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Thema: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

  1. #641
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Polizei will die Vulkanopfer am Freitag bergen

    Nach dem Vulkanausbruch in Neuseeland sollen die noch auf der Insel befindlichen Leichen der Opfer am Freitag endlich geborgen werden. Die Zahl der Toten steigt.
    Die Behörden wollen am Freitag die Leichen der Opfer bergen, die sich nach dem Vulkanausbruch noch auf der zu Neuseeland gehörenden Insel White Island befinden. Dies sagte der stellvertretende Präsident der neuseeländischen Polizei, John Tims, am Donnerstag in einer Erklärung.
    «Ich kann jetzt bestätigen, dass wir morgen früh einen Plan zur Bergung der Leichen von Whakaari/White Island abschliessen», sagte Tims am Donnerstag und fügte hinzu, dass die Familien über den Einsatz informiert werden.
    Durch die anhaltenden Eruptionen von Rauch und Schlamm hatten die Behörden ihre Pläne, weitere Todesopfer zu bergen, verschieben müssen. Die Polizei gehen von acht Leichen aus.
    Die Zahl der Toten beim Ausbruch von Neuseelands aktivstem Vulkan am Montag hat sich auf 16 erhöht. Zwei Menschen seien in der Nacht im Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei am Donnerstag (Ortszeit) mit.

    Haut für Opfer aus Amerika

    28 Menschen mit Verbrennungen befanden sich weiterhin im Krankenhaus, 23 von ihnen in kritischem Zustand. Einer der Ärzte, Peter Watson, sagte bei einer Pressekonferenz, zur Behandlung der schweren Verbrennungen der Verletzten habe Haut aus den USA bestellen werden müssen. 120 Quadratmeter Haut seien für Transplantationen nötig.

    Die Gefahr eines neuen Ausbruchs ist Experten zufolge immer noch nicht gebannt. In den vergangenen Tagen wuchs jedoch der Druck von Angehörigen, die Toten von der Insel zu holen. Befürchtet wird, dass sie bei einer neuen Eruption für immer verschwunden sein könnten.
    Laut Polizeiangaben hielten sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs 47 Menschen auf der beliebten Ausflugsinsel auf. Die Überlebenden wurden mit Schiffen und Helikoptern weggebracht.
    Bei dem Ausbruch am Montag waren Rauch und Asche mehr als 3500 Meter hoch in die Luft geschleudert worden. White Island liegt etwa 50 Kilometer vor Neuseelands Nordinsel.
    https://www.bluewin.ch/de/news/vermi...nt-334726.html
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
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  2. #642
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Schlammvulkan Arboletes in Kolumbien steigerte Aktivität.


    Volcán de lodo de Arboletes registra actividad inusual
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  3. #643
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Querverweis

    * Taal Volcano 17.JAN 21:00 UTC - UPDATE *
    Starke Erdbeben setzen sich fort, Risse werden größer, der Boden verformt sich weiter und
    der Seespiegel sinkt. Wissenschaftler befürchten, dass etwas Großes auf dem Weg ist!

    Zum Weiterlesen - hier klicken
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #644
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    AW: Aktuelle Vulkanausbrüche (Weltweit)

    Vulkanausbruch vor Mayotte: Die Magma-Schleuse ist offen

    Mitte August 2017 fotografierte der amerikanische Astronaut Randy Bresnik die Insel Mayotte von der Internationalen Raumstation ISS aus. Zu sehen ist das Riff, das das Eiland ringförmig umgibt. Bild: Nasa, JSC

    Völlig unbemerkt ist vor zwei Jahren im Indischen Ozean ein Vulkan ausgebrochen. Dabei wurden gewaltige Lavamassen ins Meer gegossen. Verraten haben den submarinen Feuerberg nun seltsame Erdbeben.

    In den vergangenen zwei Jahren haben empfindliche seismische Instrumente in vielen Teilen der Welt immer wieder eigentümliche Bodenerschütterungen registriert. Auf den Seismogrammen hatten diese Signale kaum Ähnlichkeit mit den typischen Aufzeichnungen von Erdbebenwellen. Es handelte sich vielmehr um sehr langperiodische, regelmäßige Schwingungen, vergleichbar mit dem tiefen Klang einer großen Glocke oder den Tönen eines Kontrabasses.
    Zum Teil dauerte jede dieser Erschütterungen bis zu einer halben Stunde. Als wären diese Signale nicht verblüffend genug, standen Seismologen vor einer weiteren Überraschung, als sie die Quelle der seltsamen Erschütterungen ermittelten. Die Signale stammten nämlich aus einer Region im westlichen Indischen Ozean, in der es sonst kaum Erdbeben gibt. Eine internationale Forschergruppe hat nun das Rätsel der eigenartigen Schwingungen gelöst. Sie entstanden bei einem der größten untermeerischen Vulkanausbrüche, der je gemessen worden ist.


    Verborgener Vulkanausbruch: Entstehung eines submarinen Vulkans vor der Insel MayotteVideo: GFZ Potsdam, Bild: Sebastian Heimann, GFZ Potsdam

    Die Epizentren der Erschütterungen lagen in der Nähe der Mayotte-Inseln, einem geographisch zu den Komoren gehörenden französischen Überseedepartment im Indischen Ozean zwischen der Küste Moçambiques und Madagaskar. Obwohl die Mayotte-Inseln vulkanischen Ursprungs sind, liegen die letzten bekannten Eruptionen dort schon viele Millionen Jahre zurück, und ihr Vulkanismus galt lange als erloschen. Dennoch hatten die aus dieser Gegend stammenden seismischen Signale eine gewisse Ähnlichkeit mit Erderschütterungen, wie sie üblicherweise in der Nähe von Feuerbergen gemessen werden, nämlich mit dem sogenannten vulkanischen Tremor. Auch dabei schwingt der Untergrund rhythmisch in einem engen Frequenzbereich. Ausgelöst werden die Schwingungen meist von Grund- oder Regenwasser, das sich in einem Vulkanschlot angesammelt hat und darin stark aufheizt und teilweise verdampft. Dabei bewegt sich der Dampf im Vulkanschlot in Form von stehenden Wellen, die den Boden rhythmisch oszillieren lassen. Allerdings sind die Frequenzen des bekannten vulkanischen Tremors um viele Oktaven höher als die Signale von den Komoren.

    Vulkanische Aktivität rekonstruiert

    Der Verdacht, dass dennoch „etwas Vulkanisches“ für die eigentümlichen Schwingungen verantwortlich sein könnte, erhärtete sich im vergangenen Jahr bei einer Fahrt des französischen Forschungsschiffes „Marion Dufresne“ in diese Meeresregion. Die an Bord befindlichen Echolote lieferten erste Hinweise auf einen frischen untermeerischen Vulkanausbruch. In ihrer jüngst in der Zeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlichten Studie konnte die Forschergruppe um Simone Cesca vom Geoforschungszentrum in Potsdam den Ablauf und die Größe dieser untermeerischen Eruption rekonstruieren. Die Wissenschaftler werteten dazu die Aufzeichnungen vieler Erdbebenstationen rund um den Globus aus, konzentrierten sich aber besonders auf die Seismogramme eines modernen seismischen Arrays in Kasachstan, das die von den Komoren stammenden Erschütterungen besonders gut registriert hatte. Insgesamt analysierte die Gruppe fast siebentausend aus der Region stammende Erdbeben, von denen mehr als vierhundert die eigentümlichen Signale enthielten.
    Wenn flüssiges Magma rhythmisch schwingt

    In dieser Zeit ergossen sich unbemerkt große Mengen an Magma als Lava auf den Meeresboden etwa 25 Kilometer östlich von Mayotte. Aus den Frequenzen der gemessenen seismischen Signale haben die Forscher dann das Magmavolumen berechnet. Danach sind zwischen zwei und drei Kubikkilometer Lava aus dem Erdinneren an die Oberfläche geflossen. In Anbetracht der Menge handelt es sich bei der Eruption vor dem Mayotte-Archipel um den größten jemals gemessenen untermeerischen Vulkanausbruch. Im Vergleich dazu: Während der fast ein halbes Jahr dauernden Flankeneruption des Vulkan Kilauea auf Hawaii im Jahre 2018 traten etwa 0,8 Kubikkilometer Lava zutage.
    https://www.faz.net/aktuell/wissen/e...DvmT760qVZLg90
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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