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Thema: Digitale Identität (ID2020)

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    Digitale Identität (ID2020)

    Was ist eine digitale Identität?

    Die eigene Identität lässt sich auch digital nachweisen. Um Missbrauch und Diebstahl vorzubeugen, müssen solche Identitäten sicher sein.

    Identitäten auch im Netz zweifelsfrei nachweisen

    Die Identität einer Person ist einmalig und unverwechselbar. Sie wird anhand charakteristischer Eigenschaften definiert, der Identitätsattribute. Das können körperliche Merkmale wie Gesichtsbild und Fingerabdruck sowie persönliche Daten wie Name und Geburtsdatum sein. Mit einem hoheitlichen Dokument, beispielsweise dem Personalausweis, kann jede reale Person nachweisen, dass sie genau die ist, die sie zu sein behauptet.Wer ein Konto eröffnen oder eine Grenzkontrolle passieren möchte, muss die eigene Identität bestätigen, damit das Gegenüber die Person klar zuordnen kann. Dafür werden heute hoheitliche Dokumente genutzt, auf denen die individuellen Identitätsattribute vermerkt sind. Verschiedene Sicherheitstechniken schützen die Dokumente davor, ge- oder verfälscht zu werden. Das aufgedruckte Foto erleichtert die Identifikation.

    Eine sichere Möglichkeit, sich sowohl real als auch virtuell zu identifizieren, ist der deutsche Personalausweis.

    Wie in der realen können sich Menschen auch in der digitalen Welt zu erkennen geben. Wenn sie online Geld überweisen oder einkaufen, sich in Foren, sozialen Netzwerken oder E-Mail-Accounts einloggen, authentisieren sich Nutzer in unterschiedlichen Verfahren. Auch hier greifen Mechanismen, die individuelle Attribute einer bestimmten Person zuordnen. Ein Beispiel ist die Verbindung von Benutzername und Passwort: Der Benutzername beschreibt eine Person, die sich mit dem Passwort eindeutig authentisiert. Das System ordnet das korrekte Passwort der Person zu und authentifiziert sie dadurch. Solche digitalen Verfahren zum Nachweis der eigenen Identität werden auch elektronische bzw. digitale Identitäten genannt. Beide Begriffe lassen sich synonym verwenden.
    Sichere digitale Identitäten schützen private Daten

    Es gibt viele unterschiedliche Formen für digitale Identitäten. Die meisten Menschen haben heute eine Reihe verschiedener digitaler Identitäten, die unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Damit sie nicht gefälscht, manipuliert oder gestohlen werden können, müssen sie sicher sein. Mit dem richtigen Passwort oder der gültigen PIN zur Karte haben Kriminelle Zugriff auf die persönlichen Daten und können sich digital als jemand ausgeben, der sie nicht sind, und in dessen Namen agieren.

    Eine sichere Möglichkeit, sich sowohl real als auch virtuell zu identifizieren, ist der deutsche Personalausweis. Nutzer können die Online-Ausweisfunktion freischalten lassen und mit spezieller Software Daten sicher verschlüsselt übermitteln. Einzelne Attribute sollen sich außerdem künftig PIN-geschützt auf ein Smartphone übertragen und als sogenannte abgeleitete Identität mobil nutzen lassen. So können sich Anwender ohne Ausweis authentifizieren.
    Auch Objekte sind heute mit digitalen Identitäten ausgestattet. Dadurch lassen sie sich in unterschiedlichen Prozessschritten eindeutig zuordnen und sind auffindbar, beispielsweise in der Logistik oder in der Industrie 4.0. Menschen entwickeln seit Jahrtausenden Methoden, um Objekte mit unterschiedlichen individuellen Informationen zu versehen.

    Quelle: https://www.bundesdruckerei.de/de/Th...ale-Identitaet
    Digital identity

    Eine digitale Identität ist eine Information über eine Entität, die von Computersystemen zur Darstellung eines externen Agenten verwendet wird. Dieser Agent kann eine Person, Organisation, Anwendung oder ein Gerät sein. ISO / IEC 24760-1 definiert Identität als "Satz von Attributen, die sich auf eine Entität beziehen". [1]

    Die in einer digitalen Identität enthaltenen Informationen ermöglichen die Bewertung und Authentifizierung eines Benutzers, der mit einem Geschäftssystem im Web interagiert, ohne dass menschliche Bediener beteiligt sind. Durch digitale Identitäten kann unser Zugriff auf Computer und die von ihnen bereitgestellten Dienste automatisiert werden, und Computer können Beziehungen vermitteln.

    Der Begriff "digitale Identität" bezeichnet auch bestimmte Aspekte der bürgerlichen und persönlichen Identität, die sich aus der weit verbreiteten Verwendung von Identitätsinformationen ergeben, um Personen in einem akzeptablen vertrauenswürdigen digitalen Format in Computersystemen darzustellen.

    Nach Fehers akademischem Ansatz: Digitale Identität "bezieht sich auf den digitalen Datenkorpus, der von Benutzern und digitalen Systemen erstellt wird" [2].

    Digitale Identität wird heutzutage häufig so verwendet, dass Daten über in Computersystemen gespeicherte Personen mit ihrer zivilen oder nationalen Identität verknüpft werden müssen. Darüber hinaus ist die Verwendung digitaler Identitäten mittlerweile so weit verbreitet, dass viele Diskussionen von "digitaler Identität" als der gesamten Sammlung von Informationen sprechen, die durch die Online-Aktivität einer Person generiert werden. Dies umfasst Benutzernamen und Passwörter, Online-Suchaktivitäten, Geburtsdatum, soziale Sicherheit und Kaufhistorie. [3] Insbesondere, wenn diese Informationen öffentlich verfügbar und nicht anonymisiert sind und von anderen verwendet werden können, um die zivile Identität dieser Person zu ermitteln. In diesem weiteren Sinne ist eine digitale Identität eine Version oder Facette der sozialen Identität einer Person. Dies kann auch als Online-Identität bezeichnet werden. [4]

    Die rechtlichen und sozialen Auswirkungen der digitalen Identität sind komplex und herausfordernd. Sie sind jedoch lediglich eine Folge der zunehmenden Verwendung von Computern und der Notwendigkeit, Computern Informationen bereitzustellen, mit denen externe Agenten identifiziert werden können.

    weiter hier (engl.): https://en.wikipedia.org/wiki/Digital_identity
    Ja, super im folgenden Artikel werden wir pauschal für blöd erklärt!

    https://www.welt.de/wirtschaft/bilan...e-Loesung.html

    ID2020: Die UNO-Weltidentität

    Im nächsten Jahr (2020) sollen auf einer UNO-Konferenz die Weichen für einen weltweiten Identitätsnachweis gestellt werden.

    Blockchains und digitale Identitäten leben in einer symbiotischen Beziehung. Diese enge Verbindung haben auch die Vereinten Nationen erkannt. Für den ID2020-Gipfel im nächsten Jahr erhofft man sich, einen "giant leap for mankind" bei einem weltweiten Identitätsnachweis vorzunehmen. Eingebettet ist die ID-Initiative im Plan für eine weltweite nachhaltige Entwicklung. Zu dem Gesamtpaket gehört auch, dass alle Menschen ihr Dasein auch nachweisen können, am besten von der Wiege an mit einer Geburtsurkunde.
    Für dieses Ziel hat man sich eine Frist bis zum Jahr 2030 gesetzt. Große Ziele, große Zahlen. Denn schätzungsweise 1,1 Milliarden Menschen weltweit fehlt jegliche Form von offiziellen persönlichen Dokumenten. Ohne ein solches Dokument bleiben viele Türen verschlossen: die ins Krankenhaus, die zur Eröffnung eines Bankkontos, die zum Ausbildungsbetrieb, die zur Wahlurne.
    Für Menschenhändler hingegen bilden die Sans Papiers die Geschäftsgrundlage. Auch das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) unterstützt deshalb die ID2020-Initiative. Gerade für Flüchtlinge und Vertriebene kann eine Identität die Welt bedeuten. Und dort kommt die Blockchain-Technologie ins Spiel, die für den ID2020-Summit eine große Rolle spielen wird. Darüber werden dort Technologie-Innovatoren, politische Entscheidungsträger, Entwicklungsfachleute und Humanisten diskutieren. Gesponsort wird die Veranstaltung vom UNHCR, vom UN-Büro für Informationskommunikationstechnologie (OICT), der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) und dem dänischen Generalkonsulat in New York.
    Es lohnt sich auf jeden Fall die UNO-Visionen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Nicht ganz ohne Brisanz ist beispielsweise die Abkopplung zwischen amtlichen Dokumenten wie Pässen oder Führerscheinen und einer nutzerzentrierten Identität in einer weltweiten Blockchain. Mit kryptographischen Verfahren werden in einer Blockchain Informationen abgespeichert. Nachträgliche Änderungen an den Informationen werden von den Knoten der Kette erkannt. Ohne eine stabile IT-Landschaft kommt ein digitaler Identitätsnachweis allerdings schwer zu Stande.

    Das digitale Identitätsmanagement ist jedoch schon älter als die Blockchaintechnologie. Dänemark fühlt sich beispielsweise durch sein seit über 50 Jahren erprobtes digitales Einwohnermeldeamt CPR berufen, eine Führungsrolle beim ID2020-Summit einzunehmen. Schon lange greifen dort staatliche und private Dienstleister auf die digitalen Personalnummern zurück. Einen Entwicklungssprung haben digitale Identitäten mit dem Aufstieg des Internets vollzogen. Viele Internetnutzer nennen heute einen Wildwuchs von Konten mit unterschiedlichen Benutzernamen und Passwörtern ihr Eigen. Wenn ein einzelnes, weltweites Online-Ich die Zielsetzung ist, ist deren Speicherung in einer Blockchain technisch gesehen nicht abwegig.
    Etwas grundlegender wird das Thema der digitalen Identitäten in den USA angegangen. Im Jahr 2011 hat Präsident Obama die National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace (NSTIC) ins Leben gerufen. Ziel ist es, gespaltene Persönlichkeiten in der Cyberwelt zu vermeiden. Damit sollen Bankgeschäfte sicher abgewickelt und Gesundheitsakten über das Internet eingesehen werden können. Auch das anonyme Surfen im Netz gilt als eine erhaltenswerte Beschäftigung. Die Initiative ist technologieneutral und enthält keinen Zwang zur Blockchain.

    In Deutschland schmiedet die Regierung derweil eher wolkige Pläne. Der Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung bezieht sich sechs Mal auf die Blockchain. Damit hat die Blockchain in diesem Papier mehr wohlwollende Erwähnungen als die Begriffe E-Commerce, künstliche Intelligenz oder Augmented Reality. Den Bundespersonalausweis in der Blockchain hat die Regierung derzeit wohl noch nicht auf dem Radar.




    Inhalt dieses Artikels




    Quelle: https://www.cio.de/a/id2020-die-uno-...titaet,3600553
    Jaja, blabla, Ziel ist die Überwachung!

    https://id2020.org/
    https://www.accenture.com/us-en/insi...ckchain-id2020
    https://www.gavi.org/our-alliance/about

    ID2020 in der Kritik

    Die u.a. von Bill Gates und Microsoft unterstützte Initiative ID2020 löst angesichts von Corona in einigen Kreisen große Skepsis bis schroffe Ablehnung hervor. Im vergangenen Jahr gab ID2020 die Zusammenarbeit mit der Regierung von Bangladesh bekannt1). Das Programm sieht vor, jedes Neugeborene zu impfen und bei der Gelegenheit zur Identifizierung mit einem biometrischen Chip (infant biometric technologies) zu versehen.
    With the opportunity for immunization to serve as a platform for digital identity, the program harnesses existing birth registration and vaccination operations to provide newborns with a portable and persistent biometrically-linked digital identity. The program will also explore and assess several leading infant biometric technologies to offer a persistent digital identity from birth, unlocking a potential global public good.
    Verantwortlich für die Ausführung ist u.a. GAVI – eine Allianz, die sich die Impfung der Menschen in Entwicklungsländern zur Aufgabe gemacht hat, um die Ausbreitung von Seuchen und Kindersterblichkeit zu verhindern. Da bis zu 89 Prozent der Kinder und Heranwachsenden in den von GAVI betreuten Ländern über keine Möglichkeit verfügen, sich digital zu identifizieren, könnten sie auch nicht am Gesundheitssystem teilhaben.

    In einigen Kreisen führt das zu der Befürchtung, dass ID2020 den Weg in den totalitären Überwachungsstaat ebnet und auf diese Weise digitalen Währungen zum Durchbruch verholfen werden soll. Durch Corona könnte sich dieser Prozess beschleunigen. Profiteure seien die Ultra-Reichen und die Pharmaindustrie.

    Aber auch jenseits von Zirkeln, die zu Verschwörungstheorien neigen, sind schon seit längerem kritische Stimmen zu ID2020 zu vernehmen2). Statt auf proprietären Lösungen wie ID2020 zu setzen, sollte man Lösungen den Vorzug geben, die offener und transparenter sind, wie Hyperledger Indy und ganz generell Selbstverwaltete Digitale Identitäten.

    Quelle: https://identity-economy.de/id2020-in-der-kritik
    Doch, sie könnten an einem freien, sprich kostenlosen Gesundheitssystem teilhaben!

    Immer das selbe, irgendwo fängt man an, behauptet dann (egal, ob es funktioniert oder nicht, man besitzt ja die Medien!) wie gut das Ganze funktioniert und welche Vorteile es hat, um es dann Stück für Stück voranzubringen. Es ist wie eine Schlinge um den Hals, die sich immer enger zusammenzieht und schlußendlich bekommt kein Mensch mehr Luft!

    LG
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  2. #2
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    AW: Digitale Identität (ID2020)

    Moin
    ja die beste gelegenheit wenn gegen corinna geimpft werden kann dann alle und der chip ist inklusive, wie wollen sie denn sonst kontrollieren wer geimpft ist und wer nicht.
    lg
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  3. #3
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    Die totalitäre Horrorvision des Weltwirtschaftsforums wird wahr gemacht

    Alles geplant!

    Beim jährlichen Milliardärsstelldichein in Davos Anfang 2018 wurde ein im Auftrag des Weltwirtschaftsforums erstelltes Pilotprojekt für die Überwachung von Flugreisenden beschlossen, das ich damals als “totalitäre Horrorvison” vorstellte. Ein nun veröffentlichter Nachfolgebericht zeigt, dass der Club der größten multinationalen Konzerne eifrig und erfolgreich daran arbeitet, die Regierungen und die EU in die Umsetzung dieser Horrorvision einzuspannen. Das Projekt läuft bisher unter dem Titel “Der bekannte Reisende”, im Original The Known Traveller Digital Identity-Projekt”, kurz KTDI.
    Wie der damalige Bericht ist im März auch der Nachfolgebericht, das KTDI White Paper mit dem Titel “Known Traveller Digital Identity Specifications Guidance“, ohne jede Fanfare im Internet veröffentlicht worden. Lesen sollen diese von der Beratungsgesellschaft Accenture erstellten Berichte nur die am digitalen Überwachungs- und Sicherheitsgeschäft Beteiligten. Diese sprechen aus nachvollziehbaren Gründen lieber von Digital Identity als von digitaler Kontrolle.
    So soll es ablaufen: Wir befüllen selbst eine Datenbank mit verlässlichen Informationen über uns, genauer, wir bitten oder ermächtigen andere, dort Daten über uns einzustellen. Das soll zuvorderst ein staatlicher Identitätsnachweis sein, aber auch unsere Reisehistorie, Bankdaten, Hotelübernachtungen, Mietwagenbuchungen, Dokumente von Universitäten, Ämtern und sehr vieles mehr. Wenn wir eine Grenze überschreiten wollen, geben wir den Behörden freiwillig Zugang zu diesen Daten, damit sie sich vorab überzeugen können, dass wir harmlos sind. Mittels Gesichtserkennung und unserem (idealerweise) biometrisch mit uns verknüpften Smartphone, können sie sich beim Grenzübergang davon überzeugen, dass wir sind, wer wir behaupten zu sein. Wenn wir fleißig genug beim digitalen Belege sammeln und freigiebig genug mit diesen Daten waren, dürfen wir zur Belohnung an den Schlangen der anderen Reisenden vorbeigehen, werden bevorzugt behandelt und minimal kontrolliert. Wenn sich allerdings Zweifel an den Absichten eines Reisenden auftun, kann der Grenzbeamte ihm, gestützt auf die übermittelten Informationen, „tiefgehender Fragen stellen, etwa um seine jüngsten Aktivitäten besser zu verstehen“.
    Man kann sich leicht ausmalen, wie „freiwillig“ diese Datenfreigabe sein wird, wenn das System einmal etabliert ist. Den Testlauf machen die Grenzbehörden von Kanada und den Niederlanden, mit den Fluggesellschaften KLM und Air Canada an den Flughäfen Amsterdam, Toronto und Montreal.
    Konzerne wie Visa und Google sind natürlich nicht aus reinem weltbürgerlichem Pflichtgefühl so engagiert, um für die Polizeibehörden auf eigene Kosten ein solches System auszuarbeiten. Vielmehr sind die Grenzbehörden erklärtermaßen der ideale Katalysator für ein solches System der Selbstüberwachung und Datenfreigabe in das nach und nach alle Regierungen der Welt eingebunden werden sollen. Denn wenn eine nicht mitmacht, können deren Bürger irgendwann nur noch unter großen Schwierigkeiten international reisen.
    So heißt es im ersten Bericht, ebenso wie im jetzigen Weißbuch, dass die Selbstüberwachung an der Grenze nur dazu diene, eine kritische Anfangsmasse an Beteiligten an dem globalen Standard zu schaffen, den man so einführen will. Wenn das gelungen ist, wenn alle Regierungen sich diesem Standard für den erzwungenen freiwilligen Datenaustausch mit den Bürgern angeschlossen haben, dann dürfen wir unsere Daten auch „für alltägliche Anwendungen“ in Interaktion mit Unternehmen und Behörden hergeben (Fettung im Original). Genannt werden in beiden Berichten vor allem Gesundheit, Bildung und Erziehung, Bankwesen, humanitäre Hilfe und Wahlen.
    Ein globales, totalitäres System

    Das KTDI-Weißbuch macht die große Ambition des Projekts in der Einführung deutlich:
    Dieses Papier beschreibt den Anspruch von KTDI die Grundlagen für ein global akzeptiertes, dezentralisiertes Identitäts-Ökosystem zu legen. … Der Erfolg wird von der Kooperation zwischen den Regierungen der Welt, Regulierern, Fluggesellschaften, Technologieanbietern und anderen Spielern abhängen, um globale Standards und technische Spezifikationen festzulegen, an die sich alle halten.
    Die Voraussetzungen, diesen globalen Überwachungsstandard durchzusetzen sind hervorragend. Genutzt werden sollen die vom World Wide Web Consortium (W3C) derzeit entwickelten Standards für “verifiable credentials” (verifizierbare Belege) und dezentralisierte Identifikatoren. W3C ist das wichtigste Standardsetzer-Gremium für das Internet und wird von überwiegend US-amerikanischen Internet- und Telekommunikationsfirmen dominiert.
    Die Mitglieder von W3C überschneiden sich stark mit denen der Decentralized Identity Foundation, die Multis wie Microsoft und viele kleinere Firmen der digitalen Sicherheitsbranche gegründet haben, um die globalen Identitätskontroll-Standards voranzutreiben. Die Unternehmen, die sich hier tummeln, haben oft sehr enge Kontakte zu den Geheimdiensten, wenn sie nicht sogar mit dem Geld der Geheimdienste aufgebaut wurden. Die US Homeland Security war von Anfang an an dem Know Traveller Projekt beteiligt. Auf den einschlägigen Digital Identity Foren treffen sich Vertreter dieser Firmen mit allem was in der Welt der Sicherheitsbehörden und Geheimdienste Rang und Namen hat.
    Der Trick ist die Fiktion von Freiwilligkeit, das abgepresste aber ausdrückliche Einverständnis zur Datennutzung, das man jedes mal geben muss, wenn man in diesem System eine staatliche Leistung erhalten oder nur irgend etwas digital bezahlen will. So wie man jetzt schon fast allen Überwachungsansinnen der Webseitenbetreiber zustimmen muss, wenn man sich im World Wide Web bewegen will.
    Besonders perfide an dem System:
    “Eine ausgebende Behörde kann einen verifizierbaren Beleg, den sie vorher ausgestellt hat, zurückrufen, indem sie den verschlüsselten blockchainbasierten Akkumulator entsprechend aktualisiert.”
    Stellen wir uns das einmal vor, wie es aussieht, wenn dieses System wie beabsichtigt in der ganzen Welt umgesetzt ist, in jedem noch so repressiven Land. Nehmen wir dabei an, dass die parallel vorangetriebenen Bargeldabschaffung erfolgreich abgeschlossen ist. Für alles was man tun will, ist man darauf angewiesen, dass in der Datenbank an den richtigen Stellen ein Häkchen steht. Fällt man bei der eigenen Regierung in Ungnade, zieht sie das Häkchen beim Personalausweis nachträglich zurück.
    Man kann dann versuchen, es noch eine Weile durchzuhalten. Am besten aber macht man es so, wie im Science Fiction “Sonne auf Kredit” von Michel Grimaud aus dem Jahr 1975. Wenn die elektronische Karte, die man in der Romanzukunft überall braucht um sich zu bewegen und seine Rationen zu bekommen, von einem der Kontrollautomaten eingezogen wird, geht man “freiwillig” ins Gefängnis und bleibt dort, weil man sonst verhungert.
    Auch wenn die US-Regierung oder die von ihren Geheimdiensten kontrollierten Algorithmen irgend jemand auf der Welt auf dem Kieker haben, können sie entsprechendes bewirken. Entweder sie bringen die jeweilige Regierung dazu, alle digitalen Dokumente der Zielperson ungültig zu machen, oder die US-Digitalkonzerne, die das System kontrollieren, tun das, oder die privaten US-Kreditwürdigkeitsbescheiniger setzen die Kreditwürdigkeit auf Null.
    Vieles davon geht jetzt schon. Aber erst wenn es einen global akzeptierten technischen Standard gibt, mit dem man auf alle diese Daten und Dokumente zugreifen kann, ist das System umfassend und perfekt. Erst dann können Washington bzw. Fort Meade und Langley vom heimischen Computer aus alle in jedem teilnehmenden Winkel der Erde kontrollieren – und nationale autoritäre Regierungen können alle im eigenen Einflussgebiet kontrollieren, egal ob sie sich im Inland oder Ausland aufhalten.
    Minority Report lässt grüßen

    Vielleicht bekommt man den Nasenring sogar dann unsanft zu spüren, wenn man gar nichts getan hat, nur weil ein Rechenmodell zu dem Schluss kommt, man könnte demnächst Ärger machen, so wie im Film “Minority Report”. Die Ambition dazu ist im ersten KTDI-Bericht des Weltwirtschaftsforums in Form eines graphisch hervorgehobenen Zitats des Google-Managers Rob Torres dokumentiert:
    Technologieunternehmen haben große Fortschritte beim Data-Mining, Maschinenlernen und künstlicher Intelligenz gemacht, die fortgeschrittene prognostische Analysen ermöglichen. In Kombination mit von den Passagieren gelieferten Informationen können diese Technologien von Regierungen genutzt werden, um (…) komplexe Muster in großen Datenbeständen mit dem Ziel zu analysieren, Sicherheitsrisiken an Grenzen vorherzusagen.
    Das Zitat macht deutlich, dass es bei Digital Identity, nicht einfach darum geht – wie es dem dummen Volk gern vorgemacht wird – jedem eine einfache Möglichkeit zu geben, per digitaler Geburtsurkunde oder digitalem Personalausweis nachzuweisen, wer man ist. Wir werden weiter unten noch auf ein weiteres Zitat aus anderer Quelle stoßen, welches das belegt.
    Nein, es geht darum, alles was über eine Person bekannt ist, in eine von allen teilnehmenden Konzernen und Regierungen anzapfbare und hoheitlich jederzeit manipulierbare Datenbank einzuspeisen. Damit die Unternehmen uns als Konsumvieh jeweils in die richtige Box lenken und dort optimal abkassieren können, und uns als Arbeitstiere billig halten und kontrollieren können. Und damit die Regierungen alle gewaltfrei an einem normalerweise unmerklichen Nasenring führen und am Ausbrechen aus dem System hindern können.
    Bemerkenswerter Weise hat das Weltwirtschaftsforum angeblich noch kein Konzept für die Governance dieser global-totalitären Kontrollinfrastruktur erstellt, also dafür, wer an den Schaltstellen dieses Systems sitzen soll. Im Weißbuch heißt es:
    Die Arbeit an der Definition und Entwicklung eines angemessenen Governance-Rahmens für das KTDI-Konzept geht weiter und wird in einem zukünftigen Bericht thematisiert werden.
    Die Regierungen sollen sich also diesem Konzept verschreiben, ohne dass klar ist, wer die Fäden in der Hand hält. In Wahrheit ist das natürlich schon klar. Es ist Washington und die großen amerikanischen Konzerne, direkt oder über Gremien wie Weltwirtschaftsforum, W3C, FATF und viele mehr, die sie dominieren.
    Die Regierungen machen willfährig mit

    Trotzdem machen die Regierungen eifrig mit bei diesem von den Konzernen und der US-Homeland Security im Weltwirtschaftsforum entwickelten globalen Überwachungskonzept. Es wird von den teilnehmenden Unternehmen der Sicherheits- und Identitätsbranche unter dem schönfärberischen Namen Self-Sovereign Identity (SSI) vermarktet. In Deutschland trommelt die Regierung seit gut zwei Jahren unterwürfig unter dem Namen Dateneigentum für diesen feuchten Traum der Datenkraken und Überwachungsbehörden.
    In Brüssel fängt das Kürzel SSI an sich durchzusetzen. Das EU-Nebenorgan Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, in dem Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und andere Interessengruppen vertreten sind und die „organisierte Bürgergesellschaft“ repräsentieren sollen, hat ein European Self-Sovereign Identity Framework (eSSIF) entwickelt, oder – vermutlich besser ausgedrückt – sich vom Weltwirtschaftsforum unterschieben lassen. Es ist praktisch eins zu eins das Horrorkonzept des Weltwirtschaftsforums. Man findet genau die gleichen Grafiken darin und so schöne Sätze wie:
    Wenn wir digitale Identität sagen, müssen wir es verstehen als die Summe aller Attribute, die über uns in der digitalen Welt existieren, eine laufend wachsende und sich entwickelnde Sammlung von Datenpunkten.
    Das Zitat ist übernommen aus dem “EU blockchain observatory report on digital identity and blockchain“. Digitale Identität meint also alles, was es über uns, unser Tun und unsere Vorlieben zu wissen gibt.
    Die Regierungen von 21 Ländern, darunter Deutschland haben bereits knapp drei Monate nach der Tagung des Weltwirtschaftsforum, auf der das Known-Traveller-Konzept präsentiert wurde, eine “European Blockchain Partnership” gebildet, um das Überwachungskonzept des Weltwirtschaftsforums in seiner europäischen Inkarnation eSSIF voranzubringen. Dabei ist als ein letztes Arbeitsziel dieser Partnerschaft in der oben verlinkten Präsentation des Wirtschafts- und Sozialausschusses aufgeführt, dass es auch darum gehen soll, herauszufinden, wie man bei der Umsetzung von SSID europäische demokratische Werte bewahren kann. Viel Erfolg, das wird schwer!
    Es gibt noch einige mehr Gruppen und Partnerschaften auf europäischer Ebene zur Umsetzung von SSID, die alle hier aufzuführen den Rahmen sprengen würde. Klar sollte geworden sein: Bei KTDI und SSID geht es nicht um unrealistische Idealvorstellungen Washingtons und der Datenkraken, sondern um etwas was weltweit mit sehr viel Engagement und großen Erfolgsaussichten im Hintergrund vorangetrieben wird. Wir werden wenig davon mitbekommen, bis es da ist.
    Covid-19 bringt den Vorgeschmack

    Einen sehr guten Vorgeschmack auf das, was uns nach den Vorstellungen der Konzerne und Regierungen blüht, erleben wir derzeit in der Reaktion auf Covid-19 in Südkorea und vor allem im chinesischen Wuhan und dem was bei uns in derselben Richtung angedacht und teilweise getan wird. Totale algorithmische Bevölkerungskontrolle. Wer in Wuhan keinen grünen Button auf seinem Überwachungs-Smartphone vorweisen kann, der signalisiert, dass man wahrscheinlich nicht infiziert ist, der kann sich höchstens zu Fuß bewegen und darf Restaurants und ähnliches nicht betreten. In Südkorea werden Aufnahmen von Überwachungskameras, Kreditkartendaten und GPS-Daten ausgewertet, um potentielle Virusträger zu identifizieren und zu verfolgen. Covid-19 ist wie ein Himmelsgeschenk für die Pläne des Weltwirtschaftsforums.
    Wenn das KTDI-Konzept einmal umgesetzt und zu SSID verallgemeinert eingeführt ist, brauchen die Aufseher in solchen Fällen nur noch einen Häkchen in der Datenbank zu setzen, ob man getestet wurde, oder ob die eigenen GPS-Daten in unmittelbarer Nähe eines Infizierten oder in einem Risikogebiet registriert wurden, und schon kann die Bewegungs- und Handlungsfreiheit beliebig und automatisiert eingeschränkt werden. Und dank Covid-19 finden sehr viele Menschen diese totalitären Möglichkeiten jetzt sogar erstrebenswert.


    Quelle: https://norberthaering.de/die-regent...n-traveller-2/
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  4. #4
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    Bill Gates und Weltbank: Globale digitale Identifikationsstruktur bereits weit vor Covid-19 in Planung

    Als Teil der Initiative “Digitale Inklusion (digital inclusion)” setzt sich der Microsoft-Gründer und in der Hochleistungspresse gerne euphemistisch als Philanthrop bezeichnete Bill Gates mittels seiner Bill & Melinda Gates Foundation und deren Ablegern wie der Gavi Impfallianz (Global Alliance for Vaccines and Immunisation) bereits vor Covid-19 für eine weltweite Einführung des indischen biometrischen Identifikationssystems Aadhaar ein. Im Übrigen zusammen mit der Weltbank, die ebenfalls ein großer Unterstützer der Initiative “Digitale Inklusion” ist.

    Kurzinformation zum Thema Aadhaar


    Indien gilt als größte Demokratie der Welt und dürfte im Jahr 2020 China als bevölkerungsreichstes Land der Welt abgelöst haben. Bereits 2010 startete Indien mit einem Programm zur Identifizierung aller Einwohner, die eine Unique Identification Number (UID) erhalten sollen. Es werden dabei von jedem der 1,2 Milliarden Bewohner Indiens die biometrischen Daten erfasst. Dies umfasst die Fingerabdrücke (alle 10 Finger), die Netzhaut (beider Augen) und ein frontales Gesichtsbild. Die Verwirklichung des Traumes eines jeden Überwachungsfetischisten.
    Zuständig für die Erfassung ist die Unique Identification Authority of India (UIDAI), die jedem Bürger eine 12-stellige Identifikationsnummer namens Aadhaar zuteilt, die ein Leben lang gilt. Aadhaar dient nicht als Nachweis für die indische Staatsbürgerschaft und beinhaltet damit kein Recht auf z.B. staatliche Leistungen. Sie dient allein der Identifizierung und als Kriterium zur Zuordnung der erfassten biometrischen Daten. Per Stand April 2015 wurden bereits 814,5 Millionen Inder registriert und biometrisch erfasst.
    Die Behörde UIDAI soll nach Vorgaben der Regierung Identitätsdiebstahl und sozialen Mißbrauch (also z.B. ungerechtfertigter Bezug von Sozialleistungen) unterbinden bzw. verhindern. Indiens soziales Wohlfahrts- und Sicherheitsnetz ist angesichts der Größe des Landes und der Bevölkerungszahl durchaus umfassend und bietet medizinische Unterstützung und Hilfsleistungen. Ein großes Problem in Indien ist der ausufernde Betrug, der diese Netze an den Rand der Leistungsfähigkeit bringt. Korrupte Politiker und Bürokraten bereichern sich gern mittels gefälschter bzw. nicht existierender Personen(daten), um das Geld in die eigene Tasche zu stecken. Die Aadhaar soll nach offiziellen Angaben dabei helfen diesen Betrug einzudämmen.
    (Quelle: Auszug aus dem Artikel Indien – Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner)



    Indien gilt als größte Demokratie der Welt und dürfte im Jahr 2020 China als bevölkerungsreichstes Land der Welt abgelöst haben. Bereits 2010 startete Indien mit einem Programm zur Identifizierung aller Einwohner, die eine Unique Identification Number (UID) erhalten sollen. Es werden dabei von jedem der 1,2 Milliarden Bewohner Indiens die biometrischen Daten erfasst. Dies umfasst die Fingerabdrücke (alle 10 Finger), die Netzhaut (beider Augen) und ein frontales Gesichtsbild. Die Verwirklichung des Traumes eines jeden Überwachungsfetischisten.
    Zuständig für die Erfassung ist die Unique Identification Authority of India (UIDAI), die jedem Bürger eine 12-stellige Identifikationsnummer namens Aadhaar zuteilt, die ein Leben lang gilt. Aadhaar dient nicht als Nachweis für die indische Staatsbürgerschaft und beinhaltet damit kein Recht auf z.B. staatliche Leistungen. Sie dient allein der Identifizierung und als Kriterium zur Zuordnung der erfassten biometrischen Daten. Per Stand April 2015 wurden bereits 814,5 Millionen Inder registriert und biometrisch erfasst.
    Die Behörde UIDAI soll nach Vorgaben der Regierung Identitätsdiebstahl und sozialen Mißbrauch (also z.B. ungerechtfertigter Bezug von Sozialleistungen) unterbinden bzw. verhindern. Indiens soziales Wohlfahrts- und Sicherheitsnetz ist angesichts der Größe des Landes und der Bevölkerungszahl durchaus umfassend und bietet medizinische Unterstützung und Hilfsleistungen. Ein großes Problem in Indien ist der ausufernde Betrug, der diese Netze an den Rand der Leistungsfähigkeit bringt. Korrupte Politiker und Bürokraten bereichern sich gern mittels gefälschter bzw. nicht existierender Personen(daten), um das Geld in die eigene Tasche zu stecken. Die Aadhaar soll nach offiziellen Angaben dabei helfen diesen Betrug einzudämmen.
    (Quelle: Auszug aus dem Artikel Indien – Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner)


    Bill Gates wird derzeit von unserer Hochleistungspresse als globale “Autorität” in Sachen Covid-19 aufgebaut, der die entsprechende Impfstoffforschung finanziert und der Regierungen dabei “berät” wie sie auf die “Pandemie” reagieren sollen.
    Was geflissentlich in der medialen “Präsenz von Gates untergeht”, ist sein “Einsatz” zur Implementierung einer globalen digitalen ID-Infrastruktur – bereits weit vor Covid-19. Doch plötzlich wird uns in der Hochleistungspresse genau jene digitale ID-Infrastruktur als Weg aufzeigt, wie man den Coronavirus eindämmen könnte. Welch passender Zufall… Zufall ist es sicherlich auch, dass die Organisation der globalen Mobilfunkunternehmen – GSMA – vor kurzem ein Papier veröffentlichte, das sich mit der Einführung eines digitale, ID-Systems als Lösung für Covid-19 beschäftigt. Dort lesen wir unter anderem:
    Die indischen Landesregierungen passen digitale Identifikationsmechanismen in Echtzeit an, um die Einhaltung der Quarantänen zu überwachen, die sich aus der COVID-19-Pandemie ergeben.
    In der Zwischenzeit versucht die jamaikanische Regierung, die Einführung ihres nationalen Identifikationssystems zu beschleunigen, um die Hilfen als Reaktion auf den COVID-19-Ausbruch zu verteilen.

    (State governments in India are adapting real-time digital identification mechanisms to monitor compliance with quarantines arising from the COVID-19 pandemic.
    Meanwhile, the Jamaican government is looking to fast track the rollout of its National Identification System to help it dispense aid in response to the COVID-19 outbreak.)
    GSMA – Identity – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt www.gsma.com

    Unterstützer der Organisation GSMA ist – wenn wundert’s – eine gewisse Bill & Melinda Gates Foundation. Als sich im letzten Jahr das auf Biometrie spezialisierte Unternehmen Idemia der damals neu gegründeten GSMA Inclusive Tech Lab anschloss, um die Entwicklung innovativer und zukunftsfähiger Technologien, die die digitale und finanzielle Inklusion fördern, voran zu bringen, wurde in entsprechenden Fachartikeln auf die Verbindung der Bill & Melinda Gates Foundation mit eben jenem GSMA Inclusive Tech Lab hingewiesen:
    Idemia hat sich dem neu gegründeten GSMA Inclusive Tech Lab angeschlossen, um die Entwicklung von Innovationen und zukünftigen Technologien zu unterstützen, die die digitale und finanzielle Inklusion fördern.
    Das GSMA Inclusive Tech Lab beabsichtigt, den Zugang zu Finanz-, Gesundheits-, Mobilitäts- und anderen Diensten zu fördern, indem Initiativen zu offenen APIs, künstlicher Intelligenz und digitaler Identität unterstützt werden. Das GSMA Inclusive Tech Lab wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.

    (Idemia has joined the newly launched GSMA Inclusive Tech Lab to support the development of innovations and future technologies that boost digital and financial inclusion.
    The GSMA Inclusive Tech Lab intends to promote access to financial, healthcare, mobility, and other services by supporting initiatives around open APIs, artificial intelligence, and digital identity… The GSMA Inclusive Tech Lab is supported by the Bill & Melinda Gates Foundation.)
    Idemia selbst kann durchaus als zentrales Unternehmen bei der Bereitstellung von Infrastruktur für die meisten digitalen und biometrischen ID-Systeme auf der Welt bezeichnet werden. Bezeichnenderweise stellt Idemia in den USA auch Führerscheine aus und besitzt damit bereits einen wichtigen Fundus an biometrischen Daten von US-Bürgern. Bereits 2019 wurde darüber berichtet, dass sich Bill Gates für eine weltweite Implementierung des indischen digitalen ID-Systems Aadhaar einsetzt, das wiederum von Idemia unterstützt wird und nun im “Kampf gegen Covid-19 helfen soll”:
    Es ist nicht nur ein soziales Credit-Score-System, das sich von China aus auf der ganzen Welt verbreitet und die freien Menschen der Welt bedroht. Das indische Aadhaar National ID-Programm wird von Bill Gates und der Weltbank als Vorbild für andere Länder vollumfänglich unterstützt.

    (It’s not just a social credit score system spreading around the world from China that threatens the free people of the world; India’s Aadhaar National ID program has the full support of Bill Gates and the World Bank as a model for other countries to follow.)
    Gates sagte schon 2018 in einem Interview mit CNBC, dass es “schade” sei, wenn jemand Aadhaar für ein Datenschutzproblem halte:



    Wir sehen also, dass Covid-19 als “Mittel zum Zweck” dient, um die ganzen “Verschwörungstheorien” der letzten Jahre Realität werden zu lassen (digitale ID, Bargeldabschaffung, Zwangsimpfung, Überwachung, Kontrolle, Zentralisierung, usw.). Wer immer noch nicht verstanden hat, dass es jetzt um alles geht, um diese Transformation, diese Zeitenwende noch im Sinne der Menschen (und nicht im Sinne des Establishments) zu gestalten, wird auch weiterhin auf die “Berichterstattung von Tagesthemen, heute journal und Co. hereinfallen” (wollen).

    Quelle: https://www.konjunktion.info/2020/04...19-in-planung/
    Aadhaar (Hindi आधार, z. Dt. Fundament) ist eine persönliche Identifikationsnummer für jeden Bürger und jede Bürgerin Indiens. Unter dieser zwölfstelligen Nummer werden biometrische und biographische Daten in einer zentralen Datenbank bei der Unique Identification Authority of India (UIDAI) gespeichert. Dieses System wurde 2009 auf freiwilliger Basis eingeführt und ist seit dem 12. Juli 2016 faktisch verpflichtend, um sämtliche Staatsleistungen in Anspruch nehmen zu können.[1] In einem nächsten Schritt sollen die Gesundheitsdaten jedes Bürgers mit seiner Aadhaar verknüpft werden.[2] Der Oberste indische Gerichtshof entschied am 26. September 2018 in einem umstrittenen Urteil, dass Aadhaar grundsätzlich mit der indischen Verfassung und dem indischen Datenschutzrecht vereinbar ist.[3]
    Mit 1,2 Milliarden eingetragenen Mitgliedern ist Aadhaar die größte biometrische Datenbank weltweit (Stand: 11. Juni 2017).[4] Schätzungsweise sind 99 % der Bevölkerung über 18 Jahren erfasst.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aadhaar
    https://www.cashkurs.com/wirtschafts...mpfstoff-mehr/

    Nicht nur Indien ist auf dem Weg:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Steuer...ikationsnummer

    https://en.wikipedia.org/wiki/Italian_fiscal_code

    Irgendwann wird man dann sagen, so geht das einfach nicht, wir müssen alles vereinheitlichen.

    Problem - Reaktion - Lösung

    LG
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  5. #5
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    NEIN zum Immunitätsausweis - Grundrechte bewahren!



    Es ist der indirekte Zwang zum impfen, um nicht Grundrechte zu verlieren.
    Liebe Grüße
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  6. #6
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    Bundespressekonferenz: Sommerferien im Ausland nur mit Immunitätsnachweis?

    Man will uns unbedingt so einen Überwachungs-Ausweis, Chip, Tattoo, etc. unterjubeln!

    Und man versucht dabei Situationen zu erschaffen, in denen das "Stimmvieh" möglichst im Eigengehorsam in die Falle geht.

    Kroatien hat die Grenzen bereits geöffnet. Auch Spanien will ab Juli wieder Touristen empfangen. Die meisten Länder wollen aber auch eine gewisse Absicherung haben, dass das Coronavirus nicht auf diesem Wege eingeschleppt wird. Sardinien fordert deshalb einen "Gesundheitspass".

    Am Samstag flog Eurowings – nach wochenlangem Stillstand – wieder die ersten Touristen von Düsseldorf nach Sardinien. Kurz vor der Landung offenbarte sich ein schwerwiegender Fehler bei der Flugplanung der Lufthansa-Tochter: Der Flughafen auf Sardinien war für den internationalen Flugverkehr noch gar nicht wieder freigegeben. Dem Piloten von Eurowings blieb nichts anderes übrig, als umzukehren und seine zwei (!) Passagiere wieder zurück nach Düsseldorf zu bringen.

    weiter mit Video hier: https://deutsch.rt.com/inland/102818...sland-nur-mit/
    LG
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  7. #7
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    "Mobiler Identifikator" statt Ausweis: Moskau bereitet sich vor

    Ein Vorhaben russischer Behörden könnte die Leute zur Zeit der Corona-Einschänkungen nervös machen: ein Testverfahren für Digitalausweise. Trotzdem will die Moskauer Regierung das Projekt ab Juli starten. Die Ideen für den Passersatz sind allerdings keineswegs neu.

    Russischen Medien zufolge will das Ministerium für Kommunikation herkömmliche Pässe durch eine mobile Anwendung mit QR-Code ersetzen. Die Anwendbarkeit neuer Digitalausweise soll in einem Experiment in Moskau vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 geprüft werden. Die "Mobile ID" wird überall dort erhältlich sein, wo sie anstelle eines Personalausweises benötigt wird.
    Das Wirtschaftsportal RBK stellte fest, dass der entsprechende Erlass des Kommunikationsministeriums eine Stunde nach der Veröffentlichung von der Website für staatliche Dienstleistungen regulation.gov.ru entfernt wurde. Laut dem Ministerium handelte es sich bei dem kurzzeitig veröffentlichten Dokument um eine Arbeitsversion.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/russland/1029...itet-sich-vor/
    Ist ein Personalausweis denn nicht "mobil"???

    Kein Zutritt in »abnormalem Zustand«

    Eine chinesische Großstadt will die Anti-Corona-App dauerhaft beibehalten. Selbst Regierungsexperten verlangen mehr Datenschutz

    Seit der Corona-Pandemie bestimmt eine Gesundheits-App über den Alltag der Chinesen. Vor Supermärkten, Bars oder Krankenhäusern muss jeder Bürger zunächst einen QR-Code mit seinem Smartphone scannen. Zutritt bekommt dann meist nur, wer einen grünen Schriftzug auf seinem Handy-Display vorweisen kann: »Kein abnormaler Zustand« prangt unter einem abfotografierten Ausweis. Die App belegt also, dass dessen Nutzer weder Covid-19 hat, noch aufgrund seiner Bewegungsabläufe der vergangenen 14 Tage zur Risikogruppe zählt. Die Bevölkerung hat die digitale Überwachung bislang gelassen hingenommen, schließlich dient sie der Spurensuche nach Infektionssträngen.

    Das könnte sich ändern, sollte der QR-Code zum Dauerzustand werden. Die Lokalregierung der Neun-Millionen-Metropole Hangzhou südlich von Shanghai schlägt vor, die im Februar eingeführte Praxis zu »normalisieren«. Demnach soll jedem Bürger künftig via QR-Code nicht nur eine Ampel-Farbe zugewiesen werden, sondern auch eine Punktzahl von 0 bis 100 für den Gesundheitszustand. Darin fließen neben Krankenakten und Gesundheitstests auch persönliche Daten über den Lebensstil der Bürger ein wie Alkoholkonsum, Rauchverhalten und Bewegungsniveau. Die örtlichen Gesundheitsbehörden planen laut eigenen Angaben sogar, mit Hilfe von Big Data auch Gesundheitsprofile für einzelne Wohnanlagen und Unternehmen zu erstellen.

    Auf Weibo, dem wichtigsten sozialen Medium Chinas, sorgt der Vorschlag fast ausschließlich für Entrüstung. So wird davor gewarnt, dass die Gesundheitspunktzahl zur Diskriminierung bei Bewerbungsgesprächen führen könne. Vor allem aber dreht sich die Online-Debatte um Eingriffe in die Privatsphäre. Ein Nutzer spottet: »Wenn ich krank werde, muss ich es dann die ganze Welt wissen lassen?«

    weiter hier: https://www.neues-deutschland.de/art...m-zustand.html
    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (01.06.2020 um 19:31 Uhr)
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  8. #8
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    Britische Regierung hält weiter an der Idee eines Covid-19-Immunitätsausweises fest

    Kritik in Großbritannien wird lauter, auch an der Aussagekraft der existierenden Tests von Abbott und Roche. Studien lassen vermuten, dass Antikörper bald wieder verschwinden, schwach und asymptomatisch Infizierte bilden kaum welche ausDie britische Regierung unter Boris Johnson setzt weiter auf eine Immunitätsstrategie mit Immunitätsausweisen, um möglichst schnell aus dem "Winterschlaf" (hibernation) wieder aufzutauchen. Großbritannien hat die höchste Zahl an Toten, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, was wohl auch eine Folge des anfänglich von der britischen Regierung Konzepts der Herdenimmunität war, bis Johnson aufgrund von Prognosen über viele Tote doch einen Lockdown vollzog. Ab 4. Juli soll nun der "nationale Winterschlaf" beendet sein, in dem Pubs, Restaurants, Kinos, Museen, Hotels etc. wieder öffnen - allerdings unter Sicherheitsregeln. Wales, Schottland und Nordirland folgen jedoch eigenen Strategien.Für die Umsetzung von Immunitätsausweisen könnte die deutsche Firma IDnow, die seit Ende 2019 auch in Großbritannien tätig ist, in Frage kommen. Am 9. Juni meldete die Firma, dass Gespräche mit der britischen Regierung über die Erstellung von Immunitätsausweisen für Menschen stattfinden, die von Covid-19 genesen sind. Mit der ID-Technik könne festgestellt werden, wer kürzlich getestet wurde und zurück an den Arbeitsplatz oder in ein Flugzeug steigen darf.Die Firma wirbt mit KI-basierter Technik zur Prüfung des Ausweises mit der Smartphone-Kamera, der biometrischen Erfassung des Gesichts und einer Identifizierung per Video-Chat. IDnow erklärt, man benutze nicht den Begriff des Immunitätsausweises, das mache die britische Regierung. Man stelle nur die Identifizierungstechnik bereit, das könnten auch die von der Regierung gespeicherten Testergebnisse sein.Weitere Firmen stehen in den Startlöchern, um aus möglichen Immunitätsausweisen ein Geschäft zu machen. Mit IDnow konkurriert beispielsweise die britische Firma Onfido. In Deutschland bietet AU-Schein.de von Can Ansay bereits solche Immunitätsausweise für Menschen an, die positiv auf Sars-CoV-2-Antikörper getestet wurden.Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn wollte sie auch bereits im Mai in das "Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" aufnehmen und verstand sie wie Impfpässe. Das geschah auch im Zusammenhang mit einem Deal mit Roche zur millionenfachen Lieferung des neuen Antikörper-Bluttests Elecsys. Spahn zog dann das Vorhaben wieder aus dem Gesetz zurück und schaltete den Ethik-Rat ein, die es zuerst prüfen sollten. Bekanntlich hat die WHO, auf die Roche auch verwies, erklärt, dass es bisher noch keinen Nachweis dafür gibt, dass Menschen mit Antikörpern vor einer Neuinfizierung sicher seien. Gewarnt wird vor den damit einhergehenden Risiken einer trügerischen Sicherheit.

    weiter hier: https://www.heise.de/tp/features/Britische-Regierung-haelt-weiter-an-der-Idee-eines-Covid-19-Immunitaetsausweises-fest-4794736.html
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  9. #9
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    Niemand hat die Absicht, einen Immunitätsausweis einzuführen

    Nach widersprüchlichen Signalen aus der SPD rudert die Partei beim Immunitätsausweis nun zurück. Aber das Projekt ist nicht vom Tisch. Die aktuellen, selektiven Reisebeschränkungen geben einen Vorgeschmack auf mögliche weitreichende Szenarien.

    Die SPD lehnt einen Immunitätsausweis für das Coronavirus weiter ab. Das betonten am Donnerstag sowohl die Parteivorsitzende Saskia Esken als auch Fraktionsvize Bärbel Bas, wie Medien berichten. Aufhorchen lassen aber die Fragen, warum die SPD dieses Bekenntnis nun erneuern musste und ob dieses Bekenntnis glaubhaft ist. Festzustellen ist, dass die Position der Partei zu dem potenziell hochproblematischen Gesundheitsnachweis mindestens inkonsequent, wenn nicht fragwürdig ist.Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat nämlich durchaus die erklärte Absicht, einen solchen Immunitätsausweis einzuführen. Wegen Widerstands aus der SPD hatte er seine Pläne im Mai jedoch vorerst auf Eis gelegt, wie Medien berichten. Warum die Pläne abzulehnen sind, dazu werden unten im Text Kritiker zitiert. Angesichts der Kontroverse hatte Spahn den Deutschen Ethikrat eingeschaltet. Das Gremium berät seit dem gestrigen Donnerstag darüber, in diesem Zusammenhang wurde das Thema in den letzten Tagen erneut behandelt.Absurde SPD-Position zur Zwei-Klassen-GesellschaftDas Problem mit der Position der SPD ist, dass sie nicht die wichtigsten Gründe für eine Ablehnung des Immunitätsausweises ins Zentrum stellt: nämlich die Etablierung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft mit „Passierscheinen“ für die einen Bürger und Schikanen für die anderen Bürger. Dieser Aspekt des „Passierscheins“ wird zwar von der SPD thematisiert und auch abgelehnt, aber in einer absurden und widersprüchlichen Weise: Entscheidend sei, “dass aus dem Immunitätsstatus keine Stigmatisierung entstehen darf. Wir werden darauf zu achten haben, dass für diese Personen keine anderen Freiheits- oder Persönlichkeitsrechte gelten”, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas gerade in einem vielbeachteten, nach Darstellung von Bas teils falsch wiedergegebenen, Interview.Da fehlen einem zunächst die Worte: Was für eine Funktion sollte ein Immunitätsausweis haben, der keine unterschiedliche Behandlung der jeweiligen Gruppen nach sich zieht? Das ganze fragwürdige Prinzip der Dokumentation des Gesundheitszustands der Bürger zielt doch darauf, für „immune“ Bürger Vorteile in Form von privilegierten Freiheitsrechten einzuführen. Diese Vorteile sollen auch die Beteiligung an einer solchen Dokumentation attraktiv machen. Wenn den Sozialdemokraten der Punkt mit der Stigmatisierung tatsächlich wichtig ist, dann müssten sie den Immunitätsausweis eigentlich viel prinzipieller verdammen, als sie das nun tun.SPD deutet Belastung der Bürger zu einem „Recht“ um Auch eine weiterer Punkt in der SPD-Argumentation ist mindestens unbefriedigend: So fixierte sich auch die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken nicht vor allem auf den zentralen Punkt der drohenden Ungleichbehandlungen, sondern problematisiert statt dessen zuerst die Unsicherheiten in der Forschung bezüglich einer Immunität, wie Medien berichten. Esken betonte demnach, dass „ein Immunitätsausweis für Covid-19 völlig undenkbar ist, solange die Immunität wissenschaftlich nicht gesichert ist und auch nicht anders als durch gezielte Ansteckung erlangt werden kann“. Auch Bärbel Bas betonte, zum jetzigen Zeitpunkt “kann und darf” darum keine Nicht-Infektiosität bescheinigt werden. Beide Aussagen sind zwar richtig. Aber sehr irritierend ist Bas’ Blick in die Zukunft: Zukünftig könne eine wissenschaftlich gesicherte Aussage aber möglich sein, und dann hätten Getestete auch „Anspruch darauf“. Soll hier ein für die Bürger belastender Vorgang zu einem „Recht“ umgedeutet werden, auf das die Bürger einen „Anspruch“ hätten?Bedeuten diese Äußerungen von Bas und Esken, dass die SPD den Widerstand in dem Moment weitgehend aufgeben will, in dem die virologischen Fragen um den Immunitätsausweis ausgeräumt sind? Das wäre politisch ungenügend. Und welche Wirkung hätten nach einer Einführung des Immunitätsausweises wohl noch die SPD-Appelle gegen die dann automatisch entstehende Zwei-Klassen-Gesellschaft?„Hotspot-Bewohner“ müssen leider draußen bleiben

    weiter hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=62359
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  10. #10
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    Mass-Tracking COVI-PASS Immunity Passports Slated to Roll Out in 15 Countries

    COVI-PASS will determine whether you can go to a restaurant, if you need a medical test, or are due for a talking-to by authorities in a post-COVID world. Consent is voluntary, but enforcement will be compulsory.

    Through the magic of Internet meme culture, most Millennials will be familiar with the



    of the 1942 film, “Casablanca,” where two policemen stop a civilian in the “old Moorish section” of Nazi-occupied French Morocco and ask him for his “papers.” The subject is taken away at once after failing to produce the required documents. The cinematic exchange has been used ever since as a popular reference to the ever-encroaching hand of the state, which is now on the verge of attaining a level of control over people’s movements that puts the crude Nazi methods to shame.
    A British cybersecurity company, in partnership with several tech firms, is rolling out the COVI-PASS in 15 countries across the world; a “digital health passport” that will contain your COVID-19 test history and other “relevant health information.” According to the company website, the passport’s objective is “to safely return to work” and resume “social interactions” by providing authorities with “up-to-date and authenticated health information.”These objectives mirror those that Bill Gates has been promoting since the start of the COVID-19 lockdown. In an essay written by Gates in April, the software geek-cum-philanthropist lays out his support for the draconian measures taken in response to the virus and, like an old-timey mob boss, suggests the solutions to this deliberately imposed problem. Ironically, Gates begins to make his case for the adoption of mass tracking and surveillance technology in the U.S. by saying that “For now, the United States can follow Germany’s example”; He then touts the advantages of the “voluntary adoption of digital tools” so we can “remember where [we] have been” and can “choose to share it with whoever comes to interview you about your contacts.”

    weiter hier: https://www.mintpressnews.com/mass-t...ntries/269006/

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