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Thema: Unruhen in der Türkei - Nun ein türkischer "Frühling" für Demokratie?

  1. #31
    Erfahrener Benutzer Avatar von m.A.o
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    Zitat Zitat von Constantin Crusher Beitrag anzeigen
    Brasilien vorbereitet.
    Türkei glaub ich einfach nicht.
    um ehrlich zu sein, glauben kann ich es auch nicht, aber seit 2001 wird permanent irgendwo krieg geschürt, und die EU wird immer ein wenig damit hineingezogen um einen flächenbrand auszulösen.... aber das feuer will einfach nicht brennen......

    korea.... eher ein bischen bellen, um von irgendwas abzulenken...

    und die ruhe im birma lässt meine nackenhaare auch tanzen
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  2. #32
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Erdogan lobt Polizei – "Demokratietest" bestanden

    Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat das brutale Vorgehen der Polizei gegen seine Gegner als "Heldentaten" glorifiziert.
    Dabei hätten die Einsatzkräfte oft Durst gelitten.
    Weiterlesen

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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    - Angeni

  3. #33
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Bürgermeister von Ankara kritisiert Bundesrepublik Türkische Drohung an Deutschland


    Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist ein
    Parteifreund des Bürgermeisters von Ankara
    - Foto: AFP



    Melih Gökcek ist immer für eine scharfe Formulierung gut. Die Türken sind es vom Bürgermeister der Hauptstadt Ankara gewohnt, dass er rhetorisch auf die Pauke haut. Aus Protest gegen eine angebliche westliche Einmischung in die regierungsfeindlichen Unruhen der vergangenen Wochen hatte Gökcek, Mitglied der Regierungspartei AKP von Premier Recep Tayyip Erdogan, auf Twitter einen Feldzug gegen den US-Sender CNN geführt. Nun nimmt er sich Deutschland zur Brust. Er werde eine Kampagne gegen die Bundesrepublik starten, kündigte er im Fernsehsender TGRT an. „Deutschland sollte sich vorsehen.“
    Ob er auch an eine Twitter-Kampagne mit Unterstützung der in Deutschland lebenden Türken denkt, sagte Gökcek nicht.

    Er rief aber alle Türken auf, den Umgang mit Twitter zu lernen, und betonte: „In Deutschland leben 3,5 Millionen Türken.“ Als Beispiel für eine angebliche Einmischung Deutschlands in die türkischen Unruhen verwies er auf den deutschen Pianisten Davides Martello, der am Istanbuler Taksim-Platz Klavier gespielt hatte. Damit habe Martello versucht, die Bevölkerung „aufzuhetzen“.


    Gökcek fällt seit Wochen mit ganz besonders radikalen Kommentaren zu den Unruhen auf, die nach Ansicht der Erdogan-Regierung unter anderem von Türkei-feindlichen Mächten im Ausland organisiert worden sein sollen. In dem TGRT- Interview forderte Gökcek unter anderem ein Verbot der säkularen Oppositionspartei CHP, die er als Drahtzieherin der Proteste bezeichnete.

    Möglicherweise spielen bei Gökceks Verbalattacken die Wahlen im März eine Rolle: Der 64-Jährige will sich um eine fünfte Amtszeit bewerben. In den vergangenen Tagen beschimpfte Gökcek eine BBC-Journalistin als Agentin, weil diese zu regierungsfeindlichen Aktionen aufgerufen habe. In Wirklichkeit hatte sie per Twitter über Forderungen von Demonstranten berichtet. Dennoch wurde Gökceks Kritik an der Reporterin von Erdogan aufgegriffen. Die Regierung will die Vorschriften für Twitter verschärfen.
    Vergangene Woche hatte der EU-Minister Egemen Bagis die Bundesregierung und Kanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Kritik am Vorgehen der türkischen Polizei angegriffen und damit diplomatische Verstimmungen ausgelöst.


    Nach der Einigung mit der EU auf eine Fortsetzung der Beitrittsgespräche Anfang der Woche hatte die Erdogan-Regierung ihr Interesse an einer Entspannung der Beziehungen zu Europa bekundet. Wirtschaftsminister Zafer Caglayan sagte, die Ablehnung der türkischen EU- Bewerbung durch Merkel erfordere eine Antwort, die „im Rahmen der Höflichkeit“ bleiben müsse.

    Gleichzeitig gibt es aber Berichte über einen zunehmenden Druck der Sicherheitskräfte. So sagte der Anwalt der Familie des von einem Polizisten getöteten Demonstranten Ethem Sarisülük der Zeitung „Hürriyet“, zwei Zeugen der tödlichen Schüsse seien festgenommen worden. Offenbar sollten Zeugen eingeschüchtert werden. Der Polizist, der den tödlichen Schuss abfeuerte, war dagegen auf freien Fuß gesetzt worden.

    Quelle

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  4. #34
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    Neue Ausschreitungen: Proteste in der Türkei flammen wieder auf

    Die Demonstrationen in Istanbul werden durch Ausschreitungen im Südosten der Türkei erneut angeheizt. Diesmal kam es bei Protesten gegen einen Gendarmerie-Stützpunkt zu Ausschreitungen, wobei ein 18-Jähriger getötet wurde. In der Nacht auf Sonntag werden neue Proteste in Taksim erwartet.

    Der Tod eines Demonstranten in der südöstlichen Provinz Diyarbakir hat die Behörden in Istanbul erneut in Alarmbereitschaft versetzt. Derzeit ist auf dem Taksim-Platz erneut verstärkte Polizeipräsenz zu beobachten. Für den Abend werden erneut Proteste erwartet.
    Die BDP hatte für Samstagabend zu einer Kundgebung vor dem Galatasaray Gymnasium aufgerufen, um gegen den Einsatz des Militärs bei der Demonstration in Diyarbakir zu protestieren. Von dort aus lief die Gruppe zum Taksim-Platz und setzte den Protest fort. Die Partei fordert eine schnelle Aufklärung der Vorgänge vom Freitag. „Sollte die AKP-Regierung nicht in diese Provokation verstrickt sein, muss sie den Befehlshaber des Gendarmerie-Postens und die dortigen Soldaten von ihrer position entbinden und alles Nötige tun“, zitiert die Aksam die BDP-Abgeordnete Sebahat Tuncel. Auch in Izmir und Antalya gingen hunderte Demonstranten auf die Straße. In Ankara und Istanbul setzt die Polizei erneut Tränengas und Gummigeschosse ein.
    Am Freitag war ein 18-Jähriger bei einer Demonstration gegen den Bau einer Polizeistation in Diyarbakir im Südosten der Türkei ums Leben gekommen. Während die Behörden davon sprechen, dass Steine und Molotowcocktails geworfen worden seien und das Militär Warnschüsse abgefeuert hätte, sagt die BDP, dass gezielt in die Menge geschossen worden sei.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...n-der-tuerkei/
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  5. #35
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    Gericht kippt Bebauungspläne für Gezi-Park

    Ein türkisches Gericht hat Medienberichten zufolge die umstrittenen Bebauungspläne für den Istanbuler Gezi-Park gekippt. Die Entscheidung sei demnach bereits im vergangenen Monat getroffen, aber erst am Mittwoch veröffentlicht worden.

    Das Gericht sei einem Antrag unter anderem der Istanbuler Architektenkammer gefolgt, berichtete die "Hürriyet Daily News".

    Landesweite Protestwelle

    Die landesweite Protestwelle in der Türkei hatte sich Ende Mai an der brutalen Räumung eines Protestlagers im Gezi-Park entzündet. Die Regierung plant dort den Nachbau einer osmanischen Kaserne, in der es Wohnungen, Geschäfte oder ein Museum geben soll.
    Inzwischen richten sich die Demonstrationen aber vor allem gegen den autoritären Regierungsstil von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan.

    Regierung will Richterspruch akzeptieren

    Die Regierung hat angekündigt, einen gerichtlich verfügten Baustopp im Gezi-Park in Istanbul zu akzeptieren. Unklar ist aber, ob die am Mittwoch bekannt gewordene Entscheidung des Istanbuler Gerichts endgültig ist.
    Der Park ist derzeit von Polizisten abgeriegelt und für die Öffentlichkeit gesperrt.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/a...gezi-park.html
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  6. #36
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    149 Tote: Ägyptische Regierung: „Wir hatten keine Wahl“

    Mit dem Polizeieinsatz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo wurde eine Welle der Gewalt ausgelöst. Zusammenstöße zwischen Protestierenden und der Polizei forderten dutzende Todesopfer. Ein Kameramann von „Sky News“ ist getötet worden. Präsident Mansur verhängt einmonatigen Ausnahmezustand.
    aktualisieren
    +++ Landesweit mindestens 95 Tote und 894 Verletzte bei Zusammenstößen +++

    +++ Sky-News-Kameramann in Kairo erschossen +++

    +++ Muslimbrüder: Tochter von Anführer in Kairo getötet +++

    +++ Ägyptischer Präsident ruft Notstand aus, Vizepräsident ElBaradei reicht Rücktritt ein +++

    19.58 Uhr:
    Außenminister Guido Westerwelle hat Regierung und Opposition in Tunesien zur Kompromissbereitschaft bei der Lösung der politischen Krise in ihrem Land aufgerufen. „Natürlich ist Tunesien nicht Ägypten und Ägypten nicht Tunesien“, sagte er am Mittwoch nach einem Treffen mit Staatspräsident Moncef Marzouki in Tunis. „Aber das, was gerade in Ägypten stattfindet, das darf in Tunesien nicht passieren.“

    19.27 Uhr:
    Das Auswärtige Amt rät von Reisen in das nordafrikanische Land dringend ab, insbesondere in das Nildelta, nach Kairo, Oberägypten und auf den Sinai. „Es ist weiterhin mit Demonstrationen und Einsätzen der Sicherheitskräfte zu rechnen, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können“, heißt es auf der Internetseite des Ministeriums. „Die Lage bleibt im Moment sehr unübersichtlich.“ Dies gelte derzeit nicht für die Touristengebiete am Roten Meer und auf der Sinai-Halbinsel im Küstenstreifen zwischen Scharm el Scheich und Nuwaiba.
    Allerdings verhängte die ägyptische Regierung am Mittwoch Ausgangssperren auch für Scharm el Scheich und Nuwaiba. Insgesamt gilt das Ausgehverbot für zwölf Provinzen inklusive Kairo. Außerdem wurde der Notstand ausgerufen. Reisende werden vom Bundesaußenministerium allgemein um besondere Vorsicht gebeten und aufgefordert, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Es wird zudem dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen grundsätzlich weiträumig zu meiden.

    19.23 Uhr: Hunderte von Anhängern des entmachteten Präsidenten Mohammed Mursi haben das Protestlager der Islamisten vor der Rabea-al-Adawija-Moschee in Kairo verlassen. Das beobachtete offenbar ein dpa-Reporter im Stadtteil Nasr-City. Polizeibeamte sagten, fast alle Teilnehmer der Protestaktion, die bis zuletzt Widerstand geleistet hatten, seien inzwischen abgezogen. Unter den abziehenden Demonstranten waren auch einige verschleierte Frauen.

    19.22 Uhr: Die Ausgangssperre wurde nach hinten verschoben.
    Danach darf sich in Kairo und elf weiteren Provinzen zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr niemand auf den Straßen bewegen.

    19.13 Uhr:
    Außenminister Guido Westerwelle hat den Krisenstab des Auswärtigen Amts einberufen. „Wir bewerten natürlich die Entwicklungen in Ägypten sehr genau auch unter dem Gesichtspunkt, was das für unsere Staatsangehörigen bedeutet, die in dem Lande sich befinden“, so Westerwelle in Tunis. Der Krisenstab trat am Nachmittag in Berlin zusammen. Westerwelle appellierte erneut an alle Deutschen in Ägypten, die Reisehinweise des Auswärtigen Amts im Internet zu beachten. „Das bedeutet vor allen Dingen, dass man auch große Versammlungen meidet.“

    19.07 Uhr: Die ägyptische Regierung hat das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen islamistische Demonstranten verteidigt. In einer Erklärung des Außenministeriums heißt es, man bedauere das Blutvergießen. Die Regierung habe jedoch keine andere Wahl mehr gehabt, als die Polizei zur „Durchsetzung des Rechts“ aufzufordern.

    18.46 Uhr:
    Die Bundesregierung appelliert an die Übergangsregierung in Kairo, für eine Beruhigung der Lage zu sorgen. Außenminister Guido Westerwelle zeigt sich extrem besorgt. Erst vor zwei Wochen hatte er mit der Übergangsregierung und den Muslimbrüdern gesprochen. „Wir fordern alle Seiten auf, umgehend zu einem politischen Prozess zurückzukehren, der alle politischen Kräfte einschließt.“

    18.43 Uhr:
    „Nachdem das ägyptische Innenministerium entschieden hat, die Sit-Ins der Muslimbrüder in Kairo aufzulösen, haben Unterstützer der Muslimbrüder in Oberägypten einen Rachefeldzug gegen koptische Christen begonnen“, schreibt die Organisation Maspero Jugendunion im sozialen Netzwerk „Facebook“. Anwohner in der Stadt Al-Arisch auf dem Sinai beobachteten, wie Demonstranten die historische Mar-Guirgis-Kirche zerstörten.

    18.26 Uhr:
    Warum die Muslimbrüder so gewalttätig seien, erklärt der ägyptische Autor und Journalist Hamed Abdel-Samad gegenüber FOCUS Online. Er ist der Meinung, die Muslimbrüder hätten diese Gewalt bewusst provoziert, um sich der Weltöffentlichkeit als Opfer zu präsentieren.
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