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Thema: Katastrophenforschung

  1. #91
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Katastrophenforschung

    Europas Supervulkan ist aktiver als gedacht

    Die Phlegräischen Felder gehören zu Europas tektonisch gefährlichsten Regionen. Und sie brechen wohl in kürzeren Abständen aus, als man bislang annahm.

    Neapel sitzt auf einem Pulverfass zwischen dem Vulkan Vesuv und dem Supervulkan der Phlegräischen Felder, und niemand weiß, wann einer von beiden explodieren könnte. Doch während beim Vesuv zwischen größeren Eruptionen nur wenige Jahrzehnte bis Jahrhunderte liegen können, dauert es bei den Phlegräischen Feldern Jahrtausende, bis ein erneuter Ausbruch ansteht. Nach neuen Erkenntnissen von Paul Albert von der University of Oxford und seinen Kollegen könnte der Supervulkan allerdings häufiger in die Luft fliegen als bislang gedacht.

    Bislang war man davon ausgegangen, dass es vor 40 000 Jahren zu einer gewaltigen Eruption gekommen ist, die ganz Europa mit Asche bedeckt hat. Eine zweite, etwas kleinere folgte vor 15 000 Jahren. Albert und Co legen allerdings Belege vor, dass es auch dazwischen ordentlich gekracht haben könnte: Vor 29 000 Jahren kam es demnach ebenfalls zu einem Ausbruch, dessen Ablagerungen insgesamt ein Gebiet von 150 000 Quadratkilometern betroffen haben. Die entsprechenden Aschen- und Tuffablagerungen lassen sich in See- und Meeressedimenten des Mittelmeerraums nachweisen: Sie waren schon bekannt, konnten aber lange keinem Vulkan definitiv zugewiesen werden – auch wenn darin eingeschlossene vulkanische Glase denen von erwiesenen Ausbrüchen der Phlegräischen Felder glichen. In ihrem Umfeld fehlten jedoch Spuren der fraglichen Explosion.
    Die Geowissenschaftler scheinen diese Hinweise nun jedoch gefunden zu haben: Bei Bohrungen in Neapel und nordöstlich der Caldera des Supervulkans stießen sie auf vulkanische Glase, die vom Alter und der chemischen Zusammensetzung zu der fraglichen Eruption vor 29 000 Jahren passen würden. Die untersuchten Ablagerungen des als Masseria-del-Monte-Tuff bezeichneten Materials entsprechen bezüglich ihrer Menge und Verteilung einem Vulkanausbruch der Stärke 6 bis 7, also etwa dem des Tambora 1815: Die Eruption des indonesischen Vulkans kostete damals mehreren zehntausend Menschen das Leben; die Folgen für das Klima waren jahrelang zu spüren und bescherten unter anderem Europa 1816 das »Jahr ohne Sommer«. Im Fall der Phlegräischen Felder war die Eruption ungefähr so stark wie die jüngste vor rund 15 000 Jahren.

    Damit verkürzen sich die Intervalle, in denen der Supervulkan aktiv wird – in einer Region, die zu den am dichtesten besiedelten Europas gehört. Momentan scheint er sich auch wieder verstärkt zu regen, wie verschiedene Daten andeuten. Zum einen strömt in den letzten Jahren vermehrt Gas aus den Phlegräischen Feldern, zum anderen scheint sich verstärkt Magma im Untergrund anzusammeln. Wie verheerend ein Ausbruch ausfallen könnte, ist allerdings umstritten, insbesondere wie stark Europa als Ganzes betroffen sein würde. Im unmittelbaren Umfeld dürfte es jedoch ziemlich ungemütlich werden
    https://www.spektrum.de/news/europas...WzN947CFj_MiSo
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #92
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Katastrophenforschung

    Ein Hinweis auf die expandierende Erde?

    Zitat: "Dieses tektonische Phänomen könnte eine der frühesten Phasen der „Verkleinerung“
    des Atlantiks darstellen, die zu einer Verlagerung Europas in Richtung Kanada führen könne."

    In welchem Kontext wird hier die Verkleinerung erwähnt? Durch einen kleineren Erdball oder im
    Zusammenhang des Kontinenten-Driftings (Halbwahrheit?).

    Was mir in dem Bericht fehlt (Halbwahrheit) ist, die steigernde Anzahl der Erdbeben (+ 500%) und
    ich bin überzeugt, diese Untersuchungen nehmen Beziehung auf die momentane geologische
    Lage, da die ganzen Platten, rund um den Erdball, in Bewegung sind. Was also wissen sie, was sie
    uns verschweigen? 🤔


    Wissenschaftler warnen vor drohendem Bruch der Erdkruste

    Geologen aus der Universität Lissabon haben eine Erklärung für die seltsamen Phänomene vor der Küste Portugals gefunden – sie warnen vor der Gefahr eines Bruchs der Erdkruste. Darüber schreibt das US-Fachmagazin „National Geographic“.

    Die Studie basiere auf einer Datenstudie zum starken Erdbeben von 1969 in Portugal und dem darauf folgenden Tsunami. Die Wissenschaftler stellten fest, dass genau an der gleichen Stelle zwei Jahrhunderte zuvor (1755) noch stärkere Erschütterungen auftraten, die als das große Erdbeben von Lissabon in die Geschichte eingingen. Es zerstörte die Stadt Lissabon fast vollständig und forderte etwa 100.000 Todesopfer.

    Geologen sollen diese beiden Ereignisse verknüpft haben und zum Schluss gekommen sein, dass sich der untere Teil der lithosphärischen Platte in der Nähe der Küste Portugals vom oberen Teil löst und sich in Schichten aufspalten könne. Nach Ansicht von Experten wurde dieses natürliche Phänomen vom Menschen nie aufgezeichnet und gelte daher als hypothetisch. Um ihre Hypothese zu überprüfen, beschlossen die Wissenschaftler, auf Computermodellierung zurückzugreifen und einen Plattenfehler auf der Grundlage der seismologischen Daten von 1969 zu simulieren.

    Die Modelle sollen gezeigt haben, dass anomale Verschiebungen an der Grenze der Kontinental- und Ozeanplatten mit hoher Geschwindigkeit auftreten und sich bis in eine Tiefe von 250 km erstrecken. Sollten die Ergebnisse der Wissenschaftler bestätigt werden, würde die Arbeit der portugiesischen Experten der erste Beweis dafür sein, dass die ozeanische Platte sich in einem Bruchprozess befinde.
    Dieses tektonische Phänomen könnte eine der frühesten Phasen der „Verkleinerung“ des Atlantiks darstellen, die zu einer Verlagerung Europas in Richtung Kanada führen könne.
    https://de.sputniknews.com/panorama/...uch-erdkruste/
    Geändert von Angeni (10.05.2019 um 08:22 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    - Angeni

  3. #93
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    AW: Katastrophenforschung

    Vor Komoren-Insel MayotteUnterwasser-Vulkan entstand nur innerhalb eines halben Jahres
    Ein Unterwasser-Vulkan, der zwischen Madagaskar und Mosambik innerhalb weniger Monate
    angewachsen ist, lässt die Bevölkerung auf der Insel Mayotte Schlimmes befürchten.
    Monatelang gab es auf der französischen Komoren-Insel Mayotte immer wieder zahlreiche
    kleine Erdbeben. Niemand wusste genau warum. Daraufhin wurde im Februar des Jahres ein
    Expeditionsteam ausgesandt. Die Entdeckung, die das Team machte, ließ auch die Profis staunen.
    Innerhalb von nur sechs Monaten hatte sich zwischen Madagaskar und Mosambik mitten im Indischen
    Ozean ein rund 800 Meter hoher Unterwasser-Vulkan gebildet. Der Vulkan hat einen Durchmesser
    mehr als vier Kilometern
    und liegt rund 50 Kilometer östlich von der Insel Mayonette entfernt in
    einer Tiefe von 3.500 Kilometern.

    (Letzte Regung von Mayotte etwa 2500 vor Christus)

    https://www.kleinezeitung.at/interna...-nur-innerhalb
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #94
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    Earth Catastrophe Cycle

    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  5. #95
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    AW: Katastrophenforschung

    Crater Lake mit seismischen Schwarm



    Wie das USGS meldete, ereignete sich letzte Woche unter dem Crater Lake ein schwaches Erdbeben der Magnitude 1,3 Das Hypozentrum lag in nur 2 km Tiefe. Anschließend wurde ein Schwarm sehr schwacher Erdstöße registriert. Es wird von gut 2 Dutzend Beben berichtet, die sich innerhalb von 12 Stunden manifestierten. In den letzten Tagen wurden 50 weitere Erschütterungen aufgezeichnet.
    Crater Lake ist eine große wassergefüllte Caldera im Norden Kaliforniens. Die Caldera ist der Rest des Vulkans Mount Mazama, der sich vor gut 7700 Jahren sprengte. In der Caldera bildete sich ein neuer Schlackenkegel. Der Vulkan ist potenziell aktiv. Das Schwarmbeben könnte auf die Bewegung magmatischer Fluide im Untergrund hindeuten.
    Steamboat Geyser verkürzt Sprung-Intervall

    Im Yellowstone Nationalpark sorgt der weltgrößte Geysir Steamboat weiterhin für Schlagzeilen. Gestern sprang er erneut und das zum 5. Mal in diesem Monat. Er verkürzte sein Sprungintervall auf 3 Tage und 9 Stunden. So lohnt es sich für Vulkanspotter mittlerweile fast, extra für die Beobachtung des Geysirs in Die USA zu reisen. Bis jetzt heißt es von Seiten der Vulkanologen immer, dass die Eruptionen des Geysirs nur lokale Änderungen im Hydrothermalsystem der Caldera widerspiegeln und nicht im Zusammenhang mit Magmenaufstieg unter dem Vulkan steht.
    Raikoke: Vulkanausbruch auf den Kurilen

    Update 22.06.2019: Es wurden weitere Aschewolken vom Raikoke gemeldet und man kann davon ausgehen, dass tatsächlich dieser Vulkan für die Eruptionen verantwortlich ist. Die Vulkanasche steigt bis auf einer Höhe von 13.000 Metern auf. Da der Vulkan selbst nur 552 m hoch ist, spiegelt die Höhe der Eruptionswolke über dem Meeresspiegel fast die Höhe über dem Krater wieder. Es ist eine der stärksten explosiven Eruptionen der letzten Monate im Gange. Seit gestern Abend brachte das VAAC Tokio 7 Meldungen heraus.

    Originalmeldung 21.06.2019: Auf den Kurilen ist der Inselvulkan Raikoke ausgebrochen. Das VAAC Tokio meldet Vulkanasche in einer Höhe von 10400 m über dem Meeresspiegel. Eine Vorwarnung zur Eruption gab es nicht. Ich vermute, dass der Vulkan nicht systematisch überwacht wird. Eine Wärmeanomalie wird nicht angezeigt.


    Raikoke ist ein 552 m hoher Stratovulkan, der eine Insel mit einem Durchmesser von 2,5 km bildet. Die Insel ist unbewohnt und liegt in der Mitte des Inselbogens. Der letzte Ausbruch war 1924 und hatte einen VEI 4. Von gleicher Stärke war der Ausbruch von 1778. Dabei verlor der Vulkan gut 1/3 seiner Höhe. Raikoke liegt nicht weit entfernt von der bekannteren Vulkaninsel Sarychev-Peak, der im letzten Jahr eruptierte. Vom Sarychev Peak stammt auch das bekannte Bild aus dem Jahr 2009. Es wurde von der ISS aus aufgenommen. Ich halte es auch für möglich, dass dieser Vulkan die gemeldete Aschewolke erzeugte.
    http://www.vulkane.net/blogmobil/cat...kanausbrueche/
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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