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Thema: Libanon

  1. #1
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    Libanon

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    Explosionen in Beirut: „Es war wie eine Atombombe“

    Ein Bild von Dienstagabend aus Beirut - nach der Explosion. (c) APA/AFP/STR (STR)

    04.08.2020 um 21:48
    von unserem Korrespondenten Martin Gehlen

    Durch die gewaltige Detonationen nahe des Hafens kamen mindestens 73 Menschen ums Leben, Tausende wurden verletzt. Die Katastrophe trifft das Land in schwerster Krise seit Jahrzehnten.
    Beirut/Tunis. Hochhäuser schwankten, Balkone krachten zu Boden, Fenster rissen aus ihren Verankerungen. Auf der Stadtautobahn entlang der Corniche von Beirut türmten sich zerbeulte Autos mit aufgerissenen Türen und aufgeblasenen Airbags. Weite Teile des Hafens und seiner Umgebung waren übersäht mit Ziegeln, Betonteilen und zerborstenen Containern. Zwei gigantische Explosionen erschütterten am Dienstagnachmittag die libanesische Hauptstadt. Sie waren bis in das 240 Kilometer entfernte Zypern zu hören waren.

    Handyvideos zeigten eine riesige Staub- und Feuerwalze, die sich über die umliegenden Wohnviertel wälzte. „Es war wie eine Atombombe“, sagte einer der Augenzeugen, ein 43-jähriger Lehrer. Nach ersten Berichten kamen durch die Apokalypse mindestens 73 Menschen ums Leben, weitere Leichen werden unter den Trümmern vermutet. Viele Menschen dürften noch unter den Trümmern eingeschlossen sein. Der libanesische Gesundheitsminister Hamad Hassan sprach von „hunderten Verletzten“. Dienstagnacht war von mindestens 3700 verwundeten Menschen die Rede.

    Blutüberströmt und unter Schock

    Blutüberströmte Passanten irrten unter Schock durch die Straßen. Zahlreiche Besatzungsmitglieder von im Hafen liegenden Schiffen wurden durch die Druckwelle herumgeschleudert und verletzt. In dem hafennahen Einkaufsviertel Hamra blieb kaum ein Geschäft, Café oder Restaurant unbeschädigt. Gebäudeteile lösten sich, Schaufenster gingen zu Bruch. Autos wurden von Trümmern getroffen. Das Gesundheitssystem ist mit der Versorgung der Verletzten schwer überfordert, viele Krankenhäuser sind schwer beschädigt.

    Die Ursache der Mega-Detonation blieb bis zum Abend unklar. Der Chef der libanesischen Staatssicherheit, General Abbas Ibrahim, erklärte bei einer ersten Inspektion vor Ort, im Hafen sei ein Lager explodiert, in dem sich Sprengstoff befand, der vor einigen Jahren beschlagnahmt worden sei. Libanons Präsident Michael Aoun rief am Abend den Obersten Verteidigungsrat zu einer Krisensitzung in seiner Residenz zusammen, dem Baabda Palast. Ministerpräsident Hassan Diab rief für Mittwoch einen „Tag der nationalen Trauer“ aus. Er wolle die Verantwortlichen "zur
    Rechenschaft ziehen". Diese würden "für diese Katastrophe den Preis
    bezahlen", sagte Diab am Dienstag in einer Fernsehansprache.
    Die verheerende Katastrophe trifft den Libanon zu einem Zeitpunkt, an dem das Land in der schwersten Wirtschafts- und Staatskrise seit dem Ende des Bürgerkriegs 1990 steckt. Der Zedernstaat, einst gepriesen als „die Schweiz des Orients“, ist bankrott. In seinem maroden Banksystem sind mindestens 80 Milliarden Dollar versickert, wahrscheinlich sehr viel mehr. Der Wert der libanesischen Lira fällt seit Monaten ins Bodenlose, die Gehälter haben mittlerweile 80 Prozent ihrer Kaufkraft eingebüßt.
    Explosionen: Bilder aus dem zerstörten Beirut












    Flammen schlagen aus den Lagerhallen des Hafenviertels von Beirut. Am Dienstag detonierte offenbar ein Munitions- oder Sprengstofflager und schickte eine zerstörerische Druckwelle durch weite Teile der libanesischen Hauptstadt. Die Unglücksursache ist aber noch unklar.
    (c) APA/AFP/STR (STR)


    Breite Teile der Bevölkerung haben wegen der Inflation ihre Ersparnisse verloren. Die Hälfte aller Libanesen lebt an der Armutsgrenze. Immer mehr Geschäfte müssen schließen. Krankenhäuser können ihr Personal nicht mehr bezahlen, während die Zahl der Corona-Infektionen seit Anfang Juli rasant steigt. Weite Teile des Landes sind jeden Tag bis zu 20 Stunden ohne Strom. Selbst die Hauptstadt Beirut liegt abends weitgehend im Dunkeln. Stinkende Müllberge stapeln sich in den Straßen. Die Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) stecken in einer Sackgasse, weil sich Beiruts politische Klasse nicht auf ein Reformprogramm einigen kann.
    Zudem will das „Sondertribunal für den Libanon“ (STL) in Den Haag Freitag dieser Woche nach sechs Jahren Prozess das Urteil im Hariri-Prozess verkünden. Vor 15 Jahren wurde der Milliardär und langjährige Ministerpräsident Rafik Hariri in Beirut durch eine Zwei-Tonnen-Lastwagenbombe getötet, die eine ganze Häuserzeile in Schutt und Asche legte. Mit ihm starben damals 21 Menschen, 226 wurden verletzt. Angeklagt sind vier Tatverdächtige der Hisbollah. Alle sind untergetaucht, niemand ist bis heute gefasst. Und so könnten die Urteile angesichts der aufgewühlten Lage im Land die Spannungen zwischen der schiitischen Hisbollah und den sunnitischen Libanesen neu entfachen.
    Hilfsangebote aus EU und Israel

    Sowohl die EU als auch Frankreich stellten dem Libanon Hilfe in Aussicht. "Die Europäische Union ist bereit, Hilfe und Unterstützung zu leisten", teilte EU-Ratspräsident Charles Michel am Dienstagabend mit. Frankreich schicke Hilfe in den Libanon, schrieb der französische Staatschef Emmanuel Macron am Dienstagabend auf Twitter. Der heutige Libanon war früher Teil des französischen Mandatsgebiets im Nahen Osten, die beiden Länder haben immer noch eine enge Beziehung.
    Auch das Nachbarland Israel bot humanitäre Hilfe an. "Unter Anweisung von Verteidigungsminister Benny Gantz und Außenminister Gabi Ashkenasi hat Israel sich an den Libanon durch internationale diplomatische und Verteidigungs-Kanäle gewandt", teilten beide Minister in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Der libanesischen Regierung sei "medizinische humanitäre Hilfe" angeboten worden.
    Quelle: https://www.diepresse.com/5848643/ex...eine-atombombe


    Seltsam.....es waren 2 ca gleich starke Explosionen an Einem Ort aber Zeitversetzt......solte nicht die erste
    alles was noch explodieren kann nicht zerstreut oder zerstört haben?
    Geändert von Stone (05.08.2020 um 00:55 Uhr)
    Was auch immer Du tust, handle klug und bedenke das Ende..........

    Agieren...nicht Reagieren!

  2. #2
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    AW: Libanon

    krass
    gehts nun los....werden wir abgelengt..ja ..denkt an eure masken...
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  3. #3
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    Libanon









    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  4. #4
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    AW: Libanon

    Nicht nur der Libanon ist betroffen!

    Sonnige Grüsse
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    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
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  5. #5
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Libanon

    Something Is Going On: China, Lebanon, Iraq, North Korea & Ajman UAE... All Had Explosions

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  6. #6
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    AW: Libanon

    ja iergendwie auffällig, das hat alles mit der NWO zutun,meine Meinung, es geht los Ihr Menschen
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  7. #7
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    Großbrand im Unicef-Hauptquartier

    Das nächste Feuer!
    Großbrand im Unicef-Hauptquartier der Vereinten Nationen in Kinshasa, Kongo






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  8. #8
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    AW: Libanon

    13.8.20 Bericht aus Tripoli Lebanon vom Hafen

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  9. #9
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    AW: Libanon

    Ist das nicht etwa dreimal eine ähnliche Detonationswelle?


    (Syrien 21.12.2019) Ab 0.01




    Russland Siberia (06.08.2019) Ab 0:20




    Beirut (08.08.2020) Ab 0:55

    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    AW: Libanon

    Französische und britische Marine entladen im Hafen von Beirut schweres Kriegsgerät!
    Humanitäre Hilfe sieht anders aus.
    Hier wird ganz offensichtlich etwas anderes vorbereitet...


    https://www.aljadeed.tv/arabic/news/...ZD3v_ofFTksc5M
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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