen, wo demokratiefeindliche Pädagogik angeboten wird. Die Broschüre verweist unter anderem darauf, dass es keine „falsch verstandene Neutralität“ geben dürfe. Denn Grundlage der Debatte sei das grundsätzliche Verständnis zur Demokratie.
    Am Beispiel einer sogenannten „Initiative“, die sich für den „Familien-Schutz“ einsetzt, wird deutlich, wie diese Aufklärung aussieht. Die Initiative vertrete Positionen, bei denen es nach Meinung der Stiftung um „familistische“ Modelle gehe, um die „christlich-fundamentalistische“ Erziehung oder Weltanschauung und um die Positionen der „neuen Rechten“.
    Wer beispielsweise die unterstellte Gender-Politik als „Genderquatsch“ bezeichne, ist nach Angaben in dieser Broschüre sozusagen verdächtig, dem neuen rechten Meinungsstrom anzugehören. Gender- oder „geflüchtetenfeindliche“ Erzieher sollen demnach zur Räson gebracht werden. Dabei sei die Möglichkeit gegeben, die Kündigung auszusprechen, sofern in sozialen Medien entsprechende Äußerungen des Betreffenden nachweisbar seien.
    Als Krönung empfinden Kritiker Hinweise darauf, wie Eltern bzw. Kinder aus „völkischen Elternhäusern“ zu identifizieren seien. Mädchen, die Zöpfe trügen etwa und/oder Kleider. Kinder, die passiv sowie schweigsam seien, dabei aber folgsam. Das wiederum hintertreibe die altersgerechte Entfaltung.
    Anleitungen dazu, wie in solchen Fällen zu verfahren sei, unterstützt die Familienministerin nun offenbar. Dies wirkt jedenfalls als politisch heikel – und wenig neutral.

    Quelle: https://www.politaia.org/familienmin...rrekte-eltern/
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    „Übelster politischer Kindermissbrauch“ in Kindergärten: AfD stellt kleine Anfrage wegen Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

    Vor kurzem erschien die Handreichung "Eene mehne muh – und raus bist du – Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik" der umstrittenen Amadeu-Antonio-Stiftung. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner macht in einer "kleinen Anfrage" deutlich, dass das "Hineinregieren einer als linksradikal verrufenen Stiftung unter der Führung einer ehemaligen ‚Stasispitzelin‘ in Kindergärten skandalös" sei.

    weiter hier: https://www.epochtimes.de/politik/de...meistgelesen=1
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    Keine öffentliche Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung

    Begründung
    Steuergelder sollen, sofern sie nicht notwendig sind, um Leistungen der Verwaltung, die dem Schutz von Eigentum und der Sicherheit der Bürger dienen, zu finanzieren, so eingesetzt werden, dass ein gesellschaftlicher Nutzen entsteht, z.B. um Grundlageforschung zu finanzieren, die zu Innovationen führen kann oder um die Infrastruktur, die Grundlage einer funktionierenden Wirtschaft ist, zu unterhalten und soweit notwendig auszubauen.
    Seit etlichen Jahren gibt es eine Fehlentwicklung dahingehend, dass Steuermittel eingesetzt werden, um Legionen von Volkserziehern zu finanzieren, deren Aufgabe darin bestehen soll, Bürger zu dem, was jeweils für den „richtigen Demokraten“ gehalten wird, zu erziehen oder einen Kampf gegen Schimären des Extremismus zu führen.
    Diese Fehlentwicklung hat zum Entstehen von u.a. Extremismus-Unternehmern geführt, Organisationen, die sich weitgehend aus Steuermitteln finanzieren und diese Steuermittel für mehr oder weniger sinnlose „Maßnahmen“ verschwenden.
    Im günstigsten Fall verpuffen diese „Maßnahmen“ wirkungslos. Im schlimmsten Fall schaden die „Maßnahmen“ der Gesellschaft, d.h. Steuermittel werden für das Gegenteil ihres eigentliches Zweckes ausgegeben.
    Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist in den letzten Tagen wieder einmal in die Schlagzeilen geraten. Grund ist eine „Handreichung“ („Ene, mene muh und raus bist Du“) für den Umgang mit Rechtsextremismus in Kindertagesstätten. Einmal davon abgesehen, dass die politische Einstellung von Eltern nichts ist, was Gegenstand von Interesse oder gar Intervention durch Mitarbeiter von Kindertagesstätten ist, ist diese „Handreichung“ dazu geeignet, die Gesellschaft zu spalten, denn es ist schwierig, in der „Handreichung“ keine Anleitung zum Ausschnüffeln von Eltern und Kindertagesstätten-Mitarbeitern zu sehen.
    Die von der BILD-Zeitung als „Schnüffel-Fibel“ bezeichnete „Handreichung“ der Amadeu-Antonio-Stiftung ist nicht die erste derartige Veröffentlichung. Bereits 2011 wurde eine „Handreichung für Kindertagesstätten im Umgang mit Rechtsextremismus“ durch die Amadeu-Antonio-Stiftung erstellt, in der erhebliche Tendenzen vorhanden sind, das soziale Klima durch Stereotypisierung von (erfundenen?) Einzelfällen zu vergiften.
    Das Strickmuster, das in „Ene, mene muh und raus bist Du“ angewendet wurde, ist also nicht neu.
    Im Jahr 2016 hat die Amadeu-Antonio-Stiftung das Neue Rechte Wiki ins Leben gerufen. Personen, die die Stiftung als „rechstextrem“ oder Teil der „Neuen Rechte“ angesehen hat, sollten dort benannt werden. Sie wurden nicht nur benannt, sie wurden durch den Einleitungstext zum Neue Rechte Wiki auch in die Nähe von Neonazis und Mördern gerückt.
    Der Kampf gegen Hate Speech, der im Zentrum der Tätigkeiten der Stiftung stehen soll, wird unter anderem dadurch geführt, dass in Broschüren der Amadeu-Antonio-Stiftung Vorlagen verbreitet werden, die benutzt werden sollen, um den „Sachverhalt, dass Herr / Frau XYZ am x.x.201x auf Facebook einen Beitrag folgenden Inhalts verfasst hat“, der Polizei anzuzeigen. Es ist schwierig, darin keine Anleitung zur Denunziation zu sehen.
    Die Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung erfolgt zu großen Teilen aus öffentlichen Mitteln des Bundes (z.B. über das Programm „Demokratie leben!“) und aus Landesmitteln. Die Verwendung der Steuermitteln wird nicht konkret nachgewiesen. Seit 2015 weist die Amadeu-Antonio-Stiftung Wertpapiere im Nennwert von mehr als einer Million Euro in ihrer Bilanz aus. Die Herkunft dieser Mittel ist unklar ist. Die Amadeu-Antonio-Stiftung agiert auch als finanzieller Mentor anderer Organisationen, wobei sich unter den geförderten Organisationen wiederum solche finden, die zum weit verzweigten Imperium des Extremismus-Unternehmers Amadeu-Antonio-Stiftung gehören.
    Schließlich ist es fraglich, ob eine ehemalige Mitarbeiterin der Stasi, des Ministeriums für Staatssicherheit, wie Anetta Kahane, die Informationen über Dritte weitergegeben hat, dazu geeignet ist, ausgerechnet demokratische Werte zu verbreiten.


    Zusammenfassend kann festgestellt werden:
    Die Amadeu-Antonio-Stiftung gibt Materialien heraus, die dazu geeignet sind, die Gesellschaft zu spalten.
    Die Amadeu-Antonio-Stiftung ruft unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Hate Speech Bürger dazu auf, andere Bürger zu denunzieren, zu melden bzw. Strafanzeige gegen diese zu erstatten.
    Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat in der Vergangenheit mit dem Neue Rechte Wiki den Versuch unternommen, Personen, die in der Stiftung für rechtsextrem oder rechtspopulistisch gehalten werden, öffentlich an den Pranger zu stellen.
    Die genaue Verwendung der öffentlichen Mittel, die die Amadeu-Antonio-Stiftung von Ministerien in Bund und Land erhält ist nicht nachvollziehbar.
    Die Amadeu-Antonio-Stiftung unterstützt mit Mitteln unklarer Herkunft Organisationen, die wiederum zum eigenen Netzwerk der Stiftung gehören.
    An der Spitze der Amadeu-Antonio-Stiftung steht mit Anetta Kahane eine Person, deren Qualifikation, ausgerechnet demokratische Werte zu verbreiten aufgrund ihrer Vergangenheit mehr als zweifelhaft ist.
    All dies zusammengenommen führt zu der Schlussfolgerung, dass eine Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Steuermitteln einen gesellschaftlichen Schaden zur Folge hat, der nicht nur darin besteht, dass die Steuermittel verschwendet werden, sondern auch in einer ideologischen Spaltung der Gesellschaft resultiert.
    Geld, das Bürger erwirtschaften darf nicht dazu benutzt werden, um Bürgern zu schaden. Entsprechend ist die Förderung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus öffentlichen Mitteln einzustellen.
    Der Zweck einer Petition besteht darin, außerparlamentarischen Druck zu entfalten, und zwar dadurch, dass viele Bürger die Petition unterzeichnen.
    Wir fordern somit alle, die nicht mehr dabei zusehen wollen, wie Steuermittel an die Amadeu-Antonio-Stiftung überwiesen werden, auf, die Petition zu zeichnen und sich öffentlich gegen eine Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Steuermitteln auszusprechen.

    Quelle: https://www.change.org/p/bundesregie...tonio-stiftung
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    Die „Antisemiten“ von den NachDenkSeiten – Angriff der Amadeu Antonio Stiftung

    In einem Artikel rückt die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) Redakteure der NachDenkSeiten in die Nähe von Antisemiten. Verschärft wird der Vorgang dadurch, dass die Stiftung solche Texte auch von öffentlichen Mitteln bezahlt. Fließen über die Förderung der AAS durch die Bundesregierung indirekt Steuergelder in Propaganda gegen alternative Medien?


    In dem Text „Antisemitismus von links – Die verkürzte ‚Neoliberalismuskritik der Nachdenkseiten‘“ rücken die Autoren Volker Koehnen und Tom Uhlig Redakteure der NachDenkSeiten in infamer, aber altbekannter Weise in die Nähe von Rechtsradikalen. Zudem wollen die Autoren den Exponenten des Finanzkapitalismus und der US-Kriege einen Schutzschirm umlegen, indem sie deren Kritiker als Antisemiten „brandmarken“.
    Die Redaktion der NachDenkSeiten stellt sich geschlossen hinter die angegriffenen Kollegen und weist die Vorwürfe als konstruiert und bösartig zurück. Doch auch damit erfüllen die NachDenkSeiten laut Koehnen und Uhlig nur wieder rechte Klischees: „Das verbindet sie alle, von AfD, PEGIDA und Erika Steinbach bis hin zu ‚aufstehen‘ und den NachDenkSeiten: ihre auf den ersten Blick naive, in Wahrheit aber perfide Art, Antisemitismus auf die Person des Juden oder der Jüdin zu reduzieren.“
    Laut Artikel werde von den NachDenkSeiten und der beschriebenen Querfront-Koalition geleugnet, „dass es auch einen Antisemitismus gibt, der ohne explizite Bezugnahme auf den Begriff ‚Jude‘ auskommt und sich stattdessen mit Anspielungen, Codewörtern und gängigen Bildern, die dort intuitiv und sofort verstanden werden, wo sie verstanden werden sollen, begnügt.“
    Die angebliche Nutzung von (nicht direkt judenfeindlichen) „Anspielungen“ und „Codewörtern“ soll den Autoren einen Freibrief ausstellen, Andersdenkende mit einem der bösesten Vorwürfe überhaupt zu überziehen. Mit diesem weit gefassten Freibrief zur Diffamierung ausgestattet, versammelt der Text anschließend zahlreiche gängige Floskeln, mit denen aktuelle pseudolinke Akteure ihre Kritiker diffamieren wollen: Von der „verkürzten Kapitalismuskritik“ über die „antiamerikanischen Verschwörungstheorien“ bis eben zur (kodierten) Judenfeindlichkeit. Der Artikel bewegt sich auf einem höchst verzerrenden und verleumderischen Niveau, darum soll hier nicht detailliert darauf eingegangen werden: Der Text ist politisch und intellektuell nicht satisfaktionsfähig. Einige besonders schrille Zitate finden Sie weiter unten.
    Mit Steuergeldern gegen die NachDenkSeiten?
    Wer den Text in seiner ganzen umfangreichen Breite studieren möchte, kann dies hier tun. „Belltower News“, das Online-Medium, das den Artikel veröffentlicht hat, wird im Übrigen von der „Amadeu Antonio Stiftung“ (AAS) getragen. Die AAS wiederum wurde seit 2010 mit über drei Millionen Euro von der Bundesregierung unterstützt, wie diese laut Medien in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD angab. Bedeutet dies nicht, dass hier Geld der Steuerzahler indirekt in die Förderung von Kampagnen gegen alternative Medien fließt?
    Wer nun den Fakt moniert, dass auf eine in Teilen fragwürdig formulierte Anfrage der AfD Bezug genommen wird, der sollte bedenken, dass die Antwort der Regierung vom Fragesteller nicht befleckt ist. Zudem ist der Vorgang ein weiteres Beispiel dafür, wie der AfD Raum gelassen wird, um sich zu produzieren.
    „Linke“ stellen sich vor Regierung und Finanzwirtschaft
    Die AAS „revanchiert“ sich für diese Regierungs-Förderung mutmaßlich in Form von einer systemerhaltenden und die Regierung „gegen Rechts“ verteidigenden Ausrichtung. Diese die ökonomischen Grundlagen des Rechtsrucks ignorierende Stoßrichtung wird aktuell von vielen anderen angeblich „linken“ Organisationen geteilt, wie die NachDenkSeiten kürzlich hier beschrieben haben.
    Ein Schwerpunkt der Arbeit der NachDenkSeiten liegt in der Analyse von eher im Hintergrund wirkenden politischen Faktoren. Neben der Abschirmung von Finanzwirtschaft und US-Armee gegen Kritik mittels der Antisemitismus-Taktik haben die Autoren ein weiteres besonderes Anliegen: die Skandalisierung eben dieser Schilderungen von Interessengruppen, die jenseits der Demokratie-Fassade Politik durchsetzen.
    Diese Theorien zu verdeckter Einflussnahme und Manipulation werden von Kohnen und Uhlig als verschwörerischer „Wahn“ bezeichnet. Entgegen ihrer Behauptung sind diese Theorien nicht neu, also kein Zeichen einer Zeit, in der “das gesellschaftliche Ganze empirisch in seine Teile gesprengt ist“. Wer nicht naiv oder korrupt ist, der hat auch schon vor 20 Jahren vermutet, dass es noch andere Machtfaktoren neben den gewählten Volksvertretern gibt.
    So lange, wie es diesen wohl begründeten und oft bewiesenen Verdacht der Einflussnahme gibt, so lange gibt es auch die Strategie, die Überbringer der Nachricht zu diffamieren: Da man gegen viele Thesen alternativer Medien – etwa jener vom Egoismus vieler im Banken-Sektor Beschäftigter – nicht argumentieren kann, werden die Medien und ihre Redakteure selber Ziel von Diffamierungen, das mussten bereits andere Medien neben den NachDenkSeiten erfahren.
    Antisemitismus-Keule nutzt sich ab
    Für diesen Zweck eignet sich die Antisemitismus-Keule, dieser radikale und schwerwiegende Vorwurf, nach wie vor gut – auch wenn sie sich wegen inflationären Gebrauchs stark abgenutzt hat.
    Immer wieder erstaunlich ist aber die hoch motivierte und geradezu giftige Verteidigung der US-Kriege und des Finanz-Sektors durch eine pseudolinke und sozialstaatsfeindliche Subkultur, der die Autoren mutmaßlich zuzurechnen sind. Dabei wird nicht nur die Kritik an konkreten Einzelpersonen und die allgemeine an „der Wall Street“ in die Nazi-Ecke gerückt. Auch werden nach und nach so viele Vokabeln mit einem Bann belegt, bis man sich über die Verbrechen der Akteure des Finanzmarktes nicht mehr unterhalten kann, ohne in Minen zu treten.
    Beliebt ist auch der Vorwurf, „alles“ würde den USA in die Schuhe geschoben. Das „Argument“ erklingt oft als Antwort auf sehr konkrete Vorwürfe, etwa zu Kriegsverbrechen im Irak oder in Syrien. In einer unredlichen Pauschalisierung wird so dem Gegenüber immer wieder eine nicht vorhandene Pauschalisierung unterstellt.
    Die Argumentation ist zudem inkonsistent: Während für Israels Armee, für das US-Establishment oder für prominente Banker ein medialer Täterschutz gefordert wird, ist gegenüber Konkurrenten des US-Systems wie Russland jede sprachliche Verrohung erlaubt. Dieses Argument würde von den Autoren mutmaßlich umgehend als „Whataboutism“ abgelehnt: Mit diesem Modewort für Heuchler sollen politische Vergleiche verhindert werden.
    Die NachDenkSeiten und die „schwarze Aufklärung“
    Um sich von dem abzuheben, was heute „verkürzt“, „rechtsoffen“ und „antisemitisch anschlussfähig“ genannt wird, pflegen die Autoren zudem eine gezwirbelte und gestelzte Sprache, die vor allem durch zur Schau gestellte Pseudo-Intellektualität auffällt. Die Kritik wiederum an dieser sich in der Sprache spiegelnden unbegründeten Arroganz wird als „Wissenschafts-Feindschaft“ diffamiert. So werden auch die NachDenkSeiten indirekt in die Tradition einer „schwarzen Aufklärung“ gerückt, „die mit Irrationalität, Okkultismus, Fratzenhaftigkeit“ der Aufklärung „helles Licht verdunkelte“.
    Die Autoren fahren schwerste Verleumdungs-Geschütze auf: Die NachDenkSeiten würden in einer „neoliberalismuskritisch antisemitischen Linie“ argumentieren, die Redaktion würde „vornehmlich in antisemitischen Bildern“ denken, die NachDenkSeiten hätten sich „zu einer Plattform von Verschwörungstheorien, Antiamerikanismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus gewandelt“.
    Wer diesen Nonsens liest, merkt schnell: Redakteuren der NachDenkSeiten Antisemitismus zu unterstellen, ist so abwegig, als würde man Uhlig und Koehnen politischen Scharfsinn bescheinigen.


    Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=47801
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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