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Thema: Katastrophenforschung

  1. #11
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Nächstes großes Beben wird in China stattfinden – Erdbeben Rückblick und Ausblick



    Region in der Provinz Sichuan war bereits Ort des verheerenden Bebens von 2008 – Übersicht der letzten Beben weltweit – eine Voraussage
    für Anfang Januar. Forscher haben in China eine Region identifiziert, in der eines der nächsten großen Erdbeben stattfinden dürfte. In einer
    jetzt im Fachmagazin “Seismological Research Letters” veröffentlichten Studie heißt es, bei der Hochrisikozone handle es sich um einen 60 Kilometer
    langen Abschnitt der Longmenshan-Verwerfung. Diese verläuft entlang des gleichnamigen Gebirgszugs in der Provinz Sichuan, am östlichen Rand
    des Tibetischen Hochlands.


    Schon 2008 (Epizentrum in der oberen Darstellung) und 2013 hatte es in der Region Erdbeben der Stärke 7,8 beziehungsweise 6,6 gegeben.
    2013 kamen in der Provinz Sichuan mehr als 200 Menschen ums Leben, 2008 starben dort mehr als 80.000 Menschen. Die nächste Erderschütterung
    könnte angesichts des Drucks, der sich entlang der Bruch-linie angestaut habe, eine Stärke von 7,0 haben, heißt es in der von Mian Liu von der
    Universität Missouri geleiteten Studie. Die Studie wurde im Fachmagazin “Seismological Research Letters” veröffentlicht.
    Alle signifikanten Beben laut der europäischen Erdbebenwarte EMSC ab 5+ seit Jahresbeginn:



    Zunächst kam es im Südpazifik zu einem 6.6 auf Vanuatu. Da die Region kaum bewohnt ist und das Epizentrum bei 200 Kilometern lag, wurde
    kein Tsunami ausgelöst und es gibt keine Schäden und Verletzte.


    M 6.6 EARTHQUAKE - VANUATU January 1, 2014



    Ein schweres Erdbeben hat einen Tag später den Süden Irans erschüttert. Mindestens ein Mensch sei getötet worden, bislang seien 30 Verletzte registriert,
    berichtete das staat-liche iranische Fernsehen. Das Beben hatte demnach eine Stärke von 5,5 auf der Richter-skala und traf am frühen Morgen die Stadt
    Bastak 1200 Kilometer südlich von Teheran. Viele Gebäude in der Provinz Hormosgan seien beschädigt und Stromleitungen unter-brochen, berichtete das
    Fernsehen. Menschen seien in Panik auf die Straßen gerannt. In Bastak suchten Rettungskräfte nach Angaben lokaler Behörden nach Verschütteten.


    Magnitude 5.4 Quake, SOUTHERN IRAN



    Bei den Erdstößen in Chile und Japan am heutigen Samstag, gibt es ausser Schrecksekunden und wackelnde Möbel keine weiteren Meldungen.
    Voraussage für den Zeitraum 06. bis 10. Januar 2014. Drei starke planetare Konstella-tionen bilden sich in den kommenden Tagen;
    Sonne-Erde-Jupiter am 05. Januar, Sonne-Venus-Jupiter am 07. Januar, Erde-Venus-Sonne am 11. Januar, Erde im Perihel am 04. Januar,
    sodass Erdbeben der Stärke 7 bis 8 in Alaska, auf den Kurilen und in Japan auftreten können.


    Planetary Alignment/Earthquake Watch January 6-10, 2014

    Quelle

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    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  2. #12
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    Pulverfass Vesuv


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  3. #13
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    Vulkane: Die zehn Zeitbomben unserer Erde



    Vulkane sind die Ventile für die gewaltigsten Kräfte unseres Planeten. Doch nicht Lava ist ihre gefährlichste Waffe: Fallende Aschemassen, Ströme aus Schlamm und Stürme aus Felsbrocken und Gas vernichten innerhalb von Minuten ganze Landstriche. Manche Vulkane bedrohen sogar die Zukunft der Erde.
    Vulkane bergen zahllose Gefahren – für ihre unmittelbare Umgebung, teilweise aber auch für den ganzen Planeten. Rund 1.500 Feuerberge sind heute aktiv, 50 von ihnen brechen jedes Jahr aus. Gefahr durch Asche, pyroklastische Ströme, Magma-Kammern, Erd-rutsche oder so genannte Lahare: Können Partikel die Welt anhalten? Haben Vulkane Überschall-Waffen? Gibt es Schläfer unter den Vulkanen? Wie lösen Vulkane einen Mega-Tsunami aus? Und warum ist Eis auf Vulkanen so gefährlich? Wir erklären die Bedrohungen, die die brodelnden Berge in sich tragen – und zeigen die gefährlichsten Zeitbomben, die rund um den Globus unter der Erdkruste schlummern.

    Puyehue (Chile): Die Weltreise einer Aschewolke
    Blitze zucken im Juni 2011 in der kilometerhohen Eruptionswolke des Puyehue (Titel-bild), elektrisch geladene Aschepartikel schießen mit 600 Metern pro Sekunde aus dem Vulkanschlot des chilenischen Feuerberges. Vulkanasche erdrückt, erstickt, tötet. Schon ein Zentimeter Asche auf Nutzpflanzen zerstört die komplette Ernte – nach dem Ausbruch des Puyehue lag ein halber Meter auf den Feldern, Hunderttausende Schafe verendeten. In Seen und Flüssen starben die Fische.
    Aschewolken treten in der Regel aus Schichtvulkanen aus. Deren hoher Gasanteil sorgt für einen explosionsartigen Ausbruch. Wenn dann nur wenige Feststoffe im Vulkan stecken, entlassen sie besonders viele von den schwarzen Partikeln. Die bedecken nicht nur den Boden: Die Eruptionssäule eines Vulkans saugt große Mengen kalter Um-gebungsluft an. Diese wird durch die bis zu 600 Grad heißen Aschepartikel und Gasmoleküle erhitzt und sorgt für einen bis zu vierzig Kilometer hohen Auftrieb in die Stratosphäre. Dort kann sich die Aschewolke in wenigen Stunden bis zu 6.000 Kilometer weit ausbreiten.



    Fuji (Japan): Bedrohung für 35 Millionen Menschen
    Tokio und Yokohama bilden zusammen die größte Metropolregion der Welt: 35 Millionen Menschen leben hier im Schatten des Fuji. Bei der letzten Eruption 1707 spie er genug Asche, um 500 Fußballstadien zu füllen. Das moderne Tokio gut 300 Jahre später stünde still: Eine 15 Zentimeter dicke Ascheschicht, wie sie für den nächsten Ausbruch prognostiziert wird, würde das gesamte öffentliche Verkehrsnetz lahmlegen.
    Flughäfen, Autobahnen müssten geschlossen werden. Auf mindestens 17 Milliarden Euro schätzt die japanische Regierung den wirtschaftlichen Schaden des Ascheregens – das ist vergleichbar mit den unmittelbaren Folgekosten des Tsunami im März 2011. Nun ver-dichten sich die Hinweise auf einen neuen Ausbruch: Bis zu dreißig kleinere Erdbeben pro Monat sprechen für Magma-Bewegungen in etwa 15 Kilometern Tiefe.



    Mount St. Helens (USA): Ein Berg sprengt sich selbst in die Luft
    Am 18. Mai 1980 um 8.32 Uhr messen die Geologen am Mount St. Helens einen Erdstoß der Stärke 5,1. Die gesamte Nordseite des Berges bricht ab. Als noch verheerender er-weist sich der pyroklastische Strom, der zeitweise mit Überschallgeschwindigkeit Richtung Tal rollt. Zum Vergleich: Ein Hurrikan erreicht 300 Stundenkilometer. Jeder Mensch, der sich im Einflussgebiet von pyroklastischen Strömen befindet – bis zu 60 Kilometer um den Vulkan -, ist praktisch verloren. Ein einziger Atemzug verbrennt die Lunge. 800 Grad Celsius, die im Inneren einer solchen Lawine herrschen, lassen alles Wasser im Körper verdampfen.
    Die Ströme entstehen oft in Vulkanen, deren Magma und Asche einen besonders hohen Gasanteil haben. Zudem brechen vor einem pyroklastischen Strom häufig Teile des Lavadoms, jener Kuppe, die sich über der Lava im Schlot bildet, weg. Dabei wird heißes Gas freigesetzt, das mit Lavabrocken und Asche hangabwärts rast. Aufhalten lässt sich diese gigantische Walze durch rein gar nichts: Wie ein Luftkissenboot schnellt der Strom über Hindernisse, lässt Häuser implodieren.

    Pinatubo (Philippinen): Der gewaltigste Ausbruch des 20. Jahrhunderts
    Der Pinatubo war 611 Jahre lang ruhig. Am 15. Juni 1991 um genau 13.42 Uhr meldet sich der Berg mit der größten Explosion des 20. Jahrhunderts zurück. Drei Stunden dauert die Hauptphase, in der eine Aschewolke 35 Kilometer emporsteigt, ein Taifun lässt sie in weitem Umkreis abregnen. Der schwere, graue Matsch bringt Dächer zum Einsturz, 875 Menschen sterben. Direkt am Vulkan ist das Ausmaß der Katastrophe am nächsten Tag zu sehen: Pyroklastische Ströme haben das Volk der Aeta heimatlos gemacht. Dörfer sind völlig zerstört, 40.000 Menschen müssen umgesiedelt werden. Die Todeswalze hat auch einen globalen Effekt: 17 Millionen Tonnen Schwefeldioxid gelangen in die Stratosphäre, das Sonnenlicht verdunkelt um fünf Prozent, die weltweite Temperatur sinkt um 0,4 Grad Celsius.

    Yellowstone (USA): Die gefährlichste Wiese der Welt
    Weltweit sind etwa zwei Dutzend Supervulkane bekannt, darunter der Yellowstone im gleichnamigen US-Nationalpark. Teilweise nur wenige Meter unter grasenden Bisons schlummert hier eine Magma-Kammer, die sich auf 2500 Quadratkilometern erstreckt. Bricht der Yellowstone aus, explodiert buchstäblich der Boden und entlässt dabei mindestens tausendmal mehr feurige Masse als ein Bergvulkan. Übrig bleibt ein Krater von der Fläche einer Großstadt – und ein Planet, auf dem nichts mehr so ist wie vorher.
    Mindestens 1.000 Kubikkilometer Lava und Asche werden beim Ausbruch mit einer Sprengkraft von mehreren Tausend Atombomben in die Stratosphäre geschossen. Experten rechnen damit, dass sich der Himmel für mehrere Monate, wenn nicht sogar Jahre, verdunkelt und die Durchschnittstemperatur der Erde um mehrere Grad sinkt. Vor gut 640.000 Jahren ist der Yellowstone zum letzten Mal ausgebrochen. Der nächste Ausbruch ist nach geologischer Zeitrechnung seit circa 20.000 Jahren überfällig.



    Uturuncu (Bolivien): Der wachsende Todesberg
    Jeder Experte hielt ihn für erloschen, schließlich liegt seine letzte Eruption bereits 300.000 Jahre zurück. Doch Forscher entdeckten jetzt, dass die elektrische Leitfähigkeit unter dem Andenberg stetig ansteigt – Zeichen für die Anwesenheit flüssiger Magma, die sehr viel leitfähiger ist als Gestein. Etwa zwanzig Kilometer unter dem Uturuncu bläht sich eine gigantische Magma-Kammer auf und wächst mit erschreckender Geschwindig-keit: Jede Sekunde um einen Kubikmeter, also um 1.000 Liter.
    Vulkanologen sind sich sicher, dass dieses Anschwellen seit zwanzig Jahren stattfindet. Das ergäbe rund 600 Millionen Kubikmeter Magma, die bislang aus den Tiefen des Erdmantels emporgeschossen sind. Geologe Shanaka de Silva untersucht den Uturuncu schon seit Jahren und sagt: „Wir könnten Zeugen der Geburt eines neuen Supervulkans sein.’

    Kilauea (Hawaii): Wie ein Regenschauer auf Hawaii Kalifornien überschwemmt
    Hawaiianer nennen ihn das „Haus des immerwährenden Feuers’. Tatsächlich hat der Kilauea auf Hawaii seit Jahrhunderten fast ununterbrochen Lava gefördert. Doch die Lava ist nicht die eigentliche Bedrohung, die vom Kilauea ausgeht, sondern die akute Tsunami-Gefahr. Und die muss noch nicht einmal seismischen Ursprungs sein. Im November 2000 hat sich an der Südseite des Berges eine 200 Quadratkilometer große Gesteinsfläche um 18 Zentimeter verschoben – ausgelöst vermutlich von Regenfällen. Sollten die regelmäßigen Eruptionen stärker werden und dann auch noch heftige Regen-fälle auftreten, droht eine Fläche von vierzig mal zwanzig Kilometern ins Meer zu stürzen.
    Dabei würde laut Berechnungen ein Tsunami entstehen, der mit einer Breite von 750 Kilometern und einer Höhe von dreißig Metern auf die Küsten der USA und Japans zu rast. Und die Gefahrenzeichen für einen Mega-Ausbruch des Kilauea häufen sich. Vor vier Jahren begann der Vulkan, mit heftigen Explosionen auszubrechen – das hatte er seit mehr als achtzig Jahren nicht mehr getan.



    Cumbre Vieja (Kanarische Inseln): Warum ein Felsriss in Spanien New York bedroht
    Die Cumbre Vieja an der Südspitze der Kanareninsel La Palma ist eine Kette aus 120 Kratern, die sich zu einer globalen Bedrohung entwickelt haben. Die Gefahr der Cumbre Vieja liegt in ihrer Instabilität. Vor 500 000 Jahren brach ein großes Stück des Nordteils von La Palma ins Meer. 1949 entstand nach einer vulkanischen Kettenreaktion ein drei Kilometer langes Netz aus Spalten, das die Cumbre Vieja in ein wackeliges Kartenhaus verwandelte.
    Jetzt befürchten Geologen, dass beim nächsten starken Ausbruch bis zu 500 Milliarden Tonnen Gestein in den Atlantik stürzen könnten. Die folgende Flutwelle würde sich bis zu 900 Meter hoch auftürmen. Nach acht Stunden wäre Amerika erreicht, wo die immer noch bis zu 25 Meter hohe Welle die Ostküste der USA überfluten würde – schlimmsten-falls bis zwanzig Kilometer ins Landesinnere hinein.

    Nevado del Ruiz (Kolumbien): Pompeji 2.0 in Südamerika
    Es ist ein tödlicher Cocktail: heißes Vulkangestein und Eis. Wenn die feuerspeienden Berge in die Höhe wachsen, ihre Spitzen vergletschern, wird ein Ausbruch zur Katastrophe. Auf dem 5.389 Meter hohen Nevado del Ruiz in den kolumbianischen Anden lag eine 25 Quadratkilometer große Eisschicht, die den Vulkan in ein Ungetüm ver-wandelte. Denn eigentlich war die Eruption am 13. November 1985 nicht sehr stark.
    Augenzeugen berichteten von einem Feuerball in der Nacht. Zwei Stunden später war die fünfzig Kilometer entfernte Stadt Armero ausgelöscht. Niemand hätte damit gerechnet, dass der Vulkanausbruch eine solche Kettenreaktion auslösen würde. Die Lava hatte Eis und Schnee zum Schmelzen gebracht. Dadurch entstand eine Lawine aus Schlamm und Schutt, ein sogenannter Lahar. Im Gegensatz zum Lavastrom, der nur etwa 25 Stunden-kilometer schnell wird, erreichen Lahars die vierfache Geschwindigkeit und entwickeln eine Wucht, die Bäume, Gesteinsbrocken und Häuser mit sich reißt. In Armero starben 25.000 Menschen, es war einer der tödlichsten Vulkanausbrüche der Menschheits-geschichte. Wie schon die antike Stadt Pompeji, die durch den Vesuv zerstört wurde, ist auch Armero von der Landkarte verschwunden.

    Mount Rainier (USA): Die größte Schlammflut der Erde
    Mehr als 120 Kilometer weit zieht sich die Spur des größten Lahars der Erdgeschichte. Das reißende Gemisch aus Schlamm und Schutt verwüstet ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet, verfüllt Täler mit einer 200 Meter hohen Schicht. Die Katastrophe ereignete sich vor 5.800 Jahren im heutigen US-Bundesstaat Washington – und zeigt, wozu der Mount Rainier fähig ist. Seitdem gilt der Vulkan als schlafender Riese und als Bedrohung für mehr als eine Million Menschen in den benachbarten Städten Seattle und Tacoma. Was den Berg so gefährlich macht, ist die Tatsache, dass er der größte Gletscher der USA außerhalb Alaskas ist, mit einer 90 Quadratkilometer großen Fläche aus Schnee und Eis. Geologen sprechen deshalb davon, dass weltweit kaum eine größere Todesgefahr für so viele Menschen von einem einzigen Vulkan ausgeht.
    Quelle

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    Einschlagskrater vor der Küste Kanadas entdeckt




    Vor der Küste Kanadas haben Geoforscher einen bisher unbekannten Meteoritenkrater entdeckt. Der rund vier Kilometer große und knapp 200 Meter tiefe Krater entstand wahrscheinlich bei einem Einschlag vor mehreren Millionen Jahren – das genaue Alter ist noch unklar. Der Fund von Einschlagskratern im Meer ist bisher eine Seltenheit, die meisten bekannten Krater liegen an Land.
    (Bild: Bathymetrische Karte der Corossol-Struktur – deutlich sind Kraterring und Zentralberg zu erkennen)
    Dass die Erde immer wieder von Asteroiden und sogar Kometen getroffen wird, ist nichts Neues. Vor allem in der Frühzeit des Sonnensystems gingen unzählige bei der Planeten-bildung übrig gebliebene Brocken auf unseren Planeten nieder. Die meisten Krater solcher Einschläge sind aber heute längst durch Erosion zerstört und eingeebnet. Während an Land dennoch einige Krater erhalten blieben oder zumindest anhand von Landschaftsformen und geologischen Merkmalen erkennbar sind, hat man am Grund der Ozeane bisher kaum Spuren alter Einschläge gefunden. Auch, weil der Meeresgrund erst in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten genauer mit den Mitteln der modernen Technik kartiert und untersucht wird.
    Eine solche Kartierung hat auch am Grund des kanadischen Sankt-Lorenz-Golfs eine zuvor unbekannte Struktur zutage gefördert. Geologen entdeckten dort rund zwei Kilometer südlich der Corossol-Insel bereits im Jahr 2001 eine ringförmige Erhebung von rund vier Kilometern Durchmesser. Lange blieb aber unklar, worum es sich bei dem unter mehr als 40 Metern Wasser liegenden Gebilde genau handelte. Kanadische Forscher haben nun weitere seismische und bathymetrische Daten ausgewertet und zusätzlich Gesteinsproben untersucht, die im Bereich dieser Struktur entnommen wurden.

    Typischer Kraterring mit Zentralberg
    Die neuen Untersuchungen bestätigen, dass es sich bei dieser Struktur höchstwahr-scheinlich um einen Meteoritenkrater handelt. Typisch dafür ist der hoch aufragende Kraterring, in dessen Mitte sich ein Zentralberg aufwölbt. Eine solche komplexe Kraterform entsteht, wenn bei einem größeren Einschlag der Untergrund zurückfedert. “Der Übergang zu solchen komplexen Kratern erfolgt auf der Erde bei rund vier Kilo-metern Durchmesser”, erklären Patrick Lajeunesse von der Université Laval und seine Kollegen. Damit passe der Corossol-Krater genau ins Schema.

    (Lage des Corossol-Kraters im Sankt-Lorenz-Golf vor der Küste von Quebec)
    Indizien für einen Hochgeschwindigkeits-Einschlag sind nach Ansicht der Forscher auch die vielen Risse und Verwerfungen im Untergrund des Kraters. Die Zusammensetzung der Gesteinsproben spricht ebenfalls dafür. So fanden sich darin winzige Kügelchen und Tröpfchen aus erstarrtem Gesteinsglas – ein Zeichen dafür, dass dieses Gestein bis auf mindestens 1.620 Grad Celsius erhitzt worden sein muss, wie die Wissenschaftler er-klären. Die äußere Form der Glastropfen und die Verteilung des ebenfalls im Gestein gefundenen Pyrits deuten zudem darauf hin, dass die Tropfen erstarrten, während sie durch die Luft geschleudert wurden.

    Zu alt für den umstrittenen Dryas-Einschlag
    Die spannende Frage, wann sich der Einschlag ereignete, der diesen Krater schuf, können die Forscher allerdings bisher nur ungenügend beantworten. “Der einzige Weg, das absolute Alter der Corossol Struktur zu bestimmen, besteht darin, die Mineralien in den beim Einschlag transformierten Gesteinen zu datieren”, erklären sie. Doch die bisher gewonnene winzige Gesteinsprobe reicht nicht aus, um diese Tests durchzuführen. Immerhin gelang es ihnen aber, anhand der geologischen Merkmale den Einschlags-zeitpunkt grob einzugrenzen.
    Demnach muss der Impakt irgendwann in der Zeit von 470 bis 2,6 Millionen Jahren geschehen sein. Das ist noch nicht sonderlich genau, reicht aber aus, um eine Behauptung zu entkräften, die erst vor wenigen Monaten aufgestellt wurde. Mukul Sharma vom Dartmouth College in Hanover und seine Kollegen hatten im September 2013 die Corossol-Struktur als Beleg dafür herangezogen, dass vor rund 12.900 Jahren ein Meteoriteneinschlag den Kälteeinbruch der sogenannten Jüngeren Dryas-Periode einleitete. Ob es einen solchen Impakt damals tatsächlich gab, ist bis heute stark umstritten, die Beweise dafür sind eher dünn bis nicht existent.
    “Ihre Interpretation basiert auf einer falschen Lesart unserer vorläufigen Ergebnisse, die wir 2011 auf einer Konferenz vorgestellt haben”, so Lajeunesse und seine Kollegen. Denn damals habe man noch nicht alle geologischen Merkmale mit in Betracht gezogen und daher sei auch ein Alter jünger als 2,9 Millionen Jahre noch als möglich erschienen. Das aber sei nun endgültig widerlegt, betonen die Forscher.
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    Vulkane: Voranzeiger für Eruptionsstärke entdeckt
    Bodenbewegungen erlauben Rückschluss auf Größe der kommenden Aschenwolke
    Vulkanausbrüche können den gesamten Flugverkehr einer Region lahm legen, wie Europa im April 2010 erleben musste. Jetzt haben Forscher eine Möglichkeit entdeckt, vorherzusagen, wie intensiv eine Eruption sein wird und wie groß die damit verbundene Wolke: Die Bodenbewegungen rund um den Feuerberg vor und während eines Ausbruchs verraten es, wie sie am isländische Vulkan Grimsvötn feststellten.
    Eruptionswolke des Grimsvötn im Mai 2011
    © Björn Oddss
    Islands Feuerberge hielten Fluglinien und Passagiere in den vergangenen Jahren ordentlich in Atem. 2010 brach der Eyjafjallajökull aus und legte den Flugverkehr über Europa für sechs lange Tage lahm. Mehr als 95.000 Flüge wurden gecancelt. Informationen zu Höhe, Zusammensetzung und Gefährlichkeit der Aschewolke füllten Tag für Tag die Nachrichten. Die feine Vulkanasche wird den Maschinen gefährlich, weil sie die Triebwerke verstopfen kann.

    Spurensuche am Gletschervulkan
    Nur ein Jahr später erwachte der Grímsvötn. Als er im Mai 2011 Lava und Asche spuckte, mussten in Nordeuropa immerhin 900 Flüge gestrichen werden. Für die Passagiere war das eine Geduldsprobe, für die Airlines ein finanzieller Verlust. Informationen über die Intensität und den Verlauf eines Vulkanausbruchs und die Ausprägung seiner Eruptionswolke sind auch deshalb heiß begehrt. Ein Team von isländischen und US-amerikanischen Forschern hat daher am Vulkan Grímsvötn nach möglichen Vorzeichen gesucht.

    Für ihre Studie analysierten die Forscher Daten, die GPS-Stationen und Neigungswinkelmesser rund um den Grímsvötn vor und während der Eruption 2011 festgehalten hatten. Außerdem berechneten sie anhand von Bildern und Radarmessungen die Höhe der Aschewolke, die der Vulkan ausstieß. Beide Werte hängen letztlich von Größe, Lage, Form und Zustand der Magmakammer unter dem Vulkan ab ¬– und korrelieren erstaunlich gut, wie Sigrún Hreinsdóttir vom Nordic Volcanological Center der Universität Island in Reykjavik und ihre Kollegen berichten.

    Aschenwolken wie diese können den Flugverkehr empfindlich stören.
    © Bergrún Arna Óladóttir
    Bodenbewegungen verraten spätere Ausbruchsintensität
    Vor einem Vulkanausbruch sammelt sich Magma in einer Kammer unter der Erdoberfläche. Wird der Druck zu groß, bahnt sich das flüssige Gestein seinen Weg nach oben. Mit Beginn der Eruption lässt der Druck wieder nach, und der Boden über der Kammer, der sich über die Jahre ganz langsam angehoben hat, senkt sich wieder – im Falle des Grímsvötn um insgesamt 50 Zentimeter.

    Wie die Forscher feststellten, ist die Eruptionswolke später umso höher und größer, je schneller und heftiger dieses Absinken unmittelbar vor dem Ausbruch stattfindet. Ließen sich diese Bodendaten nahezu in Echtzeit analysieren, könnten sie Vorhersagen zum Beginn und zur Entwicklung explosiver Eruptionen und zur Höhe der Aschewolke stark verbessern, wie Hreinsdóttir und ihre Kollegen erklären.

    Ein unkomplizierter Ausbruch
    Dass die Bewegungen des Bodens, die Eruptionsintensität und die Ausdehnung der Aschewolke so gut zusammenpassen, sagt auch etwas über die Vorgänge im Inneren des Grímsvötn aus. Erstens: Das Magma bahnte sich keine neuen Wege mehr, nachdem der Ausbruch begonnen hatte. Zweitens: Die Menge der Gasblasen im Magma veränderte sich nicht nennenswert. Drittens: Es floss kaum Magma aus dem Erdinneren nach, während sich die Kammer leerte.

    "Hätte einer dieser Prozesse stattgefunden, würde das Vorhersagen erschweren", schreiben Paul Segall von der Stanford University und Kyle Anderson vom USGS Hawaiian Vulcano Observatory in einem Kommentar zur Studie. „Daher ist das relativ simple Verhalten des Grímsvötn im Jahr 2011 ermutigend.“ Vielleicht verlaufen auch andere Eruptionen weniger kompliziert als gedacht.
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    Nur wenige Aufnahmen, wie hier am Tagish Lake in Alaska, belegen die Existenz der mysteriösen Lichter.(Foto: Jim Conacher)

    Mysteriöse Warnleuchten aus der TiefeGeologen lösen Rätsel der Erdbebenlichter

    Lichtkugeln, die aus dem Nichts erscheinen und vor einem Erdbeben warnen. Was unglaublich klingt, ist ein belegtes physikalisches Phänomen. Lange Zeit warfen die sogenannten Erdbebenlichter der Wissenschaft Fragen auf - jetzt liefern Forscher erste Antworten.
    Erdbeben können mit speziellen Lichtphänomenen einhergehen - und sich dadurch manchmal sogar ankündigen. Diese Erdbebenlichter (Earthquake Lights - EQL) können mitunter Wochen vor den Erdstößen und Hunderte Kilometer vom Epizentrum eines Bebens entfernt auftreten, wie nordamerikanische Geowissenschaftler in der Zeitschrift "Seismological Research Letters" berichten. Darin versuchen sie, das unter Forschern lange Zeit umstrittene Phänomen physikalisch zu erklären.
    Die Wissenschaftler um Robert Thériault vom Ministerium für natürliche Ressourcen der kanadischen Provinz Québec werteten 65 Fälle von Erdbebenlichtern seit dem Jahr 1600 aus, die besonders gut belegt sind. Dazu zählen auch vier Ereignisse in Deutschland: Drei davon stammen aus dem mittleren 18. Jahrhundert in Karlsruhe, Aachen und Düren, der vierte Fall ereignete sich am späten Abend des 16. November 1911 bei Ebingen auf der Schwäbischen Alb. Dort gab es insgesamt 110 Berichte, teilweise sogar noch mehr als 100 Kilometer von Epizentrum des Bebens der Stärke 5,8 entfernt. Zwei Augenzeugen sahen unmittelbar vor dem Beben einen Blitz aus dem Boden steigen, der in der Luft zu einer Lichtkugel wurde und nach wenigen Sekunden Richtung Ebingen verschwand.

    Videomaterial aus Peru
    Filmaufnahmen aus Peru bestätigten das rätselhafte Phänomen: Bei einem Erdbeben der Stärke 8,0 in Pisco nahm eine Überwachungskamera mehrere Lichtblitze auf. Analysen zeigten den Forschern zufolge später, dass sie mit den seismischen Erschütterungen zusammenfielen. Die 65 ausgewerteten Erdbeben erreichten eine Stärke von 3,6 bis 9,2. Die Lichter tauchten fast immer vor oder während der Erdstöße auf, nur sehr selten danach.
    Fast alle entfielen nicht auf die Ränder, sondern auf die Innenzonen von Kontinentalplatten, obwohl dort nur fünf Prozent aller Erdbeben auftreten, wie die Forscher betonen. Bei 97 Prozent der ausgewerteten Fälle gebe es tiefe, steilstehende Verwerfungen (subvertical faults), die die Forscher für eine wichtige Voraussetzung des Phänomens halten. Sie vermuten, dass sich unter großer mechanischer Spannung elektrische Ladung aufbaut und entlang dieser steilen Brüche an die Oberfläche steigt, wo sie Luftmoleküle auflädt. An Subduktionszonen, wo Kontinentalplatten untereinander abtauchen, passiere dies dagegen nicht, offenbar weil die Verwerfungen nicht steil genug seien.

    Familie gerettet
    Bei dem verheerenden Erdbeben 2009 in L’Aquila gaben die Lichter einem Bewohner offenbar sogar die Möglichkeit, seine Familie zu retten. Der Mann brachte den Forschern zufolge vor dem Hauptbeben seine Familie aus dem Haus ins Freie. "Das ist einer der seltenen belegten Berichte, dass Erdbebenlichter jemanden zum Handeln bewegten", sagt Thériault. "Zusammen mit anderen Hinweisen, die sich vor seismischen Aktivitäten ändern, könnten Erdbebenlichter eines Tages helfen, größere Beben vorherzusagen."
    Torsten Dahm vom Deutschen Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) spricht von einem interessanten Modell für das Phänomen. Allerdings beruhe die vorgestellte Erklärung nur auf einem geringen Datensatz von 65 Beben, von denen ein Großteil aus der Zeit vor 1900 stamme und entsprechend schlecht dokumentiert sei. "Andernfalls wäre die Datenbasis noch kleiner", betont Dahm. Zudem könne die Studie nicht erklären, warum Lichter bei den meisten Erdbeben ausblieben. So auch bei zwei späteren Beben in der Schwäbischen Alb: Demnach erschütterten 1943 und 1978 weitere Erdstöße die Region, die ähnlich stark waren wie das Ebinger Beben von 1911. Lichter wurden dabei offenbar nicht dokumentiert.
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    Das Ohr in der Tiefsee: Sonden erforschen Erdbeben am Meeresgrund
    In Géoazur, in Südfrankreich, versuchen Wissenschaftler die Geräusche einzufangen, die Erdbeben am Meeresboden verursachen. Sie nutzen dafür natürlich keine Fischernetze. Der Ingenieur Yann Hello erklärt: “Wir nutzen ein Hydrophone, damit können wir Erdbeben hören. Das Gerät kann auch viele andere Meeresgeräusche hörbar machen: den Wind, der Wellen erzeugt; Meeressäugetiere und berstende Eisberge. Uns aber interessiert der Lärm, den Erdbeben verursachen.”
    Die Sonden treiben mit den tiefen Strömungen davon, sobald sie im Wasser sind. Der Informatiker Romain Verfaillie: “Das Gerät erhält von uns per Funk verschiedene Daten. Wir können das Gerät mit Hilfe einer eingebauten Uhr und eines Druckwandlers auf eine bestimmte Tiefe hinablassen, die Dauer der Mission festlegen, es lässt sich auch fest-stellen, wie lange wir noch Daten aufzeichnen können.”
    Das Hydrophone taucht jedes Mal aus den Tiefen des Meeres auf, wenn es ein Erdbeben aufzeichnet, das für die Wissenschaftler bedeutsam ist, und sendet die Daten an einen Satelliten. Die Sonden werden nach ihrer Mission eingesammelt und für einen neuen Einsatz programmiert. Die Geräte sind vollgestopft mit der neuesten Technik. Die größte Herausforderung bestand darin, die Erdbebengeräusche aus den vielen Unterwasser-geräuschen herauszufiltern.
    Der Seismologe Guust Nolet erklärt: “Es herrscht ein enormer Lärm unter Wasser. Es gibt Schiffe; Ölfirmen, die den Boden erkunden; Wale, die singen und auch die Stürme machen ziemlichen Krach. Es gibt also jede Menge Lärmquellen da unten. Wir suchen in dem ganzen Krach nach den Erdbeben. Unsere Arbeit bestand also vor allem darin, diese künstliche Intelligenz zu entwickeln. Durch sie können die Computer feststellen: Das ist ein Erdbeben und das ist der Ruf eines Wales.”
    Die Computer sind vielseitig einsetzbar. Sie können auch genutzt werden, um Meeres-säuger zu erforschen oder um eine Black-Box nach einem Flugzeugunfall ausfindig zu machen. Aber bevor diese Ideen umgesetzt werden, wollen die Wissenschaftler erst einmal ihr Erdbebenprojekt vorantreiben.
    Dazu der Ingenieur Yann Hello: “600 Geräte verteilt auf alle Ozeane der Welt, im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit, das würde uns ein Bild vom Erdinneren geben, das genauer wäre, als alles, was wir momentan haben. Das bezieht sich besonders auf die südliche Erdhalbkugel, wo es mehr Ozeane gibt, wir bislang aber weniger Daten haben.

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    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    Evidences of Space Weather Induced Natural Disasters



    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  9. #19
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Alle warten auf den kolossalen Knall

    In vielen Regionen der Welt steht die Erdkruste unter gewaltiger Spannung: Ein großes Beben scheint nur
    noch eine Frage der Zeit. Forscher setzen auf Überwachungsstationen, um früher warnen zu können.




    Ein Bison hinter dem anderen trabt den Highway entlang. Eine lange Bison-Schnur stürmt dem Auto entgegen. Die Kamera wackelt, Rinder schütteln sich, blähen die Nüstern. "Die Tiere scheinen etwas Gewaltiges und Tödliches zu spüren", unkte YouTube-Blogger Tom Lupshu vergangene Woche. Tiere hätten viel feinere Sinne als der Mensch.
    In den sozialen Netzen wurde Lupshus Video ein Hit – zusammen mit der Theorie, dass die Bisons den Ausbruch des Supervulkans erahnten. Schließlich stammt das Video aus dem Yellowstone-Nationalpark. Und unter diesem liegt eine riesige Magmakammer.

    Würde sie durch ein Erdbeben zum Ausbruch gebracht, wären die Folgen verheerend – für den ganzen Globus. Und schließlich hatte erst vor wenigen Tagen in Chile die Erde stark gewankt. Ist die Tektonik aus dem Gleichgewicht geraten? Droht das ganz große Beben?

    Geologen des Yellowstone-Parks beschwichtigen. Seismologische Messungen zeigten keine Auffälligkeiten. Ihre Erklärung des Bison-Rennens: "Es war ein frühlingshafter Tag", so eine Sprecherin des Nationalparks. "Deshalb waren die Tiere übermütig." Ein tierischer Frühlingsausflug. Nichts Bedrohliches.
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    LG Angeni
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    Angeni



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  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von michaelbeeck
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    Vulkane und Erdbeben

    Den Bericht finde ich sehr gut!

    Du weißt, dass ich im Augenblick zwei Vulkane, den Vesuv der gestern während ich auf meiner Homepage unterwegs war erst das leichte Zittern und plötzlich begann ein langsam beim zusehen stärker werdenen Ausschlag. Der Seiesmograf hatte eine Aufzeichnung von 2,0 - 3,9 gemacht.

    Was mir ein wenig Sorgen für Bevölkerung macht.

    Der andere ist die Caldera Yellowstone. Der Supervulkan.
    Eine Caldera entsteht wenn die Magmakammer leer geblasen wird und der Kegel der Vulkane zusammen fällt.

    Nun das muss nicht immer so sein, denn beim Vesuv ist zwar auch der Kegel zusammen gebrochen, aber nicht der ganze Berg.

    Gruß

    Michael

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