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Thema: KenFm - Tagesdosis

  1. #411
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    Tagesdosis 4.9.2019 - Wenn Wahlen was bewirken würden, dann wären sie verboten



    Ein Kommentar von Rüdiger Lenz. „Das rationale Denken sperrt den Geist in ein Gefängnis“, (aus dem Film: BUT BEAUTIFUL) Und der Gewinner heißt AfD. So waren die Wahlen in Sachsen und in Brandenburg ein Spiegelbild der Leute, die noch immer glauben, dass wenn Wahlen etwas bewirken würden, ja dann hat der Wähler alles in der Hand. Er muss nur zur Wahl gehen und seine Stimme abgeben. Natürlich für die Partei, der er das zutraut zu bewirken, was er sich erhofft. Auweiha, das Stimmvieh hat wieder entschieden und es glaubt, es käme auf seine Stimmenvielfalt an. In Wahrheit sind all die Wähler, die eine Partei wählen, Teil des Problems. Sie wollen es nicht wissen und sie wehren sich vehement mit allen Mitteln, dass ein solcher Satz ihre Großhirnrinde erreicht. Viel eher sind sie davon überzeugt, dass der Feind der Nichtwähler ist. Die meisten hier oder in der gesamten Aufklärungs- Friedens- oder Demokratiebewegung wollen immer wieder Lösungen präsentiert bekommen. Bekommen jedoch auch oft gar nicht mit, dass sie von ihren Lösungen sprechen, von solchen, die gefälligst in ihr Weltbild-Konzept zu passen haben. Meistens sind solche Leute so voller schlechter Nachrichten über das politische Geschehen in der Welt, dass sie die Lösung vor lauter Lösungen in der Bewegung gar nicht mitbekommen oder sie sofort disliken. Am besten aber funktioniert die Ignoranz, sobald wirkliche Lösungen parat stehen. Sie sind zum Beispiel hier auf KenFM, aber auch auf anderen Portalen zahlreich vertreten. Wahlen hingegen sind die Einfachste von allen. Denn wer wirklich glaubt, dass Wahlen richtig gut sind und sie etwas bewirken und das ich die Pflicht habe, wenigstens zu wählen, der ignoriert das echte Problem, von dessen Lösung dieser Jemand gar keine Ahnung hat. Wie auch? Er blickt ja ständig in die falsche Richtung und hält diese für die richtige. Das ist nicht nur mir bekannt, sondern auch Rainer Mausfeld beschreibt diesen Prozess und fragt sich, wie es kommen kann, dass die Wähler immer wieder die Verursacher wählen. Maria Sanchez, Heilpraktikerin für Psychotherapie, hat erst kürzlich einen Standpunkt zu eben diesen Problemen und Lösungen beschrieben. Das tat sie in einer Kürze und Prägnanz, die mich hoffen ließ, dass viele nun diesen Standpunkt anklicken und ihn anhören. Er heißt: Ein Zuckerguss, der nichts besser macht. Dort nahm sie die Liebe aufs Korn und zeigte auf, wie es mit dieser im Kern wirklich bestellt ist und zu was wir alle konditioniert wurden. Nämlich weg von dem, was viele glauben, was sie sei. Sie wird als Anpassung in unserer Gesellschaft eingesetzt, missbraucht, um den Normen der Gesellschaft zu genügen. Bisher aber klickten den Artikel dort mal gerade 14.000 Leute an. Wie viele haben ihn sich ganz angehört? Mich erstaunt es immer wieder aufs Neue, dass in der Bewegung fast alle Lösungen wollen: "Schreibt doch endlich mal Lösungen auf, nicht immer nur die Probleme. Das bringt uns doch nicht weiter", heißt es auf fast allen Info-Seiten zur Bewegung. Die Lösung heißt nicht, dass wir einen anderen bloß zu wählen brauchen und dann würde alles wieder gut werden. Ich war der erste in der Bewegung, der darauf hinwies und sagte: Ihr müsst erst eure inneren Probleme lösen, sonst wird das nichts mit dem Frieden...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-4-9-2019-...
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  2. #412
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    Tagesdosis 5.9.2019 - Randbewegungen im Spiegel der Zeit



    Ein Kommentar von Bernhard Loyen. Ein vermeintlicher Schock durchläuft das Land. Der Osten hat gewählt, also zwei Bundesländer davon. Eigenständig und nicht nach den medialen Vorgaben der letzten Wochen und Monate. Entsetzen macht sich breit. Warum konnte dieses Ergebnis nicht verhindert werden? Warum konnte die AFD fulminant zulegen, verlor Die Linke existentiell und warum fiel der Höhenflug der Grünen eher flach aus? Annähernd durchgehende Gewissheit bei den meisten Kommentatoren und Analysen, der Osten ist jetzt brauner, also fast schon finsterbraun. Mehrheitlicher Grund die AFD zur zweitstärksten politischen Gruppierung in Brandenburg und Sachsen zu küren, wäre der Hass auf Ausländer und ein subtiler Ärger auf die etablierten Parteien, zu finden bei einem vermeintlichen Großteil der Bevölkerung in Brandenburg und Sachsen. Die AFD sei jetzt die Protestpartei des Ostens, hätte die Linkspartei endgültig abgelöst. Nun gibt es Meinungen, Kommentare, Einschätzungen und - Zahlen. Die erstgenannten sind meist subjektiver Natur. Die Zahlen sind dagegen die verwertbare Realität, sie spiegeln die nüchternen Fakten. Ein Großteil der Gesellschaft diskutiert über das Wahl-Endergebnis der AFD. 27.5% in Sachsen (bei 66,6% Wahlbeteiligung) und 23,5% in Brandenburg (bei 61,3% Wahlbeteiligung). Mich interessieren jedoch die eigentlichen Realzahlen, nämlich jene, unter Berücksichtigung der größten Wählergruppe - den Nichtwählern. Betrachten wir nun die Ergebnisse am Beispiel von Sachsen, dem momentanen Dunkeldeutschland (1). Ausgehend von 100% kämen wir in Sachsen auf folgendes Endergebnis…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-5-9-2019-...
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  3. #413
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    Tagesdosis 6.9.2019 – AfD bürgerlich – oder was?



    Eine erregende Moderatorin oder: Scheinheiligkeit ohne Grenzen Ein Kommentar von Klaus Hartmann. Die eigentliche Sensation des Wahlabends am 01.09.2019 schien für manche weniger die Wahlergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg und Sachsen, als vielmehr die Wahlberichterstattung gewesen zu sein. Für die Sensation hatte die MDR-Moderatorin Wiebke Binder gesorgt, als sie im ARD-Wahlstudio ihren Interview-Gast, den sächsische Abgeordneten Marco Wanderwitz zu einer Koalitionsaussage verleiten wollte: „Eine stabile Zweierkoalition, eine bürgerliche, wäre ja theoretisch mit der AfD möglich.“ „Eine Koalition mit der AfD wäre keine bürgerliche Koalition“, so die wanderwitzige Antwort. Wie von unsichtbarer Hand gesteuert, sprangen sofort die Empörungsautomaten an, zuerst mittels „Wirbel im Netz“ über das „Debakel“, dann bettelte der MDR um mildernde Umstände, wegen „Stress“, „Missverständnissen“, „Unschärfen“. Schließlich meinte MDR-Chefredakteur Torsten Peuker, es sei ein „Versprecher“ gewesen, „für den wir uns entschuldigen“. Die CDU mit der AfD sei „eine bürgerliche Koalition“? Gott-sei-bei-uns! Das ist ja ein Verstoß gegen die von der CDU-Zentrale verordnete Sprachregelung, dass es rechts von der Union keine bürgerliche Kraft mehr geben darf oder soll. Aber ist die Moderatorin arbeitsvertraglich auf den CDU-Sprech verpflichtet? Möglicherweise hat sie aber das ARD-„Wording“ nicht korrekt befolgt, auf das Herr Dr. Gniffke (bis August Tagesschau-Chef) bekanntermaßen größten Wert legt, und damit ggf. zugleich das Framing-Manual nicht hinreichend beachtet, für das die Anstalt ja viel Zuschauer-Geld zum Fenster rausgeschmissen hat. Welche Gründe wurden für die Aufregung geltend gemacht? Verblüffend – keine! Der Herr ist angeblich Dein Hirte (wenn Du ein Schaf bist), aber der Hirte, Christian ist Ostbeauftragter der Bundesregierung und CDU-Mitglied. Er sprach von einer „ungeschickten und total unpassenden Bemerkung“. Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wusste sicher: „Das geht auf gar keinen Fall“, meinte damit aber nicht das Wahlergebnis seiner Partei, sondern besagte Moderatorin. Damit hatten sie ihr Pulver verschossen, Argumente hatten sie beide nicht, Große Koalition auch hier. Solch eine Erregungs-Inszenierung – das ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Zumindest die Träume der AfD-Wahlkämpfer. Denn einziger Nutznießer ist die AfD. Sie kann wieder die verfolgte Unschuld spielen, Sympathiepunkte sammeln, und ihre Rolle als „Funktionspartei“ bekommt sie nochmals beglaubigt: Mit der Stimme für die AfD kann man die anderen maximal ärgern. Zweck der Übung erfüllt, man könnte meinen, die AfD selbst habe die Aufregung über die Moderation von Wiebke Binder höchst selbst lanciert, von langer Hand verdeckt vorbereitet. Frei Haus wird ihnen das Beispiel geliefert, wie eng der Meinungsfreiheits-Korridor in den Staatsmedien ist und wie die geringste Überschreitung hysterisch angeprangert wird. Angeprangert –kommt vom Pranger des Mittelalters, als die Übeltäter auf dem Marktplatz öffentlich zur Schau gestellt wurden. Der moderne Medienpranger ist dem voraus, er kommt in alle Haushalte, und die zur Schau gestellten können von Glück sagen, wenn sie danach vergessen, und nicht aus der Stadt bzw. heute aus dem Sender gejagt werden, wie weiland Ken Jebsen beim RBB. Was soll also „bürgerlich“ sein?…weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-6-9-2019-...
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  4. #414
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    Tagesdosis 7.9.2019 - Kindesmissbrauch – Massenmedial vermarktet oder ...



    An einem einzigen Tag füllen drei herausstechende Kindesmissbrauchsfälle die massenmedialen Blätter. Die grundsätzlichen Fragen werden jedoch nicht gestellt. Ein Kommentar von Christiane Borowy. Am 5.9.2019 wurde ein Urteil im Fall von Kindesmissbrauch in Lügde gesprochen, am 3.9.2019 wurde das erste Mal berichtet, dass der Fußballprofi Christoph Metzelder kinderpornografische Bilder verbreitet haben soll und in Berlin steht seit dem 5.9.2019 ein Ex-Feuerwehrmann wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht. Seitdem wird in den Massenmedien minütlich bis täglich über Kindesmissbrauch geredet - ohne allerdings dabei etwas Wesentliches zu sagen. Lügde – Berlin - Metzelder…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-7-9-2019-...
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  5. #415
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    AW: Tagesdosis 7.9.2019 - Kindesmissbrauch – Massenmedial vermarktet oder ...

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Liebe Grüße
    Hallo @AreWe?, ....da hagelt es Beschwerden das https://recherchenetzwerksatanismus.wordpress.com/

    nicht erwähnt wird!

    LG

  6. #416
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    Tagesdosis 9.9.2019 - US-Kriegsvorbereitungen: Es geht nicht darum, den Iran zu besiegen



    Ein Kommentar von Ernst Wolff. Auf dem G7-Gipfel in der vorletzten Woche gab US-Präsident Trump eine Pressekonferenz, bei der er verkündete, er habe ein gutes Gefühl bezüglich eines neuen Atomabkommens mit dem Iran. Das Land habe sich entscheidend verändert und stehe vor einer großen Zukunft. Viele Zuhörer trauten ihren Ohren nicht, denn zu ihnen sprach derselbe Mann, der das bestehende Atomabkommen mit dem Iran im Mai 2018 einseitig gekündigt, die bisher schärfsten Sanktionen gegen das Land erlassen und ihm erst vor Monaten die „Vernichtung“ angedroht hatte. Trotz dieses eklatanten Widerspruchs zwischen den Worten und Taten des US-Präsidenten hieß es in den Mainstream-Medien anschließend, Trump habe offenbar eingesehen, dass ein Krieg gegen den Iran nicht zu gewinnen sei und suche deshalb nach einer diplomatischen Lösung. Diese Einschätzung der Lage aber steht in krassem Gegensatz zu den seit Monaten andauernden Kriegsvorbereitungen der USA. Darüber hinaus übersieht sie eine der wichtigsten Lehren der Geschichte – dass es nämlich bis heute kein Land gegeben hat, dass vor der Entfesselung eines Krieges nicht seine Bereitschaft zum Frieden erklärt hätte. Schließlich verkennt sie auch die Tatsache, dass es den USA überhaupt nicht auf einen Sieg ankommt, da sich die Ziele und Absichten ihrer Kriegspolitik in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert haben. Bis zum Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sahen die USA ihre wichtigste Aufgabe in der „Eindämmung“ des Einflussbereiches der Sowjetunion, also der Verhinderung der Ausdehnung von Planwirtschaften. Mit dem Ende der Sowjetunion und dem Fall des Ostblocks aber entfiel dieser Grund. Da sich damals bereits abzeichnete, dass zwei der drei Säulen der US-Vorherrschaft, nämlich die wirtschaftliche und finanzielle Übermacht gegenüber dem Rest der Welt, sich nicht auf Dauer aufrecht erhalten lassen, blieb Washington nichts anderes übrig als verstärkt auf die dritte Säule – das Militär – zu setzen. Weil man aber dem eigenen wirtschaftlichen und finanziellen Verfall kein positives Konzept entgegenzusetzen hatte, dienten sämtliche Kriegseinsätze seit den Neunziger Jahren vor allem der Destabilisierung des Rests der Welt, der Förderung der US-Rüstungsindustrie zur Ankurbelung der Finanzmärkte und der Ablenkung der eigenen Bevölkerung vom Zerfall der US-Infrastruktur und der zunehmenden sozialen Ungleichheit im Land. Keines dieser Ziele würde durch die siegreiche Beendigung eines Kriegseinsatzes erreicht. Im Gegenteil: Ein solches Ende wäre sogar kontraproduktiv. Die Kriege in Afghanistan, im Irak und in Libyen haben dafür bereits eindrucksvolle Beispiele geliefert: In allen drei Fällen haben die USA keinen Sieg davongetragen, sondern vollkommen zerstörte Länder mit verwüsteter Infrastruktur, am Boden liegender Wirtschaft und einer schwer traumatisierten Bevölkerung hinterlassen. Dass die USA jetzt den Iran ins Visier nehmen, liegt vor allem daran, dass er beim Bau der Neuen Seidenstraße, also der Verschmelzung der Wirtschaftsräume der größten US-Konkurrenten Asien und Europa, eine Schlüsselrolle spielt und deshalb aus US-Sicht destabilisiert werden muss. Eine weitere Triebkraft hinter dem immer wahrscheinlicheren Krieg gegen den Iran ist die gegenwärtig einsetzende Rezession...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-9-9-2019-...
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    Tagesdosis 10.9.2019 - Der Öko-Konsens



    Ein Kommentar von Florian Kirner. Seit gut einem Jahr tobt eine eskalierende Debatte um die Frage des Klimawandels, der Umweltzerstörung und ihrer Ursachen. Man ist versucht, von einem „Glaubenskrieg“ zu sprechen. Aber genau darin liegt schon ein Problem. Der inflationäre Einsatz von religiösen Vokabeln, vor allem auf Seiten der Skeptiker einer menschengemachten Klimakatastrophe schwer in Mode - „Klimakirche“, "CO2-Papst", "Klima-Religion" - ist nicht sehr gut geeignet, eine sachliche Debatte zu ermöglichen, die den Namen verdient. Auch diejenigen, die von einem entscheidenden Beitrag der Menschheit und einen daraus resultierenden Klimakollaps überzeugt sind, befinden sich allerdings in einem hochemotionalisierten Zustand. Sie rechtfertigen das mit der objektiven Dringlichkeit, umgehend und radikal umzusteuern, wenn wir die Ökokatastrophe noch irgendwie abbiegen oder wenigstens einbremsen wollen. Der Konflikt hat längst auch KenFM erreicht. Vor allem hier, im Format Tagesdosis, prallen die Meinungen aufeinander. Bevor ich nun versuchen werde, einige Leitplanken einzuziehen, auf die wir uns vielleicht alle miteinander einigen können, will ich zunächst meine eigene Position deutlich machen. Ich bin das, was Rainer Rupp vermutlich einen „Klimahysteriker“ nennen würde. Meine eigene Beobachtung der Natur, des Wetters und des Klimas, mein Blick auf die Geschichte des Wirkens der menschlichen Zivilisation, sowie die Ergebnisse meiner Recherchen sind eindeutig: der Mensch ist dabei, das Ökosystem des Planeten nicht nur irreparabl zu beschädigen - das tun wir schon sehr lange. Sondern wir sind dabei, das Gleichgewicht des Klimas zu zerstören und sehen in den immer extremeren Wetterereignissen der letzten Jahre lediglich die Vorboten einer kommenden Katastrophe. Für mich, um auch diese Kuh vom schmelzenden Eis zu holen, ist auch evident, dass klimaschädliche Gase, vor allem CO2 und Methan, bei diesem Prozess eine zentrale, verheerende Rolle spielen. So. Und nun zu meinem Konsensvorschlag! Ich denke, wir sind uns quer durch alle Lager, die sich hier gebildet haben, über Folgendes einig: Die menschliche Zivilisation hat das Gesicht dieses Planeten entscheidend verändert. Durch eine seit der Bronzezeit ununterbrochene Entwaldung des Planeten. Durch Flächenversiegelung, Luftverschmutzung, die Begradigung von Flüssen, durch den flächendeckenden Einsatz von Pestiziden, durch gigantische Erdarbeiten, durch Staudämme, Kohlegruben, gigantische Metropolen, Industrieabwässer, Plastikwahnsinn, den Abbau von Koltan oder Lithium, die Förderung von Öl, gentechnische Eingriffe in Saatgut, die Ausrottung zahlreicher Arten und so weiter und so fort - haben wir als Spezies kaum einen Stein auf dem anderen gelassen. Wirklich niemand, der seine fünf Sinne beieinander hat, wird diese Tatsachen bestreiten wollen. Wer allerdings der Meinung ist, es gehe der Natur glänzend und die Rolle unserer Spezies mit ihren 7,6 Milliarden Prachtexemplaren, sei ökolgisch ganz unbedenklich, der sollte aus dem Kreis der ernstzunehmenden Diskussionspartner in der Tat verabschiedet werden. Wenn ich es aber richtig verstehe, sagen ja auch die Skeptiker eines menschlichen Beitrags zur Klimaveränderung, dass man Klimaschutz und Umweltschutz trennen müsse und letzteres natürlich schon sinnvoll sei. Schön. Da sind wir dann doch schon in einer ganze Reihe entscheidender Fragen zusammen. Das sofortige Verbot von Glyphosat etwa dürfte demnach Konsens sein oder dass wir den Plastikwahnsinn beenden und eine Verkehrswende organisieren müssen...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-10-9-2019...
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  8. #418
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Die EZB verzweifelt: Wann kommt das Helikoptergeld?

    Achtung ! Wichtige Info.....



    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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