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Thema: Alles zum Thema Pyramiden

  1. #171
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Das Geheimnis der Pyramiden

    Andreas Retyi: Die Stargate Verschwörung - Geheime Spurensuche in Ägypten. Kapitel 7 - Unbekannte Kräfte. Rottenburg Jahr 2000.

    Es ist außergewöhnlich schwer, die Erlaubnis zu erhalten, einmal eine Nacht in der Großen Pyramide verbringen zu dürfen. Nur wenige hatten bisher diese Gelegenheit. Die Eindrücke während solcher Aufenthalte müssen wahrhaft unheimlich sein.

    Zu Beginn der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts fand der englische Schriftsteller, der Indien- und Afrikaforscher Paul Brunton offenbar den richtigen Dreh, die ägyptischen Behörden für sein Vorhaben zu gewinnen. Zwar hatte auch er einige Behördenlauferei hinter sich zu bringen, doch schließlich gestaltete ihm dann der Kommandant der Kairoer Stadtpolizei EI Leva Russel Pascha höchstpersönlich die Übernachtung in der Pyramide. Auch wenn Brunton dabei nicht einmal mit Halbpension rechnen durfte. war er verständlicherweise überglücklich. Immerhin hatte offiziell seit hundert Jahren niemand mehr in der Pyramide übernachtet. Paul Brunton marschierte übrigens zuerst ins Ministerium für Ägyptische Altertümer, um eine Erlaubnis zu erhalten. Spätestens dort wurde ihm klar, wie ungewöhnlich sein Plan offenbar war: »Hätte ich um die Erlaubnis nachgesucht, zum Mond zu fliegen, dann würde das Gesicht des Beamten kaum eine noch größere Verblüffung verraten haben«, schreibt Brunton in seinen Erinnerungen.



    Wie immer wurde bei Sonnenuntergang das feste Eisentor am Eingang der Großen Pyramide verschlossen, nur an jenem Abend mit dem Unterschied, dass Paul Brunton sich im Inneren des Kolosses befand. Die Verantwortlichen sagten ihm, sie könnten da keine Ausnahme machen und müssten ihn einsperren. Major Mackersey, Chef der Polizeistation von Mena, meinte am Abend noch scherzhaft zu Brunton: »Wir übernehmen ein Risiko, wenn wir Sie da eine ganze Nacht alleine lassen. [...]

    Die Stimmung war unheimlich. Immer wieder flatterten Fledermäuse auf und warfen gespenstische Schatten im Lichtkegel von Bruntons Lampe. Natürlich verstärkte sich die düstere und so gruslige Atmosphäre noch durch die Gerüchte, wie sie bis heute im Umlauf sind. Da ging das Wort von Totenseelen und Geistern, die dort in der Nacht lebendig würden. Wer sich noch nach Einbruch der Dunkelheit in der Pyramide aufhielte, den würde der Fluch der Pharaonen treffen. Schöne Aussichten im Finstern, kann man da nur sagen! Aber Brunton war jemand, den normalerweise so schnell nichts erschüttem konnte, denn er hatte schon so manches Abenteuer hinter sich. So eine Art »Indiana Jenes« eben.

    Bald verließ er die Große Galerie und lastete sich weiter zur Königskammer vor. Er musste dazu die imposante Halle ganz hinauf und dann durch einen engen, nur knapp einen Meter hohen Gang kriechen, vorbei an der Vorkammner und nach einem weiteren kurzen Stück des Kriechens schließlich hinein in die Königskammer. Der wunderbar gearbeitete Rosengranit schimmerte im Schein von Bruntons Lampe rötlich. Das einzige. was sich in diesem über zehn Meter langen, fünf Meter breiten und fast sechs Meter hohen Raum befand, war der leere Sarkophag, ebenfalls aus Granit.

    Der Schriftsteller setzte sich daneben, löschte das Licht und schloss für eine Weile seine Augen. Allerdings wollte er trotzdem unbedingt wach bleiben, wach und konzentriert.

    Mit der Zeit schien sich etwas in dem Raum zu verändern. Brunton hatte die »Empfindung von unsichtbarem Leben« und schrieb später, »In meiner Umgebung war etwas, das lebte und pulsierte, auch wenn ich immer noch nicht das Geringste sehen konnte ... Ich bin ein Mann, der an Einsamkeit gewöhnt ist - der sie sogar liebt - aber in der Einsamkeit dieser Kammer war etwas Unheimliches und Beängstigendes.« Seine Vermutung und seine Gefühle wurden ihm bald zur absoluten Gewissheit. Was sich vor ihm abspielte, wurde immer realer. Kein Wunder, dass es der einsame Forscher mehr und mehr mit der Angst zu tun bekam. »Angst, Furcht und Schrecken wandten mir unentwegt ihre grässlichen Fratzen zu. Ich wollte es nicht, aber meine Hände klammerten sich so fest wie ein Schraubstock aneinander ... Meine Augen waren geschlossen, aber jene grauen, dahingleitenden, nebelhaften Schemenbilder drängten sich in meinen Gesichtskreis.

    Und immer war da eine unerbittliche Feindseligkeit ... Ein Kreis feindseliger Lebewesen umringte mich, es waren riesige Urkreaturen, grausige Schreckensgestalten aus der Unterwelt in grotesken Formen. Um mich schlossen sich wahnsinnige, grobe und satanische Erscheinungen zusammen. Sie waren entsetzlich abstoßend ... Eine dieser schrecklichen Erscheinungen kam auf mich zu, musterte mich mit einem bösen, starren Blick und erhob drohend ihre Hände, so als ob sie mir Angst und Schrecken einflößen wollte ... In nur wenigen Minuten erlebte ich Dinge, die sich mir unauslöschlich in die Erinnerung eingruben. Diese unglaubliche Szenerie wird auf immer in meinem Gedächtnis haften, so scharf und deutlich wie eine Fotografie. Nie und nimmer im Leben würde ich wieder ein solches Experiment riskieren. Nie würde ich wieder einen nächtlichen Aufenthalt in der Großen Pyramide versuchen.«

    Trotz dieser Hexenküche, die sich vor ihm entfaltete, blieb Brunton, wo er war. Er saß neben dem Sarkophag und rührte sich nicht von der Stelle. Und ziemlich mit einem Schlag nahm der Spuk - nein, noch kein Ende, aber doch immerhin eine bemerkenswerte Wende. »Ich weiß nicht, wieviel Zeit verging, bis ich eine neue Gegenwart in der Kammer spürte.«

    Brunton bemerkte nun die Nähe eines reinen, sehr wohlwollenden Wesens, das ihn mit gütigen Augen ansah. Bald folgte ein zweites. Es näherten sich zwei weiß gekleidete Gestalten, die Menschen weit mehr ähnelten als die Schauergestalten, die ihn noch vor wenigen Momenten heimgesucht hatten. Und was von ihnen ausging, war eine beruhigende »klösterliche Ruhe«, so sagt Brunton. »War ich in eine vierte Dimension versetzt und in einer fernen Epoche wieder auferweckt worden?«, fragt Brunton in seinem Bericht, um sofort zu verneinen, da ihn die Gestalten doch auch sehen konnten. Und wenn es doch so war? Er war verwirrt.

    Diese Wesen betrachteten den Fremdling, und nach einiger Zeit sprachen sie sogar zu ihm - »Der Weg des Traumes wird dich weit weg leiten vom Pfad der Vernunft. Manche sind ihn schon gegangen und zerstörten Geistes zurückgekehrt.« Er solle »den Weg für die Füße der Sterblichen« besser nicht verlassen, und deshalb sei es auch nicht gut gewesen, dass er an diesen Ort gekommen war. Brunton akzeptierte die Warnung, erwiderte aber, er werde sich von dem einmal eingeschlagenen Weg sicher durch nichts abbringen lassen. Das zuerst eingetretene Wesen antwortete darauf-. »So sei es denn. Du hast Deine Wahl getroffen. Folge ihr also, denn jetzt kannst du sie nicht mehr widerrufen. Lebe wohl!« Dann zog es sich zurück. Nun näherte sich das zweite Wesen und sprach bemerkenswerte Dinge zu ihm-. »Mein Sohn, die mächtigen Gebieter der geheimen Kräfte haben sich deiner angenommen. Heute nacht sollst Du zur >Halle des Wissens< geführt werden.« Brunton folgte dann den weiteren Anweisungen der spukhaften Gestalten. Er legte sich in den kühlen Granit-Sarkophag und spürte, wie eine eisige, unnatürliehe Kälte von unten aufstieg. Sie wanderte von den Füßen immer weiter hoch. bis sie bald seinen ganzen Körper erfasst hatte und Brunton ihn nicht mehr spürte. Es war so, als ob ihm ein besonderes Betäubungsmittel verabreicht worden wäre. Das war nicht allein die Kälte des Steines und der ägyptischen Nacht, die in das einsame Gemach drang.

    Bald hatte er das Gefühl, ihn würde ein tropischer Wirbelwind erfassen, ein Strudel, der ihn durch eine schmale Öffnung hindurch nach oben zog: »Ich sprang in das Unbekannte hinein, und ich war - frei ... in dieser vierten Dimension, zu der ich durchgedrungen war!« War Brunton durch so etwas wie ein Sternentor gegangen? Sein Körper wohl nicht, aber offenbar sein Geist. Er sah sich aus der Höhe zeitweilig selbst, starr auf dem Stein liegend - eine außerkörperliche Erfahrung. » >Das ist der Zustand des Todes, nun weiß ich, dass ich eine Seele bin und dass ich außerhalb meines Leibes bestehen kann< «, schoss es Brunton durch den Kopf. » >Und ich werde das immer glauben, denn ich habe es erprobt.< ... Ich hatte die Frage des Fortlebens auf eine wie mir schien sehr befriedigende Art und Weise gelöst - durch tatsächliches Sterben und Weiterleben.« - Und der alte Hohepriester sprach zu ihm: »Nun hast Du die große Weisheit gelernt. Der Mensch, geboren ans dem Unsterblichen, kann niemals wirklich sterben. Fasse diese Wahrheit in Worte, die von den Menschen verstanden werden. Sieh her!« Nun sah Brunton deutlich und unverwechselbar die Gesichter von drei Verstorbenen, die er persönlich gekannt hatte. Sie sprachen ihn an und er antwortete.

    Dieser sehr ungewöhnlichen Erfahrung folgten noch weitere. Schließlich spürte Brunton seinen Körper wieder und wie die Starre sich langsam löste. Seine Umgebung wurde ihm bewusster, er tastete nach der Lampe, schaltete hastig das Licht an und war so erregt, dass er lauthals zu schreien begann.

    Als die Pyramide am nächsten Morgen wieder geöffnet wurde, fand man Brunton in einem Mitleid erweckenden Zustand vor. Staubig, übermüdet und verwirrt stolperte er der bewaffneten Polizeiwache entgegen. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis er sich wieder einigermaßen erholt hatte.

    Der Schriftsteller Paul Brunton verfasste später etliche Bücher mit mystischem Inhalt und schrieb unter anderem »Wissen vom Über-Selbst«. Über seine Erfahrungen in der Kammer des Wissens schreibt er leider nicht viel. Es scheint, als ob er nichts darüber sagen wollte oder durfte, aber an einer Stelle bemerkt er zu den Informationen, die er in der Pyramide erhalten hatte: »Das Geheimnis der Großen Pyramide ist das Geheimnis deines eigenen Ichs. Die geheimen Kammern und und alten Aufzeichnungen liegen alle in dir selbst beschlossen.« Das sagte ihm der Hohepriester. Konnte das des Rätsels Lösung sein oder wurde Brunton nur zum Sprachrohr einer Macht, die ihn benutzte, um ihn zu verwirren? [...]

    Ich würde seinen Bericht nicht so ernst nehmen, wenn ich nicht seit Jahren schon eine Person kennen würde, die ganz bestimmt nicht zum Spintisieren neigt, die aber wie Brunton das vielleicht etwas fragwürdige Glück hatte, eine Nacht in der Großen Pyramide zu verbringen. Diese Person, eine junge Journalistin, ich will sie hier Carol nennen, ist in den langen Gesprächen, die wir miteinander geführt haben, immer mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben. Sie ist im übrigen überhaupt nicht der Typ Mensch, der sich gerne zu Spekulationen hinreißen lässt, und trennt Fakten immer von Fiktionen. Aber sie versucht offen und vorbehaltlos auch Ungewöhnliches anzugehen, vor allem seit ihrem Erlebnis in der Pyramide.

    Ich habe keinen Grund, ihren Bericht anzuzweifeln. Sofort fällt daran die Ähnlichkeit zu den Schilderungen von Brunton auf. Carol sagt, dass sie im Jahr 1994 zusammen mit einer kleinen Reisegruppe unterwegs war, die sich auch für die spezielleren Geheimnisse Ägyptens und der Großen Pyramide interessierte. Der Leiter dieser Tour hatte sehr gute Kontakte in Kairo und schaffte es, eine Erlaubnis zu erhalten, mit der Gruppe eine Nacht in der Königskammer zu verbringen. Genau wie Brunton wurde die relativ kleine Gruppe also abends in dem unheimlichen Gemäuer eingesperrt und harrte dann in dieser majestätischen Kammer der Dinge, die kommen sollten.

    Mit dem Betreten der Pyramide sagte niemand mehr ein Wort. Das war eine Abmachung, die jeder bis zum Schluss einhielt. Carol saß in der Mitte der Kammer und blickte mit halb offenen Augen leicht nach unten, um sich in die Situation einzustimmen und zu meditieren. Nach einer Zeit spürte sie eine Veränderung. Von Anfang an schon hatte sie das Gefühl gehabt, das Millionen Tonnen schwere Bauwerk um sie herum sei geradezu schwerelos und transparent. In keinem Moment empfand sie die Steinmassen um sich herum als bedrückende Last. [...]

    Nach einer Zeit spürte sie eine Veränderung. Denn plötzlich tauchten sehr ungewöhnliche Empfindungen und Bilder vor Carol auf -, zumindest setzten erste verblüffende Erlebnisse ein, die aber völlig real auf die junge Frau wirkten. Die Pyramide schien sich nach oben hin zu öffnen, und aus der Höhe erfasste Carol ein Lichtstrahl. Über dieses Phänomen, so hatte sie das Gefühl, gelangte sie in eine neue Umgebung. Sie befand sich plötzlich zusammen mit einer Ägypterin in der Wüste. Diese Ägypterin ähnelte ihr selbst in erstaunlicher Weise. Beide wanderten nun eine lange, aber unbestimmte Zeit durch die Einsamkeit. Wie Carol mir sagte, verlor sie mit dem Betreten der Pyramide ihr Zeitgefühl vollkommen. Nach Stunden oder Tagen endete die Wanderung dort, wo sie begonnen hatte, und Carol befand sich wieder an ihrem Platz - mitten in der Königskammer.

    Bald darauf bemerkte die junge Frau eine bedrohliche Veränderung im Raum. Aus der dunklen Ecke hinter dem Granit-Sarkophag, genau an jener Stelle, an der eine der Bodenplatten einst von Eindringlingen zerstört worden war, sah sie drei düstere Gestalten hervortreten. Sie hatten keine Gesichter. Als sie näher kamen, erkannte Carol, dass jedes dieser Wesen in der Höhe der Brust ein großes Loch hatte. Es sah so aus, als ob sie direkt durchgreifen könne. Ein erschreckendes Bild! Bedeutete dieses Loch. dass den dunklen Wesen das Wesentliche fehlte - der Sitz guter Kräfte, des Geistes als irdischer Teil des so schwer definierbaren ägyptisehen ka oder der Seele ba? Carol spürtejedenfalls. dass diese Geschöpfe an sich zwar weder gut noch böse waren, doch offenbar einen vernichtenden Auftrag hatten. Sie sollten oder wollten ihr das Leben nehmen.

    Noch bevor Carol die Pyramide zu nächtlicher Stunde betrat, wurde sie und der Rest der Gruppe vier Wochen lang in einige Konzentrations-Übungen eingeführt. mit denen sie sich mental auf einige möglicherweise recht ungewöhnliche Energien einstellen und lernen konnte, sich von ebenso ungewöhnlichen Vorgängen um sie herum abzuschotten. Carol begegnete wie gesagt allem offen, aber kritisch. Außerdem war sie sowie auch die anderen an den vorausgehenden beiden Tagen zur gewöhnlichen Zeit in die Große Pyramide gegangen. um sich schon ein wenig mit der Umgebung vertraut zu machen. [...]

    Nun saß Carol inmitten der Pyramide und drei bedrohliche. dämonische, mit Spießen und anderen Waffen bewehrte Gestalten rückten immer näher an sie heran. Carol spürte, dass sie nicht entkommen konnte. In diesen Momenten änderte sich ihre körperliche Verfassung radikal; während die Journalistin zuvor keine Beschwerden hatte, stellte sich nun starkes Herzrasen ein, Übelkeit und das beängstigende Gefühl, jeden Augenblick die Besinnung zu verlieren. Carol war nicht mehr in der Lage, sich vom Fleck zu rühren. Sie wusste ohnehin, dass sie dieser Situation nicht mehr entfliehen konnte.

    Nun war Carol auf Armeslänge umstellt. Eines der Wesen näherte sich ihr von hinten. Doch sie spürte, was sich da abspielte. Die Gestalt holte mit einem Beil aus, um ihr das Rückgrat zu zerschmettern. Schon eine Weile lang hatte Carol versucht, sich gegen die negative Energie der unheimlichen Geschöpfe »abzuschirmen«, indem sie sich auf das Gegenteil jener dunklen Macht konzentrierte. So sah sie sich mehr und mehr eingehüllt in eine Art gedanklichen Bannkreis aus Licht. Ihr Bewusstsein kämpfte gegen die nunmehr lebensbedrohlich wirkende Erscheinung an: das Wesen hinter ihr schlug zu, doch die Axt prallte an der visualisierten Lichtbarriere ab. Schließlich schwächte sich die Kraft der Bilder ab und die Gestalten zogen sich zurück.

    Ob Carol tatsächlich etwas geschehen wäre, wenn sie keine gedanklichen Gegenmaßnahmen ergriffen hätte, das vermag niemand zu sagen. Vielleicht wäre sie zusammengebrochen, ohne dass die anderen den Grund bemerkt hätten.

    Später erschienen dann, von der Wand hinter dem Sarkophag kommend, hell gekleidete Gestalten. Frauen und Männer, die auf Carol »wie Eingeweihte wirkten«. Sie strahlten Güte, Friedlichkeit und größte Weisheit aus. »Und sie war etwas sehr Leuchtendes, geradezu Aurahaftes«, erinnert sich Carol.

    Zum Abschluss jener unvergesslichen Nacht legte sich einer nach dem anderen für einige Minuten in den kalten Sarkophag. Nur zwei der Anwesenden ließen davon ab. Niemandem von den anderen, die es wagten, war wirklich wohl dabei, denn diese Aktion schien doch ziemlich anmaßend zu sein - weshalb sich wie gesagt auch nicht alle dazu durchringen konnten. Aber es war eine einmalige Chance und Erfahrung. Als sich Carol in den Sarkophag legte, hatte sie das Gefühl, regelrecht aufgeladen zu werden. Sie spürte ein Kribbeln, als ob sie von einem durchdringenden Feld erfasst würde. Keinen Moment aber empfand sie das steinerne Behältnis als letzte Ruhestätte eines Toten. Sie war sich sicher, dass es genau wie die Königskammer als Ort der Einweihung diente.

    Als die Gruppe sich wieder aus der Macht der Pyramide gelöst hatte, kehrte sie schweigend ins Hotel zurück. Erst am nächsten Tag sprachen alle über ihre Erlebnisse. Und bis auf einen hatte jeder ganz individuellle, unerklärliche Erfahrungen gemacht. Derjenige. der nichts erlebte, war allerdings voller Angst gewesen. Er hatte nur dagesessen und stundenlang mit aufgerissenen Augen in die fahl erleuchtete Kammer gestarrt. Vielleicht sollte er nichts sehen.

    Neun von zehn der Anwesenden aber sahen Dinge, die sie nie vergessen werden. [...]

    Die wichtigste Erfahrung, die Carol aus jener Nacht in der Pyramide mitnahm, ist wie sie sagt. die Erkenntnis, dass sich ein Mensch im Prinzip gegen alle negativen Kräfte und Anfechtungen wehren kann, Natürlich begann Carol, ihre Erlebnisse in der Pyramide nach einiger Zeit in Frage zu stellen. Denn letztendlich war es kaum irgend möglich, ein solches Erlebnis in das Alltagsgeschehen einzuordnen! Trotzdem lässt sie diese Erfahrung bis heute nicht mehr los. Für sie erscheint noch heute alles vollkommen real, so real wie etwas nur eben sein kann.

    Ich bin sicher, wir sollten die Vorgänge in der Königskammer ernst nehmen. Ich will damit nicht sagen, dass die unheimlichen Erscheinungen materiell real sind. Irgendetwas aber löst in unserem Gehirn Reize aus. Signale. die entweder von uns selbst oder eher von einer anderen »Intelligenz« produziert werden, die auf uns einwirkt. Meiner Meinung nach - und ich versuche dabei, all das zu berücksichtigen. was ich im Laufe der Zeit über die Pyramide in Erfahrung bringen konnte - findet in der Königskammer ein Vorgang statt, der normalerweise extrem schwache Effekte verstärkt. darunter auch den eigentlich all gegenwärtigen Speicher der morphogenetischen Felder Sheldrakes. Dadurch erhalten Anwesende nach einiger Zeit und vor allem in Situationen der Stille direkten Zugang zum »Weltgedächtnis«. in dem alles, was je gedacht und gesagt wurde, alles, was je geschehen ist - vor allem am Ort des Verstärkers wieder lebendig wird. Dies ist ein geistiges Sternentor, mit dem derjenige, der es durchschreitet, unabhängig wird von Zeit und Raum, »frei« wird, wie Brunton sagte. [...] Wie sonst sollten sich die zahlreichen Berichte erklären lassen? Allesamt als Lügen und pure Erfindungen? Ich hielte das für eine sträflich leichtfertige »Erklärung«!

    Die Begegnung mit einem »mentalen« Sternentor! War es das, was auch Napoleon Bonaparte erlebte, als er Ende des 18. Jahrhunderts auf seinem Eroberungs-Feldzug immerhin genügend Zeit fand, auch einmal in die Königskammer zu klettern? Der umtriebige Korse bat darum, man möge ihn einige Zeit alleine darin lassen. Als er wieder herauskam, war er auffallend blass und irritiert, so als ob er soeben etwas wirklich Bedeutendes und Bewegendes erlebt hätte. So ähnlich erschien es wohl auch einem Adjutanten, der sich mehr im Scherz die Frage erlaubte, ob dem Feldherrn denn vielleicht gerade irgendetwas Geheimnisvolles widerfahren sei. worauf Napoleon sehr schroff reagierte. Er wolle sich darüber nicht äußern, so meinte er, und fügte wieder etwas beherrschter hinzu, er wünsche, nie mehr danach gefragt zu werden. Viele Jahre später machte er einmal ein paar vage Andeutungen, er habe in der Pyramide einige Vorahnungen über seine Zukunft und sein Schicksal gehabt, und kurz vor seinem Ende hätte er sich wohl beinahe einem Vertrauten offenbart, doch selbst im Angesicht des Todes überlegte er es sich noch einmal anders. Er hob gerade an, um den Vorfall zu erklären, doch dann plötzlich schüttelte er beinahe resignierend den Kopf und sagte: »Nein, nein. Es hat ja doch keinen Zweck. Sie würden mir sowieso nicht glauben!« Dabei blieb es dann, und Napoleon nahm sein ägyptisches Geheimnis mit ins Grab. [...]

    Das wäre eine merkwürdige, aber trotzdem denkbare Erklärung. Immerhin gab es genug seltsame Vorfälle in der Großen Pyramide. Wenn wir uns die Geschichte von Brunton noch einmal ansehen, fällt auf, dass er sich in den Sarkophag legte beziehungsweise legen sollte und daraufhin in geheimes Wissen eingeweiht wurde. War das der eigentliche Zweck des Granit-Sarges? Nicht umsonst hat sich für viele die Frage gestellt, wohin denn all die Mumien verschwunden waren. wenn die Pyramiden als Grabstätten dienten. Die andere Folgerung war: Sie dienten eben nicht als Gräber, also gab es auch keine Toten dort. Der Sarkophag war auch kein »Fleischfresser« - nichts anderes nämlich bedeutet dieses griechische Wort. Das hängt mit der Ansicht zusammen. dass das Gestein solcher Behältnisse die Zersetzung des Toten fördert.

    Doch der »Sarkophag« in der Königskammer mochte vielmehr einem geheimen Ritus dienen und die Pyramide mit ihren Eigenschaften, geistige Kräfte zu verstärken, als machtvoller Einweihungs-Tempel.

    Die Mystikerin Helena Petrovna Blavatsky, die im 19. Jahrhundert lebte, bezeichnete die Große Pyramide in ihrem Buch »Die entschleierte Isis« -wohlgemerkt: Isis! - als »Tempel der Initiation«, also eben genau als Einweihungs-Tempel, »in dem die Menschen zu den Göttem emporwuchsen und die Götter zu den Menschen herabstiegen.« Helena Blavatsky sah in dem Sarkophag eine Art Taufbecken der Einweihung. Der Novize wurde während einer geheimen Zeremonie in den Sarg gelegt und vom obersten Priester in einen tiefen Trance-Schlaf, den »Schlaf Siloains« versetzt, um dann drei Tage und drei Nächte mit den Göttern in einem »vertrauten Gespräch« zu stehen. Nach den über alles anstrengenden, das Bewusstsein erweiternden Erfahrungen in der Königskammer musste sich der Adept, nach drei Tagen als Eingeweihter auferstanden oder wiedergeboren, dann in die Kammer der Königin begeben, um dort zur Ruhe zu finden und sich sammeln zu können. Der schon erwähnte Peter Tompkins erklärt in seinem wegweisenden Buch Cheops: »Die meisten der alten Philosophen und die großen Lehrer der Religionen wie beispielsweise Moses und Paulus sollen ihre Weisheit von den ägyptischen Eingeweihten bezogen haben. Zu den Männern, auf die dies zutrifft, zählen Sophokles, Solon, Plato, Cicero, Heraklit, Pindar und Pythagoras. [...]

    Wie Helena Blavatsky sagte, spiegeln sich in der »lsis-Pyramide« zwei große Geheimnisse. Nach außen verkörpert ihre geheime Geometrie die Natur und den Kosmos, ihr Inneres aber ist Ort der Einweihungsmysterien. Der dänische Ingenieur Tons Brunds bestätigt den ersten Teil dieser Aussage mit dem Hinweis, dass der Bauplan der Großen Pyramide in einer hoch entwickelten, aber geheimen Geometrie - einer hermetischen Geometrie - entworfenwurde. Brunds erinnert auch daran, dass der Philosoph und Vater der griechischen Mathematik Pythagoras erst einmal zweiundzwanzig Jahre lang Priester in einem ägyptischen Tempel war, bevor er in seine Heimat zurückkehrte und dann beeindruckende mathematische Zusammenhänge lehrte. [...] Unabhängig davon machte sich später auch der weise Plato nach Ägypten auf, um in die niedrigen Grade des hermetischen Wissens eingeweiht zu werden. So langsam wird uns dabei klar, dass die alten Griechen nicht schlecht bei den älteren Ägyptern »gespickt« haben.

    Die heilige Geometrie der Großen Pyramide muss in einem engen Zusammenhang mit den ungewöhnlichen Kräften und Vorgängen in ihrem Inneren stehen. Das eine bedingt das andere. Im »Tempel der Einweihung« spielen sich auch heute noch höchst ungewöhnliche Dinge ab. Auf einer Ägyptenreise betrat der Franzose Antoine Bovis auch die Königskammer der Großen Pyramide. Dort entdeckte er einige tote Tiere. darunter Katzen., die sich verlaufen hatten und dort verhungert waren. Bovis fiel auf, dass diese Tiere, obwohl sie schon lange dort gelegen haben müssen, geruchlos waren. Sie befanden sich in einem dehydrierten Zustand der Murnifikation. Irgendetwas musste dafür gesorgt haben. dass die toten Körper erhalten blieben. Wie Bovis sagt, war es wohl ein »Intuitions-Blitz«, der ihn auf den Gedanken brachte, die spezielle Geometrie der Pyramide könne dafür gesorgt haben. Sie musste unbekannte Kräfte entfesseln oder verstärken, die konservierend wirkten. Bovis baute ein Holzmodell der Pvramide. mit exakt denselben geometrischen Proportionen, und richtete die Kanten der quadratischen Grundfläche so genau wie möglich nach den vier Himmelsrichtungen aus - so wie das auch bei der echten Pyramide der Fall ist. Nun kam der eklige Teil des Experiments. Der Franzose verschaffte sich eine tote Katze und ein Stück Kalbshirn, das normalerweise sehr schnell den Weg des Vergänglichen geht. Er legte die Überreste dann ins Innere seines maßstäblichen Modells, genau in die Position und Höhe der Königskammer. Seine beiden »Proben« trockneten zwar aus. aber sie verfaulten nicht und gaben auch keine Gerüche ab, wie sie eigentlich in sogar unerträglichem Maß zu erwarten gewesen wären. Wirklich seltsam.

    Das war wieder ein handfestes ägyptisches Rätsel - oder doch nur Hokuspokus? Der Versuch von Bovis regte zahlreiche weitere an. Sicherlich haben Sie auch schon oft davon gehört, dass der tschechische Ingenieur Karel Drbal bei seinen Pyramiden-Versuchen abgenutzte Rasierklingen wieder auffrischen konnte. Eine davon benutzte er zweihundert Mal. Sein Pyramiden-Rasierklingenschärfer erhielt sogar ein Patent (Nummer 91304). Aber über das alles ist schon so viel geschrieben worden, dass ich diese Geschichte hier sicherlich nicht wiederkäuen muss. Ich wollte auch nur ergänzend daran erinnern, denn dies alles scheint zu bestätigen, dass sich im Inneren der Pyramide wirklich ungeahnte Kräfte entfalten, von denen wir fast schon erwarten können, dass sie unser Bewusstsein beeinflussen. Ich habe übrigens vor vielen Jahren selbst eher spaßeshalber mit einigen Modell-Pyramiden und Pflanzen experimentiert. Einige sehr mikrige Pflanzen, die massive Wachstumsprobleme hatten. habe ich längere Zeit mit rund vierzehn Tage altem Wasser gegossen. Dann verwendete ich ebenfalls rund vierzehn Tage altes Wasser, das allerdings in einer Pyramide untergebracht war - in Königskammer-Position. Ich staunte nicht schlecht, als sich die Pflanzen von da an gut zu entwickeln begannen. Eine Pflanze, die lange Zeit lediglich aus einem einzigen kläglichen Blatt bestanden hatte, das aus einem kleinen Blumentopf ragte, begann geradezu immens zu wachsen. Sie erreichte eine Höhe von mehr als einem Meter, dann knickte sie unter ihrem eigenen Gewicht ab. [...]

    Wer nun nach physikalisch greifbaren Beweisen für unerklärliche Kräfte der Pyramide fragt, auch die gibt es. [...]
    Quelle : http://www.wahrheitssuche.org/pyramide.html

    Ob da was drann ist ?
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  2. #172
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Position & Funktion der Cheops Pyramide
    - Stephan Josef Timmer


    Der Frequenzforscher Stephan Josef Timmer war schon immer von den rätselhaften Eigenschaften der Cheops Pyramide fasziniert.
    Sein Zugang als Tontechniker verschaffte ihm einen ganz eigenwilligen Blick auf die Struktur des Weltwunders. In diesem eindrucksvollen
    Vortrag geht er auf die Arbeiten von Edward Leedskalnin, Nikola Tesla und Christopher Dunn ein und kommt zu dem Schluss: die Pyramiden
    von Gizeh stellen ein Energiekraftwerk dar, nur wofür?




    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  3. #173
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Cooles Vid gibt zwar schon ein Paar in dieser Richtung aber keines welches so detaliert auch die Grundlagen darstellt (einziger Schwachpunkt ist der Vortragende, der leider immerwieder seltsame Kommentare abgibt. Wie "Naja dies führt zu weit zum erklären" oder "darauf kommen Wir später zurück" ansonsten echt gut!).

  4. #174
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Alles zum Thema Pyramiden

    Geheimlehren: Als Ägypten noch ein Land des Lichtes war




    Wer die Meldungen aus Ägypten in den Medien verfolgt – von Krawallen, Demonstrationen, zunehmendem Fanatismus, Chaos, wo man hinblickt –, vergisst leicht, welche Hochburg wahrer Kultur und Zivilisation Ägypten einst war. Einst war es ein Erbe des untergegangenen Atlantis und ein Ort, wo wahres Einweihungswissen die Pharaonen und die Priester lenkte. Blicken wir viele Jahrtausende zurück in die ägyptische Blütezeit und lernen wir eine Art von Leben kennen, das ganz vom Geist und nicht vom Geld durchdrungen war!
    Die Menschen sind sterbliche Götter und die Götter unsterbliche Menschen. Glücklich, wer den Sinn dieser Worte erfasst, denn er besitzt den Schlüssel zu allem! Das Geheimnis des Osiris
    Er ist ein erfülltes Versprechen. Er ist der Vater, der dich durchs Leben trägt und die Mutter, die dich nährt. Er ist wie der Lebenshauch Gottes, der die Leere belebt. Wenn du jemals das Gleichnis des Lebens mit deinen Augen sehen willst, dann begib dich an die Ufer des Nils, dieses mystischsten aller Flüsse, dieses unvergleichlichen Stroms, fast siebentausend Kilometer lang, der in Schwarzafrika entspringt und im Mittelmeer mündet und dabei immer wasserreicher und mächtiger wird, obwohl kein einziger Zufluss ihn speist. Wenn du jemals erleben willst, wie Wasser Wasser gebärt, dann segle auf dem Nil, wo du auch den Frieden finden wirst und die Ruhe, die deine Seele ersehnt, und die Schönheit des einfachen Lebens: Kinder, die am Ufer spielen, die grünen Felder voller Menschen, die pflanzen, da und dort Kühe oder Wasserbüffel, kleine Lehmhäuser unter Palmen. Palmen so weit das Ufer reicht, da und dort ein spitzes Minarett, das sich zu Gott emporreckt, und am nahen Horizont die goldgelben Sandberge der Wüste Sahara. Die dunkelhäutigen Männer in ihren langen Galabijas, und dann, wenn du es am wenigsten erwartest, hinter der nächsten sanften Biegung dieses majestätischen Flusses, die mächtigen Säulen eines alten Tempels.

    Ägypten- ein Land des Lichtes
    Wie muss das Leben damals ausgesehen haben, als dieses Land in seiner Blüte stand? Gewiss, das Ägypten von heute ist auch ein Sinnbild des Niedergangs. Die kleinen, schmutzigen Gässchen mit ihren schreienden Eselstreibern, mit den Menschen, die am Boden hocken und ihre Ware feilbieten: Sie sind nur der letzte flüchtige Schatten dessen, was einst hier leuchtete und lebte. Sie sind wie der Greis in der Stunde seines Todes, nach welchem tröstlich die Auferstehung folgt.
    Damals, vor Tausenden von Jahren, war dieses Land eines der am höchsten entwickelten auf Erden – zusammen mit wenigen anderen Reichen in Südamerika und mit Teilen von Griechenland. Alle waren sie Erben des alten Atlantis; Zufluchtsstätten jener, die nach der „Sintflut“ geflüchtet waren. Jener, den wir als ‚Noah‘ aus der Bibel kennen, landete dort, wo sich der Nil ins Mittelmeer ergießt. Er brachte ein kostbares Gut mit, das die Menschheit zu ihrer Höherentwicklung brauchte. Wir befassen uns also mit einer Zeit, die mindestens zwölf-, wenn nicht vierzehntausend Jahre zurückliegt,[1] wobei das Nilreich seinen Scheitelpunkt damals wohl bereits überschritten hatte, wie es eine Passage in den Mahatma-Briefen vermuten lässt: „Diese Geschichte und Wissenschaft hat nur wenige zufällige und nebelhafte Einblicke von Ägypten auf etwa 12‘000 Jahre zurück, als sein Zyklus, dessen Gipfel es schon Tausende von Jahren vorher erreicht hatte, sich bereits zu senken begann.“ Auf einer der Papyrusrollen, die von einem Weisen und Historiker namens Manetho geschrieben wurde, stand, dass während 13‘900 Jahren die Weisen aus Atlantis Ägypten regiert hätten. Dieser Papyrus setzt den Höhepunkt der atlantischen Zivilisation an den Beginn der ägyptischen Geschichte, etwa vor 16’000 Jahren. Das, was wir von Ägypten kennen und ausgegraben haben, stammt also alles schon aus der Zeit des Niedergangs.

    Der Pharao – ein Priesterkönig
    Die Menschen im alten Ägypten lebten nicht nur in einer anderen, fernen Zeit, sie lebten auch in einem anderen Kosmos der Gedanken, Wahrnehmungen und Gefühle.[2] Kein scharfer, kritischer Intellekt trennte sie vom Nächsten, dafür war Hellsichtigkeit weiter verbreitet als bei uns. Ihr ganzes Leben war viel zeremonieller, als wir es uns heute vorstellen können, was sich auch in ihrer komplizierten Hieroglyphen-Schrift äußert: Sie wäre denkbar ungeeignet gewesen für Zeitungsdruck, doch der vollkommene Ausdruck für Mysterienweisheit und Götterverehrung mit oft mehrdeutigem Sinn.
    Im alten Ägypten herrschte Theokratie. Der Pharao war Stellvertreter Gottes und nicht nur dem Worte nach, sondern auch dadurch, dass er die höchsten Einweihungen durchschritten hatte. „Eure Heiligkeit“ wurde der Pharao angesprochen – ein Titel, den heutzutage nur noch der Papst trägt. Er zeigt, wie sehr das Amt des Pharao auch ein geistiges war. Die Halle, in der der Pharao Audienz hielt, war hoch und ihre Wände und Decke in reichen sanften Farbtönen mit Schiffen, Tieren, Blumen, Früchten und himmlischen Wesen bemalt. Ihr Dach wurde von roten Säulen getragen, die an der Basis in Form von Baumwurzeln geschnitzt waren; die Säule selbst stellte einen Baumstamm dar; Äste und goldene Blätter erstreckten sich über die Decke. Beim Hineingehen wurde der Eindruck erweckt, einen goldenen Baumwald zu betreten, dessen Stämme von roter Rinde bedeckt waren. Vom Dach sowie von kunstreich konstruierten Öffnungen in den Wänden fiel Licht in die Halle; wo es notwendig war, leuchtete das Licht der Sonnenstrahlen, alles Übrige wurde in gedämpftes Licht getaucht. Dadurch wurde eine förderliche Atmosphäre für klares Denken geschaffen, wie es für das Formulieren von Gesetzen, die der Wohlfahrt des Volkes galten, dienlich war. Am Ostende des Raumes saß der Pharao auf einem kunstvoll geschnitzten Thron, zu dem drei goldene Stufen führten. Im Verlaufe seines langen Lebens hatte er reichliche Erfahrungen hinsichtlich des menschlichen Lebens gesammelt und in seinem Gesicht spiegelten sich die Zeichen eines starken, resoluten Charakters wider. Ein Pharao war damals noch immer ein Mann strikter Selbstdisziplin, der streng, ja manchmal sogar unerbittlich gegenüber seinen Untergebenen sein konnte, wenn die Situation es erforderte. Er hatte ein scharfes Wahrnehmungsvermögen und eine feine Einfühlungsgabe in die menschliche Natur. Jene, deren Schicksal es war, dereinst als Pharao zu herrschen, mussten sich in ihren jungen Jahren einer geistigen Ausbildung im Tempel unterziehen, wo sie sich mit der „alten Weisheit“ vertraut machten.
    Jeder herrschende Pharao ernannte seinen Nachfolger selbst, und vieles deutet darauf hin, dass in der Frühzeit Ägyptens die Nachfolge über die Frauenlinie erfolgte. Höchstwahrscheinlich herrschte jeweils ein Pharaonenpaar gemeinsam, wobei die Tochter des Pharaos erbberechtigt war und ihr erwählter Gatte dann zum Pharao wurde. Hatte ein Pharaonenpaar keine leibliche Tochter, verlangte das aus Atlantis stammende Gesetz, dass es einen Mann zum künftigen Pharao bestimmte, dessen Frau aus der königlichen Familie stammte. Laut Helena Blavatskys Geheimlehre gab es im alten Ägypten sogenannte „Königliche“ und das normale Volk. Erstere stammten größtenteils aus dem untergegangenen Atlantis und waren oft nicht irdischer Herkunft, sondern einst von Planeten wie der Venus, dem Merkur oder dem Uranus zur Erde gekommen, um die gefallene Menschheit[3] zurück auf den Pfad des Lichtes zu führen. In der Frühzeit hatten noch viele Ägypter helles oder rötliches Haar und blaue oder grünblaue Augen. Auch Cyril Scott spricht von den sogenannten „Götter-Menschen: bedeutende Adepten, große Königs-Eingeweihte, die auf der Erde lebten und über die Menschen herrschten“ und die, weil sie so herausragten, dann später von den Menschen zu Göttern erhoben wurden – nicht anders, als man es mit Buddha oder Jesus machte.
    Bei der Wahl des Nachfolgers ließ der Pharao nicht einfach seinen „freien“ Willen walten, sondern meditierte, um den Willen des Sonnengottes zu ergründen. Derjenige, auf den die Wahl dann fiel, hatte ebenfalls eine längere Zeit des Gebets und der Meditation zu durchleben, bevor er im Sternentempel unter der Pyramide durch die Einweihung schreiten konnte, die ihn zur Ausübung seines hohen Amtes befähigte.
    Ägypten sah sich als ein Reich des Lichts inmitten geistiger Dunkelheit, und die vielen großartigen Tempel, die im Laufe seiner langen Geschichte erbaut wurden, dienten nicht der Verherrlichung irgendwelcher menschlichen Macht, sondern dazu, heilige Fokusse für die Energien der Götter darzubieten, damit diese durch Ägypten Licht und Ordnung auf Erden verankern konnten. Vor allem anderen war der Pharao ein Hohepriester, dessen Aufgabe darin bestand, in genau festgelegten Tempelzeremonien dieses göttliche Licht auf Erden zu magnetisieren. Im alten Ägypten wusste man, dass ein Volk nur dann Wohlstand und Zufriedenheit genießen konnte, wenn seine Regierungsform auf den geistigen Gesetzen beruhte. Wurde diese Voraussetzung nicht vom Herrscher bis zum kleinsten Glied im gesellschaftlichen Leben verstanden und erfüllt, konnten daraus nur Chaos und Unglück entstehen. Um die Selbstsucht auszumerzen, galt es, den Menschen zuerst ein Ideal der Brüderlichkeit einzuprägen, sie in kleinen Gruppen zusammenzuziehen und ihnen beizubringen, wie sich jeder Einzelne auf die geistige Ebene einstimmen konnte. Vielen geistig fortgeschritteneren Ägyptern war es möglich, sich auf höhere Ebenen zu erheben und dort die Erinnerung an ihre verflossenen Leben wachzurufen. Dies taten sie hin und wieder, und zwar nicht aus Neugier oder Sensationslust, sondern um von anderen Kulturen und Erfahrungen zu lernen.

    Viele Götter und doch nur ein Gott
    „Die ägyptische Religion war in ihrer reinen und ursprünglichen Form ebenso geistig hochstehend und philosophisch wie die Religion der Veden, und ihr grundlegender Lehrsatz ist die Einheit mit Gott, dass der Mensch aus Gott hervorging und schließlich wieder zu ihm zurückkehren wird. Demnach glaubte der Ägypter an die Unsterblichkeit der Seele und folglich auch daran, dass jene ‚Großen Wesen‘, die er oder seine Ahnen geliebt und verehrt hatten, immer noch weiterlebten, obwohl sie in die höheren Sphären eingegangen waren“, schreibt Cyril Scott.[4] Anders als der alte Inder, der ein Mystiker war, dem es um die Erfahrung spiritueller Glückseligkeitging, war der Ägypter eher ein Wissenschaftler oder Magier, der sich okkultes Wissen bei seinen Einweihungsriten erwerben wollte. Die Göttervorstellung in Ägypten war daher nicht einfach das Ergebnis aus einem tiefstehenden und unwissenden Aberglauben, sondern die logische Folge aus dem durch die Einweihung erworbenen Wissen. Wobei keineswegs jeder zur Einweihungsprüfung zugelassen wurde. „Genauso wie heute von der breiten Masse gesagt werden kann, dass sie die Wahrheit hinsichtlich ihresLehrers nicht kennt, so befand sich auch die Allgemeinheit des ägyptischen Volkes in Unwissenheit hinsichtlich seiner Götter“, bemerkt Cyril Scott. Und auch John Gardner Wilkinson postulierte: „Selbst die Priester waren nicht unterschiedslos zu der Ehre der Einweihung zugelassen … weder vertrauten die Ägypter das Wissen um die ‚Mysterien‘ einem jeden an, noch entwürdigten sie die Geheimnisse der göttlichen Dinge dadurch, dass sie diese dem Profanen enthüllten – sie behielten sie für den gesetzmäßigen Thronerben und für solche Priester vor, die an Tugend und Weisheit hervorragten.“[5]
    Für den Ägypter gab es sowohl viele Götter, denen er seinen Tribut zollte – ähnlich den Schutzheiligen der Katholiken –, wie auch die Grundlehre von einem Gott, den er dann symbolisch in seine verschiedenen Attribute aufspaltete, manchmal mit Namen versah und darstellte – die göttliche Güte, die Weisheit, die Macht etc. Diese Figuren wurden also nicht als reale ‚göttliche Wesen‘ betrachtet, sondern waren lediglich Symbolgestalten für die verschiedenen Aspekte des einen Gottes.
    Für Ägypter der ganz frühen Hochkultur war die Reinkarnation eine bekannte und zentrale Tatsache gewesen und wie schon erwähnt, konnten damals höher entwickelte Menschen bewusst ihre früheren Erdenleben erkunden. Als Spender allen Lebens verehrten sie den Sonnengott – genau wie die anderen geflohenen atlantischen Völker in Mittel- und Südamerika. Schönheit, Harmonie und Lachen waren die Grundtöne ihres schillernden Lebens, denn sie glaubten, Ra verleihe ihnen die Gaben ihres reichen Landes zu ihrem Vergnügen. Oft glitten Festzüge geschmückter Staatsbarken den Nil hinauf und hinunter, dessen Wasser auch als Kraftquelle bei der Errichtung von Tempeln und öffentlichen Gebäuden benutzt wurde. In der Frühzeit verfügten sie über die Kraft der Levitation, und eine ähnliche, magische Kraft war schon zur Erbauung der Pyramiden und zum Antrieb von Luftschiffen in Atlantis und auf dem im Pazifik versunkenen Kontinent Lemuria (auch Mu genannt) eingesetzt worden.[6] Mit der Hilfe dieser kosmischen Kraft vermochten die Maurer und Arbeiter, die riesigen Blöcke der Pyramiden an die richtige Stelle zu hieven, wo dieselbe Kraft sie dann praktisch fugenlos zusammenschweißte. Alle lebten und arbeiteten dabei in absolutem Gehorsam gegenüber einem unpersönlichen höheren Willen und unter der Leitung einer göttlichen Intelligenz.
    Die ägyptische Gesellschaft war sehr auf die Gemeinschaft ausgerichtet. Ägyptische Priester heirateten, hatten Familie und lebten in geräumigen Häusern. Religion, Bildung, Erziehung, Regierungsführung, Ackerbau, Dichtung, Musik, Architektur, Skulptur, Kunst und auch Wissenschaft fußten zudem alle auf spirituellen Erfahrungswerten, nämlich dem Wissen um eine höchste Lebensquelle – die Sonne –, die ihre Dualität durch das männliche Prinzip Ra und das weibliche Prinzip in mehreren Aspekten – einer davon hieß Isis – manifestierte.
    Die Hohepriester wussten, dass Wissen, Wahrheit, Liebe, Weisheit und Kraft nur zum Menschen strömen können, wenn Ra’s Licht- und Lebensstrom ständig in sein Herz, sein innerstes Heiligtum, fließt. Dazu musste der Mensch sein Herz bewusst für den Sonnengott öffnen – indem er am Beginn eines jeden Tages zu Ihm betete und Ihn bat, ihm Seinen Willen kundzutun, auf dass seine Arbeit gute Früchte tragen möge.
    Die Hohepriester trugen weiße Leinenkleidung, auf dem Kopf eine Krone aus weichen weißen Federn mit einem Goldband, das von sieben Juwelen geschmückt war. In der Haupthalle des Tempels gab es einen Steinaltar, auf dem sieben kleine Öllämpchen auf einem Ständer in der Art eines siebenarmigen Kerzenständers brannten. Hinter und über dem Altar strahlte eine mit Flügeln versehene goldene Scheibe – das Symbol des Sonnengottes Ra. Die Tempel waren umgeben von Gärten mit blühenden Bäumen, Sträuchern, blühendem Wein und Blumen. Sie erzeugten eine wohltuende Atmosphäre der Stille, die es dem Besucher erleichterte, selbst emotional und mental still zu werden. Viele Tempelschüler verfügten über die innere Sicht und konnten die Gärten in ihrer ätherischen Form wahrnehmen: Feen, die in den Blumenbeeten arbeiteten, Gnome, die über die gut gepflegten Wege trotteten, und Elfen, die die Blumen umschwebten. Im Tempel gab es Hallen des Lernens und der Gesetze. Dort wurden die Aspiranten im heiligen Gesetz des Lebens unterrichtet – und wie man es in den verschiedensten Bereichen des materiellen und geistigen Lebens anzuwenden hatte.

    (Das heimische Leben der alten Ägypter war voller Freude, Frieden und Harmonie, und die Architektur unterstützte dies.
    Fasten, meditieren – dann erst regieren)

    Vor der Ernennung in ein spezielles Staatsamt wurde jeweils eine besondere Zeremonie abgehalten. Das Paar, welches für dieses Amt vorgesehen war (nicht nur der Mann!), hatte sich vorher fastend und meditierend darauf vorbereitet. Am Tag der Ernennung schritten die beiden in die Einweihungshalle und die schweren Tore schlossen sich hinter ihnen. Am Ostende der Einweihungshalle führten sieben Stufen zum Thron des Pharaos, der von Priestern und Ratgebern umgeben war. Die Zeremonie galt als Einweihung zweiten Grades und hatte zum Ziel, die Kandidaten für die Führung durch Helfer aus der unsichtbaren Welt empfänglich zu machen. Gefragt war jedoch nicht Weltabgeschiedenheit; vielmehr mussten die Kandidaten versiert in den Feinheiten ägyptischer Gesetzgebung sein und sich auch in den Prinzipien auskennen, welche der Erziehung, Kultur, Kunst, dem Ackerbau sowie dem häuslichen und religiösen Leben zugrunde lagen. Bei Hofe gab es Schriftgelehrte, die sich auch mit der Gesetzgebung befassten, sowie einen Ältestenrat.
    Schweigend gruppierten sich die Offizianten um den Thron herum. Der Pharao erhob sich, streckte beide Arme zum Himmel und rief Ra, den Lebensspender, an, auf dass er sich der Seelen dieser zwei Sterblichen annehmen möge, die nun dem Dienst am ägyptischen Volk geweiht werden sollten. Als Zeichen der Demut und Ergebenheit gegenüber dem höchsten König knieten sie vor dem Pharao. In der Stille, die folgte, war die Anwesenheit von unsichtbaren Wesen zu spüren – von Elementargeistern bis zu den höchsten der Engelshierarchie –, die gekommen waren, um ihren Menschenbrüdern Beistand zu leisten. Obwohl die Zeremonie einfach war und nur wenige Worte gesprochen wurden, bewirkte sie eine Bewusstseinserweiterung bei den beiden Kandidaten und verlieh ihnen tiefere Einsicht in die Bedürfnisse des Menschen, da sie ihre Seele für das Licht und die Kraft öffneten, die vom Sonnengott Ra zu ihnen strömte. Schließlich kam der Pharao von seinem erhöhten Platz herab, nahm ihre Hände und hieß sie aufzustehen. Er hielt zwei Juwelen in einen Skarabäus eingefasst und an einer feinen goldenen Kette aufgehängt; die Rückseite des Skarabäus trug eine Hieroglyphe mit der Bedeutung „Ich diene mit Liebe“. Der Skarabäus war im Übrigen ein Symbol des in der Materie eingekerkerten Schöpfers. Das Paar wurde später dem Volke präsentiert, das es mit Musik und Jubelgeschrei begrüßte.
    Gewisse Quellen erzählen davon, dass es zu jener frühen Zeit in Ägypten Bestrebungen gab, die Menschen in ähnlicher Weise in einer Bruderschaft zu vereinen, wie es sie schon in Atlantis gegeben hatte. Sie sollte unter der Führung einer Bruderschaft aufgestiegener Wesen stehen. Wer ihr beitreten wollte, musste bereit sein, persönliche und unpersönliche Dienste in der Gemeinschaft zu leisten. Die Reinheit der Absicht war von höchster Wichtigkeit; zudem sollte der Aspirant den aufrichtigen Wunsch haben, seinen Egoismus zu überwinden, denn dieser ist die größte Barriere zur geistigen Vervollkommnung. Die Ägypter lernten, dass das Licht des Sonnengottes nur ausgesandt werden kann, wenn das niedere Selbst – der dem Herzen innewohnende Egoismus – überwunden worden ist. Jeder eingeweihte Bruder und jede eingeweihte Schwester lernte, dass die Seele bestimmte Qualitäten aufweist, die im Zusammenwirken mit denselben Qualitäten in anderen Brüdern dazu dienen können, ein Licht in die Welt zu strahlen, welches das Beste in der Menschheit weckt. Sowohl Männer wie auch Frauen konnten sich bewerben. Der Kandidat musste sich als wahrer Aspirant des höchsten Lichts durch Selbstdisziplin und Dienst an Armen und Kranken erweisen.
    So wurde eine kleine Loge der Weißen Magie ins Leben gerufen. Die spirituelle Kraft der Gruppe formierte sich als sechszackiger Stern, dessen Licht nach Bedarf zu jedem beliebigen Menschen projiziert werden konnte. In Meditationen und Gedankenprojektionen schufen die Mitglieder das Bild eines sechszackigen Sterns und schickten sein Licht in die dunkelsten Orte Ägyptens, zum Trost der Kummervollen, um ihren Weg mit Licht zu erhellen und liebevolle, gerechte und schöpferische Gedanken zu inspirieren. Dies war nur der Beginn einer machtvollen Körperschaft, deren Einfluss den Menschen unter anderem bessere und glücklichere Lebens- und Arbeitsbedingungen bringen sollte. In zwei weiteren Ländern wurden ähnliche Gruppen gegründet. Durch deren unablässiges Wirken wurde das Schicksal der Armen verbessert und das Leben der Wohlhabenden durch Wissensvermittlung verändert sowie Verständnis, Freundlichkeit und Toleranz verbreitet. Mit der Zeit begannen sich die Auswirkungen im gesamten Sozialgefüge, im politischen, kulturellen und religiösen Leben der Menschen abzuzeichnen. Man kann sagen, dass das ägyptische Volk zu jener Zeit ein Maß an Glück und Zufriedenheit erreichte, wie es seit den Tagen, als die weisen Männer vom Mutterland des Westens – Atlantis – gekommen waren, nicht mehr der Fall gewesen war.
    Viele Menschen strömten also in jenen frühen Tagen Ägyptens diesen ersten Logen unter der Führung der Großen Weißen Bruderschaft zu. Sie hatten erkannt, wie wichtig ihr eigenes spirituelles Wohlergehen war (anders als heute, wo die meisten Menschen es vorziehen, inmitten des größten materiellen Überflusses geistig zu verhungern). Unter den Eingeweihten gab es Menschen aller Stände: Bauern, Händler, Bauleute, Lehrer und Soldaten. Sie arbeiteten äußerlich weiterhin in ihren angestammten Berufen, taten dies jedoch nun mit einer geistigen Motivation. Auch Schriftgelehrte, Musiker, Tänzer, Offizianten, Ministranten und Priester bewarben sich; viele von ihnen erwiesen sich nach einer Zeit entsprechender Prüfungen und Ausbildung als geeignet für diese Arbeit. Gemeinsam erbauten sie auch Tempel für die Große Weiße Bruderschaft.



    Quelle


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #175
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    AW: Alles zum Thema Pyramiden - Ägyptische Alien-Artefakte in Jerusalem gefunden

    Hallo,
    ich habe gerade etwas sehr interessantes gefunden und wenn der Artikel stimmt, dann wäre das nur eine weitere Bestätigung dass Wissen gefährlich ist.

    Was verheimlichen die Ägypter unter den Pyramiden


    Ägyptische Alien-Artefakte in Jerusalem gefunden - von Däniken bestätigt?


    Epoch Times, Donnerstag, 23. Juli 2015 13:22

    Unvorstellbar was in Ägypten gefunden wurde, aber bislang der Öffentlichkeit verborgen blieb. Es geht um die Entstehung der Pyramiden und um Außerirdische, so von Däniken.
    Wertvolle Alien-Artefakte sind in der ehemaligen Wohnung von Sir William Petrie in Jerusalem gefunden worden.

    Sie sollen, kurz nachdem ihre Entdeckung bekannt wurde, von Vertretern des Rockefeller Museums einbehalten worden sein.
    Sir William war durch seine zahlreichen Entdeckungen als einer der erfolgreichsten Archäologen der Geschichte bekannt.







    Seine Sammlung befindet sich heute im Petrie-Museum in London.
    Diese Funde könnten eine direkte Beziehung zwischen den alten Ägyptern und einer außerirdischen Zivilisation bedeuten.
    Unter den Fundstücken befinden sich zwei bemerkenswerte Skelette, die nicht menschlichen Ursprungs zu sein scheinen.
    Die Skelette haben besonders große Köpfe mit übergroßen Augenhöhlen und langen dünnen Armen.
    Ein besonders interessantes Artefakt ist ein kreisrundes mit Hieroglyphen beschriftetes Gerät unbekannter Herkunft und Funktion, das neben den sterblichen Überresten gefunden wurde (Titelbild).
    Besonders faszinierend aber ist ein in Stein gehauener Kopf eines sogenannten Grey-Aliens, der durch seine großen Augen im Verhältnis zum Gesichtsschädel auffällt.
    Dieses Wesen ist mit einer ägyptischen Kopfbedeckung dargestellt, die mit Bildern geschmückt ist, in denen anscheinend die Begegnung von Menschen mit Außerirdischen thematisiert wurde.
    Erich von Däniken zum Schweigen gezwungen - Jetzt bestätigt?

    Nicht nur Erich von Däniken, aber vor allem er, gab Hinweise darauf, dass noch vieles im Zusammenhang mit den Pyramiden von den Ägyptern geheim gehalten würde und der Öffentlichkeit nicht zugänglich sei.
    In einem seiner aktuelleren Videos geht er nach Jahren des Schweigens flüchtig darauf ein, dass es um Dinge im Zusammenhang mit der Entstehung der Pyramiden ginge und um Außerirdische.

    Besonders in diesem Licht stellen sich die Funde als Bestätigung der von Erich von Däniken erbrachten Forschungsleistungen dar.
    Noch Jahre zuvor sprach er darüber, dass man ihn gezwungen hatte, über bestimmte Dinge im Zusammenhang mit den Pyramiden Schweigen zu bewahren.

    Wie unehrlich man dort agieren würde, wenn es um die Archäologie in Gizeh ging, zeigte von Däniken, als er in einem Bericht aufdeckte, wie die Pseudo-Live Aufnahmen eines Roboters, der in einen Schacht einer der Gizeh-Pyramiden gesetzt wurde, zustande kamen.

    Der Roboter sollte vor den Augen der Menschheit in einer Live Doku von National Geographic nach einer Bohrung einen Blick in eine Kammer im Inneren der Pyramide werfen. Ein Affront, wie sich später zeigte, als bemerkt wurde, dass die Videoaufnahmen gar nicht live waren.

    Der Anschein wurde geweckt, dass bewusst so vorgegangen wurde, um Dinge im Dunkeln zu behalten, die bei einem solchen Live-Event nicht mehr vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden könnten.


    LG
    Josephine


    Quelle: http://www.epochtimes.de/Aegyptische-Alien-Artefakte-in-Jerusalem-gefunden-von-Daeniken-bestaetigt-Was-verheimlichen-die-Aegypter-unter-den-Pyramiden-Alien-Ausserirdische-a1211284.html




  6. #176
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    AW: Alles zum Thema Pyramiden - Ägyptische Alien-Artefakte in Jerusalem gefunden

    Zitat Zitat von Josephine Beitrag anzeigen
    Es geht um die Entstehung der Pyramiden und um Außerirdische, so von Däniken.
    Unter den Fundstücken befinden sich zwei bemerkenswerte Skelette, die nicht menschlichen Ursprungs zu sein scheinen.
    Die Skelette haben besonders große Köpfe mit übergroßen Augenhöhlen und langen dünnen Armen.
    Besonders faszinierend aber ist ein in Stein gehauener Kopf eines sogenannten Grey-Aliens, der durch seine großen Augen im Verhältnis zum Gesichtsschädel auffällt.
    ... Dieses Wesen ist mit einer ägyptischen Kopfbedeckung dargestellt, die mit Bildern geschmückt ist, in denen anscheinend die Begegnung von Menschen mit Außerirdischen thematisiert wurde.
    Diese Funde könnten eine direkte Beziehung zwischen den alten Ägyptern und einer außerirdischen Zivilisation bedeuten.
    Jo... das dachte ich mir auch... Däniken liegt meiner Meinung nach gar nicht mal so sehr daneben und ist der Wahrheit immerhin nahe... nur würfelt er die "Außerirdischen" auch im Bezug zu den Pyramiden durcheinander...
    Die Greys waren schon immer mal zu Besuch da... die negativen STS-Greys, welche besonders die amerikanische Regierung (und Elite) seit Roswell täuschten, auch mit falschen Versprechungen.
    Dann sind da noch die guten Greys, die sogenannten STO-Greys von ZetaTalk, welche die Menschheit zwar auch nicht retten, aber warnen und Aufklärung zum Weltgeschehen und den Erdveränderungen, und auch hilfreiche Tipps geben für den Fall, dass deren Story tatsächlich wahr wird. Die Greys sollte man also nicht durcheinander würfeln oder alle über einen Kamm scheren, da sie angeblich in ihren Orientierungen (STS/STO) bereits seit Äonen voneinander getrennt sind, auch in ihren Absichten. Diese Greys haben jedoch alle nix mit den Pyramiden zu tun.
    Die großen Pyramiden und sonstige antiken Bauten (welche auch heute eine enorme oder kaum zu bewältigende technische Herausforderung darstellen würden) wurden angeblich von den Anunnaki gebaut, jenen menschenähnlichen "Riesen" mit länglichen Köpfen, welche angeblich von Nibiru stammen und die Menschheit in der Frühzeit, ebenso wie auch die STS-Greys, negativ beeinflussten und schon lange unter "Quarantäne" vor der Menschheit stehen, sich also nicht mehr direkt einmischen dürfen. Die STO-Greys dürfen sich auch nicht direkt einmischen, aber gutherzige Menschen immerhin indirekt unterstützen (nach den Kataklysmen)... so die schlüssige Geschichte, welche vorab auch Dänikens Theorie bekräftigt und vervollständigen würde, falls man diese Möglichkeit in Betracht zieht.

  7. #177
    Moderator Avatar von Aaljager
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    AW: Alles zum Thema Pyramiden

    Tja Ihr beiden habt gewissermassen den Daumen auf den Schwachpunkt der Ägyptologie gelegt, alles Wissen aus der damaligen Zeit ist quasi reine Spekulation denn aus dem altem Reich also exakt der Zeitspanne der Cheops Pyramiden fehlen defacto die schriftlichen Belege. Fast alle Schriften welche die Ägyptologen als Refenzen nutzen stammen wie bei der Bibel auch aus späteren Zeiten und sind gewissermassen ebenso hören sagen wie die von den Archäologen so belächelten Mythen und Sagen aus der Urzeit. Für mich z.B. ist es ein Wunder weshalb alle vorherigen wie auch späteren Pyramiden bei weitem schlechter gebaut wurden wie die Cheops, die meisten nicht Themengebundenen Wissenschaftler stehen da ebenso vor einem Rätsel. Die meisten Mathematiker sehen da eine hoch komplexe Mathematik am Werk, die Techniker fragen sich wie man in nur 20 Jahren solch ein Bauwerk hingestellt haben kann, wenn vergleichbare Bauten weit längere Zeiträume benspruchten. Diese Liste könnte noch Seiten füllen mit weiteren Fragezeichen aber die Ägyptologen wollen nur eine sichtweise akzeptieren und zwar Ihre welche zwar ebenso spekulativ weil nicht mit Fakten untermauert, wie diverse andere aber die Dogmen sind wiedermal komplett Meinungsbildend zementiert. Sowas gab es vor ca. 150 Jahren schoneinmal und es Dauerte damals sehr lange bis die alten Fehler auch als solche anerkannt wurden. Evtl. haben Wir ja noch das Glück auch zu erleben wie die heutigen Dogmen durch Fakten zertrümmert werden und die Forscher wieder Ihre Arbeit machen können ohne bei der kleinsten Abweichung von der Lehrmeinung ins abseits gestellt zu werden.
    Es gbt ein interessantes Video über die Gizeh Pyramiden wo genau auf diese vielen Fragezeichen eingegangen wurde, wie die Zahl Pi, den goldenen Schnitt oder den Urmeter (man stelle sich vor, angeblich spielte Unser heutiges Meter beim Bau eine Rolle, da stellt sich einem sofort die Frage woher sollten die Erbauer diesen gekannt haben?????). Ich kann nur sagen, es gibt verdammt vieles Fragezeichen welche derzeit schlichtweg ignoriert werden. Es wird Zeit einige dieser Fragezeichen nicht weiter zu Ignorieren sondern als Möglichkeit zu akzeptieren und mit dieser Möglichkeit und der heutigen Technik Licht ins Dunkel um die Pyramiden zu bringen!

  8. #178
    Erfahrener Benutzer Avatar von Polspringer
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    AW: Alles zum Thema Pyramiden

    Ist von 2012, aber der Bericht trifft den Nagel auf den Kopf, oder ein Bingo von mir!

    Die Gizeh-Pyramiden sind sehr viel älter.
    Die Pyramiden von Gizeh wurden nicht von Altägyptern erbaut.
    Der Bau: schwebende Steine !?
    Warum sind alle bisherigen Spekulationen um den Pyramidenbau Unsinn?

    Lest selbst - sehr interessant:
    http://die-rote-pille.blogspot.de/20...den-nicht.html


    Mein Fazit: Was bleibt also übrig, wenn man nicht stur in Leugnung bleibt?
    Es bleiben NUR die Anunnaki übrig, die damals etwas weiter waren, als wir heute sind (schwebende Steine und deren präzise Bearbeitung), weil anders oder mit unserer Technik auch heute kaum oder nicht möglich!

    Zudem hat man Wasser-Erosionsspuren und sogar versteinerte Muscheln an der Chephren Pyramide entdeckt... also logisch, die Pyramide stand zwischenzeitlich mindestens ein mal unter Wasser (die Sintflut?), ist also sehr viel älter, als bisher angenommen.
    Geändert von Polspringer (09.08.2015 um 09:51 Uhr)

  9. #179
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    AW: Alles zum Thema Pyramiden

    Ein sehr interessantes Video das sich schlichtweg nur an die Fakten hält. Es ist zwar sehr lang aber absolut sehenswert. Es dürfte jedem halbwegs offenen Menschen längst klar sein, dass wir mit Unwahrheiten, Ablenkungsmanövern und massiven Lügen attackiert werden. Am Ende sollte man sich jedoch fragen was genau die Ursache dafür ist, wie lautet der genaue Grund? Sollen wir einfach nichts über alte Kulturen wissen? Wenn ja, warum nicht? Die Antwort ist jedem im Inneren längst bekannt. 'Experten' stottern sich hier was zurecht, Freimaurer, die nicht sofort 'erkannt' werden wenn man sich nicht mit der Materie befasst, lügen sich einen ab. Wissenschaftler winden sich um die Wahrheit. Dieses Video hat selbst meinen Vater, einen absoluten 'lass mich mit dem ganzen Eso-Mist in Ruhe' Typ ins Grübeln gebracht. Als Ingenieur kein Wunder, denn er kann sich solche Phänomene in dieser Physikalität nicht erklären. Die letzten 5-10 Minuten sind mir persönlich ein wenig zu spekulativ, was aber durch die Gesamtlänge dieses wunderbaren Werkes in Ordnung ist.


  10. #180
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    Minister: Hinter der Grabkammer des Tutanchamun liegt ein „Raum voller Schätze“

    Seit im vergangenen Sommer der Archäologe Nicholas Reeves von der Entdeckung von Hinweisen auf eine hinter der Nordwand im Grab des Tutanchamun verborgene weiteren Kammer berichtete, darin das Grab der Nofretete vermutet und erste Scans die Existenz von Hohlräumen hinter der Wand bestätigten (…GreWi berichtete) warten Experten wie Laien auf Neuigkeiten über die Arbeiten in der Grabkammer des legendären Kindpharao. Jetzt erklärte der ägyptische Tourismus-Minister Hisham Zaazou dass man tatsächlich einen „Raum voller Schätze“ gefunden habe.
    See more at: http://www.grenzwissenschaft-aktuell....8Prplg7V.dpuf
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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