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Thema: Zensurwelle

  1. #41
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    Datenschutzerklärung/Datenschutz

    Datenschutzerklärung/Datenschutz

    15/04/2018



    Mir ist aufgefallen, dass viele Blog-Betreiber Panik bekommen und ihre wertvolle Blogarbeit aufgeben wollen, weil sie vor dem neuen Gesetz zum Datenschutz, dass im Mai 2018 zur Anwendung kommen soll, Angst bekommen – besonders vor möglichen Konsequenzen. Eine liebe Blog-Betreiberin schrieb etwas dazu in einen Kommentar auf unserem Blog und auch bei dir auf Nebadonia, lieber Wolf, habe ich schon entsprechende Beiträge und Verlinkungen gesehen. Deshalb möchte ich hier dazu folgendes Statement abgeben und hoffe, dass es hilft, sich nicht verunsichern zu lassen.

    Wir alle wissen bereits, dass wir bei Kriegsgerüchten und Chaos im Außen im Vertrauen bleiben, in unserer Mitte und an dieser möglichen Zukunft nicht teilnehmen werden.

    Wir senden unsere Liebe, unser Licht, wir WISSEN, dass „Friede über alle Grenzen“ sein wird und dass uns nichts dieser Panikmache mehr etwas anhaben kann und wird.

    Wir wissen, dass wir es sind, auf die es jetzt ankommt, damit alles im Lot bleibt. Wir glauben uns und an unsere gemeinsamen Visionen – unsere Kraft. Und uns ist klar, dass es die alten und ausgedienten Energien sind, an die sich die dunklen noch mit letzter Kraft klammen. Und wir wissen auch, dass sie nun ALLES versuchen, um uns wieder in die Unsicherheit zu ziehen, damit wir unser Vertrauen und unseren Mut aufgeben. Am liebsten wäre ihnen, wenn wir uns wieder in die ängstlichen Reihen der Nichtaufgewachten einreihen würden.

    Aber wir, wir wissen darum – mag sein, dass auch einzelne kurzzeitig ihren Mut verlieren und einknicken, aber wir sind so viele und stehen zusammen, so dass wir uns da gegenseitig wieder ins Vertrauen ziehen.

    Eine sehr große Rolle dabei spielen unsere Blogs und die damit verbundene wertvolle Aufklärungsarbeit ebenso die Freundschaften und Kontakte, die sich damit unter gleichgesinnten einstellen. Das „Bodenpersonal“ findet zusammen und gemeinsam werden wir immer stärker.

    *

    Doch wie ist es nun, wenn plötzlich ein neues Gesetz Anwendung finden soll? Da fallen auf einmal so viele der Blogbetreiber um, die bislang so viel an Aufklärungsarbeit und Zusammenhalt getan haben? Dabei ist das kaum etwas anderes, als die Anfeuerung der Kriegshetze, um mit allen Mitteln zu versuchen, dass lichtvolle Seelen wieder in die Opferrolle zurück fallen.

    Bitte schaut euch die Datenschutzerklärung/Datenschutz auf unserer Blogseite an.
    https://k7848.wordpress.com/datensch...g-datenschutz/

    Ich wusste bereits ca. Anfang des Jahres, dass diese Änderung eintreten soll. Darum haben wir die Datenschutzerklärung entsprechend einer offiziellen Formulierung über eine Rechtsberatung (damals gab es das auf der Seite Quelle: e-recht24.de umsonst zum Kopieren) eingestellt. Auf dieser Seite gibt es viele Hinweise und gute Erklärungen.

    Wir betreiben keinen Shop, wir haben keine Angestellten, die über ein externes Büro Gehaltsabrechnungen bekommen und wir sammeln keine Daten, die nicht freiwillig gegeben werden. Und wir verkaufen keinerlei externe Daten. Wer es möchte, kann uns schreiben, dass wir jegliche Informationen seiner Person löschen sollen und das würden wir dann sofort tun. Außerdem reicht es bei uns, Nicknamen zu verwenden und keine Klardaten!

    Also bitte, lasst euch hiervon nicht davon abhalten, weiterhin diese wertvolle Aufklärungs-Blogarbeit zu betreiben!

    Und gerade jetzt, wo ich diesen Kommentar schreibe, kommt es mir vor wie ein Déjà-vu, als wäre es nicht das erste Mal, dass ich darüber (oder über sehr ähnliche Zusammenhänge) aufklärende Arbeit leiste.

    In Liebe und Vertrauen und Mut und Kraft

    Emmy
    Ich danke euch für eure langjährige und so wertvolle und wichtige Arbeit!




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  2. #42
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    Vera Lengsfeld - Köln Demo gegen NetzDG Demo 14.April

    Kölner Demo gegen Maas: Warum Vera Lengsfeld einem Antifanten eine Ohrfeige verpasste

    15. April 2018 Michael Mannheimer





    Die linke Dreckschleuder bekam, was sie verdiente: Eine deftige Ohrfeige

    Ach Gottchen: Du beleidigt ein dummdreister Antifant eine der bedeutendsten Widerstandskämpferinnen Deutschlands, die sich schon damals gegen das DDR-Unrechtsregime hervortat, als „Nazischlampe“, erhält von ihr eine mehr als verdiente Ohrfeige – und klagt nun gegen Lengsfeld auf „Körperverletzung“.

    Der Dummkopf wusste vermutlich nicht, wen er vor sich hatte,, hat von der politischen Sachlage null Ahnung, ist vermutlich nicht einmal in der Lage, den Begriff Nazi dazu definieren – und griff in die übliche Giftkiste linker Denunzianten, der außer angelernten Beleidigungen nichts Substantielles vorweisen können, um den politischen Gegner zur Rede zu stellen.

    (...)

    Hier die Rede von Vera Lengsfeld auf der Demonstration gegen das Maassche Zensurgesetz in Köln am 14.4. 2018:

    Vera Lengsfeld - Köln Demo gegen NetzDG Demo 14.April



    Gegen das Meinungsfreiheitsvernichtungsgesetz – Rede auf der Demonstration gegen das Maas´sche Zensurgesetz in Köln am 14.4. 2018
    http://vera-lengsfeld.de/2018/04/14/...-am-14-4-2018/

    >> VOLLTEXT


    AUS: >> Eulenblick N°67 (sternenlichter/15.4.18)




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  3. #43
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    Brüller: Caffier will „in internationaler Zusammenarbeit“ gegen Metapedia vorgehen

    Brüller: Caffier will „in internationaler Zusammenarbeit“ gegen Metapedia vorgehen











    BRD-Archiv


    Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier plädiert für ein „internationales Vorgehen gegen Metapedia“.


    Dieser Archivbestand stellt einen Ausschnitt aus dem „Nordmagazin“ vom 12. März 2018 dar. Die Sendung wurde original im BRD-Fernsehen ausgestrahlt.


    An das Propagandamedium „NDR“:

    Dieser Ausschnitt dient lediglich zur Dokumentation und Sicherung von Beweismaterial. Sie können Ihre Unterlassungserklärung gerne an das BRD-Archiv senden. Unsere Anwälte werden sich darum kümmern.


    Es grüßt das

    BRD-Archiv e.V.






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  4. #44
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    Zensur - es kann jeden treffen

    Zensur – es kann jeden treffen







    Betroffenes Video:

    Vivien K. - Versuchter Totschlag? Nein es ist ein Syrer!





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  5. #45
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    Vom Westen lernen: Wie man Pressefreiheit richtig unterdrückt



    Wenn es um Pressefreiheit geht, ist der Westen ein Paradebeispiel, von dem Russland noch lernen kann. Ob Sperren für Journalisten, Überwachung durch den Geheimdienst oder Hetz-Kampagnen gegen unerwünschte Meinungen: Die USA und die EU zeigen, wie es richtig geht. RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen geht ein paar Beispielen der Unterdrückung von Pressefreiheit nach. Der deutsche Filmemacher Dirk Pohlmann erzählt von seinen Erfahrungen mit der Berichterstattung in Deutschland und in Russland.
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  6. #46
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    Video von gestern zensiert! Und die EU will noch mehr!



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  7. #47
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    AW: Zensurwelle

    EU bereitet massives Internet-Zensur Gesetz vor


    Diese Information ist leider fast nirgendwo zu finden, und die Auswirkung ist nicht komplett ersichtlich. Die Deutung dieses bald verabschiedeten neuen Gesetzes läßt schlimmes ahnen, vermutlich läuft es auf eines massive Zensur des Internets hinaus. Im Englisch wird es als "Article 13" erwähnt, hier sollen alle Upload schon beim Upload zensiert werden, und durch ein exzessives Urheberrecht würde ein erheblicher Teil der Netzkultur in der EU zerstört.


    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #48
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    Leistungsschutzrecht für Presseverleger - So ein Quatschgesetz

    Hier nochmal das selbe wie im obigen Posting, aber als Text!

    Mit dem Leistungsschutzrecht wollen sich manche Verleger von der Politik eine digitale Gelddruckmaschine schenken lassen - bald auch auf EU-Ebene. Wie konnte es so weit kommen?

    Wenn dieses Land dereinst in die Hände von Populisten und Extremisten fallen sollte, wird ein ausschlaggebender Grund dafür der Eindruck der Kumpanei zwischen Regierung und Medien sein. Trump hat gezeigt, wie machtvoll diese Erzählung ist: Die stecken unter einer Decke! - Die Vermutung, dass Politik und Medien heimlich zulasten der Bevölkerung gemeinsame Sache machen, um sich Vorteile zu verschaffen. Solches Misstrauen hat auch schon in Deutschland zu massiven Schäden an der Demokratie geführt. Die Kumpanei zwischen Politik und Medien ist in den meisten Fällen nur eine Unterstellung - aber manchmal gibt es sie eben doch. Zum Beispiel jetzt.

    Dies ist die Geschichte der Kanzlerin, die sich für ein Gesetz einsetzt, das direkt aus dem Medienkonzern ihrer Freundin Friede Springer stammt. Es ist die Geschichte des Axel-Springer-CEO Matthias Döpfner, der so gern bei der großen Politik mitrühren möchte - und das auf unheilvolle Weise schafft. Es ist die Geschichte, wie sich die deutschen CDU- und CSU-Abgeordneten im Europaparlament zum politischen Arm von Axel Springer haben machen lassen. Oder zum Büttel, je nach Perspektive.
    Massiver Druck auf EU-Abgeordnete
    Am 20. Juni 2018 wird im Rechtsausschuss des EU-Parlaments über die Neufassung des Urheberrechts abgestimmt. Dabei geht es im Wesentlichen um zwei Punkte. Zum einen um Upload-Filter, sprich: Zensurmaschinen, die auf gefährliche Weise intransparent verhindern, dass bestimmte Inhalte überhaupt in soziale Netzwerke hochgeladen werden können. Die BBC berichtet, dass dadurch sogar die Meme-Kultur des Internets verboten werden könnte. Zum anderen geht es um ein europäisches Leistungsschutzrecht für Presseverleger, kurz: LSR.
    Es scheint eine knappe Mehrheit für das Leistungsschutzrecht absehbar. Bei dieser Abstimmung stehen auf der einen Seite gewählte EU-Abgeordnete. Auf der anderen Seite steht praktisch der Axel Springer Verlag; hört sich absurd an, ist aber beinahe genau so.

    Viele deutsche CDU- und CSU-Abgeordnete im Europaparlament haben andere EU-Abgeordnete offenbar massiv unter Druck gesetzt, für das Springer'sche Leistungsschutzrecht zu stimmen, berichten EU-Insider. Die Gesetzgebung in ganz Europa wird durch die Willfährigkeit der deutschen Unionsparteien zum Spielball des Hauses Axel Springer. Nach Art der Populistenwerden Kritiker als Google-Lobbyisten beschimpft. Als gäbe es nur schwarz und weiß, und alle, die nicht mit Springer gehen, müssten Parteigänger von Google sein.
    Es kommt noch heftiger. Im deutschen Koalitionsvertrag steht: "Eine Verpflichtung von Plattformen zum Einsatz von Upload-Filtern [...] lehnen wir als unverhältnismäßig ab." Trotzdem werden CDU/CSU wohl für Upload-Filter stimmen. Warum? Spricht man mit EU-Abgeordneten, bieten sie eine verstörende Erklärung an: Frankreich sei pro Upload-Filter, aber kontra Leistungsschutzrecht gewesen. Dann habe man getauscht, Deutschland sagt Ja zu Zensurmaschinen, Frankreich stimmt dem LSR zu. Deutschland bricht den Koalitionsvertrag, um ein Axel-Springer-Gesetz in der EU einzuführen.
    Ein Gesetz als Gelddruckmaschine
    Das Leistungsschutzrecht ist ein realitätsfernes Quatschgesetz. Es soll bewirken, dass die Anzeige von Suchergebnissen von Verlagen kostenpflichtig wird. Hört sich nach einem Anti-Google-Gesetz an, ist aber viel größer, denn dadurch könnten Links im Netz kostenpflichtig werden. Kritiker nennen das LSR deshalb "Linktax", also Linksteuer, zu entrichten allerdings an private Verlage.

    Wahrscheinlich wären auch Nutzer sozialer Medien, die Presseartikel verlinken, betroffen. Genau lässt sich das schwer sagen, weil die präzise Wirkung eines Quatschgesetzes samt folgender Gerichtsurteile kaum berechenbar ist. Zudem wird im EU-Parlament fast bis zur letzten Minute um verschiedene Varianten der Gesetzgebung gerungen.
    Das ist auch der Grund, warum Deutschland in bisherigen Abstimmungen dagegen war: Einigen Axel-Springer-Abgeordneten (CDU/CSU) war die Variante offenbar zu lasch. Ihrer Ansicht nach sollten Google und Co. nicht nur für die Anzeige von Suchergebnissen zahlen - sondern auch zur Listung der Verlagsinhalte verpflichtet werden. Die Politik würde so für Axel Springer ein gesetzlich garantiertes Geschäftsmodell ohne eigenen Markterfolg beschließen. Da könnte die Bundesregierung dem Verlag eigentlich auch eine Gelddruckmaschine schenken. Das wäre auf eine verquere Art redlicher.
    Die erschütternde Angst der Politik
    Es gibt eine Blaupause für diese problematische Vermischung medialer und politischer Macht. Seit 2009 lobbyierte eine Gruppe deutscher Verlage unter Führung von Axel Springer mithilfe einer Vielzahldreister Lügen für ein deutsches Leistungsschutzrecht. In Angela Merkel fand man eine Unterstützerin. 2011 sagte sie auf einem Zeitungsverleger-Kongress, dass die Bundesregierung bereits an einem entsprechenden Gesetz arbeite.
    Obwohl damals eine ungeheuer breite, politische wie gesellschaftliche Front gegen das Gesetz kämpfte. Es geschieht nicht oft, dass BDI, Linkspartei, Chaos Computer Club, Bitkom, die Grünen, der Handelsverband und die Jungliberalen der FDP sowie die meisten Wissenschaftler aus dem Bereich Urheberrecht an einem Strang ziehen. Politik aus Angst vor der "Bild"-Zeitung - das ist zwar nicht neu, aber immer wieder erschütternd.
    Springers Parallelrealität
    Die Idee zum deutschen Leistungsschutzrecht entstand, als deutsche Verlage bemerkten, dass Anzeigenkunden ihr Werbegeld lieber bei Google ausgaben als bei Zeitungen. Der wirtschaftliche Druck auf die Verlage war und ist groß, auch durch eigene Versäumnisse. Aber so was gesteht ja niemand gern ein. Also wurde unter Springers Führung eine bizarre Erzählung entwickelt, mehr noch: eine Parallelrealität.
    In dieser Parallelrealität besteht der Grund für den Erfolg von Google - aus den großartigen Inhalten deutscher Verlage. Deshalb musste das Leistungsschutzgeld, das wider die Logik, wider bestehendes Recht, wider die digitale Realität die alten Zustände herstellt, gesetzlich verankert werden. Verlage ändern trotz des digitalen Wandels nichts, bekommenaberwieder viel Werbegeld. Nur von Google. So war 2013 der Springer-Plan von Merkels Gnaden.
    So viel hat Google überwiesen
    Zu behaupten, das deutsche Leistungsschutzrecht habe nicht funktioniert, ist üble Schönrednerei. In fünf Jahren LSR betrug die Gesamtsumme des von Google an deutsche Verlage überwiesenen Geldes null Euro. Das ist nicht gerade viel für ein Gesetz, das Google zur Kasse bitten sollte.
    Stattdessen hat die zuständige Verwertungsgesellschaft, VG Media, zum Beispiel bei kleinen Start-ups versucht Geld einzutreiben. Versucht. Der Erfolg hier lässt sich konkret beziffern. Im Jahr 2017 nahm die VG Media durch das LSR stellvertretend für die Presseverlage 30.000 Euro ein. Unter Aufwendung von 2.250.099 Euro für die Rechtsdurchsetzung. Das Leistungsschutzrecht hat 2017 also jeden einzelnen Euro unter Einsatz von nur 75 Euro Rechtskosten erwirtschaften können. Ist das schon Weltrekord?
    Auch Onliner sollen dafür schreiben
    In der normalen Welt würde man das Gesetz spätestens jetzt als Quatsch erkennen. In der Parallelrealität von Axel Springer ist man gezwungen, es anders zu sehen. CEO Döpfner begründet dieses Debakel so: "In Deutschland hat es auch deshalb nicht funktioniert, weil Deutschland als Land, als Markt schlicht zu klein ist." Diese Begründung ist auf so bizarre Weise falsch, dass nicht einmal das Gegenteil richtig ist. Sie entspricht der Aussage, der Mond sei bloß deshalb nicht aus Käse, weil er zu weit von der Erde entfernt ist.
    Trotzdem möchte Axel Springer dieses "Erfolgsmodell" auf ganz Europa ausweiten und hat es geschafft, neben Merkel auch maßgebliche EU-Unionspolitiker auf die ausgedachte Parallelrealität einzuschwören. Zum Beispiel den früheren Digitalkommissar Günther Oettinger, einem so glühenden wie diesbezüglich an Fakten oder Ethik eher uninteressierten Verfechter des LSR.
    , dafür zu sorgen, dass das Axel-Springer-Gesetz gefälligst positiv besprochen werde. Bei den gedruckten Zeitungen sei das schon gelungen, aber die bockigen Onlineredaktionen hätten negativ berichtet. Das sollten die Verlagsgeschäftsführer bei ihren angestellten Redakteuren ändern. Aber natürlich nicht mit dem Mittel der "Zensur", sondern mit dem Mittel der "Überzeugung", Zitat Oettinger. Man solle eben wie Döpfner dafür kämpfen.
    Ein Geschenk an Populisten und Extremisten
    Man muss sich das vergegenwärtigen: Das herbeilobbyierte Gesetz von Axel Springer wird von einem führenden EU-Politiker so begeistert adoptiert, dass er die versammelte deutsche Presse im wirtschaftlichen Interesse zum Eingriff in die redaktionelle Freiheit auffordert. Also zur Aufgabe genau der kritischen Haltung, die doch eigentlich die Presse zur "Vierten Gewalt der Demokratie" macht. Es gibt kaum ein bittereres Symbol für die Politik-Medien-Kumpanei. Übrigens gegen die mehrfache, lautstarke, ausdrückliche Warnung fast der gesamten wissenschaftlichen Community Europas, die sich mit dem Urheberrecht beschäftigt. Gegen jede wissenschaftliche Vernunft also.
    Das ganze Geschehen um das LSR liest sich wie ein von der AfD schlecht ausgedachter Politthriller, der kein anderes Ziel hat als die Diskreditierung von Politik und Medien gleichzeitig. Und doch droht dieses Schmierentheater Realität zu werden, zu einem Muster mieser Machtmauschelei von Medienhäusern und Regierungsparteien.
    In Zeiten, in denen das Misstrauen der Bevölkerung in Politik und Medien auf einem Höchststand ist, ist das extrem gefährlich. Und in denen autoritäre Politgeier darauf lauern, genau diese Kumpanei auszuschlachten. Das Leistungsschutzrecht im Verbund mit den Zensurmaschinen der Uploadfilter soll via Axel Springer in der EU eingeführt werden - ein schöneres Geschenk der Regierung Merkel könnten sich Populisten und Extremisten kaum wünschen.

    Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...a-1212697.html
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  9. #49
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    Internet-„Hetzer“ gejagt: Bundesweite Durchsuchungen…

    Im Internet lässt sich gut hetzen – und viel Profit daraus schlagen. Dies hat nun nicht nur die Politik erkannt, sondern kann sich auch darauf berufen, nun wirklich Kriminelle gejagt und gefunden zu haben. Am Donnerstag gab es eine bundesweite Razzia gegen sogenannte Hetzer – und dies gleich in insgesamt zehn Bundesländer.

    Ermittlungen laufen weiter
    Die Ermittlungen richten sich darauf, ob die Verdächtigen wie vermutet „strafbare Kommentare“ gepostet haben, wie der WDR berichtete. Was sind strafbare Kommentare? Dies sind Kommentare, die als antisemitisch bewertet werden, als fremdenfeindlich oder auch als Aufforderung dazu, Straftaten zu begehen.
    Die Staatsanwaltschaft Köln, die federführend ermittelt, begründete das Vorgehen damit, das Internet sei kein rechtsfreier Raum. Es würden dieselben Regeln wie auch ansonsten in der Kommunikation gelten. Die Straftaten also würden ebenso verfolgt wie in der sogenannten „analogen Welt“.

    weiter hier: https://www.watergate.tv/internet-he...urchsuchungen/
    Liebe Grüße

    P.S. Ach, schau mal einer an! Wollte nur kurz reingucken, und .......

    https://lupocattivoblog.com/

    sh. dazu: https://marialourdesblog.com/zensur-...sperrt-worden/
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  10. #50
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    AW: Internet-„Hetzer“ gejagt: Bundesweite Durchsuchungen…

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Liebe Grüße

    P.S. Ach, schau mal einer an! Wollte nur kurz reingucken, und .......

    https://lupocattivoblog.com/

    sh. dazu: https://marialourdesblog.com/zensur-...sperrt-worden/
    Wie oft wurde sein Blog eigentlich schon gesperrt ? bzw nicht erreicht werden ?........nuja..ich persönlich kann mich an 2x erinnern...die Gründe dafür entzogen sich mir damlas allerdings...Spekulation...

    Was die Durchführbarkeit des Urheberrechtsschutzes mitels Filter betrifft....da melde ich mal ganz grosse Zweifel an......Da müssten laut Recht mal alle PROVIDER in die Pflicht genomen werden...
    ....und die werden sich wehren....das ist mal fix.....Ausserdem...warten wir mal ab was in 3 Tagen bei der Abstimmung darüber im EU Parlement rauskommt...

    Am 20. Juni wird über dieses "Urheberschutzgestz" abgestimmt.....Das witzige dabei ist das diese Abstimmung nicht auf der Liste steht : http://www.europarl.europa.eu/plenar...html?tab=order


    seltsam .....nicht ?
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


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