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Thema: KLIMAWANDEL - Ja oder Nein bzw. weshalb ?

  1. #651
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    Klima-Alarmismus basiert auf Modellen (GCMs) und damit auf Nichts

    Alan Carlin, skeptischer ehemaliger Aktivist im Sierra Club und leitender Analyst bei der EPA
    Es gibt viele Probleme mit den vom IPCC und den Klima-Alarmisten verwendeten Modellen als Grundlage für ihre Doktrin, dass CO2 ein Verschmutzer ist und dass zunehmende CO2-Emissionen zu einer katastrophalen Zunahme der atmosphärischen Temperaturen führen (CAGW-Hypothese). Tatsächlich ist CO2 ein Wunder-Molekül, welches die Grundlage allen Lebens auf der Erde bildet. Pflanzen könnten ohne dieses Spurengas nicht existieren und damit auch keine Tiere und Menschen.

    weiter hier: https://www.eike-klima-energie.eu/20...it-auf-nichts/
    Liebe Grüße
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  2. #652
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    Flashcrash Klimaalarm. Wer Klima*alarm posaunt, bekommt immer recht (Teil 1)

    Und ich hab auch schon nasse Füße!

    Eine Meldung raste vor kurzem durch Deutschland: Der Meeresspiegel steigt dramatischer an, als bisher angenommen (SPON [1]), der Anstieg wird wahrscheinlich noch höher ausfallen als von den Forschern prognostiziert. Praktisch alle Medien und die „Öffentlich-Rechtlichen“ beeilten sich, den deutschen Bürgern diese neue Schreckensmeldung zum Klimawandel zu überbringen.

    Der Autor nimmt diesen „Klimawandel-FlashCrash“ (wieder) zum Anlass, anhand einer Sichtung zu zeigen, wie viel Wahrheitsgehalt in der Information stecken könnte, alternativ, ob sie einfach unter die Rubrik „Volksverdummung“ gehört.
    Wenn sich unsere Medien mit „Information“ geradezu überschlagen

    Anbei eine kleine Listung zum Zeigen, wie sich eine (passende) Meldung schlagartig und sprichwörtlich flächendeckend über Deutschland „ergießt“. Es ging um eine Meerespegel-Studie [14], welche „belegt“, das die Satellitendaten bisher falsch ausgewertet wurden und die „richtige“ Auswertung, zusammen mit der Einberechnung bisher unterschätzter, sonstiger Klimaeinflüsse zu einem zusätzlichen, quadratischen Anstiegszuwachs führen würde und damit die höchsten IPCC-Pegelszenarien bestätigt:
    Bayerischer Rundfunk 13.02.2018 : Steigende Pegel Wenn der Meeresspiegel steigt und Inseln versinken
    Weil der Klimawandel das Eis der Polarregionen schmelzen lässt, steigt der Meeresspiegel. Und das immer schneller. Die Folgen sind verheerend.
    tagesschau.de: Satellitenmessungen: Meeresspiegel steigt schneller als gedacht …
    welt.de:
    Klimawandel: Meeresspiegel steigt schneller als gedacht
    tagesspiegel.de:
    Erderwärmung: Wie stark steigt der Meeresspiegel?
    zeit.de:
    Meeresspiegel: Er steigt und steigt und steigt
    spiegel.de:
    Meeresspiegel steigt immer schneller
    rtlnext.rtl.de:
    Der Meeresspiegel steigt drastischer an als angenommen
    klimaretter.info/forschung:
    Meeresspiegel steigt immer schneller


    Und nur eine einsame Stimme* kritisch referiert

    *natürlich neben EIKE und kaltesonne, welche aber keine politischen Tagesbeiträge anbieten.
    Achgut.com 17.02.2018: Höchste Pegelstände in der Volkserziehung… der Beitrag war 2:25 Minuten lang. Soviel Zeit wird in der 19:00 Uhr Nachrichtensendung nur den wichtigsten Weltereignissen zur Verfügung gestellt. Weder Petra Gerster noch die Autorin des Beitrags, Christine Elsner, geben auch nur den geringsten Hinweis, wer diese „neuen Erkenntnisse“ veröffentlicht hat.
    Die Kernaussage des Beitrags: Die Meeresspiegel steigen schneller als angenommen. Diesen neuen Studien zufolge steigt der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts um 65 cm an, das wäre doppelt soviel, wie bisher berechnet. Doch der 65 cm Anstieg – manchmal sind es sogar 75 cm – ist eine uralte Behauptung aus der Alarmküche von Steven Nerem, der in der University of Colorado die Sea Level Research Group anführt. Mit seinem Vortrag, der genau diese Behauptung zum Inhalt hat, tourt er seit Jahren durch die Welt. Das Problem von Steven Nerem: Die Messungen des Meeresspiegels ergeben nicht die geringsten Hinweise, die seine Behauptungen rechtfertigen. Er stützt sich auf Computermodelle, Hochrechnungen und Berechnungen, nicht auf konkrete Messungen …

    weiter hier: https://www.eike-klima-energie.eu/20...-recht-teil-1/
    LG
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  3. #653
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    Generaldebatte: Bundesregierung will per Gesetz das Klima schützen und die Emissions-„Lücke“ damit bis 2030 schließen; AfD sagt der Irrlehre vom „Klimaschutz“ den Kampf an.

    Von Mittwoch bis Freitag dieser Woche war im deutschen Bundestag eine Generaldebatte angesetzt. Die Minister der Bundesregierung – voran die Kanzlerin- stellen ihre Programme dem Plenum vor, die Abgeordneten konnten in kurzen Redebeträgen darauf eingehen. Weil die AfD die stärkste Oppositionspartei ist, gebührt ihren Abgeordneten das erste Wort. Entsprechend groß ist die mediale Aufmerksamkeit.

    Die neue Umweltministerin Svenja Schulze, zuvor Wissenschaftsministerin bei der im Juni 2017 abgewählten Rot-Grünen Regierung von NRW, war am Freitag dran.
    Sie wolle die Vorreiterrolle Deutschlands beim Klimaschutz wieder herstellen, meldet die Deutsche Welle und ja, es stimme, dass Deutschland seine ehrgeizigen Klimaschutzziele bis 2020 – nämlich Senkung der Treibhausgasemissionen um 40 % gegenüber 1990- kaum noch schaffen würde. Es würde leider, leider eine „Lücke“ entstehen, die bis 2020 wohl nicht zu schließen wäre Deswegen wolle man dies nun per noch zu schreibenden Gesetz, dass in 2019 von ihr vorgelegt werden würde, bis 2030, aber dann 55 %, erzwingen.
    Nun wissen wir alle, dass es auch Gesetze gibt, die verbieten, dass Menschen mit Messern angegriffen werden. Allein in Berlin geschieht das trotzdem und täglich sieben mal.
    Wir wissen alle, dass es ein Gesetz gibt, sogar ein EU-weites, die Schulden anderer Länder nicht zu übernehmen (Bail-Out Klausel im Maastricht Vertrag). Gemacht wird es trotzdem. Bis heute.
    Wir wissen alle, dass es Gesetze gibt ,die verbieten jemanden ins Land zu lassen, der sich nicht ausweisen kann. Geschehen ist es trotzdem und zwar viele hundertausendfach.
    Nun soll also ein Gesetz her, um das Klima zu schützen! Ein Gesetz gegen Naturgesetze, aber auch gegen einfachste Logik, denn das Klima lässt sich nicht schützen. Egal was den Politikern oder den sie treibenden anderen Ideologen dazu einfällt.
    Auf alle Fälle soll nun ein Gesetz her, dass vielen Menschen im Lande viel wegnehmen wird. Weil mit ihm erzwungen werden soll, dass die im weltweiten Maßstab winzigen deutschen Treibhausgas-Emissionen, (rd. 2 % der gesamten technischen Emissionen, die wiederum nur 2 bis 5 % der natürlichen ausmachen) bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 abgesenkt würden. Das geht, wenn überhaupt, nur, wenn man massive Job- und damit Wohlstandsverluste in Kauf nimmt. Andere Regierungen im Lande wurden schon wegen geringerer Vorhaben abgewählt. Die neue Regierung sollte das wissen. Auf das Klima hat dieses Unterfangen jedenfalls überhaupt keinen Einfluss.
    Mark Twain pflegte zu solchen Vorhaben zu sagen:
    Als die Reisegesellschaft ihr Ziel aus den Augen verloren hatte, verdoppelte sie ihre Geschwindigkeit.
    Auch von den Schildbürgern ist ein ähnliches Verhalten überliefert.
    Und nun die neue Umweltministerin, welcher die damit verbundene groteske Absurdität ihres Vorhabens offensichtlich wg. akuter Betriebsblindheit, gar nicht auffiel. Jedenfalls lachte keiner ob dieser nur als Büttenrede zu verstehenden Ankündigung. Alle blieben bierernst und fast alle forderten stattdessen mehr davon.
    Alle, nein! Nicht alle! Denn die beiden AfD Abgeordneten Karsten Hilse und Rainer Kraft wagten, und das sehr deutlich, auf die offensichtlichen Ungereimtheiten des gesamten Unterfangens, genannt Klimaschutz, hinzuweisen.
    Und lösten damit prompt Schnappatmung bei einigen und „Empörung“ sowie „Gelächter“ bei anderen – mit Ausnahme der AfD- aus.
    Ob das Ganze so lachhaft ist, wie einige Medien (hier und hier) und bei der Nachrichtenagentur Reuters abschrieben. Urteilen Sie selbst.





    Quelle: https://www.eike-klima-energie.eu/20...-den-kampf-an/
    Liebe Grüße
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  4. #654
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    AW: KLIMAWANDEL - Ja oder Nein bzw. weshalb ?

    Klimawandel Alarmisten:
    “Diese Forscher haben eine politische Agenda” – Fidschi geht nicht unter!


    Fidschi geht nicht unter! Der Ozeanograph Nils-Axel Mörner stellt sich gegen den Weltklimarat und die Warnungen vor versinkenden Inseln.

    Frank Bainimarama hat sich im Inselstaat Fidschi zweimal an die Macht geputscht, doch seit einiger Zeit gilt der Staatschef in der Weltgemeinschaft als salonfähig. Er kämpft an *vorderster Front gegen die Gefahren der Erderwärmung für Südseeinseln, besonders als Vorsitzender der Weltklimakonferenz vom letzten November in Bonn.

    Viele Inseln von Fidschi sollen durch den steigenden Meeresspiegel und durch Stürme bedroht sein. Der schwedische Ozeanwissenschaftler Nils-Axel Mörner untersuchte die *Situation vor Ort und widersprach den Untergangsszenarien in mehreren wissenschaftlichen Publikationen: Die Warnungen beruhten auf unzuverlässigen Messungen, und die vielbeklagte Küstenerosion sei auf menschliche Eingriffe zurückzuführen.
    In einem Artikel in der Fachzeitschrift International Journal of Earth & Environmental Sciences kam Mörner aufgrund von Bestimmungen von Sedimentablagerungen und des Korallenwachstums zum Schluss, dass die Höhe des Meeresspiegel in Fidschi in den letzten 200 Jahren praktisch unverändert und in den letzten 50 bis 70 Jahren sogar absolut stabil geblieben ist.

    Herr Mörner, Sie waren in letzter Zeit mehrmals auf der Inselgruppe *Fidschi im Südpazifik, um dort Veränderungen der Küsten und des Meeresspiegels zu erforschen. Warum Fidschi? (Klimaretter-Propheten: Zu viel Schnee? Klimawandel! Zu wenig Schnee? Auch Klimawandel! (Videos))
    Nils-Axel Mörner: Ich wusste, dass es im Juni 2017 in New York eine Wissenschaftskon*fe**renz gibt, die sich mit Meeresspiegel-Veränderungen auf Fidschi befasst. Und es war bekannt, dass der Inselstaat den Vorsitz der 23. Weltklimakonferenz haben wird, die im letzten November in Bonn stattfand. Fidschi rückte also in den Fokus des Interesses. Man hörte, dass der steigende Meeresspiegel dort schon viel Schaden angerichtet habe. Ich wollte mit *eigenen Augen überprüfen, ob das stimmt.
    Was machte Sie skeptisch?
    Ich habe mein ganzes Leben lang zu Veränderungen des Meeresspiegels geforscht und dazu 59 Länder bereist. Kaum ein anderer Forscher hat so viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Der Weltklimarat (IPCC) aber hat die Fakten zu diesem Thema immer schon falsch dargestellt. Er übertreibt die Risiken eines Pegelanstiegs gewaltig. Das IPCC stützt sich insbesondere auf fragwürdige Computermodelle statt auf Feldforschung ab. Ich aber will immer wissen, was Sache ist. Darum ging ich nach Fidschi.
    Laut ProClim, der Schweizer Plattform für Klimaforschung, gibt es auf Fidschi aber Messreihen, die einen starken Anstieg des Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten zeigen. Konkret sei der Pegel seit 1990 jährlich um 5,4 Millimeter gestiegen, was doppelt so viel wie im weltweiten Schnitt sei.
    Ja, ich kenne diese Messungen. Es handelt sich um zwei Aufzeichnungsreihen der Gezeitenhöhen, also von Wasserständen bei Ebbe und Flut. Wir haben diese Daten überprüft – mit dem Ergebnis, dass sie von sehr schlechter Qualität sind. Die eine Reihe ist dadurch beeinflusst, dass in der Nähe der Messstation Hafen*anlagen auf lockerem Sedimentboden gebaut wurden, was die Gezeitenhöhen verändert haben könnte. Bei der anderen Reihe wurde die Messstation sogar örtlich verschoben. Die Forscher, die sich auf solche Daten verlassen, sind Bürotäter. Sie sind nicht spezialisiert auf küstendynamische Prozesse und Meereshöhen-Veränderungen. Viele von ihnen haben von den realen Verhältnissen keine Ahnung.
    Wie sind Sie vorgegangen, um bessere Daten zu bekommen?
    Wir sind einerseits den angeführten Beispielen nachgegangen, wo die Erhöhung des Meeresspiegels zu Küstenerosion geführt haben soll. Das Resultat war, dass die Erosion durch Eingriffe des Menschen *verursacht worden ist – etwa durch neue Küstenbauten, die die Wasserströmungen veränderten, oder die verstärkte Ernte von Seegurken, was den Meeresuntergrund destabilisiert haben könnte.
    Um Veränderungen des Meeresspiegels der letzten 500 Jahre zu belegen, haben wir Sandablagerungen datiert, um zu sehen, wann sie entstanden sind. Zudem haben wir die Ausbreitung von Korallen in den letzten Jahrhunderten erforscht. Typischerweise wachsen Korallenriffe in die Höhe, wenn der Meeresspiegel steigt, und in die Breite, wenn dieser konstant bleibt. Sinkt der Pegel, sterben Korallen ab. Korallen lügen nicht, sie sind ein zuverlässiger Indikator – viel verlässlicher als Gezeitenmessungen.

    Was machte Sie skeptisch?
    Ich habe mein ganzes Leben lang zu Veränderungen des Meeresspiegels geforscht und dazu 59 Länder bereist. Kaum ein anderer Forscher hat so viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Der Weltklimarat (IPCC) aber hat die Fakten zu diesem Thema immer schon falsch dargestellt. Er übertreibt die Risiken eines Pegelanstiegs gewaltig. Das IPCC stützt sich insbesondere auf fragwürdige Computermodelle statt auf Feldforschung ab. Ich aber will immer wissen, was Sache ist. Darum ging ich nach Fidschi.
    Laut ProClim, der Schweizer Plattform für Klimaforschung, gibt es auf Fidschi aber Messreihen, die einen starken Anstieg des Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten zeigen. Konkret sei der Pegel seit 1990 jährlich um 5,4 Millimeter gestiegen, was doppelt so viel wie im weltweiten Schnitt sei.
    Ja, ich kenne diese Messungen. Es handelt sich um zwei Aufzeichnungsreihen der Gezeitenhöhen, also von Wasserständen bei Ebbe und Flut. Wir haben diese Daten überprüft – mit dem Ergebnis, dass sie von sehr schlechter Qualität sind. Die eine Reihe ist dadurch beeinflusst, dass in der Nähe der Messstation Hafen*anlagen auf lockerem Sedimentboden gebaut wurden, was die Gezeitenhöhen verändert haben könnte. Bei der anderen Reihe wurde die Messstation sogar örtlich verschoben. Die Forscher, die sich auf solche Daten verlassen, sind Bürotäter. Sie sind nicht spezialisiert auf küstendynamische Prozesse und Meereshöhen-Veränderungen. Viele von ihnen haben von den realen Verhältnissen keine Ahnung.
    Wie sind Sie vorgegangen, um bessere Daten zu bekommen?
    Wir sind einerseits den angeführten Beispielen nachgegangen, wo die Erhöhung des Meeresspiegels zu Küstenerosion geführt haben soll. Das Resultat war, dass die Erosion durch Eingriffe des Menschen *verursacht worden ist – etwa durch neue Küstenbauten, die die Wasserströmungen veränderten, oder die verstärkte Ernte von Seegurken, was den Meeresuntergrund destabilisiert haben könnte.
    Um Veränderungen des Meeresspiegels der letzten 500 Jahre zu belegen, haben wir Sandablagerungen datiert, um zu sehen, wann sie entstanden sind. Zudem haben wir die Ausbreitung von Korallen in den letzten Jahrhunderten erforscht. Typischerweise wachsen Korallenriffe in die Höhe, wenn der Meeresspiegel steigt, und in die Breite, wenn dieser konstant bleibt. Sinkt der Pegel, sterben Korallen ab. Korallen lügen nicht, sie sind ein zuverlässiger Indikator – viel verlässlicher als Gezeitenmessungen.

    Was war das Ergebnis?

    Wir konnten nachweisen, dass der Meeresspiegel auf Fidschi ab 1550 bis etwa 1700 rund siebzig Zentimeter höher lag als heute. Dann sank er ab und war im 18. Jahrhundert etwa fünfzig Zentimeter tiefer als heute. Anschliessend stieg er auf etwa das heutige Niveau. In den letzten 200 Jahren hat sich der Pegel nicht wesentlich verändert. Während der letzten 50 bis 70 Jahre war er sogar absolut stabil.

    Waren Sie überrascht?

    Nicht wirklich. Es war ja nicht das erste Mal, dass sich die Behauptungen des Weltklimarats als falsch herausstellten.
    Fidschi ist aber nur eine einzige Inselgruppe. Möglicherweise ist die Situation an anderen Orten anders.
    Es gibt ja auch Daten von vielen anderen Orten der Welt. Diese bestätigen mitnichten das Bild, das der Weltklimarat zeichnet. An gewissen Orten steigt der Meeresspiegel zwar tatsächlich an, an anderen Orten aber ist er stabil, und anderswo sinkt er sogar. Im Indischen Ozean und an der Atlantikküste Südamerikas etwa ist der Spiegel konstant. Auch auf südpazifischen Inseln wie Tuvalu und Kiribati bestätigen Messungen die ständigen Warnungen vor einem Untergang dieser Inselgruppen nicht. Sicher trägt das Meer da und dort die Küsten ab, aber anderswo wachsen Inseln auch. Das war schon immer so.


    Warum warnen denn viele Klimaforscher vor versinkenden Inseln?
    Weil sie eine politische Agenda haben. Sie sind von der Deutung voreingenommen, der Mensch bewirke den Klimawandel, und das sei eine Bedrohung. Der Weltklimarat wurde ja mit dem Zweck gegründet, den menschengemachten Klimawandel darzustellen und vor ihm zu warnen. Sein Ziel stand also von Anfang an fest. Und er hält daran fest wie an einem Dogma – egal, wie die Fakten sind. Als Spezialist für Entwicklungen des Meeresspiegels stellte ich in den letzten Jahren immer wieder fest, dass das Team des IPCC zu diesem Aspekt keinen einzigen Experten auf diesem Gebiet umfasst.


    Gibt es denn gar kein Problem mit dem Anstieg des Meeresspiegels?
    Nein.


    Keine Gefahr, dass Inseln untergehen könnten?
    Die Untergangsszenarien beziehen sich ja meist auf das Jahr 2100. Ich schätze, dass der Meeresspiegel bis dann im Schnitt um fünf Zentimeter steigen wird, mit einer Unsicherheit von 15 Zentimetern. Die Veränderung geht also von plus 20 Zentimeter bis minus 10 Zentimeter. Das ist wahrlich keine Bedrohung. Wer behauptet, es drohe ein Anstieg um einen Meter oder ähnlich, hat keine Ahnung von Physik.
    Aber er strömt doch viel Schmelzwasser von Gletschern und Eisschilden ins Meer.
    Viel weniger, als man meint. In der Antarktis schmilzt insgesamt kein Eis. Wenn in der Arktis Eis schmilzt, verändert das den Meeresspiegel nicht – denn schwimmendes Eis beeinflusst gemäss den Gesetzen der Physik beim Schmelzen den Pegel nicht. Im Wesentlichen trägt damit nur schmelzendes Eis auf Grönland zu einer Pegelerhöhung bei. Aber dieser Beitrag ist klein.
    Meerwasser erwärmt sich und dehnt sich dabei aus, was den Spiegel erhöht.
    Das stimmt, aber es geht hier ebenfalls nur um wenige Zentimeter, nicht um Dezimeter oder gar Meter. Grundsätzlich gibt es viel wichtigere Einflüsse, die die Höhe des Meeresspiegels beeinflussen, insbesondere die Sonneneinstrahlung. Es gibt auch bedeutende horizontale Wasser*verschiebungen, von den einen Weltmeeren in andere.

    Wie die Daten auf Fidschi zeigen auch diejenigen von den Malediven, dass die Pegel im 17. Jahrhundert klar höher als heute lagen. Das war bezeichnenderweise die Zeit, als es auf der Nord*hemisphäre kalt war, man spricht von der Kleinen Eiszeit. Damals war die Sonneneinstrahlung geringer als heute. Es war das grosse solare Minimum. Es scheint so zu sein, dass tiefe Sonneneinstrahlung mit hohen Pegelständen in den Tropen einhergeht – und umgekehrt. Die Meerespegel scheinen vor allem von der Oszillation der Solarzyklen abzuhängen und kaum von schmelzendem Eis.



    Sie gehören zu den profiliertesten Kritikern des Weltklimarats. Was war der Auslöser, dass Sie auf Distanz zu den Warnungen vor einem menschengemachten Klimawandel gegangen sind?


    1991 hielt ich an einer Konferenz zu Meeresspiegel-Änderungen in den USA ein wissenschaftliches Referat. Der dort anwesende Vertreter des Weltklimarats reagierte mit grosser Wut auf meine Standpunkte. Diese Reaktion überraschte mich. Denn in Wissenschaftskreisen gilt, dass man sich gegenseitig zuhört und über unterschiedliche Standpunkte debattiert.
    In Folge fiel mir immer mehr auf, dass der Weltklimarat völlig falsche Informationen verbreitet und auch an offensichtlichen Fehlern festhält. Ich veröffentlichte dann einmal eine Arbeit über den Einfluss der Sonne auf den Meeresspiegel, hinter die sich 19 anerkannte Experten *stellten. Doch der Weltklimarat attackierte die Arbeit mit hanebüchenen Behauptungen und bewirkte, dass die wissenschaftliche Zeitschrift, in der sie erschienen war, eingestellt wurde.


    Man will Sie also stoppen?
    Mich kann man nicht stoppen. Ich habe bis heute etwa 650 wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Aber junge Kollegen, die kritisch denken, haben angesichts der Manipulationen keine Chance. Grundsätzlich ist es so, dass die meisten Herausgeber von Wissenschafts-Magazinen keine Arbeiten mehr akzeptieren, die den Behauptungen des Weltklimarats *entgegenstehen – unabhängig von der Qualität dieser Arbeiten.
    Aber 97 Prozent der Klimaforscher sind überzeugt, dass die Erderwärmung menschengemacht ist?
    Das ist Unsinn. Diese Zahl beruht auf unseriösen Umfragen. In Wahrheit lehnt die Mehrheit der Forscher die Behauptungen des Weltklimarats ab, je nach Fachgebiet sind es zwischen 50 und 80 Prozent. Nur die Meteorologen stimmen fast zu hundert Prozent mit dem IPCC überein. Aber diese Leute sind finanziell vom Weltklimarat abhängig.


    Ist es aber nicht grundsätzlich sinnvoll, den CO2 zu reduzieren? (Klima: Die Erde – ein „Treibhaus“, ein „Kühlhaus“ oder gar kein Haus?)
    Warum denn? Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Bemerkenswert ist, dass der Weltklimarat selber die angekündigte Erwärmung in den vergangenen Jahren mehrmals reduziert hat. Wenn aber nur mit 1,5 Grad höheren Temperaturen zu rechnen ist, ist das nun wirklich keine Bedeutung.



    Warum hört man denn so viele Warnungen vor dem Klimawandel?
    Einige Leute haben sich mit ihren Behauptungen stark exponiert und können nun offensichtlich nicht mehr zurück. Zudem fliesst öffentliches Forschungsgeld fast ausschliesslich zu den Warnern vor dem Klimawandel. Wir haben es hier mit einer quasi-religiösen Bewegung zu tun, die behauptet, die Umwelt schützen zu wollen. Sie stellt mittlerweile die Bekämpfung der Erderwärmung vor die Bekämpfung der Armut.


    Was wären die richtigen Prioritäten?
    Wichtig wäre der Schutz der Menschen vor Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche und *Tsunamis. Zudem sterben jeden Tag 25’000 Menschen, weil sie keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist oft ebenso katastrophal. Dennoch wird etwa Nigeria davon abgehalten, Kohle zu nutzen und damit zu wirtschaftlicher Entwick*lung und Wohlstand zu kommen, die Hunger und Armut verringern würden. Dabei gibt es heute effiziente Technologien, um Luftschadstoffe bei der Kohlenutzung herauszufiltern. Effektiv schadet der Kampf gegen den Klimawandel den Menschen sehr.


    Was wird weiter geschehen?
    Voraussichtlich nimmt die Sonneneinstrahlung in den nächsten Jahrzehnten ab, und es kommt zu einer Abkühlung. Spätestens dann wird wohl klar, wie falsch die Warnungen vor der Erderwärmung sind
    Weiterlesen & Infos
    Geändert von Angeni (19.04.2018 um 09:24 Uhr)
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  5. #655
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    AW: KLIMAWANDEL - Ja oder Nein bzw. weshalb ?

    Was stimmt denn nun???
    Ich denke, ich werde mal alte Satelitenbilder suchen und mit einem heutigen selber vergleichen.

    Antarktis: Eisverlust verdreifacht
    Bestandsaufnahme findet alarmierende Zunahme der Eisschmelze seit 2012

    Drastische Beschleunigung: Der jährliche Eisverlust in der Antarktis hat sich seit 2012 verdreifacht, wie eine aktuelle Bestandsaufnahme enthüllt. Demnach verliert der Südkontinent heute 219 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr – das ist mehr als jemals zuvor im Holozän. Allein durch das Schmelzwasser dieser Eismassen steigt der Meeresspiegel um 0,6 Millimeter jährlich, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten. Das sei definitiv ein Grund zur Besorgnis – und zum schnellen Handeln.
    Weiterlesen
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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    - Angeni

  6. #656
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    AW: KLIMAWANDEL - Ja oder Nein bzw. weshalb ?

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Was stimmt denn nun???
    Ich denke, ich werde mal alte Satelitenbilder suchen und mit einem heutigen selber vergleichen.

    Weiterlesen


    Meeresspiegel steigt katastrophal an - Studie

    Wegen der intensiven Eisschmelze in der Antarktis ist der Meeresspiegel seit 1992 um 7,6 Millimeter angestiegen. Fast die Hälfte des Wachstums (drei Millimeter) entfiel dabei auf die letzten fünf Jahre. Das stellte ein internationales Forscherteam aufgrund jahrzehntelanger Beobachtungen des Eisschildes am Südpol fest.

    Laut der im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichten Studie haben die Wissenschaftler von 40 Forschungsorganisationen aus der ganzen Welt im Zeitraum von 1992 bis 2017 insgesamt 24 unabhängige Messungen der Balance von Eismasse in der Antarktis vorgenommen. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein vollständiges Bild vom Zustand der Gletscher ermittelt.

    Laut Satellitenangaben hatte die Antarktis bis 2012 insgesamt 76 Milliarden Tonnen Eis im Jahr verloren. Dann beschleunigte sich die Eisschmelze um das Dreifache: Im Zeitraum von 2012 bis 2017 betrug der jährliche Eisverlust 219 Milliarden Tonnen, wobei der Meeresspiegel jeweils um 0,6 Millimeter anstieg. Die Eisvorräte in der Antarktis sollen Berechnungen zufolge für einen Anstieg der Weltmeere um 58 Meter ausreichen.
    weiter: https://de.sputniknews.com/wissen/20...gen-gletscher/


    Hallo @Angeni,

    0,6 Millimeter im Jahr! ...also in 100 Jahren 6 Zentimeter, 200 Jahre 12 Zentimente! ...ein Fliegenschiss im Wasserglas!

    Wer kann sagen, dass sich das Klima in dieser Zeit nicht nochmal radikal ändert???

    Ich denke auch, die jetzt herrschenden Wetterverhältnisse sind hausgemacht und nur ein kleiner Teil ist durch den Klimawandel.

    LG

  7. #657
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: KLIMAWANDEL - Ja oder Nein bzw. weshalb ?

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Meeresspiegel steigt katastrophal an - Studie




    Hallo @Angeni,

    0,6 Millimeter im Jahr! ...also in 100 Jahren 6 Zentimeter, 200 Jahre 12 Zentimente! ...ein Fliegenschiss im Wasserglas!

    Wer kann sagen, dass sich das Klima in dieser Zeit nicht nochmal radikal ändert???

    Ich denke auch, die jetzt herrschenden Wetterverhältnisse sind hausgemacht und nur ein kleiner Teil ist durch den Klimawandel.

    LG
    Ja Green, dass mit dem Meeresanstieg (oder eben nicht) kann man bei diesem Herrn nachlesen



    Klima: “Noch nie dagewesen”
    – 1,8 Meter Neuschnee in Kanada – die Antarktis verzeichnet Eiszuwachs!


    Einer neuen Studie zufolge, die sofort Echo in allen Medien fand und die nach einem Schwarm anderer Studien und Beiträge erschienen war, soll die Antarktis an Eismasse verlieren. Der Glaziologe Zwally weist nun aber nach, dass der Eiszuwachs in der Antarktis irgendwo zwischen 50 und 200 Gigatonnen pro Jahr beträgt.

    Der NASA-Glaziologe Jay Zwally sagt, dass er in seiner neuen Studie wieder einmal nachweisen wird, dass die Eisschilde der östlichen Antarktis so viel Eiszuwachs verzeichnen, dass die Verluste im Westen mehr als ausgeglichen werden.

    Schmilzt das Eis in der Antarktis nun, oder nimmt es an Masse zu? Eine neue Studie behauptet, dass der Eisverlust der Antarktis während der letzten Jahre dramatisch zugenommen hat. Aber weitere Forschungen zeigen, dass diese Behauptung auf sehr wackligen Beinen steht.
    Zwally hat den „Konsens“ bzgl. der Antarktis zum ersten Mal im Jahre 2015 in Frage gestellt, als er eine Studie veröffentlichte, die nachwies, dass das Wachstum der Eisschilde in der Ostantarktis die Verluste in der Westantarktis mehr als kompensierte.
    Zwally stellt jetzt erneut das vorherrschende Narrativ in Frage, wie die globale Erwärmung den Südpol beeinflusst. Sehr ähnlich wie im Jahre 2015 wendet sich Zwallys demnächst erscheinende Studie gegen den so genannten „Konsens“ einschließlich einer von einem aus 80 Wissenschaftlern bestehenden Team durchgeführten und in Nature veröffentlichten Studie.

    Darin findet sich die Schätzung, dass die Antarktis insgesamt über 200 Gigatonnen Eis pro Jahr verliert, was 0,02 Inches [ca. 0,5 mm] zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen soll (Klima-Realitäts-Check: Manager des Naturre*servats sagt – Eisbären hungern nicht, die Öffent*lichkeit ist falsch infor*miert).
    Im Grunde stimmen wir hinsichtlich der Westantarktis überein“, sagte Zwally. „Die Ostantarktis verzeichnet aber nach wie vor Eiszuwachs, und hier herrscht Dissens“.
    Der vermeldete Eisverlust ist zumeist die Folge von Instabilität des westantarktischen Eisschildes, welcher von unten durch warmes Ozeanwasser angegriffen wird. Wissenschaftler neigen übereinstimmend zu der Ansicht, dass der Eisverlust in der Westantarktis und bei der Antarktischen Halbinsel zugenommen hat.

    Messungen des ostantarktischen Eisschildes sind jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet. Darauf fußt der Dissens. (Siehe den damit zusammenhängenden Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Der größte Eisschild der Erde war Millionen Jahre während einer Warnzeit in der Vergangenheit stabil“).
    Unserer Studie zufolge ist das Gebiet der Ostantarktis mit den größten Unsicherheiten der ganzen Antarktis behaftet“, sagte Andrew Sheperd, Leitautor der Studie und Professor an der University of Leeds. „Obwohl es über kürzere Zeiträume eine relativ hohe Variabilität gibt, konnten wir keinen signifikanten langfristigen Trend finden, der über 25 Jahre hinausgeht“.

    Nun wird die Studie von Zwally jedoch nachweisen, dass der östliche Eisschild mit einer Rate wächst, die die zunehmenden Verluste im Westen mehr als ausgleicht.
    Die Eisschilde befinden sich „sehr nahe eines Zustandes im Gleichgewicht“, sagte Zwally. Er fügte hinzu, dass sich dieses Gleichgewicht ändern könnte, wenn die Gesamt-Schmelze bei stärkerer Erwärmung in der Zukunft zunimmt. Warum also gibt es einen so großen Unterschied zwischen den Forschungsergebnissen von Zwally und dem, was 80 Wissenschaftler jüngst in Nature veröffentlicht hatten?
    Dafür gibt es mehrere Gründe, aber am schwersten schlägt zu Buche, wie die Wissenschaftler das machen, was sie Glacial Isostatic Adjustment GIA nennen. Dabei wird die Bewegung der Erde unter den Eisschilden berücksichtigt.
    Wissenschaftler ziehen Modelle heran, um die Bewegung von Landmassen zu messen als Reaktion auf Änderungen der Eisschilde oben. Beispielsweise sagte Zwally, dass die ostantarktische Landmasse abgesunken ist als Folge von Massenzuwächsen der Eisschilde.

    Jene Landbewegungen beeinträchtigen die Daten der Eisschilde, besonders in der Antarktis, wo kleine GIA-Fehler große Änderungen der Massenbilanz der Eisschilde bewirken können – ob das Eis wächst oder schrumpft. Differenzen gibt es außerdem, wie die Forscher die Bildung von Firn und die Akkumulation von Schneefall modellieren.
    Das muss genau bekannt sein“, sagte Zwally. „Es ist ein Fehler zu glauben, dass man dies zu modellieren in der Lage ist. Dies sind Modelle, welche die Bewegungen der Erde unter dem Eis abschätzen“.
    Zwallys Studie aus dem Jahr 2015 zeigte, dass eine isostatische Adjustierung von 1,6 mm erforderlich war, um die „gravimetrischen und altimetrischen“ Messungen von Satelliten in Übereinstimmung miteinander zu bringen.

    In der Studie von Sheperd wird die Arbeit von Zwally mehrmals zitiert, doch wird darin lediglich von einem Eiszuwachs in der Ostantarktis von 5 Gigatonnen pro Jahr gesprochen – doch ist diese Schätzung mit einer Fehlerbandbreite von 46 Gigatonnen behaftet.

    Zwally andererseits behauptet, dass der Eiszuwachs irgendwo zwischen 50 und 200 Gigatonnen pro Jahr liegt.

    “Noch nie dagewesen” 1,8 m (6 Fuß) Schnee im Juni in Labrador, Kanada
    Kanadas östlichste Provinz Neufundland und Labrador erlebt in diesem Jahr “anomal” hohen Juni-Schnee und gefrorene Seen, so dass sowohl Einheimische als auch Meteorologen den Monat Junuar nennen. Weil es eher nach Januar als Juni aussieht (Titelbild).
    Neufundland und Labrador traten in den Juni 2018 mit winterlichem Wetter ein. Ein großer Teil der Region sah viel Schnee, mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Mörderfrost.
    Am 14. Juni berichtete CBC , dass es in der Igloo Lake Lodge in Labrador so viel Schnee gibt, dass es die Sommerpläne zerstört.
    Mit 1,8 m Schnee und gefrorenem See kann man nicht viel machen, sagte Jim Burton vom Igloo Lake Lodge gegenüber CBC.
    “Es ist nicht unüblich, Schnee um die Lodge zu sehen, aber nicht 1,8 m (6 Fuß)”, sagte Burton und fügte hinzu, dass dies das erste Mal in 50 Jahren war, dass er mit einem Schneemobil fliegen musste, um das Camp zu versorgen und die Saison vorzubereiten (Klima: Jährlich schwächelt der Golfstrom – Alarmisten bemühen das “The Day After Tomorrow” Szenario).

    “Dies ist eine Anomalie. Es ist beispiellos – Eis und Schnee angesichts der Jahreszeit”, sagte er.
    Der Schnee verhindert eine regelmäßige Wartung der Lager, so dass die Eigentümer immer noch nicht in der Lage sind, die durch den diesjährigen Winterfrost ausgelösten Klempnerarbeiten zu lackieren und zu reparieren. “Wir warten geduldig auf das warme Wetter”, sagte Burton.
    Quelle
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  8. #658
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    AW: KLIMAWANDEL - Ja oder Nein bzw. weshalb ?

    Was ein Ingenieur hinsichtlich der Behauptungen über
    Schmelzen in Arktis und Antarktis erstaunlich findet


    Es ist einfach erstaunlich, wie wir als Gesellschaft es zulassen, dass ein globales gleichgeschaltetes Denken in unglaublichem Ausmaß die öffentliche Aufmerksamkeit erregt, wenn doch direkte wissenschaftliche Beobachtungen die gesamte Grundlage dieser Gedanken total widerlegen. Kann denn das alarmistische wissenschaftliche Volk (dabei denke ich an Mann, Alley, Schmidt, Hansen usw.) nicht einfach ein wenig ehrlicher sein hinsichtlich dessen, was wirklich vor sich geht?

    Der Anstieg des Meeresspiegels wird uns an jedem einzelnen Tag als eine unmittelbar bevorstehende, vom Menschen verursachte Klima-Katastrophe verkauft. Teile von Grönland schmelzen, und Teile der Antarktis schmelzen. Dies wird als Beweis hinaus posaunt, dass das Verbrennen fossiler Treibstoffe seitens der Menschen dafür sorgt, dass sich die Erde übermäßig erwärmt und damit dieses Abschmelzen auslöst … was zum Untergang von Küsten führt … und deswegen müssen wir unsere Lebensweise ändern – koste es, was es wolle.
    Allerdings ist es nun zufällig so, dass diese gleichen Gebiete des Abschmelzens in Grönland und der Antarktis bekanntermaßen über hoch aktiven geothermischen Brennpunkten liegen … und dass 100% des beobachteten Schmelzens einfach und nachweislich der gegenwärtig verstärkten geothermische Wärmefreisetzung geschuldet ist.


    Abbildung 1: 91 Unterwasser-Vulkane im Gebiet der Antarktis (Google Maps)




    Nun ist unbekannt, warum diese geothermische Aktivität gerade jetzt so verstärkt daher kommt. Aber mit Sicherheit hat es nichts zu tun mit dem Verbrauch fossiler Treibstoffe seitens der Menschen. Kann man vielleicht sagen, dass diese Fehlinterpretation von Ursache und Wirkung irgendwie gleichwohl im öffentlichen Interesse liegt?
    Eine intellektuell ehrliche, potentiell falsche und widerlegbare aber wahrscheinlich fundierte Antwort, warum die Freisetzung geothermischer Wärme derzeit verstärkt sein könnte, findet sich hier, in deutscher Übersetzung beim EIKE hier.
    Aktualisierung: Die folgende Graphik von David Middleton erzählt die wirkliche Story von Grönland:

    Quelle und orig. Link
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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