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Thema: Dollar crash

  1. #21
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    Mexiko soll kurz davor sein, Silber zu remonitarisieren

    Sensationelle Gerüchte, die auch vom mexikanischen Multi-Milliardär, Hugo Salinas Price, befeuert werden, erreichen uns aus Mexiko.

    So sagte Price die Tage: "Es reichen drei oder vier mächtige Leute aus der Anti-Gruppe für eine umfassende monetäre Änderung"


    Mexiko und seine Eliten sind sich durchaus bewusst, dass sie es in der Hand haben, dass globale Gleichgewicht aus den Fugen zu bringen.


    Es gibt meiner Ansicht aber ein Problem: Den großen Bruder im Norden, mit dem man zudem noch eine Freihandelszone teilt.


    Blogs in Nordamerika schreiben hingegen schon von Peso-Silver und globalen Machtwechsel im Welt-Finanzsystem.


    Scheint das nicht etwas übertrieben?


    Jein!


    In unserem Premium-Bulletin beschreiben wir seit Monaten exakt, wie sogar der Nahe Osten vom Dollar-System abzufallen droht. Von Russland und China ganz zu schweigen. Auch über die Möglichkeit einer goldgedeckten Währung und der Bildung einer Eurasischen Zone, schreiben wir schon seit Monaten.

    Mexiko als silberreiches Rohstoffland könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Es gibt dort ein einflussreiches Konglomerat, welches in den kommenden Turbulenzen das Heil in einer silber- oder teilsilbergedeckten Währung Mexikos sieht.


    Dem Silberpreis sollte solche Überlegungen nicht schaden, sehen Sie dazu dieses Video:



    Quelle: http://www.marktorakel.com/index.php...55925921905853
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #22
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    Auch Frankreich erklärt dem US-Dollar den Krieg

    Nachdem die USA gegen französische Bank BNP Paribas 9 Mrd. Dollar Strafe aushändigten, erklärte Frankreichs Finanzminister Michel Sipel, man soll andere Leitwährungen bei globalen Zahlungen mehr nutzen.





    LG

  3. #23
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    „Der Dollar hält sich nur noch durch militärische Erpressung auf den Beinen“

    Überschuldung, Inflation, Subventionen und Korruption: Die meisten Probleme der aktuellen Finanzkrise sind auf eine ungedeckte Papierwährung zurückführen. Das internationale Goldstandard-Institut plädiert daher für eine Rückkehr zu goldgedeckten Währungen, um der Maßlosigkeit einen Riegel vorzuschieben.



    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Immer mehr Staaten gehen auf Distanz zum Dollar. Ist der Dollar als Leitwährung in Gefahr?
    Thomas Bachheimer: Streng genommen befindet sich der Leitwährungsstatus des US-Dollars schon seit 15.8.1971 in Gefahr – nämlich seit Nixons währungstechnischem Husarenstück, dem einseitigen Aufkündigen des Bretton Woods-Vertrages und damit verbundenen Schließen des sogenannten Goldfensters. Seitdem ist der Dollar durch nichts mehr gedeckt und gründet sich somit nur mehr auf Vertrauen. Dieses Vertrauen wurde in den letzten 43 Jahren jedoch sukzessive abgebaut. Die Geschwindigkeit dieses Vertrauensverlustes wurde durch das stakkato-artige Abfeuern von Rettungspaketen und Quantitative-Easing-Maßnahmen der FED in den letzten Jahren noch weiter gesteigert.

    Ich kenne buchstäblich niemanden, der diese Währung noch als Instrument zur mittel- bis langfristigen Wertaufbewahrung verwendet.


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Auch die Staaten, die jetzt den Dollar attackieren, haben Riesen-Probleme. Können Russland, China und Brasilien den Dollar ernsthaft gefährden?


    Thomas Bachheimer: Länder und supranationale Bündnisse können eine Währung nur bedingt gefährden. Allerdings können sie den Vertrauensverlust immens beschleunigen. Dies ist meiner Meinung nach das Ziel der jüngsten BRIC-Vereinbarung. Letztendlich aber bestimmen immer die wirtschaftlichen Akteure durch ihre Handlungen über den Erfolg oder auch Misserfolg einer Währung. Da können die Amis die OPEC noch so zwingen, den wertlosen Greenback als Abrechnungswährung für Ölgeschäfte zu verwenden. Spätestens, wenn die ersten OPEC-Staaten sich weigern, ihre wertvollen Energierohstoffe gegen wertlose grüne Baumwolllappen einzutauschen, wird der US-Dollar seinen Status als Weltreservewährung verlieren und zur – zwar großen, aber dennoch regionalen – Binnenwährung verkommen.


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Stehen wir an der Schwelle zu einem Währungskrieg?


    Thomas Bachheimer ist Europa-Präsident des Goldstandard-Instituts.



    Thomas Bachheimer: Meiner Ansicht nach tobt dieser Krieg schon seit 2009, zumindest an der China-Front: im April 2009 eröffnete China die Leitwährungsdebatte mit lautstarker Kritik: „Amerika, we hate you, for how you are keeping your currency“, mit Goldkäufen und deren Aktivierung in der Nationalbank, und führte weitere währungstechnische Erleichterungen und Maßnahmen ein. Seit damals schwebt der Dollar in akuter Lebensgefahr. Im Frühjahr 2014 richtete China eine Clearingstelle für den Yuan in Frankfurt ein und hat so sein Interesse an einer weiteren weltweiten Etablierung des Yuan offen bekundet. Der Greenback hängt mittlerweile schwer angeschlagen in den Seilen und hält sich nur mehr durch militärische Erpressung auf den Beinen.


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Gold-Fans sagen immer wieder: Die Golddeckung kommt zurück. In Zentralbank-Kreisen sieht man das anders. Hätte ein neuer Gold-Standard einen Sinn?


    Thomas Bachheimer: Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Vertrauen ist das Rückgrat jeder Währung. Gold ist gespeicherte Arbeitsleistung und somit aggregiertes Vertrauen. Aber auch durch sein Stock-to-Flow-Verhältnis von 1:70 (jährlich gefördertes Gold im Verhältnis zur historischen Gesamtförderung) ist es Garant für Stabilität. Daher führt an einer Wiedereinführung des Goldstandards überhaupt kein Weg vorbei. Historisch belegt ist bislang noch jedes Papiergeld-Experiment gescheitert und wurde von einem Goldstandard abgelöst.


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Der Goldpreis wurde und wird manipuliert. Welchen Wert hätte ein Goldstandard in einem derart manipulativen Umfeld?


    Thomas Bachheimer: Der Goldpreis wurde und wird durch die Zentralbanken, allen voran die FED und ihre Partnerinstitute, manipuliert. In einem Goldstandardsystem wäre zum einen die Macht der Zentralbanken äußerst eingeschränkt, zum anderen bräuchte man nichts zu manipulieren, da ja nichts aus dem Lot wäre. Heute manipuliert man den einzig wahren und unverfälschbaren Wertmaßstab, das Gold, um etwas nicht Werthaltigem – nämlich dem westlichen Währungssystem –einen künstlichen Wert beizumessen. Das alles wäre unter dem einzig echten und fairen Geldregime nicht nötig.


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie müsste man sich denn die Einführung eines Gold-Standards praktisch vorstellen – das geht ja eigentlich nur mit einem Crash, wenn alle Staaten so überschuldet sind…


    Thomas Bachheimer: Selbst der Naivste weiß mittlerweile, dass die Staaten die Schulden nie wieder zurückzahlen können. Es wird zum gleichzeitigen Zahlungsausfall vieler Staaten kommen, was eine historische Premiere wäre, da bisher immer nur Einzelstaaten in die Insolvenz geraten sind. Natürlich werden die herrschenden politischen Klassen zur Verantwortung gezogen und danach muss mit der Neuerrichtung der wirtschaftlichen Strukturen begonnen werden. Dazu gehört neben Schuldenmoratorien und Fristverlängerungen auch die Einführung eines neuen Währungssystems. Nach großen Krisen war dies bisher immer der Goldstandard der dem Papiergeldexperimenten nachgefolgt ist und auch diesmal wird es so sein. Seine Errichtung wird aber im Gegensatz zu früheren Währungsentstehungen (z.B. Euro) nicht mehr „top down“ (Politik und Bankenwelt beschließen eine Währung) erfolgen. Geht man nach der berühmten „Cui bono“-Frage vor, kann man ja besonders beim Euro erkennen, wem diese Währung eigentlich genutzt hat: der Polit- und Bankenwelt zu Lasten der „real“ wirtschaftenden Akteure. Um diesem Missbrauch beim neuen System vorzubeugen, wird die neue goldgedeckte Währung „bottom up“ eingeführt, also von den wirtschaftlichen Akteuren unter der Anleitung von Experten und hoffentlich unter Ausschluss von Politik und Banken. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dies so passieren wird. Der Schaden, den das derzeitige Währungssystem angerichtet hat, ist eindeutig zu groß, als dass das Volk so etwas nochmals zulassen würde.


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wo sitzen die gewichtigsten Befürworter eines Gold-Standards?


    Thomas Bachheimer: Das Etablieren des Goldstandards würde vor allem das vorragige Problem unserer Zeit bereinigen. Im Moment leidet die westliche Welt an den Folgen der Verschuldungsorgien, welche die Politiker im Namen und zu Lasten, aber ohne den direkten Auftrag, der jeweiligen Bevölkerung abgefeiert haben. In einem ungedeckten Geldsystem können Politiker ihre unfinanzierbaren Wahlversprechen mittels Verschuldung und anschließender Zwangsenteignung durch Inflation (neudeutsch: monetäre Staatsfinanzierung) erfüllen. Es werden momentan daher jene gewählt, die am meisten versprechen und damit jene, die die Bezahlung ihrer Versprechen, Förderungen und Subventionen auf die nächste Generation verschieben.

    In einem eingeschränkten, gedeckten Währungssystem müssten die Politiker mit einem reellen Budget haushalten.

    Es würden vernünftigere anstatt skrupellose Politiker gewählt werden. Im Goldstandard hätte das Volk wieder die Kontrolle über die öffentlichen Ausgaben, Verwerfungen würden rascher an die Oberfläche kommen. Dem Subventionierungswahn und der Förderung von nicht Förderwürdigem würde ein Riegel vorgeschoben und der Großteil der Gesellschaft würde sich wieder zu selbständigen und mitdenkenden Bürgern und weg von kollektiv-korrupten Almosenempfängern entwickeln. Um ihre Frage kurz zu beantworten: sobald die Menschen richtig nachdenken (was zumeist in einer Krise passiert), wird jeder freiheitsliebende und leistungsbereite Bürger die Einführung eines fairen, nicht verfälschten Geldsystems befürworten. Im Moment ist die Gruppe der Einsichtigen noch recht überschaubar – was den derzeit Regierenden und deren übergeordneten Instanzen nur recht ist -, aber wir vom Goldstandard Institut arbeiten unermüdlich an der Aufklärung der Bürger, damit diese dann die Veränderung von selbst herbeiführen können.


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Und wo seine mächtigsten Gegner?


    Thomas Bachheimer:
    Die Gegner kann man in folgende Gruppen einteilen:
    Diejenigen, die anstelle selbstbewusster, eigenverantwortlicher Bürger willenlose Almosenempfänger wollen; also diejenigen politischen Gruppierungen, die derzeit an der Macht sind, samt ihrer Pseudo-Opposition, die kräftig am Kuchen mitnascht;
    Die Zentralbanken, die durch die derzeitige Politik Macht erhalten haben und mit fortlaufender Zeit immer weiter reichende Machtbefugnisse erhalten haben;
    Internationale Agenturen, die von Niemandem demokratisch legitimiert sind, aber immer mehr finanzielle Macht über ganze Kontinente hinweg ausüben. Dazu zähle ich IWF, BIZ, ESM und Weltbank; Und nicht zuletzt die internationalen Großbanken und das Großkapital, welche sich die Politiker als Haus- und Hofhunde halten, um so ihre Interessen auf dem Rücken der Steuerzahler durchzusetzen. Diese Gegner werden jedoch bald ihre Macht verlieren und dann hoffentlich nur mehr ein schwarzes Kapitel in der Geschichte der Bürgerfreiheit sein.
    Qelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...uf-den-beinen/

    Sanktionen: Russische Zentralbank droht mit Crash des globalen Finanz-Systems

    Mit der Aufnahme der russischen Sberbank auf die Sanktions-Liste könnten die EU- und US-Politiker einen verhängnisvollen Fehler gemacht haben:

    Die Bank wird von der russischen Zentralbank beherrscht. Diese kennt die internationalen Verflechtungen im Finanz-System genau. In einer geharnischten Stellungnahme drohen die russischen Banker unverhohlen mit einem Crash des Finanzsystems: Ein Drittel der Anteile an der Sberbank halten nämlich Investoren aus Europa und den USA.
    Weiterlesen:http://deutsche-wirtschafts-nachrich...inanz-systems/

    LG

  4. #24
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    Das Thema "Hiddencash" sollte im Zusammenhang mit einem kommenden Crash der Währung nicht vergessen werden

    Einfach mal drauf los googln. Und nein derjenige den die Medien als Hiddencash präsentieren ist NICHT Hiddencash
    „Ich bin gekommen um Sie an etwas zu erinnern... Etwas das Sie früher wussten.“
    (Inception)

    http://constantin-crusher.blogspot.com/

  5. #25
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    Start in Frankfurt: Bank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

    Der chinesische Youn (Renminbi) soll dem Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag die erste Drehscheibe für die Landeswährung. Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet.



    Geldhäuser und Unternehmen können über die Bank of China in Frankfurt bald Geschäfte in der chinesischen Währung Renminbi abwickeln. Das viertgrößte Institut der Volksrepublik gab am Dienstag offiziell den Startschuss für die sogenannte Renminbi-Clearing-Bank in der hessischen Finanzmetropole. “Ab heute haben wir die Türen geöffnet”, sagte Bernd Meist, einer von zwei Geschäftsleitern der Frankfurter Niederlassung. Zudem vereinbarten die Chinesen eine Kooperation mit der Deutschen Bank. Beide Geldhäuser wollen dafür sorgen, dass künftig mehr Geschäfte zwischen China und Deutschland in Renminbi abgewickelt werden.


    Deutschland und China hatte Ende März vereinbart, Frankfurt zu einem wichtigen Handelsplatz für Geschäfte in Renminbi zu machen. Im Juni wurde die Bank of China dafür ausgewählt, nun feierte das Institut anlässlich des Besuchs von Bank-of-China-Präsident Siqing Chen in einem Frankfurter Luxus-Hotel die Eröffnung der Clearing-Bank. “Für die Bank of China liegt das große Ziel darin, die Internationalisierung des Renminbi voranzutreiben und den wirtschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und China zu fördern”, sagte Chen.


    In den nächsten Tagen will die Bank of China mit interessierten deutschen Geldhäusern detaillierte Vereinbarungen über die Nutzung der Clearingbank unterzeichnen, wie der deutsche Statthalter Meist erklärte. Ab September könnten dann erste Geschäfte abgewickelt werden. Durch den Aufbau von Renminbi-Zentren außerhalb Asiens will China Handelshemmnisse aus dem Weg räumen. Die Abwicklung entsprechender Geschäfte über Hongkong schreckt besonders deutsche Mittelständler ab.


    Da auch in London und Luxemburg Renminbi-Clearing-Banken aufgebaut werden, sei Geschwindigkeit bei der Eröffnung der Frankfurter Drehscheibe wichtig, sagte Jochen Metzger von der Deutschen Bundesbank. “Um im Wettbewerb der europäischen Finanzplätze eine führende Rolle einnehmen zu könne, muss eine Renminbi-Clearing-Lösung zügig bereitgestellt werden.” In Frankfurt habe man sich deshalb für eine zweistufige Einführung entschieden. Zunächst soll das Clearing über die Bank of China laufen, anschließend über ein neutrales Clearinghaus. Der Aufbau eines Clearinghauses, an dem sich auch andere deutsche Banken beteiligen können, sei allerdings sehr komplex und werde einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte Meist. Vom Mutterkonzern werde die Frankfurter Niederlassung beim Ausbau ihres Geschäfts mit allen Mitteln unterstützt. Erst im Mai habe die Mutter das Kapital der Tochter um rund 120 Millionen Euro gestärkt.


    Der Renminbi, dessen Währungseinheit der Yuan ist, lässt sich bisher nicht frei handeln. Mit den neuen Drehscheiben in Frankfurt, London und Luxemburg kommt die Volksrepublik jedoch ihrem Ziel näher, ihre Währung als feste Größe neben dem Dollar und dem Euro zu etablieren. “Die Internationalisierung des Renminbi ist nicht aufzuhalten”, erklärte Meist. “Die einzige offene Frage ist die finale Geschwindigkeit.”

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...uf-den-dollar/

    LG

  6. #26
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    Sehr bittere Niederlage für die USA: Deutschland tritt der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) bei!

    Das Bundesfinanzministerium gab am 17. März 2015 eine kurze Pressemitteilung heraus, dass Deutschland künftig – ebenso wie Frankreich, Großbritannien, Luxemburg und Italien - Gründungsmitglied der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) wird. Damit ist Deutschland eines von 32 Ländern die ein alternatives Finanzsystem zum IWF unterstützen und aufbauen werden.



    Die AIIB wurde im Oktober 2014 von China mit einem Startkapital von 50 Milliarden Dollar gestartet und hatte im ersten Jahr bereits 26 teilnehmende Staaten. Darunter finanzielle Schwergewichte wie Kuweit oder Saudi-Arabien. Australien wird sich noch bis Ende März entscheiden, Indien überlegt. Auch die Schweiz will sich an der AIIB beteiligen und hat die Teilnahme am Gründungsprozess beschlossen.


    Für die USA ist der Beitritt der Europäer eine gewaltige Niederlage. Sie sind absolut gegen eine Teilnahme Europas an dieser Bank, denn dieses bringt das weltweite Finanzsystem gründlich aus dem bisherigen Gleichgewicht.


    Deutschland hat sich tatsächlich den Anweisungen aus Washington widersetzt!
    Überraschenderweise ist auch Japan interessiert. Nach vier Jahren des Schweigens haben Japan und China am 19. März 2015 das erste Mal wieder Sicherheitsgespräche aufgenommen. Vertreter der Außen- und Verteidigungsministerien beider Länder trafen am Donnerstag im Außenministerium in Tokio zusammen, wie ein Regierungssprecher mitteilte. Es war das erste derartige Treffen seit Januar 2011 (afp berichtete).


    Die AIIB wird in Asien eine wachsende Rolle spielen, um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung voranzutreiben. Die deutsche Industrie begrüßt den Beitritt und hofft auf interessante wirtschaftliche Zusammenarbeit.
    Bisher dominierte der Westen mit den Institutionen IWF (Internationaler Währungsfond) und der Weltbank die Finanzwelt. Beide haben ihren Sitz in Washington, wobei ein Europäer das IWF leitet und die Weltbank ein US-Amerikaner.



    2010 wurden Änderungen an der Struktur des IWF vereinbart, die den asiatischen Staaten mehr Stimmrechte gegeben hätten. Die Umsetzung der Beschlüsse wurden bewusst vom Kongress verzögert und blockiert, was die Suche nach Alternativen beschleunigte. Insofern hat sich die USA diese gewaltige Niederlage selbst zugefügt. (ks)
    weiter: http://www.epochtimes.de/Sehr-bitter...-a1228064.html

    LG

  7. #27
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    AW: Dollar crash

    Goldwährungen: China und Russland bereiten sich auf Dollar-Implosion vor
    Quelle: http://www.contra-magazin.com/2015/0...implosion-vor/


    Dass China ein großes Faible für Gold hat, ist allgemein bekannt. Auch Russlands Zentralbank vertraut mehr auf das Edelmetall denn auf den Dollar. Damit scheinen sie sich auf einen Zerfall des Dollar-Imperiums vorzubereiten – oder diesen sogar in die Wege zu leiten.

    Von Marco Maier



    Die zunehmende Abwicklung von Auslandsgeschäften in Landeswährung, die Etablierung alternativer Strukturen zu Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF), sowie der Fokus auf Gold bei den Währungsreserven sprechen eine klare Sprache: Das globale Fundament der Dollar-Stärke soll unterminiert werden.

    Zwar hat insbesondere die Volksrepublik China wohl noch die weltweit größten Dollarbestände in den Büchern stehen, doch die zunehmende Investitionstätigkeit – die eben mit diesen Dollars bezahlt werden – sollen diese Abhängigkeit von der derzeitigen Weltleitwährung in den nächsten Jahren drastisch verringern. Ebenso gilt als gesichert, dass Peking an der Etablierung eines "Gold-Yuan" arbeitet.

    Ein ähnliches Unterfangen läuft derzeit in Russland. So hortet die russische Zentralbank immer mehr Gold, während die Dollarreserven immer weiter abgebaut werden. So wenig wie möglich – so viel wie nötig, dies scheint derzeit die Devise in Moskau zu sein, was die US-Währung anbelangt. Auch hier spielt der Gedanke der Schaffung eines "Gold-Rubels" durchaus eine gewichtige Rolle.

    Sowohl in Peking als auch in Moskau ist man sich dessen bewusst, dass das Dollar-Imperium mit einem Ablaufdatum versehen ist. Die massive Geldschwemme der Fed, welche nun auch von der EZB, der Bank of England und der Bank of Japan fortgeführt wird, sorgt ohnehin global für Beunruhigung. Diese Währungsblase muss früher oder später einfach platzen. Umso zukunftsweisender ist hier die Linie Russlands und Chinas, die scheinbar von dem "Fiat-Money" Abstand nehmen wollen.

    Mit dieser Taktik über das Vertrauen der Menschen in den Geldwert können diese beiden Länder dafür sorgen, dass selbst die scheinbar übermächtigen Finanzmärkte von heute auf morgen kollabieren, weil die (faktisch wichtigeren) Realmärkte die ganzen Papierwährungen abzulehnen beginnen und eine weltweite Welle der Hyperinflation auslösen. Denn das einzige "Kapital" des aktuellen Währungssystems ist das Vertrauen der Menschen in den Wert des Geldes, welches von den privaten Banken faktisch aus dem Nichts erschaffen wird. Wenn dem die Russen und Chinesen jedoch feste Währungen – basierend auf echten Werten – gegenüberstellen, wird es nämlich für die "Luftgeldproduzenten" eng.
    LG

  8. #28
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    AW: Dollar crash

    "Luftgeldproduzenten" ... ein geiles Wort. Auch in Deutschland ist man sich dessen bewusst, dass das Euro-Imperium mit einem Ablaufdatum versehen ist. - wenn auch erst in zweiter Reihe, aber ist, solange müssen wir noch buckeln, die anderen mit - tragen und "heile Welt" spielen?
    Ich kann das nicht... heile Welt spielen und mich selbst verarschen..

  9. #29
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    AW: Dollar crash

    Entdollarisierung: Russland macht Ernst
    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...14082E7BEFA7A5



    Russland steht vor dem nächsten großen Schritt, den Rubel vom Dollar-System zu lösen. Das Finanzministerium gab die Überlegung bekannt, russische Staatsanleihen in chinesischen Yuan auszugeben. Es wäre eine elegante Methode, sich von der Abhängigkeit und möglichen Erpressung durch finanzielle Terror-Operationen des US-Finanzministeriums zu lösen und gleichzeitig die Bande zwischen China und Russland zu festigen. Genau das ist Washingtons schlimmster geopolitischer Albtraum.





    Wie der stellvertretende russische Finanzminister Sergei Stortschak sagte, prüft sein Ministerium die Voraussetzungen für die Ausgabe russischer Staatsanleihen in chinesischen Yuan. Diese neueste Meldung ist Teil einer langfristigen russisch-chinesischen Strategie, die auf das Herzstück der amerikanischen Hegemonie zielt: die Rolle des Dollars als führende Welt-Reservewährung.


    Der Dollar bildet zurzeit etwa 60 Prozent der Zentralbank-Reserven. Die zweitgrößte ist der Euro. Jetzt unternimmt China als führende Handelsnation der Welt vorsichtige Schritte, den Renminbi oder Yuan zur weiteren Reservewährung auszubauen – mit enormen geopolitischen Auswirkungen.

    Im vergangenen Jahr unterzeichneten Russland und China umfangreiche Verträge über die Lieferung von russischem Erdöl und Erdgas an China. Abgerechnet wird in der jeweiligen Landeswährung, nicht in Dollar. Schon 2014 wurden neunmal mehr russisch-chinesische Handelsgeschäfte in der eigenen Währung getätigt als 2013. Lin Zhi, Leiter der Europa- und Zentralasienabteilung im chinesischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, verkündete im November letzten Jahres: »Rund 100 russische Geschäftsbanken eröffnen jetzt Konten für Abschlüsse in Yuan. Auch die Liste der Geschäftsbanken, bei denen normale Kunden Yuan-Konten eröffnen können, wächst.« Am 18. November 2014 gewährteRusslands größte Bank, die Sberbank, als erste russische Bank Bankbürgschaften in chinesischen Yuan.

    All das spricht für eine langfristige Strategie Russlands und Chinas, sich aus der Abhängigkeit von der US-Währung zu befreien, die, wie die US-Sanktionen im letzten Jahr gezeigt haben, beide 9Länder verwundbar durch amerikanische Währungskriege machte.


    China ist soeben von den Finanzministern der Gruppe der Sieben »prinzipiell« akzeptiert worden, den Yuan in den Währungskorb des Internationalen Währungsfonds aufnehmen zu lassen, der den IWF-Sonderziehungsrechten zugrundeliegt. Heute sind nur der Dollar, der Euro und der japanische Yen in diesem Korb. Die Hereinnahme des Yuan wäre ein großer Schritt auf dem Weg, ihn zur Reservewährung zu machen.

    Chinas Devisenreserven bestehen zum überwiegenden Teil aus US-Dollars, hauptsächlich amerikanischen Staatsanleihen. Strategisch eine schwache Position, denn die Anleihen könnten im Fall eines Krieges eingefroren werden. Deshalb ist es für China wichtig, mehr Gold in die Reserven aufzunehmen und den Rest in andere Währungen zu diversifizieren.

    Darüber hinaus hat sich China mit Russland darauf geeinigt, das neue Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnprojekt Neue Seidenstraße mit Russland und der Eurasischen Wirtschaftsunion abzustimmen. Gleichzeitig hat Peking die Gründung eines 16-Milliarden-Dollar-Fonds für die Entwicklung von Goldbergwerken entlang der Eisenbahnroute Russland-Zentralasien-China angekündigt.


    Das spricht für Pläne, den Anteil von Gold an den Reserven zu erhöhen. Chinas Zentralbank hat die Goldbestände in den letzten Jahren erheblich aufgestockt; ob sie jetzt größer sind als die angeblichen Bestände von 8000 Tonnen der Federal Reserve, ist nicht bekannt.

    Es wird erwartet, dass China seine Goldreserven bei der formellen Aufnahme in den IWF-Sonderziehungsrechte-Korb offenlegen muss.

    Letztes Jahr erklärte Song Xin, der Präsident der China Gold Association: »Wir sollten unsere Goldbank so schnell wie möglich einrichten… Sie kann uns helfen, Reserven zu schaffen, und uns auf dem Goldmarkt mehr Gewicht verleihen.« Ein Goldsektor-Fonds, an dem Länder entlang der Seidenstraße beteiligt sind, wurde im Mai in der nordwestlichen chinesischen Stadt Xi’an gegründet.


    Die Führung liegt bei der Shanghaier Goldbörse (SGE), die zur chinesischen Nationalbank PBOC gehört. China ist weltweit der größte Goldproduzent. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldet, haben 60 Länder in den Fonds investiert, was es den Zentralbanken der Mitgliedsländer erleichtern wird, ihre Goldbestände zu erhöhen.

    Bei einem Interview erklärte mir Dr. Diedrick Goedhuys, der ehemalige Wirtschaftsberater der Reserve Bank of South Africa: »Ich möchte die besondere Qualität des Goldes als finanzielles Asset unterstreichen, ein Aktivum, das niemandes Passivum ist. Eine US-Staatsanleihe beispielsweise ist in meiner Hand ein Aktivum, in den Büchern des Ministeriums aber ein Passivum, eine Schuld, die zurückgezahlt werden muss. Gold ist ein reines Aktivum. Der chinesische Plan zur Goldförderung ist enorm wichtig. Es ist ein langfristiger Plan, es kann zehn Jahre dauern, bis er Wirkung zeigt.«

    Jetzt, wo Washington und die Wall Street zunehmend ratlos sind, wie sie den Rubel und den chinesischen Renminbi schwächen können, sind die beiden Länder eifrig dabei, die Ketten des Dollars abzuschütteln – ein Schritt, der einen großen Teil der Menschheit freier machen könnte.


    ACHTUNG! Auch die VAE und die Saudis spüren schon das Ende vom US$ Dollar!




    Den Tausch von wertvollen Firmen und Realiäten gegen wertlose US$ muß man verhindern!

    Europa einfach aufkaufen: Arabische Investoren

    LG


  10. #30
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    AW: Dollar crash

    Russland nabelt sich per Gesetz vom US-Dollar ab


    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...dollar-ab.html
    Von Michael Snyder


    Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Entwurf für ein Gesetz vorgelegt, das dem US-Dollar einen schweren Schlag versetzen würde. Setzt sich Putin durch, womit sehr stark zu rechnen ist, dann wird der Dollar aus dem Handel zwischen Nationen gestrichen, die der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) angehören.




    Natürlich sprechen wir hier nicht über den »Tod des Dollars«, aber es wäre ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg dahin, die Dominanz des Dollars zu brechen. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst, aber es sind tatsächlich mehr Dollar außerhalb der USA in Gebrauch als im Land selbst.

    Wenn der Rest des Planeten aufhört, Dollar anzuhäufen, um Handel mit den Nachbarn zu betreiben und das Geld uns dann zu ultraniedrigen Zinsen wieder zu leihen, wird es sehr, sehr schmerzhaft für uns werden. Leider ist es bis dahin nur eine Frage der Zeit.


    Als ich das hier kürzlich in einem RT-Artikel las, war ich doch sehr verblüfft:
    Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Ziel hat, den US-Dollar und den Euro aus dem Handel zwischen den GUS-Staaten zu streichen.
    Das bedeutet die Schaffung eines Binnenfinanzmarkts zwischen Russland, Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Weißrussland und anderen ehemaligen Mitgliedern der Sowjetunion.
    »Diese Maßnahme würde zu einer stärkeren Verwendung von Landeswährungen in Außenhandelstransaktionen und Finanzdienstleistungen beitragen und damit Voraussetzungen für mehr Liquidität der inländischen Währungsmärkte schaffen«, hieß es in einer Pressemitteilung des Kremls.
    Schon seit einer ganzen Weile nehmen die Spannungen zwischen den USA und Russland zu, was mit Themen wie Syrien und der Ukraine, dem Ölpreis und einer ganzen Palette weiterer Dinge zu tun hat.

    Dass die Krise jetzt schon ein derartiges Ausmaß erreicht, hätte ich allerdings nicht gedacht. Man rechnet damit, dass Putins neuer Entwurf als Gesetz angenommen wird. Und das ist nur ein Baustein eines deutlich größeren Trends, der sich da gerade abzeichnet.


    Es ist nämlich so, dass Russland und China seit Monaten ihre Dollar-Vermögen abstoßen. Hier ein Auszug aus einem aktuelleren Stück von Mac Slavo:
    Vergangenes Jahr begann Russland damit, seine Dollar-Reserven in großen Mengen abzustoßen. Allein im Dezember 2014 verkaufte Putin rund 20 Prozent der amerikanischen Schatzbriefe, die Russland hielt. Damit verschärfte sich die Situation weiter, und das in einer Lage, die sich nur als Wirtschaftskrieg zwischen Ost und West beschreiben lässt.
    Dann wurde diesen Sommer bekannt, dass China zu einer ähnlichen Strategie gegriffen hatte und in Dollar denominiertes Vermögen im Wert von 500 Mrd. Dollar abgeladen hatte. Fast so, als sei es Teil einer abgestimmten Aktion.
    Aber das ist erst der Anfang vom Ende für den US-Dollar. Als der chinesische Aktienmarkt in großem Stil einbrach, verkaufte die Volksrepublik vergangene Woche Vermögenswerte für zig Milliarden Dollar. Berichten zufolge sollte so der Zusammenbruch der Finanzmärkte aufgehalten werden.
    Jetzt, wo Russlands Volkswirtschaft unter dem Gewicht der Sanktionen von Amerikanern und Europäern zusammenbricht – im Zusammenspiel mit dem, was viele für eine umfassende abwärts gerichtete Manipulation der Ölpreise halten –, sendet Wladimir Putin eine eindeutige Botschaft an die Zentralbank der globalen Leitwährung.
    Chinas Volkswirtschaft ist die zweitgrößte der Welt, Russland liegt auf Rang zehn. In den vergangenen Jahren ist die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Supermächten deutlich enger geworden. Nehmen Sie als Beispiel nur diese Überschrift von Sputnik News, über die ich gerade gestolpert bin: »Lähmende Außenpolitik der USA lässt Russland und China enger zusammenrücken«.


    Und ist es Ihnen aufgefallen? Die Beziehungen zwischen den USA und China haben sich zuletzt sehr stark eingetrübt. Man überzieht sich gegenseitig mit Spionagevorwürfen und beschuldigt sich, gegen Handelsabkommen verstoßen zu haben. Erst diese Woche wurden fünf chinesische Kriegsschiffe vor der Küste Alaskas gesichtet. Gehen Sie davon aus, dass unser Verhältnis zu China in den kommenden Monaten noch schlechter wird.

    Sollten China und Russland irgendwann beschließen, den US-Dollar völlig abzulehnen, könnten weite Teile der Welt diesem Vorbild folgen. Warum das so wichtig ist?

    Aktuell nutzen die meisten Nationen der Welt den amerikanischen Dollar, um untereinander zu handeln. Das sorgt für eine gewaltige künstliche Nachfrage nach der Währung. Anders gesagt: Der US-Dollar ist deutlich höher bewertet, als er es ansonsten wäre, und zwar allein aus dem Grund, dass er de facto die globale Leitwährung ist.


    Das hat zur Folge, dass wir gewaltige Mengen an Produkten ultragünstig importieren können. Wenn wir zu Wal-Mart oder einem Dollar-Store gehen, können wir uns den Einkaufswagen mit Unmengen an lachhaft billigem Zeug vollladen. Unser Lebensstandard ist deshalb deutlich höher, als er es eigentlich sein sollte.

    Und weil der US-Dollar im Welthandel so verbreitet ist, haben große Exportnationen gigantische Dollar-Berge angehäuft. Dieses Geld leihen sie uns zu ultraniedrigen Preisen. Auf diese Weise konnte unser obszön aufgeblähter Regierungsapparat am Laufen gehalten werden, auch wenn dabei die Schulden auf 18 000 Mrd. Dollar angeschwollen sind.


    Wenn der Rest der Welt nicht mehr mitspielt und unsere Dollar nicht mehr nutzt, dann haben wir richtig Ärger am Hals. Die Kosten für alle Importgüter würden explodieren, unser Lebensstandard würde in den Keller rauschen. Außerdem würde die Zentralregierung (genauso wie die einzelnen Staaten und Kommunen) deutlich mehr Zinsen berappen müssen, um sich Geld zu leihen. Eine gigantische Schuldenkrise wäre die Folge.

    Russland weiß also, wo man uns so richtig wehtun kann. Von der »Macht«, die Amerika derzeit rund um den Globus zum Tragen bringen kann, basiert sehr viel auf dem Umstand, dass die Amerikaner die globale Leitwährung besitzen.


    Nimmt man uns diese Finanzmacht weg, wären wir auf der Weltbühne ein viel, viel kleineres Licht. Denn leider ist es ja so, dass das US-Militär rasch schrumpft und zudem von der Regierung Obama um große Teile seiner Schlagkraft gebracht wurde.

    Viele Menschen, die diesen Artikel lesen, werden es nicht nachvollziehen können, aber es ist wirklich sehr, sehr wichtig, ein Auge darauf zu haben, wie sich dieses junge Bündnis zwischen Russland und China entwickelt. Ich glaube, es wird in den kommenden Jahren in der Weltpolitik eine entscheidende Rolle spielen.

    wenn es nur Russland und die GUS machen ist es nur ein Nadelstich,

    der chinesischer Abverkauf könnte schon eine Lawine los treten!
    Die wirtschaftliche Ohnmacht der USA könnte zum atomaren Erstschlag führen!

    LG

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