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Thema: Dollar crash

  1. #31
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Dollar crash

    Iranisches Öl wohl nur noch gegen Euros – Russland und China Vorreiter



    FMW-Redaktion

    Man nenne es eine Provokation gegen die USA? Heute veröffentlichte die staatliche iranische Ölgesellschaft „National Iranian Oil Co“ man erwarte von Indien die Rückzahlung noch offener Öl-Schulden in Euros. Indien bzw. indische Öl-Abnehmer sollen dem Iran noch insg. 6 Milliarden US-Dollar schulden. Man erwarte, so das heutige Statement, die Zahlung dieser Summe in Euros.

    Zitat:
    „The pending payments now total to over $6 billion which Iran has agreed to receive in installments over the next six months. The Central Bank of Iran (CBI) has informed India that the installments should be made in euro because Iran will not be able to undertake dollar settlements through the US financial system. Iran will be opening or re-activating euro accounts with Indian banks and would like to have the money transferred from refiners into these accounts. Essar Oil and Mangalore Refinery and Petrochemicals Ltd (MRPL) is likely to be asked to clear its outstanding of close to $3 billion first. Indian Oil Corp (IOC), which owes over $400 million to Iran, may be the second in the queue followed by smaller payments by HPCL-Mittal Energy Ltd (HMEL) and Hindustan Petroleum Corp.“
    Was liest man da? Man verlange die Zahlung in Euro, weil es dem Iran nicht möglich sei Abrechnungen bzw. Umrechnungen in US-Dollar vorzunehmen durch das US-Abwicklungssystem für Dollars. Darf man diese Aussage als Schutzbehauptung oder vorgeschobene Begründung des Iran ansehen? Eine Art Seitenhieb? Denn man darf annehmen, dass die USA schon in Kürze dem Iran wieder vollen Zugang auch zu ihrem kompletten Zahlungssystem geben werden. Und der Iran hätte zum Thema „Zahlungsanwicklung in welcher Währung?“ ja auch gar nichts sagen müssen. Also will man den USA hier kurz nach der Aufhebung der Sanktionen demonstrieren, dass man sich nicht in eine Abhängigkeit zu den USA begeben will? Man kann es auch anders formulieren: Man will erreichen, dass der US-Dollar (Petrodollar) ein Stück unbedeutender wird.

    Den ersten Schritt in diese Richtung hatten Russland und China bereits unternommen. China bezahlt bereits russisches Öl in seiner eigenen Währung Yuan. Damit wird ein globaler Kreislauf durchbrochen, wonach bisher Ölproduzenten erhaltene Dollars desöfteren (neutral formuliert) in US-Kapitalanlagen unterbrachten. Das Geld verblieb also im Dollar-Raum, womit der Dollar für diese Länder noch wichtiger wurde. Jetzt erhält Russland chinesische Yuan, und kann damit mal ganz einfach ausgedrückt chinesische Waren in Yuan bezahlen, ohne Wechselkursrisiko.

    Auch in den gerade vor wenigen Tagen neu geschlossenen Lieferverträgen des Iran u.a. mit französischen Abnehmern soll der Iran angeblich reingeschrieben haben, dass als Zahlungsbedingung der Euro und nicht mehr der Dollar akzeptiert wird. Dies dürfte mehr als Sinn machen. Die europäischen Abnehmer sind geographisch eh im Euro-Raum angesiedelt, und da der Iran sowieso vor hat größtenteils seine Industriegüter in Europa einzukaufen, zahlt er diese auch in Euro und hat kein Währungsrisiko mehr. Aber auch bei diesen Neuverträgen dürfte ein guter Teil des Grundes im USA-Bashing liegen.

    Veröffentlicht unter Allgemein,Finanznews,Märkte,Rohstoffe
    http://finanzmarktwelt.de/26994-26994/
    "We'll Kill the Dollar!"


    From Doug Hagmann of Canada Free Press comes a chilling account of what's in store for us if we continue to ignore the bare-faced warnings of the central power base..
    Here: http://canadafreepress.com/index.php/...


    Die US-Finanzmaffia leitet selbst den tot vom US$ ein!
    Da muss es sich eindeutig um einen Insider handeln, der dieses Video vor fast 3 Jahre ins Netz stellte!
    Wie die Finanzelite die Politik unterwandert, lenkt und steuert, überschuldet, bis zu den Konflikten die im Chaos enden!
    Die Abläufe sind fast identisch wie sie heute stattfinden!

    LG

  2. #32
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    Chinas Angriff auf den Dollar: Die stille Revolution bei den Währungen

    Angriff? Was für ein Angriff?? Der Dollar bleibt doch fast gleich groß enthalten, aber der Euro geht wesentlich runter!

    Die Aufnahme des chinesischen Yuan in den IWF-Währungskorb wird zu gravierenden Verschiebungen im internationalen Währungssystem führen. Die USA und Europa geraten unter Druck, weil Investoren ihre Devisen-Bestände umschichten werden. Füpr erhebliche Unruhe werden die Spekulanten sorgen, deren Wetten auch politisch motiviert sind.

    Wenn der Internationale Währungsfond die chinesische Währung in knapp acht Monaten in seinen Warenkorb aufnimmt, wird es im Finanzsystem zu gravierenden Umbrüchen kommen. Mit zukünftigen 10,9 Prozent IWF-Währungskorb kommt China dann das drittgrößte Gewicht zu. Infolge dessen reduziert sich der Anteil des Euros von 37,4 auf 30 Prozent. Das erste Mal seit 16 Jahren gibt es eine wirkliche Veränderung am Devisenmarkt.
    Jukka Pihlman von der Standard Chartered Bank rechnet in der FT damit, dass der Renminbi infolge der Aufnahme in den Warenkorb in den kommenden fünf Jahren einen Kapitalzufluss von bis zu 1,1 Billionen Dollar erhalten wird. Zentralbanken, Staatsfonds und multilaterale Institutionen werden die Währung in ihre Reserven aufnehmen. Sechs der zehn größten Zentralbanken weltweit haben sich bisher geweigert, in den chinesischen Interbanken-Anleihenmarkt zu investieren. Sobald der Renminbi fest im Währungskorb integriert ist, werden einige Zentralbanker ihre Entscheidung diesbezüglich überdenken, so Pihlman in der FT. Norwegens Staatsfonds etwa erwägt, 40 Milliarden Dollar in Chinas Währung zu tauschen.
    Entsprechende Wetten an der Börse wird es in den kommenden Monaten vor und nach der Aufnahme des Renminbi geben. „Wahrscheinlich sollten wir damit rechnen, dass der Renminbi bald einen zweistelligen Anteil an den globalen Reserven haben wird“, sagt Pihlman von der Standard Chartered Bank.
    Die Währungen, die sich im IWF-Währungskurs befinden, sind die Grundlage für die Sonderziehungsrechte (SDR). Diese sind so etwas wie eine globale, künstliche Währung, in der der IWF verbucht und rechnet. Diese kann international als Zahlungsmittel verwendet werden und ist nicht selten Teil der Währungsreserven eines Landes. Als Staat kann man diese künstliche Währung in eine andere Reservewährung umtauschen. Der Wechselkurs wird dabei vom IWF festgelegt. An internationalen Devisenmärkten kann diese IWF-Währung nicht gehandelt werden, nur als Verrechnung auf den IWF-Konten.
    Zukünftig soll der Währungskorb so aussehen:
    US-Dollar 41,73% (bisher 41,9%)
    Euro 30,93% (bisher 37,4%)
    Yuan 10,92%
    Yen 8,33% (bisher 9,4%)
    Pfund 8,09% (bisher 11,3%)


    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...en-waehrungen/
    LG
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  3. #33
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    US-Dollar verliert an Boden: Iran und Brasilien wollen Öl mit Euro verrechnen

    Der Iran will zukünftig internationalen Handel in Euro abwickeln. Adrian Salbuchi, internationaler Politik-Analyst, meint, dass der Iran einen "wichtigen Schlüssel in der Hand hält", um die Dollarfakturierung abzulösen. Dies sei auch eine Konsequenz aus den Sanktionen, unter denen das Land zu leiden hatte. Brasilien plant einen ähnlichen Schritt.

    weiter hier: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/36...iert-an-boden/
    Liebe Grüße
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  4. #34
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    AW: Dollar crash

    Handel mit dem Iran: Pakistan will Euro statt US-Dollar verwenden

    Pakistan arbeitet daran, den Handel mit dem Iran in Zukunft auch mit Euros statt dem US-Dollar abzuwickeln. Für das Dollar-Imperium eine weitere Niederlage, welche jedoch angesichts weiterhin bestehender US-Sanktionen gegen den Iran deren eigene Schuld ist.



    Von Marco Maier

    Wie pakistanische Medien unter Berufung auf die State Bank of Pakistan (SBP) vermelden, arbeitet die Zentralbank daran, den pakistanischen Geschäftsleuten die Verwendung von Euro anstatt US-Dollar zu ermöglichen. Grund dafür sind auch einige noch bestehende US-Sanktionen gegen den Iran, welche so umgangen werden sollen.

    Es geht hierbei vor allem um die sogenannten Akkreditive (letter of credit, L/C) für Importe aus dem Iran. Wenn diese L/Cs auf Dollar lauten, brauchen sie eine Freigabe einer intermediären US-Bank. Angesichts der partiell noch bestehenden US-Sanktionen könnte dies negative Folgen für pakistanische Geschäftsleute haben. Bei der Verwendung von Euros für solche Geschäfte gibt es hingegen keine Probleme. So sagte der "Erste geschäftsführende Koordinator für Sanktionspolitik" im US-Außenministerium, Chris Backemeyer, am Mittwoch Reportern in Dubai, dass Washington ausländische Banken nicht dafür bestrafen wolle, wenn diese mit dem Iran Geschäfte in anderen Währungen als dem Dollar machen.

    Beim nächsten Besuch von Irans Präsident Hassan Rohani in Islamabad will die pakistanische Regierung diesen Plan zusammen mit einer Reihe weiterer Wirtschaftsfragen erörtern. Seit der Aufhebung der meisten Sanktionen gegen den Iran arbeitet die Führung in Teheran aktiv daran, die wirtschaftlichen Beziehungen mit anderen Ländern wieder voranzutreiben.
    weiter: https://www.contra-magazin.com/2016/...lar-verwenden/

    ..ein neuer Schurkenstaat!


    LG

  5. #35
    Moderator Avatar von Aaljager
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    AW: Dollar crash

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Handel mit dem Iran: Pakistan will Euro statt US-Dollar verwenden




    ..ein neuer Schurkenstaat!


    LG
    Naja ich sag es mal so die kommen damit vom Regen in die Traufe, denn der (T)Euro ist im Grunde auch nicht mehr das Papier wert auf dem Er gedruckt wurde. Und wenn TTIP aktiv wird geht hier ohnehin alles den Bach runter, die 1.ten Folgen sehen wir doch schon jetzt hier in DE massiv, dank Pragi und die Null-% der EZB sind die Spareinlagen der Bundesbürger schlagartig nix mehr Wert. Aber nicht nur die spareinlagen auch die Renten werden massiv betroffen sein, denn alle sogenannten Zusatzrenten basieren auf die Zinseinkünfte der einlagen bei NULL-% heist dies alle Einlagen bringen keinerlei Erträge und sind somit defacto Wertlos!!!
    Solangsam denke sogar ich (und ich bin extrem geduldig) wann Wachen die Bürger endlich auf und zeigen den Politkern endlich wer sie überhaupt in Amt und Würden gebracht hat aber dazu würden starke Gewerkschaften nötig. Leider sind diese Dank CIA hier nachdem 2.WK schon kastriert (entschuldigt Bitte diese drastische Schreibweise aber mir fällt derzeit keine andere Bezeichung mehr dazu ein!!!) worden und wie die letzten Jahre immer deutlicher zeigten zu reinen Verhandlungsgremien verkommen, statt die Macht welche durch durch die Massen Ihrer Mitglieder mal wirklich zu nutzen.
    Schon Tzun Tzu sagte: Es gibt eine Zeit des Verhandelns und eine des Handelns!, wann zur Hölle würde die Zeit des Handelns besser zu treffen wie derzeit. Noch nie in der geschichte wurden in einer sogenannten Demokratie soviele diktaturische Elemente eingesetzt um die Privilegien einiger weniger zu schützen auf Kosten der absoluten Masse!

  6. #36
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    AW: Dollar crash

    Zitat Zitat von Aaljager Beitrag anzeigen
    Naja ich sag es mal so die kommen damit vom Regen in die Traufe, denn der (T)Euro ist im Grunde auch nicht mehr das Papier wert auf dem Er gedruckt wurde. Und wenn TTIP aktiv wird geht hier ohnehin alles den Bach runter, die 1.ten Folgen sehen wir doch schon jetzt hier in DE massiv, dank Pragi und die Null-% der EZB sind die Spareinlagen der Bundesbürger schlagartig nix mehr Wert. Aber nicht nur die spareinlagen auch die Renten werden massiv betroffen sein, denn alle sogenannten Zusatzrenten basieren auf die Zinseinkünfte der einlagen bei NULL-% heist dies alle Einlagen bringen keinerlei Erträge und sind somit defacto Wertlos!!!
    Solangsam denke sogar ich (und ich bin extrem geduldig) wann Wachen die Bürger endlich auf und zeigen den Politkern endlich wer sie überhaupt in Amt und Würden gebracht hat aber dazu würden starke Gewerkschaften nötig. Leider sind diese Dank CIA hier nachdem 2.WK schon kastriert (entschuldigt Bitte diese drastische Schreibweise aber mir fällt derzeit keine andere Bezeichung mehr dazu ein!!!) worden und wie die letzten Jahre immer deutlicher zeigten zu reinen Verhandlungsgremien verkommen, statt die Macht welche durch durch die Massen Ihrer Mitglieder mal wirklich zu nutzen.
    Schon Tzun Tzu sagte: Es gibt eine Zeit des Verhandelns und eine des Handelns!, wann zur Hölle würde die Zeit des Handelns besser zu treffen wie derzeit. Noch nie in der geschichte wurden in einer sogenannten Demokratie soviele diktaturische Elemente eingesetzt um die Privilegien einiger weniger zu schützen auf Kosten der absoluten Masse!
    ...wertlos noch nicht ganz! Realistisch gesehen hat der Euro noch 35% von seinem Wert, der US$ dagegen nur noch knapp 10%!
    Wenn China weiter US-Anleihen abstoßen muss, die Ölblase Platzt, die KFZ-Kreditschulden, das Verschuldungsprinzip der US-Kreditkarten und die darauf folgenden Kreditausfälle beim US$! ... dann Gute Nacht! ...der Wert vom US$ liegt dann
    nur noch bei 3%! Da ist der Euro noch das kleinere Übel!

    LG

  7. #37
    Moderator Avatar von Aaljager
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    AW: Dollar crash

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    ...wertlos noch nicht ganz! Realistisch gesehen hat der Euro noch 35% von seinem Wert, der US$ dagegen nur noch knapp 10%!
    Wenn China weiter US-Anleihen abstoßen muss, die Ölblase Platzt, die KFZ-Kreditschulden, das Verschuldungsprinzip der US-Kreditkarten und die darauf folgenden Kreditausfälle beim US$! ... dann Gute Nacht! ...der Wert vom US$ liegt dann
    nur noch bei 3%! Da ist der Euro noch das kleinere Übel!

    LG
    So gesehen hast wohl Recht, leider würde wenn der dollar einbricht auch der Euro in dem Strudel reingezogen werden. Denn sind Wir doch ehrlich und bringen es auf den Punkt fast alle Staaten der EU sind mehr oder weniger stark verschuldet und somit bei einem Zusammenbruch des Dollars zu einem grossen Teil auf der Stelle Bankrott. Die zinsen sind ja schon bei Null d.h. die EZB hat keine weiteren Möglichkeiten mehr als die jetzigen Massnahmen auszuweiten und dies bedeutet noch mehr Geld zu drucken für das es absolut keine sicherung mehr gibt. Da stellt sich für mich nicht mal mehr die Frage wielange dieser Zustand noch gehen wird. Ich möchte nur an Lehmann erinnern und wie hart es die wirtschaft der EU-Staaten getroffen hat und dies war nur eine Bank!
    Wenn es in USA richtig kracht dann sind es viele Banken und dies würde fast Automatisch eine Kettenreaktion auslösen, nicht umsonst sind viele Wirtschaftexperten (die es noch wagen mal die Wahrheit zu sagen) der Ansicht die derzeitige Situation ist noch weit schlimmer als vor dem Crash 29 und der traf die Weltwirtschaft extrem!

  8. #38
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    AW: Dollar crash

    China bereitet Goldalternative zum Dollar-System vor

    F. William Engdahl von: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...E38B39ED76EDC2

    China hat als derzeitiger Vorsitzender der G20-Gruppe Nationen wie Frankreich aufgefordert, eine ganz besondere Konferenz in Paris zu organisieren. Die Tatsache, dass eine solche Konferenz gerade in einem OECD-Land stattfinden soll, ist ein Anzeichen dafür, wie schwach die Vormachtstellung des US-dominierten Dollar-Systems schon geworden ist.



    Am 31. März fand in Paris ein besonderes Treffen mit dem Namen »Nanjing II« statt. Anwesend war der Gouverneur der Notenbank von China, Zhou Xiaochuan. Er hielt einen ausführlichen Vortrag unter anderem über den breiteren Einsatz der Sonderziehungsrechte oder SDRs des Internationalen Währungsfonds (IWF), jenes besonderen Korbs der fünf großen Weltwährungen.

    Eingeladen waren nur ganz wenige Auserwählte. Dazu gehörten der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, der britische Schatzkanzler George Osborne und die IWF-Chefin Christine Lagarde. Sie erörterten zusammen mit China die Weltfinanzarchitektur. Anscheinend und bezeichnenderweise nahm daran kein hochrangiger US-Beamter teil.

    Über die Pariser Gespräche berichtete Bloomberg: »China strebt ein viel strikter verwaltetes System an, in dem privatwirtschaftliche Entscheidungen von Regierungen getroffen werden«, sagte Edwin Truman, ein ehemaliger Beamter der Federal Reserve und des US-Finanzministeriums. »Die Franzosen haben schon immer eine internationale Währungsreform befürwortet. Daher sind sie in dieser Frage die natürlichen Verbündeten der Chinesen.«

    Ein Journalist der Tageszeitung China Youth Daily (China-Jugend), der in Paris dabei war, stellte fest: »Zhou Xiaochuan wies darauf hin, dass das internationale Währungs- und Finanzsystem, das zurzeit einer Strukturanpassung unterzogen wird, die Weltwirtschaft vor zahlreiche Herausforderungen stellen wird ...« Laut diesem Journalisten erklärte Zhou des Weiteren, dass es Chinas Ziel als dem gegenwärtigen Vorsitzenden der G20-Gespräche sei, »die weiter gestreute Verwendung von SDR zu fördern«.

    Für die meisten von uns klingt das ungefähr so aufregend, wie wenn man in der Prärie dem Gras beim Wachsen zusieht. Doch steckt hinter diesem scheinbar unbedeutenden technischen Antrag, wie sich von Tag zu Tag immer deutlicher herausstellt, eine übergreifende chinesische Strategie, nämlich – mit oder ohne Erfolg ‒, den US-Dollar aus seiner vorherrschenden Rolle als Reservewährung der Weltzentralbanken zu verdrängen.

    China und andere wollen der Tyrannei des bankrotten Dollar-Systems ein Ende setzen. Dieses hat nämlich endlose Kriege mit dem von anderen Bevölkerungen geliehenen Geld finanziert, ohne dass dieses Geld jemals zurückgezahlt werden musste. Die Strategie läuft darauf hinaus, die Vorherrschaft des Dollar als die Währung für den größten Teil des Welthandels mit Waren und Dienstleistungen zu beenden. Das ist keine kleine Sache.

    Obwohl die US-Wirtschaft ein Wrack ist und trotz der astronomischen Staatsverschuldung Washingtons von 19 Billionen USD werden immer noch bis zu 64 Prozent aller Zentralbankreserven in Dollar gehalten. Der größte Inhaber von US-Verbindlichkeiten ist die Volksrepublik China, dicht gefolgt von Japan. Solange der Dollar die »Leitwährung« ist, kann Washington endlos Haushaltsdefizite anhäufen, wohlwissend, dass Länder wie China keine ernsthafte Alternative haben, ihre Gewinne aus dem Devisenhandel anders zu investieren als in Anleihen der US-Regierung oder in staatlich garantierte Kredite.

    Das bedeutet in der Tat, worauf ich öfters hingewiesen habe, dass China de facto die militärischen Maßnahmen Washingtons finanziert, die sich gegen die chinesischen oder russischen Staatsinteressen richten, ebenso die zahlreichen Farbenrevolutionen des US-Außenministeriums von Tibet bis Hongkong, von Libyen bis in die Ukraine, den IS im Nahen Osten und so weiter und so fort ...

    Eine Welt vieler Währungen

    Wenn wir uns alle Schritte der Regierung in Peking seit der globalen Finanzkrise von 2008 genauer ansehen – insbesondere die Gründung der Asiatischen Infrastructure Investment Bank und der New Development Bank (Neue Entwicklungsbank) der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) sowie das bilaterale Abkommen mit Russland über Energielieferungen gegen Landeswährung unter Umgehung des Dollar ‒, dann wird deutlich, dass Zhou und die Führung in Peking eine langfristige Strategie verfolgen.

    Worauf der britische Ökonom David Marsh mit Bezug auf die Bemerkungen Zhous auf dem jüngsten Nanjing-II-Treffen in Paris hingewiesen hat, »beginnt China pragmatisch, aber stetig damit, ein Reservesystem mit vielen Währungen im Herzen der Weltfinanzordnung zu verankern«.

    Seit Chinas Währung im vergangenen November in die ausgewählte Gruppe der SDR-Währungen aufgenommen worden ist, gibt es das System mehrerer Währungen, das China das »4+1-System« nennt. Es umfasst neben dem Dollar (die 1) den Euro, das Pfund Sterling, den Yen und Renminbi (die 4). Dies sind die fünf Bestandteile der SDR.

    Um die Anerkennung der SDR zu stärken, hat die Notenbank von China damit begonnen, ihre gesamten Währungsreserven – die weltweit größten – sowohl in SDR als auch in Dollar zu veröffentlichen.

    Eine goldene Zukunft

    Doch die chinesische Alternative zur Vorherrschaft des US-Dollar reicht viel weiter über die Propagierung der Papierwährungen im SDR-Korb hinaus. China zielt offensichtlich auf die Wiederherstellung eines internationalen Goldstandards. Das wird vermutlich nicht derjenige auf der Grundlage des bankrotten Dollar-Wechselsystems von Bretton Woods sein, den US-Präsident Richard Nixon im August 1971 einseitig beendet hat, als er der Welt mitteilte, sie müsste in Zukunft die Papier-Dollar schlucken und könnte sie nicht mehr gegen Gold einlösen. Zu diesem Zeitpunkt setzte – gemessen in Dollar – die globale Inflation ein, der künftige Wirtschaftshistoriker zweifellos den Namen »Die Größte Inflation« geben werden.

    Einer Schätzung zufolge stieg der weltweite Dollar-Umlauf zwischen 1970 und 2000 um gut 2500 Prozent. Seitdem hat ihn die weitere Zunahme weit über 3000 Prozent gebracht. Ohne eine gesetzliche Anforderung, die umlaufende Dollar-Menge durch ein vorher festgelegtes Verhältnis zu Gold abzusichern, waren alle Beschränkungen für eine weltweite Dollar-Inflation aufgehoben. Solange die Welt gezwungen wird, über den Dollar zu verfügen, um ihre Rechnungen für Öl, Getreide und andere Güter zu begleichen, kann Washington endlos Schecks mit der geringen Befürchtung ausstellen, dass sie mit dem Stempelaufdruck »unzureichend gedeckt« platzen werden.

    In Verbindung mit der Tatsache, dass in der gleichen Zeitspanne seit dem Jahr 1971 stillschweigend ein Staatsstreich der Wall-Street-Banken stattgefunden hat, die jede Andeutung von repräsentativer Demokratie und verfassungsgemäßer Regierung für sich beansprucht, haben wir die verrückte Geldmaschine, die der Geschichte in Goethes Gedicht Der Zauberlehrling aus dem 18. Jahrhundert sehr nahe kommt. Die Schöpfung von Dollar ist außer Kontrolle geraten.

    Seit dem Jahr 2015 bemüht sich China ganz offensichtlich, London, New York und die westlichen Börsen, die die Preise im Goldtermingeschäft festlegen, abzulösen. Wie ich bereits in einer längeren Analyse an dieser Stelle im August 2015 bemerkt habe, unternehmen China und Russland große Fortschritte, ihre Währungen mit Gold zu decken, um sie »so gut wie Gold« zu machen, während Währungen wie der von Schulden aufgeblähte Euro oder der mit Kredit überschwemmte, bankrotte Dollar zu kämpfen haben.

    Im Mai 2015 teilte China mit, es habe einen staatlichen Gold-Investmentfonds gegründet. Sein Ziel sei es, einen Pool von zunächst 16 Milliarden Dollar zu schaffen und ihn zum größten Fonds der Welt für physisches Gold auszubauen. Daraus will man Goldbergwerksprojekte entlang der neuen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinien, die Präsident Xi die »Neue Wirtschaftsseidenstraße« oder »Eine Straße, ein Gürtel« genannt hat, fördern.

    Laut China besteht das Ziel darin, es den eurasischen Ländern entlang der Seidenstraße zu ermöglichen, die Golddeckung ihrer Währungen anzuheben. Die Länder entlang der Seidenstraße und innerhalb der BRICS mit dem größten Teil der Weltbevölkerung sowie der natürlichen und menschlichen Ressourcen sind zugleich auch von allem völlig unabhängig, was der Westen zu bieten hat.

    Im Mai 2015 richtete Chinas Goldbörse in Schanghai formell den »Silk Road Gold Fund« (Seidenstraßen-Goldfonds) ein. Die beiden wichtigsten Investoren in dem neuen Fonds waren die beiden größten Goldminenunternehmen Chinas, die Shandong Gold Group mit 35 Prozent der Anteile und die Shaanxi Gold Group mit 25 Prozent. Der Fonds wird in Bergwerksprojekte entlang des Verlaufs der Eisenbahnen der eurasischen Seidenstraße und auch in den großen, noch nicht explorierten Gebieten der Russischen Föderation investieren.

    Es ist bisher wenig bekannt, dass Südafrika nicht mehr der Goldkönig der Welt ist. Es ist bei der jährlichen Goldproduktion nur noch die Nummer sieben. China ist die Nummer eins, Russland die Nummer zwei.

    Am 11. Mai, unmittelbar vor der Gründung des neuen chinesischen Goldfonds, unterzeichnete Chinas National Gold Group Corporation eine Vereinbarung mit der russischen Goldminengruppe Polyus Gold, der größten russischen Betreiberin von Goldbergwerken und einer der zehn größten der Welt. Die beiden Unternehmen werden zusammen die Goldvorkommen bei Natalka im äußersten Osten, im Bezirk Kolyma der Provinz Magadan, erschließen, die bis heute als die größten in Russland gelten.

    Vor Kurzem haben die chinesische Regierung und ihre staatlichen Unternehmen dazu noch ihre Strategie verlagert. Heute, mit dem offiziellen Datum März 2016, hält China über 3,2 Billionen Dollar an Devisen als Reserve bei seiner Notenbank. Von diesen – so glaubt man – sind etwa 60 Prozent oder fast zwei Billionen Dollar Vermögenswerte in Dollar wie US-Staatsanleihen oder Quasi-Staatsanleihen wie Pfandbriefe der Hypothekengesellschaften Fannie Mae oder Freddie Mac. Statt ihre gesamten Dollar-Einnahmen aus den Außenhandelsüberschüssen in zunehmend inflationierte und wertlose US-Staatsanleihen zu investieren, hat China eine Strategie in Gang gesetzt, um damit weltweit Vermögenswerte einzukaufen.

    Nun stehen an oberster Stelle auf der »Einkaufsliste« ausländischer Vermögenswerte Pekings Goldbergwerke überall auf der Welt. Obwohl der Goldpreis seit Januar leicht angezogen hat, bewegt er sich noch immer auf einem Fünfjahrestief, und viele Bergbauunternehmen von bewährter Qualität sind hungrig auf Liquidität und werden in Konkurs getrieben. Gold steht wirklich am Anfang einer Renaissance.

    Die Schönheit des Goldes ist nicht nur das, was unzählige Goldkäufer veranlasst, es als Absicherung gegen Inflation zu halten. Gold ist das schönste aller Edelmetalle.

    Der griechische Philosoph Platon identifiziert in seinem Werk Die Republik fünf Typen von Herrschaftsformen – Adelsherrschaft, Geldherrschaft, Oligarchie, Demokratie und Tyrannei, wobei Tyrannei die niedrigste, niederträchtigste ist.

    Er führt dann die Aristokratie oder die Herrschaft der Weisen (Philosophenkönige) mit den »goldenen Seelen« als die höchste Form der Herrschaft auf; diese sei gütig und von höchster Integrität. Gold hatte während der gesamten Menschheitsgeschichte seinen Wert aus sich selbst heraus. China, Russland und andere Nationen Eurasiens heben heute Gold wieder auf seinen ihm gebührenden Platz. Das ist sehr toll.
    ...viele Fragen, keine konkreten Antworten!

    LG

  9. #39
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    Is This The End Of The U.S Dollar?

    In this video Luke Rudkowski reports on the breaking news of both China and Saudi Arabia making geopolitical moves that could cause a U.S economic collapse and obliteration of the U.S hegemony petrodollar. We go over China’s new gold backed yuan that cannot be traded in U.S dollars and rising tension with Saudi Arabia threatening economic blackmail if their role in 911 is exposed.



    Quelle: http://www.activistpost.com/2016/04/...-s-dollar.html
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    Gegen den Petro-Dollar: Russland baut eigene Öl-Marke auf

    Russland arbeitet daran, seine Ölverkäufe weltweit künftig unter der eigenen Marke Urals abzuwickeln. Die Regierung könnte dadurch Einfluss auf die Preisgestaltung geltend machen und das Öl direkt in Rubel verkaufen. So soll die Abhängigkeit des Landes vom Dollar im Rohstoffsektor beendet werden.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...oel-marke-auf/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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