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Thema: UNO-Migrationspakt / Global Compact for Migration

  1. #101
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    UN-Migrationspakt - Der große Bluff



    Noch selten ist die Öffentlichkeit über ein Abkommen oder Regierungsvorhaben so getäuscht worden wie beim UN-Migrationspakt. Noch nie haben sich eine Regierung und ein Parlament so dargestellt wie vor der Annahme des Migrationspakts: Das Gegenteil von den offensichtlichen und festgeschriebenen Absichten zu behaupten, ist Täuschung der Wähler. Der Konflikt um den Pakt geht weiter.
    Liebe Grüße
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  2. #102
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    AW: UNO-Migrationspakt / Global Compact for Migration

    Offene Karten : Die Geschichte Europas im Zeitraffer - 2000 Jahre


    LG

  3. #103
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    Die ganze Wahrheit über den „Pakt“ – MERKEL spricht sie ganz gelassen aus….

    Der UN-Pakt ist nun in Marrakesch verabschiedet worden. Zahllose Diskussionen über die Folgen liegen hinter uns. Es herrscht keine Einigkeit. Dabei hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ganz eindeutig und wahrheitsgemäß erläutert, warum der Pakt am Ende für alle Staaten, die der UN angehören, rechtsverbindlich sein wird. Damit sind Debatten darüber, ob der Pakt tatsächlich rechtsverbindlich ist, geklärt. Das Argument der Kanzlerin ist schlüssig.

    UN-Vollversammlung muss annehmen

    Die Kanzlerin ließ wissen, dass der Pakt der UN-Vollversammlung vorgelegt werden wird. Die „Vereinbarung“ von Marrakesch, von der sie selbst sprach, ist bis dato rechtlich betrachtet noch nicht so bindend wie angenommen, vermutet oder angeblich „bewiesen“. Die UN-Vollversammlung dann muss diese Vereinbarung annehmen oder ablehnen.

    Das Verfahren ist eindeutig. Wenn die UN-Vollversammlung die Vereinbarung „annimmt“, dann reicht es, wenn ein Mitgliedstaat darüber eine Abstimmung verlangt. Sobald dies passiert, dann reicht bereits eine Mehrheit von zwei Dritteln aller Staaten, um die Vereinbarung tatsächlich „anzunehmen“. Die Rechtswirkung ist verblüffend: Dies wäre dann für alle Staaten, die der UN angehören, rechtsbindend. Sie würden die Vereinbarung rechtlich gegen sich anwenden lassen müssen, auch wenn sie jüngst gerade nicht unterzeichnen wollten.

    Das ist in zweierlei Hinsicht erstaunlich für viele Beobachter: Dies würde die Souveränität des gesamten Verfahrens zumindest in Frage stellen, da die beteiligten und die nicht beteiligten Staaten eine klare Meinungsäußerung von sich gegeben hatten. Diese Meinung würde obsolet, wenn eine Mehrheitsentscheidung reicht. Die Regierungen haben einen Teil ihrer Souveränität schon heute abgegeben. Der Befund ist richtig.

    Zum zweiten ist verwunderlich, dass der „Pakt“ angeblich nicht rechtsverbindlich sein soll. Wenn ein Gremium-Beschluss – die UN-Vollversammlung ist kein Parlament, sondern letztlich ein Gremium im Rahmen einer internationalen Vereinbarung – reicht, um diesen „Pakt“ gegen alle Mitglieder gelten zu lassen, ist dies schlicht rechtsverbindlich. Selbst bei langem Nachdenken fallen niemandem Gegenbeispiele ein.


    Quelle: https://www.neopresse.com/politik/en...-gelassen-aus/
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  4. #104
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    Anti-Migrations-Proteste in Belgien

    Weil das belgische Regime den Migrations-Pakt unterzeichnet hat, kam es in Brüssel am Sonntag zu Demonstrationen, die teilweise gewaltsam wurden. Die Gegner des Migrations-Paktes trugen Slogans wie "unsere Menschen zuerst", "keinen Dschihad in unserem Land" und "Brüssel-Ratten". Mit der Unterzeichnung wurde Belgien an die Globalisten verkauft, sagen sie.






    Diese Frau sagt: "Hey Michel, versuch doch mir eine Burka aufzusetzen" und meint damit den Premierminister Charles Michel.

    In Belgien herrscht grosse Empörung über die Unterzeichnung durch die belgische Regierung, obwohl es im Lande einen massiven Widerstand gegen den Vertrag gibt.

    Unter den Demonstranten gab es auch welche, die gelbe Westen trugen, in Nachahmung der Aktivisten in Frankreich.

    Chaoten nutzten die friedlichen Proteste danach um gewaltsam zu werden. Steine wurden geworfen und die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.

    Die Deutschen scheinen mehr Massenmigration zu wollen, denn dort regt sich kaum Widerstand gegen die Unterzeichnung des Paktes durch das Merkel-Regime.

    In Europa sind Schweiz, Österreich, Ungarn, Polen, Slowakei, Tschechien, Bulgarien und Italien dagegen. Ausserhalb wollen USA, Australien und Israel auch keine grenzenlose Migration.


    Millionen Afrikaner warten nur darauf, dass es mit dem UN-Pakt keinen "illegalen Grenzübertritt" mehr gibt und sie ungehindert Europa überfluten können, womit dann eine "Kulturbereicherung" und ein "Bevölkerungsaustausch" ungeahnten Ausmasses stattfinden wird.

    Neueste Umfragen in afrikanischen Ländern zeigen, dass bis zu zwei Drittel der Einwohner auswandern wollen.

    Aber in den subsaharischen Ländern leben insgesamt 1,1 Milliarden Menschen. Nimmt man an, dass sich nur zehn Prozent zur Migration nach Europa entschliessen, dann wären das sagenhafte 110 Millionen Menschen!!!

    Wer die Migration ohne Schranken zulassen will, muss völlig verrückt und ein Verräter an Europa sein.

    Seit 1960 sind 4'000 Milliarden Dollar an Entwicklungshilfe alleine nach Afrika geflossen, ja 4 Billionen!!!

    Was hat diese gigantische Summe an "Wohlstand" den Afrikanern gebracht? Offensichtlich nichts, wenn die Mehrheit flüchten will.

    Was für ein Totalversagen der "Gutmenschen", die mit ihrer "Hilfe" die Afrikaner nur zu unselbständigen Versorgungsempfängern gemacht hat, die nichts selber zustande bringen.

    Die "Entwicklungshilfe" aus Europa und Nordamerika hat "nur" dazu beigetragen, die medizinische Versorgung zu verbessern und in Dürrezeiten die Lebensmittelversorgung zu garantieren.

    Dadurch ist im gleichen Zeitraum die Bevölkerung seit 1960 von 230 Millionen auf heute 1,3 Milliarden gewachsen ... und wird laut UNO bis 2050 auf 2,5 Milliarden ansteigen.

    Ich sehe für Europa nur noch Schwarz!!!
    Liebe Grüße
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  5. #105
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    Wie Bertelsmann für das Weltwirtschaftsforum die Willkommenskultur in Deutschland etablieren half - Teil 1

    Das Weltwirtschaftsforum der internationalen Großkonzerne hat den globalen Migrationspakt entscheidend vorangetrieben und beeinflusst. Dabei ging es dem Forum vor allem darum, ein positives Bild von Migration in der Öffentlichkeit – eine Willkommenskultur – zu etablieren, weil man durch Migrationsförderung Zugriff auf ein größeres, billigeres Arbeitskräftepotential bekommen wollte. Darüber hatte ich schon geschrieben. Jetzt soll es darum gehen, wer das in Deutschland umsetzte.
    Das Weltwirtschaftsforum hatte mindestens seit 2009 einen Global Agenda Council on Migration, dessen Aufgabe unter anderem war, die Migrationspolitik der Vereinten Nationen im Sinne der Konzerne zu beeinflussen. Es gelang dem Weltwirtschaftsforum zum institutionalisierten Teil des Beratungsprozesses zu werden. Die mit der UN assoziierte Internationale Organisation für Migration (IOM) war Teil des Global Agenda Council des Weltwirtschaftsforum. Dieser kam 2013 mit einer Studie heraus mit dem Titel „The Business Case for Migration“ (Warum Migration gut für’s Geschäft ist).
    In Erfüllung eines Auftrags der UN lieferte die IOM 2013 ihre Empfehlungen für den High Level Dialog der UN zur Migration ab, kurz nach dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos. Vieles aus dem „Business Case for Migration“ findet sich darin wieder, darunter Empfehlung Nr. 1, die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion dahingehend zu drehen, dass Zuwanderung für Zielländer kein Problem, sondern ein Gewinn ist.
    Einer der 1000 „Partner“, die das Weltwirtschaftsforum finanzieren, ist Bertelsmann. Die Bertelsmann Stiftung zeichnete 2016 den Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, mit dem mit 200.000 Euro dotierten Reinhard Mohn Preis aus.
    Im gleichen Jahr, in dem das Weltwirtschaftsforum den „Business Case for Migration“ veröffentlichte, brachte die in Deutschland politisch extrem einflussreiche Bertelsmann Stiftung ein Buch heraus mit dem schönen Titel: „Deutschland öffne dich! Willkommenskultur und Vielfalt in der Mitte der Gesellschaft verankern.“ Erster Satz ist:
    „Deutschland ist eine Einwanderungsgesellschaft.“
    Im Vorwort schreibt Stiftungsvorstand Jörg Dräger, aus demographischen Gründen müsse Deutschland mehr Fachkräfte ins Land holen, und zwar nicht nur Akademiker, sondern auch Kräfte im Pflege- und Dienstleistungsbereich. Deshalb müsse der Weg zu einer Willkommenskultur aktiv gestaltet werden.
    „Ganz wesentlich für weithin akzeptierte gesellschaftliche Vielfalt ist ein neues, positiv besetztes Bild von Migrantinnen und Migranten, nämlich als Zuwanderer, die unsere Gesellschaft bereichern.“
    Dafür reichten kluge Politiken und Instrumente in der Migrations- und Integrationsgestaltung allein nicht aus. Zusätzlich müssten positive Bilder von Vielfalt in der Bevölkerung verankert werden.
    Im Kapitel „Nachholbedarf: Vom Einwanderungsland wider Willen zu einem Land mit Willkommenskultur“ schreiben Ulrich Kober und Rita Süssmuth:
    „Die Debatte um den Fachkräftemangel ist der Kontext, in dem die Rede von der Willkommenskultur in den letzten Jahren entstanden ist.“
    Auch der Gründer des Migration Policy Institute in Washington und Brüssel und Vorsitzender des Global Agenda Council on Migration des Weltwirtschaftsforums von 2009 bis 2011, Demetrios Papademetrioum darf ein Kapitel beisteuern. Der in den Brüsseler und Washingtoner Regierungsszenen bestens vernetzte Herr ist außerdem noch Chef des Transatlantic Council on Migration, der sich die „Ermutigung und Förderung größerer Mobilität“ zur Aufgabe gemacht hat und unter anderem von der Bertelsmann Stiftung, der Bundesregierung und dem Open Society Institute gefördert wird.
    Schon im November 2011 haben Bertelsmann Stiftung und das Migration Policy Institute von Papademetriou gemeinsam eine Konferenz in Berlin ausgerichtet mit dem Titel „Rethinking National Identity in the Age of Migration“ (Nationale Identität im Zeitalter der Migration neu denken“). Der Schlusssatz des gemeinsamen Kommuniqués lautet (meine Übersetzung aus dem Englischen):
    „Staaten haben die Verantwortung, in enger Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft die Grundlagen dafür zu legen, dass Einwanderer als Menschen gesehen werden, die einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten, und diese Botschaft konsistent und systematisch zu bekräftigen.“
    Wer möchte, darf jetzt gern nochmal den UN-Migrationspakt, der gerade verabschiedet wurde, daraufhin durchsehen, ob ihm der Tenor bekannt vorkommt.
    Teil 2 beschäftigt sich mit den umfangreichen Aktivitäten der Stiftung nach 2015.


    Quelle: norberthaering.de/de/27-german/news/1081-bertelsmann-willkommenskultur
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  6. #106
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    Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt: Teil 2

    Die Bertelsmann Stiftung arbeitet nicht nur seit Jahren daran, die Öffentlichkeit mit Dauerwerbung für mehr Migration zu fluten. Sie hat auch nach eigenen Angaben zusammen mit anderen Stiftungen die migrationspolitische Entscheidungsfindung der Bundesregierung koordiniert. Daneben werden Umfragen zurechtmanipuliert und die Geschichte umgeschrieben. Alles im Dienste der Arbeitskräfteakquise. Dem liegt wohl eine besondere Form von Gemeinnützigkeit zugrunde.
    „Deutschland öffne Dich!“, hatte die Bertelsmann Stiftung 2013 getitelt, nachdem das Weltwirtschaftsforum festgestellt hatte, man müsse den Bevölkerungen klar machen, dass mehr Migration nötig ist, weil Migration "gut für’s Geschäft" ist. (Siehe Teil 1) Seither produziert die Stiftung Umfragen, Studien und Policy Papers wie am Fließband. Sie sollen Öffentlichkeit und Politiker überzeugen, dass Migration vorteilhaft ist und mehrheitlich als vorteilhaft empfunden wird.
    Migration fair gestalten“, heißt das Projekt, das die Stiftung dafür aufgesetzt hat. Die Stiftung erklärt die Zielsetzung des Projekts so:
    „Deutschland braucht Einwanderung, denn seine Entwicklung wird über lange Zeiträume von Überalterung und Fachkräftemangel bestimmt sein. (…) Die Herausforderung besteht darin, freiwillige und erzwungene Migration so zu gestalten, dass sie Migranten, der Aufnahmegesellschaft und den Herkunftsländern gerecht wird.“
    Arbeitsmigration ist gut für die Zielländer und Flucht kann zu Arbeitsmigration werden und ist dann auch gut, lauten die Grundgedanken, oder in den Worten der Stiftung:
    „Im Kontext der verstärkten Zuwanderung von Flüchtlingen, des anhaltenden Fachkräftebedarfs und der steigenden Migrationsskepsis in der Bevölkerung gilt: Die Arbeitsmigration muss besser gesteuert werden, die Willkommenskultur gegenüber allen Einwanderern und eine effektive Aufnahmeinfrastruktur müssen in Deutschland weiterentwickelt werden.“
    Dafür sei es „wichtig, die Offenheit der Gesellschaft für Einwanderung zu stärken und Aspekte von Willkommenskultur zu fördern.“ Denn gut gesteuerte Migration sei von Vorteil für die Zielländer, Kein Wort von möglichen Interessenkonflikten, etwa zwischen Zielländern, die junge, bereits teilweise ausgebildete Arbeitsmigranten haben möchten, und den Herkunftsländern, die auf den Ausbildungskosten sitzen bleiben. Kein Wort auch zu Interessenkonflikten innerhalb der Zielländer.
    Stiftungen als Regierungskoordinatoren
    Was die Bertelsmann Stiftung macht, macht sie richtig. Ein paar Broschüren reichen da nicht. Als Teil ihres Projektes organisierte die Stiftung auch gleich die migrationspolitische Koordination der Bundesregierung und deren Einbindung in die UN-Strategie. Das geschah im Rahmen einer von der Sitftung einberufenen sogenannten Migration Strategy Group on International Cooperation and Development (MSG) als „partizipativer Stakeholderprozess“ mit Vertretern aller migrationsrelevanter Bundesressorts, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft. Mitorganisatoren waren die Robert Bosch Stiftung und der German Marshall Fund of the United States (GMF). Es ging also ziemlich transatlantisch zu bei diesem Unterfangen. Neben UN-Organisationen waren auch die mit dem UN-Migrationspakt befassten Bundesministerien und Behörden Teil dieser Strategiegruppe, außerdem Wirtschaftsverbände und einschlägige „zivilgesellschaftliche“ Organisationen.
    Ein Abschlusspapier mit konkreten Handlungsempfehlungen in Deutsch und Englisch wurde beim Global Forum on Migration and Development (GFMD) vorgestellt und „mit Regierungsvertretern aus aller Welt diskutiert“. Rückblickend lag aus Sicht der Stiftungen der bedeutendste Beitrag in der Schaffung einer auf Dauer angelegten, vertraulichen (!) Austauschplattform für den interministeriellen und intersektoralen Austausch. Das klingt ganz so, als hätten Bertelsmann Stiftung und ihre transatlantischen Stiftungsfreunde die Einbindung Deutschlands in den UN-Migrationspakt und die deutschen Positionen in den Verhandlungen organisiert.
    Im Abschlusspapier mit dem Titel „Mehr Kohärenz! Externe Dimensionen einer umfassenden deutschen Migrations- und Flüchtlingspolitik“ heißt es unter anderem:
    „Deutschland wird international immer stärker als wichtiger migrations- und flüchtlingspolitischer Akteur wahrgenommen, nicht zuletzt, weil es in jüngster Zeit viele Flüchtlinge aufgenommen hat. Durch eine aktive Beteiligung an der Gestaltung der Global Migration Governance kann Deutschland diese Rolle festigen.“
    An den EU-Migrationspartnerschaften mit Herkunftsländern wird kritisiert, dass in deren Rahmen nicht genug für die Förderung der „legalen“ Migration getan wird. Es gehe zu sehr um Eindämmung der illegalen Migration, die wie später im UN-Migrationspakt auch durchgängig mit dem Euphemismus „irreguläre“ Migration umschrieben wird. (Das fällt bei dem Stiftungsfext besonders auf, weil hier noch niemand gemerkt hatte, dass man konsequenter Weise auch nicht von legaler Migration sprechen sollte, wenn man den Aspekt der möglichen Gesetzwidrigkeit von Grenzübertritten aus dem Bewusstsein verdrängen will.)
    Unter anderem Österreich hat den UN-Migrationspakt abgelehnt, weil dieser nicht hinreichend zwischen Flucht und anderen Formen der Migration unterscheide. Diese Verwischung scheint kein Versehen zu sein. Jedenfalls haben die drei Stiftungen genau das in ihrem Bericht gefordert. Statt des negativ besetzten Begriffs Verwischung haben sie allerdings das Wort Verschränkung gewählt:
    „Politische Prozesse müssen die Realität gemischter Wanderungsbewegungen reflektieren. Eine kohärente und weitsichtige Politik erfordert die Verschränkung flüchtlings- und migrationspolitischer Aspekte. Parallel zu kurzfristigen Zielen in Bereichen wie Asylverfahren, Unterbringung und Grenzsicherung müssen langfristige Strategien zur Bewältigung des demographischen Wandels in Deutschland und zur Stärkung der globalen Fachkräftebasis verfolgt werden.“
    Manipulierte Umfragen
    Parallel zu diesen Aktivitäten zur Organisation und Steuerung des regierungsamtlichen Migrationsbetriebs arbeitet die Bertelsmann Stiftung mit großem Eifer daran, die Bevölkerung positiv für Migration zu stimmen, und - wo das nicht in hinreichendem Umfang gelingt - Umfragen entsprechend umzudeuten. Dabei werden die Umfragen gleich so konzipiert, dass die Umdeutung später leicht fällt.So heißt es in einer Broschüre mit Umfrageergebnissen mit dem Titel „Willkommenskultur im Stresstest“:
    „Die Befragung zeigt, dass Deutschland sich als eine selbstbewusste Einwanderungsgesellschaft mit einer ausgeprägten Willkommenskultur präsentiert.“
    Woraus schließt die Stiftung das? Nicht daraus, dass zwischen 79 und 65 Prozent der Befragten angaben, Zuwanderung führe zu zusätzlichen Belastungen für den Sozialstaat, zu Konflikten zwischen Einheimischen und Zugewanderten, zu Problemen in den Schulen und zu mehr Wohnungsnot in den Ballungszentren. Auch nicht daraus, dass nur 37 Prozent zustimmten, Deutschland sollte aus humanitären Gründen mehr Flüchtlinge aufnehmen und mehr als die Hälfte die „Belastungsgrenze“ erreicht sahen.
    Für das positive Resümee müssen stattdessen die Antworten auf tendenziöse Fragen wie diese herhalten: „“Wie empfinden Sie kulturelle Vielfalt in Deutschland?“, mit den abgestuften Antwortmöglichkeiten „als Bereicherung“ und „als Problem“.
    Noch besser ist eine Frage aus einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Stiftung zum Bürgersinn von Zuwanderern und Einheimischen:„Müssen gute Bürger in Deutschland geboren sein?“ Die wenig überraschende Antwort auf diese und ähnliche Fragen war die Basis für die Feststellung der Stiftung, dass die deutsche Gesellschaft entgegen einer verbreiteten Wahrnehmung nicht gespalten sei. Sowohl bei den Zuwanderern als auch bei den Einheimischen antworteten 94 Prozent mit „Nein“. Es geht also kein Blatt zwischen die Deutschen und ihre Einwanderer. Was herauskäme, wenn man fragen würde, ob die Befragten den in den letzten Jahren Zugewanderten im Durchschnitt einen ebenso hohen Bürgersinn zuschreiben wie den Einheimischen, wollte man lieber nicht wissen.
    Den Begründungen von Bertelsmann Stiftung, Bundesregierung und UN-Migrationspakt für mehr Einwanderung stehen die meisten Deutschen skeptisch gegenüber. Nur ein Drittel möchte als Mittel gegen den Fachkräftemangel mehr Zuwanderung (weniger als 2015), immerhin 26 Prozent sehen im sogenannten Fachkräftemangel ein „aufgebauschtes“ Problem. Wer will es ihnen in Anbetracht der mäßigen Lohnentwicklung verdenken. Die Stiftung schreibt dazu nur: „Von den drei vorgeschlagenen Strategien schneidet die Anwerbung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland weiterhin am besten ab.“ Höhere Löhne zu bezahlen war keine angebotene Option. Es gab neben Zuwanderung nur höhere Frauenerwerbsquote und längere Lebensarbeitszeit. Von einer „gemeinnützigen“ Stiftung dürfte man eigentlich etwas mehr Abstand zum Arbeitgeberinteressen erwarten.
    Schon 2015 hatte die Bertelsmann Stiftung aus den Ergebnissen der vorherigen Umfrage geschlossen, das Einwanderungsland Deutschland gewönne an Reife, was der Berichterstatterin des „Tagesspiegel“ immerhin aufgefallen war, angesichts der durch die Befragung offenbarten „Bedenken und Vorurteile“. Denn auch damals schon verbanden annähernd zwei Drittel der Befragten Einwanderung mit Problemen in Schulen, Belastungen des Sozialstaats und Konfliktpotenzial zwischen Einwanderern und Einheimischen. Die Erklärung im Tagesspiegel: "Mit ihrem Resümee bezieht sich die Stiftung vor allem darauf, dass sich die Befragten gleichzeitig mehr Anpassung an die deutsche Kultur wünschen, aber auch mehr über die Kultur der Einwanderer wissen wollen“.
    Warme Worte für die sozial Benachteiligten
    Immerhin nötigt die Tatsache, dass zwei Drittel der Befragten erhebliche Nachteile durch Zuwanderung sehen, die Stiftung, in den Schlussfolgerungen ihrer 2017er-Umfrage zu fordern, dass die ansonsten hartnäckig totgeschwiegene oder gar geleugnete „Konkurrenzsituation zwischen der sozial benachteiligten einheimischen Bevölkerung und den Neuankömmlingen konstruktiv bearbeitet“ werden müsse. Was darunter verstanden wird, schwankt allerdings zwischen Sonntagsredenfloskeln und Dreistigkeit. Einerseits solll der „Kampf gegen soziale Ausgrenzung aller in Deutschland ansässigen Personen“ geführt werden, andererseits seien „mögliche Neideffekte bei der einheimischen Bevölkerung angesichts umfangreicher staatlicher Ausgaben für Geflüchtete dadurch abzumindern, dass auf deren Investitionscharakter hingewiesen wird.“
    Wenn es ernst gemeint wäre, dürfte man schon so etwas erwarten wie die Forderung, dass ganz konkret erreicht und deutlich gemacht wird, dass alle die Kosten tragen, nicht nur die sozial Schwachen, indem diese Kosten durch Steuererhöhungen für Gutverdiener und Unternehmen oder durch Subventionskürzungen für Selbige oder Schließung von Steuerschlupflöchern aufgebracht werden. Aber die ist wohl wieder de enge Auslegung der Stiftung von „gemeinnützig“ als „im gemeinsamen Interesse der Bezieher von Kapital und Unternehmenseinkünften“ im Weg. Da erzählt man den Benachteiligten doch lieber, dass ihre Opfer nicht umsonst sind, sondern „dem Land“ nützen. Ob’s funktioniert, steht auf einem anderen Blatt.
    Geschichte der Willkommenskultur wird umgeschrieben
    Der Begriff Willkommenskultur, den Bertelsmann so gern verwendet, machte in kurzer Zeit eine beträchtliche Transformation durch. In dem Buch „Deutschland öffne Dich!“ von 2015 ging es noch ganz vorrangig um Willkommenskultur im Dienste der Arbeitskräfte-Einwanderung. Unter dem Stichwort „Vielfalt und Willkommenskultur durch Einwanderungssteuerung“ schrieb Stiftungsvorstand Dräger damals:
    „Deutschland braucht wegen des demographischen Wandels zunehmend Fachkräfte aus dem Ausland – und dementsprechend auch bei der Integrationspolitik den Perspektivwechsel von der Vergangenheit in die Zukunft.“
    Und Stiftungs-Programmleiter Ulricht Kolber schrieb im gleichen Band zusammen mit Rita Süßmuth über die Herkunft der Willkommenskultur:
    „So unscharf der Begriff noch sein mag, so deutlich ist die Zielrichtung der Rede von Willkommenskultur, vor allem in wirtschaftlichen und politischen Kreisen: Deutschland soll sich stärker für Einwanderer* öffnen und mit einer attraktiven Infrastruktur insbesondere auch qualifizierte Zuwanderer und ihre Familien anziehen. Die Debatte um den Fachkräftemangel ist der Kontext, in dem die Rede von der Willkommenskultur in den letzten Jahren entstanden ist.“
    Nur zwei Jahre später, nachdem man viele hilfsbereite Menschen in die Willkommenskultur eingebunden hat und die starke Zuwanderung ein politischer Zankapfel geworden ist, ist der schnöde Verweis auf die Nützlichkeit (für Arbeitgeber) offenkundig nicht mehr opportun und die Geschichte des Begriffs wird flugs neu geschrieben. Im „Policy Brief Migration“ der Bertelsmann Stiftung heißt es 2017:
    „Die 'Karriere' des Begriffs Willkommenskultur begann in den Nullerjahren, als die Öffentlichkeit durch die Politik mit der Erkenntnis konfrontiert wurde (…), dass die Integrationsanstrengung von Einwanderern und Aufnahmegesellschaft gleichermaßen erbracht werden muss. Die Idee einer Willkommenskultur ist letztendlich ein politisches Projekt, das die deutsche Gesellschaft zu mehr Offenheit und Akzeptanz von Vielfalt bewegen soll, nachdem jahrzehntelang propagiert wurde, Deutschland sei kein Einwanderungsland. Parallel dazu existiert eine Willkommensbewegung auf Graswurzelebene, die sich in der Hilfsbereitschaft der Bevölkerung und nichtstaatlichen Organisationen gegenüber Flüchtlingen gezeigt hat.“
    Erst später, im Zusammenhangmit dem Streit um Zuwanderung und Willkommenskultur wird eingeräumt, dass „für die Befürworter des Projekts Willkommenskultur Nützlichkeitserwägungen einen hohen Stellenwert haben.“ (Man beachte, dass Willkommenskultur als "Projekt" bzeichnet wird.) Das Projekt verliere jedoch an Glaubwürdigkeit, wenn die Vorteile abstrakt blieben und es sich „von der Lebenswelt der breiten Bevölkerung entfernt“. Also lieber mit Bereicherung durch Multikulti und mit Hilfsbereitschaft argumentieren, soll das heißen. So geht Propaganda.


    Quelle: norberthaering.de/de/27-german/news/1082-bertelsmann-willkommenskultur-2
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    UN-Vollversammlung nimmt Migrationspakt an

    Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat am Mittwoch mit großer Mehrheit für die Annahme des Globalen Migrationspakts gestimmt.

    Für den Pakt stimmten insgesamt 152 UN-Mitgliedsländer, weitere zwölf Staaten enthielten sich. Fünf Staaten, unter anderem die USA und Ungarn, votierten dagegen. Ihrerseits hagelte es wieder Kritik an dem „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“. Der ungarische Vertreter bezeichnete das Abkommen als „gefährlich“ und „unausgewogen“.
    Zuvor hatte der designierte Staatspräsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, den Austritt seines Landes aus dem UN-Migrationspakt angekündigt. Der Pakt war am 10. Dezember in Marrakesch von der UN-Generalversammlung unter Beteiligung von Delegationen diverser Ebenen aus 162 Staaten angenommen worden.

    Das Dokument, dessen Text im Laufe einer sechsmonatigen Erörterung praktisch von allen UN-Mitgliedsstaaten ausgearbeitet wurde, ist juristisch nicht verbindlich; es öffnet lediglich die Möglichkeit zur globalen Kooperation in diesem Bereich.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/2...spakt-annahme/

    Wieso schreibt der Sputnik wider besseres Wissen???


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    Vom Migrations- zum Flüchtlingspakt: Bescherung für Privatsektor und Finanzindustrie?



    Nach dem Migrationspakt wurde nun das zweite Abkommen unterzeichnet - der UN-Flüchtlingspakt. Zwischen den Zeilen wird in beiden Abkommen die Handschrift des Privatsektors deutlich. Darunter dürfte auch die Fluchtursachenbekämpfung leiden. Die Daten sprechen für sich: Die Zahl der von Krieg, Konflikten und Verfolgung vertriebenen Menschen erreichte mit 68.5 Millionen ein neues Allzeithoch. Die Zahl der offiziellen Flüchtlinge ist mit 25,4 Millionen ebenfalls höher als jemals zuvor. Doch 85 Prozent der Flüchtlinge weltweit lebten Ende 2017 in Staaten der südlichen Hemisphäre. Das rief die Vereinten Nationen auf den Plan, um dem Problem mittels des nun unterzeichneten Flüchtlingspakts Herr zu werden. Doch wie beim Migrationspakt steht zu befürchten, dass die gerühmte Fluchtursachenbekämpfung auf der Strecke bleibt. Die Befürchtung wird auch durch die Tatsache genährt, dass der Einfluss des Privatsektors und der Finanzindustrie bei der Entwicklung entsprechender Abkommen und Instrumente stetig zunimmt. Auch die Bundesregierung setzt bei ihrer sogenannten Entwicklungshilfe verstärkt auf die Einbindung etwa von Privatwirtschaft und Bankensektor, wenn es um die Bekämpfung von Armut geht. Deregulierung und Flexibilisierung sind das Gebot der Stunde sowohl der Vereinten Nationen als auch der "Entwicklungszusammenarbeit". Armut und Vertreibung werden organisiert, verwaltet und vermarktet, aber nicht bekämpft.
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    Ceuta: Migrationspakt in Aktion - Armutsmigration nach Europa | Dr. Rainer Rothfuß



    Gemeinsam mit Geopolitik-Experte Dr. Rainer Rothfuß besuchten wir, anschließend an die Konferenz zur Annahme des Migrationspaktes in Marrakesch, eine der spanischen Exklaven auf dem afrikanischen Kontinent, Ceuta. Dort sprachen wir sowohl mit Migranten als auch mit Grenzpolizisten und konnten so die Migration aus Afrika hautnah erleben.
    Liebe Grüße
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    Global Compact for Migration - nun DOCH rechtsverbindlich – Boehringer spricht Klartext (38)



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