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Thema: Alles zum Thema Pyramiden

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    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Merkwürdigkeiten in Gizeh
    von Manuel Strapatin



    Eine paar Worte im Voraus

    Dieser Artikel soll lediglich zeigen, dass die offizielle Berichterstattung über das Gizeh-Plateau mehr Geheimnisse verbirgt, als uns mitgeteilt wird und dass versucht wird der Öffentlichkeit etwas vorzumachen, was nicht ist. Mit welchem Sinn? Ich hoffe, dass dieser Artikel dazu beiträgt, die gegenwärtigen Umstände in ein anderes Licht zu rücken und eine kritischere Betrachtung zuzulassen. Natürlich kann ich nicht sagen, was sich tatsächlich abspielt, denn dazu Informationen zu bekommen, stellt sich als sehr schwierig heraus, was, wie Sie später lesen werden, auch eine Aussage haben kann. Im Anhang befindet sich ein Auszug aus dem Buch "Die Stargate-Verschwörung" von Andreas von Rétyi, bei dem ich mich an dieser Stelle ganz herzlich für die Genehmigung der Verwendung und für seine Arbeit bedanken möchte. Darin ist deutlich zu lesen, welche seltsame Begebenheiten sich um die Cheops zutragen und welche Institutionen dies interessiert. Auch soll dieser Auszug Grundlage für all' jene sein, für die das Thema neu ist. Verschiedene Institute, Personen und Freimaurer werden darüber weniger lachen können. Ebenso wenig das Militär, doch es reicht, wenn wir nachdenken können.


    Der Tag der Lügner

    Gestern am 17.9 um 2:30 Uhr wurde der berühmte "Gantenbrink-Schacht" in der Cheops-Pyramide geöffnet, bzw. man durfte einen Blick dahinter werfen. Warum gerade dieser Zeitpunkt und warum überhaupt live (Wie wir nun alle wissen, war es doch keine live-Übertragung)? Derartiges hat man noch nie zuvor getan wenn, es um Geheimnisse ging und erst recht nicht bei Nachforschungen in der Cheops. Im Gegenteil. Es wurde in der Vergangenheit alles versiegelt und verschwiegen! Was tut sich nun am Gizeh-Plateau? Sind nun alle Geheimnisse gelüftet? Man muss kein Verfechter von Verschwörungstheorien sein, um festzustellen, dass da etwas vor sich geht, dass fast bis zum Himmel stinkt.

    Auf der Internetseite des ZDF ist folgendes zu lesen: "Die spannende Expedition in das Innere der ewigen Finsternis zielt jedoch nicht nur auf die Öffnung der ominösen Steintür, sondern dringt auch in den bisher unerforschten Nordschacht vor. Dieser erwies sich als so schwierig und tückisch, so dass 1993 die Untersuchung ohne Ergebnis abgebrochen werden musste. Nun wird sich eine neue Roboterkamera in das Innere der Finsternis vorkämpfen." Hier schreibt man, dass es Gantenbrink nicht gelungen sei, da es zu schwierig war, doch dass er deswegen verbannt wurde und Einreise-Verbot bekam, wollte man natürlich nicht erwähnen. Deshalb bleibt auch für viele die Frage ungeklärt, warum der Entdecker des Ganges am "großen Tag" nicht dabei ist. Die offizielle Version lautet, dass Gantenbink sich nicht an Vorschriften hielt. Mehr dazu im Anhang.


    Eine verborgene Kammer?

    Der besagte Gang, ist ca. 60m lang und endet an einer sehr interessanten Stelle. Denn genau auf der selben Höhe, ist die Königinnenkammer, was anfangs nicht sehr spektakulär erscheint, wenn es da nicht wenig spektakuläre Ausgrabungen und Bohrungen gegeben hätte. Wo? Natürlich direkt über der Königinnenkammer, in der Davison-Kammer, wo der Mystiker Caviglia Anfang des 19. Jahrhunderts einen Gang in südlicher Richtung grub. Er musste allerdings nach 3 Metern aufgeben. Ende der neunziger haben verschiedene Besucher und Forscher, die darüber bescheid wussten, beobachtet, wie an diesem Gang weitergearbeitet wurde. Zu den Zeugen gehöre auch ich. Im März 02' war ich in Kairo und wollte mir aus der Nähe ein Bild machen, doch viel war nicht zu sehen. Mein Freund in Ägypten informierte mich über die Kameras, die neu installiert wurden, denn bis dahin war das meiste an Videoüberwachung nur Attrappe. Nachdem die Cheops 01' für fast ein Jahr wegen "Restaurierung" nicht zugänglich war, haben einige schon vermutet, dass es gezielte Forschungen gab, denn es wurde einiges an Schutt nach außen getragen.

    Man spekulierte was wohl hinter dem Gang sein könnte und vermuteten auch, dass es sich dabei nur um Baupläne handeln könne, die der Öffentlichkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gezeigt werden. Verschiedene Inschriften deuten darauf hin, dass in der Cheops eine Thoth-Kammer sein sollte, in der das alte Wissen überliefert ist. Thoth (gr. Hermes Trismegistos) gilt im alt-ägyptischen Glauben als der Ergründer aller Wissenschaften. Natürlich kann man auf diese Spekulationen nicht aufbauen, doch ignorieren sollten wir sie auch nicht, denn es deutet alles darauf hin, dass man schon sehr früh, von der besagten Kammer wusste und wie Sie im Anhang auch lesen werden, es einige Institute gibt, die daran großes Interesse zeigen.


    Die "Sch(m)utzmauer" in Gizeh

    Wechseln wir nun das Szenario und kommen später wieder auf den Schacht zurück. Seit Juni 02' baut man fleißig eine Mauer um das Gizeh-Pateau, die ca. 7 Meter hoch, 4 Meter breit ist und ca. 10km² umschließt. Finanziert wurde dieser Bau, laut unseren Informationen, von der selben Universität, die auch letzte vergangene nacht für das Öffnen des Ganges verantwortlich war. Hierbei handelt es sich um die "Staford-University". Es heißt, dass sie dem Schutz der Pyramiden dient und vor den zerstörerischen Touristen schützen soll. Es ist aber bemerkenswert wie eilig man es mit dem Bau dieser Mauer hatte, denn ein normaler ägyptischer Arbeitstag geht von morgens um 9 bis mittags um 13uhr. An der Mauer baute man jedoch 24 Stunden am Stück. Der Bau erinnert auch nicht an ein herkömmliches Gebilde, sondern an einen Hochsicherheitstrakt, denn das Militäraufgebot ist erschreckend. Ich kenne das ägyptische Militär als sehr freundliches Personal, dem man ein paar Bakschisch in die Hand drückt und gut mit ihm auskommt, doch bei dem Mauerbau scheint es spezielle Anweisungen zu geben, denn laut Aussagen eines Freundes gibt es in Ägypten die Anweisung scharf zu schießen und die Freundlichkeit ist auch nicht mehr das, was sie einst war. Das Ganze wäre ja noch nicht einmal SO merkwürdig, wenn es irgendeine Mauer wäre, doch auch dem ist nicht so. Es handelt sich dabei um eine Doppel-Mauer. Das heißt, dass zwei Mauern gezogen werden und in der Mitte Hohlraum von ca. 2-3 Meter ist. Es wurde auch beobachtet, wie befremdende technische Geräte hineingebracht wurden, die ganz und gar nicht nach Vermessungsgeräten aussahen, wie man es vermuten könnte. Bei den Recherchen zu diesem Bericht, war ich doch sehr verwundert, als ich versuchte im Netz etwas darüber zu finden. Ich stieß auf die Seite von Robert Bauval ( http://www.robertbauval.com ) und einen Touristenbericht, mehr war nicht vorzufinden. Keine Vermerke, keine Presseberichte, einfach nichts! Selbst auf der offiziellen Heimseite von Dr. Hawaas wird dieses Monster-Projekt nur in einer einzigen Zeile erwähnt. Vielleicht wird der Suchende Leser dieses Artikels mehr herausfinden. Wenn dem so sein sollte, bin ich für weitere Informationen dankbar. Fragen über Fragen und "Sytematische Zufälle"

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    (Bilder von Robert Bauval)

    Könnte es nun sein, dass der Schacht etwas mit dem Mauerprojekt zu tun hat? Oder ist es Zufall, dass die Stanford-University erst die Mauer finanziert und sich nun gutmütig zeigt und die Tür öffnet? Ist es Zufall, dass bei Gantenbrinks Entdeckung Hawass kein Interesse zeigte und es nicht für angemessen hielt zu erscheinen und sich nun als Beschützer der Pyramiden gibt, für den die gestrige Entdeckung eine Sensation ist?

    Wenn dies alles Zufall ist, so wird es auch Zufall sein, dass man die Cheops in nächster Zeit für Besucher wegen Forschungsarbeiten sperren wird. Es wird auch Zufall sein, dass laut Planung die Mauer um das Gizeh-Plateau so gebaut ist, dass man es zu einem Großteil abdecken kann, so dass es auch nicht möglich sein wird, von oben hineinzusehen!

    Sicherlich wird die Beweisführung dazu sich als schwierig erweisen, doch dazu wird in nächster zeit noch einiges folgen...



    Anhang: Andreas von Rétyi aus dem Buch die "Stargate-verschwörung" Kapitel 10 - "Verhinderte Wissenschaft"


    Einer, der davon spricht, in den Besitz geheimnisvoller "Schlüssel" gelangt zu sein, ist Dr. James J. Hurtak, ein Mann, dem wir eine Art gespaltener Persönlichkeit zugestehen müssten, um ihm nur einigermaßen gerecht zu werden. Der Amerikaner Dr. Hurtak erweist sich als eine sehr ungewöhnliche Figur, die trotz ihrer Publizität eher im Hintergrund steht. Dieser amerikanische Orientalist spielt unter anderem buchstäblich eine Schlüsselrolle im Reigen der Neun und ebenso in den geheimen Aktivitäten auf dem Giseh-Plateau. Der hochintelligente James Hurtak ist einerseits ein "typischer" Wissenschaftler, andererseits ein einflussreicher Mystiker ersten Ranges. Seine Kontakte sind hervorragend, sei es zu bedeutenden Wissenschaftlern, Geheimdiensten oder den wesentlichen Akteuren im ägyptischen Monopoli. Hurtak, der die Akademie für Zukunfts-Wissenschaften (Academy for Future Sciences, AFFS) gründete, arbeitete eng mit dem nicht weniger geheimnisvollen Dr. Puharich zusammen, in der Zeit, als Puharichs Kontakt zu den US- Geheimdiensten einen ausgeprägten Charakter besaß, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Dr. Hurtak seinerseits erhielt Botschaften des "Rats der Neun", der im Kreise Puharichs blühte, und wurde von dieser Gruppe bald zum geistigen Anführer erwählt. Der rätselhafte Orientalist behauptet, ihm seien 1973 bedeutende Informationen aus nichtmenschlicher Quelle zugeflossen: "Meine hauptsächliche Arbeit besteht darin, Informationen aus erster Hand weiterzugeben", erklärte er wiederholt auf Kongressen. "Diese Information entstammt meiner persönlichen Erfahrung mit einer höheren Intelligenz im Jahre 1973, als mir 64 Schlüssel des Wissens übergeben wurden, die eine neue Erklärung der Evolution des Menschen von der biophysikalischen Ebene bis hin zur astrophysikalischen Ebene betreffen." Das klingt schon einigermaßen "abgedreht"! Später kommt er noch öfters auf seine Erfahrungen zurück. Eine Äußerung Hurtaks muss ich noch schnell zitieren, denn sie könnte auch für die ägyptischen Geheimnisse eine interessante Andeutung enthalten: "Im Jahr 1973, ich war damals Professor an der Universität von Kalifornien, erlebte ich einige paraphysikalische Erweckungen. Eine davon betraf die Superhelix und die Möglichkeit, dass das RNA-DNA-Modell ... in das Ringsystem des Saturn kodiert sei". Dr. Hurtak denkt an die molekulare Doppelspirale unserer Erbsubstanz und behauptet, dass ihm damals die Information gegeben wurde, der dünne und in sich verschlungene F-Ring des Saturn sei ein Abbild unserer Genstruktur. Auch nicht übel! Dieser Ring - er liegt am Rand der großen Ringe und wurde erst ziemlich spät entdeckt - wäre demnach das künstliche Produkt einer außerirdischen Kultur. Hurtak spricht davon, dass Amerikaner und Russen über 200 unbekannte Flugkörper auf Kurs zum Saturn beobachtet hätten und meint: "Wenn die Ringe des Saturn einen natürlichen Brennpunkt für eine außerirdische Intelligenz darstellen, die unser System besucht, um das Modell des Lebens zu betrachten, dann wäre Saturn ein einzigartiger Ort, um unser solares Evolutions-System zu beobachten ..." Ehrlich gesagt, diesen Ausführungen kann ich mit Logik nicht mehr folgen. Interessant ist aber zweierlei. Lassen Sie mich dazu einmal gewissermaßen laut nachdenken. Einmal erwähnt Robert Temple - Sie wissen schon: der Hauptadvokat des Sirius-Rätsels - in der neuesten Auflage seines gleichnamigen Buches, dass die Nommo-Zivilisation das Sonnensystem nicht verlassen habe, sondern im Saturnsystem stationiert sei. Zum anderen kannten die Ägypter eine Hieroglyphe, die "Lebenszeit" bedeutete und einen spiralig gewundenen Doppelstrick darstellte. Ich spekuliere: Könnte die Nommo-Zivilisation für die Schaffung des kuriosen F-Rings verantwortlich sein und sollte er wirklich ein symbolisches Abbild unserer Gene bedeuten? Damit wäre klar, dass die fremden Wesen stark am Bauplan unserer Gene interessiert sind. Und dann könnte auch die merkwürdige Metui-Hieroglyphe, jenes Lebenszeit-Symbol eine schwache Erinnerung an eine Lehre sein, die vielleicht von Thoth an die alten ägyptischen Priester vermittelt wurde. Unsere Lebenszeit ist übrigen tatsächlich an die Doppelspirale gebunden. Gen-Endstücke, von Forschern "Telomere" getauft, werden bei jeder Zellteilung verkürzt - dadurch läuft unsere innere Uhr wie bei einem Countdown gegen Null. Irgendwann sind die Enden so stark gekürzt, dass die Gene fehlerhaft werden oder gar nicht mehr funktionieren. Und wir beißen ins Gras. Dr. Hurtak verfasste ein Buch, das wie ein religiöses, heiliges Werk aufgemacht und auch wirklich so gemeint ist. Es trägt den Titel "Die Schlüssel des Hennoch". Damit sind wir schon wieder beim Gott der Weisheit, denn wir erinnern uns: Hennoch ist gleich Tahuti - Thoth! Interessant ist dabei auch die Zahl 64, denn wenn wir nochmal an die merkwürdige Aufteilung des Udjat-Auges denken, an das Auge des falkenköpfigen Horus, stolpern wir ja genauso über diese 64. Merkwürdigerweise hat Dr. Hurtak zwei verschiedene Geschichten darüber in Umlauf gebracht, wie er zu den Schlüsseln gekommen ist. Beide Varianten betreffen aber dasselbe Datum: In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 1973 erschien ihm in seinem Haus angeblich Thoth/Hennoch in eigener Person. Der franko-kanadische Astrophysiker Dr. Jacques Valleé, einer der berühmtesten lebenden UFO-Forscher, beschreibt aber in einem seiner Bücher ("Messengers of Deception"), Hurtak habe ihm erzählt, dass er während jener Nacht in der kalifornischen Wüste unterwegs gewesen und über seinem Auto ein helles, fremdartiges Licht erschienen sei. Darauf habe ihn ein Lichtstrahl erfasst und ihn mit den "Schlüsseln programmiert". Schon wieder Verworrenheit! Was stimmt nun? Wer lügt, wer sagt die Wahrheit? Es wäre völliger Quatsch anzunehmen, dass der hochintelligente Hurtak etwas verwechselte oder nicht mehr wusste, was er anderen über sein "Schlüssel-Erlebnis" erzählt hatte. Valleé steht Hurtak an Intelligenz sicher nicht nach, also wird auch er nichts verwechselt haben. Wir müssen also eine Absicht unterstellen, die entweder bei Valleé oder bei Hurtak zu finden ist. Auch wenn ich finde, man sollte einmal die Rolle Valleés ebenfalls näher unter die Lupe nehmen, ist die Frage nach der Rolle Hurtaks hier wichtiger. Ich kann mich dabei des Eindrucks nicht erwehren, dass er ganz gerne für Verwirrung sorgt oder zumindest den einen oder anderen seiner kostbaren Schlüssel für sich behalten will - woher auch immer er sie hat. Für diese Vermutung spricht nicht zuletzt auch seine Verbindung zu einer Institution, die schon sehr lange verborgenen Kammern und altägyptischen Rätseln nachspürt: Das Stanford-Forschungsinstitut (Stanford Research Institute, SRI). Dieses 1946 von der kalifornischen Stanford-Universität gegründete Institut wurde bald zu einem bedeutenden Vertragspartner für das US-Militär und die US-Geheimdienste, für das Pentagon wie für den CIA. Auch geheimnisvolle Privat-Konzerne zählen zum Kundenkreis von SRI International. Ein Hauptkunde ist die Bechtel Corporation, die uns bei der Suche nach dem echten "Stargate", einem Sternentor zu Reisen durch die Raumzeit, in einem unerwarteten und ziemlich spannenden Zusammenhang noch begegnen wird, genau wie SRI selbst. Bald überflügelte jedenfalls das SRI die Stanford-Universität an Größe und Zahl der Mitarbeiter. Als herauskam, dass SRI für die Kriegsindustrie und die Geheimdienste arbeitete, gingen die Studenten der immerhin ja gleichnamigen Uni auf die Straße. Es hagelte Proteste. In erster Linie, um schlechte Publicity einzudämmen, entschloss man sich daher, das SRI völlig von der Lehranstalt abzukoppeln - so entstand das privat geführte SRI International, das sich zu einem der weltgrößten Konzerne im militärisch-industriellen bzw. militärisch-geheimdienstlichen Komplex entwickelte. Bemerkenswerterweise begann SRI International, sich auffallend stark für das Giseh-Plateau zu interessieren, und zwar genau im gleichen Jahr, in dem Hurtak seine Schlüssel erhielt: 1973! Und einmal ganz abgesehen davon - warum überhaupt, so wird sich doch jeder fragen, begann ein Zulieferer für Militär und Geheimdienst damit, in ägyptischen Altertümern herumzuschnüffeln? Ein Renommier-Projekt war das bestimmt nicht, denn die Wahl der Orte jener mysteriösen Suche legen einen anderen, gezielt angepeilten Hintergrund nahe. Alle Bemühungen konzentrierten sich auf etwas, das von vielen Archäologen eher als irrig angesehen wurde, nämlich auf jenes verborgene Wissen und die verborgenen Kammern. Zu diesem Zwecke suchte SRI International unter dem Sphinx, forschte in Alexandria nach Spuren der berühmten Bibliothek, unternahm seismische Messungen in der Nähe der "Chephren"-Pyramide, tastete die Totenstadt von Sakkâra elektronisch ab, in der Hoffnung, auf das Grab des Weisen Imhotep zu stoßen, ... 1978 gesellte sich zu SRI sogar noch die Anhängerschaft des Sehers Edgar Cayce hinzu, die mit der Vereinigung für Forschung und Erleuchtung (Association for Research and Enlightenment, ARE) ein im Lauf der Jahre ziemlich mächtig gewordenes Organ geschaffen hatte. ARE unterstützte das selbst schon nicht gerade arme, privatisierte SRI und dessen Sphinx-Forschungsprojekt. Andere Forschungsgruppen zogen nach. Eine private Firma führte in der Nähe des Sphinx Bohrungen durch und drang bis in eine Tiefe von 30 Metern vor, wo sie auf eine Schicht aus Granit stieß. Dieses Gestein kommt dort aber in der Natur nicht vor. Naheliegender Schluss: Offenbar hatte hier irgendwer vor sehr langer Zeit irgendetwas künstlich angelegt. Unterirdische Hallen? Bevor diese Frage geklärt werden konnte, schritt das ägyptische Militär ein. Der blockierende Riegel, den es dem SRI vor den Bohrer schob, war noch härter als die Granitschicht, durch die man hindurch wollte. Es ist schon seltsam, all das, was sich in Giseh so abspielt! Dr. Hurtak arbeitete mit SRI International zusammen und war eng mit dem SRI-Phyiker Dr. Lambert Dolphin befreundet, der zwei Giseh-Expeditionen des Konzerns leitete. Im Jahr 1976 vertraute Dolphin seinem Freund "einige private Einsichten über Giseh" an. In den beiden folgenden Jahren führte Hurtak dann zusammen mit anderen Forschern eigene Laser-Messungen in Giseh durch. Doch seine Ergebnisse veröffentlichte er nie. In denselben Jahren, in denen SRI sich geradezu auf Giseh stürzte, spielten sich noch andere Merkwürdigkeiten hinter den meistens ziemlich gut verriegelten Türen dieses Konzerns ab. Im Auftrag von Pentagon, CIA, US-Marine und sogar der Raumfahrtbehörde NASA führte SRI etliche Programme zum schon im zweiten Kapitel dieses Buches erwähnten Remote Viewing (RV) durch, jener geistig ermöglichten Wahrnehmung unzugänglicher bzw. nicht direkt zugänglicher Stätten und Ereignisse (Fernwahrnehmung). Eines dieser Projekte trug tiefgründig den Namen Star Gate. Die Remote Viewer beschrieben auffallend häufig Pyramiden, was die Suche in Giseh möglicherweise zusätzlich anfachte. Immerhin bediente sich Lambert Dolphin der RV-Daten, und dabei mischte auch wieder James Hurtak kräftig mit. Neben der für den "Otto-Normalverbraucher" nur schwer nachvollziehbaren Methode der Fernwahrnehmung, die vor allem vom Geheimdienst angewandt wurde, stürzten sich weniger geheime Teams mit ausgefeilter Elektronik auf die Pyramiden und machten sich auf die Suche nach verborgenen Kammern, ganz wie in den sechziger Jahren Dr. Alvarez mit seinem Strahlen-Experiment in der Chephren-Pyramide. Es ist schon komisch: Damals verstand ein Mitarbeiter die Welt nicht mehr, weil die Daten wie Hexerei anmuteten, was Alvarez dann selbst aber abwiegelte. Im Jahr 1986 machten sich zwei Franzosen mit verschiedenen Messgeräten auf die Suche nach bislang unentdeckten Kammern; sie fanden Hinweise, doch die Ägyptologen sprachen von einem Werbegag des französischen Sponsors, eines Elektrizitätskonzerns. Wenn die Fachleute nur in diesem Fall ihr Desinteresse kundgetan hätten, wäre das vielleicht noch nicht besonders aufregend. Aber es gibt viele andere Beispiele. Sie belegen ein echtes Dogma: Diejenigen, die eigentlich am meisten interessiert sein müssen, wollen überhaupt nicht, dass neue Entdeckungen gemacht oder bekannt werden, zumindest nicht außerhalb ihres elitären Zirkels. Diese "Wächter" weigern sie sich beharrlich, private Nachforschungen ernstzunehmen. Ein einflussreicher Archäologe hat sogar eine Theorie aufgestellt, der zufolge alle ägyptischen Pyramiden in ihrem Inneren drei Kammern besitzen und mehr nicht. Basta! Und geheime Aktivitäten auf dem Giseh-Plateau? Nein, so etwas gibt es nicht! 1987 machte sich ein Team der japanischen Waseda-Universität auf die Suche nach Geheimkammern. Wie Sie sich bestimmt vorstellen können, hatten die Japaner ein paar elektronische Geräte im Gepäck, die nicht gerade zum alten Eisen zählten. Mit diesem Rüstzeug versuchten sie, vor allem das Gelände um den Sphinx und die Große Pyramide zu durchleuchten. Auch sie fanden bemerkenswerte Hinweise auf zahlreiche bis dahin unbekannte Gänge und verschlossene Kammern. Eigentlich müssten Fachleute allen interessanten Hinweisen nachgehen, zumindest, wenn sie von anderen Wissenschaftlern stammen - die Funde der Japaner, und wenn zunächst "nur" Hinweise, wären doch ein echter Leckerbissen. Doch der Bissen blieb liegen, kühlte aus und wurde von den in Giseh federführenden Ägyptologen verschmäht, denn sonst wäre er ihnen wahrscheinlich im Halse stecken geblieben. Da brachte man lieber wieder das Wort von einer Werbeaktion in Umlauf und scheute nicht, sogar von Pseudo-Wissenschaft zu sprechen! Dasselbe passierte dann ja auch dem schon erwähnten Geologen Robert Schoch, als er das Alter des Sphinx neu bestimmte. Mit dieser "Missetat" verstimmte er das Establishment so sehr, dass er vom anerkannten Experten postwendend zum verschmähten Pseudo-Wissenschaftler wurde. Aber Schoch befindet sich da ja in guter Gesellschaft, nicht nur zusammen mit den Forschern der Waseda-Universität. Als Professor Joseph Davidovits von der Barry-Universität, Florida, das Gestein der Großen Pyramide genauer analysieren wollte, da er den Verdacht hegte, es könne teilweise aus einer künstlichen Mixtur bestehen, wurde ihm die Erforschung des Materials von den ägyptischen Behörden strikt verboten. Es kursieren zahllose andere Beispiele, für die der Platz in dieser Beschreibung nie und nimmer ausreicht. Doch der Verdacht schleicht sich immer mehr ein und wird schließlich zur Gewissheit: Hier, auf dem Giseh-Plateau, gibt es eine Wahrheit, die nicht an die Öffentlichkeit geraten soll - Geheimkammern und geheimes Wissen. Wir sollen, wieder einmal, für dumm verkauft werden. Wie schrieb die alte unliebsame Spürnase, das verfemte enfant terrible der Archäologie Erich von Däniken 1995 in seinem Buch Der Jüngste Tag hat längst begonnen über die Schriften des Thoth: "Keines dieser Bücher kam bislang ans Tageslicht. Liegen sie vielleicht seit Jahrtausenden wohlbehütet in luftdichten Kammern der Großen Pyramide? Finden wir dort die Antworten auf unsere Fragen nach dem Jüngsten Tag und der Wiederkunft der Götter?" - Da haben wir auch wieder das Motiv der Rückkehr der Götter in der Diskussion! Der Schweizer Autor kann sich des Verdachts natürlich auch nicht erwehren: "Versucht jemand, dieses Geheimnis der Weltöffentlichkeit vorzuenthalten?" Die Sachlage ist mittlerweile so deutlich, dass wir die Frage gar nicht mehr stellen müssen. Wir können sie mit einem klaren "Ja" beantworten! Schauen Sie sich dazu zusammen mit mir einmal an, was dafür spricht und warum ohne weiteres zusätzliche Kammern in der Pyramide existieren können. Argumente gegen das so restriktive "Dreikammer-Dogma" gibt es eigentlich schon lange, auch ohne großartige elektronische Technik zur Beweisführung benutzen zu müssen. Ich will in diesem Zusammenhang an die Erlebnisse von zwei Pyramidenforschern erinnern, deren Aufrichtigkeit von den etablierten Archäologen nicht angezweifelt wird. Auch wenn ich einige ihrer Ergebnisse nicht ohne Vorbehalt betrachte, gibt es für ihre diesbezügliche Schilderung weitere bestätigende Zeugnisse. Die beiden Forscher sind uns schon aus der Diskussion um die Cheops-Hieroglyphen in den Entlastungskammern der Großen Pyramide bekannt: John S. Perring und Richard Howard-Vyse. Zunächst machte Perring am 20. September 1839 eine interessante Beobachtung - in der berühmten Knickpyramide des Pharaos Snofru, über die ich noch schnell ein paar Worte verlieren sollte. Denn diese Pyramide fällt sofort durch eine Merkwürdigkeit auf: Ihre Flanken steigen bis zu etwas 45 Meter Höhe in einem Winkel von 55 Grad auf, ab diesem Niveau flachen sie aber auf 43 Grad ab. Ein einzigartiges Merkmal! Der Physiker Kurt Mendelssohn vermutete, dieser "Knick in der Optik" sei eine im Bauverlauf unternommene Vorsichtsmaßnahme gewesen, um den Druck der Gesteinsmassen in Grenzen zu halten. Mendelssohn war der Ansicht, beim Bau der Pyramide von Meidum (ebenfalls dem Pharao Snofru zugeschrieben!), von der nur ein Stumpf übrig ist, sei es einst zu einer riesigen Baukatastrophe gekommen. Da man die Technik noch nicht so gut beherrscht habe, eine Pyramide im ästhetischen 51-Grad-Winkel (wie bei der Großen Pyramide) zu errichten, sollen die Gesteinsmassen einfach zu groß geworden und die Pyramidenflanken abgerutscht sein. Dabei müssten Tausende von Arbeitern ums Leben gekommen sein. Noch heute sind um den gesamten Pyramidenkern herum die riesigen Schuttmassen zu sehen. Sie erwecken den Eindruck, als würde der Stumpf auf einem Hügel stehen. Die Spuren, wie sie die Erosion am zentralen Kegel der Pyramide hinterlassen hat, deuten aber auf eine schrittweise Verwitterung hin, nicht auf einen plötzlichen Rutsch. Der Archäologe George Johnson ist auch deshalb der Ansicht, die Trümmer seien die Reste einer einstigen Rampe. Ich denke, die richtige These dürfte sich doch einigermaßen gut nachprüfen lassen: Finden sich zahlreiche Skelette im Schuttkegel, dann war es eine Baukatastrophe. Wenn nicht, war es wohl eine Rampe. Jedenfalls baute Snofrus "Pyramiden-Team" später erstmal eine weniger ästhetische, weil stumpfwinklige Pyramide, die "Rote Pyramide" von Dahschur. Danach folgte die Knickpyramide, bei der man offenbar mutig begann und dann doch lieber auf einen sicheren Kurs ging. Andere sagen, das Baumaterial sei einfach ausgegangen oder die Zeit zu knapp geworden, vielleicht weil Snofru unerwartet starb und das Bauwerk schnell fertig werden musste. Nicht jeder ist mit diesen Interpretationen einverstanden. Die ungewöhnliche, "geknickte" Pyramide des Snofru wurde demnach vielmehr von Anfang an so geplant, ihre Konstruktion ist nicht das Ergebnis altägyptischen Pfusches, sondern einer durchdachten Idee. Einige Ägyptologen glauben, die beiden Böschungswinkel, durch die das Bauwerk zweigeteilt wird, symbolisieren Unter- und Oberägypten. Besonders interessant ist aber der Gedanke, dass alle neun begrenzenden Flächen der Knick-Pyramide, also auch die Basisfläche, das Symbol für die große Neunheit aus Heliopolis darstellen! Übrigens, wenn der Knick nicht wegen mangelnder Beherrschung der Baukunst entstand, sondern ganz konsequent eine Idee verkörpert, dann steht sicher auch hinter der ungewöhnlich flachen "Roten Pyramide" ein tieferer Gedanke, eine kryptische Botschaft. Dann kann auch niemand mehr behaupten, Snofru habe nur deshalb drei Pyramiden errichtet, weil er mit den ersten Ergebnissen (der Meidum-Pyramide und der "Roten Pyramide") nicht zufrieden war. Außerdem hätte ihn auch die Knick-Pyramide sicherlich nicht zufriedengestellt, so dass sogar noch ein vierter Bau fällig geworden wäre! Und, was schließen wir ganz nebenbei daraus? Etwas, das wir eigentlich schon die ganze Zeit wissen: Die Pyramiden waren keine Grabstätten! Denn für einen toten Snofru bräuchte man andernfalls nur eine Pyramide! Auch das Innere der Knickpyramide ist ungewöhnlich konstruiert. Die Formen von Kammern, Vorkammern und Gängen weichen vom Üblichen ab. Einige Eigenheiten sind nirgends sonst zu finden. Doch das Innere gibt mehr Rätsel auf, und damit sind wir wieder bei Perring und Vyse, nicht zuletzt auch deshalb, weil später in der oberen Kammer eine Namens-Kartusche des Pharaos Snofru gefunden wurde, die in roten, groben hieratischen Zeichen geschrieben war... Als Perring damit begann, den Nordkorridor von Schutt zu befreien, kam er nur schwer voran, weil ihn bald ein sehr starker Luftzug überraschte. Am 15. Oktober 1839 konnte Perring fast nicht mehr weiter arbeiten, der Wind pfiff zu kräftig durch die Pyramide, und zwei Tage darauf gingen die Lampen beinahe aus. Die Arbeitsbedingungen waren in der Pyramide extrem hart, vor allem der Sauerstoffmangel und die große Hitze machten den Leuten zu schaffen. Die Zugluft, der in jenen Tagen durch die Pyramide rauschte, war aber kalt! Die Strömung musste aus unentdeckten Öffnungen und Gängen unterhalb der Pyramide stammen, vielleicht sogar aus einem kühlen unterirdischen Labyrinth! Anfang der fünfziger Jahre forschte der Ägypter Ahmed Fakhry in der Knick-Pyramide und bemerkte an windigen Tagen merkwürdige Geräusche. Wie er sagt, war "ein Ton zu vernehmen, der zuweilen beinahe zehn Sekunden lang dauerte". Bisher hat niemand diese Gewölbe gefunden, doch können wir ziemlich sicher davon ausgehen, dass sie existieren. Selbst der auch in Fachkreisen anerkannte tschechische Pyramiden-Spezialist Miroslav Verner fragt in seinem Standardwerk (Die Pyramiden, 1997): »Sind bei der Erforschung der Pyramide tatsächlich alle Kammern in ihrem Inneren entdeckt worden?« Die Pyramiden-Anlagen der alten Ägypter haben sich als weitaus großartiger und komplexer erwiesen als ihnen viele Profi-Ägyptologen noch bis vor kurzem zugestanden haben. Der Autor Peter Kolosimo vermutet, dass auch unter den Tempeln von Heluan, Sakkâra und Abydos sehr alte verborgene Räume liegen, zugänglich über Türen, die nur durch geheimnisvolle Kräfte zu öffnen sind. Peter Tompkins betont, es könne sich um spezielle Schallwellen oder eine besonders volltönende Stimme handeln. Erinnert das nicht wieder ein wenig an die rechte Schulter des Sphinx und jene drei Personen aus dem Westen? Nur die richtigen sind in der Lage, sich Zugang zu verschaffen, da sie einen ganz bestimmten Laut äußern! Geheimnisvolle Klänge finden wir allerorten in den alten Bauten. Sie durchziehen die Große Pyramide, heulen in den Felsreliefs der gigantischen Ramses-Statuen von Abu Simbel und waren zeitweilig an einem der berühmten Memnons-Kolosse zu vernehmen, den gewaltigen, verfallenen Wächtern der thebanischen Totenstadt. Okkulte Quellen geben Auskunft darüber, dass unter der ägyptischen Wüste ein unterirdisches Königsreich verborgen ist, das sich mit dem sagenhaften Agarthi in Tibet vergleichen ließe. Was für die oben erwähnten Monumente gilt, trifft auf die Monumente von Giseh wohl noch mehr zu. Diese verwirrenden Anlagen hüten viele Rätsel. Der Atlantis-Forscher Edgerton Sykes berief sich auf einen alten arabischen Text, der von steinernen Drehtüren spricht, die in unterirdische Gewölbe unter dem Giseh-Plateau führen. Auch im Inneren der Großen Pyramide selbst wäre noch Platz für hunderte weiterer Kammern. »Bisher noch nicht betretene prachtvolle Gänge und Kammern« könnten auch vom niedrigen Schacht aus zugänglich sein, der zur Königskammer führt. Thomas Holland, ein Freimaurer des 33ten Grades, hegte die Vermutung, dass hinter dem Granitblock, der von oben in diesen Schacht hineinragt, ein Weg zu den geheimen Gewölben führt. Eine faszinierende Aussage. Vermutungen! Sind Vermutungen nicht ein bisschen mager, nicht ein bisschen wenig? Für sich allein genommen ganz bestimmt. Aber vieles wissen wir ja schon, und genau das, was wir schon wissen, belegt, dass in der Pyramide längst nicht alle Winkel bekannt sind! Bestes Beispiel dafür sind die Entdeckungen des deutschen Ingenieurs Rudolf Gantenbrink, der - jetzt hätte ich beinahe geschrieben: Ende des vorigen Jahrhunderts - also genau gesagt: 1992 mit einem von ihm eigens konstruierten und bis ins letzte ausgefeilten Robotergefährt daran ging, das Innere der Großen Pyramide zu erforschen. Rudolf Gantenbrink war mit seinen Robotern bereits in der Ölindustrie sehr erfolgreich gewesen und wollte nun seine Begeisterung für die riesigen Pyramiden von Giseh mit der Ingenieurskunst verbinden, um einen frischen Wind in die Archäologie zu bringen. Ihn reizte die Aufgabe, alte Rätsel mit zeitgemäßen Methoden zu lösen. In der Großen Pyramide gibt es ein einzigartiges System von Schächten, die der Forscher Waynman Dixon mehr oder minder zufällig im Jahr 1872 aufspürte. Er klopfte die Wände in den beiden Hauptkammern ab - der Königs- bzw. der Königinkammer -, um etwaige Hohlräume durch Klang-Unterschiede festzustellen. Dabei fand er in jeder Kammer zwei versiegelte Schächte, die sich gegenüber lagen und quadratische Öffnungen von nur etwa 15 bis 20 Zentimetern besitzen. Diese Strukturen habe ich in Kapitel sechs schon kurz erwähnt. Wie tief diese Schächte in die Pyramide hineinführen, ließ sich nicht feststellen. Welchem Zweck sie dienen sollten und warum es ausgerechnet vier sind, ist bis heute unklar. Viele Archäologen erklärten ohnehin, die Schächte besäßen vielleicht eine religiöse Bedeutung und seien nur angedeutete Öffnungen oder unvollendete Strukturen, die sicher nicht tief ins Mauerwerk der Pyramide reichten. Augenscheinlich interessierte sich in Wirklichkeit niemand besonders für diese Schächte oder zumindest nicht für die Aufzeichnungen Dixons, denn schon er fand Hinweise auf ihre Länge. Er zündete ganz einfach vor jeder der beiden Öffnungen in der Königinkammer ein Feuerchen an und beobachtete den Rauch. Der nämlich verschwand sehr schnell im südlichen Schacht, im nördlichen aber blieb er stecken. Also musste wohl der erste von beiden viel länger sein. Allein diese Entdeckung hätte schon wieder die sonst nie schlafende Neugier der Forscher wecken müssen. Doch ihre Antwort auf Dixon bestand in einem solidarischen Schnarchen! Oder stellte man sich etwa nur schlafend? Wollte man nichts hören und nichts sehen und nichts wissen? Fast könnte man das annehmen. Aber weiter im Text. Denn es wird noch besser, noch viel besser! Für Rudolf Gantenbrink war klar, dass vor allem der Südschacht in tiefe und bisher unerforschte Regionen des Mauerwerks führen und eine genaue Inspektion rechtfertigen würde. In langer Arbeit entwickelte der Profi ein feinmechanisches Meisterwerk in Form eines miniaturisierten Roboters aus Flugzeug-Aluminium, ein Raupenfahrzeug, das gerade groß genug war, um den Schacht langsam hochzuklettern. Das Ganze klingt sehr einfach, erforderte aber mehrere Abwandlungen des Roboters und immer wieder neue Ansätze, denn wegen zahlreicher Hindernisse auf dem Weg nach oben blieb das kleine Gefährt wiederholt stecken. Übrigens sollte das Kind auch einen Namen bekommen, es wurde schließlich auf Upuaut getauft - dem hundsgestaltigen Gott von Asyût, der als »Öffner der Wege« den Osiris beim Auszug in der göttlichen Barke bewachte. Im Namen klingt noch das ägyptische Wort baubau (Wauwau!) für Hund wieder. Upuaut, der Roboter, sollte auch neue Wege öffnen, mitten in der Pyramide. Dazu stattete Gantenbrink ihn mit einem Laser-Leitsystem, geeigneter Beleuchtung und einer Video-Kamera aus. Alles, was Upuaut »sah«, erschien sofort auf einem Bildschirm in der Königinkammer. Bei der ersten großen Aktion 1992, geriet Upuaut nach knapp zehn Metern an einen hervorstehenden Stein und kam kein Stück weiter. Also musste alles wieder neu durchdacht werden. Um in der Pyramide nicht untätig zu sein, stellte Gantenbrink zusammen mit seinem Team einige Vermessungen an und fand verwundert heraus, dass zwölf von 14 Messungen, die in einem italienischen Fachbuch verzeichnet und von ihm für seine Computer-Berechnungen verwendet worden waren, überhaupt nicht stimmten! Eine Fehlerquote von 86 Prozent - soviel Schlamperei auf einem Haufen? Das ist doch fast schon wieder ein bisschen viel und »schnuppert« irgendwie merkwürdig! Mich erinnert das an eine bewährte Methode zur Verwirrung. Als Deutschland noch in zwei Teile gespalten war, verfuhren die Planer des Ostens genauso. Auf alten DDR-Karten, auf denen Gebiete in Grenznähe verzeichnet waren, hatte man die Sache beim Wort genommen und sich tatsächlich verzeichnet. Vieles stimmte auf diesen Karten nicht, und das aus voller Absicht, denn man wollte Republik-Flüchtigen, die sich auf die Karten verließen, doch ein paar kleine und auch ein paar größere Überraschungen bereiten. Pure Desinformation! Ganz offensichtlich gibt es auch eine ganze Schar von Leuten, die nicht wollen, dass bestimmte Informationen über das Innenleben der Pyramiden bekannt werden. Auch Rudolf Gantenbrink sollte das noch zu spüren bekommen. Eine meines Erachtens recht zwielichtige Rolle spielt dabei das Deutsche Archäologische Institut (DAI) in Kairo. Zunächst war alles eitel Sonnenschein. Der deutsche Ingenieur hätte seine spannende Suche ohne das DAI überhaupt nicht starten können, denn nur wer den ägyptischen Behörden eine Empfehlung von einem anerkannten Archäo-Institut vorlegen kann, darf auch »buddeln«. Dass das auch seine Richtigkeit hat, muss sicher nicht betont werden. Das DAI unterstützte Gantenbrinks Projekt und stellte ihm auch einen aktiven Mitarbeiter zur Seite, Ulrich Kapp. Eigentlich sollte dann zum Ende der ersten Kampagne eine Pressekonferenz stattfinden, noch am Tag der Abreise Gantenbrinks. Der damalige Direktor des DAI, Professor Rainer Stadelmann, drängte den Ingenieur dazu, ein Statement zu verfassen, nachdem ihm gelungen war, ein wirksames Ventilationssystem in der Pyramide zu installieren. Schon bei nur einem Drittel der Leistung reduzierten Gantenbrinks Ventilatoren die Luftfeuchtigkeit von fast 80 auf 53 Prozent. Am Morgen der Abreise wurde die Konferenz abgesagt. Der deutsche Ingenieur erfuhr nie, warum. Wie er sagt, verließ er das Land »verwirrt und enttäuscht.« Im Dezember 1992 reist er noch einmal nach Ägypten, um dem »Chef der Pyramiden«, Dr. Zahi Hawass, sowie Prof. Rainer Stadelmann den neuen Roboter vorzustellen und einige Ergebnisse zu zeigen. Stadelmann hatte seinerzeit übrigens den Namen Upuaut vorgeschlagen und war mit den Plänen Gantenbrinks einverstanden. Er bedauerte bei alldem nur, dass die ersten Schritte nicht auf Video aufgezeichnet worden waren. Im März 1993 traf der Ingenieur wieder in Kairo ein, zusammen mit dem noch einmal modifizierten Roboter und einem kleinen Zusatzgerät zur Messung des Neigungswinkels im Schacht. Wie vereinbart, war Dr. Hawass da, aber niemand wusste, wo sich Prof. Stadelmann aufhielt, der eigentlich ebenfalls erwartet wurde. Gut, er war ein vielbeschäftigter Mann. Aber es ist doch unverständlich, dass er sich während der ganzen spannenden Aktion 1993 nur einmal kurz in der Pyramide blicken ließ. Am 18. März hat sich Upuaut nach mehreren Rückschlägen 53 Meter weit in den Schacht vorgearbeitet - und immer noch kein Ende! Er ist nun aber an eine Boden-Schwelle gestoßen und kommt nicht weiter.Die Videokamera erfasst eine kaum merkliche Aufhellung im Dunkel des Schachts direkt vor ihr. Dr. Hawass ist von den Ergebnissen begeistert. Nur einen Tag später wird plötzlich Gantenbrinks wertvollster Helfer abgezogen, Ulrich Kapp vom DAI! Niemand bereitete das Team darauf vor, niemand erklärte warum. Kapp wurde schlagartig nach Oberägypten beordert! Wurde die Sache vielleicht langsam brenzlig, weil Gantenbrink am Ende (des Schachtes und seiner Unternehmung) zu erfolgreich war? »Dem Ingenieur ist nichts zu schwör«, so sagt man. Tatsächlich: Am 22. März 1993 gelingt es Rudolf Gantenbrink, das neuerliche steinerne Hindernis zu überwinden und Upuaut noch höher klettern zu lassen. Dem Team fällt auf, dass die Wände immer glätter werden, die Qualität ihrer Bearbeitung nimmt zu! Ganz klar: Hier wartet irgendetwas auf seine Entdeckung, das für die Erbauer der Pyramide wichtig war! Um Punkt 11.05 Uhr vormittags erreicht der kleine Roboter seine Position volle 59 Meter jenseits des Schachteingangs. Die Kamera sendet das Bild einer verschlossenen Steintüre zu den erstaunten Forschern herunter. Während aller Ausgrabungen und Forschungen in Ägypten sind spezielle Beauftragte der ägyptischen Altertümer-Verwaltung dabei, die als Unterstützung für die Archäologen gedacht sind, mehr noch aber als Wächter über die Aktivitäten. Ihren Blicken darf nichts entgehen. Auch in dieser denkwürdigen Stunde sitzt ein solcher Inspektor gleich neben Gantenbrink, der sich an dessen Reaktion erinnert: »Das Gesicht des Inspektors ... ist kalkweiß geworden. Er lenkt meine Aufmerksamkeit auf zwei runde weiße Markierungen an den Kupferbeschlägen. ‚Das sind Siegel, das sind Siegel!‘, ruft er aus, sichtlich bewegt. ‚Wir müssen mit der Arbeit aufhören und unseren Vorsitzenden informieren.‘« Gantenbrink verständigt Hawass und natürlich auch Stadelmann, den er ohnehin täglich per Telefon auf dem Laufenden hält. Der deutsche Professor zeigt sich skeptisch, was die Siegel angeht. Runde Siegel habe es im Alten Reich nicht gegeben, was sich später allerdings als unzutreffend herausstellt. Doch diese Diskussion ist am 22. März zweitrangig. Die beiden Archäologen zeigen sich hoch erfreut über die Entdeckung des Ingenieurs, und Prof. Stadelmann schlägt vor, er solle eine Presse-Erklärung vorbereiten. Dr. Hawass will den Kultusminister informieren. Am nächsten Morgen soll Upuaut die mysteriöse Steintüre genauer inspizieren. Zahlreiche Zeugen sind anwesend. Vom DAI allerdings hat sich niemand her bequemt. Am 24. Mai rät Prof. Stadelmann, den Pressetext noch einmal zu überarbeiten. Mit der Neufassung einen Tag später ist er wieder nicht zufrieden. Rudolf Gantenbrink fällt auf, dass der Professor ungewöhnlich nervös und besorgt erscheint. Am 26. Mai: dasselbe. Also, noch eine Fassung! Am 27. Mai wieder. Auch der nochmal bearbeitete Text gefällt Stadelmann nicht. Schließlich erklärt er, man solle doch bis Mai am besten gar nichts veröffentlichen oder noch besser bis November warten, wenn die folgende Forschungs-Kampagne voraussichtlich beginnen würde. Der Ingenieur hat mittlerweile die Nase gestrichen voll von all den Vorschlägen des DAI-Chefs, kündigt die Zusammenarbeit auf und fliegt nach seiner grandiosen Entdeckung verärgert nach Deutschland zurück. Da gibt es eine Türe am Ende des unteren südlichen Luftschachtes der Großen Pyramide und die Öffentlichkeit soll nicht informiert werden! Professor Stadelmann dementierte die Entdeckung sogar in ihrem wesentlichen Bestandteil. Die immerhin doch denkbare Möglichkeit, dass sich hinter der »Gantenbrink-Tür« vielleicht eine der lange gesuchten geheimen (Schatz-)Kammern befinden könnte, wies er strikt von sich. Vor der Presse erklärte der namhafte deutsche Ägyptologe: »Allgemein ist bekannt, dass alle Schätze der Pyramide längst geraubt sind ... Hinter dieser Türe gibt es keine Kammer!« Und einer seiner Mitarbeiter, Dr. Günther Dreyer, stimmte ein: »Alles Einbildung! Ein nettes neues Detail, aber auch nichts mehr - zumindest, bis wir weitere Untersuchungen durchgeführt haben!« Wovon sollten wir sprechen, von Überheblichkeit oder von versuchter Vertuschung? Christel Egorov, Sprecherin des DAI, erklärte zur Idee einer weiteren Kammer ebenso freiweg wie Dreyer: »Das ist völliger Quatsch!« denn der Stollen sei eben einer der Luftschächte und außerdem wisse man, dass in der Pyramide keine weiteren Kammern vorhanden seien! Ja, wer weiß denn das so genau? Von ansonsten so übervorsichtigen Forschern hört man da plötzlich so bestimmte Worte über etwas, was nun niemand wirklich wissen kann. Die zahlreichen Sondierungen der Pyramide hatten ja immerhin Hinweise auf solche Kammern geliefert. Wenn man diese Messungen in der Fachwelt aber als unzulänglich bezeichnete, dann konnte man sie auch nicht als Beweis für das Gegenteil heranziehen, sondern musste sie schlichtweg als völlig aussagelos ignorieren. Dann aber konnte auch niemand wissen, ob es noch verborgene Gewölbe in der Pyramide gibt oder aber nicht. Immerhin, Upuauts feiner Laserstrahl trat unter dem Türspalt am Boden hindurch und verschwand im Dunkel. Irgendetwas ist also unbestreitbar hinter der Tür, einen Hohlraum gibt es dort. David Keys, Journalist und Archäologie-Korrespondent einer Londoner Zeitung mit dem bezeichnenden Namen The Independent machte kurz nach der Entdeckung auf einen interessanten Zusammenhang aufmerksam. Der Boden der Königskammer liegt genau 21,5 Meter oberhalb des Bodens der Königinkammer, der Boden des Eingangs zum Raum hinter der neu entdeckten Tür liegt wiederum 21,5 Meter höher als der Boden der Königskammer. Keys hält es daher für möglich, dass sich dort vielleicht sogar ein ziemlich großer Raum befindet! Die Gantenbrink-Tür ist keine »Scheintüre« und genausowenig ein Produkt der Einbildung. Der mittlerweile verstorbene, hoch gerühmte britische Pyramidenforscher Dr. Iorwerth Eiddon S. Edwards äußerte sich etwas vorsichtiger oder sagen wir diplomatischer als andere Ägyptologen zu Gantenbrinks Fund. In der Londoner Times sagt er zwar, es sei Unsinn zu glauben, dass sich der Pharaonenschatz hinter dieser Türe befinde, doch könnte dort eine geheime Kammer mit religiöser Bedeutung auf ihre Entdeckung warten. Edwards war also wohl kein Anhänger der Dreikammer-Theorie, deren geistiger Vater übrigens niemand anderes als Professor Stadelmann ist, der augenscheinlich nicht zu viele Kammern in einer Pyramide mag. Zumindest soll wohl die Öffentlichkeit nicht unbedingt etwas über sie erfahren. Solange die neue Belüftung der Pyramide im Vordergrund von Gantenbrinks Arbeit stand, war alles noch in Ordnung, und da konnte man auch eine Pressekonferenz vorschlagen. Dann aber wurde die Sache doch zu gefährlich und der Professor wohl nicht umsonst nervös. Ich will niemandem etwas unterstellen, aber meiner Meinung nach ist die Faktenlage einfach wieder einmal auffallend dubios. Wenn wir überlegen, wer vor allem den geheimen Kammern nachjagt und auch nicht unbedingt daran interessiert ist, dass eine solche Entdeckung an die Öffentlichkeit gelangt, dann fallen uns sicherlich zuerst die Freimaurer ein. Wie gesagt, ich will nichts unterstellen, aber ich will auch nichts unterdrücken. Freimaurer geben sich bekanntlich durch seit langem tradierte Signale untereinander zu erkennen, sie verwenden zahllose geheime Gesten und verschlüsselte Symbole. Manches erkennt man aber auch als Außenstehender ganz gut. Aufgefallen ist mir eine Widmung in einem deutschsprachigen Buch mit dem Titel Die ägyptischen Pyramiden - Vom Ziegelbau zum Weltwunder. Dieses Buch ist dem wohl angesehensten Pyramidenkenner der Gegenwart gewidmet, Jean Philippe Lauer. Der Autor des genannten Buches schrieb hinter Lauers Namen: »... dem Ausgräber der Stufenpyramide des Djoser und Großmeister der Pyramiden ...« Großmeister - Gelehrte wählen ihre Worte in der Regel genau bedacht, vor allem doch, wenn der Anlass für sie Bedeutung hat. Warum Großmeister? Es gäbe viele andere Möglichkeiten, die einzigartige Bedeutung Lauers als den führenden Ägyptologen herauszustellen - »Altmeister«, »Herr der Pyramiden«, vielleicht auch ein wenig launig »Grand Old Man« oder »Doyen« oder wie auch immer. Doch der Autor des Buches entschied sich für einen anderen Begriff. Zufall? Notwendigkeit? Wer war überhaupt der Autor? Richtig geraten: Professor Rainer Stadelmann! Heimlichkeiten, soweit das Udjat-Auge reicht! Die Gantenbrink-Tür sollte eigentlich schon lange weiter erforscht werden. Immer wieder wurde angekündigt, alles zu unternehmen, um sie zu öffnen. Schon Anfang 1998 hatte Dr. Hawass die Öffnung für Mitte März 1998 angekündigt, dann war die Rede von Mai 1998. Doch nichts geschah. Genausowenig wurde der nächste Termin eingehalten, der 31. Dezember 1999. Die Öffentlichkeit wartet immer noch auf Ergebnisse. Rudolf Gantenbrink plant, zusammen mit National Geographic an diese Aufgabe heranzugehen. Wieviel Freiheiten wird das neue Team haben und wieviel wird man wieder von offizieller Seite aus versuchen zu unterdrücken? Man darf gespannt sein, auch auf einen Bericht in Buchform, den der unermüdliche Ingenieur über seine bisherigen Erfahrungen vorbereitet. Schon jetzt können Sie sich auf einer hervorragenden Seite im Internet sehr genau über das Upuaut-Projekt informieren, wenn Sie einmal www.cheops.org anklicken. Nach all dem, was wir gerade über die enttäuschende Trägheit der offiziellen Stellen gehört haben, werden Sie sich bestimmt etwas wundern zu hören, dass sich trotzdem in der Zeit seit der Entdeckung der Türe einige spannende Dinge in der Pyramide abgespielt haben - allerdings alles wiederum in einem ziemlich inoffiziellen, gedämpften Licht! Im März 1997 erklärte der oberste Chef des Pyramiden-Plateaus, Zahi Hawass, frei heraus: »Es gibt keine geheimen Arbeiten in Giseh!« Dr. Hawass ist schwer einzuordnen. Niemand kann ihm vorwerfen, die Forschungen von Rudolf Gantenbrink nicht tatkräftig unterstützt zu haben. Der deutsche Ingenieur war beeindruckt von der ständigen Hilfsbereitschaft und dem völlig unautoritären Stil, der Hawass auszeichnet. Andererseits bleiben einige Fragen offen. Dr. Hawass wurde während seiner Ausbildung von ARE unterstützt, jener finanzkräftigen Organisation der Cayce-Jünger, und steht bis heute in engem Kontakt mit dieser Gruppe. Der Kontakt ist in sich zwiespältig, denn Dr. Hawass hat ARE einiges zu verdanken, hält dort aber auch Vorträge, mit denen er offenbar zeigen will, dass in Giseh alles seine Ordnung hat und nichts »unter der Hand« läuft. Der Amerikaner Dr. Mark Lehner übrigens, neben Hawass der wohl einflussreichste Archäologe von Giseh, steht interessanterweise ebenfalls in der Schuld von ARE, die seine archäologische Ausbildung finanzierte. Wie weit aber ist es mit der Behauptung her, in Giseh gebe es keinerlei geheime Aktivitäten? Mit der Davison-Kammer, der ersten Entlastungskammer über der Königskammer, haben wir uns ja schon befasst. Sie war der Ausgangspunkt für die von Perring und Howard-Vyse betriebene Suche nach weiteren Kammern über ihr. In der Davison-Kammer nistete sich auch der sonderliche Mystiker Giovanni Battista Caviglia ein, der sich bis an die Grenzen des Möglichen auf hermetische Geheimlehren eingelassen hatte. Von dieser Kammer aus wollte Caviglia zu Anfang des 19. Jahrhunderts einen waagerechten Tunnel in südliche Richtung graben, hinüber zu dem von der Königinkammer heraufführenden Schacht. Caviglia vermutete genau dort eine geheime Kammer. Nach drei Metern Länge musste Caviglia aufgeben, er kam nicht weiter. Hätte er es geschafft, er wäre genau auf den Raum gestoßen, der hinter der Gantenbrink-Tür liegt! Wie ich schon erwähnt habe, erhielten bisher nur sehr wenige Ägyptologen - darunter natürlich auch Prof. Stadelmann - die Erlaubnis, sich im Bereich der Davison-Kammer aufzuhalten. Das hat auch seinen guten Grund. Denn irgendwer gräbt heute genau dort weiter, wo Caviglia schlapp machte! Dr. Joseph M. Schor, ehedem Direktor eines pharmazeutischen Konzerns und Begründer der im Umfeld von Cayce angesiedelten Joseph M. Schor Foundation, startete im Herbst 1996 ein Forschungsprojekt in der Großen Pyramide. Als Ziel war die Durchführung und Aufzeichnung akustischer Experimente angegeben. Allein schon der Umstand, dass Dr. Schor die offizielle Genehmigung erhielt, vier Nächte in der Cheopspyramide zu verbringen, verdient Beachtung. Möglicherweise hing das mit den gemeinsamen, freimaurerischen Wurzeln aller Parteien zusammen, doch mit den eigentlich geheimen Aktivitäten hat Schor bestimmt nicht viel zu tun. Letztlich kamen durch sein Projekt - wenn auch indirekt - einige unerwartete Vorgänge in der Pyramide ans Tageslicht. Der Schor-Expedition schloss sich nämlich der NASA-Techniker Thomas Danley mit seinem privaten Team an und berichtete später von deutlichen Anzeichen geheimer Grabungsaktivitäten. Danley ist ein Ton-Ingenieur, der sich für ein ziemlich ausgefallenes Thema interessiert - Gegenstände durch bestimmte Schalleffekte zum Schweben zu bringen! Bei seinem Aufenthalt in der Pyramide nutzte Danley die Gunst der Stunde und verschaffte sich Zutritt zur Davison-Kammer. Sie ist nicht leicht zu erreichen: Ihr Eingang befindet sich in fast neun Meter Höhe am oberen (südlichen) Ende der Großen Galerie. Wer nicht weiß, dass dort oben ein Loch in die Davison-Kammer hineinführt, dem fällt das sicher auch nicht auf. Danley wusste davon, und er stieg über eine Leiter und ein die oberen Meter herabhängendes Seil in den engen Schacht zur Kammer. Als er sich dort umsah, entdeckte er den Caviglia-Tunnel, der aber jetzt verblüffenderweise dreimal so lang war und somit gute zehn Meter in den Fels hinein verläuft. Wer hatte dort in der Zwischenzeit klammheimlich gebuddelt? In den über Davisons Raum liegenden Kammern stieß Danley dann auf mehrere Säcke mit frisch herausgeschlagenem Tura-Kalkstein. Als er drei Monate später wieder in der Pyramide war, fiel ihm ein neu verlegtes Stromkabel auf, das in die Davison-Kammer führt. Die Schor-Expedition kam bald zu einem jähen Ende, als die ägyptische Regierung alle weiteren Aktionen untersagte. Danley berichtete aber öffentlich über seine Beobachtungen, und bald schalteten sich andere ein, um seine Behauptungen nachzuprüfen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an Richard Hoagland, den einflussreichen Verfechter eines künstlichen Ursprungs der Mars-Monumente. Ich hatte ihn bislang hauptsächlich wegen seiner angeblichen Entdeckung der Abydos-Hieroglyphen erwähnt. Richard Hoagland gründete eine eigene Forschungsgruppe, die »Enterprise Mission« und weiß, mit den Medien umzugehen und sich bzw. seine Ideen sehr effektvoll ins Licht zu setzen. Immer wieder sorgt er mit einfallsreichen Unternehmungen für Aufsehen. Er regte zum Beispiel an, den Prototypen des Raumpendlers Space Shuttle »Enterprise« zu taufen, propagierte einen belebten Ozean unter dem Eispanzer des Jupitermonds Europa und künstliche Strukturen auf unserem Mond, machte nach dem Verschwinden des Mars-Observer-Raumschiffs einiges Furore um eine verdeckte Operation auf Mars und so weiter und so fort. Man sollte auch nicht vergessen, dass Hoagland ganz wie Hurtak in enger Verbindung mit dem »Rat der Neun« steht. Nur vermeidet er, seine Informations-Quelle in seinen streng wissenschaftlich wirkenden Veröffentlichungen zu nennen. Auf seiner Internet-Seite berichtet Hoagland darüber, ein frustriertes Mitglied der Schor-Expedition habe sich wenige Wochen nach deren Abbruch bei der »Enterprise Mission« gemeldet. Zwar verrät uns Hoagland den Namen dieser Person nicht, es ist aber sicher nicht ganz abwegig, Danley dahinter zu vermuten. Das Expeditionsmitglied trug denselben Groll mit sich herum, den auch Gantenbrink als Andenken aus Ägypten nach Hause genommen hatte. Die ägyptischen Behörden verzögerten alles, schoben wichtige Termine hinaus oder ließen sie komplett platzen. Der anonyme Informant erklärte, er habe Beweise für geheime Aktivitäten gefunden und sei überzeugt, dass bestimmte Mitglieder der ägyptischen Regierung darauf bedacht seien, die aufregenden neuen Entdeckungen vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Nun gehe es darum, andere Mitglieder der Regierung über diese Agenda zu informieren, um ausreichenden politischen Druck ausüben zu können. Die »Enterprise Mission« beauftragte den Amerikaner Larry Hunter, die Schilderungen des Mannes zu prüfen. Hoagland bezeichnet Hunter als einen »unabhängigen« Ägyptologen mit einer 20-jährigen praktischen Erfahrung. Er kroch zwar nicht in die Davison-Kammer hinein, bestätigte aber die anderen Veränderungen. Er fotografierte auch eine neu installierte Video-Überwachungskamera am südlichen Ende der großen Galerie. Im ersten Moment scheint nichts Besonderes daran zu sein, dass in einem viel besuchten Museum - und das ist die Pyramide mit Sicherheit - eine Kamera angebracht ist. Komisch ist aber ihr Blickwinkel. Sie ist nämlich nicht auf die Galerie gerichtet, durch die alle Besucher im Entenmarsch zur Königskammer trotten, sondern genau auf die Mauer, an deren Oberseite der kleine Eingang zur Davison-Kammer liegt. Jeder, der jetzt den Versuch unternimmt, in sie hineinzuklettern, wird auf dem Video inflagranti erfasst. Der Dokumentarfilmer Boris Said stellt lapidar fest, dass die Ägypter überall in Giseh graben. An sich nicht verwunderlich. Warum aber mauern sie? Und warum mauern auch wichtige Vertreter des Deutschen Archäologischen Instituts? Sie wollen wohl, das Wortspiel sei erlaubt, etwas freimauern, das unter Ihresgleichen bleiben soll. In Giseh begegnet uns ständig das Weltbild der Freimaurer. Zum Wechsel ins Jahr 2000 lief vor den Pyramiden eine giganische Milleniumsfeier ab, mitten im Fastenmonat. Der Komponist Jean-Michel Jarre hatte den Auftrag erhalten, für 10 Millionen US-Dollar eine zwölfstündige Mammut-Oper mit dem Titel Die zwölf Träume der Sonne aufzuführen, inklusive Lasershow, die die Projektion eines riesigen Auges auf die Flanke der Großen Pyramide beinhaltete. Wenn das nicht ein Zeichen ist! Und, um dem wahrhaftig noch eins draufzusetzen, hatte niemand anderes als Dr. Hawass vorgeschlagen, die Pyramide zu jener feierlichen Stunde auch noch mit einem goldenen Abschlusspyramidion aus leichtem Material zu krönen. In einem Scheinwerfer-Spektakel sollte ihn ein Hubschrauber auf die obere Plattform der Großen Pyramide aufsetzen. Und die vollendete Spitze der Pyramide hätte am Morgen des 1. Januar 2000 ganz im Sinne der betreffenden Prophezeiungen die jungen Sonnenstrahlen weithin sichtbar reflektiert. Diese Aktion wurde dann aber so ziemlich im letzten Moment doch noch abgeblasen. Dr. Hawass beteuerte zwar, die Idee habe nichts mit dem Glauben der Freimaurer zu tun, aber das kaufte ihm niemand ab. Die Nähe sämtlicher wichtiger Giseh-Persönlichkeiten zu den Neun, zu Cayce und zu den Freimaurern ist wirklich auffallend. Sie hat Methode. Die Freimaurer stehen in der Tradition altägyptischen Wissens und kennen seine Kraft. Für sie besteht auch kein Zweifel an der Existenz von verborgenen Kammern. Die Botschaft, die wir aus Giseh und auch von anderen bedeutenden Stätten des Pharaonenreichs mitnehmen, ist die der »Schadensbegrenzung«. In einer von Geheimniskrämerei eingehüllten fieberhaften Suche wollen in sich geschlossene Zirkel eine reiche Ernte an uralten Schätzen halten - Schätzen, bestehend aus heute längst verlorenem Wissen, das einst von fremden Kulturbringern zu den Ägyptern kam. Tatsächlich versuchen mehrere Gruppen auf unterschiedliche Weise, an das alte Wissen zu gelangen. Jede von ihnen aber scheint davon überzeugt zu sein, dass es weiterhin geheim bleiben muss, da die Zeit für seine Preisgabe noch nicht reif ist und dieses Wissen einen Machtvorteil gegenüber anderen verschafft. Wer unter den Mächtigen in unseren Tagen zum Beispiel über weit fortgeschrittene technologische Information verfügt, im Extremfall vielleicht sogar über solche außerirdischer Herkunft, wird sie für sich behalten. Er wird darüber hinaus falsche Information über sie verbreiten und jeden durch Lächerlichmachung vernichten, der in der Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe aussagt. Nichts anderes geschieht zur Zeit auf unserem Planeten. Doch, was nützt all die Vernebelung gegenwärtiger Ereignisse, wenn Beweise aus der Vergangenheit auftauchen? Also muss auch hier alles vertuscht werden, was den Panzer aufbrechen könnte. Die paradoxen Zeichen, all die Rätsel, wie sie bei der Erforschung des alten Ägypten zwischen Sand, Steinen und Gräbern aufgetaucht sind, haben bei den Mächtigen eine geradezu schon bange Neugierde geweckt. Geheimdienste und offizielle Behörden, Rüstungskonzerne und archäologische Forschungsinstitute, geheime Gesellschaften und alle möglichen anderen Gruppierungen scharen sich allesamt um die alten Monumente, um dort Schätze für sich zu gewinnen, natürlich unerkannt von der übrigen Welt. Doch die Geschichte ist noch komplizierter. Eine heimliche Gruppe verwendet heute für ihre Forschungen und Experimente sehr ungewöhnliche Methoden, die zum Teil ganz offensichtlich selbst für altägyptische Rätsel gesorgt hat - Stargate-Technologie.
    http://members.internettrash.com/medwis ... gizeh.html

    LG Joe
    sut Yahusha ilu samesa

  2. #102
    Gast

    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Riesige Pyramide in Indonesien entdeckt?


    Ansichten des Sadahurip in dem indonesischen Bezirk Garut auf West-Jawa. | Copyright/Quellen: vivanews.com / Web (unbek.)

    Garut/ Indonesien - Während die Kontroverse um die Natur pyramidenförmiger Berge und Hügel im bosnischen Visoko weiterhin andauert, innerhalb derer der Abenteurer und Hobby-Archäologe Semir Osmanagic im Visocica Berg und weiteren umliegenden Hügeln stark erodierte Pyramiden eine unbekannten Zivilisation zu erkennen glaubt, Historiker und Archäologen ihm darin jedoch vehement widersprechen (...wir berichteten, s Links), vermelden nun Forscher in Indonesien die zufällige Entdeckung einer ebenfalls gewaltigen Pyramide, deren heutiges Erscheinungsbild ebenfalls eher an einen natürlichen Berg als an eine Pyramide denken lässt. Sollte es sich jedoch tatsächlich um ein Bauwerk handeln, so wäre auch diese Pyramide - ähnlich die jene in Visoko - deutlich höher als die Große Pyramide des Pharao Cheops im ägyptischen Gizeh.

    Laut indonesischen Medienberichten wollen Mitglieder des "Ancient Catastrophic Disaster Teams" um Iwan Sumule und Erick Ridzky die Pyramide zufällig entdeckt haben, als sie eigentlich bei geologischen Vermessungen von Erdfalten auf West-Java im Rahmen ihrer Erdbebenforschung beschäftigt waren.

    Unterschiedliche Untersuchungen, darunter auch Bodenradar und Luftbilddokumentation, sollen belegen, dass sich hinter bzw. unter der heute bergartigen Erscheinung des Sadahurip Berges in Wirklichkeit eine Pyramide verbirgt. Ähnliche Schlussfolgerungen ziehen die Forscher auch anhand weiterer Hügel, darunter der Klothok in Kediri, und der Tempelberg Sleman Berbah Ijo auf Ost-Java und Yogyakarta.

    "Wir sind uns ziemlich sicher, dass es sich hierbei um historische Gebäude handelt, die entweder die Höhe der heutigen "Berge und Hügel" besitzen oder zumindest auf diesen errichtet wurden", zitiert das indonesische Nachrichtenportal "vivanews.com" Ridzky, dessen Team das Auftreten vergangener Naturkatastrophen im Zusammenhang mit dem Niedergang einer einstigen Hochkultur auf den indonesischen Inseln erforscht.

    Laut den lokalen Meldungen soll sich auch die Archäologiebehörde Indonesiens anhand der vorliegenden Messergebnisse positiv zu der Einschätzung geäußert haben, dass es in Indonesien alte und teilweise sehr große Pyramidenbauten gegeben habe und gibt.

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/12/riesige-pyramide-in-indonesien-entdeckt.html

  3. #103
    Gast

    Chinas geheimnisvolle Pyramiden ARTE

    Chinas geheimnisvolle Pyramiden

    In China gibt es zahlreiche pyramidenförmige Hügel, die von Europäern erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt und als "Pyramiden von China" bezeichnet wurden. Die meisten dieser Bauwerke befinden sich in einem Umkreis von 100 Kilometern um die Stadt Xi'an, der Hauptstadt der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi. Heute ist bekannt, dass diese Pyramiden als Grabstätten dienten. In den größten ihrer Art, etwa 65 an der Zahl, wurden Kaiser beigesetzt, über 200 kleinere wurden für Kaiserinnen, Prinzen, Prinzessinnen und hohe Staatsbeamte errichtet.
    Der chinesische Historiker und Schriftsteller Sima Qian erwähnte in seiner Chronik aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus, dass für den Bau der größten Pyramide 700.000 Menschen erforderlich waren. Bei diesem Bauwerk handelt es sich um das Mausoleum für Kaiser Qin Shi Huangdi, dem großen Eroberer, der China im dritten Jahrhundert vor Christus zum Einheitsstaat machte und über mehr als 40 Millionen Chinesen herrschte. Die Fundstätte der Grabanlage umfasst auch die berühmte Terrakotta-Armee, die aus mehr als 7.000 lebensgroßen Soldaten, Waffen, Pferden und Kriegsgerät besteht.
    Die Großpyramide verfügte über ein ausgeklügeltes Schutzsystem mit zahlreichen Fallen zur Abschreckung von Grabräubern. Außerdem wurde sie auf einem immer in Bewegung befindlichen Quecksilbersee errichtet, dessen Spuren die Archäologen im Boden fanden.




  4. #104
    Luzifer
    Gast

    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Zitat Zitat von S.E.T.I
    Die codierten Botschaften der Pyramidenbauer

    Axel Klitzke im Gespräch mit Michael Vogt über die verborgenen Geheimnisse der Pyramiden.
    Nicht nur in den Maßen der Pyramiden stecken grosse Geheimnisse. Auch in holländischen Damenfahrrädern, wie Cornelis de Jager beweist.

    In seiner "Radiosophie" kommt er auf den "heiligen Fahrrad-Zoll" und errechnet daraus z. B. die Gravitationskonstante oder die Masse des Protons.

    Hier kann man sich eigene lustige Zusammenhänge basteln.

  5. #105
    Moderator Avatar von Joe
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    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    ja Luzi ,
    sowas hab ich von Dir erwartet.
    Dennoch wirst Du über den goldenen Scnitt und der Cheops bescheid wissen ,nech wahr!Gibt genügend Literatur über die Maßharmonie der Pyramieden.Und gibt sogar harmonische Berechnungen bezüglich der nicht ganz quadratischen Grundfläche der Cheops und so weiter.Mach Dich doch mal schlau,bevor Du Dir hier wieder ein Eigentor schießt.

    LG Joe
    sut Yahusha ilu samesa

  6. #106
    Gast

    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Interessante Seite Luzifer, Danke dafür

    Nur folgende Frage noch dazu, auf der Seite steht gleich in der gelb unterlegten Einleitung folgendes :

    Die Radosophie ist eine Reaktion auf pseudowissenschaftliche Theorien, die zwischen den Maßen der großen Pyramide in Gizeh in irgendwelchen willkürlichen Einheiten und in der Antike unbekannten astronomischen Größen in damals noch nicht definierten anderen Einheiten eine Beziehung herstellen.
    Quelle : http://www.hars.de/misz/rado.html

    Wo siehtst du einen Zusammenhang zu dem was zb Axel Klitzke im Video beschreibt und der Behauptung, es würde sich dabei um "willkürliche Einheiten" einheiten handeln ?

    Ich vermute mal, dass du übersehen hast, das diese Rechenspiele die da gezeigt werden nur zeigen, dass man eben auch rein auf eben "willkürlichen Einheiten" basierend, immer das gewünschte Ergebnis erzeugen kann, dass man aus Zahlen quasi alles machen kann was man will, sollte auch KEIN Geheimnis sein, ich vermute mal, dass der Autor dieses Buches "Was ist Radosophie?" von Cornelis de Jager noch nichts von den Neuen Erkenntnissen von Axel Klitze wusste bzw. wissen konnte

    Das Buch erschien im Jahre 1993^^

    Cornelis de Jager: Was ist Radosophie? In: Gero von Randow (Hg.): Mein paranormales Fahrad und andere Anlässe zur Skepsis, entdeckt im »Sceptical Inquirer« Reinbek: Rohwohlt Taschenbuch Verlag 1993, S. 23-30
    Unter anderem hat sich auch unser bekannter Freund Harald Lesch mal damit beschäftigt, als er dieses Video hier (Alpha Centauri) im Jahre 2001 (also vor fast 11 Jahren ) machte wusste er natürlich auch noch nichts von den Neuen Erkentnissen und abmessungen von Klitzke, hier das recht witzige und trotzdem Interessante Video von Damals dazu...



    Also all das beruht darauf, dass hier eben "willkürlichen Einheiten" verwendet werden, das ist jedoch NICHT mehr so, man kann durchaus bezweifeln ob diese ganzen Abmessungen von Klitzke selber überhaupt stimmen, aber das kann man nur schwer beweisen, weil es eben KEINE anderen genaueren Informationen dazu gibt, das hat in dieser Form einfach noch NIE jemand gemacht !

    Laut dem was Klitzke nun behauptet, sind diese Einheiten NICHT mehr "willkürlichen Einheiten", sondern in Relation zueinander gegebene Einheiten, die unter anderem mittlerweile sehrwohl als damalige Maßeinheiten gelten, die bereits da sein mussten. Es gibt also stets ein Verhälltnis zueinander was man wohl kaum noch als Zufall ansehen könnte. Ein Fahrrad, wie es hier im Beispiel gemacht wird, kann natürlich auch diese Relationen zueinander haben, aber eben nur dann, wenn das gewollt ist, versuch einfach mal in deiner Wohnung diese voneinander abhängigen "Einheiten" herauszuberechnen wie es Klitzke zb in der Königskammer gemacht hat (diese Maße sind übrigens auch bestätigt), mich würde interessieren ob du dann mit den gegebenen Maßen immer noch auf dasselbe "Ergebnis" kommen würdest, in welchen dann alle gegebenen Einheiten auch in Relation (im selben Verhältnis) zueinander stehen Das ganze müsstest du dann im ganzen Haus weiter machen^^

    Es bleibt also spannend

  7. #107
    Luzifer
    Gast

    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Zitat Zitat von S.E.T.I
    Ich vermute mal, dass du übersehen hast, das diese Rechenspiele die da gezeigt werden nur zeigen, dass man eben auch rein auf eben "willkürlichen Einheiten" basierend, immer das gewünschte Ergebnis erzeugen kann, dass man aus Zahlen quasi alles machen kann was man will
    Richtig! Genau das wollte ich damit sagen. Das ist auch kein Geheimnis. Aber de Jager hat gezeigt, wie man anhand solcher "Rechnereien" als Ergebnis auf fundamentale kosmologische Zahlen kommen kann.

    Unter anderem hat sich auch unser bekannter Freund Harald Lesch mal damit beschäftigt
    Durch den bin darauf gekommen. Ich hatte zwar noch im Kopf, dass da mal jemand etwas aus den Massen eines holländischen Damenfahrrades errechnet hatte, aber der Name war mir entfallen.

    Von Klitzke halte ich gar nichts! Ich habe auch nicht vor, mich ausführlicher mit zu beschäftigen, weil er mir erstens egal ist und zweitens es nicht mein "Fachgebiet" ist.

    Wenn ich allerdings die Vorankündigung zu einem Vortrag lese ...

    Ein Thema "jenseits" des Vorstellungsvermögens: Der Blick vor den Urknall, seinen Ursachen und der Entstehung einer höheren Ordnung.
    ... kann ich mich nur ärgern, dass jemand mit so einem Stuss auch noch Geld verdient.

  8. #108
    Gast

    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Wenn ich allerdings die Vorankündigung zu einem Vortrag lese ...

    Ein Thema "jenseits" des Vorstellungsvermögens: Der Blick vor den Urknall, seinen Ursachen und der Entstehung einer höheren Ordnung.

    ... kann ich mich nur ärgern, dass jemand mit so einem Stuss auch noch Geld verdient.
    Ich glaube dieses "Problem" hast du bei sämtlichen neuen Thesen, Theorien und Überlegungen, dass die damit Geld verdienen wird auch gerne als ein Hauptargument herangenommen, dass dies deren einziges Ziel wäre. Das trifft bestimmt auch auf viele zu, aber als Argument reicht das noch lange nicht finde ich persönlich, denn schließlich müssen sich diese Leute auch irgendwie finanzieren, wenn sich eben "reguläre" Agyptologen NIE damit befasst haben, die Pyramiden mal auf diese Art und Weise zu vermessen und auch zu verstehen wie Klitzke (das zumindest glaubt zu wissen) das gemacht hat sind Sie doch selber Schuld wenn dann sowas dabei rauskommt das dies eben ein "Privater" macht. Warum werden diese und viele andere Sachen denn NICHT von den Instituten, Universitäten usw... gesponsert ??? Richtig, weil das gar nicht möglich wäre, das alles zu finanzieren und in erster Linie will sich niemand zu weit aus dem Fenster lehnen zu dem was bereits irgenwann mal jemand als gesichert festgelgt hat. Der damalige Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung...

    Zahi Hawass


    ... hat sich sogar bei Klitzke selber bedankt, nachdem er ihn eigentlich des Gizeh Platous verweisen wollte wegen "NICHT genehmigter Arbeiten", nachdem Klitzke ihm seine Ergebnisse präsentierte, bekam er prompt auch die "offizielle Genehmigung" bzw "Erlaubnis" dazu, und so konnte er das dann unter Aufsicht "Fertig" machen. Leider aber werden bzw wurden diese Ergebnisse aber NIE offiziell von den Agyptologen anerkannt, zumindest ist das aus offizieller Seite so zu hören. Jedoch gibt es auch NIEMANDEN, der das offiziell jemals übeprüft hat, warum und weshalb das nicht passiert, kannst du dir selber denken nehme ich an

    Also die Wissenschaft soll froh sein, dass es auch solche Leute gibt, denn sonst wären wir NIE da wo wir heute sind, übrigens gibt es auch in der "regulären" Wissenschaft unzählige Leute und Wissenschaftler die eigentlich nur noch das Geld verdienen im Sinn haben, sieh Dir mal die Leute an die sich mit "Revolutionären" Themen befassen an was mit denen passiert, diese werden umgehend als "Phantasten" und "Narren" bezeichnet, ja was hat den das alles noch mit Wissenschaft im eigentlichen Sinne zu tun wenn deren Grunsätze fast gänzlich schon als unantastbar gelten ??? also dieses Argument könnte man auf sehr viele Leute anwenden

    Übrigens ist es mir persönlich völlig egal ob Klitzke Recht hat oder nicht, es geht nämlich um die Denkweise die er mir zb vermitteln konnte, ich finde jeder soll das Recht haben und sich nehmen das zu forschen, zu glauben und zu denken was er für richtig und wichtig hält, wenn immer wieder Leute auftauchen, die jeden Gedanken und Ansatz bereits im Keim ersticken, hat das meiner Ansicht nach NICHTS mit Wissenschaft zu tun, denk mal darüber nach mein Freund

  9. #109
    Luzifer
    Gast

    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Zitat Zitat von S.E.T.I
    Der Blick vor den Urknall, seinen Ursachen und der Entstehung einer höheren Ordnung.
    Ich habe nichts dagegen, dass jemand mit seiner Arbeit Geld verdient.

    Ich habe aber etwas dagegen, dass jemand damit ...

    Der Blick vor den Urknall, seinen Ursachen und der Entstehung einer höheren Ordnung.
    ... Geld verdient.

  10. #110
    Gast

    Re: Alles zum Thema Pyramiden

    Ich habe nichts dagegen, dass jemand mit seiner Arbeit Geld verdient.

    Ich habe aber etwas dagegen, dass jemand damit ...

    Der Blick vor den Urknall, seinen Ursachen und der Entstehung einer höheren Ordnung.

    ... Geld verdient.
    Jetzt mach aber mal halblang , darauf basiert doch ein wesentlicher Teil der Wissenschaft, diese Frage war schon immer der Ansporn für viele Fachgebiete, woher kommen WIR, Woher gehen WIR und was sind WIR...

    Dann müstest du zb auch ein strikter Gegner der CERN Wissenschaftler sein oder der Quantenforschung ansich usw, ist das der Fall bei dir ? Die verdienen ja auch Geld mit ihrer Forschung, oder denkst du die machen das umsonst ?

    Du selber finanzierst mitunter auch diese Leute, die von öffentlichen Mitteln dafür bezahlt werden, was ist denn dagegen einzuwenden wenn sich jemand selber über zb seine Bücher und Vorträge finanziert und dir somit NICHT auf der Tasche liegt, du muss weder diese Bücher kaufen noch seine Vorträge besuchen, das macht jeder freiwillig soweit ich weiss^^

    Jetzt lass mal gut sein und trink mal eine Tasse Tee oder so

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