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Thema: Katastrophenforschung

  1. #81
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Katastrophenforschung

    „Hyperaktivität“ der Kontinentalplatten: Tsunami-Warnung nach schwerem 7,1 Beben im Pazifik – Erdstoß im Großraum Los Angeles



    Die Erdbebenserie am Pazifischen Feuerring geht weiter: Seit dem 7,1 Erdbeben zwischen Peru und Brasilien vor fünf Tagen ereignete sich fast jeden Tag ein starkes 6+ Erdstoß.

    Im Südpazifik hat es in der Nacht ein schweres Erdbeben gegeben. Küstenbewohner mehrerer Anrainerstaaten müssen sich auf Tsunamiwellen von bis zu einem Meter Höhe einstellen.

    Ein schweres Erdbeben vor der Küste von Neukaledonien im Südpazifik hat am Mittwoch eine Tsunamiwarnung ausgelöst. Das Tsunamiwarnzentrum für den Pazifik warnte vor Tsunamiwellen von bis zu einem Meter Höhe, die das französische Überseegebiet sowie die beiden Inselstaaten Fidschi und Vanuatu treffen könnten. Das Beben der Stärke 7,1 hatte sich vor der Ostküste von Neukaledonien ereignet.
    Die Bewohner von Küstengebieten sollten aufmerksam sein und Anweisungen der örtlichen Behörden befolgen, erklärte das Tsunamiwarnzentrum. Mit kleineren Tsunamiwellen ist demnach auch in Pazifikstaaten wie den Marshallinseln und Samoa zu rechnen. In Neuseeland bestehe keine Gefahr, erklärte der dortige Katastrophenschutz.

    Beben ereignete sich in 27 Kilometer Tiefe
    Das Beben ereignete sich nach Angaben der europäischen Erdbebenwarte EMSC in einer Tiefe von 20 Kilometern und 231 Kilometer vor der Stadt Tadine, die auf den dünn besiedelten neukaledonischen Loyalitätsinseln liegt.
    Nach Angaben des Instituts Geoscience Australia waren die Erschütterungen vermutlich in ganz Neukaledonien zu spüren. Mit Schäden ist demnach aber nicht zu rechnen, weil das Zentrum des Bebens so weit vor der Küste lag (Starkes 7,1 Erdbeben erschüttert Peru und Brasilien (Videos))

    Erdbeben erschüttert Südkalifornien
    Um 19.33 Uhr am Dienstag hat sich etwa 40 Kilometer östlich von Downtown Los Angeles ein Erdbeben der Stärke 4,4 ereignet. US-Medien zufolge waren die Erschütterungen im gesamten Los Angeles County sowie in Orange County zu spüren. Augenzeugen berichtete, die Gebäude hätten sekundenlang gewackelt.
    Dem U.S. Geological Survey zufolge lag das Zentrum des Bebens etwa 4,8 Kilometer nördlich des Ortes La Verne im San Gabriel Valley. Ein Nachbeben der Stärke 3,4 sei registriert worden, weitere schwächere folgten. Bisher gibt es keine Meldungen über mögliche Opfer oder Schäden.

    Fünfzig Prozent mehr Erdbeben als normal
    Es stellt sich heraus, dass die Anzahl der Erdbeben, die wir in den letzten 30 Tagen erlebt haben, mehr als 50 Prozent über dem Normalwert liegt. Natürlich wird die Erde ständig von Erdbeben erschüttert, aber das ist eine große Abweichung von der Norm (Die Erde “bricht auf”: Über 20 starke Beben innerhalb von 48 Stunden – HAARP Plasma-Bomben?)
    Man kann die globalen Erdbeben unter anderem bei „Earthquake Track“ nachvollziehen und verfolgen. Alleine in den letzten 365 Tagen gab es rund um den Erdball insgesamt 82.912 (227 pro Tag) solcher Erschütterungen mit einer Magnitude von 1,5 oder mehr, in den letzten dreißig Tagen ganze 10.099 Stück (337 pro Tag).
    Das ist jene Schwelle, welche für uns Menschen spürbar ist (Erdbebenserie: Schwerer 6,9 Erdstoß in Indonesien – 8,2 Beben bei Fidschi (Videos)).

    Diese „Hyperaktivität“ der Kontinentalplatten deutet darauf hin, dass derzeit viel in Bewegung ist und sich so entweder derzeit viele Spannungen abbauen – oder aber noch viel mehr kommt.
    Immerhin haben Wissenschaftler bereits im letzten Jahr darauf hingewiesen (Naturkatastrophen wie Erdbeben nehmen 2018 zu, weil der Äquator geschrumpft ist), dass das Jahr 2018 ein starkes Erdbeben-Jahr wird, was mit Veränderungen der Rotationsgeschwindigkeit der Erde zu tun habe („Keiner auf der Welt ist sicher“, warnt Professor – 2018 sind große Erdbeben sehr wahrscheinlich).
    Übersicht aller 6+ Beben laut EMSC in den letzten Tagen. Mit 20 Erdstößen in 14 Tagen scheint irgendetwas geologisches tief im Inneren Erde vor sich zu gehen.



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    Angeni



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  2. #82
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    AW: Katastrophenforschung

    Phlegräische Felder: Europas Supervulkan erwacht

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    Angeni



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  3. #83
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    Das Rätsel um den tödlichen Supervulkan

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    Angeni



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  4. #84
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    AW: Katastrophenforschung

    Yellowstone: Neue geothermische Erscheinungen
    – Long-Valley-Vulkan: Bricht Magmabiest aus, droht uns “vulkanischer Winter

    In den USA regt sich nicht nur der Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark, sondern auch dessen “Bruder” im nordkalifornischen Long Valley. Dessen letzter Ausbruch fand vor 760.000 Jahren statt. In einer neuen Studie berichten die Forscher jetzt, was wirklich unter der Erde vorgeht.

    Vor 760.000 Jahren, als es auf der Erde noch keine Menschen gab, erschütterte eine titanische Eruption ein Gebiet, das heute den Norden Kaliforniens bildet. Ein Supervulkan war ausgebrochen und schleuderte Aschewolken bis in die untere Stratosphäre. Riesige Lavaströme ergossen sich über das Land und entflammten auf tausenden von Quadratkilometern Waldbrände.

    Supervulkan zeigte Anzeichen für allmähliches ErwachenSchließlich bedeckte die Asche die Region bis ins östliche Nebraska. Zugleich sprengte der Ausbruch die Gesteinsdecke weg, die die in 1200 Meter Tiefe gelegene Magmakammer überdeckte. Dabei entstand eine 32 mal 17 Kilometer lange und 300 bis 1000 Meter tiefe Caldera, die als Long Valley Caldera bekannt ist.
    Als der Ascheregen nach sechs Tagen endete, hatte der Long Valley Supervulkan 1400mal mehr Lava, Asche und Gas ausgespien als der im US-Staat Washington gelegene Vulkan Mount St. Helens bei seiner Supereruption von 1980. In der Folge war er weiter aktiv, so dass sich in der Caldera ein typischer Lavadom bildete. Die Ausbrüche endeten dann vor rund 50.000 Jahren.

    Im Jahr 1978 zeigte der schlummernde Supervulkan jedoch Anzeichen für ein allmähliches Erwachen. Der Boden der Caldera begann sich nach oben zu wölben. Im Mai 1980 erschütterten vier Erdbeben der Stärke 6 die Gegend um die Caldera. Beides gilt als Vorläufer einer neuerlichen Eruption.
    Deshalb wollten Geologen herausfinden, was sich unter der Caldera abspielt – in den „Eingeweiden des Biests“, wie das Internetportal „Live Science“ schrieb. Das Ergebnis veröffentlichten die Forscher jetzt im Fachjournal „Geology“ (Die gefährlichsten Vulkane Deutschlands).

    Erstmals erhalten die Forscher eine sehr detaillierte Darstellung
    Im Untergrund ist, wie sich zeigte, eine riesige Menge Magma verborgen, die in Tiefen zwischen fünf und über 20 Kilometern liegt. „Es sind rund 1000 Kubikkilometer – das ist genug für eine weitere Supereruption wie die vor 760.000 Jahren“, sagt Studienhauptautor Ashton Flinders vom US Geological Survey (USGS) im kalifornischen Menlo Park.
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    Allerdings könnte das glutflüssige Gestein in kleinere Portionen unterteilt sein, die sich zwischen unterschiedlichen Gesteinsschichten erstrecken – wie der Sirup in einem riesigen Stapel Pfannkuchen.

    Bislang konnten die Geologen die Strukturen des Long Valley Supervulkans auf zwei Arten untersuchen: Entweder erzeugten sie hoch aufgelöste Abbildungen, die viele Details zeigen, aber nur wenige Kilometer tief reichten, oder grob aufgelöste Bilder aus größeren Tiefen.
    „Dies hinterließ eine Schattenzone in der mittleren Erdkruste: Die flachen Untersuchungen reichten nicht bis dorthin, die tieferen dagegen lieferten nur verschwommene Aufnahmen“, erklärt Flinders. „Was wir jetzt sehen, ist zwar nicht neu, doch erstmals erhielten wir aus dem verborgenen Bereich eine sehr detailreiche Darstellung.“
    Wie in der Geologie üblich, erzeugten die Studienautoren ihre Bilder anhand von seismischen Wellen, die das Erdinnere gleichsam durchleuchten. „Zusätzlich nutzten wir auf der Geophysik beruhende Computersimulationen, um zu berechnen, wie sich die Wellen unter der Caldera durch den Vulkan bewegen“, so Flinders. Das resultierende 3D-Bild zeigt einen großen Block von teilweise geschmolzenem Magma.

    Eine erneute Supereruption hätte katastrophale, weltweite Auswirkungen
    Die Studie erklärt jedoch nicht, wieso sich der Boden der Caldera hebt. Wäre einströmendes Magma die Ursache, was die naheliegendste Vermutung ist, könnte eine neuerliche Supereruption bevorstehen, mit weltweiten Auswirkungen.
    Denn die ausgeschleuderten Aschewolken würden nicht nur große Teile der USA bedecken, sondern auch über Jahre hinweg das einfallende Sonnenlicht abschwächen. Als Folge sinken die globalen Temperaturen, und die Ernteerträge nehmen ab. Eine solche Abkühlung der Erdoberfläche durch einen Vulkanausbruch wird auch als “vulkanischer Winter” bezeichnet.
    Dieses Phänomen zeigte sich deutlich, als 1981 der Vulkan Pinatubo auf den Philippinen ausbrach. Seine Aerosolwolke reduzierte die Sonnenstrahlung um 2,5 Prozent, wodurch sich die Erde um rund 0,5 Grad Celsius abkühlte.


    Ausbruch zu unseren Lebzeiten ist sehr unwahrscheinlich

    Wann mit einer solchen Katastrophe zu rechnen wäre, ist aber unklar. „Es ist unmöglich, eine Eruption vorherzusagen“, bekräftigt Flinders. „Wir können aber sagen, dass ein Ausbruch des Long Valley Supervulkans zu unseren Lebzeiten extrem unwahrscheinlich ist.“
    Vielleicht sind die Magmamassen aber überhaupt nicht mehr gefährlich. Denn der Calderaboden könnte sich auch aufwölben, weil das flüssige Gestein in der Tiefe kristallisiert. Dann würde das in der Schmelze enthaltene Wasser herausgedrückt und höbe das darüber liegende Gestein.
    Ein Ausbruch könnte dann nicht mehr erfolgen. Sicherheitshalber überwacht der USGS den schlummernden Supervulkan sowie die benachbarte Kette der Mono-Inyo-Krater. Bei drohender Gefahr ließe sich die Bevölkerung dann rechtzeitig warnen.

    Yellowstone: Neue geothermische Erscheinungen
    Der Yellowstone Nationalpark ist bekannt für seine zahlreichen geothermalen Erscheinungen wie Geysire, heiße Quellen und Schlammsprudel. Nun bildeten sich neue hydrothermale Manifestationen im Upper Geyser Basin, in dem auch der bekannte Geysir Old Faithful liegt.
    An dessen Travertin-Hügel manifestierten sich auch die ausgeprägtesten Erscheinungen. Mitten unter einem Steg nahe des Geysirs entstanden neue Springquellen, welche heißes Wasser aufsteigen ließen. Zudem bildeten sich mehrere Risse im Boden.

    Am Samstag sprang auch die Ear Spring, was ein seltenes Ereignis ist. Die Vulkanologen sehen zwar eine lokale Änderung im hydrothermalen System des Upper Geyser Basins, allerdings dementieren sie, dass es ein Anzeichen steigender magmatischer Aktivität im Untergrund geben würde (Neuer Riss unweit von Yellowstone-Supervulkan (Videos))
    Allerdings sind das nicht die einzigen Nachrichten über ungewöhnliche hydrothermale Aktivitäten im Yellowstone Vulkan: Dieses Jahr sprang der weltgrößte Geysir Steamboat bereits 17 Mal.
    Normalerweise liegen mehrere Monate bis Jahre zwischen den einzelnen Sprüngen des Geysirs. Steamboat Geyser liegt im Norris Geyser Basin, einer anderen Region des großen Calderavulkans.
    Sicherlich ändern sich hydrothermale Systeme häufig und eine Änderung hier muss nicht gleich auf einen möglichen Vulkanausbruch hindeuten. Dennoch ist es sehr interessant, dass sich die hydrothermale Aktivität an verschiedenen Orten der Caldera ändert und das auch noch zeitnahe. Dies könnte schon auf einen höheren Wärmefluss aus dem Erdinneren hindeuten.
    Quelle


    Hier erinnere ich an den Supervulkan in Italien, der bereits hanbdfeste Anzeichen liefert
    für erhöhten Druck:
    Erdbeben: Italiens Supervulkan vor dem Ausbruch?


    War aber zu erwarten, bei der Erdbebensteigerung ab 2000 und das herumschieben von ganzen Kontinenten.

    LG Angeni
    Geändert von Angeni (27.09.2018 um 11:37 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  5. #85
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    AW: Katastrophenforschung

    Querverweis
    Die Erde wurde in der letzten Woche von 144 schweren Erdbeben getroffen
    - Und niemand spricht darüber


    Und weiter geht es mit den seismischen Unruhen und es sind weitere Erdbeben zu erwarten!
    Up Date: In Indonesien und PNG sind 10 weiter Vulkane am brodeln....


    Und was für eine Gewalt ein Tsunami haben kann, wenn auch es "nur" ein kleiner war,
    ist auf diesem Bild zu sehen.



    Geändert von Angeni (06.10.2018 um 14:51 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  6. #86
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    AW: Katastrophenforschung


    Zu perfekt um natürlich zu sein?!
    Erdbebenwellen um den ganzen Globus


    Die Welt wurde von abnormalen Wellen heimgesucht und keiner hat eine Erklärung dafür.

    Wissenschaftliche Instrumente zeigten seismische Wellen in mehr als 10.000 Meilen Entfernung auf, aber seltsamerweise konnte niemand sie tatsächlich spüren.

    Am 11. November, gegen 9.30 Uhr UTC, gab es ein sehr seltsames Ereignis. Ein unerklärliches Rumpeln rollte über den ganzen Planeten. Diese seismischen Wellen begannen etwa 15 Meilen vor den Ufern von Mayotte, einer französischen Insel, die sich zwischen Afrika und der Nordspitze Madagaskars befindet. Die seismischen Wellen zogen sich dann durch Afrika und alarmierten viele Sensoren auf dem Weg nach Sambia, Kenia und Äthiopien. Von dort aus überquerten sie die Ozeane – bis nach Chile, Neuseeland und Kanada – fast 11.000 Meilen vom Ausgangspunkt entfernt.
    Das Seltsamste daran ist, dass die seismischen Wellen nicht nur vorbei zogen, sondern fast 20 Minuten lang eine Störung verursachten. Trotzdem spürte kein Mensch seine Wirkung. Eine Person bemerkte das seltsame Phänomen. Ein Erdbeben-Experte mit dem Namen “Matarikipax” sah die Zickzacks von den Echtzeit-Displays des U.S. Geological Survey. Er veröffentlichte die Bilder auf Twitter. Darauf hin begangenen auf der ganzen Welt die Experten Recherchen in die Wege zu leiten.

    Göran Ekström, ein Seismologe an der Columbia University meinte:
    “So etwas habe ich noch nie erlebt.”
    Viele Merkmale dieser seismischen Wellen sind einfach extrem seltsam. Die Tatsache, dass sie einen monotonen, niederfrequenten “Ring” hatten und die Tatsache, dass sie die ganze Welt umspannten. Die Forscher versuchen immer noch herauszufinden, was passiert ist. Helen Robinson, eine Doktorandin in angewandter Vulkanologie an der University of Glasgow, scherzte: “Sie sind zu schön und zu perfekt, um Natürlich zu sein.”



    Was macht niederfrequente Wellen so seltsam?

    Bei einem normalen Erdbeben lösen sich die aufgebauten Spannungen in der Erdkruste mit einem Ruck in wenigen Sekunden. Dies sendet eine Reihe von Wellen aus, die als “Wellenzug” bezeichnet werden und vom Punkt des Bruchs ausgehen. Die schnellste Art von Signalen sind Primärwellen. Dies sind Kompressionswellen, die sich in Gruppen bewegen. Danach kommen die Sekundärwellen, diese haben eine seitliche Bewegung. Beide Wellentypen haben eine hohe Frequenz. Nach diesen beiden folgt die langsamste der drei, langperiodischen Oberflächenwellen. Diese sind ähnlich wie die seltsamen Wellen, die aus Mayotte kamen.
    Diese werden in der Regel bei starken Erdbeben registriert. Es gab jedoch keine großen Erdbeben, um diese langsamen Wellen zu erzeugen. Um die Dinge noch seltsamer zu machen, sind die Wellen das, was Wissenschaftler als monochromatisch bezeichnen. Die meisten Erdbeben senden Wellen mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Frequenzen aus. Das Mayotte-Signal war aber ein sauberer Zickzack.
    Wir müssen tiefer graben

    Bisher ist es den Wissenschaftlern gelungen, eine mögliche Ursache für diese Wellen zu finden. Sie scheinen mit seismischen Schwärmen zu tun zu haben, die Mayotte im vergangenen Mai erreicht hatten. Hunderte von Beben haben die kleine Nation seither erschüttert – die meisten von ihnen kamen rund 31 Meilen vor der Küste. Die meisten davon waren nur ein leichtes Zittern, aber das größte wurde am 15. Mai mit einer Stärke von 5,8 registriert, was das größte in der Geschichte der Insel ist. Die Häufigkeit ist jedoch in den letzten Monaten zurückgegangen, und es gab keine traditionellen Beben mehr bis die mysteriösen Wellen die am 11. November auftraten. Nach Angaben des französischen Geologischen Dienstes (BRGM) könnte sich vor der Küste ein neues Zentrum der vulkanischen Aktivität entwickeln.

    Derzeit mangelt es an Daten, so dass es schwierig ist, mehr über diese seltsame Aktivität herauszufinden. BRGM plant, Meeresbodenuntersuchungen durchzuführen, um zu versuchen, detailliertere Informationen über die Region und deren Ursache zu erhalten. In der Zwischenzeit werden die Wissenschaftler die verfügbaren Daten weiter studieren. Bald werden wir wissen, ob die Ursache gewöhnlich oder außergewöhnlich ist.
    Quelle


    Strange seismic waves were picked up circling the globe on
    November 11. Now seismologists are trying to figure out why




    Weiteres zum Thema (englisch):
    Strange waves rippled around the world, and nobody knows why


    Geändert von Angeni (01.12.2018 um 22:18 Uhr)
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    Nach 13'000 Jahre Schlaf steigernde Aktivität am Eifel-Vulkan,
    Erdbeben durch Fracking ausgelöst.

    Hier klicken und zum Video gelanden
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    Angeni



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