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Thema: Alles zum Thema Pyramiden

  1. #141
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Die Unterwasserpyramide hatten hatten wir zwar schonmal aber hier iss auch noch eine interessante Doku dabe :

    Pyramiden in Japan

    Unterwasser-Pyramiden in Japan

    von Mario Kienappel







    Westlich der japanischen Insel Yonaguni, an der Südspitze des japanischen Ryukyu-Archipels entdeckte der Taucher Kihachiro Aratake 1985 eine riesige, aus Fels gebaute Unterwasser-Pyramide.
    Diese Pyramide ist 42,43 Meter hoch und hat eine Fläche von 183x150 Meter. Sie ist aus rechtwinkligen Felsen gebaut und hat 5 Stockwerke. Zudem fand man straßen ähnliche Überreste rund um die
    Pyramide.







    Geologen der Universität Boston, USA fanden heraus, dass die riesigen Treppenhäuser aus einer Reihe von 1 Meter hohen Felslagen bestehen, die aussehen wie eine Stufenpyramide. Der Bereich der Pyramide ist vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren unter die Meeresoberfläche gerutscht, somit hat sie mindestens dieses Alter.
    In der Nähe der großen Pyramide fand man noch kleine, pyramidenartige Bauten, die aus 10 Meter breiten und 2 Metern hohen Steinlagen bestehen.
    Die Japanischen Pyramiden werden verschwiegen, weil es unmöglich ist, ihr wahres Alter zu leugnen. Da sie unter Wasser stehen und man den Zeitpunkt berechnen kann, an dem der Grund zuletzt trocken war, ist ihr Mindestalter eindeutig und widerspricht den geschichtlichen Lehren unserer Schulwissenschaft, die keineswegs "wissen schafft".




    Nahe der Insel Yonaguni: Ruinenstadt unter Wasser





    Vor etwa einhundert Jahren wurden Ruinen einer alten Stadt südlich der japanische Insel Yonaguni gefunden. Zu den überresten gehörten quadratisch geformte Gebilde, ein riesiges Podium mit Ecken und Kanten, dazu Straßen, Treppenhäuser und ein Gebäude mit Arkaden.
    Nach genauren Untersuchungen fand man später noch gleichmäßig runde Löcher in dem Felsen, in denen wohl Steinpfeiler standen und, die Höhepunkte, die Entdeckung einer Menschenkopf-Statue und einer in Stein eingeritzten Hieroglyphen-Inschrift (siehe rechts).



    Doku: Mysteriöse Unterwasser-Pyramiden in Japan






    Quelle : http://equapio.com/de/kultur/pyramiden-in-japan/

  2. #142
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    Teotihuacán:
    Roboter entdeckt unbekannte Kammern
    unterhalb der Pyramide des Quetzalcoatl




    Blick in den Tunnel unterhalb der Pyramide des Quetzalcoatl.
    | Copyright: INAH, inah.gob.mx



    Teotihuacán (Mexiko) - Erst 2003 entdeckten Archäologen 12 Meter unterhalb der Tempelpyramide der "Gefiederten Schlange" (Quetzalcoatl) in der Ruinenstadt Teotihuacán einen Tunnel, der - das zeigten Ausgrabungen seit 2009 - zu zahlreichen noch tiefer verborgenen Kammern und einem weiteren Durchgang führte (...wir berichteten). Das Ende dieses Tunnels hat nun ein Roboter erkundet und statt des erwarteten einen, gleich drei bislang unerforschte Kammern entdeckt. Die Forscher hoffen nun, dass es sich um die Grabkammern der geheimnisumwitterten einstigen Herrscher der Stadt handelt, an der - so der Name - "Menschen zu Göttern wurden".

    Wie der Leiter des nach dem aztekischen Paradies des Wettergottes Tlaloc benannten Projekts "Tlalocan", der Archäologe Sergio Gomez Chavez vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (Nacional de Antropología e Historia, INAH) berichtet, fügt sich die Entdeckung der Kammern in das Bild anderer Pyramiden vor Ort, etwa dem der Pyramide der Sonne, unter der bereits in den 1970er Jahren vier Kammern entdeckt wurden.


    Blick auf den Pyramidentempel des Quetzalcoatl.
    | Copyright: Public Domain, Altevir Vechia


    Der Roboter "Tlaloc II-TC" selbst ist mit Kameras und einem Greifarm ausgerüstet, mit dem er mögliche Hindernisse aus dem Weg räumen kann.


    Von der Erkundung des unterirdischen Tunnels und der nun neu entdeckten Kammern erhoffen sich die Archäologen nun weitere Aufschlüsse über die einstige soziale Struktur der Tempelstadt, die zwar schon seit rund 100 Jahren archäologisch erforscht wird, aber immer noch mehr Fragen aufgibt als bislang Antworten gefunden wurden. Bis heute wurden keinerlei Darstellungen von Herrschern oder deren Gräber in Teotihuacán gefunden. Schon 1.300 Jahre vor Ankunft der Azteken in der Region war die Stadt, deren Name sie als jenen Ort ausweist, "an dem Menschen zu Göttern werden" bereits aus ebenfalls noch unbekannten Gründen verlassen worden.





    3D-Computermodelle des Tunnels unter dem Tempel der "gefiederten Schlange" (noch ohne die nun entdeckten Kammern!).
    | Copyright: inah.gob.mx


    Gomez glaubt, dass Tunnel und Kammern unterhalb der Pyramide ein zeremonielles Zentrum des Gebäudes waren. Unzählige Funde von Artefakten und vermeintlichen Opfergaben, u.a. aus Jade, scheinen dies zu bestätigen. "Dies war wahrscheinlich das Allerheiligste", so der Archäologe und hofft nun, dass in den Kammern auch die Überreste der einstigen Herrscher Teotihuacáns gefunden werden können.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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    - Angeni

  3. #143
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    Teotihuacán:
    Archäologen finden hunderte "Gold"-Kugeln
    unter der Pyramide des Quetzalcoatl



    Einige der einst "goldenen" Kugeln in den Untergrundkammern unter der Pyramide des Quetzalcoatl. | Copyright: inah.gob.mx

    Teotihuacan (Mexiko) - In den bislang verborgenen Tunneln und einigen der Kammern unterhalb des Pyramidentempels der "Gefiederten Schlange" (Quetzalcoatl) in der mesoamerikanischen Ruinenstadt Teotihuacán, die vergangene Woche mit Robotern erkundet wurden (...wir berichteten), haben Archäologen hunderte von Kugeln entdeckt, über deren Bedeutung und Funktion die Wissenschaftler noch rätseln.

    "Sie sehen aus, wie kleine gelbe Kugeln, aber wir wissen bislang noch überhaupt nicht, was die bedeuten", erläutert der Archäologe Jorge Zaval vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (Nacional de Antropología e Historia, INAH)
    Die Kugeln selbst wurden in den Kammern im Süden und Norden entdeckt und sind rund 3 bis 10 Zentimeter in Durchmesser. Sie haben einen Kern aus Lehm und sind mit Jarosit, sogenanntem Gelberz, ummantelt.
    "Jarosit entsteht durch die Oxidation von Pyrit (Katzengold)", erläutert der leitende INAH-Archäologe Gómez Chávez gegenüber "Discovery News". "Das bedeutet, dass in vorkolumbianischer Zeit diese Objekte wie metallische goldene Kugeln ausgesehen haben. Gerade in der südlichen Kammer gibt es davon hunderte."
    Neben den goldfarbenen Kugeln, waren auch die Wände dieser Kammern mit Mineralstaub aus Magnetit, Pyrit und Hematit bedeckt, was dem Raum selbst buchstäblich einen besonderen Glanz verliehen hatte.
    "Wir glauben, dass sich hier unten hochrangige Personen wie Priester und Herrscher zu Ritualen zusammengefunden hatten", so Chávez weiter. Tatschlich fanden sich in den Kammern auch zahlreiche andere Gegenstände, die auf diese Deutung verweisen. Darunter zahlreiche Töpferwaren und hölzerne, mit Kristallen, Jade und Quarz verzierte Masken, die die Forscher alle auf die Zeit um das Jahr 100 n. Chr. datierten.
    Jetzt erwarten die Archäologen sehnsüchtig die Erkundung der noch verbliebenen und durch Schutt versiegelten Tunnel und Kammern. "Die Gänge sind noch in bestem Zustand und seit rund 2000 Jahren nahezu unberührt. Die Forscher hoffen, dass sich in den Kammern die Gräber der einstigen Herrscher von Teotihuacán befinden, von denen es bislang in der gesamten antiken Metropole keinerlei Anzeichen gab. In ihrer Blütezeit gehörte Teotihuacán zu den größten und komplexesten Städten der Welt und beheimatete geschätzte 10.000 Menschen. Wie es scheint, wurde die Stadt gegen 700 n. Chr. und damit lange vor Ankunft der Spanier, aus bislang mysteriösen Gründen aufgegeben. Dabei schien es für die Bewohner und Herrscher klar, dass sie nie wieder an diesen Ort zurückkehren würden, da sie die Eingänge und verborgenen Kammern ihrer heiligen Tempel und Pyramiden absichtlich mit Schutt und Erdboden auffüllten und so versiegelten. Warum die Bewohner ihre Stadt, die sie als jenen Ort ansahen, "an dem die Menschen zu Götter" werden verließen, ist bis heute ein Rätsel.
    Quelle

    LG Angeni
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  4. #144
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    Drei Pyramiden in Antarktis entdeckt

    US-Amerikanische und europäische Forscher haben in der Antarktis drei seltsame pyramidenähnliche Objekte entdeckt. Es seien alte Denkmäler, die einen künstlichen Ursprung haben, betonen die Forscher.Eine der Pyramiden befindet sich praktisch unmittelbar an der Küste. Zwei weitere Pyramiden sind 16 Kilometer von der Küstenlinie entfernt.
    Die entdeckten Objekte ähneln ägyptischen Pyramiden, die älteste von denen auf das Jahr 2.670 v.Chr. zurückgeht.

    Quelle: http://german.ruvr.ru/news/2013_06_1...entdeckt-6803/
    Liebe Grüße
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  5. #145
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    Kontroverse - Dokumentation weckt schwere Zweifel an "Bosnischen Pyramiden"

    Die Behauptung des Self-Made-Archäologen Semir Osmanagich, dass es sich bei pyramidenförmigen Hügeln und Bergen rund um das Städtchen Visoko in Bosnien-Herzegowina in Wirklichkeit um die größten und ältesten Pyramiden weltweit handelt, sorgt seit vielen Jahren für heftige Kontroversen – und das nicht nur innerhalb der weltweiten archäologischen Gemeinde sondern auch innerhalb grenzwissenschaftlicher Diskussionen zwischen Befürwortern und Kritikern von Osmanagics Behauptungen. Eine niederländische Videodokumentation weckt starke Zweifel an den Theorien und Ausführungen des Forschers, stellt seinen Aussagen die seiner Kritiker gegenüber und begibt sich selbst vor Ort aus Spurensuche.

    weiter hier: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/08/kontroverse-dokumentation-weckt-schwere.html



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  6. #146
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    Mysterium Ägypten/Pyramiden

    Axel Klitzke — selbst diplomierter Bauingenieur hat Beweismaterial gesammelt, dass die offizielle Version unserer Geschichtsschreibung falsch ist. Mit eindrucksvollen Beispielen zeigt er in einem Multimediavortrag auf, welchen Irrtümern die Ägyptologie derzeit aufsitzt und präsentiert einen alternativen Denkansatz, um eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft zu schlagen.

  7. #147
    Wachsam
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    Underwater Pyramid Found In Azores Portugal Sept 2013

    Pyramid structure captured using GPS technology.

    An underwater pyramidal structure was identified at a depth of 120 feet off the coast of Terceira Island, an island in the Azores archipelago, in the middle of the North Atlantic Ocean. The structure, whose proportions have been measure by sonar as perfectly symetrical, was discovered by Diocleciano Silva, a private yacht owner, while on a pleasure cruise.
    The pyramid measures a stunning 180 feet in height using CPS digital technology. "The pyramid is perfectly shaped and apparently oriented by the cardinal directions," Silva told Diário Insular.

    Archeologists from the Portuguese Association of Archeological Research (APIA) believe they have discovered archeological evidence on Pico island that supports human occupation of the Azores predating Portuguese settlement by thousands of years, signifying the settlement of a currently unidentified people.
    This evidence includes protohistoric pyramidal rock structures which stand as tall as 39 feet. The structures may have been built to align with the summer solstices, as many other stone structures discovered throughout the world.



    LGW

    Nachtrag

    Sonar offenbart mögliche Pyramide am Meeresgrund vor den Azoren

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	0427.jpg 
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Größe:	40,1 KB 
ID:	3231
    Sonaraufnahme einer Pyramide auf dem Meeresgrund vor den Azoren? | Copyright/Quelle: Diocleciano Silva, rtp.pt

    Anhand der Aufnahmen beginnt die Basis der Pyramide in etwa 100 Metern Tiefe. Die Pyramide selbst wäre demnach 60 Meter hoch. Im Vergleich dazu misst die Große Pyramide auf Gizeh heute 138,75 Meter (ursprünglich 146,59) und hätte eine Grundfläche von 8.000 Quadratmetern. "Die Pyramide weist eine perfekte Form auf und scheint zudem nach den Kardinalpunkten (den vier Himmelsrichtungen) ausgerichtet" so Silva.

    Bislang liegen noch keine von Silvas Aufzeichnungen unabhängigen Bestätigungen des Fundes vor. Wir werden berichten, sobald sich dies ändert...

    Vollständig:

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blo...ramide-am.html
    Geändert von Wachsam (26.09.2013 um 23:06 Uhr) Grund: Nachtrag

  8. #148
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    Der »herzlose« Pharao: Wie starb Tutanchamun wirklich?

    Lange herrschte Unsicherheit, ob Krankheit, Unfall oder gar Mord zum frühen Tod des »goldenen Gottes« führte. Eine endgültige Antwort auf diese Frage glauben nun britische Archäologen geben zu können. Auch der schlechte Zustand der Mumie findet ihnen zufolge eine abschließende, bizarre Erklärung: Sie hat sich selbst entzündet!


    Erst kürzlich hat der berühmteste aller Pharaonen indirekt für Schlagzeilen gesorgt, da sein Grab bis ins kleinste Detail nachgebaut wird und die Öffentlichkeit wohl nicht mehr lange die Möglichkeit haben dürfte, das Original zu besichtigen. Jetzt macht der von Mythen und Mysterien umwobene Kindkönig erneut von sich reden. Denn britische Wissenschaftler sind überzeugt, endlich das Geheimnis seines Todes gelüftet zu haben. Doch wie bei echten Geheimnissen zu erwarten, führt eine nähere Beschäftigung damit oft zu neuen Fragen und Rätseln.

    Im November 1922, jener Sternstunde der Ägyptologie, als der hartnäckige Ausgräber Howard Carter und sein Finanzier Lord Carnarvon das Grab des Tutanchamun öffneten, wurde die Welt nicht nur vom kostbarsten Schatzfund aller Zeiten überrascht, sondern auch von einem regelrechten Schwall an Geheimnissen einer längst vergangenen, glänzenden Epoche. Ein goldener Schrein barg einen Quarzit-Sarkophag und darin drei prunkvolle, ineinander verschachtelte Särge, in denen die Mumie des letzten Repräsentanten einer alten Herrscherdynastie ruhte. Direkt auf das Gesicht des Toten war eine überirdisch schöne Maske aus purem Gold gelegt worden und seit rund 3000 Jahren unberührt geblieben. Sie trug die Gesichtszüge des gottgleichen Regenten. Ein ebenmäßiges, junges Antlitz. Sicher, die meisten altägyptischen Herrscherpersönlichkeiten wurden auf Grabmalereien und Plastiken ausschließlich in der Blüte ihres Lebens wiedergegeben, jung und vor Kraft strotzend, selbst wenn sie erst im hohen Alter starben. Doch schnell war klar, dass Tutanchamun tatsächlich sehr jung verstorben sein musste. Schon die ersten medizinischen Untersuchungen am einbalsamierten Leichnam ergaben ein Alter von nicht mehr als 20 Jahren, was auch spätere Gutachten bestätigten.

    Je mehr Zeit verstrich, je intensiver sich die Gelehrten mit der Geschichte des Tutanchamun beschäftigten, desto rätselhafter schien alles zu werden. Abgesehen vom angeblichen Fluch, der jeden traf, der das Grab betrat, abgesehen von der auffallenden Zahl an Todesfällen im personellen Umfeld der Ausgräber und der Mythenbildung, die sich um den Pharao und seinen Grabschatz entspann, gab es viele weitere Merkwürdigkeiten um das Leben und Sterben von Tutanchamun. Wer war er überhaupt? Wer waren seine Eltern? Wie stand er zu den Ketzereien des Aton-Kultes? War der Ketzerkönig Echnaton sein eigener Vater, die unvergleichliche Nofretete gar seine Mutter? Warum befand sich die Mumie Tutanchamuns in einem so erbärmlichen Zustand? Und warum weiß man nichts über das Schicksal seiner Gemahlin Anchesenamun? Waren die beiden Föten im Grab leibliche Kinder? Drangen Carter und Carnarvon bereits früher als offiziell berichtet ins Grab ein? Wohin verschwanden die dort aufgefundenen und ursprünglich genau beschriebenen Papyrusrollen? Die Liste ließe sich beinahe beliebig fortsetzen. Vor allem aber der frühe Tod des Pharao gab ein ganzes Bündel an Rätseln auf.

    Bis in die jüngste Zeit hinein wurde die Theorie eines schwer kranken jungen Mannes propagiert, der schließlich an seinen Gebrechen zugrunde ging. Die vielen Stöcke im Grab deuteten Archäologen als Gehhilfen; wiederholte medizinische Untersuchungen an der Mumie ließen auf eine ganze Reihe an Krankheiten und physischen Anomalien schließen, an denen Tutanchamun offenbar litt: Klumpfuß, Gaumenspalte, verkrümmter Rücken, zusammengewachsene Wirbel – um nur einige zu nennen. Möglicherweise hatte ihn schließlich dann die Malaria dahingerafft. Oder aber er war Opfer eines Mordkomplotts geworden: Am Hofe des blutjungen Herrschers trieben sich offenbar einige recht obskure Gestalten herum. Zumindest schienen sowohl der mächtige General Haremhab als auch der Wesir Eje die Gunst jener Stunde zu wittern, um durch ein unerwartet frühes Ableben des jungen Gottkönigs selbst in pharaonisches Amt und höchste Würden zu gelangen. Auf alten Röntgenaufnahmen zeigte sich ein Knochensplitter, der sich möglicherweise nach einem kräftigen Hieb in den Schädel gebohrt hatte. Er war am Nackenansatz in den Hinterkopf eingedrungen.

    Wurde der Pharao heimtückisch erschlagen, als er nachts auf der Seite liegend in seinen Gemächern ruhte? Die Mordtheorie wurde von renommierten Ägyptologen vertreten, allen voran vom Mumienexperten Dr. Robert Brier. Auch der allseits bekannte langjährige Chef der ägyptischen Antikenverwaltung Dr. Zahi Hawass hing der Theorie ursprünglich an. Bis er seine Meinung gleichsam schlagartig änderte und sich radikal gegen dieses Szenario wandte. Auch verweigerte der äußerst kontroverse Top-Archäologe lange Zeit eine weitere Untersuchung der Mumie, da »einige Leute die Geschichte Ägyptens ändern wollten«. Das klang doch recht geheimnisvoll. Gab es hier vielleicht wirklich etwas zu verbergen? Wer sich genauer mit den spannenden Hintergründen befassen und den schillernden »letzten Pharao« Zahi Hawass aus einem unkonventionellen Blickwinkel näher kennenlernen will, sollte unbedingt einmal das gleichnamige Buch von G. F. L. Stanglmeier zur Hand nehmen.

    Der sehr schlechte Gesamtzustand des Leichnams von Tutanchamun erschwerte eine sichere Beurteilung der Situation. Weitere Untersuchungen machten allerdings deutlich, dass einige vermeintliche Krankheiten des Pharao entweder überhaupt nicht existierten oder zumindest weniger ausgeprägt waren als offiziell dargestellt. Auch die vermeintliche Skoliose, die stark verkrümmte Wirbelsäule, erwies sich als Folge der Einbalsamierung, war also posthum entstanden. Ähnlich soll auch der Knochensplitter erst im Zuge der Mumifizierung in den Schädel des Toten gelangt sein. Also doch kein Mord? Zwar gehen die Meinungen hier nach wie vor auseinander, aber britische Wissenschaftler um Dr. Chris Naunton von der Egypt Exploration Society sind überzeugt, dass Tutanchamun weder das Opfer einer Krankheit noch eines Mordanschlags wurde, sondern bei einem Unfall ums Leben kam. Der aktuellen These zufolge starb Tutanchamun im Temporausch! Er wurde demnach von seinem eigenen Streitwagen erschlagen. Zusammen mit spezialisierten Untersuchern von Autounfällen modellierten die Wissenschaftler den Ablauf des vermuteten Geschehens und führten mit Experten des Cranfield Forensic Institute am Computer zudem eine »virtuelle Autopsie« durch. Diese Analyse habe ein charakteristisches Verletzungsmuster enthüllt, das sich mit einer entsprechenden Unfallsituation in Einklang bringen lasse. Tutanchamun müsse sich bereits außerhalb seines Streitwagens befunden haben und auf die Knie gestürzt sein, als ihn sein Wagen unmittelbar darauf erfasste. Dabei habe das Gefährt seine Rippen und die Hüfte zerschmettert und außerdem auch das Herz komplett zerquetscht. Der junge Pharao hatte demzufolge also nicht die geringste Überlebenschance. Wenn dieses Szenario zutrifft, muss der Körper des Verunglückten schwer entstellt gewesen sein und kann keine übliche Mumifizierung mehr zugelassen haben. Die Einbalsamierer waren schlichtweg überfordert. Tutanchamun gilt als der einzige Pharao, dessen Herz nicht im Körper belassen wurde – nun scheint der Hintergrund klar: Es war komplett zerstört und ließ sich nicht mehr behandeln.

    Fest steht: Tutanchamun hatte ein kurzes Leben, das in jedem Fall schlagartig endete, irgendwann im Zeitraum zwischen Ende Dezember 1324 und Mitte Februar 1323 vor Christus. So richtig zur Ruhe kam er aber auch nach dem Tod nie. Schon die Einbalsamierung verlief ganz offensichtlich nicht nach Plan. Wenn Naunton und seine Kollegen nicht irren, erklärte sich das ganze Debakel aus dem Umstand, dass die damaligen Spezialisten zwar gewohnt waren, Verstorbene zu konservieren, jedoch keine schwer entstellten Unfallopfer.

    Sofort nach der ersten Öffnung der Sarkophage fiel den Archäologen auf, dass die Mumie in einer dicken teerigen Schicht lag und regelrecht mit dieser schwarzen Masse verschmolzen war. Aus irgendeinem Grund hatten die Einbalsamierer sich entschlossen, besonders große Mengen an Harzen zu verwenden. Das behinderte auch die anfängliche Untersuchung des Leichnams. Dr. Zahi Hawass gibt Howard Carter wesentliche Schuld am schlechten Zustand der Mumie. Tatsächlich war man bei der Bergung alles andere als umsichtig vorgegangen und insbesondere der Anatom Dr. Douglas E. Derry hatte die Mumie äußerst grob behandelt. Er brach ihr im Zuge seiner Untersuchungen sogar mehrere Knochen. Auch später wurde dem toten Pharao noch übel mitgespielt. So sei der Brustkorb Tutanchamuns sogar unmittelbar nach Carter und Derry noch intakt gewesen. Im Zweiten Weltkrieg aber hätten Plünderer versucht, die ebenfalls verharzten Schmuckstücke vom Körper der Mumie zu entfernen, indem sie Rippen und Brustbein heraussägten.

    Doch der insgesamt erbärmliche Zustand der Mumie geht nach Expertenansicht direkt auf dynastische Zeit zurück. Was geschah damals? Der aktuelle Versuch einer Antwort führt zu einem erstaunlichen Vorfall, der eine weitere Besonderheit um den ohnehin so geheimnisvollen Pharao offenbart. Howard Carter hatte hierzu bereits erste Hinweise notiert. In diesen alten Aufzeichnungen fand Dr. Naunton einige ungewöhnliche Bemerkungen. Carter schrieb, der Körper Tutanchamuns sei offenbar verbrannt. Dr. Robert Connolly lieferte einen weiteren Beleg. Connolly, ehedem Anthropologe an der Universität Liverpool, zählte zu jener Forschergruppe, die 1968 erste Röntgenaufnahmen der Mumie anfertigte, auf denen auch das seltsame Knochenfragment im Schädel entdeckt wurde. In seinem Büro fand er eine Gewebeprobe von Tutanchamun – übrigens die einzige außerhalb Ägyptens, zumindest nach allem, was man heute weiß. Zusammen mit dem forensischen Archäologen Dr. Matthew Ponting untersuchte Connolly diese Probe genauer und fand unter dem Rasterelektronenmikroskop eindeutige Indizien, dass es sich um verbranntes Fleisch handelte. Was nun folgte, waren verschiedene chemische Tests, die ihrerseits ergaben: Tutanchamun muss im bereits versiegelten Sarg plötzlich Feuer gefangen haben! Verrückte Wissenschaft oder (eine) verrückte Geschichte?


    Die Wissenschaftler sprechen klar davon, entdeckt zu haben, dass die zur Einbalsamierung verwendeten Öle in Kombination mit Sauerstoff und Leinentüchern eine chemische Reaktion hervorriefen, die den Körper des Pharao geradezu »kochen« ließ – bei Temperaturen von immerhin mehr als 200 Grad Celsius. Dr. Naunton spricht von einer völlig unerwarteten Erkenntnis und echten Offenbarung: Die infolge jener besonderen Todesumstände missglückte Mumifizierung habe schließlich zur Spontanentzündung des einbalsamierten Körpers geführt.

    Das klingt wirklich sensationell und scheint kaum glaubhaft. Ein neues Mysterium des Altertums? Eine unwillkürliche Selbstverbrennung des verunglückten, unglücklichen Pharao? Bei den neuen Thesen um Tutanchamun dürften zumindest zwei Dinge doch ein wenig nachdenklich stimmen: Die fulminante Reaktion müsste Einbalsamierern eigentlich gut vertraut gewesen sein, gerade, wo sie in ihren Werkstätten ständig mit großen Mengen weitgehend gleichartiger Materialien hantierten. Sollten sie nicht gewusst haben, was sie hier auslösen konnten? Interessant auch der radikale Wechsel, den die Forschung im »Fall Tutanchamun« ausführt, wenn es um den gesundheitlichen Zustand des Herrschers geht. Bislang wurden zahlreiche Indizien und »Fakten« ins Feld geführt, die einen kränkelnden, ja schwer behinderten Pharao suggerierten. Jetzt wird das glatte Gegenteil präsentiert: ein vor Energie strotzender junger Mann, der seinen Streitwagen in immer wilderer Fahrt durch die Landschaften am Nil jagt und schließlich bei seinen doch recht sportlichen Aktivitäten ums Leben kommt. Sicher, es sind verschiedene Forschergruppen, die da zu abweichenden Ergebnissen gelangen. Jene beinahe diametral entgegengesetzten Szenarien scheinen aber Rückschlüsse darauf zuzulassen, wie groß die Unsicherheit bei all jener Forschung letztlich bleibt.


    Quelle

    LG Angeni
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    Angeni



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    Die globale Pyramiden-Lüge..! (Neuste Fakten)


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    Die Pyramiden-Lüge !
    (Erdmagnetfeld, Mathematik, Desaster)


    Hier noch die lange Version:



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