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Thema: Artensterben

  1. #1
    Gast

    Artensterben

    Artensterben

    Nach Schätzungen des berühmten Biodiversitätsexperten E.O. Wilson ( Wikipedia )von der Harvard-Universität sterben jede Stunde bis zu drei Arten aus. Seine Meinung gilt unter den Fachkollegen noch als konservativ. Im Allgemeinen geht man von einer Sterberate aus, die 1.000- bis 10.000-mal schneller abläuft, als durch den natürlichen Prozess der Evolution.

    In den letzten 40.000 Jahren sind 85 Gattungen großer Säugetiere ausgestorben, darunter so eindrucksvolle Geschöpfe wie das Wollmammut, verschiedene Nashornarten, Riesengürteltiere, Riesenfaultiere und Säbelzahntieger. Zwischen dem Verschwinden dieser Tiere und der Besiedlung ihrer Lebensräume durch Menschen besteht ein enger Zusammenhang.

    Dass Arten entstehen und wieder untergehen, gehört zum natürlichen Kreislauf des Lebens. Praktisch alle Arten, die es einmal gab, sind ausgestorben (Nach Berechnungen der Fossilienfachleute etwa 99%). Etwa 250.000 solche Ereignisse sind gut durch Fossilien belegt. Interessanterweise gibt es einen Zyklus des Massensterbens, der 26 Millionen Jahre dauert. Belegt sind Ereignisse des Massensterbens im Ordovizium, Devon und Trias vor 440, 365 und 210 Millionen Jahren. Was den 26-Millionen-Jahre-Zyklus verursacht, ist unbekannt. Möglicherweise sind kosmische Ereignisse dafür verantwortlich.

    Es gibt Hinweise dafür, dass ein Großteil der Tierwelt Australiens durch die Vorfahren der Aborigines, die vor 55.000 Jahren den Südkontinent eroberten, ausgerottet wurde. Seit die Menschen das erste Mal Fuß in Australien setzten, verschwand 85% der großen Säugetiere, Riesenvögel und Reptilien mit einem Gewicht von mehr als 50 Kilogramm vom australischen Kontinent. Darunter der der Beutellöwe (Thylacoleo carnifex), das nilpferdgroße Riesenbeuteltier (Diprotodon optatum), bis zu 7 Meter lange und 600 Kilo schwere Reptilien (Megalania prisca), straußenähnliche Riesenvögel (Genyornis newton) und die PKW-großen Riesenschildkröten. Auch die vielfältige Vegetation ging im Zuge der Brandrodung immer mehr zurück, bis Australiens Landschaft fast ausschließlich Halbwüsten und Wüsten dominierten.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Re: Artensterben

    Forscher rätseln über massenhaftes Seehundesterben in der Nordseeküste und keiner weiß warum.Habe irgendwie das Gefühl das einige Arten sich von der
    Erde verabschieden,muss ja irgendein Grund haben warum das so ist.

    Nordsee
    Rätselhaftes Seehund-Sterben im Wattenmeer

    Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer ist im vergangenen Jahr ein Großteil der neugeborenen Seehunde gestorben. "Eine gewisse Anzahl von Totfunden ist normal, doch im letzten Herbst und Winter waren es dreimal mehr Tiere als üblich", sagte der Biologe Kai Abt am Montag. Er gehe davon aus, dass insgesamt mehr als 900 Robben verendet seien, die meisten davon Jungtiere. Die Ursache für das Massensterben sei nicht eindeutig geklärt, bei vielen toten Tieren sei allerdings ein Lungenwurmbefall festgestellt worden, erklärte Ursula Siebert vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste. Weitere Untersuchungen sollen die genauen Hintergründe klären. Hochgradiger Lungenwurmbefall bei Robben werde auch aus Niedersachsen und den Niederlanden gemeldet. Das Seehundstaupevirus, das 1988 und 2002 zu einem Massensterben geführt hatte, schließen die Experten dagegen als Todesursache aus.

    Fünfmal so viele Seehunde wie 1975
    Trotz der Sterbewelle gab es in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr so viele Seehunde wie noch nie seit Beginn der Zählungen im Jahr 1975. So wurden vergangenen Sommer 8.415 Tiere gesichtet, knapp fünfmal so viele wie vor 35 Jahren.
    Zitat und weitere Quelle

    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  3. #3
    Susi
    Gast

    Re: Artensterben

    Bienensterben


    "Wenn die Biene stirbt, hat der Mensch noch 4 Jahre zu leben!" (Albert Einstein)

    Na hoffentlich nicht!

    Seit dem Winter 2006/2007 grassiert das Phänomen, das Forscher als "Colony Collapse Disorder" bezeichnen, kurz CCD, den Kollaps von Bienenvölkern. Ähnliche Völkerverluste werden in vielen Regionen der nördlichen Hemisphäre beobachtet, doch nirgendwo sind sie so verheerend wie in Nordamerika. Öde wie Geisterstädte finden die Imker die betroffenen Stöcke vor. Die Bewohner haben sich ohne Spur davongemacht. Als seien sie vor etwas geflüchtet. Das Problem droht Imker zu ruinieren. Und wenn es weiter fortschreitet, so fürchten manche Bienenkundler, könnte es sogar zu einer globalen Krise führen: Denn für die Volkswirtschaft ist kein Insekt bedeutsamer als die Honigbiene.

    Quelle:
    http://www.geo.de/GEO/natur/tiere/63398 ... -bookmarks



    Als Biene käme ich mir hier aber auch verar.... vor:

  4. #4
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    Re: Artensterben

    Bei uns im Südbadischen war letzte Woche ein Bericht im Regionalprogramm, auch über das Bienensterben, ca. 1/3 der BIENEN hat nur überlebt, vom BIENENSTOCK .
    Der IMKER sagte das es an dem gesprühten GIFT läge

    Ist schon traurig, mit dem ganzen Artensterben.

    Die Tiere fühlen sich nicht mehr wohl auf unserer ERDE
    Ich denke es hat auch was mit dem NACHLASSEN des ERDMAGNETFELDES zu tun

    Liebe Grüsse kassanda

  5. #5
    Susi
    Gast

    Re: Artensterben

    Der IMKER sagte das es an dem gesprühten GIFT läge

    Ich denke es hat auch was mit dem NACHLASSEN des ERDMAGNETFELDES zu tun

    Liebe Grüsse kassanda
    Guten Abend kassandra,

    ich denke da auch so-entweder liegt es an den Chemtrails (achja, die gibts ja gar nicht )

    oder es liegt abnehmenden Magnetfeld und die haben absolut keine Orientierung mehr und gehen elend zugrunde .

    LG
    l4i

  6. #6
    Gast

    Re: Artensterben

    Es liegt wohl an mehreren Sachen!

    Das dürfte wohl auch etwas sein, was den Menschen betrifft!
    Viele Leute reden dann von dem "Bißchen"!
    Tja, 'n bißchen hier, 'n bißchen da, da kommt ganz schön was zusammen.
    Und in der Summe haut's einen dann um!

    http://insekten.suite101.de/article.cfm ... ung_tragen

    Übrigens, mein Vater war Imker, ich kenn mich also etwas aus.

    Also, der Spruch mit der "letzten Biene", da gebe ich nicht so viel drauf! Es geht auch anders!

    http://www.planten.de/2006/05/30/botanik-bestaeubung/

    LG

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Re: Artensterben

    Rätselhafter Bienentod alarmiert US Landwirte,keiner weiß warum.

    Hier mal der Link dazu http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 22,00.html

    Liebe Grüße
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  8. #8
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    Re: Artensterben

    Hallo,

    Beim lesen des Linkes ist mir etwas aufgefallen, etwa alle 40 Jahre scheint dieses Bienensterben aufzutreten. Für einen Zufall halte ich das nicht ist zu regelmäßig, da steckt noch was anderes dahinter.

    Ist es ein Natürlich auftretendes Phänomen oder eines das künstlich erzeugt wird, keine Ahnung

    Es heißt ja, sobald die Bienen verschwunden sind, ist acht Jahre später auch der Mensch dran

    Gruß, Ghosti
    Irgendwann wird die Wahrheit herauskommen, dann werden viele aus ihrer heilen "Scheinwelt" erwachen...

    Alle meine gemachten Beiträge basieren auf das GG Art. 5 und 21 i.V. GG Art. 20

  9. #9
    Susi
    Gast

    Re: Artensterben

    Zitat Zitat von Ghostrider 2012
    Es heißt ja, sobald die Bienen verschwunden sind, ist acht Jahre später auch der Mensch dran
    ...ne Ghosti 4 .


    LG
    l4i

  10. #10
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    Re: Artensterben

    @l4i
    Ich will es ja auch nicht hoffen, das es so kommt. Habe nur etwas Zitiert, das ich mal gelesen hatte.

    LG, Ghosti
    Irgendwann wird die Wahrheit herauskommen, dann werden viele aus ihrer heilen "Scheinwelt" erwachen...

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