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Thema: Japan

  1. #1
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    Japan

    Weit weg und deswegen nicht interessant? Fehlgedacht!

    Auch dort macht sich die Alternative auf etwas zu ändern. Und genauso wie hier erstmal erfolglos gegen das Establishment.

    Aber, gut Ding will Weile haben und die positiven Gedanken sind auch dort vorhanden.

    Weg für Neuwahlen in Japan frei - Abe löst Parlament auf

    Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat wie angekündigt das Parlament aufgelöst, um den Weg für Neuwahlen zu ebnen. "Ein schwieriger Kampf beginnt heute", sagte Abe am Donnerstag vor Journalisten. Derweil kündigte die wichtigste Oppositionspartei DP einen Schulterschluss mit der neuen Partei von Tokios populärer Gouverneurin Yuriko Koike an. Die vorgezogenen Wahlen sollen am 22. Oktober stattfinden.
    "Bei dieser Wahl geht es darum, die Leben von Menschen zu schützen", erklärte der Regierungschef am Donnerstag. "Wir müssen angesichts der Bedrohung aus Nordkorea mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten." Nach der offiziellen Auflösung brachen die Abgeordneten des Unterhauses in Jubel aus.
    Das aggressive Gebaren Nordkoreas hat in Japan große Sorgen ausgelöst, binnen eines Monats hatte Nordkorea zwei Raketen zu Testzwecken über Japan hinweg gefeuert. In dieser angespannten Lage war die Unterstützung für Abes Regierung gewachsen, die zuvor wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft an Popularität verloren hatte.

    Eine neue Partei verpasste Abes Liberaldemokratischer Partei (LDP) allerdings diese Woche einen Dämpfer: Tokios populäre Bürgermeisterin Yuriko Koike gründete am Mittwoch die Kibo no To (Partei der Hoffnung), die eine landesweite Ausdehnung ihrer bisher nur in Tokio aktiven Gruppierung ist. Sie hatte Abes LDP bereits bei der Regionalwahl in Tokio im Juli eine herbe Niederlage bereitet. Die neue Partei zog Politiker verschiedener Richtungen an und vereint Japans schwache Opposition. Am Donnerstag beschloss die Demokratische Partei (DP), die bisher wichtigste oppositionelle Gruppierung im Land, keine eigenen Kandidaten bei der Wahl aufzustellen. Stattdessen sollten Mitglieder lieber für Koikes neue Partei antreten.

    "Wir müssen die Abe-Regierung stoppen und einen Regierungswechsel erreichen", sagte DP-Chef Seiji Maehara. Seine Partei sei nach der Parlamentsauflösung praktisch am Ende, gestand er ein. Die Demokratische Partei stellte bis zur Parlamentsauflösung weniger als ein Drittel so viele Abgeordnete im Unterhaus wie die regierende LDP, die 287 Sitze innehatte.

    Bereits in den letzten Tagen hatte Abes LDP ihren deutlichen Vorsprung vor der Opposition in den Umfragen verringert. Vor nur einer Woche führte die LDP die Umfragen mit mehr als 30 Punkten Vorsprung an; zwischen LDP (29 Prozent) und Koikes Partei der Hoffnung (18 Prozent) lagen diese Woche nur noch elf Prozent.
    Neben der Nordkorea-Krise will der konservativ-nationalistisch ausgerichtete Abe neue Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur in den Mittelpunkt des Wahlkampfs stellen. Anders als seine bisherigen schuldenfinanzierten Konjunkturpakete will Abe die neuen Maßnahmen durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzieren. Große Summen sollen in Bildung und Kinderbetreuung fließen. Japans Konjunktur leidet unter der enormen Staatsverschuldung und der demografisch bedingten Überalterung der Bevölkerung.

    Bei einem Sieg könnte der Ministerpräsident seine vierte Amtszeit antreten. Er war von 2006 bis 2007 erstmals Ministerpräsident und kehrte 2012 auf den Posten zurück.

    Quelle: https://www.welt.de/newsticker/news1...ament-auf.html
    Was zum Nachdenken: Abe's vierte Amtszeit, kein Thema! Und hier, nach westlichem Verständnis, ein Problem: http://www.zeit.de/politik/ausland/2...diert-amtszeit

    Programm

    Mit der Gründungsversammlung am 25. September 2017 wurden die folgenden sechs Grundsätze bzw. Ziele beschlossen:[13][14]

    1. als aufgeschlossene konservative Partei die sozialen Spaltungen in der Welt und auch im eigenen Land abbauen;
    2. ein Höchstmaß an Transparenz, welche das „Recht auf Wissen“ der Menschen respektiert und sich von der Interessengruppen-Politik („Shigami-Politik“) der Regierung unterscheidet;
    3. Schutz der Freiheit und des Reichtums des Lebens unseres Volkes, welche die Grundlage dafür bildet, dass alle mit Hoffnung und Vitalität leben können;
    4. eine auf dem Pazifismus basierende realistische Diplomatie und Sicherheitspolitik;
    5. eine effiziente Nutzung der Steuern, eine optimale Nutzung privater Innovationen sowie Schaffung einer nachhaltigen Infrastruktur;
    6. eine Gesellschaft verwirklichen, in der die Bürger ein vielfältiges Leben führen können, wo jungen Menschen Hoffnung haben, ältere Menschen langlebig gesund sind und Frauen und Männer gleichermaßen aktiv sein können.

    Mit Blick auf die Wahlen am 22. Oktober 2017 veröffentlichte die Partei am 6. Oktober ihr Wahlkampf-Manifest mit 9 Säulen und Wahlversprechen.[15][16][17] Dazu zählen folgende Schwerpunkte:

    1. Einfrieren der für 2018 geplanten Mehrwertsteuererhöhung (Konsumsteuer) von 8 % auf 10 %
    2. Reduzierung der Abgeordneten-Mandate und der Diäten
    3. Post-Abenomics Wirtschaftspolitik (Yurinomics)
    4. Stilllegung der Kernkraftwerke bis 2030
    5. Verbesserung von Beschäftigung, Bildung und Sozialwesen
    6. Verwirklichung einer Gesellschaft mit Vielfalt
    7. Stärkung der regionalen Vitalität und Wettbewerbsfähigkeit
    8. Verfassungsänderung (Artikel 9 u.a.)
    9. Gründliches Krisenmanagement (mit Blick auf Nordkorea).

    Ferner wurde ein sog. Wegweiser mit 12-Nullen (Zero’s) für den Fall des Sieges angekündigt:

    1. Null Kernkraftwerke
    2. Null Vertuschungen der Regierung
    3. Null Spenden von Firmen und Organisationen
    4. Null Wartende Kinder auf eine öffentliche Kinderbetreuung
    5. Null Passives Rauchen
    6. Null Überfüllte Züge
    7. Null Einschläferung von Haustieren
    8. Null Nahrungsmittelverluste
    9. Null Schwarzwirtschaft
    10. Null Pollenallergie (Heuschnupfen)
    11. Null Fortbewegungsschwierigkeiten
    12. Null Strommaste.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Kib%C5%8D_no_T%C5%8D
    https://www.japantimes.co.jp/news/20.../#.Wj9mQXkiGUk

    https://sumikai.com/japan/nachrichten-aus-japan/tokyos-gouverneurin-will-auslaendern-in-japan-kein-wahlrecht-einraeumen-191878/

    Haushoher Wahlsieg für Regierungskoalition in Japan

    Die konservative Koalition von Ministerpräsident Shinzo Abe kommt auf 311 von 465 Sitzen im Parlament.

    weiter hier: http://www.epochtimes.de/politik/wel...-a2247551.html
    Auch bemerkenswert, was Zeit-online innerhalb von nur 6 Zeilen schafft!

    Die rechtskonservative Partei von Japans Ministerpräsident Shinzo Abe liegt laut ersten Prognosen klar vorne. Die Oppostition spricht von einem "sehr schlimmen Ergebnis".

    Die Liberaldemokratische Partei (LDP) des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe hat bei der Parlamentswahl nach ersten Prognosen einen klaren Sieg errungen.

    Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2...mentswahl-sieg
    Ja, was denn nun???

    LG
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  2. #2
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    Japan denkt über massive Aufrüstung nach

    Man muss zwei Dineg unterscheiden!

    A) die reale Sicherheitslage
    und
    B) die fiktive (erfundene) Sicherheitslage, die von der kontrolliert gesteuerten Lügenpresse zum Angstmachen und (Geldverdienst)-Ziele durchsetzen verbreitet wird

    Nordkorea, China, Russland: Zahlreiche Konflikte belasten Japans Verhältnis zu seinen Nachbarstaaten. Jetzt erwägt die Regierung die Anschaffung eines Flugzeugträgers.

    Angesichts der angespannten Sicherheitslage in Asien überprüft Japan seine eigenen Verteidigungsfähigkeiten. Japanischen Medienberichten zufolge denkt die rechtskonservative Regierung ungeachtet der pazifistischen Verfassung über die Anschaffung eines Flugzeugträgers nach.
    Man werde beständig aus verschiedenen Blickwinkeln die eigenen Verteidigungsmöglichkeiten überprüfen, sagte Verteidigungsminister Itsunoro Onodera am Dienstag. Er wies jedoch Darstellungen zurück, wonach die Regierung konkrete Bemühungen für den Umbau eines Zerstörers zu einem Flugzeugträger anstelle. Japan werde auch weiterhin eine ausschließlich auf Verteidigung ausgerichtete Politik betreiben.


    Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo hatte zuvor unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, Tokio erwäge die Anschaffung neuer Kampfjets, die von Japans derzeit nur für Helikopter vorgesehenen Zerstörern abheben könnten. Damit bekäme Japan praktisch einen Flugzeugträger, der nach Auffassung von Kritikern auch für Angriffe genutzt werden könnte und damit gegen die Verfassung verstieße. Japans Zerstörer der Izumo-Klasse mit einer Länge von 248 Metern ist bislang nur für den Transport von bis zu 14 Helikoptern ausgelegt.
    Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch Nordkorea baut Japan unterdessen seine Raketenabwehr aus. So sollen zwei auf dem Land installierte Aegis-Systeme mit Abfangraketen angeschafft werden. Sie sollen ab 2023 die bislang zweistufige, auf Schiffen und an Land stationierte Raketenabwehr des Landes ergänzen.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/a...tung-nach.html
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  3. #3
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    Gouverneur von Hiroshima: Japan sollte US-Nuklearschirm verlassen (Video)

    Hiroshima litt unter den schrecklichen Folgen einer Atombombenexplosion und will nun einen weltweiten Kampf für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen führen. RT-Moderatorin Sophie Schewardnadse sprach mit Hidehiko Yuzaki, dem Gouverneur der Präfektur Hiroshima.



    Quelle: https://deutsch.rt.com/asien/70158-g...irm-verlassen/
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  4. #4
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    Japan - USA

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Scannen0038.jpg 
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Größe:	429,9 KB 
ID:	5062
    Dieser kleine, aber sehr feine Ausschnitt, stammt aus einem Buch (Original) von 1989!

    https://www.amazon.de/Wir-sind-die-W...sind+weltmacht

    Interessant, nicht wahr?! Kommt mir vor wie heute!

    LG
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    Russland und Japan interessiert an Frieden auf der koreanischen Halbinsel

    Der russische Präsident Wladimir Putin und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe haben am Samstag bei einem Treffen das Interesse beider Länder an der Erhaltung des Friedens auf der koreanischen Halbinsel bekräftigt. Außerdem haben die Spitzenpolitiker die Frage eines Friedensvertrags zwischen Russland und Japan besprochen.

    „Bei der Erörterung der akuten internationalen Probleme haben wir besondere Aufmerksamkeit der Situation auf der koreanischen Halbinsel gewidmet und unser Interesse an der Erhaltung der Atmosphäre des Friedens in dieser Region bekräftigt. Wir sind der Meinung, dass alle Teilnehmer dieses Prozesses Zurückhaltung üben, eine neue Runde der Konfrontation verhindern und die Situation auf dem politisch-diplomatischen Feld erhalten sollen“, sagte Putin nach den Verhandlungen mit Abe.

    Die Spitzenpolitiker besprachen außerdem das Thema Abschluss eines Friedensvertrags zwischen Russland und Japan. „Ich halte es für wichtig, die Suche nach einer Lösung fortzusetzen, die den strategischen Interessen Russlands und Japans entspricht und von den Völkern beider Länder akzeptiert wird“, betonte Putin. Die Gespräche zwischen Putin und Abe fanden vor dem Hintergrund der unklaren Situation mit dem USA-Nordkorea-Gipfel statt, auf den aus der Sicht der Entspannung in der Region große Hoffnung gesetzt wurde. Das Gipfeltreffen war für den 12. Juni geplant, aber US-Präsident Donald Trump sagte es ab. Später schloss der US-Staatschef jedoch nicht aus, dass der Gipfel doch stattfinden wird. Am 26. Mai teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, mit, das Team von Trump solle wie geplant nach Singapur reisen, um die entsprechenden Vorbereitungen für den Gipfel zwischen den USA und Nordkorea zu treffen.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/2...insel-frieden/
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  6. #6
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    "Chinesische Bedrohung" - Japans Regierungspartei fordert massive Erhöhung der Militärausgaben

    Japans Premierminister Shinzo Abe arbeitet stetig an der Abkehr von der bisherigen Nichtangriffspolitik. Seine Regierungspartei LDP fordert jetzt die umfangreiche Aufrüstung des Militärs, obwohl die japanische Verfassung den Aufbau von Streitkräften verbietet.

    Die japanische Regierungspartei unterstützte den Vorschlag des Premierministers Shinzo Abe, das Budget für Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen. Der Etat, der derzeit bei etwa einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegt, soll demnach auch an die von der NATO geforderte Marke von zwei Prozent angehoben werden. Bereits am 25. Mai beschloss das Parlament den Ausbau eines Hubschrauberträgers der Izumo-Klasse zu einem vollwertigen Flugzeugträger.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/asien/70656-j...itaerausgaben/
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  7. #7
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    Abe will nun Friedensvertrag mit Russland – und nennt Datum

    Der japanische Premierminister Shinzō Abe hat sich zur Frage des Abschlusses eines Friedensvertrages mit Russland geäußert und seine Absicht bekundet, dies noch während seiner Amtszeit zu schaffen.

    „Ich möchte bei der Frage des Abschlusses (eines Friedensvertrages mit Russland – Anm. d. Red.) noch während meiner Amtszeit vorankommen“, unterstrich Abe in einem Interview mit dem TV-Sender NHK.

    Die Vollmachten von Abe als Premierminister enden im Jahr 2021. Im gleichen Interview erklärte der Regierungschef, dass er nicht an eine Fortsetzung der Arbeit auf dem Posten des Chefs der regierenden Liberal-Demokratischen Partei denke, die nach Angaben der Wahltagbefragungen bei den Wahlen siege und die Mehrheit der Plätze im Oberhaus des Parlaments beibehalte. Kurilen-Frage

    Den Dialog zweier Länder überschattet seit Jahren das Ausstehen eines Friedensvertrages nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Bedingung für seinen Abschluss nannte Japan die Rückgabe der Südkurileninseln: Kunaschir, Schikotan, Iturup und Habomai. Dabei verweist Tokio auf ein bilaterales Traktat über Handel und Grenzen von 1855.

    Position Moskaus

    Die Position Moskaus besteht darin, dass die Südkurilen im Ergebniss des Zweiten Weltkrieges zum Bestandteil der UdSSR geworden seien und die russische Souveränität über diese Inseln – die eine entsprechende völkerrechtliche Verankerung hat – keinem Zweifel unterliege. 1956 haben die UdSSR und Japan eine Gemeinsame Deklaration unterschrieben, in der Moskau zustimmte, die Möglichkeit der Übergabe von Habomai und Schikotan nach dem Friedensvertragsabschluss zu erwägen. Das Schicksal von Kunaschir und Iturup sei dabei nicht angetastet worden.
    Die UdSSR rechnete damit, dass dieses Dokument den Streit um die Inseln beenden würde, doch Japan sah darin nur einen Teil der Problemlösung. Die nachfolgenden Verhandlungen brachten nichts.
    Verhandlungsprozess noch nicht abgeschlossen

    Im November 2018, nach dem Treffen zwischen Putin und Abe in Singapur, verkündeten die Seiten eine Beschleunigung des Verhandlungsprozesses hinsichtlich des Friedensvertrages und der Kurilen. Es wurde beschlossen, als Grundlage das Dokument von 1956 zu nehmen, was vonseiten Japans ein ernsthaftes Zugeständnis geworden war.

    Allerdings sind Moskau und Tokio bis dato zu keiner Übereinstimmung gekommen.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/2...d-nennt-datum/
    Wenn man das liest, muss bei jedem normal logisch denkenden Menschen ein rotes Licht aufgehen!

    Warum?

    Nun, was ist mit Deutschland?

    UN-Feindstaatenklausel

    Auf der Konferenz von San Francisco 1945 wurde in der Charta der Vereinten Nationen in den Artikeln 53 und 107 definiert, dass gegen Feindstaaten (das heißt Staaten, die während des Zweiten Weltkrieges Feind eines der Unterzeichner der Charta waren) Maßnahmen auch außerhalb des Sicherheitssystems der UN eingeleitet werden können. Nach dem Wortlaut der Klausel könnten Deutschland und Japan auch heute noch ohne UN-Beschluss angegriffen werden. Jedoch wurde die Feindstaatenklausel 1995 offiziell durch die UNO als obsolet erklärt.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsc...staatenklausel
    Wenn das doch, ach so obsolet ist, warum wird es dann nicht gestrichen???

    Und Japan müsst sich da ja auch nicht mehr bemühen!

    Alles, was geschrieben steht, gilt!
    Steht denn jetzt in/zu der Feindstaatenklausel, dass diese obsolet ist???
    Was schon mal unlogisch ist, weil, dann würde man diese ja streichen!

    Wie Ihr seht, werden wir einfach mit irgendwelchen "Interpretationen" getäuscht, kämpfen die Medien um die Deutungshoheit wie blöd und wird immer mehr zensiert.

    Aber eine noch spannendere Frage ist, warum es von Frau Merkel keinerlei Bemühungen gibt!!!!!!!

    LG

    P.S. Ergänzung: https://www.un.org/documents/ga/res/50/a50r052.htm

    Also seit 1995 will man ja, aber schafft es irgendwie nicht!

    Oder man sieht es so, wie dieser "Weltversteher" vor 7 Jahren!!!

    Deutschland für UN noch "Feindstaat"

    Seit 1945 befindet sich Deutschland in einer bizarren Situation: Als großer UN-Geldgeber und verlässlicher Partner ist es nach der UN-Charta noch immer "Feindstaat". Die Politik sieht es gelassen.

    Wenn von der nächsten Woche an (25. September) wieder alle Staaten der Vereinten Nationen zur Vollversammlung nach New York kommen, werden unter den 193 Mitgliedsländern auch einige argwöhnisch beäugt: Iran und Nordkorea, Venezuela und Syrien, Kuba und andere. Offiziell sind natürlich alle ehrenwerte Mitglieder der großen Völkergemeinschaft. Das heißt, nicht alle: Sogar im Sicherheitsrat sitzt ein Land, das für die UN offiziell ein "Feindstaat" ist: Deutschland.
    Seit Zweitem Weltkrieg nicht geändert

    Die Situation klingt bizarr: Die Bundesrepublik ist drittgrößter Beitragszahler, entsendet Tausende Entwicklungshelfer, Soldaten und Polizisten unter der hellblauen Fahne in die ganze Welt, arbeitet emsig im Sicherheitsrat mit und gilt als verlässlicher Partner, der auch mal die eigenen Interessen zurückstellt. Feinde sehen anders aus. Und dennoch: An gleich drei Stellen der fast heiligen UN-Charta wird das Land als Feind bezeichnet.
    Dabei findet sich in den betreffenden Artikeln 53, 77 und 107 das Wort "Germany" nicht einmal. Es geht um "alle Staaten, die mit einem der derzeitigen Unterzeichner dieser Charta während des Zweiten Weltkriegs im Kriegszustand waren" - das ist Deutschland, aber das sind natürlich auch Japan und andere Staaten. Es folgen starke Sätze: Jedes UN-Land hat das Recht, in den unter die Klausel fallenden Ländern militärisch einzugreifen - auch ohne weiteres UN-Mandat. Ein hellblauer Freibrief für eine Invasion Deutschlands?

    "Ganz so einfach ist es nicht", sagt Klaus Dieter Wolf. "Dann hätte ja die Sowjetunion im Kalten Krieg in Deutschland einmarschieren können, mit der UN-Charta in der Hand", sagt der Politologe von der hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. "Selbst wenn man aus der Charta die Rechtfertigung dazu rauslesen will, steht dem immer noch das allgemeine Gewaltverbot in der selben Charta entgegen." Ganz abgesehen vom Bündnisfall, der eingetreten wäre und das Friedensziel der UN ad absurdum geführt hätte: "Die Charta lässt den Einmarsch auch nur "bei der Wiederaufnahme der Angriffspolitik" zu. Das hätte man der Bundesrepublik kaum unterstellen können", sagt der Professor.
    Politik ignoriert die Klausel

    Die deutsche Politik macht mit der Feindstaatenklausel das gleiche wie die anderen 192 UN-Staaten: Ignorieren. "Sie ist obsolet und einfach kein Thema mehr", sagt der deutsche UN-Botschafter Peter Wittig. "Das ist ein Relikt von 1945, das viele nicht einmal mehr kennen." Einer Streichung stünde zwar nichts im Wege. "Aber die Vereinten Nationen haben einfach derzeit größere Probleme als eine Formalie, die sich längst selbst erledigt hat."
    Das sieht auch Wolf so. "Ich bin Deutscher, aber von diesem Passus fühle ich mich nicht im mindesten beunruhigt", sagt er lächelnd. Das Problem: "Eine Streichung aus der Charta ist ein gewaltiger Aufwand und wird wohl eher im Rahmen einer grundlegenden Reform der UN stattfinden." Dann könnte auch der Sicherheitsrat umgebaut werden - vielleicht sogar mit einem Sitz für Deutschland. "Aber es würden genau die Macht verlieren, die das mit ihrem Veto verhindern können." Das sind die fünf ständigen Ratsmitglieder USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich. "Aber wenn ein solches Gesamtpaket mal durchkommt, irgendwann einmal, dann wird die Feindstaatenklausel als allererstes kassiert."

    Quelle: https://www.welt.de/geschichte/artic...eindstaat.html
    Frage: Macht Ihr die wichtigen Sachen auch alle irgendwann einmal???
    Geändert von AreWe? (In den letzten 4 Wochen um 07:14 Uhr)
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    Japan kündigt Aufbau militärischer Raumfahrteinheit an

    Die japanische Regierung plant, im Jahr 2020 eine militärische Raumfahrtabteilung bei den Selbstverteidigungskräften aufzubauen. Als Grund dafür gilt die Tatsache, dass andere Staaten, darunter die USA, Russland und China, den Weltraum zunehmend zu Verteidigungszwecken nutzen. Dies meldet die japanische Zeitung „Yomiuri“ am Montag.

    Demnach soll die neue Einheit von 70 Mann auf einem Luftwaffenstützpunkt der Selbstverteidigungskräfte westlich von Tokio stationiert werden. Der entsprechende Plan sei im Dezember 2018 erstellt worden.
    „Die japanische Regierung arbeitet derzeit an einem Weltraum-Ortungssystem von der Erde aus, in dem ein hochempfindliches Radar und ein optisches Teleskop verwendet werden. Vermutlich wird es 2023 in Betrieb gehen“, heißt es in dem Beitrag.

    Die Hauptaufgabe der neuen Einheit soll darin bestehen, mithilfe dieses Systems Weltraummüll, Bedrohungen durch Angriffe oder Störungen durch Satelliten anderer Länder zu überwachen.
    Da es bei den japanischen Selbstverteidigungskräften keine derartigen Erfahrungen gebe, werde das Personal nach der Schaffung der militärischen Raumfahrtabteilung zur Ausbildung zum US-Militär und zur japanischen Weltraumbehörde JAXA geschickt.
    Die USA planen, ihre eigenen Weltraumkräfte bis 2020 aufzubauen, also fast gleichzeitig mit Japan, daher sehe Tokio große Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit dem US-Militär im All, schreibt das Blatt.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/panorama/...mfahrteinheit/
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