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Thema: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

  1. #631
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    [QUOTE=Aaljager;424588]
    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Indonesien hat aktuell noch 10 weitere Vulkane, die zu brodeln beginnen!



    10 sind nur diejenigen welche derzeit bekannt sind, der Untergrund ist noch lange nicht wieder ausgeglichen. Von daher kann noch einiges geschehen was kein Forscher bisher auf der Rechnung hatte!
    Ja klar @Aaljager und es wird noch mehr kommen!
    Wir werden noch stauenen...
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #632
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Katastrophenalarm: Der gefährlichste Vulkan Nordamerikas bricht aus

    Der momentan gefährlichste Vulkan Nordamerikas ist ausgebrochen. Das Leben von mehreren Millionen Menschen ist in Gefahr. Wissenschaftler warnen vor einer gewaltigen Katastrophe.
    Der Mt. Popocatepetl nahe Mexico City steht schon seit langer Zeit unter massiver Beobachtung. Könnte es sein, dass wir uns jetzt am Rande des zerstörerischsten Vulkanausbruchs in der modernen Geschichte Nordamerikas befinden? Am Montagabend um genau 21:38 Uhr kam es zu einer massiven Explosion am Vulkan. Der Popocatepetl schickte eine Säule aus Vulkanasche in den Himmel – beinahe 1,5 Kilometer hoch. Aktuelle Bilder sehen Sie in der Livecam.

    Die mexikanischen Behörden haben eine „gelbe Alarmmeldung“ herausgegeben, und sie weisen jeden an, sich mindestens 12 Kilometer vom Krater entfernt aufzuhalten. Sie betonen, dass die Bedrohung nicht vorüber ist. Man hat bereits einen Evakuierungsplan für die ganze Region herausgegeben. Und wenn ein viel größerer Ausbruch folgt, könnte die Verwüstung enorm sein. Mexiko-Stadt ist nur 70 Kilometer vom Vulkan Popocatepetl entfernt und ungefähr 25 Millionen Menschen leben im Umkreis von 100 Kilometern um den Krater.
    Man kann sich ausrechnen, was bei einer größeren Eruption geschieht. Zumal man nicht vergessen darf, dass der Popocatepetl Teil des Pazifischen Feuerrings ist, der seit einiger Zeit ohnehin wieder so aktiv wie schon sein Ewigkeiten nicht mehr ist. Die Wahrscheinlichkeit eines schlimmeren Ausbruchs ist also durchaus gegeben. Man muss nur an andere Vulkaner in der Region denken, die kürzlich erst ausbrachen.

    Wissenschaftler warnen schon vor so einer Katastrophe: „Popocatepetl gilt als der bedrohlichste Vulkan in Nordamerika, was explosive Aktivitäten und Bevölkerungsgefahren anbelangt. Sein aktuelles eruptives Verhalten im niedrigen oder mittleren Maßstab kann relativ schnell zu einem großen, katastrophalen Plinianischen Ausbruch führen, dem größten und heftigsten aller Arten von Vulkanausbrüchen.“
    Um sich vorzustellen, was man unter solch einer „Plinianischen Eruption“ versteht, sollte man einen Blick in die Geschichte werfen. Der verheerende Ausbruch des Vesuv im Jahr 79, der unter anderem Pompeii unter einer Lavaschicht bedeckte, gilt als Paradebeispiel dafür. Dieser Ausbruch wurde von Plinius dem Jüngeren beschrieben. Plinianische Eruptionen sind durch Kolonnen von vulkanischen Trümmern und heißen Gasen gekennzeichnet, die hoch in die Stratosphäre, die zweite Schicht der Erdatmosphäre, ausgestoßen werden. Die Hauptmerkmale sind der Ausstoß großer Bimssteinmenge und sehr starke kontinuierliche Gasausbrüche.
    In der Sprache der Azteken bedeutet Popocatepetl so viel wie „Rauchender Berg“. Er verursachte in antiken Zeiten „Tsunamis aus heißem Schlamm“, der ganze aztekische Städte samt deren Pyramiden vergrub. Doch seit vielen Jahrhunderten kam es nicht mehr zu solch desaströsen Eruptionen. Nach einer langen Ruhezeit wurde er ab den 1990er-Jahren wieder aktiv und befindet sich derzeit offenbar in einer sehr aktiven Phase. Für die rund 25 Millionen Menschen in seiner direkten Umgebung könnte ein solcher explosiver Ausbruch, wie es schon früher öfters stattfand, tödlich sein.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    - Angeni

  3. #633
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Magnitude mb 5.0
    Region MAYOTTE REGION
    Date time 2019-03-28 01:40:06.9 UTC
    Location 12.82 S ; 45.30 E
    Depth 10 km


    Mayotte: Neue Studie zur submarinen Eruption



    Im vergangenen Jahr wurde die Insel Mayotte von mehreren starken Erdbebenschwärmen heimgesucht. Der stärkste Schwarm ereignete sich im Mai. Mehrere Erdbeben hatten Magnituden über 4. Einige Erdstöße brachten es auf Magnituden über 6. Die Epizentren lagen ca. 23 km östlich der Insel. Die Wissenschaftler rätselten lange Zeit über die Ursache der Beben. Aber die Erde bebte nicht nur, sondern es wurde starke Bodendeformation registriert, die sogar zu einer minimalen Verlagerung der Insel führte. Nachdem im Herbst tote Tiefseefische entdeckt wurden, äußerten französische Forscher die Vermutung, dass es zu einer submarinen Eruption gekommen sein könnte. Nun wurde eine ausführliche Studie veröffentlicht, die diese Vermutung zu bestätigen scheint. Demnach muss es sogar eine sehr große Eruption gewesen sein, bei der mehr als 1 Kubikkilometer Lava austrat. Es ist allerdings noch nicht schlüssig geklärt, warum an der Wasseroberfläche keine Spuren einer Eruption zu sehen waren. Es hätte zumindest zu Ausgasungen nebst Wasserverfärbungen kommen müssen. Das Ausbleiben jeglicher Phänomene an der Wasseroberfläche wird so erklärt, dass die Lava in eine mächtige Sedimentschicht eruptierte, bzw. intrudierte und nicht am Meeresboden austrat. Es werden Parallelen zur Leilani-Eruption auf Hawaii gezogen, bei der eine heiße dünnflüssige Lava gefördert wurde. Interessanter Weise fand der Ausbruch auf Hawaii zur gleichen Zeit statt, wie jener vor Mayotte. (Quelle: https://eartharxiv.org/d46xj/)

    Parallele: Verschwundene Lavaseen auf Ambrym

    Es lässt sich eine weitere Parallele aufstellen: Zum Verschwinden der Lavaseen auf Ambrym. Dort kam es zum Jahresanfang ebenfalls zu einer seismischen Krise vor der Küste der Insel. Risse öffneten sich in der Caldera des Vulkans und es traten kurzweilige Lavafontänen und Lavaströme aus. Es folgten starke Bodendeformationen, die zur Bildung offener Frakturen an der Küste von Ambrym führten. Das Magma muss durch ein Riftsystem unterirdisch abgeflossen sein. Wohin es verschwunden ist bleibt Spekulation.

    Eine gewagte Hypothese

    In Bezug auf Mayotte lässt sich ebenfalls weiter Spekulieren: könnte die submarine Eruption, in den Sedimenten des Indischen Ozeans, die Wassertemperatur derart angehoben haben, dass es zur Bildung des Zyklons Idai kam, der letzte Woche Mosambik heimsuchte? Mayotte liegt jedenfalls in der Zone mit den extremen Wassertemperaturen von bis zu 35 Grad Celsius, die für die Entstehung des Zyklons mitverantwortlich sind. Demnach könnte die gewaltige Magma-Menge in den Sedimenten wie eine Fußbodenheizung fungieren. Wissenschaftlich belegt ist meine Hypothese allerdings nicht. Schaut man sich die Karte der Warmwasserzonen genauer an, erkennt man, dass es mehrere Warmwasserspots im Indischen Ozean gibt. Diese erstrecken sich sogar bis nach Indonesien.
    http://www.vulkane.net/blogmobil/mayotte-neue-studie-zur-submarinen-eruption/

    Mayotte: Insel verschiebt sich



    Mysteriöses ereignet sich dieser Tage auf unserem Planeten: Ein Hobby-Seismologe fand heraus, dass unser Planet am 11. November von einem seltsamen Erdbeben heimgesucht wurde. Seltsam deswegen, weil es sich nicht um ein typisches Erdbeben handelte, das Primär- und Sekundärwellen ausgesendet hatte, sondern nur aus Oberflächenwellen zu bestehen schien. Den Ursprung dieser Wellen sehen Seismologen nun in einem Seegebiet 25 km östlich der Insel Mayotte.

    Mayotte ist eine Insel im Indischen Ozean. Sie liegt zwischen dem Archipel der Komoren und Madagaskar und ist vulkanischen Ursprungs. Allerdings ist die letzte Eruption mindestens 4000 Jahre her. Grund für den Vulkanismus soll ein Mantel Plume sein, der tief im Erdmantel verwurzelt ist. Insofern gleicht Mayotte der Insel La Réunion, dessen aktiver Vulkan der Piton de la Fournaise ist. La Réunion liegt südöstlich von Madagaskar, während Mayotte im Nordwesten liegt. Die Vulkanologen des Observatoriums von La Réunion haben sich nun der Untersuchung der mysteriösen Erdbeben angenommen.

    Seit Mai 2018 wird die Insel Mayotte von Erdbeben heimgesucht. Das stärksten Beben des Schwarms brachte es auf eine Magnitude von 6,2. Es fanden noch mehrere Erdbeben im 4er und 5er Bereich statt. Die Mehrzahl der Erdbeben hatte allerdings geringere Magnituden. Jetzt fanden Forscher heraus, dass sich die Insel verschiebt! Die Verschiebung findet in 2 Richtungen statt. Mayotte verschob sich um 9 cm nach Osten und sank dabei um 8 cm ab. Die Beträge lesen sich erst einmal klein, sind es aber nicht. Betrachtet man die Kürze der Zeit, dann kommt für die Bewegung nur ein vulkanologischer Prozess in frage: Deflation! Eine große Menge Magma muss aus einem unterirdischen Reservoir abgeflossen sein. Nur wohin? Vulkanologen haben sich dieser Frage angenommen, doch noch keine wirkliche Lösung gefunden. Bisher muss mindestens eine Magma-Menge von 1 Kubikkilometer abgeflossen sein und es könnte sein, dass sich eine Caldera bildet, wie wir es während der Eruption des Vulkans Bardarbung auf Island beobachten konnten. Im Jahr 2014 wurde etwas mehr als 1 Kubikkilometer Lava eruptiert und die Caldera unter Islands größtem Gletscher, dem Vatnajökull, sank um fast 100 m ab.
    Die Forscher von La Réunion halten es für möglich, dass sogar bis zu 3 Kubikkilometer Magma abfließen könnten, was uns wieder auf die Frage zurück bringt, wohin es abfließt. Tritt es am Meeresboden als Lava aus, oder fließt es unterirdisch ab, vielleicht sogar zurück in den Erdmantel? Sichtbare Anzeichen einer submarinen Eruption gibt es bisher nicht, allerdings ist der Indische Ozean hier auch mehrere 1000 Meter tief. Die Forscher wollen nun eine Kampagne starten, um dem Phänomen weiter auf den Grund zu gehen.

    http://www.vulkane.net/blogmobil/may...rschiebt-sich/
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #634
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    ... und gleich noch einer
    Philippinen: Taal Vulkan erwacht

    Auf den Philippinen gibt es Anzeichen für ein Erwachen des Taal Vulkans. PHILVOLCS erhöhte die Alarmstufe von „o“ auf „1“. Grund hierfür ist ein seismischer Schwarm, der am 22 März begann. Bis gestern wurden 50 vulkanische bedingte Erdbeben registriert. Heute waren es noch 3 Beben. GPS-Messungen zeigen eine leichte Inflation. Zudem nahm die Wassertemperatur des Kratersees zu. Sie stieg von 30,7 Grad auf 31,7 Grad. Zeitgleich fiel der Wasserspiegel um 0,41 m. In den letzten Wochen nahm der Ausstoß an Kohlendioxid-Gas zu. All die Daten deuten darauf hin, das magmatische Fluide aufsteigen.

    Beim Taal-Vulkan handelt es sich um eine große Caldera, in der sich ein See befindet. In diesem See liegt eine kleine Vulkaninsel. In deren Krater befindet sich wiederum ein Kratersee. Die letzten Eruptionen ereigneten sich hier 1977. Sie waren überwiegend von phreatischer Natur.

    In den Meldungen von PHILVOLC stehen noch 2 weitere Vulkane im Fokus: Mayon und Kanlaon. Am letzteren Vulkan wurden gestern 3 vulkanotektonische beben registriert. Der Schwefeldioxid-Ausstoß lag bei 64 Tonnen am Tag. Allerdings wurde leichte Deflation registriert. Die Aufheizung am Mayon scheint etwas an Schwung verloren zu haben. Es wurde nur 1 vulkanisch bedingtes Beben registriert. 2 Signale deuteten auf Steinschlag hin. Es wird schwache Inflation festgestellt. In den letzten Tagen gab es aber keine phreatischen Eruptionen mehr.

    Manam mit Aschewolke
    Der Manam auf Papua Neuguinea eruptierte eine Aschewolke, die eine Höhe von 3 km über dem Meeresspiegel erreichte. Seit September 2018 ist der Inselvulkan in der Bismarck-See Schauplatz paroxysmaler Eruptionen. Der aktuelle Ausbruch könnte einen Paroxysmus ankündigen. Allerdings ereigneten sich in den letzten Wochen auch kurze Phasen, während derer kleine Aschewolken erzeugt wurden, ohne dass ein starker Paroxysmus folgte.
    http://www.vulkane.net/blogmobil/phi...ulkan-erwacht/


    Der Taal-Vulkan auf den Philippinen

    Der Taal Vulkan liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon, in nur 50 Kilometern Entfernung zu Manila. In dem Ballungsgebiet der philippinischen Hauptstadt leben mehr als 21 Millionen Menschen und für sie stellt der hochexplosive Subduktionszonen-Vulkan eine potentielle Bedrohung dar.
    Der 400 Meter hohe Taal-Vulkan liegt in einer Caldera mit einem Durchmesser von 25 x 30 Km. Sie entstand in einer hochexplosiven Phase des Vulkans die sich in der Zeitspanne zwischen 140.000 und 7.380 Jahren vor Heute ereignete. In der Literatur gibt es über den Zeitraum der Caldera-Entsteheung unterschiedliche Angaben. Einige Quellen berichten davon, dass die Caldera-Entstehung in einem Zeitraum zwischen 1.000.000 und 500.000 Jahren vor heute statt fand.

    Mächtige Ignimbrit-Schichten deuten darauf hin, dass pyroklastische Ströme weit über das heutige Stadtgebiet von Manila hinaus strömten. Insofern weist die Caldera Ähnlichkeiten mit dem Yellowstone-Vulkan auf. Ob sich zu dieser Zeit eine sogenannte Supervulkan-Eruption ereignete ist unklar, die Größe der Caldera lässt aber zumindest die Vermutung aufkommen, dass die Eruption mindestens einen VEI 7 hatte.

    Die neue Vulkaninsel



    In der Caldera bildete sich ein See und in einem späteren Stadium entstand in diesem See eine neue Vulkaninsel, der heutige Taal-Vulkan.
    Die neue Vulkaninsel ist 23 Quadratkilometer groß und Eruptionen produzierten 47 Krater und kleinere Kegel. Im Hauptkrater des Taal-Vulkans entstand ein 2 km durchmessender Kratersee, in dem sich wiederum ein kleiner Schlackenkegel bildete. Dieser Schlackenkegel wird "Vulcan Point" genannt. Somit bietet die Taal-Caldera ein verschachteltes Insel-See-Insel-See-Insel-System.
    Seit 1572 sind 33 Ausbrüche bekannt geworden. Die stärksten Eruptionen ereigneten sich 1754 und 1911. Die Eruption von 1754 ereigneten sich zwischen Mai und Dezember. In dieser Zeit gab es mehrere paroxysmale Eruptionen die viel Tephra förderten und einige Fischerdörfer am See unter Asche begruben.
    Bei der Eruption von 1911 verloren mehr als 1300 Menschen ihr Leben. Vulkanische Asche regnete über Manila nieder.
    Seit den 1990iger Jahren gab es öfters Perioden mit steigender Bebentätigkeit und erhöhten Wassertemperaturen, die auf die Intrusion von Magma im Untergrund deuteten.
    Die jüngste eruptive Phase dauerte von 1965 bis 1977. Die meisten Eruptionen waren phreatomagmatischen Typs und gingen vom Mount Tabaro aus. Einer der stärksten Ausbrüche dieser Periode war die initiale Eruption von 1965. Hierbei wurden pyroklastische base surges generiert. Dieses Phänomen gleicht den pyroklastischen Strömen, doch sind base surges meistens kälter und enthalten mehr feines Material. Sie zerstörten mehrere Dörfer und töteten über 100 Menschen.
    1968 und 1969 gab es 2 Phasen strombolianischer Eruptionen.

    Aktivität des neuen Millenimus
    In der jüngeren Vergangenheit wurden 2 dieser Phasen beobachtet. Die erste begann am 26. April 2010 mit der Zunahme der seismischen Aktivität. Bis zum 24. Mai erhöhte sich die Wassertemperatur des Sees um 3 Grad und der Gasausstoß der Fumarolen nahm zu, genauso wie die Grunddeformation. Hier blähte sich der Vulkan um 3 mm auf.
    Das "Philippine Institute of Vocanology and Seimsmology" erhöhte daraufhin die Warnstufe auf Level 2. Das Betreten des Inselvulkans wurde verboten.
    Die 2. Phase begann am 08.04.2011. Die Seismik unter dem Vulkan stieg an. Innerhalb von 24 Stunden ereigneten sich 21 Erdbeben. Einige davon direkt unter dem "volcano point". Einige Beben lagen in Tiefen zwischen 1-4 km. Zudem erhöhte sich der Kohlendioxid-Ausstoß um das 4-Fache auf über 4600 Tonnen am Tag. Wiederum wurde der Zugang zum Vulkan gesperrt.
    Am 8 April 2017 ereignete sich in nur 15 km Entfernung zum Vulkan eine Serie mittelstarker Erdbeben. Das Stärkste brachte es auf M 5,7 in 10 km Tiefe.
    Aufgrund des hohen Gefahrenpotentials durch die unmittelbare Nähe des Vulkans zur Hauptstadt, zählt der Taal zu den am besten beobachteten Vulkanen der Welt.
    http://www.vulkane.net/vulkane/a-z/taal/taal.html
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Alles Lebendige auf Kurilen-Insel nach Vulkan-Ausbruch ausgelöscht

    Bei einem gewaltigen Ausbruch des Vulkans Raikoke ist die Pflanzen- und Tierwelt der gleichnamigen Insel der Mittelkurilen vernichtet worden, sagte die leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin des Labors für Vulkanologie des russischen Institutes für Maritime Geologie und Geophysik, Marina Tschibissowa, am Mittwoch gegenüber Sputnik.

    Wie zuvor berichtet wurde, war der Vulkan Raikoke am Samstag, dem 22. Juni, nach einer fast hundertjährigen Pause wieder erwacht. Die durch neun Vulkanexplosionen verursachte Eruption dauerte länger als zwölf Stunden. Die Asche stieg dabei 13 Kilometer hoch.


    © Sputnik / Andrej Schapran
    Vulkan nach hundert Jahren wieder aktiv: Ausbruch auf den Kurilen – Video

    „Die pyroklastischen Ströme und Aschenfälle haben die inseleigene Pflanzen- und Tierwelt vernichtet, die sich nach dem vorangegangenen Ausbruch des Raikoke-Vulkans im Jahr 1924 wieder hergestellt hatte“, so die Wissenschaftlerin.
    Ihr zufolge sind am Raikoke-Vulkan jetzt schwache Dampf- und Gasemissionen mit geringem Aschegehalt zu beobachten. „Die Asche steigt höchstens zwei Kilometer hoch in die Luft“, fügte Tschibissowa hinzu.
    Der Pressedienst des russischen Institutes für Vulkanologie und Seismologie hat am Mittwoch mitgeteilt, dass die paroxysmale (von starken Explosionen geprägte) Phase bereits zu Ende und in nächster Zeit keine Vulkantätigkeit mehr zu erwarten sei. Der Direktor des genannten Institutes, Alexej Oserow, schloss jedoch nicht aus, dass ähnliche Ereignisse an den Vulkanen anderer Kurilen-Inseln, die von großer wirtschaftlicher und strategischer Bedeutung sind, auftreten könnten.

    „In diesem Zusammenhang sieht das Mehrzweck-Programm zur Erforschung des Vulkanismus und der Seismizität, das im Institut für Vulkanologie und Seismologie ausgearbeitet wird und in das nationale Projekt ‚Wissenschaft‘ aufgenommen werden soll, unter anderem die Unterbringung eines Netzes von geophysikalischen Stationen auf den Kurilen-Inseln vor“, zitierte der Pressedienst Oserow.
    Raikoke hat eine Höhe von 551 Metern über dem Meeresspiegel. Sein Krater ist 200 Meter tief und hat einen Durchmesser von rund 700 Metern.
    https://de.sputniknews.com/wissen/20190626325316220-alles-lebendige-kurilen-insel-vulkan-ausbruch/

    Massive Eruption of the Raikoke Volcano - Russia - Jun. 21, 2019


    Raikoke volcano erupts (spectacular image) (Russia) - BBC News - 27th June 2019

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    Angeni



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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    BREAKING ALERT!
    Alert level raised for Hawaii Mauna Loa volcano due to rumbles, quakes



    BREAKING ALERT!
    Alarmstufe für den Hawaii Mauna Loa Vulkan aufgrund von Rumpeln, Beben und Erschütterungen erhöht.

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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Ein Toter bei schwerem Ausbruch des Vulkans Stromboli

    Ein Regen aus glühenden Lavabrocken, überall Asche und Rauch: Der Stromboli ist einer der
    aktivsten Vulkane der Welt und ein Touristenmagnet. Mitten in der Urlaubssaison schockt der
    Feuerberg in Italien mit einer massiven Eruption Touristen und Einwohner.
    Weiterlesen: https://www.nau.ch/news/china/tornad...opfer-65549105



    Ein heftiger Ausbruch des Vulkans Stromboli in Italien hat einen Menschen das Leben gekostet. Foto: Ansa/AP - dpa-infocom GmbH
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Ubinas: Evakuierungen angeordnet
    Am Vulkan Ubinas in den peruanischen Anden wurde die Evakuierung mehrere Bergdörfer angeordnet. Durch die anhaltenden Ascheeruptionen hat sich auf den Berghängen viel Vulkanasche abgelagert und es drohen nun Lahare, sobald es anfängt zu regnen. Auch heute gab es weitere Eruptionen. Die Vulkanasche stieg bis auf einer Höhe von 7000 m über dem Meeresspiegel auf. Bereits vorgestern hatten die Behörden damit Begonnen Staubmasken an die Anwohner der Region auszugeben. Mehr als 30.000 Menschen sind betroffen. Vor allem alte Menschen und Kinder leiden unter Atembeschwerden aufgrund der Asche und Gase.
    Weiterlesen
    http://www.vulkane.net/blogmobil/ubi...83ipobQ_LvDSlM
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Kein Vulkanausbruch, aber erhöhte Aktivität:

    Ol Doinyo Lengai: Krater füllt sich auf

    Lange Zeit war es relativ still um den kältesten Vulkan der Welt: Der Ol Doinyo Lengai liegt im tansanischen Teil des ostafrikanischen Riftvalleys und fördert eine Lava-Art, die mit Temperaturen um 500 Grad Celsius halb so heiß ist wie gewöhnliche Lava. Im Jahr 2008 füllte eine Serie von Paroxysmen den alten Krater auf und ließ einen neuen Kegel wachsen. Seitdem brodelt die kälteste Lava der Welt tief unten im neuen Pit-Krater. Aktuelle Aufnahmen zeigen, dass sich das tiefe Loch stetig auffüllt. Noch ist der Kraterboden ohne technische Hilfsmittel unerreichbar, doch langsam steigt er soweit an, dass man vom Kraterrand wieder richtig einsehen kann. Die Spitze eines Hornitos überragt fast die Kante des Pits und liegt in etwa auf Höhe des sanfter geneigten Kraterrands. Auf dem Video sieht man, wie aus einem Riss im Hornito das Natriumkarbonat spritzt. Satellitenfotos bestätigen eine schwache thermische Anomalie im Krater. Bis man den Kraterboden wieder zu Fuß betreten kann, werden noch einige Jahre vergehen, es sei denn, die Förderrate erhöht sich signifikant.

    Video / Quelle:
    http://www.vulkane.net/blogmobil/ol-...CFTMADfjN8UL2A
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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