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Thema: Währungsreform ??? (Wann und ob)

  1. #21

  2. #22
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Ich lese den Währungsticker bei Kopp auch regelmäßig.
    Natürlich wissen alle, das das System zusammenbricht ; auch und gerade die Politiker. Und es werden mit Sicherheit schon Pläne in der Schublade liegen aber meiner Ansicht nach nicht in Richtung DM 2 sondern mehr in Richtung globale Währung.
    Die Zeichen sprechen doch für sich:

    die EU Zentrale in Brüssel entscheidet mittlerweile immer mehr, vom aktuellen Flugverbot bis dahin welche Glühlampen wir zu verwenden haben. Außerdem möchten sie eine wirtschaftliche Kontrolle über die einzelnen Inlandsaktivitäten der Eu Mitglieder, damit sich ein Griechenland 2 nicht wiederholt. Also da gibt es doch eigentlich keine Fragen mehr. Es geht eindeutig in Richtung Einheitsbrei.

    Warum das brüchige System noch künstlich aufrechterhalten wird?
    Vermutlich verdient es sich noch gut damit und Staatspleiten sind vielleicht auch nicht unwillkommen...

  3. #23
    Susi
    Gast

    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Währungsdebatte
    Bekommen wir unsere D-Mark zurück?

    (180)
    Von Anja Ettel und Martin Greive 18. April 2010, 12:45 Uhr

    Die Deutschen mögen den Euro von jeher nicht. Seit klar ist, dass deutsche Steuerzahler für Griechenland zahlen müssen, schwindet der letzte Rückhalt für den Euro. Plötzlich werden Forderungen nach der Rückkehr der D-Mark, bis vor Kurzem allenfalls von D-Mark-Hardlinern vertreten, wieder salonfähig.

    Als Museumsstück macht der Euro sich gut. Optimal ausgeleuchtet in großen Glaskästen und in seine Bestandteile zerlegt auf riesigen Schautafeln, dominiert er im Geldmuseum der Bundesbank in Frankfurt die Ausstellung. Nur in den abgedunkelten Tresorraum, wo die Währungen früherer Epochen aufbewahrt werden, hat es die Gemeinschaftswährung noch nicht geschafft. Doch das ist womöglich nur eine Frage der Zeit - jedenfalls könnte man den Eindruck gewinnen angesichts einer Debatte, die im Laufe dieser Woche immer mehr Fahrt aufnahm.

    Vier Monate nach dem ersten Offenbarungseid der Griechen, nach diversen Krisengipfeln und Notfallplänen für das kleine Land mit den großen Schulden gerät der Euro immer stärker unter Beschuss. Am vergangenen Sonntag versprachen die Finanzminister der Euro-Zone Griechenland erstmals konkrete Summen. Und am Freitag verkündete EU-Währungskommissar Olli Rehn Pläne für einen Rettungsfonds, mit dem die EU in Zukunft Haushaltssündern aus der Krise helfen will. Das war, zumindest potenziell, ein weiterer Schritt auf dem Weg von der einstigen Stabilitätsgemeinschaft hin zu einer Transferunion, bei der die Starken für die Schwachen mitbezahlen.

    Joachim Starbatty etwa ist als Interviewpartner so gefragt wie lange nicht mehr. Seine Mailbox ist voller Presseanfragen, so viele hatte er selbst 1997 nicht, sagt er. Damals klagte der Volkswirtschaftsprofessor mit drei Kollegen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Euro-Einführung. Ohne Erfolg, im Januar 2002 wurde die D-Mark durch den Euro ersetzt. Nun werden Starbatty und seine Kollegen wieder nach Karlsruhe ziehen: "Wir glauben, dass das Gericht nach den zugesagten Hilfen für Griechenland urteilen wird, dass die Euro-Zone keine Stabilitätsgemeinschaft mehr ist. Dann müsste Deutschland austreten, andere Euro-Länder würden folgen."

    Anleger greifen gierig nach Griechen-Anleihen Solche Argumente, bislang ein Tabu, finden zunehmend Gehör. So beschreibt Joachim Fels, ein führender Ökonom der Investmentbank Morgan Stanley, in einem Bericht, wie die Währungsunion zerbrechen könnte. Fast zeitgleich betrauert ein Chefredakteur der seriösen "Börsenzeitung", ein langjähriger Euro-Fan, den "Anfang vom Ende der Währungsunion" und forderte die Bundesbank schon zum Drucken von D-Mark-Scheinen auf.

    Nur schwer konnten sich die Deutschen von ihrer Währung trennen, die sie eng mit den Wirtschaftswunderjahren verbinden. In den vergangenen Jahren haben sich die Bürger gerade mit dem Euro angefreundet. So wie die Frankfurter Rentnerin Gisela Halm: "Die D-Mark ist Geschichte und sollte Geschichte bleiben. Wer je Krieg und Vertreibung miterlebt hat, weiß den Euro als Friedenswährung in Europa zu schätzen."

    Es war genau dieser Gedanke, der das kühne Projekt einer gemeinsamen Währung vorantrug. Staatsmänner wie Jacques Delors und Helmut Kohl setzten sich dafür ein, dass Europa zu einem gemeinsamen Währungsraum zusammenwuchs. Doch überzeugte Europäer sind rar geworden. "Warum sagt Kanzlerin Angela Merkel nicht mal: Der Euro-Raum ist unser wichtigstes Absatzgebiet, wir werden in Sachen Euro nichts anbrennen lassen?", fragt der Wirtschaftsweise Peter Bofinger. "Es fehlen Figuren, die offensiv für den europäischen Gedanken kämpfen."

    Selbst jene, die als Geburtshelfer des Euro mitwirkten, ziehen es vor, zu schweigen. So wie der frühere Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer, der Interviews zum Thema Euro derzeit ablehnt. Dabei dienten sein stabilitätspolitischer Kurs und die von ihm geführte Bundesbank als Blaupause für die Europäische Zentralbank (EZB). Diese ist als Inflationsbekämpferin lange erfolgreich gewesen - doch zuletzt auch sie hat ein Schlingerkurs zwischen verbaler Härte und indirekter Hilfe für Griechenland erheblich Glaubwürdigkeit gekostet.

    Die Erwartungshaltung bei der Einführung des Euro war groß: "Er sollte ein Bollwerk sein gegen Inflation, gegen ausufernde Staatsverschuldung und gegen zu starke Markteingriffe des Staates, mit einer EZB als unabhängiger Wächterin", sagt Thorsten Polleit, der Deutschland-Chefökonom von Barclays Capital. "Doch die Konstruktion bricht gerade zusammen wie ein Kartenhaus. Entsprechend groß ist die Ernüchterung bei den Euro-Befürwortern."

    Eine Rückkehr zur D-Mark wäre allerdings kostspielig. Käme es wirklich zum Bruch der Währungsunion, würden sich die bisherigen Turbulenzen der Finanzkrise wie ein Sandkastengeplänkel ausnehmen. Auch politisch dürften sich die einstigen Euro-Partner auf lange Sicht gegenseitig misstrauen.

    "Eine Rückkehr zur D-Mark ist keine Option, und das nicht nur, weil die Bundesbank längst keine D-Mark-Stücke mehr im Keller hat", wiegelt ein hochrangiger deutscher Währungshüter ab. Das allerdings bedeutet nicht, dass solche Papiere für Eventualfälle nicht längst in den Schubladen liegen.

    Auch Ökonomen wie Jörg Krämer, der Chefvolkswirt der Commerzbank, haben in dieser Woche durchgespielt, wie es wohl weitergeht. Demnach erweist sich im besten Fall die Schuldenkrise als vorübergehende Episode. Doch das erscheint unrealistisch. 80 Milliarden Euro könnte allein die Rettung Griechenlands kosten. Und selbst dann wird das Land weit entfernt sein vom Ziel solider Staatsfinanzen. Die Wahrscheinlichkeit wäre dann groß, dass die Euro-Zone zu einer Inflationsgemeinschaft verkommt, die sich über eine höhere Geldentwertung ihrer Schulden entledigt. Damit würde die EZB ihre Glaubwürdigkeit verspielen.

    Realistischer sind zwei andere Szenarien. Europa wird zur Transferunion, das wäre die eine Möglichkeit. Die andere: Einzelne Länder scheiden aus dem Währungsverbund aus. Entweder, weil sie wirtschaftlich zu schwach dastehen. Oder gerade, weil sie sich, da stark, nicht von anderen mitreißen lassen wollen - wie womöglich irgendwann Deutschland. "Ich glaube, dass die Währungsunion in einen Nordblock mit starken Ländern und einen Südblock mit schwachen Ländern zerfallen wird", sagt Starbatty.

    Der Wirtschaftsweise Bofinger, der einst, 1997, eine Pro-Euro-Initiative ins Leben gerufen hat, hält von solchen Planspielen gar nichts. "Viele Deutsche würden ein sentimentales Glänzen in die Augen kriegen, wenn die D-Mark zurückkäme", sagt er. "Aber die ökonomischen Folgen wären verheerend.

    Quelle:

    http://www.welt.de/finanzen/article7233 ... rueck.html

  4. #24
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Ich denke genau so wie Nami, Währungsreform ist unser Wünschdenken (vielleicht ist es als Ablenkung und Hoffnung für uns absichtlich in die Welt gesetzt und uns an diese Thema zu fesseln), die Politiker gehen blind in die Eine Welt-Ordnung -Falle, und da wäre gerade solche Reform ein gewaltiges Rückschritt, gerade wo sie schon mit dem Plan in Rückschritt seien
    Ich denke Währungsreform ist keine Gefahr für uns ( wie Arzt schon sagen würde unangenehm, aber nicht weiter schlimm), - das Gegenteil schon.
    lG
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  5. #25
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Vielleicht deshalb die Luftraumsperrung?! Schnellstmöglicher Transport der neuen Währung? Würde erklären warum es nur Nordeuropa betrifft.

  6. #26
    Gast

    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    @ StarTuss

    Verstehe ich nicht ganz, schnell wäre doch die Verteilung mit dem Flieger?
    Ausserdem betrifft es jetzt auch Kanada, http://hisz.rsoe.hu/alertmap/woalert_re ... s&lang=eng
    Ich weiss nicht, es gibt schon wieder so viele Möglichkeiten. Einfach mal abwarten und sehen was noch kommt.

    @ Hekate

    Kann doch sein, dass die auch mal einen Fehler gemacht haben und das Ganze zu schnell ging. Da sie ja flexibel sind, wird einfach nachgesteuert.
    Es geht ja letztendlich nur ums das Ziel. Arbeit und Kosten interessiert auf deren Level ja nicht mehr. Dann gibt's eben noch ein paar Jahre DM 2
    bevor der andere Mist (bargeldlos bzw. Chip) kommt.

    LG

  7. #27
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Wir reden aneinander vorbei AreWe. Der Luftraum ist für Zivile zwecke Komplett dicht. Ich habe aber die Nacht Flugzeuge gehört bzw eins. Wenn der Luftraum gesperrt ist für die zivile Luftfahrt, hat man die schnellste Luftverbindung wo gibt.

  8. #28
    Gast

    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Alles klar, weiss Bescheid!
    Bei mir hat's am Wochenende keine Flüge gegeben, ausser die kleinen Props auf Sightseeing.

    LG

  9. #29
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Wenn Morpheus Recht hat (in dem Buch - Transformation der Erde) dann haben sie keine Jahre Zeit, entwieder schafen sie bis 2012 oder ist es vorbei
    Oder glaubst Du das nicht?
    lg
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  10. #30
    Gast

    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Ganz ehrlich ich weiss es nicht!
    Wir werden alle so auf 2012 programmiert, dass niemand mehr auf 2010 und 2011 schaut!
    Mittlerweile bin ich soweit, dass ich Nibiru als komplettes Ablenkungsmanöver sehe.
    Die Beiträge von Marshall Masters hören sich an, wie von einem Pastor und sind zu glatt.
    Broers hat damals was entdeckt, läuft jetzt aber (gezwungen?) auf einer anderen Schiene.

    Also lassen wir uns überraschen, mit oder ohne Währungsreform.

    LG

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