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Thema: Währungsreform ??? (Wann und ob)

  1. #31
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Natürlich heisst es nicht, dass wir alles laufen lassen, was man ändern kann soll man mindestens versuchen, aber ich denke, dass 2012 wird ein sg Ziel sein und was passieren soll, wird es sich jetzt abspielen, vor allem in der Politik, wird alles unmögliche geschehen, wenn ich ehrlich bin ich weiss es nicht wie wir auf so was überhaupt Einfluß nehmen können.
    Beobachten und Tee trinken
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  2. #32
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Hey,
    die Anzeichen verdichten sich.Vielleicht ist Frau Merkel deswegen in Portugal gelandet,um Druck zu machen.
    Portugal ist ja so wie Spanien ,in ähnlicher Verfassung wie Griechenland.

    Zitat:

    Baldige Währungsreform in Deutschland?
    Die Anzeichen dafür verdichten sich
    Von Walter K. Eichelburg
    Datum: 2010-04-19 Update 1 16:30
    Seit einem Jahr erreichen mich als Herausgeber von hartgeld.com Insider-Informationen über eine neue Währung in Deutschland. Seit einigen Monaten darüber, dass es eine neue „Deutsche Mark“ wird. In letzter Zeit darüber, dass offenbar die gesamte Logistik, die mit Preisen zu tun hat umgestellt wird. Also dürfte es nicht mehr lange dauern. Dieser Artikel listet auf, was es gibt.

    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/ ... chland.pdf

    http://www.hartgeld.com/infos-DE.htm

    LG Joe
    sut Yahusha ilu samesa

  3. #33
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Da sage ich nur Wahnsinn na dann

    lG
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  4. #34
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Eine Währungsreform ist bekannterweise keine gute Sache. Wir alle haben es erlebt als der Euro kam. Es hat nur ein paar Monate gedauert und schon stiegen die Preise ins Unverschämte. Die Folge einer Reform ist immer das man noch weniger Geld zur Verfügung hat.

    Es gibt bereits Vordenker. In den USA haben ein paar Leute Community Dollar Systeme eingeführt, parallel zur Dollar Währung. Diese Community Dollar Systeme scheinen wunderbar zu funktionieren. Sie basieren auf unterschiedlichen Modellen: beispielsweise wird der Wert einer Arbeit daran gemessen wieviel Zeit der Arbeitende der Gemeinschaft spendet und nicht ob es sich um eine Putzfrau oder einen Arzt handelt.

    In Deutschland gibt es Tauschringe, die ähnlich funktionieren, von ihrem Berechnungssystem aber eher kompliziert erscheinen.

    Und vor nicht allzu langer Zeit ließ ein deutscher Politiker verlauten (ich weiß leider nicht mehr wer es war) das die Möglichkeit mehrere Währungssysteme innerhalb eines Staates zu haben durchaus realistisch umzusetzen sei.

    Es gibt also schon ne Menge Leute, die sich daran machen nach Alternativen zu suchen und einfach loslegen ohne auf Ergebnisse der Regierenden zu warten und das macht doch Hoffnung oder?

  5. #35
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    @ Nami

    Das läuft bei uns auch schon seit Jahren! Vielleicht von vielen unbemerkt, aber eine wunderbare Alternative, die man, vorausgesetzt man wohnt in der entsprechenden Gegend, jetzt in Angriff nehmen sollte!

    Hier mal ein paar Links zum Thema:

    http://www.n-tv.de/ratgeber/anlegenspar ... 42002.html

    http://www.regiogeld.de/

    http://www.rheingoldregio.de/index.php?menu=30&id=50

    http://www.contraste.org/roland-gutscheinring.htm

    LG

  6. #36
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    [b]Eine Währungsreform ist bekannterweise keine gute Sache. Wir alle haben es erlebt als der Euro kam. Es hat nur ein paar Monate gedauert und schon stiegen die Preise ins Unverschämte. Die Folge einer Reform ist immer das man noch weniger Geld zur Verfügung hat.
    Das Unterschreibe ich nicht ganz. Ein Blick auf Europa zeigt, wer noch seine Ursprüngliche Währung besitzt (England, Dänemark) steht in der Eurozone nicht schlecht da. Auffallend dabei ist, Alles was Euro ist geht den Bach runter. Griechenland war nur der Anfang. Wenn Spanien oder Portugal fällt, dass wäre die Ultimative Katastrophe für die EU. Aber ganz ehrlich, Wenn es stimmt das sich da etwas tut bezüglich Währung für D, das würde ich Begrüßen, am besten noch nen EU austritt!

  7. #37
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    @Are we

    danke für die interessanten Links!!

    @star truss

    ja eben, alle die nicht den Euro haben stehen halbwegs gut da. Für die Leute mit Euro wurde es plötzlich ziehmlich teuer das Leben. Wir haben uns schon relativ weit runterreduziert und dran gewöhnt. Leider.

  8. #38
    Gast

    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Griechenland: Freiwilliger Bankrott diese Woche

    An den Märkten halten sich derzeitig hartnäckig Gerüchte, nach denen Griechenland noch diese Woche "freiwillig" den Bankrott erklärt. Rendite für GR-Anleihen springen über 8%!
    weiter hier: http://www.mmnews.de/index.php/20100420 ... Woche.html

    LG

  9. #39
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Da bin ich gespannt
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  10. #40
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    Re: Währungsreform ??? (Wann und ob)

    Hier mal was von Michael Winkler zur Währungsreform:

    Machen wir doch mal eine Währungsreform... (21.4.2010)

    "Wir gehen jetzt mal in Konkurs", erklärte der Inhaber des 200 Jahre alten Familienbetriebs seinen Auszubildenden. "Das ist zwar nicht nötig, aber ihr müßt auch das lernen, damit ihr später Bescheid wißt."

    Dieser Witz ist ein bißchen älter, aber er paßt wunderbar zu den derzeitigen Spekulationen. Banken verhängen Urlaubssperren, auf Belegen taucht plötzlich wieder die D-Mark auf, und viele Leute kennen andere Leute, die schon das neue Geld gesehen haben wollen. Zwar sollten gerade wir Deutsche das Spiel mit der Währungsreform kennen, haben wir doch 1923, 1948, 1990 und 2002 eine solche erlebt. Dummerweise vergessen die Menschen schnell, was bei einer Währungsreform so abläuft.

    Es gibt neues Geld

    Das ist die Konstante dabei. Die alten Scheine werden entwertet, d.h., sie verlieren ihre Kaufkraft. Aber selbst das wird unterschiedlich gehandhabt. Die neue Währung wird am Stichtag gültig, die alte Währung kann gleichzeitig außer Kraft gesetzt werden oder für eine Übergangszeit noch gelten. Bei Buchgeld - Girokonten, Sparguthaben, Geldanlagen - passiert das gewissermaßen im Hintergrund: Die Banken stellen alles um und bescheinigen den neuen Wert. So kann aus einem Sparbuch ein Dokument der Zeitgeschichte werden: Begonnen in D-Mark, weitergeführt in Euro und abgeschlossen in neuen National-Mark. Ihr Bargeld können Sie entweder noch ausgeben (bei Übergangsfrist) oder zur Bank tragen und umtauschen (bei Stichtag).

    Was bei vier Währungsreformen funktioniert hat, wird beim Abschied von der Genscher-Kohl-Waigel-Idiotie leider ein wenig komplizierter. Das ist immer so, wenn Politiker sich in Angelegenheiten einmischen, von denen sie nichts verstehen. Den Euro benutzen 16 Länder als Währung, abgesehen von dem Szenario, daß alle Teilnehmer der Währungsunion gleichzeitig diesen Unsinn abschaffen, dürfte es zu einer ungewohnten Situation kommen: die alte Währung wird als Auslandswährung fortgeführt. Und damit wird es kompliziert.

    Die scheinbar saubere Stichtagsregelung, bei der das Geld von einem Tag auf den anderen außer Kraft gesetzt wird, hat eine sekundäre Wirkung: Angenommen, das Pfingstfest Mitte Mai wird als Termin ausgewählt. Der doppelte Feiertag erlaubt den Banken einen Puffer zur Umstellung, am Samstag vor Pfingsten erscheint abends die Kanzlerin mit Trauerfalten auf dem Fernsehbildschirm, die einem Boxerhund alle Ehre machen würden, und verkündet mit ernster Miene und umständlichen Worten, daß ab Pfingstdienstag die neue National-Mark gelten würde.

    Selbst, wenn das nur eine einfache Währungsumstellung würde, zudem im Verhältnis von einem Euro zu einer Mark, sollten Sie sich ein paar Fragen stellen. Tanken Sie noch schnell mit dem Euro voll? Gehen Sie mit dem Euro noch schnell schick essen? Denn eines ist klar: Der Euro hat den Todesstoß bekommen. Am Pfingstmontag wird an vielen Börsen gehandelt. Am Freitag stand der Euro bei 1,35 Dollar, am Montag sinkt er auf 1,25 Dollar und die National-Mark steigt auf 1,45 Dollar. Am Dienstag, wenn umgestellt wird, kostet die NM bereits 1,16 Euro, bzw. der Euro 86 Pfennig. Die Banken öffnen und Sie wollen zu dem von der Kanzlerin genannten Kurs umtauschen. Sie hatten bisher keine Gelegenheit dazu. Ende der Woche stehen die Kurse auf 1,50 bzw. 1,20 Dollar, die NM kostet 1,25 Euro, der Euro 80 Pfennig. Wer darf 1:1 tauschen? Sie als Deutscher? Guiseppe, der schon 35 Jahre hier lebt? Kostas, der für zwei Wochen auf Besuch ist? Solomon, der in New York 500.000 Euro erworben hat und sie jetzt geschäftstüchtig in Frankfurt in Mark wechseln will?

    Wie viel Geld darf am Schalter umgetauscht, wie viel muß zum Devisenkurs gewechselt werden? Was macht die sprichwörtliche Oma, die 80.000 Euro in der Matratze stecken hat? Welche Regelungen gelten für D-Mark-Altbestände? Müssen die in Euro getauscht und dann in National-Mark gewechselt werden, oder erfolgt die Umstellung direkt? Ihre Sparguthaben, Hypotheken und sonstigen Anlagen, die Sie bei deutschen Banken halten, werden umgestellt, was Sie im Ausland unterhalten, bleibt in Euro stehen und entwertet. Was passiert mit den deutschen Euro-Scheinen, deren Seriennummer mit X beginnt? Bleiben diese als einzige pari mit der neuen Mark, werden sie völlig entwertet oder bleiben sie als Devisen gültig?

    Was passiert mit den deutschen Staatsschulden? Diese notieren heute in Euro, einer dann ausländischen Weichwährung. Keine Bundesregierung kann es sich leisten, Kleinsparer zu rasieren, deren Bundesschatzbriefe und Finanzierungsschätze in Schwund-Euros zu belassen. Was passiert mit Großanlegern? Formal "inländische" Banken, die längst internationale Großkonzerne geworden sind, wurden und werden mit Steuermilliarden gestützt, diese würde eine Währungsumstellung so schwer belasten, daß sie sogleich wieder Stütze benötigen. Also werden deren Kredite ebenfalls auf Mark umgestellt. Und die formal ausländischen Banken? Wir reden von einer Regierung, die Jahr für Jahr 400 Milliarden Euro an Krediten benötigt, um ihre Altkredite abzulösen und den Staatshaushalt zu finanzieren. Ein solcher Staat ist erpreßbar, er kann es sich nicht erlauben, seine Schulden in Euro stehen und entwerten zu lassen.

    Der neue Währungskurs verteuert die deutschen Exporte, was sich auf die Arbeitsplätze auswirkt. Die Währungsreform bringt zunächst höhere Arbeitslosigkeit mit sich, erst später kann ein Wirtschaftswunder folgen. Bis dahin müssen allerdings zahlreiche "Nieten in Nadelstreifen" ausgewechselt werden. Dann gibt es noch die Kleinigkeiten. Angenommen, Sie kaufen Anfang Mai einen neuen Renault. Von einer Währungsreform ist noch nichts zu hören, Sie schließen in Euro ab. Ende Mai wird geliefert und Sie streiten mit dem Händler, weil der auf Zahlung in Mark besteht, Sie aber nur die vertraglich festgelegten Euro herausrücken wollen.

    Auf mittlere Frist, also an drei Jahren, führt kein Weg an einer Währungsreform vorbei, der Euro ist nicht zu halten. Kurzfristig führt die Umstellung zu schweren Turbulenzen, zu Verwerfungen in der Wirtschaft und in der Politik. Bei einer 1:1-Umstellung bleiben alle Geldwerte zunächst erhalten, es wird sich erst nach einiger Zeit ein neues Preisgefüge einstellen. Die BRD wird dabei ihre Schulden nicht los, das heißt, wir steuern weiterhin auf einen Staatsbankrott zu, der eine erneute Währungsreform zur Folge haben wird.

    Profitieren werden vor allem Gold und Silber, denn durch den verfallenden Rest-Euro wird in jenen Ländern die Nachfrage steigen. Aktien dürften eher einen Rückschlag erleben, weil die harte Mark die Exporte erschwert. Über Immobilien läßt sich keine Aussage treffen; zum einen wird die BRD durch die National-Mark ein attraktiverer Wirtschaftsstandort, zum anderen erlaubt es diese Hartwährung Rentnern, ihren Lebensabend im Süden zu verbringen. Bei den Zehn-Euro-Silbermünzen fällt der Hosenträger weg, sie sind kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr. Der Gürtel, die 16,65 Gramm Feinsilber, bleibt erhalten - und dürfte bei steigendem Silberpreis die Hose (= den Wert) bestens halten.

    Das alte Geld wird vernichtet

    Eine ewig zaudernde Bundeskanzlerin wird nicht von heute auf morgen eine Währungsumstellung durchführen, bloß weil es dem Land gut tun würde. Schließlich ist das Idiotengeld Euro die Lebens-"Leistung" ihres Ziehvaters Kohl, da kann sie nicht einfach sagen, sie werfe diesen Ballast über Bord. Diese Erleuchtung hätte sie bereits vor fünf Jahren haben können, und außerdem interessiert diese Dame weder die Meinung noch der Wille des Volkes, solange ihre Umfragewerte nach oben geschönt werden.

    Eine Währungsreform durch Merkel-Deutschland im Alleingang würde die EU in schwerste Turbulenzen stürzen, was die Vorzeige-Europäerin Merkel natürlich nicht wagen wird. Eine Währungsreform aus heiterem Himmel würde Deutschland zwar von der Last des Euros befreien, aber nicht die Staatsschulden verringern. Zudem wäre die BRD noch Mitglied der EU, d.h., die Erholung der deutschen Wirtschaft führt zu noch höheren Nettozahlungen an den Brüsseler Moloch. Die Ausplünderung der Deutschen würde sogar ein neues Niveau erreichen. Ganz davon abgesehen, ist die BRD kein souveräner Staat, der eine solche Regelung aus eigener Machtvollkommenheit treffen kann.

    Eine Währungsreform läßt sich den Deutschen nur als rettende Tat in höchster Not verkaufen, deshalb ordne ich diese Reform als eine Maßnahme der Phase 5 ein. Eine merkelhafte Währungsreform muß mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen:

    1. Die Deutschen wollen die Währungsreform. Dies bedeutet, daß die Not derart groß ist, daß eine zumindest teilweise Enteignung als "Rettung" akzeptiert wird. Das setzt Versorgungsmängel und soziale Unruhen voraus, einen florierenden Schwarzmarkt für begehrte Güter, die im Laden nicht mehr erhältlich sind, und eine deutliche Trennung von Arm und Reich in diesem Land. Und natürlich den Einsatz aller Propaganda-Register der qualitätsfreien Medien.

    2. Die Reform erfolgt im "gegenseitigen Einvernehmen" der Europäer. Anders ausgedrückt: Alle Euro-Länder kehren zu nationalen Währungen zurück. Und, da wir eine Merkel-Regierung haben, ist die BRD bereit, allen anderen "Übergangshilfen" zu überweisen. Ich traue dieser Kanzlerin durchaus zu, trotz einer Hungersnot in Deutschland Milliarden ans Ausland zu bezahlen.

    3. Die Reform reduziert die Staatsschulden, indem sie die Bürger enteignet. Das heißt, keine 1:1 Umstellung, sondern eine Entwertung. Die 164 Milliarden Goldmark Staatsschulden nach dem ersten Weltkrieg wurden 1923 zu 16,4 PFENNIG eingedampft. Da Merkel noch ein paar Rückzugsgefechte führen wird, um die Genscher-Kohl-Waigel-Idiotie ein wenig länger zu erhalten, dürften die Staatsschulden dann 1.800 bis 2.000 Milliarden Euro betragen. Bei einer moderaten Rasur der Sparer, wie 1948 geschehen, werden aus 2.000 Milliarden Euro Staatsschulden "nur" noch 130 Milliarden National-Mark. Das dürfte ganz im Sinne der Europäer sein, weil dadurch die BRD großzügig neue Schulden aufnehmen kann, zur Unterstützung der "Partner".

    Bis Pfingsten schafft es nicht einmal die schwarz-gelbe Chaos-Regierung, eine benötigte Notsituation herbeizuführen. Es dauert also noch ein paar Monate, die Wahl in NRW findet statt, die "steuerlichen Nachbesserungen" während der Fußballweltmeisterschaft werden durchgezogen und wenn Islands Vulkane es erlauben, dürfen wir sogar in die Ferien fliegen. Frühestens im Herbst fliegen dann die Fetzen, zuerst in Europa, dann bei uns. Wobei unsere amerikanischen oder israelischen Freunde hilfreich eingreifen mögen, indem sie einen neuen Krieg anfangen oder einen hübschen Terroranschlag inszenieren.

    Diese Zeit erlaubt es Ihnen, sich noch ein wenig vorzubereiten. Ravioli-Dosen (oder Eintopf, Büchsenwurst, Fischkonserven, je nach Geschmacksempfinden), Gold, Silber, Ackerland, Waffen, Munition (soweit legal) - Sie sollten die Zeit nützen, um ihr Geld in Sachwerte umzuwandeln. Sie haben Zeit, Ihre Schulden zu tilgen. Lösen Sie reine Geldanlagen auf und steigen Sie aus Aktien aus. Aktien sind als Firmenbeteiligungen zwar in gewisser Weise Sachwerte, aber niemand kann Ihnen versprechen, daß die führenden Nullen in Ihrer Firma diese heil durch die Währungsreform bringen werden.

    Wohnimmobilien sind besser als Geldanlagen, Sie tragen dabei aber zwei Risiken: Wenn Schulden, also Hypotheken, wie 1948 nicht so stark abgewertet werden wie Guthaben, bekommen Sie ein Problem. Das zweite Risiko ist der Lastenausgleich, mit dem der Staat Währungsreformgewinne abschöpfen will. Immobilien stehen im Grundbuch, da gibt es kein Entkommen. Nach den Währungsreformen 1923 und 1948 hat der Staat zugeschlagen, 2010 wird er das wieder tun, schon um den europäischen Partnerländern zu helfen. Besser als Sparbücher, Sparbriefe, Staatsanleihen usw. sind Immobilien jedoch allemal.

    Um auf die Zehn-Euro-Münzen einzugehen: Ein Zehn-Euro-Schein wird zu 65 Pfennig (Zahlen von 1948), eine Zehn-Euro-Münze zu 7,50 Mark, sie behält ihren Silberwert. Eine reine Silbermünze, z.B. der "Philharmoniker" zu einer Unze, fällt von 15,- Euro auf 14,- Mark (reiner Silberwert ohne Mehrwertsteuer). Der Verlust bei dem Silberzehner ist die Versicherungsprämie, gleichzeitig in Bargeld und Silber zu gehen. Diese Münzen sind Bargeld für den Notfall mit Silber-Absicherung, keine echten Anlagemünzen.

    Währungsreform - und weiter?

    Die Währungsreform ähnelt einem Pfeilschuß, der mit einem Pflaster "kuriert" wird. Der Pfeil steckt noch in der Wunde, das Pflaster bewirkt, daß weniger Blut ausfließt. Die inneren Verletzungen bleiben jedoch.

    Angela Merkel ist eine Figur, mehr nicht. Allerdings eine Figur, die diesen schwammigen Besatzer-Staat besser verkörpert, als die meisten anderen Politiker. Arbeitsscheu und vergnügungssüchtig, jederzeit kamerageil, dabei nichtssagend und ausweichend in ihren Formulierungen, Empfängerin zahlreicher Preise und Ehrungen aus dem In- und Ausland, ohne daß ihre Leistungen auch nur einen davon rechtfertigen. Sie ist beliebig austauschbar, jeder andere Parteifunktionär würde ebenso funktionieren.

    Dieses Land hört nicht auf, Trullanesien zu sein, nur weil aus Trullangela ein Trullheinrich geworden ist. Ob nun Roland Koch oder Christian Wulff oder gar Sigmar Gabriel - es bleibt trotzdem Merkel-Deutschland, europatreu, USA-hörig und unendlich solidarisch mit Israel. Unsere Soldaten sterben weiter in Afghanistan, wir finanzieren die EU weiterhin in deutschen National-Mark, unsere Arbeitslöhne sinken, weil die Industrie "wettbewerbsfähiger" werden muß. Die Globalisierung läuft weiter, solange die USA diesen Kurs vorgeben.

    Die Währungsreform wird nur eine weitere Stufe der Ausplünderung einleiten. Die Lokomotive, die alles ziehen muß, bekommt ein anderes Gestänge und eine andere Übersetzung, die Waggons, die sie ziehen muß, bleiben dieselben. Die Auswirkungen werden nicht wie 1948 eine stabile Periode des wirtschaftlichen Aufschwungs einleiten, sondern wie 1923 einen Zustand des latenten Zusammenbruchs. Es dürfte jedoch schneller gehen als damals.

    Die Währungsreform soll den jetzigen Zustand weiterführen, ohne die Probleme wirklich anzugehen. Damit öffnet sich der Weg zur Phase 6: Ein Volk, das von seiner Regierung enteignet wurde, neigt zu Wutausbrüchen, wenn diese Enteignung nichts bewirkt. 1923 und 1948 fand diese Enteignung vor dem Hintergrund eines verlorenen Weltkriegs statt, 1990 beruhigte die Aussicht, zum "goldenen Westen" zu gehören, die DDR-Bürger. Die Währungsreform von 2002 erfolgte gegen den Willen des Volkes, sie unterschied sich von ihren Vorgängern dahingehend, daß keine direkte Enteignung stattfand, sondern eine schleppende, eine inflationäre Enteignung.

    Die Währungsreform von 2010 wird zum Angriff auf die Spargelder, eine "Rettungsmaßnahme" für die Regierung. Womöglich werden in dieser Regierung einige Gesichter ausgetauscht, wobei die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß Merkel zu den Ausgetauschten gehört. Ein paar Bauernopfer müssen schon sein, nicht wahr? Die staatlichen und die gekauften Propaganda-Medien werden den Geist von 1948 beschwören, von einem Wirtschaftswunder fabulieren, das mit der neuen National-Mark verbunden sein soll. Nur wird dieses Wirtschaftswunder ausbleiben und statt eines Aufbruchs und eines Aufschwungs wird ein weiterer Niedergang erfolgen.

    Für jene, die meine Seite schon länger lesen: Das Bild wird langsam klarer. Der entfesselte Volkszorn der Phase 6 bei den ach so trägen Deutschen wird als Folge einer gescheiterten Währungsreform vorstellbar. Der Flugzeugabsturz von Smolensk und der Tod des polnischen Präsidenten öffnen den Weg zu einer Annäherung von Polen und Rußland - eine Voraussetzung für den Feldzug der Phase 7. Wenn in Trullanesien alles drunter und drüber geht, sind die Russen als Ordnungsmacht willkommen. Was uns da "besuchen" wird, sind Russen, keine Sowjets. Diesmal gibt es keinen jüdischen Haßprediger namens Ilja Ehrenburg, der zu äußerster Brutalität und Unmenschlichkeit anstachelt. Trotzdem - Besatzer sind Besatzer, die aufgezwungene Ordnung wird uns nicht gefallen.

    Erst die Zeit nach diesen Katastrophen wird besser werden: Aus Trullanesien wird das Deutsche Reich wieder entstehen - mit den beiden Attributen, die den Menschen Sicherheit versprechen: eine ehrliche Goldwährung an Stelle des manipulierten Papiers und ein verantwortlicher Monarch an Stelle der nur ihrer Selbstbereicherung frönenden Parteipolitiker. Das ist die Phase 9, der Wiederaufbau, nach dem FINIS. Bis dahin werden noch Jahre vergehen, wir sollten die Hoffnung nie aufgeben.

    © Michael Winkler

    http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

    gruß andy
    Mein persönlicher Bildungsauftrag lautet nicht, Ihnen das Denken abzunehmen, sondern Sie dazu anzuleiten...

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