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Thema: Kausa Kurz

  1. #1
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Kausa Kurz

    Wischhh und wuschhh... und weg...
    Ein Schelm der da an die Interessen der NWO denkt

    DER STURZ VON KURZ


    KURZ VOR STURZ: Österreichs Regierungskrise vor Höhepunkt


    Nach Strache-Rücktritt: Kurz will vorgezogene Neuwahlen

    Geändert von Angeni (In den letzten 4 Wochen um 22:32 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #2
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    Kausa Kurz

    Ich kann das leider nicht nachprüfen......aber möglich wärs schon. Vlt daher die Aussage von Kurz bei seinem Abschied im Parlament : ".....und Nein, wir haben noch keine Plakatwände gemietet"
    ...ein Schelm wer böses dabei denkt.....


    Die Strache-Bombe strahlt weiter!


    verfasst von nereus, 21.05.2019, 15:58
    Dachte ich’s mir doch, das da noch etwas kommt.

    Ich meine jetzt aber nicht den Countdown bei Böhmermann, sondern das hier, gefunden bei Alexandra Bader in einem Kommentar.

    Geheim und brisant: Die ÖVP bereitet sich schon auf Neuwahlen im Herbst vor.

    Quelle: https://geraldkitzmueller.wordpress....p-plant-schon/

    Aha, im Januar wußte die ÖVP schon von Neuwahlen?
    Wie das?

    Das neueste Gerücht ist allerdings kein Gerücht.
    Ich wurde vertraulich informiert, dass die ÖVP Neuwahlen für den Herbst vorbereitet.
    Die Regierung „Schwarzblau“ scheint kurz vor der Sprengung zu stehen, Eintracht und Harmonie hin oder her.
    ..
    Warum ich das weiß? Weil wieder Vertrauen in mich gesetzt wurde.

    Nur so viel sei gesagt:
    Intern in der Lichtenfelsgasse werden schon Ausschreibungen für den Wahlkampf getätigt.
    Es wird mit Herbst gerechnet, in dem Neuwahlen für den Nationalrat vermutet werden.
    Die Ausschreibungen betreffen nämlich den Sommer.

    Zum Schutz der Quelle, die in der Lichtenfelsgasse direkt sitzt und MICH kontaktierte, werde ich keine Verbindungen erzählen.
    Wenn jemand auf die Idee käme, mich auf Grund dieses Leaks klagen zu wollen – nur zu!
    Auch unter Eid sage ich das Selbe aus!

    So viel kann ich verraten:


    Die ÖVP setzt schon Lieferanten-Verträge aus, lässt potenzielle Geschäftspartner für die Neuwahl Stillschweige-Abkommen unterzeichnen.


    Sie schreibt schon konkret Ausschreibungen für Werbe-Artikel, Medienkampagnen etc. aus.
    Die ÖVP lässt die Koalition nach den Europawahlen platzen.
    Keine Ahnung, wer von den Medien schon eingeweiht ist, doch wird alles noch unter größter Verschwiegenheit abgewickelt.


    Hier steckt nur ein Fehler drin.
    Die ÖVP ließ die Koalition nicht NACH den Europawahlen platzen, sondern VOR.
    Das ist Intrige auf allerhöchstem Niveau.

    Übrigens müssen zur Zeit viele, die mit der Lichtenfelsgasse geschäftlich zu tun haben, Verschwiegenheits-Abkommen unterzeichnen über die geplanten Neuwahlen.
    ..
    Es zeigt alles Richtung „Neuwahlen“ im heurigen Herbst.
    Das könnte Segen für menschlichere Politik sein, aber auch Fluch (wenn Kurz wirklich durch seine Hinterfotzigkeit die Stimmen der FPÖ einsackelt).
    Denn er hasardiert, könnte aber fast Allmacht in diesem Staat gewinnen.

    Wir alle sollten hellhörig sein.
    Be prepared!


    Wie gesagt, der Artikel stammt vom 18.01.2019!

    Eine Koalition kann man nicht einfach so sprengen, weil einem gerade mal ein Furz verquere sitzt. Dazu braucht es einen echten Anlass.
    Das indiziert, daß das Strache-Video schon damals – also vor 4 Monaten – innerhalb der gewissen Kreise kursierte.

    mfG
    nereus

    Quelle : http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=487746
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  3. #3
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    AW: Kausa Kurz

    Österreich: Eher Proporz- als Expertenkabinett


    Streit um Innenminister - SPÖ verliert in Umfrage stärker als FPÖ

    Heute um 11 Uhr Vormittag soll in Wien das Übergangskabinett der vom österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen eingesetzten Übergangskanzlerin und ehemaligen Verfassungsgerichtshofs-Vizepräsidentin Brigitte Bierlein angelobt werden. Es wird es kein reines Expertenkabinett (in dem sich nur Personen wie der neue Justizminister und ehemalige Verwaltungsgerichtshofspräsident Clemens Jabloner finden), sondern eher ein Proporzkabinett: Eines, in dem viele Mitglieder einer der drei großen Parteien im Nationalrat zugeordnet werden, mit denen sich die Übergangskanzlerin am Samstag zu Gesprächen getroffen hatte.

    Den Sozialdemokraten zugerechnet wird beispielsweise die von Rudolf Hundstorfer geförderte Brigitte Zarfl, die das Ressort übernehmen soll, in dem sie aktuell als Sektionschefin tätig ist: das Sozialministerium. Ebenfalls als SPÖ-nah gilt die neue Frauenministerin Ines Stilling (die unter den SPÖ-Ministerinnen Doris Bures und Gabriele Heinisch-Hosek Karriere machte. Als FPÖ-Mann gilt dagegen Andreas Reichhardt. Er soll das bis vor kurzem von Norbert Hofer geleitete Infrastrukturministerium übernehmen.

    Pilz vs. Pilsl


    Zu den Vertretern der ÖVP rechnen österreichische Medien den bisherigen Finanzministeriums-Sektionschef Eduard Müller (der Übergangsfinanzminister werden soll), die neue Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Elisabeth Udolf-Strobl (die unter Wolfgang Schüssel schon einmal Ministerin war), die neue Bildungsministerin Iris Rauskala (ein Gewächs Reinhold Mitterlehners) und den neuen Außen- und Europaminister Alexander Schallenberg (der vorher eng mit Sebastian Kurz zusammenarbeitete).

    Den zuerst als neuer Innenminister vorgesehenen bisherigen oberösterreichischen Landespolizeidirektor Andreas Pilsl hat Bierling durch den eher unabhängigen Finanzprokuraturpräsidenten Wolfgang Peschorn ersetzt.

    Pilsl diente nicht nur den ÖVP-Ministern Ernst Strasser, Günther Platter und Liese Prokop im Innenresort, sondern gehört der Volkspartei auch offiziell an. Peter Pilz von der Grünen-Abspaltung "Jetzt" hatte ihm vorgeworfen, das Innenministerium zusammen mit seinem damaligen Chef Strasser 2006 für die Steuerung des Wahlkampfs missbraucht zu haben und nannte die Personalie einen "Versuch der ÖVP, das Innenministerium […] wieder zurück in den Besitz der eigenen Partei zu bringen". Gelinge ihr das, bleibe seiner Partei "nichts anderes übrig, als den nächsten Misstrauensantrag […] zu stellen".

    Ähnlich skeptisch äußerte sich FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker, der Pilsl als "Kandidaten der alten schwarzen BMI-Netzwerke" kritisierte und verlautbarte: "Wenn sich die ÖVP für diesen Strasser-Mann starkmacht, so zeigt sich, dass ihr an einem parteiübergreifenden Konsens bei der Zusammensetzung der Übergangsregierung nichts liegt". In diesem Zusammenhang erinnerte Hafenecker daran, dass der ÖVP-Mann oberösterreichischer Landespolizeidirektor wurde, "obwohl er die sonst für Landespolizeidirektoren vorgesehene Qualifikation eines abgeschlossenen Jusstudiums nicht aufweist".

    Dass eine so "tief in den höchsten Machtzirkeln der schwarzen BMI-Ära verankerte" Person das Innenministerium übernehmen sollte, fand der FPÖ-Generalsekretär auch deshalb bedenklich, weil sich die ÖVP in der Ibiza-Affäre nicht mit einem Rücktrittsangebot von Innenminister Herbert Kickl zufrieden gegeben, sondern gefordert hatte, dass das Innenministerium "wieder in schwarze Hände kommt": "Warum dieses Ziel für die ÖVP just einen Tag nach Auftauchen des Ibiza-Videos eine so zentrale Bedeutung erlangt hat", ist für Hafenecker "die spannendste Frage in diesen politisch hochinteressanten Tagen".

    Österreichischer Verfassungsschutz stellte 2017 Ermittlungen gegen mutmaßlichen "Strache-Fallensteller" ein

    Damit spielt er auf Erkenntnisse des Standard an, nach denen das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) nach einer Anzeige 2017 gegen "Straches [mutmaßlichen] Fallensteller" Julian H. wegen illegaler Ausforschungsmethoden in einem Wirtschaftsspionagefall ermittelte.

    Dass diese Ermittlungen damals eingestellt wurden, ist insofern bemerkenswert, als das Landeskriminalamt Niederösterreich zu einem ganz anderen Ergebnis kam als das BVT (an dessen Einschätzung sich die Staatsanwaltschaft bei der Einstellung hielt). Außerdem wurden Botschaften eines ÖVP-Mannes im BVT öffentlich, der 2015 zum ÖVP-Bundesgeschäftsführer meinte, ob er wieder mal Zeit habe, weil es "neue Filme" gebe.

    In den Umfragen zur nächsten Nationalratswahl schaden der ÖVP diese Merkwürdigkeiten bislang nicht. Demox Research ermittelte mit 37,5 Prozent für die Volkspartei im Vergleich zum letzten Monat ein Plus von 3,5 Punkten. In genau diesem Umfang - nämlich 3,5 Punkte - gab die FPÖ auf jetzt 18,5 Prozent ab. Eine noch größere Überraschung ist, dass die SPÖ mit 4,5 Punkten auf jetzt 22,5 Prozent noch mehr abgab als die Freiheitlichen.

    Diese Verluste der Sozialdemokraten dürften teilweise auf das Konto der Grünen gehen (die 2,5 Punkte auf jetzt 8,5 Prozent zulegten) und teilweise auf das der Neos, mit denen Sebastian Kurz im Herbst anscheinend bevorzugt koalieren möchte. Sie legten um 2,5 Punkte auf 10,5 Prozent zu und hätten damit zusammen mit der Volkspartei eine knappe absolute Mehrheit, weil die Präferenzen von zwei Prozent der Wähler unterhalb der Sperrhürde landen. (Peter Mühlbauer)

    LG

  4. #4
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    AW: Kausa Kurz

    Wer/Was ist Sebastian Kurz - KKKommentar von Gruppe42


    LG

  5. #5
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    AW: Kausa Kurz

    Eigentlich sollte dieses Vid woanders hin..aber es passt auch sehr gut hierhin^^




    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  6. #6
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    AW: Kausa Kurz


    Ibiza-Gate: Strabag Lobbyist Dr. Zoltán Aczél bestätigt EU-Infothek „Tal Silberstein ist wie ein Bruder“

    Wie EU-Infothek berichtete, hat der Strabag Lobbyist Dr. Zoltán Aczél in der Presse vom 27.5.2019 bestätigt, dass ihm bereits 2017 Teile des Ibiza-Videos vorgeführt und um 5 Millionen Euro angeboten wurden. Heute bestätigte Dr. Zoltán Aczél gegenüber EU-Infothek aktuell, dass Tal Silberstein – das Mastermind hinter der SPÖ-Wahlkampfkampagne 2017 – „wie ein Bruder“ für ihn sei.



    Am 24.7.2017 abends wurde das Video in Ibiza gedreht.
    Einige Wochen vorher gründeten Hans Peter Haselsteiner und Freunde den Verein „Weil’s um was geht! – Plattform für ein progressives, weltoffenes und entschlossenes Österreich. Gegen Kleingeist und Engstirnigkeit.“ (Siehe Bericht KurierDie Gründung wurde von Anwalt Gabriel Lansky abgewickelt.) *

    Im Manifest des Vereins ist zu lesen:


    „Die Zeichen in Österreich stehen auf Wandel. Die alten Mechanismen der Macht funktionieren nicht mehr, alte politische Realitäten sind weltweit in der Krise.
    Wir sehen das als Chance! Wir wollen aufzeigen, wie dieser politische Wandel auch in Österreich zu einer modernen, weltoffenen und progressiven Gesellschaft führen kann. Nichts ist vorgegeben, schon gar nicht, dass ab Herbst 2017 eine rechtspopulistische Regierung an der Macht sein könnte, die Österreich um Jahrzehnte zurückwerfen würde und all die spannenden Zukunftsthemen unbeantwortet ließe.

    Was es dazu benötigt, ist sehr einfach: Eine Koalition der Vernunft, der Weltoffenheit, der Zivilgesellschaft.
    Wir wollen nicht, dass Österreich einen falschen Weg einschlägt. Wir sind als offene, zivilgesellschaftliche Initiative der Zukunft unserer Jugend verpflichtet.“
    Die Ereignisse rund um das Jahr 2017

    • Der Haselsteiner-Vertraute Gusenbauer empfiehlt im Herbst 2016 der SPÖ die Dienste des Tal Silberstein, welcher 2015 schon für die NEOs kostenlos gearbeitet hat.
    • Im Frühjahr 2017 wird durch Anwalt Ramin Mirfakhrai ein Kontakt zu Johann Gudenus und in weiterer Folge H.C. Strache eingeleitet, der in dem Video-Dreh am 24.7.2017 auf Ibiza mündet.
    • Hans Peter Haselsteiner gründet im Juli 2017 den Verein „Weil’s um was geht! – Plattform für ein progressives, weltoffenes und entschlossenes Österreich. Gegen Kleingeist und Engstirnigkeit.“
    • Am 14.8.2017 wird Silberstein in Israel wegen Verdacht der Bestechung, Urkundenfälschung und Geldwäsche verhaftet.
    • Ende August 2017 bietet der Anwalt Ramin Mirfakhrai Dr. Zoltán Aczél das Video für fünf Millionen Euro an und will, dass dieser Hans Peter Haselsteiner davon erzähle. So Zoltán Aczél zur „Presse“.
    • Aczéls Firma, die AZH Beteiligungs GmbH, ist neben Hans Peter Haselsteiner einer der größten Gönner der NEOS. Für die Wahlkämpfe 2015 bis 2017, in Wien, Graz, Oberösterreich und im Bund spendet die Firma insgesamt 111.500 Euro.
    • Ende September 2017 kommt die SPÖ-Silberstein Dirty Campaign Affäre ans Licht. Wer diese geleakt hat, ist nicht bekannt. Die Kampagne richtete sich im Wesentlichen gegen Sebastian Kurz, der am 14.5.2017 die Parteiführung ÖVP übernommen hatte.
    • Bundeskanzler Christian Kern und die SPÖ bekommen die Rechnung bei der Nationalratswahl im Oktober 2017 präsentiert. Die ÖVP legt 7,5 % an Stimmen zu und überholt die SPÖ.
    • Die NEOs bleiben mit einem Stimmenzugewinn von 0,3 % und insgesamt 5,3 % im Parlament vertreten.
    • Am 18.12.2017 wird Sebastian Kurz österreichischer Bundeskanzler.
    • Gegenüber Addendum * sagt der frühere Generalsekretär von Haselsteiners Liberalem Forum (LIF) und später Strabag Lobbyist Zoltán Aczél Anfang 2018: „Tal (Silberstein) ist wie ein Bruder für mich.“

    Nachdem das Video fast zwei Jahre in einer Schublade verschwunden ist, hat es vor den Europawahlen im Mai 2019 die Sprengkraft, die ÖVP-FPÖ Koalition zu beenden und in der Folge die Regierung zu stürzen.

    Am 24.5.2019 gesteht Anwalt Ramin Mirfakhrai in einer Pressemitteilung:
    „Es handelte sich um ein zivilgesellschaftlich motiviertes Projekt, bei dem investigativ-journalistische Wege beschritten wurden.“

    * Anhänge:


    weiter: http://www.eu-infothek.com/ibiza-gat...ie-ein-bruder/

    Coup Teil 20: Der Putsch in der SPÖ



    Zweifellos wollte die SPÖ zu den Krisengewinnlern beim Ende der Regierung Kurz gehören. Man merkte gewissen Aussagen und Tweets förmlich an, dass eingeplant wurde, Ibizagate als Rückenwind zu benutzen. Nun weist aber die Frage nach der Urheberhaft der Falle zumindest in das Umfeld der SPÖ, und Medien beginnen, die bisherige Parteiführung in Frage zu stellen. Das passiert nicht im luftleeren Raum, weil man es ja wohl nur dank Ibiza geschafft hast, bei der EU-Wahl deutlich vor der FPÖ zu liegen. Davor und danach war die Performance der Partei suboptimal, weil nicht einmal Chancen ergriffen wurden und man jetzt unvorbereitet in einen weiteren Wahlkampf stolpert. Es gibt mittlerwiele Berichte, die man so eher über die FPÖ erwarten würde: „Mit einer Intervention der Wiener SPÖ sieht sich der ‚Kurier‘ wegen eines Berichts in seiner Mittwoch-Ausgabe konfrontiert. Konkret geht es um einen Artikel über Strategien der Bundespartei.“ Was so sehr empörte, trägt den Titel „SPÖ-Wahlstrategie: Der Doskozil-Hype ist vorbei“ und ist auch deshalb erstaunlich, weil der „Kurier“ eifrig an der Legendenbildung um den nunmehrigen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mitstrickte.

    Der Lack ist ziemlich schnell ab, wenn man sich ansieht, wie Doskozil mit dem Abgeordneten Peter Pilz und dem neuen Innenminister Wolfgang Peschorn (früher Chef der Finanzprokuratur) Krieg für die US-Rüstungs- und Luftfahrtindustrie gegen Airbus führte und dabei auch seinen Parteigenossen Norbert Darabos opferte. Wir lesen u.a. im „Standard“, das Parteichefin Pamela Rendi-Wagner „zunehmend unter Druck“ gerät, was nicht überascht, da sie als Quereinsteigerin nie eine gute Figur machte. Wenn sie „in Frage gestellt“ wird, präsentieren manche schon einen möglichen Nachfolger, nämlich Gerhard Zeiler von Turner Broadcasting (Council on Foreign Relations, Bilderberger). Das ist insofern interessant, weil er ja Christian Kern half, 2016 gegen Werner Faymann zu putschen, und Wolfgang Fellner dabei behilflich war, 2016 bei seinem oe24-TV mit CNN zu kooperieren.

    Es passt wunderbar ins Bild, dass es oe24 war, wo das Zeiler-Gerücht genüßlich ausgewalzt wurde. Und man wurde in diesem Blatt in aller Ausführlichkeit über den Kampf Rene Benkos um den Einstieg bei der „Kronen Zeitung“ informiert; als Benko gegen „Addendum“ vorging, verließ er sich auf Fellners Anwalt. Als das Ibiza-Video am 17. Mai 2019 öffentlich wurde (d.h. wenige Minuten daraus), drehte es sich u.a. um die „Krone“, wofür sich die Zeitung dann „revanchierte“ und das Aus für die Koalition mit besiegelte.

    Benkos Yacht war im Juli 2017 vor Ibiza
    Der SPÖ-Parlamentsklub sieht Rene Benko in erster Linie als „Kurz-Förderer“ und schummelt sich so darüber hinweg, dass an seinen Geschäften sein Vertrauter Alfred Gusenbauer maßgeblich beteiligt ist. Diesem verdankt er übrigens den Kontakt zu Beny Steinmetz, als er im Jahr 2013 einen Investor brauchte. Man findet Steinmetz wie Tal Silberstein übrigens in der „Kategorie: Diamantenhandel“ auf Wikipedia; bei SIlberstein ist das sehr seltsam für einen Wahlkampfberater der SPÖ seit 2001. Aber es wird verständlich, wenn wir uns kritische Berichte aus Botswana ansehen, die wiederum auch einbeziehen, was 2012 in Rumänien recherchiert wurde.

    Benko hat zu fast allen Seiten Kontakt, was man auch daran erkennt, dass Susanne Riess im Signa-Aufsichtsrat sitzt, nebenbei eine Freundin der „Übergangskanzlerin Brigitte“ Bierlein. Diese wird übrigens von Manfred Matzka beraten, nicht nur einst Linkssozialist, sondern auch für Kanzler wie Gusenbauer tätig. Der Reigen wird noch bunter, denn Benko lässt sich auch von der US-Kanzlei Skadden vertreten, die am Lobbying für die frühere ukrainische Regierung u.a. mit Gusenbauer beteiligt war. Skadden vertritt auch General Electric, den Hersteller der Triebwerke von F-16-Kampfjets von Lockheed Martin und der Saab Gripen und Doskozil gegen Airbus.
    weiter: https://alexandrabader.wordpress.com...oe/#more-25985
    ...wie alle gemeinsam sich um den Futtertrog raufen!

    WO IST DER KAISER! ... die Demokratie ist zum


    LG

  7. #7
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    AW: Kausa Kurz

    Wer hinter dem "Ibiza-Gate" steckt?

    ...eigentlich ist es für jeden der 1 + 1 zusammenzählt ersichtlich! ...nur die Staatsanwaltschaft soll noch bis Anfang 2020 ermitteln! ...damit die Wahlen im Herbst nicht einer totalen Vernichtung von rot/grün/türkis/pink führt wird es noch einig Nebelgranaten gegen die "Blauen" geben und nach einzelnen Verantwortlichen bei den Altparteien gesucht!

    Ich will nicht die Schuldigen durch merine Meinung vorverurte, jeder der sich die Artkel von http://www.eu-infothek.com/ durchliest, noch ein paar Nebeninfos und Quellen von https://alexandrabader.wordpress.com/ "Regieung Putsch 1 -21 hernimmt, der kann auch selbst die Urheber bis zum Endnutzer erkennen!... auch das ALLE das Video kannten!

    Noch ein Video von H. Kickel!
    Herbert Kickl: ÖVP-Justizskandal um schwarze „Daschlogt‘s es“-Netzwerke voll aufklären!

    LG

  8. #8
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    AW: Kausa Kurz

    Komplettaufzeichnung: Pressekonferenz mit Herbert Kickl zu den neuen Enthüllungen über ÖVP-Netzwerke


    ...ja die schwarzen Fürsten! ...und ihre rot/grünen Doppelagenten!

    H. Kickl, nichts Trinken und vorsichtig beim Autofahren!



    LG

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