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Thema: Katar

  1. #1
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    Katar

    Sunitische Oelstaaten isolieren Katar!
    http://www.tagesschau.de/ausland/katar-121.html


    Am 05. Juni 2017 um 09:10 von fdik

    2014 wusste Clinton, dass Saudi-Arabien den “IS” finanziert




    Katar übrigens auch, siehe diese Wikileaks-Veröffentlichung:

    https://wikileaks.org/podesta-emails...5380#efmA_RBEL

    Es geht dann entsprechend beim Konflikt der Golfstaaten wohl um etwas anders als um den Vorwand der Terror-Finanzierung, nämlich um die Haltung zu Iran, dem grossen Rivalen Saudi-Arabiens in der Region.

    Eine ausführliche Analyse zum Thema liefert Kristian Coates Ulrichsen in der Washington Post:

    http://wapo.st/2rbWjfD
    sut Yahusha ilu samesa

  2. #2
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    AW: Katar

    sut Yahusha ilu samesa

  3. #3
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    Beitrag AW: Katar

    Hallo @Joe, der Schwarze Peter geht an Katar! ...die Welt braucht einen arabischen Sündenbock!

    ^^Satire^^
    Die Saudis wollen es nicht sein, sie sind ja auch die Beschützter vom schwarzen Stein der Muslimen und können gar nicht böse Absichten haben!
    Katar ist eines der Reichsten Länder, die kann man auch noch gewinnbringend "Demokratisieren"!
    Vorab können sich ja die Wüstenmonarchen selbst bekriegen, mit Waffen sind sie ja ausreichen versorgt!l...obwohl selbst leiten sie nur Befehle an ihre Söldner! ...was beide perfekt können ist weglaufen!
    Sollten die Saudis, wegen ihrer angeborenen Dummheit gegen Intelligenteren Katars nicht ausrichten können, so kann ja noch immer die US-Marines einspringen. Sie können sich ja als Entschädigung die Flüssiggasanlagen nehmen!
    ^^Satire ende!^^

    Noch ein Bericht mit weniger Satire:
    Beziehungsabbruch mit Katar: Trump treibt Keil zwischen Golfstaaten – Expertin

    Statt die Konflikte im Nahen Osten friedlich zu lösen, wettert Trump weiter gegen den Iran und spielt die Golfnationen gegeneinander aus, wie die Nahost-Expertin Jelena Suponina vom Russischen Rat für internationale Angelegenheiten erklärt. Darin sieht sie auch den wahren Grund für den Abbruch der Beziehungen zu Katar.

    Vier Länder haben am Montagmorgen diplomatische Beziehungen zu Katar abgebrochen, nämlich Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten. Sie beschuldigen die Regierung in Doha, sich in ihre inneren Angelegenheiten einzumischen und Terrororganisationen zu unterstützen. Katar hält den Abbruch der Beziehungen hingegen für einen Versuch, Druck auf das Land auszuüben, was „an sich schon eine Verletzung der Souveränität“ sei, so die Expertin. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...e-wegen-trump/
    Eine ECHTE DEMOKRATISIERUNG! hätten die gesamten Golfmonarchien nötig!

    LG

  4. #4
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    Katar als Schurkenstaat isoliert

    Drei andere Golfmonarchien und Ägypten werfen dem Emirat Terrorunterstützung vor und brechen die diplomatischen Verbindungen ab

    Heute Morgen meldete der in Dubai ansässige und zum saudischen MBC-Konzern gehörige Sender al-Arabija, dass Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain die diplomatischen Beziehungen zum Emirat Katar abbrechen und dass alle Bürger Katars die drei Länder binnen 14 Tagen verlassen müssen. Diplomaten haben dazu nur 48 Stunden Zeit. Für Einreisen werden die Grenzen bereits jetzt dicht gemacht. Ägypten und die sunnitische Gegenregierung im Jemen schlossen sich dem Schritt später an. Aus der von Saudi-Arabien angeführten Sunnitenkoalition, die im Jemen gegen die schiitische Huthi-Regierung kämpft, wurde das pro Einwohner gerechnet reichste Land der Erde ebenfalls ausgesperrt.
    Neben der einzigen Landgrenze zu Saudi-Arabien, die die Halbinsel über dem weltgrößten Gasfeld hat, sollen auch See- und Flughäfen für Schiffe und Flugzeuge aus Katar geschlossen werden. Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Fluglinie Etihad Airways will Katar ab morgen nicht mehr anfliegen, aber Kunden Alternativen anbieten. Qatar Airways strich alle Flüge nach Saudi-Arabien. Ob die Linie weiter saudisches Territorium überfliegen darf, ist bislang ebenso unklar wie mögliche Auswirkungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2022, die in Katar stattfinden soll.
    Weniger überraschend als in westlichen Medien dargestellt

    So überraschend, wie Mainstreammedien ihn heute darstellten, kam der Schritt für informiertere Beobachter nicht (vgl. Streit zwischen Saudi-Arabien und Katar und Zerwürfnis zwischen Saudi-Arabien und Katar). Bereits am 1. Juni zitierten die saudi-arabischen Arab News den ehemaligen amerikanischen Verteidigungsminister Robert Gates und den US-Diplomaten Dennis Ross mit Warnungen, der Großanteilseigner an den Konzernen Volkswagen und Deutsche Bank müsse mit Sanktionen rechnen, wenn Katar seinen Kurs gegenüber Extremisten nicht ändere.
    Dabei geht es nicht nur um die Moslembrüder und die Hamas, deren Führer Chaled Maschaal das Emirat 2012 Unterschlupf gewährte, sondern auch um die schiitische Hisbollah und den Iran, dessen Präsidenten Rohani der katarische Sheikh Tamim bin Hamad al-Thani zur Wiederwahl gratulierte. Saudische Medien bemängeln außerdem eine zu positive Darstellung von Terroristen im katarischen Sender al-Dschasira. Den in den letzten beiden Tagen in Sozialen Netzwerken verbreiteten Vorwurf, dass sich seine Zuschauer über das London-Bridge-Massaker mit entsprechenden Emojis gefreut hätten, wies der Sender allerdings als Kontextmissverständnis zurück. Die Staatsführung von Katar bestritt ebenfalls alle Vorwürfe aus Saudi-Arabien und den anderen vier Ländern, die es isolierten.
    Welche Rolle spielte Trump?

    Anhaltspunkte dafür, dass Katar Terroristen finanziert und anderweitig unterstützt, kursieren in Medien schon lange, wurden von offizieller Seite aber immer bestritten. Auch auf die guten Beziehungen des Landes zur USA und zur EU hatten sie bislang keine negativen Auswirkungen. Die jetzt erfolge diplomatische Isolation ist jedoch ein Anzeichen dafür, dass Katar seine Politik unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump möglicherweise nicht mehr ganz so nach eigenem Gusto gestalten kann wie unter Barack Obama und seiner Außenministerin Hillary Clinton - auch wenn Trumps Außenminister Rex Tillerson Katar, Saudi-Arabien und die anderen Beteiligten an der diplomatischen Isolation dazu aufrief, "die Differenzen anzusprechen" und sich zu einigen. Eine Vermittlerrolle könnten hier möglicherweise die Länder Kuwait und Oman spielen, die zum Golf-Kooperationsrat gehören, sich aber nicht an der Blockade beteiligen.
    Dass Saudi-Arabien Katar (mit gewisser Wahrscheinlichkeit zurecht) die Unterstützung von Terroristen vorwirft, bedeutet nicht, dass das Flächenland nicht selbst Terroristen fördert. Der britische Independent vermutet, dass die Wahhabitenmonarchie auch eine zentrale Rolle im britischen Terrorfinanzierungsbericht spielen könnte, der erst nach der dortigen Parlamentswahl am Donnerstag veröffentlicht werden soll.

    Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Kat...t-3733816.html
    Kommentar:
    Der Iran erhält die Vollmitgliedschaft in der Shanghai-Gruppe, Katar gratuliert dem Iran, Saudi-Arabien (USA?) rastet aus
    http://parstoday.com/de/news/world-i...nsorganisation

    http://alles-schallundrauch.blogspot...hungen-zu.html

    LG
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  5. #5
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    AW: Katar

    Hallo Ihr !

    Ich sag mal nur ....350 Milliarden $......und die gehen auf Kushners Rechnung.Trump wollte zuerst nur einen 100 Milliarden Deal.

    Kushners Verbindungen zu Netanjahu sowie Trumps AIPAC Rede offenbaren uns, wer das eingefädelt hat.

    Trump eröffnet überall die Schlachtfelder.......Apollon ziert seine Decke im nicht existentem 66zigsten Stockwerk ! Google 66 !
    Eros und Psyche (hat Bush auch stehen) Statue steht da ebenso !
    70 Jahe 7 Monate und 7Tage war er alt bei Amtseinführung....
    Sein Wappen ....the Quenn of Heaven und der Sperr des .....(Schwarzer Stein...Untersberg......ISAIS.......Vriel Gesellschaft.....Angelsächsische Mission)

    Und wir schreiben das jüdische Jahr 5777 ! Google 5777!

    Continue.....
    sut Yahusha ilu samesa

  6. #6
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    AW: Katar

    Gründe für die Isolation Katars – wem nützt sie? | 10. Juni 2017 | www.kla.tv/10643


    lg

  7. #7
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    AW: Katar

    Einmischung unerwünscht: Katar zeigt Saudi-Block kalte Schulter und will Flüssiggas-Vormacht bleiben

    4.07.2017 • 18:41 Uhr


    Quelle: Reuters Saad al-Kaabi bei einer Pressekonferenz in Doha.

    Der weltweit größte Flüssiggas-Exporteur Katar geht in die Offensive. Trotz der diplomatischen Krise mit den Saudis will Doha seine Produktion schon bald um 30 Prozent erhöhen. Zudem hält Katar an den Beziehungen zu Ankara und an dessen Militärbasis fest.

    Am Montag wies der katarische Außenminister, Scheich Muhammed bin Abdulrahman al-Thani, den Aufschub von 48 Stunden zur Erfüllung der Forderungen zurück, die eine von Saudi-Arabien geführte Koalition dem Emirat unterbreitet hatte. Die Erfüllung dieser 13 Forderungen sei die Bedingung für eine Wiederherstellung der vor einem Monat abgebrochenen diplomatischen Beziehungen.

    Der Fernsehsender Al Mayadeen TV berichtete am Dienstag, dass Doha eine entschiedene Haltung gegen die Drohgebärden einnehme und seinerseits Gegenforderungen aufgestellt habe.



    Doha betont erneut, das Land lasse Terroristen keine Unterstützung zukommen. Katar erinnerte Saudi-Arabien und dessen Verbündete daran, dass die Vereinten Nationen die Muslimbruderschaft nicht als terroristische Vereinigung listen. Der Anti-Katar-Block, der diesbezüglich auch Rückendeckung von US-Präsident Donald Trump erfuhr, drängte Doha, seine intensiven Beziehungen zu der umstrittenen Bruderschaft einzustellen, die einen konservativen, vor allem aber betont politischen Islam verficht.

    Mehr lesen:Katar-Krise: Gabriel reist in die Golf-Region – "Neutrales Verhalten" angekündigt
    Demgegenüber betonte die katarische Seite, dass sich die Vereinigten Arabischen Emirate ihrerseits in die Angelegenheiten von Katar und Kuwait einmischen, berichtet der pro-iranische Sender Al Mayadeen TV.

    "Türkische Militärbasis verschwindet, wenn ausländische Basen auch aus anderen Golfländern verschwinden"

    Zudem erklärte Katar, das Land werde seine Beziehungen zu Iran lockern, wenn auch alle anderen arabischen Golfstaaten ihre Beziehungen zu Teheran aufgeben und alle iranischen Staatsbürger aus ihren Ländern ausweisen.

    Doha würde demnach seine wirtschaftlichen Beziehungen zu Teheran einstellen, wenn insbesondere auch die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Handelsströme zum Iran stoppen. Ob sie dazu bereit sein würden, ist ungewiss: Die Emirate kommen immerhin auf 80 Prozent des gesamten Handelsvolumens mit Iran im arabischen Golfraum.
    Auch, was die türkische Militärbasis auf der kleinen Halbinsel anbelangt, zeigt sich Katar wenig kompromissbereit. Das Scheichtum wäre bereit, der Türkei die Tür zu weisen, wenn die von Saudi-Arabien unterstützten Golfstaaten gleichzeitig ihre ausländischen Militärbasen schließen.
    Unterdessen lässt sich Katar auch von seinem Kurs nicht abbringen, seine Position als weltgrößter Flüssiggas-Exporteur zu behaupten. Der Vorsitzende des staatlichen Versorgers Qatar Petroleum, Saad Scherida el-Kaabi, sagte Reportern, Doha wolle die Förderung von Flüssiggas auf jährlich 100 Millionen Tonnen bis 2024 erhöhen.

    Vergangenen April gaben wir unsere Absicht zur Entwicklung eines neuen Gasprojekts im südlichen Sektor des Nord-Feldes bekannt, das für den Export geeignet ist", sagte el-Kaabi.
    Das Erdgasfeld werde in fünf bis sieben Jahren bereit für die Förderung sein. Das Projekt "wird die Produktion von Katar auf sechs Millionen Barrel pro Tag anheben", führte der Vorsitzende von Qatar Petroleum aus.

    Saudische Isolationsbemühungen werden Katars Marktstrategie nicht beeinflussen

    "Wir werden den Flüssiggas-Markt für eine lange Zeit anführen", sagte el-Kaabi. Diese Aussage gewinnt an zusätzlicher Pikanterie, wenn man bedenkt, dass die USA mit einem ambitionierten Plan ihrerseits versuchen, die Spitze des LNG-Marktes an sich zu reißen.

    Die Stellungnahme des katarischen Energieriesen kommt zu einem Zeitpunkt, da ein von Saudi-Arabien angeführter Block arabischer Staaten das kleine Scheichtum wirtschaftlich und diplomatisch zu isolieren sucht. Der Saudi-Block unterstellt Katar, terroristische Gruppen zu unterstützen. Katar dementiert.
    Der katarische Gas-Chef sagte, dass das Unternehmen seine Energielieferungen an kein Land einschränken wird. Er betonte, dass die Sanktionen des Saudi-Blocks gegen Katar zudem keine Auswirkungen auf sein operationelles Verhalten haben werden.

    Wenn ein Unternehmen nicht mit uns zusammenarbeiten will, dann ist es seine Entscheidung. Wir werden neue Partner finden", schloss el-Kaabi mit Blick auf die Konkurrenz im Golfraum und die USA.


    Die Araber sind schuld an 9/11, doch nur die Araber aus Katar!
    Das sind die einzigen in der Region die Wirtschaften konnten und auch noch viel Geld auf der hohen Kante haben!
    Jetzt müssen sie dafür Bezahlen, Cash und mit allen was sie noch haben! ... Es würde doch so gut zusammenpassen!

    LG

  8. #8
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    AW: Katar

    Experte: Katar darf nicht in die Enge getrieben werden – Es beißt zurück

    Der Konflikt um Katar zieht immer weitere Kreise. Die Rhetorik um dieses Land wird immer aggressiver. Es geht unter anderem um das Problem der Entschädigung der Opfer von Terroranschlägen, die von Organisationen verübt wurden, die Doha finanziert haben soll.

    Die Entschädigung ist eine der Bedingungen für die Aufhebung der gegen Katar verhängten Blockade, die Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain gestellt haben. Katar versucht jetzt, so schnell wie möglich Vereinbarungen mit einigen noch gebliebenen Verbündeten in der Region zu treffen. So bemüht sich die Türkei, die Konfliktparteien zu einer friedlichen Lösung zu bewegen. Dabei versprach Ankara, Doha im Notfall mit Lebensmittellieferungen zu unterstützen.

    Einige Experten sind der Ansicht, dass sich Doha in strikter Übereinstimmung mit dem Gesetz verantworten und die Anschlagsopfer in vollem Umfang abfinden muss. Andere weisen darauf hin, dass Katars Schuld erstmal bewiesen werden sollte. Sonst geschehe alles nach US-amerikanischem Muster: Katars Gegner erheben haltlose Anschuldigungen gegen Doha, nur um ihre eigennützigen Interessen zu befriedigen.


    Katar ist ein großer Exporteur von verflüssigtem Erdgas (LNG). Und was hatte denn US-Präsident Donald Trump vor kurzem angekündigt? Er will einen verstärkten Absatz von LNG aus der US-Produktion weltweit. Und wie könnte dieser aufgestockt werden, wenn ein solch starker Konkurrent dem Weißen Haus im Wege steht? Klar, der Konkurrent ist zu beseitigen, am besten mit fremden Händen. Und da fing die Hetze an.


    Aber Katar ist nicht von gestern, es hat genug Festigkeitsreserven. Der Fiskus ist mit 40 Milliarden US-Dollar gefüllt, plus dazu beachtliche Goldreserven, wie die Zentralbank in Doha mitteilt. Darüber hinaus hat der staatliche Investitionsfonds von Katar rund 300 Milliarden US-Dollar auf seinen Konten. Die Landesbehörden sind sich dessen sicher, dass solche Reserven helfen werden, alle Attacken der „Kollegen“ aus dem Kooperationsrat der arabischen Golfstaaten abzuwehren.
    Mehr noch. Doha wird jetzt auch von Inhabern westlichen (britischen und US-amerikanischen) Kapitals in Schutz genommen, das in die Wirtschaft des Landes investiert wurde sowie Milliardären und transnationalen Korporationen Gewinne bringt.


    Der Emir von Kuwait – Scheich Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah – erklärte sich zu einer Vermittlerrolle bereit. Zudem weilte auch US-Außenminister Rex Tillerson in der Region, um die Nachbarn zu befrieden. London und Washington plädieren für eine Lösung womöglich ohne Verluste. Aber eine schnelle Lösung ist wohl kaum denkbar. Denn ein Konflikt tut gut, weil man bei den Gesprächen feilschen und für sich mehr Präferenzen aushandeln könnte.
    Text: Oleg Obuchow, Radio Sputnik https://de.sputniknews.com/politik/2...sung-experten/

    lg

  9. #9
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    AW: Katar

    Katar kauft für fünf Milliarden Euro Kriegsschiffe aus Italien

    Epoch Times2. August 2017 http://www.epochtimes.de/politik/wel...-a2180994.html

    Inmitten der Katar-Krise hat das Land einen Rüstungsdeal mit Italien abgeschlossen: Nach Angaben italienischer Medien handelt es sich bei den Kriegsschiffen um vier Korvetten, zwei Patrouillenboote und ein Landungsboot.



    Inmitten der diplomatischen Krise um Katar hat das Golfemirat ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft mit Italien abgeschlossen.

    Katars Außenminister Mohammed bin Abdulrahman al-Thani sagte am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem italienischen Kollegen Angelino Alfano in Doha, Katar werde sieben Marineschiffe im Wert von insgesamt fünf Milliarden Euro von Italien kaufen.

    Nach Angaben italienischer Medien handelt es sich bei den Kriegsschiffen um vier Korvetten, zwei Patrouillenboote und ein Landungsboot. Es ist nicht der erste große Rüstungsdeal des Golfstaats seit dem Ausbruch der Krise: Mitte Juni hatte Katar angekündigt, von den USA F-15 Kampfflugzeuge im Wert von 10,7 Milliarden Euro zu kaufen.

    Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten Anfang Juni die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und Sanktionen gegen das Land verhängt. Sie begründeten dies mit dem Vorwurf, das Emirat unterstütze radikale Gruppen wie etwa die ägyptische Muslimbruderschaft und die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Katar wies eine Liste mit 13 Forderungen zurück, darunter auch die Schließung des Nachrichtensenders Al-Dschasira. (afp)

    lg

  10. #10
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    Katars Devisen-Reserven brechen ein

    Wie passt das mit der obigen Meldung zusammen?

    Eigentlich, in einem Vernunftsinne, gar nicht!

    Also, was passiert da unten wirklich???

    Die von Saudi-Arabien angeführten Sanktionen haben zu einem deutlichen Absinken der Devisenreserven Katars geführt.

    Katar bekommt die von anderen arabischen Staaten auferlegten Sanktionen wirtschaftlich zu spüren, berichtet Reuters. Die internationalen Währungsreserven des Golfemirats fielen auf den tiefsten Stand seit mindestens fünf Jahren. Im Juni brachen die Devisenbestände um 10,4 Milliarden Dollar auf 24,4 Milliarden Dollar ein, wie aus am Sonntag veröffentlichten Daten der Zentralbank hervorgeht.
    Wegen des offiziellen Vorwurfs der Terrorismusunterstützung setzen mehrere mächtige Nahost-Länder Katar in einer konzertierten Aktion massiv unter Druck. Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain brachen Anfang Juni ihre diplomatischen Verbindungen zu Katar ab. Die Regierung Katars weist die Vorwürfe einer Terrorunterstützung zurück und sieht wirtschaftliche und geopolitische Gründe hinter den Maßnahmen.
    Im Streit zwischen den vier arabischen Staaten und dem Golfemirat zeichnet sich indes keine Entspannung ab. Die Vertreter von Saudi-Arabien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain erklärten zwar am Sonntag ihre Bereitschaft zu einem Dialog mit Katar. Allerdings müsse das Emirat die Bedingungen erfüllen, die die vier Staaten dem Land gestellt hätten.

    So müsse Katar die Bereitschaft zeigen, die Finanzierung des Terrorismus und die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten zu beenden, sagte Bahrains Außenminister Scheich Chalid bin Ahmed al-Chalifa am Sonntag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinen Kollegen. Außerdem müsse Katar auf die 13 Forderungen der vier Staaten reagieren. Dazu gehören die Einstellung der Unterstützung der radikal-islamischen Muslimbruderschaft, die Schließung des Fernsehsenders Al-Dschasira und des türkischen Militärstützpunktes in Katar sowie eine Reduzierung seiner Beziehungen zu Iran, dem Erzfeind Saudi-Arabiens.
    Der saudiarabische Außenminister Adel al-Dschubeir schränkte zugleich ein, es sei offensichtlich, dass Katar nicht bereit sei, auf die Forderungen einzugehen. Neue Sanktionen gegen Katarbeschlossen die Minister aber nicht. Die vier Staaten hatten am 5. Juni einen Boykott Katars verkündet und seitdem den Handel unterbrochen sowie Verkehrwege blockiert. Iran und die Türkei sprangen ein, um die Versorgung Katars sicherzustellen.


    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
    LG
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