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Thema: Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von future_is_now
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    Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt

    https://bazonline.ch/ - 20.12.2017:

    Die verheerende Bilanz von Solarenergie

    Schweizer Forscher zeigen: Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt.






    Basel droht Solardachzwang: Der Grosse Rat will Hauseigentümer dazu zwingen, Fotovoltaik-Anlagen zu montieren. Bild: Keystone



    Solarstrom hat einen hervorragenden Ruf. Er gilt als nachhaltig und klimaschonend. Mit dem neuen Energiegesetz, das im letzten Juni vom Volk gutgeheissen worden ist, bekommt die Sonnenenergie in der Schweiz eine zentrale Rolle beim Ersatz der Atomkraft: Bis 2050 sollen rund zwanzig Prozent des heutigen Stromverbrauchs der Schweiz von Fotovoltaik(PV)-Anlagen stammen.

    Allerdings haben Kritiker bereits wichtige Schwachpunkte von Sonnenstrom in die Diskussionen eingebracht: Solarenergie ist erstens überaus teuer. Auch wenn der Preis für Sonnenstrom in den letzten Jahren deutlich gesunken ist, liegt die Rentabilität von Fotovoltaik-Anlagen in weiter Ferne. Ohne finanzielle Förderung geht es nicht: Die Einspeisevergütung, die Produzenten erhalten, beträgt noch immer das Mehrfache des Marktpreises von Strom. Zweitens ist die Produktion von Solarstrom unzuverlässig. Scheint die Sonne nicht, wegen schlechten Wetters oder wegen Dunkelheit, liefern PV-Anlagen keine Energie. Daraus ergeben sich vor allem im Winter, wenn am meisten Strom nachgefragt wird, erhebliche Versorgungsprobleme.

    Doch die Bilanz von Solarstrom ist noch weit schlechter, als sich wohl auch viele Kritiker bewusst sind. Rechnet man ehrlich, ist diese Energieform alles andere als nachhaltig, sondern fördert den Ressourcenverschleiss. Berücksichtigt man alle Aufwendungen, die mit Fotovoltaik in der Schweiz verbunden sind, zeigt sich, dass gar mehr Energie eingesetzt werden muss, als eine Anlage während ihrer Lebensdauer erzeugen kann. Es ist ein energetisches Negativgeschäft.

    >> VOLLTEXT




    .aus: >> 2018: Ende der Geopolitik?





    .
    «Der grosse kosmische Witz ist, dass du das bist, was du suchst»

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt

    Zitat Zitat von future_is_now Beitrag anzeigen
    https://bazonline.ch/ - 20.12.2017:

    Die verheerende Bilanz von Solarenergie

    Schweizer Forscher zeigen: Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt.

    >> VOLLTEXT
    .aus: >> 2018: Ende der Geopolitik?
    youtube.com/watch?v=JaTbJQXC0Nc
    .
    Das ist so Typisch eine Studie die auf Zahlen vor 10 JAHREN BASIERT! ...und jetzt erst veröffentlicht wurde!

    Ich montiere bereits seit 10 Jahren solche Anlagen und kenne auch die Probleme die es in der Anfangsphase gab!
    Wenn jemand sagt es ist ein Verlust so sollte man einmal hinterfragen, "Warum haben die Ölmultis wie BP, Shell, ... alles aufgekauft?"
    Der Verfall der Preise und Steuerung der Aktien? ...sie wollen keinen Umstieg auf alternative Systeme!


    Hier die Zahlen einer Anlage zum Vergleich.


    10kWh PV Anlage
    mit deutschen und österreichischen Modulen, Wechselrichter aus Österreich,
    Der Anschaffungspreis hat im Jahr 2011 39.000.00 Euro, minus 7,000 € Einmalförderung betragen!
    38 Module 265 Watt, 1 Wechselrichter 5 kWh Speicher/Eigenbau/Batterie/Netzsie ist seit 5 Jaren voll in Betrieb,
    gesamt Produktion im Jahresduchschnitt 14.500 kWh
    Der Normalverbrau vom Wohnhaus im Jahr 10.420 kWh 2 501,00 €
    Überschuss / Einspeisung p. kWh 0,056 € 4.900 kWh 0,056 274,00 €
    Bezug/ Netz 820 kWh 197,00 € Jahresgutschrift 77,00 €
    In Zahlen:
    Gewinn ?, nach 13 Jahren
    sind die Kosten abgedeckt . 2 570,00 €
    Seit 3 Jahren kosten die selbe Anlage, inkl. Modernen Speichersystem und Montage!!!
    Ohne Förderungen nur noch knapp 18.000 € und rechnet sich bereits nach 7 Jahren!
    LG

    Übrigens, sie machen den selben Stress bei den keinen Windkraftanlagen!
    ...diese rechnen sich schon nach 3 1/2 Jahren!

    LG

  3. #3
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    AW: Fotovoltaik verschlingt mehr Energie, als sie erzeugt

    Zitat Zitat von future_is_now Beitrag anzeigen
    Doch die Bilanz von Solarstrom ist noch weit schlechter, als sich wohl auch viele Kritiker bewusst sind. Rechnet man ehrlich, ist diese Energieform alles andere als nachhaltig, sondern fördert den Ressourcenverschleiss. Berücksichtigt man alle Aufwendungen, die mit Fotovoltaik in der Schweiz verbunden sind, zeigt sich, dass gar mehr Energie eingesetzt werden muss, als eine Anlage während ihrer Lebensdauer erzeugen kann. Es ist ein energetisches Negativgeschäft.

    .
    Ähm, ja, und womit gibt's das energetische Positivgeschäft???

    In der Erdhülle ist es, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff daszweithäufigste Element.

    Für die Produktion von Solarzellen muss das Rohsilicium weiter zum Solarsilicium (Sisg) gereinigt werden. Dafür gibt es verschiedene Verfahren. Diese Verfahren sind aufgrund der vielen aufwändigen Zwischenschritte der energieintensivste Teil bei der Herstellung von Solarmodulen. Daher werden inzwischen verschiedene Herstellungsmethoden wie das UMG-Verfahren (Upgraded Metallurgical Grade) und das FBR-Verfahren (Fluidized Bed Reactor) erprobt und eingesetzt.[24]
    Eine chlorfreie Alternative stellt die Zersetzung von Monosilan dar, das nach einem Reinigungsschritt an beheizten Oberflächen oder beim Durchleiten durch Wirbelschichtreaktoren wieder zerfällt.
    S i H 4 2 H 2 + S i {\displaystyle \mathrm {SiH_{4}\longrightarrow 2\ H_{2}+Si} }
    Das auf diesen Wegen erhaltene polykristalline Silicium (Polysilicium) ist für die Herstellung von Solarmodulen geeignet und besitzt eine Reinheit von über 99,99 %. In der Solartechnik werden genau wie beim Einsatz in der Mikroelektronik die halbleitenden Eigenschaften des Siliciums ausgenutzt.


    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Silicium
    Wir wissen doch, wenn die Lügenpresse schreibt, dürfen wir nicht glauben, sondern müssen prüfen!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #4
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    Algen bieten sich künftig als Stromerzeuger an

    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Ähm, ja, und womit gibt's das energetische Positivgeschäft???



    Wir wissen doch, wenn die Lügenpresse schreibt, dürfen wir nicht glauben, sondern müssen prüfen!

    LG

    Ja - die Entwicklung der Solarzellen bleibt auch nicht stehen:
    Hier eine aktuelle Meldung:




    HIGHTECH - Fr, 12.01.2018 13:00

    pte20180112017 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie

    Leistungssprung bei grünen Solarzellen realisiert
    In neuem Zwei-Kammer-System liefern Algen signifikant mehr Energie




    Algen bieten sich künftig als Stromerzeuger an
    (Bild: Kadi Liis Saar)



    Cambridge (pte017/12.01.2018/13:00) - Die Solarzelle der Zukunft ist grün, denn Forscher der University of Cambridge http://cam.ac.uk sind bei der umweltgerechten Stromerzeugung einen großen Schritt vorangekommen. Sie haben eine biologische Solarzelle mit zwei Kammern entwickelt, die erheblich effektiver arbeitet als bisherige Stromerzeuger dieser Art. In der ersten Kammer erzeugen eingefangene Sonnenstrahlen Elektronen, in der zweiten werden sie zu nutzbarem elektrischen Strom geformt.

    Geringere elektrische Verluste

    "Die Erzeugung von Elektronen und deren Nutzung als Strom haben oft widersprüchliche Bedürfnisse", sagt Chemikerin Kadi Liis Saar. Erstere müssen der Sonne ausgesetzt sein. Die Stromerzeugung dagegen benötige kein Licht. Hier komme es darauf an, Verluste an Elektronen zu vermeiden. Die Entscheidung für ein Zwei-Kammer-System erlaubt es, beide zu optimieren und damit die Ausbeute zu erhöhen. "Unsere Zellen haben einen niedrigeren inneren Widerstand und geringere Verluste", so Forschungsleiter Tuomas Knowles.

    Die Elektronen entstehen bei der Photosynthese - der Umwandlung von Sonnenlicht in Energie. Die entstehenden Elektronen werden von den Pflanzen, in diesem Fall sind es Algen, im Normalfall selbst verbraucht. Die Kunst ist es, sie abzuzapfen und so als Strom nutzbar zu machen. Die britischen Forscher setzen genmanipulierte Algen ein, die nur einen Teil der erzeugten Elektronen selbst benötigen. Das neue Design und die Veränderung der Algen haben zu einer Biosolarzelle geführt, die auf eine Leistung von 0,5 Watt pro Quadratmeter kommt. Das ist fünfmal mehr als bei vergleichbaren Systemen.

    Lösung für Entwicklungsländer

    Verglichen mit Silizium-Solarzellen ist der erzielbare Output allerdings verschwindend wenig. Biozellen hätten jedoch auch Vorteile, meinen die Forscher. "Weil Algen von Natur aus wachsen und sich vermehren, sind Stromerzeuger, die darauf basieren, billiger und benötigen weniger Energie bei der Produktion", sagt Christopher Howe, Professor für Biochemie und Mitglied des Forscherteams. Das Team ist der Meinung, dass Biosolarzellen nicht genutzt werden können, um Strom in ein modernes Netz einzuspeisen. Sie seien eher zur Versorgung von ländlichen Regionen in Entwicklungsländern geeignet, die an kein Netz angeschlossen sind.


    Dr Paolo Bombelli, Public Engagement with Research Award winner 2016



    (Ende)
    Aussender: pressetext.redaktion
    Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens


    .
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