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Thema: Dollar crash

  1. #121
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    Amerika bereitet Dollar auf Abwertung vor

    Der US-Dollar ist auf den niedrigsten Stand seit August des vergangenen Jahres gefallen. Am 24. Juni fiel die US-Währung auf 62,83 Rubel pro Dollar. Die Bank of America behauptet, dass es nicht der Tiefpunkt sei – bereits in der nächsten Zeit könnte Präsident Donald Trump beschließen, die US-Währung abzuwerten.

    Warum Trump keinen starken Dollar braucht – das erfahren Sie in diesem Artikel.

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/kommentar...abwertung-vor/
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  2. #122
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    Deal zwischen Iran, Türkei und Russland wird Dollar-Dominanz „entscheidenden Schlag versetzen“

    Die Behörden des Irans verhandeln derzeit mit mehreren Ländern - darunter die Türkei, Russland, China, Aserbaidschan und Indien - über die Unterzeichnung eines Finanzabkommens. Nach Ansicht des Nahost-Experten Mehmet Ali Güller wird dieses Abkommen der Dominanz des US-Dollars einen entscheidenden Schlag versetzen.

    Der türkische Journalist, Kolumnist, Autor mehrerer Bücher über den Nahen Osten, Mehmet Ali Güller, nahm in Sputnik-Interview Stellung zur jüngsten Erklärung des iranischen Außenministers Dschawad Sarif, dass die Behörden des Irans mit mehreren Ländern, darunter die Türkei, Russland, China, Aserbaidschan und Indien, über die Unterzeichnung von Finanzabkommen verhandeln, die auf die Beschränkung der Dollar-Nutzung im Handel abzielen.
    Bezüglich der Tatsache, welchen Einfluss solche Abkommen auf die Befreiung der Länder der Region vom wirtschaftlichen und politischen Druck der USA ausüben können, sagte Güller:
    „Da ist nicht einmal das Ausmaß und Umfang dieser Abkommen, sondern vor allem die Tatsache ihres Abschlusses wichtig. Es geht darum, dass sie in der Zukunft die Anwendung der US-Sanktionen unmöglich machen werden. Finanzabkommen, gemeinsame Zahlungsmechanismen, Handel in Nationalwährungen – das sind ergänzende Schritte auf dem Weg zum Sturz des Dollar im internationalen Wirtschaftssystem. Gerade deswegen stemmen sich die USA gegen den von Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen mit dem Iran eingerichteten INSTEX-Mechanismus.“
    Die türkisch-iranischen Abkommen würden es ermöglichen, die bilateralen Verbindungen qualitativ zu entwickeln. „Solche bilaterale Abkommen und gemeinsame Zahlungsmechanismen werden reale Auftragnehmer vor Ort zur Einhaltung des Gesetzes im Rahmen der zwischen den Ländern erreichten Vereinbarungen motivieren. Der gegenseitige Handel unter Bedingungen der Sanktionseinschränkungen mit der Nutzung verschiedener illegaler Methoden im Rahmen des von den USA kontrollierten Finanzsystems bietet den Auftragnehmern die Möglichkeit, sich zu bereichern, bereitet jedoch Probleme in den bilateralen Beziehungen und bringt den USA einen weiteren Trumpf. So sind die Probleme in den türkisch-iranischen Handelsbeziehungen in den vergangenen Jahren, die via Vermittlern und Zwischenhändlern erfolgten, leider bis heute ein Trumpf, den die USA gegen die Türkei nutzen. Angesichts dessen würde die Unterzeichnung eines bilateralen Finanzabkommens zwischen der Türkei und dem Iran die Entwicklung und die Festigung der Handelsverbindungen zwischen den beiden Ländern auf einer gesunden und festen Grundlage gewährleisten“, so Güller.

    Auf die Wichtigkeit hinweisend, dass dieses Thema auf die Tagesordnung gebracht wurde, als Präsident Donald Trump einen Erlass über die Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran unterzeichnete, sagte Güller: „Die wirtschaftliche Größenordnung dieser Länder ist größer als die der US-Wirtschaft, und sie sind nicht verpflichtet, einen Handel zu den von den USA gestellten Bedingungen zu führen. Nachdem China der WTO beigetreten war und sein Gewicht im IWF und in der Weltbank stieg, begannen die von den USA entworfenen Finanzrahmen, sich zu erweitern und zu verändern. Bekannt ist, dass viele der genannten Länder in denselben Strukturen vertreten sind und den Übergang zur nationalen Währung im gegenseitigen Handel beschlossen haben. Dieser Beschluss widerspiegelt sich bereits in ihren Handelssystemen. Das ist ein heftiger Schlag gegen die Herrschaft des US-Dollar.“
    Zum Schluss hob der Experte hervor, dass die volle Unabhängigkeit eines Staates nur unter Bedingung der Gewährleistung seiner wirtschaftlichen Unabhängigkeit möglich ist, worauf solche Modelle des Zusammenwirkens wie bilaterale Finanzvereinbarungen abzielen.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/wirtschaf...llar-dominanz/
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  3. #123
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    Aus Worten werden Taten: Russland, China und Europa verbannen Dollar aus dem Handel

    Russland und China haben das Regierungsabkommen über Zahlungen in Nationalwährungen perfekt gemacht. Europa startet den INSTEX-Mechanismus, der den Handel mit dem Iran unter Umgehung von US-Sanktionen ohne Verwendung des Dollars ermöglicht. Wie die Abkehr von der US-Währung zunehmend Konturen annimmt – das lesen Sie in diesem Artikel.

    Vor genau einem Jahr erklärten die Wirtschaftsexperten der Weltbank, dass der Prozess der Entdollarisierung in der Welt eingeleitet wurde und nicht mehr zu stoppen ist. Analysten sagten damals, dass Russland den US-Dollar aus dem Zahlungsverkehr ausschließen kann, vor allem im Handel mit China, seinem großen Handelspartner.

    weiter hier: https://de.sputniknews.com/wirtschaf...ar-aus-handel/
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  4. #124
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    Hat US-Notenbank Angst vor dem Goldstandard?

    Eine Bank kann keine Angst haben!

    Aber Menschen können Angst haben und sie könnten Rothschild heissen.

    Der Präsident der US-Notenbank Fed Reserve, Jerome Powell, hält die Rückkehr des Goldstandards für keine gute Idee. In der US-Wirtschaft würden dadurch enorme Probleme entstehen, darunter eine unkontrollierte Inflation und ein Anstieg der Arbeitslosenquote.

    So reagierte der Fed-Chef auf die zunehmend populärer werdende Idee, den US-Dollar wieder an Gold zu binden, um seinen Status als Weltreservewährung beizubehalten.
    Nimbus des US-Dollars verblasst

    „Sie haben uns zwei Aufgaben zur Unterstützung der Realwirtschaft gestellt: eine maximale Beschäftigung und stabile Preise zu gewährleisten“, sagte Powell gegenüber dem Kongress. „Wenn Sie uns mit der Stabilisierung des Goldpreises beauftragen, werden wir das machen, doch die Arbeitslosigkeit und das Inflationstempo werden stark schwanken.“

    Dem US-Notenbankchef zufolge haben die Goldpreise in der jüngsten Geschichte mehrmals negative Signale für Beschäftigung und Preise gegeben. Laut Analysten reagiert Powell damit auf die Absicht von US-Präsident Donald Trumps, in den „Federal Reserve Board of Governors“ Judy Shelton aufzunehmen, die derzeit die USA in der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung vertritt und in der Finanzwelt als aktive Anhängerin der Wiederbelebung des Goldstandards bekannt ist.
    „In einem neuen, auf Gold basierenden internationalen Währungssystem werden die USA sich einen festen Platz in den globalen Währungsangelegenheiten sichern“, sagte Shelton im vergangenen Herbst.
    Natürlich wurde sie sofort von liberalen Mainstream-Ökonomen kritisiert. Allerdings wächst die Zahl der Befürworter einer Rückkehr zum Goldstandard unter amerikanischen Wirtschaftsexperten und Finanzbeamten recht schnell, weil die Aussicht, dass der US-Dollar seinen Status als globale Reservewährung verliert, zunehmend realer wird.
    Handel mit eigenem Geld

    Russlands Finanzminister Anton Siluanow und der Vorsitzende der Chinesischen Volksbank, Yi Gang, unterzeichneten Anfang Juli ein Abkommen über die Schaffung eines neuen Zahlungssystems, das Verrechnungen zwischen den russischen und chinesischen Unternehmen in den Nationalwährungen – ohne Nutzung des US-Dollars – ermöglichen wird.
    Dieses System soll ab Ende dieses Jahres funktionieren und vor allem die größten russischen Öl- und Gasunternehmen sowie Agrarproduzenten umfassen.
    „Die Aggressivität Washingtons bewegt Russland und China dazu, die US-Währung unter Druck zu setzen, das kann schlecht enden“, schrieb die Zeitung „Financial Times“ dazu. Und: „Der neue Zahlungsmechanismus würde nicht nur gegen den Sanktionsdruck absichern, sondern auch den Status des US-Dollars als wichtigste Reservewährung in Zweifel stellen.“
    Auch Europa befreit sich vom US-Dollar im internationalen Handel. Die EU-Länder kaufen weiterhin iranisches Öl, wobei die Lieferungen nicht in US-Dollar, sondern in Euro bezahlt werden. Zur Umgehung der US-Sanktionen haben die Europäer bereits den speziellen Finanzmechanismus INSTEX entwickelt, dessen Start Großbritannien, Frankreich und Deutschland am 28. Juni angekündigt hatten.
    INSTEX ist ein vermittelndes Zahlungssystem, das den Warentausch ohne Geldüberweisung zwischen Unternehmen im Iran und in der EU ermöglicht. Mithilfe dieses Systems kann Teheran auch weiter Öl und andere Waren nach Europa liefern, obwohl das Geld dafür nicht an iranische Banken, sondern an europäische Unternehmen überwiesen wird, die Waren in den Iran exportieren.
    Bislang ist dieser Mechanismus nur für EU-Mitglieder zugänglich, doch bald können auch Firmen aus anderen Ländern ihn nutzen. Damit kann jeder Staat, der sich nicht an den Sanktionskriegen Washingtons beteiligen will, die Chance bekommen, sich vom US-Dollar loszulösen.
    Dollar gegen Goldbarren tauschen

    Vor dem Hintergrund des Rückgangs der Dollar-Nutzung bei internationalen Zahlungen tauschen die Zentralbanken immer aktiver Dollar gegen Gold aus. Nach Angaben des World Gold Council sind die Reserven der Zentralbanken verschiedener Länder im vergangenen Jahr um 651 Tonnen Gold gestiegen. Das ist die höchste Zahl seit 1971, als die USA auf den Goldstandard verzichteten.

    Spitzenreiter beim Goldkauf ist die Zentralbank Russlands. In den vergangenen zehn Jahren ist der Goldanteil in den russischen Reserven von 3,5 auf 18,6 Prozent gestiegen, die Einlagen in US-Aktiva gingen hingegen auf einen historischen Tiefstand zurück. In den Depots der Zentralbank befindet sich derzeit eine Rekordmenge an Gold in der gesamten postsowjetischen Geschichte – 2190 Tonnen im Wert von fast 90 Milliarden Dollar. Auch China bleibt in der Nähe mit 1853 Tonnen Gold im Wert von 76 Milliarden Dollar. Zu den aktivsten Goldkäufern gehören auch Indien, das die Goldvorräte im vergangenen Jahr fast um 42 Tonnen auf mehr als 600 Tonnen ausbaute, sowie die Türkei, die 2018 knapp 51,5 Tonnen Gold erwarb.
    Auch andere Länder folgen ihrem Beispiel – selbst jene, von denen man das kaum erwarten konnte. So erklärte die Zentralbank Ungarns im Herbst des vergangenen Jahres, dass die Goldvorräte nach 32 Jahren um das Zehnfache, von 3,1 auf 31,5 Tonnen ausgebaut wurden. In der vergangenen Woche teilte Polen mit, dass in der ersten Jahreshälfte 100 Tonnen monetäres Gold gekauft wurden, wobei die Goldvorräte auf 228,6 Tonnen erhöht wurden.
    Bemerkenswert ist, dass sowohl Ungarn als auch Polen ihr Gold aus der Bank of England holen wollen, wo es lange Zeit aufbewahrt wurde. Das hängt zum Teil damit zusammen, dass sich die Briten im vergangenen Jahr weigerten, die Goldvorräte Venezuelas zurückzugeben.
    Neuer Standard

    Neben den Zweifeln an günstigen Aussichten für die US-Wirtschaft wegen der rekordhohen Staatsschulden, des wachsenden Haushaltsdefizits und der durch Trump entfesselten Handelskriege gegen die ganze Welt, haben die Zentralbanken auch einen ziemlich offiziellen Anlass zum Ausbau der Goldvorräte: Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat einen neuen Standard entwickelt, den so genannten Basel III, der Gold als Bankaktiva des höchsten Niveaus anerkennt.
    Dieser Standard sollte am 31. März in Kraft treten, doch auf Druck der USA wurde das Inkrafttreten auf den 1. Januar 2022 verschoben. Damit wird Gold in weniger als drei Jahren eine wichtigere Position in den Reserven jeder Bank als der Dollar spielen.

    Das heißt, dass man weiterhin Dollar gegen Gold im beschleunigten Tempo austauschen wird. Washington könnte in eine Finanzkatastrophe schlittern – die Nachfrage nach Treasuries wird unverzüglich sinken, der Staat könnte nichts haben, womit er das Haushaltsdefizit finanzieren kann. Die einzige Möglichkeit, ein solches Szenario zu vermeiden, ist die Ankoppelung des US-Dollars an Gold, wobei der Goldstandard wiedereingeführt wird, worauf Shelton beharrt. Zudem würde die Rückkehr des Goldstandards die Menge ungedeckten Geldes in der Wirtschaft stark senken und die Arbeit der Zentralbanken transparenter machen.
    Allerdings hat Powell ebenfalls Recht – die Ankopplung des Dollars an das Gold würde der Wirtschaft des Landes mit ihrem aufgeblasenen Fondsmarkt, riesigen Schulden und einer sehr großen Menge an ungedeckter Geldmasse einen herben Schlag versetzen. Damit stehen den USA bei jedem Szenario bereits in den kommenden ein bzw. zwei Jahren ernsthafte Finanzerschütterungen bevor.

    Quelle: https://de.sputniknews.com/wirtschaf...-goldstandard/
    LG
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  5. #125
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    Idee Die Macht des Dollars und der USA beruht auf dem Clearing

    Nur ein kleiner Fehler!

    Es wird der Eindruck erweckt, dass hier einmal der Staat und einmal private Banken agieren.

    Auch, wenn die Lügenmedien tausendmal schreiben, dass die FED staatlich ist, sie ist es nicht.
    Es ist und bleibt (vorläufig!?) eine (Rothschild)-Privatbank!

    Dieser Fehler sei aber verziehen, denn wahrscheinlich basiert er in diesem Punkt auf Lügen-Wikipedia, wo es auch falsch dargestellt wird!

    https://en.wikipedia.org/wiki/Cleari...ayments_System

    Westliche Grossbanken sind vom Clearing-Verfahren abhängig und unterwerfen sich deshalb der US-Politik. Der Euro schafft es nicht. Red. Der Artikel «Mit dem Dollar führen die USA die Welt am Gängelband» von Mohssen Massarrat fand grosse Beachtung. Ein zentraler Aspekt sei dabei zu kurz gekommen, sagt Publizist Beat Kappeler, nämlich das Clearing-System, welches in US-Dollar abgewickelt wird.
    Absoluter Gehorsam
    Ein Machtwort der USA liess die Schweizer Banken alle Konten Viktor Wechselbergs sperren, zwackte ihnen Milliardenbussen wegen des früheren Bankgeheimnisses ab und verlangt von den Europäern, die Sanktionen gegen Putin und den Iran strikt anzuwenden.
    Ist etwa ein US-Flugzeugträger den Rhein heraufgefahren? Sind Geheimwaffen abgefeuert worden?
    Nein, die Macht, solche Strafaktionen und absoluten Gehorsam einzufordern ist noch viel geheimer – es ist das Dollar-Clearing in New York.
    Diese Clearingstelle, eine Saldierungsstelle, erlaubt den Banken, nicht alle Zahlungen unter einander und bilateral auszuführen, sondern nur die Spitzen zwischen Ein und Aus einander gutzuschreiben.
    Da der Dollar die Transaktionswährung der Welt ist, rechnen die Grossbanken in Dollar, transferieren in Dollar, und gleichen über eine US-Stelle in New York die Salden aus. Damit kann der amerikanische Staat dort den Hahn zudrehen für alle Banken, die ihm missliebig sind.

    Es sind zwei Stellen zwar, eine der Notenbank mit über 6000 zugelassenen Banken (Fedwire Funds), aber nur einem kleinen Anteil der Transaktionen, und eine private mit rund 60 Grossbanken als Teilnehmer. Diese Clearing House Interbank Payments System (CHIPS) bewältigt den Löwenanteil weltweit, und zwar in Tausenden von Milliarden täglich. Kleinere Banken wickeln ihre Transaktionen über diese Grossbanken ab.

    Ausschluss aus dem Clearing bringt enorme Nachteile
    Verliert also eine Grossbank ihr Recht, sich für diese Abgleichungen ihrer Transaktionen einzuschalten, hat sie enorme Nachteile. Sie muss Kunden wegschicken, sie verliert das Vertrauen der kleineren Banken, die über sie clearen. Und dieses Zutrittsrecht zu den US-Clearingstellen kann eben der Staat für Kriminelle und Verurteilte sperren.
    Grossbanken wie die schweizerischen beim Bankgeheimnis, oder wie die meisten angeklagten europäischen und amerikanischen Banken nach der Finanzkrise, haben daher höchstes Interesse zu zahlen, ohne ein Verfahren abzuwarten. Würden sie verurteilt, wären sie «kriminell».
    Die amerikanische Methode, Gerichtsverfahren durch solche Vergleiche abzukürzen, steht als juristisches Vehikel bereit – die Milliarden-Ablässe sind die Folge. Nur schon eine angekündigte Untersuchung löst die Unterwerfung aus, denn während eines langfädigen Verfahrens käme Unsicherheit über den Clearing-Zugang auf. Jede Grossbank verspricht sofort, im Verfahren «mitzuarbeiten», liefert alle E-Mails aus und sich damit definitiv ans Messer. Denn sie wollen keinesfalls ein Gerichtsurteil, sondern einen Vergleich.
    Kleinere Banken, die nicht einmal in den USA geschäften, müssen bei Russland- oder Iran-Sanktionen ebenfalls spuren, denn die US-Behörden könnten sich für ihre über die Grossbanken beim Clearing eingereichten Geschäfte interessieren, ebenso für jene der Ölfirmen und ihre Banktransaktionen.
    Warum es der Euro nicht zu einer Konkurrenz zum Dollar schafft
    Europäische Banken dachten auch schon über eine in Europa gelagerte Verrechnungsstelle für Dollars nach. Doch müsste diese ein grosser Wurf werden, und über eine wichtige Zutat verfügen – Liquidität. Nur wenn enorme Summen abgewickelt werden, kann man enorme Summen abwickeln, kurz gesagt. Auch müssen die Grossbanken dahinter bei Ausfällen mit viel Geld geradestehen können.
    Der Euro war anfangs als konkurrierender Währungsraum zum Dollar und seinem Clearing gedacht. Doch der überstürzte Start 1999 und die seither aus rein politischen Gründen veranstalteten Flickereien verhindern eine solche Rolle. Solange Italien ein Währungs-Risikoland bleibt, wären amerikanische oder asiatische, chinesische Grossbanken nie anzuziehen. Würde Brüssel hingegen Italien und Griechenland geordnet austreten lassen, wäre der Euro die starke Alternative. Doch das gibt der Kopf nicht zu.
    Der Grossteil des Clearings der Transaktionen in Euro seinerseits liegt heute in London, und der Brexit führt zu Gelüsten Frankfurts, Dublins und in Paris, diese Clearingstelle anzuziehen. Doch heute, wie allenfalls künftig, liegt sie nicht im Euro-Gebiet, sondern im Raume des Pfundes. Mit britischem Recht, britischem Know-How, sowie mit der dort vorhandenen Liquidität bleibt sie vielleicht attraktiver, sozusagen neutraler. Zieht das Euro-Clearing hingegen auf den Kontinent, stünden die britischen Banken trotz Austritt aus der EU unter den gerichtlichen Fuchteln der Europäischen Union. Clearing ist Macht.
    Das Clearing des Euro kann nie von London in den Euroraum umziehen. Denn wenn ein Faden beteiligter Grossbanken reisst, muss der entsprechende Währungsraum (z.B. Dollar oder Pfund heute) sofort hundert oder mehr Milliarden garantieren und allenfalls auch «drucken» können. Sogar wenn das Euro-Clearing in Frankfurt wäre, würde die EZB auf enormen Protest der Mitgliedsländer stossen, würde sie einfach mal so aushelfen. Die Bundesrepublik aber müsste dann innert Viertelstunden im Bundestag Steuergelder in solcher Höhe sprechen, damit das Loch gestopft würde.
    Die USA können die Macht des Dollars nur selber aushebeln
    Schon 1575 hatten rund 60 Grossbankiers das europäische Clearing ihrer Wechsel nach Piacenza verlegt, weil der französische Staatsbankrott die Lyoner Messe wie auch die Währung ruinierte.
    Auch die Macht der USA übers Clearing wird dauern, so lange der Staat noch solvent ist und der Dollar sich halbwegs hält. Trumps Defizite bedrohen ab 2020 beides. Geld ist ein scheues Reh, die Clearing-Macht flieht mit.


    Quelle: https://www.infosperber.ch/Artikel/W...f-dem-Clearing
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    Vernichtendes Urteil: Größte US-Bank schockt mit Dollar-Prognose

    Bei Finanzberatungen und Ratschlägen der Banken gibt es offenbar einen Klassenunterschied – sehr Reiche erhalten in der Regel andere Informationen als der einfache Sparer. Interessant wird es, wenn Informationen für sehr reiche Kunden einer einflussreichen US-Bank offen zugänglich sind, wie es kürzlich mit dem Bericht von JP Morgan der Fall war.

    Banker der JP-Morgan-Einheit Private Banking (für Kunden, die mindestens über ein Dutzend Millionen Dollar verfügen) riskieren nichts – ihre Prognosen unterscheiden sich so stark von den Hauptthesen der US-Propaganda und der offiziellen Position der meisten westlichen Finanzstrukturen, dass selbst jene einfachen Amerikaner, die sie auf der Webseite der Bank lesen werden, ihnen kaum Glauben schenken und einen Vorteil daraus ziehen würden. Sollte sich die schockierende Prognose der Bank bewahrheiten, ist das positive PR für das Geldhaus.

    Wenn man den analytischen Artikel der JP Morgan in einigen Thesen zusammenfasst, ergibt sich folgendes: Die wichtigste These ist, dass sich das Machtzentrum der Weltwirtschaft nach Asien verschiebt, was unverzüglich zu ernsthaften Veränderungen in der Weltwirtschaft im Ganzen und des internationalen Währungssystems führen wird. These zwei: Der Dollar könnte allmählich seinen Status als wichtigste globale Währung verlieren und anschließend weiter an Wert einbüßen, wobei wohlhabende Investoren mit US-Aktiva auf hohe Risiken stoßen werden. These drei: Die Zahlungssysteme, die versuchen, den Dollar zu umgehen, sind eine große Bedrohung für den US-Dollar. Die sich im Wandel befindliche Weltwirtschaft bewegt Kontrahenten der USA zu effektiven Wegen des Kampfes gegen die Dollar-Herrschaft im internationalen Finanz- und Handelssystem.
    Wären diese Thesen ohne Angaben der Autoren veröffentlicht worden, könnte man zum Schluss kommen, dass sie von einem chinesischen, russischen oder europäischen Thinktank stammen. Doch so eine pessimistische Prognose zu den Aussichten der US-Wirtschaftshegemonie wurde von einer der einflussreichsten US-Banken erstellt.
    Bemerkenswert ist, dass das neue Machtzentrum in Asien laut JP Morgan sich wahrscheinlich auch auf Russland ausdehnt. Analysten skizzieren die geografischen Grenzen dieses Teils der Welt, der die Lokomotive des globalen Wirtschaftswachstums sein wird. „Neben China haben auch die Wirtschaften Südostasiens, darunter Indien, ernsthafte langfristige positive Faktoren, die mit einer jüngeren Demografie und sich verbreitendem technologischen Know-how verbunden sind. So deckt die asiatische Wirtschaftszone – von der Arabischen Halbinsel und der Türkei im Westen bis Japan und Neuseeland im Osten, und von Russland im Norden und Australien im Süden derzeit 50 Prozent des globalen BIP und zwei Drittel des globalen Wirtschaftswachstums.
    Von dem berechneten Anstieg des Konsums der Mittelschicht in Höhe von 30 Bio. Dollar von 2015 bis 2030 würde vermutlich nur eine Bio. Dollar auf die heutige westliche Wirtschaft entfallen. Mit dem Wachstum dieser Region wird der Anteil der Operationen, die nicht mit US-Dollar verbunden sind, unverzüglich wachsen, was anscheinend zum Rückgang der Rolle von US-Dollar als globale Reservewährung führen wird, auch wenn der Dollar nicht durch eine (andere) dominierende internationale Währung ersetzt wird“.
    Wenn man die Position der JP-Morgan-Experten zynisch betrachtet, gilt die Regel: „Es spielt keine Rolle, was der Experte sagt, wichtig ist, was er macht“. Während US-Banker höflich über Dollar-Risiken sprechen, die möglicherweise entstehen werden, sieht das Bild auf der praktischen Ebene viel klarer aus. Der Bericht endet mit einem entschlossenen Aufruf, den persönlichen Berater zu kontaktieren, um zu besprechen, wie der Anteil der Dollar-Aktiva durch den Erwerb der anderen Währungen und Gold gesenkt werden kann. „Angesichts des ständigen und wachsenden Defizits in den USA (sowohl im Haushalts- als auch im Außenhandelsbereich) meinen wir, dass der US-Dollar verwundbar für Wertverluste im Vergleich zu einem mehr diversifizierten Korb sein kann, darunter Gold.

    Wenn wir die Kunden-Portfolios analysieren, sehen wir, dass viele von ihnen deutlich mehr dem Risiko einer Dollar-Abwertung ausgesetzt sind. In dieser Etappe des Wirtschaftszyklus meinen wir, dass das Währungs-Portfolio diversifizierter sein muss. In vielen Fällen wird unsere Empfehlung anscheinend darin bestehen, das Gewicht anderer Währungen der G10, asiatischer Währungen und Golds zu erhöhen“.

    Es entsteht der Eindruck, dass in diesem Bericht de facto zugegeben wird, dass es nicht mehr einen kollektiven und durch gemeinsame Interessen vereinigten Westen gibt. Die Auseinandersetzung zwischen Washington und Brüssel wird auch nicht nach dem Abgang der aktuellen US-Administration enden. Banker weisen darauf hin, dass sich für den Euro als Konkurrent des Dollars auf dem globalen Finanz- und Ölmarkt sowohl Vertreter der Europäischen Zentralbank, als auch der Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich aussprechen.
    Die Welt, an die wir uns in den vergangenen 30 Jahren gewöhnt haben, ist nicht mehr die gleiche. Alte Allianzen zerfallen, alte Herrscher werden schwächer, der Mittelpunkt der Wirtschaftsaktivität verschiebt sich nach Asien. In diesem Kontext könnten US-Patrioten wohl US-Bankern und sehr reichen Kunden Panikmache, Verrat und Kapitalflucht vorwerfen, doch in diesem Falle würde die wahrscheinlichste Antwort lauten: Zum rechten Zeitpunkt fliehen ist kein Verrat, sondern eine Vorhersage.

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