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Thema: Fake News

  1. #31
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    AW: Fake News

    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    Es ist schon bezeichnend das hier von den selben "Machern" von Nachrichten eine Agentur gegründet wird die "Fakenews" entlarven soll, dene exakt dasselbe vorgeworefen
    wird. Frei nach dem Prinzip "Haltet den Dieb. Sie selber sind zu faul oder zu dumm ihre selbst kopierten "Nachrichten" zu verifizieren aber bei anderen wollen sie das machen.
    Tja.....alleine dieser Sachverhalt spricht ja schon Bände................
    ...eine normale Reaktion @Stone, der Bock wird zum Gärtner und der Wolf zum Schafhirten! ...am Ende soll alles so verwirrend sein, dass keiner mehr erkennt was wirklich los ist und abgeht! Der Begriff "Fake Newes" erfüllt immer mehr seinen Zweck! " die Fake Newes" vom Mainstream als Real zu verkaufen!

    Also bleibe ich beim Unwort von 2015 " Lügenpresse!

    Anti-Terror-Pläne: Wie „false-flag“-Anschläge den Staatsterrorismus stärken


    von: http://presseluegenclub.blogspot.co.at/

    Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt war ein willkommener Anlaß für die Regierenden, insbesondere für Innenminister de Miesere, eine weitere Verschärfung des Überwachungsstaates zu rechtfertigen. Getarnt als „Forderungen“ oder „Diskussionsgrundlage“ werden lange beschlossene Gesetzesverschärfungen gegen alle Bürger eingeführt. Als Steigbügelhalter fungieren wieder mal etablierte Massenmedien.

    Schon lange hegen kritische Bürger den Verdacht, daß „islamistische Anschläge“ seit dem „Startschuß“ vom 11. September 2001 nicht zufällig zugenommen haben, sondern ganz gezielt stattfinden, sprich von Geheimdiensten als „false-flag“-Operationen organisiert werden. Denn immer nach solchen Anschlägen erleben wir das gleiche perfide Zusammenspiel von etablierten Massenmedien und Machtpolitikern: Die Medien verbreiten Angst und Schrecken, gaukeln uns vor, daß der böse Terror an jeder Ecke lauert – und die Politik präsentiert uns dann die Lösung in Form immer radikalerer Sicherheitsgesetze.




    Auch der kürzliche Anschlag vom Breitscheidplatz erfüllt offenbar den gewünschten Zweck: Innenminister de Maiziere kündigte die Tage neue Gesetzesverschärfungen an, die wieder einmal vor allem die Masse der unbescholtenen Bürger treffen, echte bzw. geheimdienstlich gesteuerten Terroristen jedoch überhaupt nicht. Auch nach dem Berliner Anschlag werden geheimdienstliche Verstrickungen wieder einmal als „Pannen“ abgetan, obgleich es sich keineswegs um „Pannen“ handelt, sondern eher um so etwas wie die Spitze des Eisberges eines gigantischen Staatsterrorismus, der vor nichts zurückschreckt, um den EU-Herrschern (zu denen auch die BRD-Administration zählt) die Macht zu sichern und mögliche Volksaufstände gegen die diktatorische EU-Politik im Keim ersticken zu können.

    Von der regierungsnahen BILD-Zeitung werden de Maizieres neueste Anti-Terror-Pläne als „Sicherheits-Revolution“ gefeiert. Auch die geheimdienstnahe FAZ demonstriert mal wieder, wie „unabhängiger Journalismus“ in der Bundesrepublik funktioniert: Sie bietet dem Innenminister ausreichend Platz und Aufmerksamkeit, um seitenweise Regierungspropaganda in der Zeitung verbreiten zu können. Das Ganze getarnt als „Gastbeitrag“ – korrupter und machtergebener geht es kaum noch. Wes Brot ich eß… wir kommen später darauf zurück.

    Eine Kernforderung des Innenministers ist die „Zentralisierung“ des Inlandsgeheimdienstes „Verfassungsschutz“. Diese ist jedoch keineswegs so neu, wie es in den Medien dargestellt wird. Tatsächlich hatte schon der damalige Innenminister Otto Schily im Jahre 2004 eine solche „Zentralisierung“ als „Sicherheitspaket gegen den Terror“ angekündigt (rp online vom 25.09.2004). Jahre später wiederholte Innenminister Friedrich die Forderung im August 2012, wie wir einem Bericht der Berliner Zeitung entnehmen können.

    Die „Forderung“ kam nicht etwa zufällig, sondern war Teil einer im Hinterzimmer längst beschlossenen „Verfassungsschutzreform“, die ab 2012 auch öffentlich thematisiert wurde. Als Vorwand dienten damals die vermeintlichen Geheimdienst-„Pannen“ beim sog. „NSU“, dem eine Mordserie an überwiegend kurdischen Kleinunternehmern („Döner-Morde“) untergeschoben werden soll. Wie zahlreiche geleakte Akten und die daraus erkennbaren Zusammenhänge belegen, handelte es sich jedoch keineswegs um „Pannen“, sondern um eine ursächliche Verwicklung von Polizei- und Geheimdienstkreisen in eine „false-flag“-Operation, die offenbar den Zweck verfolgt, eine bis heute unaufgeklärte Reihe von Auftragsmorden einem (staatlich konstruierten) „rechten Netzwerk“ unterzuschieben, um die Existenz eines „rechten Terrors“ zu inszenieren.



    Besonders auffällig gerade bei dieser Operation ist das durchaus arbeitsteilige Vorgehen von Polizei- und Geheimdienstkreisen, das es in einem Rechtsstaat eigentlich nicht geben dürfte. Doch genau darauf läuft die seit langem geplante und 2015 beschlossene „Verfassungsschutzreform“ hinaus, wie auch die 90. Konferenz der Datenschutzbeauftragten vom 30.09./01.10.2015 kritisierte. Die Datenschützer sehen die Grundrechte dadurch bedroht, daß das "Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Bereich des Verfassungsschutzes" einen Datenaustausch zwischen Geheimdiensten und Polizeibehörden ermöglicht, der der „Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum informellen Trennungsprinzip widerspricht“. Die beschlossenen Gesetzesänderungen „sind in zentralen Punkten verfassungsrechtlich äußerst bedenklich“, insbesondere die „praktisch unbegrenzten Befugnisse der Verfassungsschutzbehörden, personenbezogene Daten in umfassenden und zentralen Dateien zu speichern.“

    Unter dem Vorwand der geheimdienstlich gestrickten NSU-Legende wurde die „Verfassungsschutzreform“ gegen alle Bedenken im März 2015 vom Bundeskabinett beschlossen (Spiegel vom 25.03.2015) und unter dem Eindruck der jüngsten „islamistischen Terroranschläge“ (Paris etc.) im Juli 2015 vom Bundestag beschlossen. Auch Minister Gabriels SPD stimmte für die Reform, insofern es ist reine Heuchelei, daß ausgerechnet Gabriel jetzt die Anti-Terror-Pläne des Innenministers kritisiert, für die er selbst die Grundlage geschaffen hat.




    Innenminister de Maiziere nutzt derweil die günstige Gelegenheit des Berliner Anschlages, um seine lange geplanten „Konsequenzen“ durchzupauken. Sehen wir uns an, was der transatlantische Erfüllungspolitiker in der FAZ vom 03.01.2017 an absondert und was tatsächlich darunter zu verstehen ist:

    „Die Befürchtung, dass etwa intelligente Videoüberwachung zur Verbrechensverhütung und -verfolgung Einschüchterungseffekte entfaltet, scheint mir weit entfernt von der sozialen Wirklichkeit, in der die Mehrheit der Bevölkerung Videoüberwachung keineswegs fürchtet, sondern fordert.“

    Tatsächlich kann Videoüberwachung überhaupt keine Verbrechen verhüten. Die Mehrheit der Bevölkerung „fordert“ auch keine orwellsche Totalüberwachung des öffentlichen Lebens, das ist eine PR-Lüge der Herrschenden, die sich bestenfalls auf die Unwissenheit der Masse stützt. Mit gefakten Umfragen wird diese Lüge immer wieder neu verbreitet.

    „Beim Verfassungsschutz sollten wir diskutieren, die gesamte Aufgabe in die Bundesverwaltung zu übernehmen.“

    Diskutieren? Wie erwähnt wurde das bereits 2015 vom Bundestag beschlossen. Jetzt noch so zu tun, als ob wir alle „mitdiskutieren“ dürften, ist reine Heuchelei und typisch für diese Scheindemokratie!

    „Die Bundespolizei muss sich künftig noch stärker als bisher in Drittstaaten und an der Außengrenze einbringen. Kommt die Polizei mit ihrer Kapazität an Grenzen, sollte die Bundeswehr auch dort ihren Platz finden - etwa beim bewaffneten Objektschutz.“

    De Maiziere will den totalen Polizeistaat auf europäischer Ebene. Die Polizei soll auch in fremden Ländern als internationale Oneworld-Polizei auftreten, ergänzt durch bewaffnete NATO-Soldateska droht uns eine EU-Militärdiktatur in Europa.

    „Das bedeutet auch, wie in sonstigen Katastrophenfällen, Eingriffsmöglichkeiten gegenüber den Unternehmen und den Bürgern zum Schutz vor weiterer Verbreitung von Schadprogrammen. Wenn wir identifiziert haben, woher ein Cyber-Angriff kommt, müssen wir ihn auch aktiv bekämpfen können.“

    Willkürliches Eingreifen des totalen Überwachungsstaates gegen alle Bürger unter dem Vorwand inszenierter „Cyber-Angriffe“.

    „Dies gilt auch für den bislang rechtlich stark limitierten Einsatz der DNA-Analyse. Die biometrische Auswertung etwa durch Gesichtserkennung muss entschieden vorangebracht werden.“

    Mit DNA-Spuren lassen sich gewünschte „Täter“ und Tatzusammenhänge willkürlich konstruieren, die Gesichtserkennung dient als Legitimation für das Durchsetzen der totalen Videoüberwachung des öffentlichen Lebens.

    „Für uns Deutsche muss klar sein: Frieden und Wohlstand für uns, unsere Kinder und Enkel wird es nur mit Europa geben.“

    EU-Zwang für uns und die nächsten Generationen! Dabei erleben wir zur Zeit das genaue Gegenteil, daß nämlich gerade die EU mit ihren offenen Grenzen das Gegenteil von „Frieden und Wohlstand“ bedeutet: Weniger Grenzen, weniger Frieden. Weniger Grenzen, weniger Wohlstand.

    Wir sehen an diesen Aussagen, daß de Maiziere den totalen Überwachungsstaat forcieren will wie kaum ein anderer Innenminister vor ihm. Das mag daran liegen, daß Staatssicherheit schon immer ein wichtiger Aspekt im Machtstreben der de Maiziere-Sippe gewesen war. Wie schon Clemens und Lothar de Maiziere ist auch Thomas de Maiziere tief in den „tiefen Staat“ verstrickt, nur daß es beim ihm nicht mehr die DDR, sondern die BRD ist. Darum hat sich der Innenminister auch wie selbstverständlich damit arrangiert, daß seine Befehlsgeber nicht in Moskau, sondern in Washington sitzen, von wo aus sie über verschiedene transatlantische Netzwerke die politische Entwicklung der EU und BRD steuern.

    Es ist sicher kein Zufall, daß auch Thomas de Maiziere jüngst bei den mächtigen Bilderbergern „angekommen“ ist. Er nahm 2016 in Dresden erstmals an der Bilderberger-Konferenz teil und dürfte dort vermutlich Instruktionen für seine „Sicherheits-Revolution“ erhalten haben, die er uns jetzt verkündet.
    LG

  2. #32
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    BGH - Satire über Verflechtungen von Journalisten zulässig

    Schon mal vormerken!

    Wenn jemand uns Böses will, dann stellen wir eben auf Satire um!

    Kabarettistische Beiträge müssen nicht bis ins letzte Detail inhaltlich präzise sein.
    Entscheidend sei, welcher Gesamteindruck beim Publikum ankomme, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag. Er erklärte damit einen Beitrag der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" für zulässig, in dem die Verflechtung des "Zeit"-Herausgebers Josef Joffe mit mehreren Organisationen thematisiert wird. Auch ein Redakteur der Wochenzeitung kann die Kritik an seiner Arbeitsweise laut BGH nicht unterbinden. Ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamburg, das die Äußerungen der Satiriker als ehrverletzend verbot, hob der Gerichtshof auf.
    Stein des Anstoßes war eine Sendung vom April 2014. Die Kabarettisten Max Uthoff und Claus von Wagner hatten sich dort mit der Verbindung von Journalisten zu Lobbyverbänden befasst und in einem gespielten Dialog deren Unabhängigkeit in Zweifel gezogen. Dazu wurde ein Schaubild eingeblendet, wonach Joffe in acht transatlantischen Organisationen Mitglied beziehungsweise Funktionsträger sei. Tatsächlich sind es nach Feststellung der Gerichte nur sechs. Weiter wurde dargestellt, ein "Zeit"-Redakteur habe eine Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck bei der Münchener Sicherheitskonferenz mit vorbereitet und später positiv über diese Rede berichtet. Tatsächlich war der Journalist an einem Strategiepapier beteiligt, das fünf Monate später in Gaucks Rede einfloss.
    Das OLG Hamburg hatte der Unterlassungsklage Joffes und des Redakteurs im September 2015 stattgegeben, da der Beitrag falsche Tatsachenbehauptungen aufstelle und damit die Persönlichkeitsrechte der beiden Journalisten verletze. Der BGH gelangte jedoch zu der Auffassung, es komme gerade bei satirischen Sendungen auf die Botschaft für die Zuschauer an. Die bestehe hier im Wesentlichen in der Ausage, es bestünden Verbindungen der Journalisten zu den in der Sendung genannten Organisationen. In der Verhandlung hatte der Richter darauf hingewiesen, dass im Dialog der Kabarettisten nicht von acht Organisationen die Rede war. Nur in einem eingeblendeten Schaubild seien acht Verbindungslinien eingezeichnet gewesen. Ebenso sei wahr, dass der Zeit-Redakteur wohlwollend über die Gauck-Rede berichtet habe, ohne offenzulegen, dass er an dem darin verwendeten Strategiepapier beteiligt gewesen sei.
    (AZ: 561715 und 562/15)

    Quelle: http://de.reuters.com/article/deutsc...-idDEKBN14U23D
    https://www.abendblatt.de/hamburg/ar...anstanden.html

    LG
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  3. #33
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    AW: Fake News

    Globales Mundtotmachen: Wer steckt hinter dem Kampfbegriff „Fake News“?


    „Der Vorwurf angeblicher „Fake News“ zielt darauf ab, unliebsame Fakten zu ersticken. Zu oft sind aus Verschwörungstheorien nachgewiesene Verschwörungsfakten geworden. Die vermeintlichen „Spinner“ haben sich nicht selten als gute Menschenkenner erwiesen.“ (Quelle: kenfm.de)

    Etablierte Massenmedien von ARD bis BILD-Zeitung propagieren seit kurzem einen neuen Kampfbegriff: „Fake News“. Damit soll offenbar jeder als Lügner und Fälscher gebrandmarkt werden, der Nachrichten verbreitet, deren Inhalte nicht aus „offiziellen Quellen“, sprich den Denkfabriken der US-gesteuerten Medienmafia stammen.

    die Oberfaker von der ARD mokieren sich über Fakes

    Die Urheber dieses Kampfbegriffes lassen sich über das Internet schwer ausmachen, da wie von Geisterhand plötzlich alle „Qualitätsmedien“ diesen Begriff verwendeten. Es war eine regelrechte Kampagne, mit der „Fake News“ als abwertendes Stigma öffentlich propagiert wurde. Der Wortkrieg begann 2016 und zwar im Bezug auf den US-Wahlkampf, den angeblich „die Russen“ mit „Fake News“ zum Nachteil der Wahlverliererin Hillary Clinton manipuliert haben sollen.

    Mit der Schlagzeile „Rußland manipuliert öffentliche Meinung in USA durch Online-Propaganda“ hat die Washington Post Ende November 2016 eine medial durchschlagende Attacke gegen vermeintliche „Fake News“ geritten und der mehr als zwielichtigen Webseite „PropOrNot“ zu globaler Bekanntheit verholfen, in dem das Blatt deren „schwarze Liste“ mit Homepages von 200 alternativen US-Nachrichtenportalen ins Internet gestellt hat. Die anonymen Autoren der Liste beschuldigen die Betreiber der zum Großteil beliebten Nachrichtenportale, mittels „Fake News“ Propaganda für Rußland zu machen und teils bezahlte Einflußagenten des Kreml zu sein. Nach Beweisen oder auch nur Indizien oder belastbaren Hinweisen für diese Behauptungen sucht man vergeblich.

    Der US-Wahlkampf war jedoch nur die Gelegenheit, um die Kampagne gegen „Fake News“ richtig groß aufzuziehen. Geplant war das offenbar schon viel länger, was alleine schon die kampagnenartige Art und Weise zeigt, mit der der Begriff auf einmal überall publiziert wurde. „Die Russen“ sind dafür ein willkommener Vorwand, aber tatsächlich geht es um etwas ganz anderes: Die westlichen „Qualitätsmedien“ sind in den letzten Jahren immer weiter in Verruf geraten, haben ihre Glaubwürdigkeit aufgrund ihrer nachweislichen Nähe zu den politischen Machteliten stark eingebüßt. Die Bezeichnung „Lügenpresse“ kommt nicht von ungefähr.

    Aber wie sollen ARD, BILD & Co. das Volk auch künftig umerziehen und verblöden, wenn das Volk ihnen nicht mehr glaubt? Sollen sie ihre Nähe zu den Machteliten etwa ablegen, ihre gutbezahlte Hofberichterstattung für die Herrschenden einstellen, um wieder glaubwürdig zu werden? Nein, sie wollen wieder glaubwürdiger erscheinen, indem sie einfach alle anderen als Lügner und Fälscher hinstellen. Sie tun so, als hätten nur sie die Berechtigung, Nachrichten zu verbreiten, die wir alle als wahr und richtig aufzufassen hätten. Das erinnert uns stark an das orwellsche „Wahrheitsministerium“ und das ist alles andere als weit hergeholt, denn:

    Droht bald Gefängnis für nicht-offizielle Nachrichten?

    Unser Wahrheits-, pardon Justizminister Heiko Maas fordert bereits lautstark: „Wer News fälscht, gehört in den Knast“. Was gefälschte News sein sollen und was nicht, bestimmt dabei ganz alleine das Wahrheitsministerium, pardon das Innenministerium. Kein Scherz: Das Innenministerium plant allen Ernstes ein „Abwehrzentrum gegen Falschmeldungen“. Es könnte also demnächst tatsächlich Gefängnis drohen für jeden, der Nachrichten verbreitet, die von der Staatssicherheit als „Fake“ eingestuft werden. Wer unliebsame Meldungen schreibt oder verbreitet, ist also bald ein Krimineller. So läßt sich jegliche Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen im Lande noch leichter mundtotmachen, als bisher. Klingt wie ein schlechter Fake, aber DIE meinen es todernst.

    Klingt wie ein Fake, ist aber todernst gemeint...

    Woher aber kommt nun diese „Fake News“-Propaganda?

    Ein interessantes Indiz finden wir aus dem März 2014, wo die Website „stopfake.org“ angeblich durch harmlose „Studenten und Absolventen“ einer Kiewer Uni ins Leben gerufen wurde. „StopFake“ sieht sich im „Kampf gegen gefälschte Informationen über die Ereignisse in der Ukraine“. Und raten Sie mal, wer nach deren Ansicht „Fake News“ in Sachen Ukraine verbreitet? Genau, „die Russen“. Grund genug, sich näher damit zu beschäftigen, wer hinter „stopfake“ steckt. Und da stoßen wir auf hochinteressante Verbindungen zu den US-Kriegsfalken und deren Geheimdienst:

    Die harmlosen Studenten und Absolventen gehören nämlich der Journalismus Schule der Kiewer Mohyla-Uni an und deren Träger ist die Kyiv Mohyla Foundation of America (KMFA). Journalistenerziehung nach amerikanischem Muster! Finanziell wird das „stopfake“-Projekt von der US-Stiftung „National Endowment for democracy“ (NED) unterstützt. Die NED wurde 1983 unter Reagan als scheinbar unscheinbare Tarnorganisation für CIA-Operationen gegründet, weil die CIA selbst in den 70er Jahren zu stark in die Kritik geraten war. Die NED nennt sich „Nichtregierungsorganisation“ (NGO), aber in Wahrheit ist sie das Gegenteil. Allen Weinstein, der beim Entwurf der Rechtsvorschriften zur Gründung der NED mitwirkte, war ziemlich offen, als er 1991 sagte: "Was wir heute tun, wurde vor 25 Jahren von der CIA verdeckt." Die NED dient auch zur Geldwäsche für die CIA und unterstützt die geostrategischen Ziele der US-Machtelite.

    Irgendwie zynisch, daß ausgerechnet die NED eine „stopfake“-Kampagne unterstützt, obwohl sie selbst nichts als ein billiger Fake (der CIA) ist.

    Mit im Boot der nebulösen „stopfake“-Kampagne gegen „Fake News“ sitzt neben tschechischer und britischer Regierung auch „The Sigrid Rausing Trust“, eine britische Charity-Stiftung, die fest ins Netzwerk der US-Globalisten integriert ist. Die Stiftung unterstützt z.B. auch das organisierte Einschleusen von „Flüchtlingen“ nach Europa durch den „European Council on Refugees and Exiles“ und steht mit dem CIA-nahen Rockefeller-Verein „Human Rights Watch“ in Verbindung. Wir sehen also: „stopfake“ ist nichts als US-Propaganda, also mithin selbst ein Fake, denn sie täuschen Wahrhaftigkeit vor, verbreiten jedoch die Lügen der US-Geostrategen.

    Der CIA-Tarnverein „National Endowment for democracy“ (NED) begegnet uns im Zusammenhang mit „Fake News“ auch an einer anderen, aufschlußreichen Stelle: Nämlich bei den „Gegenmaßnahmen“, die die etablierte Medienmafia gegen vermeintliche „Fake News“ ergreifen will. Diese „Gegenmaßnahmen“ bestehen darin, sich selbst als Verbreiter der reinen Wahrheit, sprich „überprüfter Fakten“, darzustellen. Im Englischen nennt sich das „Fact-checking“. Bereits im September 2015, also über ein Jahr bevor die große „Fake News“-Kampagne begann, gründeten in den USA ausgerechnet die schlimmsten Propaganda-Mogule in Diensten der US-Kriegsfalken ein internationales „Fact-Checking-Network“ (IFCN). Mit dabei der CIA-Tarnverein NED, der globale Big Brother Google, Bill Gates sowie George Soros Open Society Foundation. Das Ganze ist ungefähr so glaubwürdig, als würde die sizilianische Mafia ein Netzwerk gegen organisierte Kriminalität ins Leben rufen.

    Ebenso wie der Kampfbegriff „Fake News“ hat auch das propagandistische Gegenmittel „Fact-checking“ seinen Weg über die transatlantischen Seilschaften vieler Alpha-Journalisten in die bundesdeutschen Nachplappermedien gefunden. Etablierte Medien von ARD bis BILD gerieren sich nun als große „Faktenchecker“ im Kampf gegen angebliche „Fake News“. Auf längere Sicht nichts als Fassade, denn immer noch gilt die alte Volksweisheit: Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing. Wer mit den transatlantischen Machteliten unter einer Decke steckt, der kann auch künftig nur deren Lügenpropaganda verbreiten, wenn er nicht selbst plötzlich als „Faker“ auf dem Scheiterhaufen der medialen Hexenverfolgung landen will.

    Zurück zum PR-Scheiterhaufen von „PropOrNot“: Washington Post-Schreiberling Timberg hat zwar die Hetze dieser anonymen Seite weiterverbreitet, den Link dorthin jedoch bewußt verschwiegen. Offenbar aus gutem Grund, wie der bekannte investigative Journalist Glenn Greenwald schreibt:

    „Wenn die Leser die Gelegenheit gehabt hätten, die Seite zu besuchen, wäre es augenblicklich klar gewesen, dass diese Gruppe von angeblichen Experten tatsächlich Amateure sind. Sie gehen mit primitiven, flachen und propagandistischen Klischees hausieren und von ernsthafter, inhaltlicher Analyse und Fachwissen haben sie keine Ahnung. Es ist auf eklatante und nachweisbare Weise nichts anderes als die Förderung der NATO-Sicht auf die Welt unter Anwendung extrem zweifelhafter McCarthy-Taktiken gegen ein breites Spektrum von Kritikern und Dissidenten. Jeder halbwegs ordentliche Herausgeber wäre vor jedem dieser [in Timbergs Geschichte enthaltenen] Faktoren zu Tode erschrocken“.

    An dieser Stelle wird ganz bewußt der Link zu PropOrNot gesetzt, denn eine bessere Werbung für Großteils wirklich investigative Nachrichtenportale kann gar nicht gemacht werden, als mit dieser „schwarzen Liste“. Besuchen Sie die inkriminierten Seiten und Sie werden Fakten erfahren, die Ihnen in den deutschen Medien ganz bewußt vorenthalten werden.

    Sie sollten allerdings auch wissen, welche Journalisten und Seilschaften in Deutschland dafür sorgen, daß die Mainstream-Medien hierzulande ganz im Sinne der US-Machtelite berichten und kritische Fakten unterschlagen: Generell können Sie alle Journalisten dazu zählen, die transatlantischen Seilschaften wie der Atlantikbrücke e.V., dem Aspen-Institut, Bilderberger, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, American Council on Germany oder auch European Council on Foreign Relations. Bekannt für ihre Zugehörigkeit zu US-gesteuerten transatlantischen Seilschaften sind führende Vertreter von ARD, ZDF, NDR, RTL, ProSieben, SPIEGEL, ZEIT, FAZ Springer, Bertelsmann, WAZ, Süddeutsche, Tagesspiegel, Phoenix, WELT, BR, … kurz: die Chefs aus allen etablierten Sendeanstalten, Zeitungen und Medienimperien.

    Sie verbreiten die einseitig gefärbten Nachrichten, die ihnen von den Geheimdiensten vorgegeben und von US-amerikanischen Denkfabriken serviert werden. In diesen Denkfabriken – vom Council on Foreign Relations über den Club of Rome bis zu Trilateraler Kommission und German Marshall Fund – entstehen die wahren „Fake News“ unserer Zeit.
    http://presseluegenclub.blogspot.co.at/
    lg

  4. #34
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    Donald Trump zu unhöflichen CNN-Reporter: YOU ARE FAKE-NEWS!! #youarefakenews

    Dieser Mannn erscheint mir in seinen Handlungen irgendwie mehr wie ein Präsident, als dieser weichgespülte Angorapullover!



    LG
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  5. #35
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    Gesellschaft: Ein Post-rationales Zeitalter

    Jedes Zeitalter hatte seine Eigenheiten, das ist unbestritten. Was sich in unserem jedoch abspielt, ist mit Post-rational recht gut umschrieben. Nicht nur die Politik hat den Anschluss an die Bürger und Wähler verloren, auch umgekehrt sieht es nicht viel besser aus. Für eine sorglose Komfortzone, opfert Mancher nur zu gerne alles was eine Unabhängigkeit ausmacht. Selbstverantwortung? Auf ganzer Linie Fehlanzeige, hier wie dort.

    Niemand wundert sich heute noch, wenn die Stiefelknechte der angelsächsischen Kolonialmächte nur noch mit entstellter „Wortakrobatik“ glänzen können. Wirkt es doch modern und passt irgendwie in das heutige Weltbild.
    Ob mit „Fake-News“ oder „Post-Faktisch“, es wird mit Worten jongliert um die Deutungshoheit zu behalten. Was aber sind denn eigentlich Fake-News und warum will man sie verbieten? Plump übersetzt heißt es nichts anderes als eine Falschmeldung.
    Falschmeldungen sind genauso alt wie die Berichterstattung selber. Bei den „Fake-News“ jedoch möchte man eben den gewissen Unterton mit einflechten, das diese Böswillig in Umlauf gebracht werden. Das auserkorene Ziel: „Die Beschädigung der lupenreinen Demokratie!“
    Nun, das empfinde ich nicht nur als zu kurz gesprungen. In meinen Augen ist es sowohl lächerlich, als auch falsch. Die Anzahl der – durch Konzernmedien verbreiteten – Falschmedlungen, würde jeden Rahmen sprengen. Absprachen mit der Politik gab es Zuhauf.
    Wann immer es also den Stiefelknechten in den Kram passt, sind Falschmeldungen – als Mittel zum Zweck – geeignet. Nur am Rande möchte ich erwähnt wissen, die Propaganda und Lügen der Konzernmedien, kosteten Millionen Menschen bereits das Leben. Wenn es dem Zweck dient, zitiert man auch gerne eine „Einmann-Frittenbude“ aus England. Ich nenne es bewusst Lügen und Propaganda, denn nicht mehr oder weniger ist es. Falschmeldungen entstehen möglicherweise auch einfach aus einem Fehler heraus.
    Volker Pispers – ein Kabarettist den ich sehr schätze – brachte es mal vortrefflich auf den Punkt. „Wenn man weiß wer der Feind ist, hat der Tag Struktur.“ Das ist vermutlich die simple Erklärung, warum die Masse der Bürger die Worthülsen der Politik so bereitwillig schluckt. Es macht das Leben so schön einfach.
    Eine wichtige Frage allerdings stellt sich unweigerlich. Warum greift die Politik zu immer offensiveren Maßnahmen und kreiert ständig neue Wort-Vergewaltigungen? Simplifiziert ausgedrückt würde ich meinen, es ist Panik. Panik davor die Deutungshoheit über Wahrheit – was ich prinzipell für ein sehr großes Wort halte – zu verlieren. Die Kontrolle über Vorgänge zu verlieren, den Verlust über Mechanismen zur Manipulation.
    Mitterweile ist fast ein Krieg entbrannt, zwischen der Politik in Einheit mit den Konzernmedien und den Bürgern mitsamt der alternativen Medien als Opposition. Die Masse der Wähler und Bürger, welche der Politik in ihrem korrupten Eigensaft die Stirn bietet, wächst in einer stetigen Zahl. Leider – so muss man sagen – wird auch dort sehr viel unreflektiert polemisiert. Gab es in der ersten Hälfte dieser Dekade noch erheblich mehr freie Journalisten und Blogger die versuchten die Mißstände sachlich aufzuarbeiten, entwickelte sich mehr und mehr eine „hauptsache clicks-Trash-Journallie“. Begünstigt wurde all das durch die Leser selbst, welche nur danach suchten die eigenen Vorurteile bestätigt zu bekommen.
    Was aber haben Verbote, Kennzeichnungen und schlimmeres von so genannten „Fake-News“ in einem aufgeklärtem Zeitalter wirklich verloren? Voltaire sagte einmal: „Ich mag verdammen was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben dass du es sagen darfst.“
    Würden Lügen und Propaganda verboten, die politische Berichterstattung würde nahezu zum erliegen kommen. Nun sei es drum, wir wollen ja schließlich kein „Neuland“ betreten.

    Quelle: http://www.iknews.de/2017/01/16/gese...les-zeitalter/
    Liebe Grüße
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  6. #36
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    AW: Fake News

    Der Wind wird schärfer: EU verbreitet Fälschung, um die DWN zu denunzieren

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr

    Die EU hat ein Papier in Umlauf gebracht, das eine plumpe Fälschung über einen DWN-Artikel und andere Manipulationen enthält. Auch Bloomberg und The Nation werden bezichtigt, Propaganda für Russland zu betrieben. Das Ziel ist offenkundig die Einschüchterung von kritischen Medien. Wir brauchen die Unterstützung unserer Leser.

    Die Fälschung der EU. Im originalen Artikel der DWN steht das genaue Gegenteil: „Soros ist … dafür, dass die EU Russland stützen sollte.“ (Screenshot: DWN)
    Die EU hat ein merkwürdiges Papier veröffentlicht, das sich angeblich mit dem Einfluss Russlands auf die Meinungsbildung in der EU beschäftigt. Schon die Herkunft ist seltsam: Das „Papier“ besteht aus einer Seite von der von der EU seit einiger Zeit betriebenen „Disinfo Review“. Diese Truppe wird von der „East StratCom Task Force“ betrieben und liest und analysiert seit 2015 Medien. Sie wertet dann aus, was ihr als Propaganda erscheint.

    Das Papier trägt den englischen Original-Titel: „COMMENTARY: Means, goals and consequences of the pro-Kremlin disinformation campaign” und ist auf den 19. Januar 2017 datiert. Allerdings steht unter dem Text, dass dieser „Kommentar“ zuerst vom italienischen „Institute for International Political Studies (ISPI) veröffentlicht wurde. Der Präsident dieses Instituts, Giampiero Massolo, war von 2012 bis 2016 Italiens Geheimdienstkoordinator beim Dipartimento delle Informazioni per la Sicurezza (DIS). Er spricht Russisch und, laut seinen offiziellen Angaben, „etwas Deutsch“.

    Der „Kommentar“ der EU-Beobachter kommt im wesentlichen zu dem Schluss, dass die russische Propaganda in der EU auf fruchtbaren Boden fällt: „Es besteht kein Zweifel, dass die Pro-Kreml Desinformations-Kampagne eine orchestrierte Strategie ist“.
    Zu Putins Orchester zählen laut einer im Text verlinkten, etwas lieblos verfertigten Tabelle neben vielen russischen und osteuropäischen Blogs auch einige ausgewählte westliche Medien: So sind nach Einschätzung der EU die Nachrichtenagentur Bloomberg, die britische Zeitung The Nation, der US-Finanzblog Zerohedge und die DWN heimlich für Putin tätig. Die DWN gehören zwar zum schwedischen Bonnier-Verlag, der sich seit Menschengedenken vor allem der freien Presse und der Demokratie verpflichtet weiß. Die EU hätte dies durch einen Blick auf unser Impressum erfahren hätte können.
    Die Analyse der Artikel, die die EU ausgewählt hat, um den diskreditierten westlichen Medien Nähe zu Putin nachzuweisen, ist von einer atemberaubend schlechten Qualität.

    Bloomberg wird im „Trend der Woche“ als „Disinforming Outlet“ am 26.11.2015 vorgeworfen, dass die Agentur den russischen Präsidenten Wladimir Putin zitiert habe. Er soll gesagt haben: „Wir haben unsere amerikanischen Partner im Voraus informiert, wo, wann und in welcher Flughöhe unsere Piloten arbeiten werden.“ Die EU weiß es allerdings besser und korrigiert Bloomberg: „Russland hat den Flugplan des abgeschossenen Jets nicht an die USA gegeben, sagen US-Offizielle.“
    Im Fall der DWN arbeitet die EU mit einem noch gröberen Keil: Sie fälscht einfach eine Überschrift. Am 22.1.2016 unterstellt die EU den DWN, einen Artikel mit der Aussage veröffentlicht haben:

    „George Soros: Wenn Russland nicht hilft, wird die EU zerfallen.
    Tatsächlich steht in unserem Artikel das genaue Gegenteil:
    „Der Investor George Soros hält einen Zerfall der EU für unausweichlich – wenn nicht ein Marshall-Plan in Kraft gesetzt wird, der vor allem Osteuropa rettet. Interessant: Soros ist auch dafür, dass die EU Russland stützen sollte.
    Der Artikel ist auch nicht besonders missverständlich – er enthält nämlich einen Link zu dem Bloomberg-Video, in dem Soros genau das sagt, was die DWN schreiben. Die EU korrigiert daher nicht die DWN, sondern sich selbst und schreibt über die Fantasie von Putin als Retter der EU: „George Soros hat das in dem zitierten Interview nicht gesagt.“ Wie die EU-Beobachter auf diese Verdrehung kommen, wissen wir nicht. War etwa der Wunsch Vater des fälschenden Gedankens?

    Genauso plump ist die Kritik an einem anderen Artikel, der seinen Weg in die EU-Akte der DWN findet. Am 28.11.2015 melden die Brüsseler Beobachter in ihrem Wochentrend, dass die DWN geschrieben hätten: „Die Türkei kooperiert mit ISIS und finanziert ihn durch Öl-Deals“. Die EU kritisiert: „Es wird kein Beweis für diese Behauptung gegeben.“ Tatsächlich liegt es in der Natur der Sache, dass solche Erkenntnisse schwer zu beweisen sind. Das journalistische Hilfsmittel ist in diesem Fall die Angabe einer Quelle. Die ist in dem Text gegeben, nämlich der Hinweis samt Link auf eine Studie der Greenwich Universität.

    Die Studie wurde unter anderem auch von der Associated Press zitiert, dem investigativen französischen Magazin Mediapart vertrieben und der amerikanischen Huffington Post ausführlich zitiert und wissenschaftlich gewürdigt – alle mit demselben Tenor wie die DWN. Auch der Chef-Auslandskorrespondent von NBC, Richard Engel, zitiert die Studie in seinem lesenswerten Buch „Defeating ISIS“ (Seite 494). Die angesehene Wirtschaftszeitung Marketwatch bescheinigt der Studie, dass sie zahlreiche gut belegte und glaubwürdige Referenzen enthalte.

    Es erscheint uns unwahrscheinlich, dass sich bei den genannten Medien Putin-Trolle eingeschlichen haben sollen. Übrigens wurde wahlweise von den Russen (vor der Annäherung mit der Türkei) und den Amerikanern (nach der Entfremdung von Erdogan) dasselbe behauptet.

    Am 7.12.2015 melden die EU-Beobachter wieder einen Vorfall bei den DWN. Hier wird zumindest korrekt zusammengefasst, was in dem Artikel steht – dass nämlich die Russland-Sanktionen nicht den Interessen aller EU-Mitglieder dienten, dass sich fünf Länder vor dem Gipfel auf die Fortsetzung der Sanktionen geeinigt hätten und dass die Sanktionen erst auf Druck der USA zustandegekommen seien.
    Der Streit über die Sanktionen ging durch alle westlichen Medien – er ist in dem Artikel beschrieben. Das Video von der Rede von US-Vizepräsident Joe Biden an Kennedy School der Harvard Universität (an der übrigens auch der Herausgeber der DWN Fellow gewesen ist) ist im Artikel verlinkt. Sogar das Weiße Haus hat die Rede im Wortlaut dokumentiert.

    Darin sagt Biden öffentlich, dass man die EU erst habe in die Spur schicken müssen, damit sie den Sanktionen zustimmen. Die „Desinformation“ kam also nicht von Putin, sondern, wenn es eine war, vom Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten.
    Doch die EU stellt klar, dass sie weiß, wie es wirklich war. Sie entgegnet den DWN: „Es wird kein Beweis vorgelegt, dass die Führer (leaders) Deutschlands bei ihren Entscheidungen nicht unabhängig sind. Die Entscheidung über die Sanktionen wird von den 28 EU-Mitgliedsstaaten getroffen werden, nicht nur von Deutschland und vier anderen, und nicht von den USA.“ Hier würden wir der EU sogar zustimmen: In der Theorie sollte das wirklich so sein.

    Am 21.1.2016 schließlich bestätigt die EU sogar einen Artikel der DWN – was sogar heute noch einen gewissen Nachrichtenwert hat. Wir hatten berichtet, dass die US-Geheimdienste die Euro- und Nato-kritischen Parteien ausforschen werden, ob sie von Russland finanziert werden. Wie immer bei den DWN ist im Artikel ausführlich eine Quelle zitiert, nämlich der Daily Telegraph aus London. Wir wissen nicht, ob auch der Telegraph von Putin bereits unterwandert ist – allerdings steht er noch nicht auf einem von der EU veröffentlichten Index für nicht vertrauenswürdige Quellen.

    Die Erklärung der EU zu diesem Artikel ist durchaus aufschlussreich, weil die EU nämlich erstmals öffentlich einräumt, dass politische Parteien in Europa von US-Geheimdiensten überwacht werden: „Die amerikanischen Geheimdienste werden politische Parteien nicht wegen ihrer kritischen Haltung gegenüber der EU ausspionieren (investigate). Sie sollen untersuchen, ob einige der Parteien in Europa von russischen Geheimdiensten finanziert werden mit dem Ziel, die politische Kohäsion in Europa zu unterminieren.“ Es wäre interessant zu erfahren, wie sich das Ausspionieren von politischen Parteien eigentlich mit den Verfassungen der betroffenen Länder verträgt.
    Weitere Dossiers über die DWN enthält das Papier nicht. Doch können wir nicht ausschließen, dass die EU auch noch andere Artikel mit einer ähnlichen Hingabe erfasst hat. Denn das Dokument, das laut dem „Kommentar“ die Beobachtungen von 15 Monaten dokumentieren soll, enthält nur die Ergebnisse von 10 Monaten. Unmittelbar vor dem Sommerurlaub reißt die Aufstellung mit den besten Wünschen für einen vergnüglichen Sommer ab.

    Das Papier ist trotz unserer heiteren Herangehensweise ein Skandal. Wir haben bei EU-Präsident Jean-Claude Juncker, seinem Kabinettschef Martin Selmayr und beim Sprecher der EU-Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus, scharf gegen die Missachtung der Pressefreiheit durch die EU-Kommission protestiert, die sofortige Streichung der DWN als angebliches Putin U-Boot und eine öffentliche Entschuldigung verlangt. Wir werden über die Reaktion weiter berichten.

    Für die DWN könnte die abenteuerliche Erwähnung als Mitglied in Putins Orchester jedoch weitreichende Folgen haben: In den vergangenen Monaten sehen wir uns einer Welle von Denunziationen ausgesetzt, über die wir berichtet haben. Die Denunzianten arbeiten in der Regel anonym. Ein offizielles EU-Papier gegen die DWN ist für sie ein gefundenes Fressen. Wie wir von vielen ermüdenden Gesprächen und Emails mit von uns ertappten Denunzianten wissen, sind diese Leute meist nicht willens oder fähig, sich in einen differenzierten Dialog zu begeben. Das ist auch nicht ihre Aufgabe: Ihre Aufgabe ist das geschäftsschädigende Raunen gegen die DWN. Das Ziel ist es, die DWN bei Gesprächspartnern unmöglich zu machen und haltlose Diffamierungen bei Anzeigenkunden und Werbeagenturen zu platzieren.

    Genau aus diesem Grund müssen wir leider Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Ihre Unterstützung bitten: Wir haben in den vergangenen Wochen eine bemerkenswerte Häufung von Denunziationen festgestellt. Diese Attacken behindern unsere Arbeit erheblich. Wir werden in den kommenden Tagen einige weitere aufdecken, um klarzumachen, wie die Methoden sind. Sie zielen eindeutig auf Einschüchterung und Diffamierung ab. Man kann erkennen, dass es sich um Netzwerke handelt, die sich gegenseitig den Ball zuspielen. Die Tatsache, dass die DWN von der EU gleichsam überwachungsdienstlich bearbeitet werden, ehrt uns in gewisser Weise: Sie zeigt, dass wir den Finger in die Wunde gelegt haben – und genau das ist die Aufgabe von Journalisten.

    Anders als Facebook (Daten) oder staatliche Medien (Steuern, Gebühren) haben wir nur unsere Leser als Verbündete. Nur vor ihnen müssen sich DWN täglich beweisen. Das gibt uns die absolute Freiheit in der Berichterstattung. Die einzige Finanzierung, die uns diese Freiheit garantiert, ist die Unterstützung unserer Leser.
    Fake News? ...oder Fake News für weitere Fake News?

    LG

  7. #37
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    AW: Fake News

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Der Wind wird schärfer: EU verbreitet Fälschung, um die DWN zu denunzieren



    Fake News? ...oder Fake News für weitere Fake News?

    LG
    Nö....iss nur das altbekannte "Haltet den Dieb" Prinzip.
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  8. #38
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Fake News

    Weißes Haus will Medien für Fake-Berichte bestrafen

    Das Weiße Haus droht Medien, deren Berichterstattung absichtlich falsch ist, damit, sie zur Verantwortung zu ziehen. Dies teilte der Pressesprecher der neuen Administration des US-Präsidenten Donald Trump, Sean Spicer, am Sonntag mit.

    Spicer zufolge haben „einige Medien bewusst falsche Berichte“ über die feierliche Amtseinführung Trumps in Washington gebracht, zum Beispiel die Meldung eines Reporters aus dem Pool des „alten“ Weißen Hauses, wonach die Büste des Bürgerrechtlers Martin Luther King aus dem Oval Office entfernt worden sei. Diesen Bericht bezeichnete Spicer als „besonders empörend“ und „verantwortungslos“. Auch die Teilnehmerzahl bei der Einführungszeremonie des neuen US-Staatschefs sei niedriger angegeben worden.

    „Die Fotos der Feier wurden in einem Tweet absichtlich so geschnitten, dass die gewaltige Unterstützung der Menschen, die sich an der National Mall versammelt hatten, reduziert wird“, erläuterte Spicer.

    „Das war das größte Publikum, das jemals bei einer Einweihung zuschaute, persönlich und auf der ganzen Welt“, fügte er hinzu.
    weiter: https://de.sputniknews.com/panorama/...ien-bestrafen/

    LG

  9. #39
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    Project Blue Beam in Action MUST SEE THIS !!!

    Wer von Euch kann so etwas???

    Niemand!

    Und wer hat das Geld, so etwas zu können???



    Es ist ist Zeit den Kopf wirklich zu benutzen! Nennt sich nach/denken!!!

    Und das hat nichts mit konsumieren zu tun!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  10. #40
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    AW: Fake News

    Moin
    wieso Fake News? Schon Toll diese Technik,leider kann man sie auch missbrauen
    OLaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

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