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Thema: KenFm - Tagesdosis

  1. #401
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    Tagesdosis 21.8.2019 - Happy Birthday Skolstrejk för Klimatet

    Schon seit ein paar Tagen denke ich darüber nach, und nun, aha, es gibt noch andere Leute, die eine Parallele (Allegorie?) zu einem "berühmten" Vorgänger sehen!

    Bin ich ein Depp? Ja, klar! Und wer hat 2007 den Friedensnobelpreis (nicht Umweltnobelpreis oder ähnliches!) bekommen und damals viel Geld verdient???



    Ein Kommentar von Rüdiger Lenz. Am 20. August ist Greta Thunberg zum ersten Mal für mehr Klimaschutz der Schule ferngeblieben und hat dadurch für mehr Klimaschutz protestiert. Herzlichen Glückwunsch dafür! Als ich im Alter der heutigen Jugend war, wurde allerorten darüber berichtet, dass der Wald aussterben wird, dass die Fluorchlorkohlenwasserstoffe, das FCKW, die Ozonschicht des Planeten immer weiter auffressen wird, dass durch den Grundwasserverbrauch Wasserknappheit droht, dass uns eine neue Eiszeit bevorstünde und dass der Golfstrom umkippen wird. Das war vor über 35 Jahren. Die Tagesschau ließ gestern durch Johanna Wahl einen Artikel schreiben, eine Erfolgsgeschichte – mit offenem Ende: Ein Jahr Klimaproteste, der den Weg der jungen Greta Thunberg Revue passieren ließ. Greta Thunberg ist davon überzeugt, dass dieser ganze Planet untergehen wird, dass wir einen noch nie da gewesenen Klimawandel erleben werden, wenn wir nicht auf das Emittieren des CO2 verzichten würden. Ihre Bewegung, die Fridays-for-Future-Bewegung hat hierzulande zu gut 600 Gruppen geführt, die für ein besseres Klima und eine bessere Zukunft regelmäßig auf die Straßen gehen, um dafür zu demonstrieren. Mittlerweile befürworten Politiker, Zeitschriften, Wissenschaftler und ein großer Teil der Gesellschaft diese Bewegung und sie sind vehement dazu entschlossen, freiwillig dafür zu zahlen. Die CO2-Steuer soll kommen und wird kommen. Böse Zungen trennen den Zufall dieser in die hunderte von Milliarden Euros sprudelnden Gelder von der Bewegung und meinen, diese Steuer soll dafür missbraucht werden, die Militärausgaben zu erhöhen, damit der Forderung des US-Präsidenten Trump an Deutschlands Rüstungsausgaben Folge geleistet wird. Man schwänzt seit gut einem Jahr die Schule oder streikt für den Klimaschutz. Eine ganze Generation ist vom Untergang des Planeten infiziert worden. Und so schreibt die Autorin auf Tagesschau.de das alles zur Erfolgsgeschichte einer ganzen Generation Greta um, die bis zum Papst vorgedrungen ist, einer Ehrendoktorwürde und einer Friedensnobelpreis-Nominierung. Beeindruckend, möchte man meinen, denn die Zeitschriften und Fernsehanstalten schreiben diese einjährige Bilanz Gretas einem Alleingang zu. Wer schon einmal in Bewegungen engagiert war, die sich dem Wohl und Wehe der Menschheit widmeten, der weiß aus eigener Erfahrung, dass das gar nicht sein kann. Gretas Bewegung wurde enorm gepusht. Vor Gretas Bewegung gab es einen gewissen Al Gore, der ebenfalls eine Bewegung in diesem Sinne gründete und er brachte sogar einen Dokumentarfilm über den Klimawandel zustande, der den Untergang unserer Zivilisationen propagierte, wenn dem nicht Einhalt geboten würde. Al Gore erfand nicht die CO2-Steuer, er war egoistischer und brachte den CO2-Zertifikate-Handel in Sprache und wurde so der erste Klimamilliardär. Mit dem Untergang der Menschheit kann man sehr viel Geld scheffeln. Untergangs-Prophezeiungen sind so alt wie die Menschheit. Und ihr größter Profiteur war einst die Kirche. Um den Untergang abzuwenden und einen Ausweg zur Höllenqual zu ermöglichen erfand sie den Ablasshandel. Damals zahlte man für seine Sünden oder die, seiner Verwandten. Ein blühendes Geschäft, damals...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-21-8-2019...
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  2. #402
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    Tagesdosis 22.8.2019 - Brexit - or Not? Angstmacherei, Meinungsmanipulationen und...



    die öffentliche Meinung Ein Kommentar von Peter König BREXIT-Frist ist der 31. Oktober 2019. Am 23. Juni 2016 stimmte das britische Volk mit 52% gegen 48% für den Austritt aus der Europäischen Union. Allein in England war die Quote mit 53,4% für die Ausreise aus der EU etwas höher, gegenüber 46,6% für den Verbleib. Inzwischen wissen wir, dass dieses Ergebnis von Cambridge Analytica (1) beeinflusst wurde, so wie die Trump-Präsidentschaft offenbar von CA unterstützt wurde (2). Nach eigenen Angaben von CA wurden in den letzten 5 Jahren weltweit mehr als 200 Wahlen oder Volksentscheidungen durch CA entschieden. CA soll 2018 verschwunden sein (3), aber das Wissen darüber, wie man die Meinungen der Wähler manipuliert - der Algorithmus dafür - ist inzwischen bei Google, den sozialen Medien und natürlich bei den wichtigsten Geheimdiensten der Welt, allen voran CIA, NSA, MI6, Mossad, DGSE (Frankreich), BND (Deutschland) und anderen, bekannt. Wird der BREXIT tatsächlich stattfinden? Wahrscheinlich wird er es nicht. Fast dreieinhalb Jahre nach der Abstimmung im Vereinigten Königreich und zweieinhalb Jahre nachdem das Vereinigte Königreich den Ausstiegsprozeß eingeleitet hat, geht die BREXIT "soap opera", wie sie oft genannt wird, also gehen oder bleiben, weiter. Sowohl Theresa May als auch Boris Johnson, zudem der oppositionelle Labour-Chef Jeremy Corbyn, haben den Briten versichert, dass sie ihre Wahl respektieren werden. Kein neues Referendum, keine Parlamentsabstimmung. Stattdessen sahen sie Verhandlungen über ein "Abkommen" mit Brüssel vor. Wenn es "No Deal" gäbe, dann findet BREXIT als "no deal, oder hard BREXIT" - so das einstige Urteil - statt, das sich natürlich ändern könnte, wie so ziemlich alles, was in der BREXIT-Saga gesagt und vereinbart wurde. Aber was genau ist eigentlich mit einem "Deal" oder einem "No-Deal" gemeint? Obwohl die Definitionen eines "Deals" vage sind, bezieht sich ein "Deal" im Grunde genommen auf einen britischen Austritt aus der EU unter möglichst reibungslosen Bedingungen für Unternehmen und Einzelpersonen, was bedeutet, dass die derzeitigen Beziehungen, d.h. Geschäftslizenzen, Handelsbeziehungen, Aufenthaltsgenehmigungen, freier Austausch von Arbeitskräften, nicht sofort aufhören würden, sondern eine Übergangszeit es ermöglichen würde, spezifische Bedingungen auszuarbeiten. Tatsächlich ist dies genau in der Auszahlungsvereinbarung (im Englischen: WA - Withdrawal Agreement) enthalten. Die WA ist jedoch noch nicht vom Unterhaus ratifiziert worden. Warum nicht? - Gibt es eine versteckte Agenda? Sobald die WA ratifiziert wäre, gibt es keinen Weg zurück? Ist dem so? Die Verweigerung des Parlaments für einen 180-Grad-Wechsel von dem Austritt zu „Wir bleiben“, trotz der Volksabstimmung? Das WA sieht einen Zeitraum bis zum 31. Dezember 2020 vor, nachdem der BREXIT tatsächlich oder final ausgehandelt wird, es ggf. länger dauert, um die Einzelheiten des Handels, der künftigen Zölle, der Geschäftslizenzen, des Arbeits- und Kapitalverkehrs - und einiges mehr - nach dem BREXIT auszuarbeiten, bevor die neuen britischen EU-Scheidungsregeln in Kraft treten. Dies ist genügend Zeit, um mit den EU-Partnerländern individuelle Handels- und Völkerabkommen auszuhandeln…weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-22-9-2019...
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  3. #403
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    Tagesdosis 24.8.2019 - Solidaritätszuschlag wird zur Reichensteuer für mittlere Einkommen



    Ein Kommentar von Karl Bernd Esser Fast dreissig Jahre nach dem Mauerfall sollte man meinen, dass es den Solidaritätszuschlag nicht mehr braucht. Doch statt zum Normalzustand ohne «Soli» zurückzukehren, funktioniert ihn die Regierung zu einer Reichensteuer um. Die reichsten 10 Prozent der Steuerzahler sollen die Abgabe, die einmal für den Aufbau der neuen Bundesländer gedacht war, weiterhin zahlen müssen. Für neun von zehn Bürgern soll der Solidaritätszuschlag zwar entfallen, der Rest sowie die Unternehmen zahlen ihn jedoch zum Teil oder ganz weiter, was Berlin weiterhin knapp die Hälfte der alten Soli-Einnahmen sichert. Finanzminister Olaf Scholz verkündet: „Keine Steuersenkung für Millionäre“. Seine Aussage verwirrt etwas. Gehören die Betroffenen noch zur Mittelschicht oder handelt es sich wirklich um „Reiche“? Das durchschnittlich jährliche Bruttogehalt eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers lag 2017 bei 45.240 Euro. Alleinstehende mit einem Einkommen über 73 000 Euro sollen nach dem Willen des Sozialdemokraten weiterhin den Soli zahlen müssen. Die Grenzbelastung von Einkommen steigt ab 73.000 Euro von bisher rund 44 auf 47 Prozent. Statt bisher 42 Prozent Spitzensteuersatz plus 5,5 Prozent Zuschlag (44,31 Prozent) steigt die Belastung bei den Betroffenen auf 47 Prozent. Ein Selbstständiger muss ca. 20 Prozent mehr Gewinn erzielen (also 54.300 Euro (gestrichen: erzielen)), um nach Abzug des rechnerischen Arbeitgeberanteils bei einem vergleichbaren Durchschnitts-Brutto zu landen (Vgl. USA – in den USA hat ein gewinnorientiertes Unternehmen mit einem Einkommen bis 50.000 Dollar nur einen Steuersatz von 15 %). Als Spitzensteuersatz der Einkommensteuer in Deutschland gilt der Steuersatz von 42% in der Proportionalzone I des Einkommentsteuertarifs (44,31% inkl. Solidaritätszuschlag). Er wird in 2018 bei Alleinstehenden für Einkommen im Bereich von 54.951 Euro bis 260.532 Euro angewendet und betrifft in diesem Jahr geschätzte 2,99 Millionen Steuerpflichtige. Der Höchststeuersatz (Reichensteuer) in der Proportionalzone II des Einkommentsteuertarifs beträgt allerdings 45% (bzw. 47,48% inklusive Solidaritätszuschlag). Ein weiterer Vergleichsmaßstab: Die Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung beträgt 2019 80.400 Euro. Wer darunter liegt und rentenversicherungspflichtig ist, dürfte durch die Erhöhung der Grenzsteuerbelastung künftig von einer Gehaltserhöhung mehr als die Hälfte abgezogen bekommen. Im vergangenen Jahr brachte der «Soli» dem Staat fast 19 Milliarden Euro ein; gegenüber 2003 ist dies ein Anstieg von knapp 9 Milliarden. Würde Scholz’ Vorschlag umgesetzt, dürften immer noch Einnahmen von etwa 9 Milliarden bleiben. Seit seiner dauerhaften Einführung 1995 hat der Soli bis einschließlich letztes Jahr 311,7 Milliarden Euro zusätzliche Steuern in die Kassen der Finanzämter gespült. Die reichsten 10 Prozent der Steuerzahler sollen jetzt weiterhin 50 Prozent dieser „Sondersteuer“ blechen…weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-24-8-2019...
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  4. #404
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    Tagesdosis 26.8.2019 - Die Ossi-Verachtung



    Ein Kommentar von Jens Wernicke. Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke widerspricht der Analyse von Götz Eisenberg zum „autoritären Charakter“ im Osten der Republik. Nun ja, ich biete jedem Autor und jeder Autorin im Rubikon stets aufs Neue an: „Nein, wir zensieren Menschen mit anderen Positionen nicht, wir diskutieren Dinge aus, vorausgesetzt, sie werden in guter Absicht vorgetragen und sind von humanistischem Geiste beseelt. Wenn Dir also etwas nicht gefällt, dann spar Dir bitte den ‚Das, was der da denkt, ist unpublizierbar, schmeißt den sofort raus!‘Spruch, sondern schreibe das auf, was Du meinst, und wir veröffentlichen es als Replik. So arbeiten wir hier. Von Demokratie nicht nur reden, sondern sie auch leben und vorleben, bei aller Kraft, die das jeden von uns immer wieder einmal kosten mag.“ Dieses Recht nehme ich mir nun auch selbst einmal heraus – denn insbesondere ein Artikel unserer Samstags-Ausgabe zu den Machenschaften der AfD hat mich wirklich geärgert. Und zwar derjenige vom von mir hoch geschätzten Götz Eisenberg, dessen Arbeiten wichtig und in aller Regel über die Maßen klug und geistreich sind. Ich will meine Kritik versuchen, in kurzen Worten zusammenzufassen; und ich sage dazu: „Ja, ich bin Ossi – und genau in dem Alter, über das Götz Eisenberg hier weitgehend schreibt". In aller Kürze: Erstens: Was mir immer wieder auffällt, ist, wie sich „gute Menschen“, die sich selbst leider viel zu oft als „besondere Menschen“ verstehen, meinen, gegen jede Form von Rassismus, Stereotypen und Gruppendenken vorzugehen – und dabei doch genau diese drei Dinge viel zu oft reproduzieren, ohne dies auch nur zu merken. Da erlebe ich oft eine Art „Theorie-und-PraxisPhänomen“, das dazu führt, dass für das vermeintlich Gute doch die staubigen Denkgebäude derer, die man zu bekämpfen vorgibt, benutzt werden. Das ist kein inhaltliches Argument, aber es fällt mir immer häufiger auf: Götz Eisenberg ist gegen „Schubladendenken“, das Menschen pauschal über einen Kamm schert, sich aber zugleich nicht zu schade, „Studien“ der einen oder anderen Herrschaftswissenschaften auszukramen, um dann den „archetypischen Ostdeutschen“ auf dem Reißbrett zu entwerfen. Ich finde das unredlich – und keine der genannten Studien wirft auch nur im Ansatz ein Licht auf die eingeschränkte Perspektive des Herangehens, die gar nicht erst gestellten Fragen sowie die Parteilichkeit der Interpretation der Ergebnisse, die in aller Regel, natürlich macht- wie stereotypenkonform, gleich mitgeliefert wird. Zweitens: Ich bin der Meinung, dass Wissenschaft eben bedeutet wirkliche Wissenschaft es bedeuten würde –, nicht vorgefertigte Auffassungen einfach weiter zu bestätigen, sondern an deren Ende und in deren Brüchen, dort also, wo der Erklärungsansatz der Herrschenden in seiner Blindheit und Pauschalität scheitert, die wirklichen, die eigentlich wichtigen Fragen zu stellen. Das eine ist, wenn ich so sagen darf, für mich „intellektuelle Eitelkeit“, das andere Neugier, die mit Ergebnisoffenheit einhergeht und einhergehen muss. Nur letztere bringt uns dabei einander wirklich näher und gemeinsam weiter voran: Will ich recht haben oder die Dinge und meine Mitmenschen wirklich verstehen? Bin ich offen für Neues oder bestätige mir nur selbst, was ich ohnehin zu denken beabsichtigt hatte und immer schon dachte? Denke ich auch meinen eigenen „Schatten“ mit oder projiziere diesen, „mein Böses“, einfach auf die anderen?...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-26-8-2019...
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  5. #405
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    Tagesdosis 28.8.2019 - Die Mauer des Schweigens



    Ein Kommentar von Thomas Röper. Wie gleichgeschaltet die deutschen Mainstream-Medien mittlerweile sind, zeigt die (Nicht-) Berichterstattung über einen Geheimdienstskandal in Österreich. Der Autor wartete etwa zehn Tage, ob in Deutschland darüber berichtet wird. Da die „Qualitätsmedien“ dies nicht getan haben, unternimmt er dies nun selbst. Dass die Geheimdienste im Westen komplett unkontrolliert und im rechtsfreien Raum arbeiten, gilt als Verschwörungstheorie, obwohl man früher lapidar „vom Staat im Staate“ sprach. Aber es gibt genug Beispiele, die zeigen, dass Geheimdienstskandale nie aufgedeckt werden, dass westliche Geheimdienste auch im eigenen Land Verbrechen begehen, sogar Menschen ermorden und Terroranschläge durchführen, und dass sie all das ungestraft tun können. Wenn eine solche Aktion doch bekannt wird, berichtet die Presse entweder gar nicht oder nur sehr kurz und dann verschwinden die Skandale hinter einer Mauer des Schweigens. Die „Qualitätsmedien“ scheinen solche Dinge nicht aufklären zu wollen, sondern tun ihr Bestes, damit die Menschen davon nichts erfahren. Und wenn es unvermeidbar ist, darüber zu berichten, dann sorgen sie anschließend dafür, dass die Menschen es schnell wieder vergessen. Bevor ich auf die aktuelle Meldung aus Österreich komme, hier eine kleine Auswahl von Beispielen und Belegen für meine These — damit auch ein Leser, für den all das völlig neu ist, meine Argumentation verstehen kann. Beispiel 1: Gladio Für alle, die davon noch nie gehört haben: Gladio ist der Name für direkt nach dem Zweiten Weltkrieg von der CIA gegründete und gesteuerte, illegale Untergrundarmeen in den NATO-Ländern. Ursprünglich sollten sie im Falle eines Krieges hinter den sowjetischen Linien als Partisanen tätig werden, aber sie wurden auch auf andere Weise eingesetzt, als es nicht zu dem befürchteten Krieg mit den Sowjets kam. Die Geschichte kam heraus, als Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre in Italien Skandale vor Gericht kamen und ein ehemaliger italienischer Ministerpräsident alles einräumen musste. Die schlimmsten Terroranschläge in Italiens Geschichte, wie zum Beispiel der Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna vom August 1980 mit 85 Toten, waren von dieser geheimdienstgeführten Organisation verübt worden. Zuvor hatte man die Schuld auf die kommunistischen Roten Brigaden geschoben, was sich dann jedoch als unwahr herausstellte. Das führte zu Skandalen in ganz Westeuropa und sogar das EU-Parlament hatte in einer Resolution Aufklärung gefordert — die natürlich nie stattfand. In Belgien hatte der damalige Verteidigungsminister seine Generäle entrüstet gefragt, ob all das wahr wäre, ob es so etwas auch in Belgien gäbe und warum er davon nichts wisse. Die Antwort der Generalität war bestechend: „Ihr Verteidigungsminister wechselt ja so oft und das war zu geheim, um es Euch zu erzählen…weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-28-8-2019...
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  6. #406
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    Tagesdosis 29.8.2019 - Greta, the greatest Missverständnis



    Ein Kommentar von Bernhard Loyen. Greta, the one and only, betrat nun schlussendlich gestern gegen 21:45 Uhr deutscher Zeit, bei Regen und Wind New Yorker Boden. Das Wetter wollte bei der bis ins Detail geplanten Inszenierung einfach nicht mitspielen. Der Spiegel wusste abends jedoch zu berichten, Zitat: Weder das schlechte Wetter noch der Sturm im Internet haben sie aufgehalten (1) Bitte nicht, werden jetzt diverse Leser und Hörer denken. Warum schon wieder Zeit verschwenden, mit diesem Gör, bzw. lasst doch mal das Mädchen in Ruhe? Nun ja, dieses Kind, so würde ich sie schon noch bezeichnen, hat eine Funktion. Ob sie es selber schon schlussendlich wirklich realisiert hat, sei dahingestellt. Das einem Großteil der Bevölkerung, vor allem Kinder und Jugendlichen, die Hintergründe nicht bekannt, Ältere nicht wirklich interessiert, kann bei ähnlichen Phänomen beobachtet werden. Stichworte Rezo, Fridays For Future und Luisa Neubauer. Befassen wir uns nun mit dem jetzt schon legendären Segeltörn, der Bootsfahrt von Greta Thunberg. Beginnen wir mit den freundlichen spontanen Sponsoren und Unterstützern ihrer vermeintlichen Idee. Der unbekannte Strippenzieher im Hintergrund ist der Schwede Ingmar Rentzhog, der in den Medien als Entdecker von Greta Thunberg gilt. Dieser gründete 2017 eine Organisation mit dem Namen „We don`t have Time“. Natürlich eine Klima-Organisation. Auf seinem Linkedin-Account formuliert Rentzhog das Ziel, eine Plattform aufzubauen, „auf der sich Millionen von Mitgliedern zusammentun, um Druck auf Leader, Politiker und Unternehmen auszuüben, um für das Klima zu agieren“ (2). Im darauffolgenden Jahr sprach er zufällig ein Kind, mit einem Schild in der Hand an und war begeistert. Sie war nämlich eine Klimaaktivistin. Etwas spitzer formuliert, das Maskottchen war vermeintlich gefunden. Rein zufällig landete das erste Video, das es von Greta gibt, auf dem YouTube Kanal von - „We don`t have Time“. Der Rest soweit bekannt, alle begeistert, vor allem die Eltern von Greta und speziell Ingmar Rentzhog. Im Oktober 2018 veröffentlichte die Organisation eine dreiseitige Erklärung mit dem schönen Titel: Questions and answers about We Don’t Have Time’s relationship with Greta Thunberg (3). Dort wird allen Skeptikern versichert, Zitat: Gretas Erfolg ist alles das Ergebnis ihrer eigenen Bemühungen…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-29-8-2019...
    Wie mit dem Namen der 16-jährigen Schwedin offenbar erfolgreich Geschäfte gemacht werden, enthüllt die Stockholmer Tageszeitung Svenska Dagbladet in ihrer Sonntagsausgabe.


    „Das weltweit größte soziale Netzwerk für Klimaaktion“ zu schaffen ist die Ambition von Ingmar Rentzhog. Im September 2017 hatte er die Aktiengesellschaft „We don’t have time“ gegründet. Auf seinem Linkedin-Account formuliert Rentzhog das Ziel, eine Plattform aufzubauen „auf der sich Millionen von Mitgliedern zusammentun, um Druck auf Leader, Politiker und Unternehmen auszuüben, um für das Klima zu agieren“. Gegenüber einer Finanzzeitschrift entwickelte er die Vision eines Netzwerks mit 100 Millionen Usern, das Ganze finanziert durch Anzeigen „klimafreundlicher Unternehmen, die bewusste Kunden ansprechen wollen“.
    Rentzhog, der 2004 ein Finanzmarkt-Kommunikationsbüro gegründet und jahrelang geleitet hatte, ist Mitglied des „Climate Reality“-Projekts des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore und Vorstandsmitglied eines schwedischen Think Tank für „nachhaltige Entwicklung“. Im vergangenen Jahr wurde er von einer schwedischen Umweltzeitschrift zum „Umweltbeeinflusser des Jahres“ ernannt.


    Quelle: https://taz.de/Greta-Thunberg-kommer...utzt/!5571776/
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    Geändert von AreWe? (29.08.2019 um 19:26 Uhr)
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    Tagesdosis 30.8.2019 - Klimabetrug: Gerichtsurteil stürzt CO2-Papst vom Thron

    Prima Beitrag für Gretl-Follower!

    Kinder, seid stark! Wissen ist nicht wichtig, ihr müsst glauben!



    Ein Kommentar von Rainer Rupp. Für den weltberühmten US-Klimaforscher, Professor Michael Mann stellt das vor wenigen Tagen erfolgte Urteil einen tiefen Fall dar. Unter den Anhängern der CO2 –Glaubensgemeinschaft war er bisher der unbestrittene „Wissenschafts“-Guru. Mann war mit Sicherheit der „Goliath“ unter den CO2-Wissenschaftlern, wenn man das, was er gemacht hat, überhaupt „Wissenschaft“ nennen kann. Im Jahr 2001 war Manns Hockeyschläger-Diagramm aus seiner Studie von 1998 (1) prominent im dritten Bewertungsbericht des bei der UNO angesiedelten, sogenannten „Weltklimarats“ (IPCC) vorgestellt worden. In dem IPCC-Bericht waren Manns „Forschungsergebnisse“, die man angesichts des aktuellen Gerichtsurteils gegen ihn nur noch in Anführungszeichen setzen kann, als wegweisend aufgenommen worden. Wenig später wurden sie vom IPCC auf das Podest der „unumstößlichen Wahrheit“ gehoben, und von der CO2-Glaubensgemeinschaft ähnlich aufgenommen, wie ein ex-cathedra Urteil des Papstes von tief religiösen Katholiken. Zugleich wurden sie zur Grundlage für sämtliche Folgearbeiten des IPCC. Das Fundament dieser „unumstößlichen Wahrheit“ ist nun durch das Urteil des Obersten Gerichtshofs der westkanadischen Provinz British Columbia gegen Prof. Mann zutiefst erschüttert worden. Um die Bedeutung dieses Urteils besser einzuschätzen, bedarf es etwas mehr Hintergrund zum Thema. Wann immer die Anhänger der Lehre vom menschengemachten CO2 als alleiniger Verursacher der Erderwärmung in einer Diskussion in Argumentationsnot geraten, flüchten sie sich in den „wissenschaftlichen Konsens“, der in dieser Frage angeblich herrscht. Diese Behauptung stimmt zwar nicht, weil auch dieser „Konsens“ nur das Ergebnis von inzwischen belegten statistischen Manipulationen ist, aber die eigentliche Kritik muss sich hier gegen die totale Unwissenschaftlichkeit einer solchen Behauptung richten. Denn Wissenschaft ist keine Sache des Konsenses! Ein wissenschaftlich korrekter Schluss liegt nur dann vor, wenn unter denselben Bedingungen, jederzeit von anderen Forschern vor der Öffentlichkeit identische Ergebnisse reproduziert werden können. Das hatte Einstein mal so erklärt: Wenn Tausende Wissenschaftler von dem Ergebnis X überzeugt sind, aber auch nur einer unter den oben genannten Bedingungen den Nachweis führt, dass X falsch ist, dann haben sich alle anderen geirrt. Wissenschaftlich korrekte Ergebnisse sind also keine Frage des Konsenses oder demokratischer Abstimmungen. Bei Letzterem allerdings sind - je nach klimapolitischer Ausrichtung - zwei plus zwei nur selten vier, sondern immer öfter drei oder fünf. Ungeachtet der Tatsache, dass Wissenschaft vom Zweifel lebt, dass ohne Kritik und Widerspruch Fortschritt überhaupt nicht möglich ist, war der Weltklimarat (IPCC) nach 2001 nicht mehr an weiteren Forschungen über andere, mögliche Gründe für den Klimawandel interessiert. Die Lösung dafür hatten schließlich Prof. Mann und einige Gleichgesinnte mit der CO2-Antwort bereits geliefert. Und diese Lösung hieß, dass der vom Menschen gemachte Anteil am CO2-Gehalt in der Luft an allem Schuld ist. Dabei beträgt der CO2 Anteil in der Luft etwa 0,04 Prozent und das vom Menschen gemachte CO2 ist gerade mal 0,038 Prozent der gesamten CO2. Das heißt: in zehn Tausend Einheiten Luft gibt es gerade mal 15 Einheiten vom Menschen gemachtes CO2. Und wenn der Anteil nun auf das Doppelte, also auf 30 Zehntausendstel ansteigen würde, dann wäre es laut der CO2-Weltuntergangsproheten das absolute Desaster…

    spannend weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-30-8-2019...
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    Tagesdosis 31.8.2019 - Brennende Wälder: der Vormarsch des Geoengineerings?



    Ein Kommentar von Hermann Ploppa. Während wir hier in unserer Balkonliege vor uns hin dösen und auf den Monsun warten, weil wir hier in Mitteleuropa eine Stickhitze haben, wie man sie früher nur in den Subtropen fand; Während die Fichten schon genadelt haben wie im frühen Januar die abgeschlagenen Weihnachtsbäume und jetzt auch die Laubbäume schon gelb werden; Währenddessen also ersticken und verbrennen die letzten Naturvölker und die letzten naturbelassenen Tiere im Amazonas-Gebiet. Es brennt dort wie noch nie, und die Frage, ob dort jetzt 7.000 oder 80.000 Einzelbrände glimmen und qualmen, ist egal – das Ausmaß der Vernichtung übersteigt jede Vorstellungskraft. Und der Gipfel der G7-Staaten demonstriert in erster Linie seine komplette Inkompetenz. Erstens mal ist dieser Gipfel dieser sieben mächtigsten Wirtschaftsnationen eine glatte Selbstbespiegelung: die Giganten China, Indien und Russland sind nicht dabei, und jene absterbenden Imperien Europas und Amerikas vertreten zusammen nicht einmal mehr vierzig Prozent der Weltwirtschaftsleistung. Zum anderen zeigt die Reaktion der verblendeten Sieben auch sehr deutlich, dass die Politik als Vertreter des Gemeinwillens abgedankt hat. Macron stellt zunächst einmal völlig richtig fest, dass der Amazonas als Weltlunge keine Privatsache des brasilianischen Konkursverwalters Jair Bolsonaro, wohlwollend auch Präsident genannt, ist, sondern ein Gemeineigentum der gesamten Erdbevölkerung; und dass es uns durchaus zusteht, hier mit zu entscheiden, was mit dem Amazonas passiert. Und? So what? Macron kratzt 18 Millionen Dollar zusammen von diesen angeblich megapotenten sieben Spitzenökonomien, um Bolsonaro bei seinen Löscharbeiten zu helfen. Also, gleich zweimal nur: obszön. Erstens kriegt man für das Geld noch nicht einmal eine ordentliche Drohne oder ähnliches Kriegsspielzeug. Und was heißt denn hier: bei den Löscharbeiten „helfen“? Der Mann will doch gar keine Hilfe, herrgottnochmal. Jair Bolsonaro hat doch immer gesagt, dass der Dschungel den tüchtigen Mais und Rindfleisch-Industriellen nur im Weg steht. Und was wollen denn diese Indios da? Wir haben das nur noch nicht geschafft, diese nackten Investitionshemmnisse abzuknallen, wie die US-Amerikaner ihre Indianer! (1) Und das Feuer jetzt ist doch kein Betriebsunfall, sondern vorsätzliche Naturvernichtung. Die großzügige Offerte der anglo-europäischen Spitzenpolitiker ist pures Entertainment. Alldieweil Frau Merkel sowieso an den Geschäftsgrundlagen des Freihandelsabkommens Mercosur mit den südamerikanischen Agroindustriellen auf keinen Fall rütteln will. Hier kommt keinerlei politischer Gestaltungswille mehr zum Ausdruck. Diese Politiker jedenfalls sind nur noch die Sprechpuppen und Erfüllungsgehilfen der globalen Konzerne und Finanzkonglomerate. Und dieser Jair Bolsonaro ist auch noch so anmaßend, dem Macron „kolonialistische Manieren“ vorzuwerfen. Wie bitte?…weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-31-8-2019...
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  9. #409
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    Tagesdosis 2.9.2019 - USA vs. China: Die Lunte brennt



    Ein Kommentar von Ernst Wolff. Seit Wochen beherrscht der Handelskrieg zwischen den USA und China die globalen Finanzmärkte. Sobald sich der Ton zwischen beiden Ländern verschärft, sinken die Kurse, wird er ruhiger, ziehen die Kurse wieder an. Donald Trump trägt mit seinen Tweets maßgeblich dazu bei, das Auf und Ab in Gang zu halten. Dabei versucht er immer wieder den Anschein zu erwecken, er habe die Dinge im Griff und lenke die Auseinandersetzung in eine für die USA günstige Richtung. Das aber ist nicht der Fall. Das Weiße Haus befindet sich im Konflikt mit China auf der Verliererstraße. Die globale Übermacht der USA, die die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg militärisch, wirtschaftlich und finanziell beherrschen, geht unerbittlich zu Ende. China, inzwischen Handelsmacht Nr. 1, hat nicht nur aufgeholt, es wird die USA in absehbarer Zeit wirtschaftlich und militärisch überflügeln. Dass die Regierung in Beijing meist sehr gelassen auf Donald Trumps wütende Tweets reagiert, zeigt zum einen, dass man die US-Zölle verkraften kann, zum anderen aber auch, dass man über mehrere Druckmittel verfügt: China besitzt immer noch US-Staatsanleihen im Wert von $ 1,1 Billionen, außerdem treibt es den 2013 begonnenen Bau der Neuen Seidenstraße kontinuierlich voran. Ziel dieses aufwändigsten Wirtschaftsprojektes in der gesamten Geschichte der Menschheit ist es, Europa, den Nahen Osten und Asien miteinander zur weltgrößten Wirtschaftszone zu verschmelzen – ein Vorhaben, das wegen der Eröffnung neuer Märkte natürlich auch für Europas Länder höchst interessant ist. Die Realisierung dieses Plans besiegelt jedoch mit Sicherheit das Ende der weltweiten US-Vorherrschaft. Daher unternimmt das Weiße Haus seit Längerem jeden denkbaren Versuch, um die Fertigstellung der Neuen Seidenstraße zu verhindern und China so viele Steine wie möglich in den Weg zu legen. Das aber hat sich als überaus schwierig erwiesen. So haben die USA nicht verhindern können, dass Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien mittlerweile der 2013 zur Finanzierung der Neuen Seidenstraße gegründeten Asian Infrastructure and Investmentbank (AIIB) beigetreten sind. Auch die 2019 von mehreren Mitgliedsstaaten der EU vorgenommene Gründung des Zahlungssystems Instex (zur Ermöglichung des Tauschhandels mit dem Iran unter Umgehung des dollar-dominierten Swift-Zahlungssystems) zeigt den schwindenden Einfluss der USA auf Europa und den immer größeren Graben zwischen beiden Wirtschaftsblöcken. Darüber hinaus können sich die USA nicht mehr auf die beiden wichtigsten Eckpfeiler ihrer globalen Dominanz verlassen: das auf dem Dollar aufbauenden globale Finanzsystem und den mit Abstand stärksten Militärapparat der Erde. Zum einen weiß nämlich niemand genau, in wieweit China inzwischen militär-technologisch aufgeholt hat, zum anderen befindet sich das globale Finanzsystem angesichts der nie dagewesenen Manipulation seit 2009 und der derzeit weltweit einsetzenden Rezession in einer äußerst kritischen Verfassung. Da auch den USA diese Entwicklung nicht entgehen dürfte, muss man damit rechnen, dass sie in Zukunft mit noch größerer Entschlossenheit versuchen werden, sich dem eigenen Niedergang entgegenzustemmen...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-2-9-2019-...
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    Tagesdosis 3.9.2019 - Die Iran-Eskalation



    Mit ihrem Wirtschaftskrieg gegen den Iran greifen die USA indirekt auch die EU an und verstärken deren Abhängigkeit. Ein Kommentar von Mohssen Massarrat. Warum lassen sich die europäischen NATO-Länder so willig von den USA am Nasenring durch die Manege führen — selbst jetzt noch, da ihr Präsident eigentlich eine Lachnummer ist? Warum stolpern sie der schlimmsten Kriegsnation seit 1945 in fast jedes ihrer militärischen Abenteuer hinterher? Es liegt an einer dreifachen Abhängigkeit der EU, die meistens im Verborgenen liegt: Der nukleare Schutzschirm der vor allem gegen den potenziellen Angreifer Russland über Europa gebreitet wird; die energie-geopolitische Abhängigkeit sowie die währungspolitische Gängelung der westlichen Verbündeten der USA. Diese drei Faktoren machen die Europäer weltpolisch fast handlungsunfähig. Fielen die drei Gründe weg, würde das Befreiung für Europa, jedoch einen rapiden Machtverlust für die USA bedeuten — eine Bedrohung für ihre Agenda der absoluten globalen Vorherrschaft. Auch die aggressive Iran-Politik der derzeiten US-Regierung muss in diesem Kontext gesehen werden. Sie hat auch die Funktion, ausscherende Vasallen zurückzupfeifen, die außen- und energiepolitisch eigenen Wege zu gehen versuchen. Die US-Regierung hat nach dem völkerrechtswidrigen Austritt aus dem Iran-Atomabkommen im Mai 2019 die Iran-Sanktionen in vollem Umfang in Kraft gesetzt. Seitdem verfolgt sie gegenüber Iran die Politik des „maximalen Drucks“, die irgendwann in einen IranKrieg einmünden könnte. Tatsächlich stand die Weltgemeinschaft 2006, im letzten Amtsjahr von George W. Bush, schon einmal vor einem Iran-Krieg. Die Neocons haben um die Jahrhundertwende die politische Macht in den USA übernommen, um ihr Projekt des Amerikanischen Jahrhunderts mit allen erdenklichen Mitteln durchzusetzen. Mit diesem Vorhaben verfolgten sie das Ziel, die absolute globale Vorherrschaft der USA in diesem Jahrhundert zu festigen und auszubauen. Barack Obama bewegte sich zwar innerhalb der bereits geschaffenen Strukturen, ihm ist es jedoch gelungen, das NeoconProjekt des Amerikanischen Jahrhunderts ein wenig zu bremsen. Das Iran-Atomabkommen, das — auch mit der Unterstützung der Atommächte Russland und China — letztlich erfolgreich ausgehandelt wurde, war Ausdruck der Entschärfung des massiven Konfrontationskurses der US-Neocons und resultierte aus der Kooperation von Obama mit der EU und Irans Reformflügel. Dadurch spürte die Welt einen Hauch von Entspannung, auch dem Iran blieb ein Krieg vorerst erspart. Nicht weniger wichtig war, dass die EU erstmals seit ihrer Entstehung die Chance erhielt, außenpolitisch ein wenig Selbständigkeit zu üben. Tatsächlich schaffte es die EU, bei der Lösung eines Weltkonflikts teilweise sogar die Federführung zu übernehmen. Zurück zur Konfrontation Den US-Neocons passte allerdings weder die leichte globale Entspannung — sprich weniger Rüstungsexporte —, noch dass der iranische Zentralstaat als starke Regionalmacht, die den USMittelostinteressen trotzt, unangetastet blieb. Genauso wenig wollten sich die Neocons auch damit abfinden, dass die USAskeptischen Kräfte in der EU an einer wachsenden außenpolitischen Selbständigkeit Gefallen finden und die EU sich langfristig aus allen ihren strukturellen Abhängigkeiten von den USA herauslösen könnten...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-3-9-2019-...
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