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Thema: Impfungen / Schweinegrippe, etc.

  1. #1121
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Wir Impfen Nicht! Betrug bei Zulassungsstudien (Trailer Nr. 4)




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    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
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  2. #1122
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    Vaccinated Kids Have 2 to 5 Times More Diseases Than Unvaccinated Ones





    Big Study: Vaccinated Kids 2-5 More Diseases Than Unvaccinated


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  3. #1123
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    Jetzt dacht ich ich spinne^^
    Bin ich am recherchieren für meinen FSME Vortrag diesen Donnerstag und möchte mehr von dem Text vom Arznei-Telegramm
    ausdrucken, um diese dann als Quellenangaben auf die Tische legen. Das ursprüngliche Telegramm wurde geändert, verharmlost
    und heruntergespielt! Zum Glück habe ich das alte Telegramm zuvor hier ganz gepostet und nicht nur den Link hineingestellt, dieser
    zeigt genau das neue Telegramm mit geändertem Text!

    Hier geht es zum neuen


    Und hier eine Kopie davon:

    etzte Änderung: 22.06.2014
    Markteinführung: 02/1982
    Bewertung: FSME-Impfstoff
    Impfstoffe, Einzelimpfstoffe (J07A )
    Mittel der Reserve für Risikogruppen und Risikogegenden: Zur Prophylaxe von Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) in Deutschland vor allem südlich der Donaulinie entlang der großen Flusstäler sowie in Österreich und Südosteuropa bei gezielter Indikationsstellung (Indikationsimpfung) für Risikogruppen (z.B. exponiertes Laborpersonal sowie in Risikogebieten Landarbeiter, Forstpersonal, Jäger, Camper u.a. mit naturnahem Aufenthalt in Endemiegebieten).
    Bei Kindern unter drei Jahren rät die Ständige Impfkommission (STIKO) zu einer "besonders sorgfältigen Indikationsstellung" und begründet dies mit den sehr häufigen Fieberreaktionen bei Ein- bis Zweijährigen und einem in der Regel leichteren Verlauf von FSME-Erkrankungen im Kindesalter als bei Erwachsenen. In der Schweiz wird die FSME-Impfung hingegen für Kinder unter sechs Jahren als "im Allgemeinen nicht angezeigt" eingestuft, da schwere Erkrankungen in dieser Altersgruppe selten seien. In Österreich wiederum wird eine Immunisierung "für alle in Österreich lebenden Personen" ab einem Alter von einem Jahr empfohlen.
    Angesichts einer Impfstoffknappheit 2007, die letztlich durch die anscheinend große Zahl neuer "Risikogebiete" nach deren Neudefinition entstanden und hausgemacht war, haben das Paul-Ehrlich-Institut und die Impfstoffhersteller ein Flussdiagramm als Hilfe für die Impfentscheidung herausgegeben. Damit wurde zumindest der Reflex "Aufenthalt in FSME-Risikogebiet = Impfindikation" durchbrochen: Bei Aufenthalt oder Reise in ein Risikogebiet ohne wesentliche Exposition (z.B. Städtereisen) und damit niedrigem Infektionsrisiko besteht demnach "keine akute Impfindikation".
    2014 werden als Risikogebiete ausgewiesen: Baden-Württemberg (43 Kreise), Bayern (80 Kreise), Hessen (9 Kreise), Thüringen (7 Kreise), Rheinland-Pfalz (1 Kreis), Saarland (1 Kreis) und erstmals Sachsen (1 Kreis). Neben einer vom Robert Koch-Institut erstellten Karte der FSME-Risikogebiete kursieren andere FSME-Karten, in denen deutlich mehr Risikogebiete eingezeichnet sind. Für diese "zusätzlichen" Kreise empfiehlt die STIKO die Impfung nicht. 2013 wurden insgesamt 420 FSME-Erkrankungen erfasst (2012: 195, 2011: 424, 2010: 260, 2009: 313), von denen 400 auf Infektionen in Deutschland beruhen sollen. Insgesamt liegt die Zahl der Erkrankungen ab 2002 auf relativ stabilem Niveau (Spanne 239 bis 313; Ausnahmen 2005: 432, 2006: 546, 2011: 424 und 2013: 420).
    Randomisierte Studien mit klinischen Endpunkten, die den Einfluss der Impfung auf FSME-Erkrankungen prüfen, gibt es weder für ENCEPUR noch für FSME-IMMUN. Entsprechende Daten sind auch künftig nicht zu erwarten, da solche Untersuchungen inzwischen als unethisch erachtet werden. Stattdessen wird als Surrogatparameter die Immunogenität der Vakzinen hinsichtlich der Induktion neutralisierender Antikörper untersucht. Systematische klinische Studien, die einen Zusammenhang zwischen Serokonversion und klinischer Protektion nachweisen, fehlen jedoch ebenfalls. Den einzigen Beleg dafür, dass das Auftreten spezifischer Antikörper nach Impfung Schutz vor Erkrankung bedeutet, bieten Feldstudien aus Österreich: Dort werden seit 1981 jährliche Impfkampagnen durchgeführt, die einen Anstieg der Impfraten von 6% im Jahr 1980 auf 86% in 2001 zur Folge hatten. Im gleichen Zeitraum ging die Zahl der registrierten FSME-Erkrankungen von bis zu 700 pro Jahr vor Einführung der Massenimpfung auf weniger als 100 pro Jahr ab 1998 zurück. Auf Basis von 619 Erkrankten zwischen 1994 und 2001, von denen 33 mindestens drei Dosierungen eines FSME-Impfstoffs erhalten hatten, wird eine Effektivität der FSME-Impfung von 96% und mehr errechnet. Da ENCEPUR in Österreich erst 1999 in den Handel kam und bis 2006 nur bei einem von zehn Impflingen verwendet wurde, beziehen sich zumindest die Daten der beiden älteren Untersuchungen im Wesentlichen auf FSME-IMMUN.
    ENCEPUR und FSME-IMMUN rufen bei mehr als 90% der Impflinge als schützend erachtete Antikörpertiter hervor (Titer im Neutralisationstest mind. 1 : 10, allerdings fehlt eine eindeutige Definition, zumal die Hersteller unterschiedliche und somit nicht vergleichbare Tests verwenden). Nach der dritten Impfung werden diese für das konventionelle Impfschema bei 97% bis 100% und nach Schnellimmunisierung mit ENCEPUR bei 92% bis 99% beschrieben. Ein zumindest für einige Monate anhaltender Impfschutz ist demnach bereits zwei Wochen nach der zweiten Dosis zu erwarten.
    Die Dauer des Impfschutzes ist unklar. Die Immunität scheint aber länger anzuhalten, als bislang angenommen. Während hierzulande Boosterimpfungen altersabhängig nach drei bis fünf Jahren empfohlen werden, werden in der Schweiz seit einigen Jahren generell Boosterintervalle von zehn Jahren angeraten.
    FSME-Erkrankungen bei vollständig Geimpften, so genannte Impfdurchbrüche, sind offenbar selten, kommen aber vor: In einer der Feldstudien aus Österreich waren 14 (3%) von 480 zwischen 2000 und 2006 registrierten FSME-Kranken mit bekanntem Impfstatus regelrecht und weitere 27 (6%) unregelmäßig geimpft.
    Frühere FSME-Impfstoffzubereitungen fielen durch zum Teil schwerwiegende unerwünschte Wirkungen auf, vor allem durch neurologische Komplikationen wie Parästhesie, Krampfanfall, Lähmung oder Enzephalitis. Zwei Vorläufer-Vakzinen mussten wegen schlechter Verträglichkeit vom Markt genommen werden: 1998 ENCEPUR K, die erste niedriger dosierte Zubereitung für Kinder, wegen gehäufter allergischer Reaktionen. Das Humanalbumin- und Quecksilber-freie TICOVAC, das im Februar 2000 eine frühere FSME-IMMUN-Formulierung ersetzte, musste bereits ein Jahr später wieder vom Markt genommen werden, unter anderem wegen häufiger Fieberreaktionen mit teilweise raschem Temperaturanstieg auf über 40° Celsius und Fieberkrämpfen. Die derzeit angebotenen Impfstoffe scheinen, zumindest soweit dies aus Spontanberichten zu unerwünschten Wirkungen abschätzbar ist, besser vertäglich zu sein. Neurologische Störwirkungen kommen aber offenaber weiterhin vor: In der öffentlich zugänglichen Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sind Mitte 2014 zu FSME-Impfstoffen 2.620 Verdachtsberichte unerwünschter Ereignisse mit Meldedatum ab 2003 gelistet, darunter 234 (8,9%) Meldungen über Parästhesie, 95 (3,6%) zu Konvulsion und 93 (3,5%) zu Enzephalitis.
    Auch mit Fieberreaktionen ist zumindest bei Kindern weiterhin häufig bis sehr häufig zu rechnen: In klinischen Studien sind bis zu 18% der Ein- bis Zweijährigen und bis zu 5% der Drei- bis Elfjährigen davon betroffen, vor allem nach der ersten Impfung. Die Fachinformation von FSME-IMMUN JUNIOR gibt für Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren sogar Fieberraten von mehr als 30% nach der ersten Injektion und 16% nach der zweiten und dritten Immunisierung an. Häufig bis sehr häufig werden bei Kindern wie auch bei Erwachsenen neben Reaktionen an der Injektionsstelle zudem Kopfschmerzen, Krankheitsgefühl, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Übelkeit beobachtet, gelegentlich auch Erbrechen.
    Wiederholt wurde der Verdacht geäußert, dass dei FSME-Impfung Multiple Sklerose (MS) oder andere demyelinisierende Erkrankungen verursachen oder einen akuten Schub auslösen könne. Beim derzeitigen Kenntnisstand kann ein Zusammenhang weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.
    Keinesfalls dürfen Adsorbatimpfstoffe unterhalb der empfohlenen Temperatur (2-8 Grad C) gelagert werden. Selbst kurzzeitiges Einfrieren zerstört die physikochemische Struktur der Adsorbate (Vorsicht bei Transport bei tiefen Außentemperaturen im Winter bzw. bei Lagerung zu nahe an der Kühlschlange an der Rückwand des Kühlschrankes).
    Nichtmedikamentöse Prophylaxe und Zeckenentfernung: Zum Schutz vor Zecken wird empfohlen, bei Wanderungen durch hohes Gras, Gebüsch oder Unterholz lange Hosen, langärmlige Oberteile und feste Schuhe zu tragen und die Hosenbeine in die Socken zu stecken. auf heller Kleidung lassen sich die Tiere leichter entdecken. Nach naturnahem Aufenthalt in zeckengefährdeten Gebieten sollen Körper und Kleidung nach Zecken abgesucht und diese umgehend entfernt werden.
    Festsitzende Zecken mit Pinzette oder ggf. mit den Fingernägeln so nahe wie möglich an der Haut greifen und möglichst ohne Druck auf den Hinterleib aus der Haut ziehen. Die Einstichstelle sollte in den nachfolgenden vier Wochen beobachtet werden, um eine Borrelien-Infektion (Erythema migrans) rechtzeitig zu erkennen.
    Repellents bieten einen zeitlich sehr begrenzten Schutz, der zudem in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen (z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, Schweiß) individuell erheblich schwanken kann. In einer Untersuchung der Stiftung Warentest betrug die Wirkdauer der am besten bewerteten Präparate gegen Zecken (Note "befriedigend") wie ANTI BRUMM NATUREL (enthält Citriodiol u.a.) und AUTAN PROTECTION PLUS ZECKENSCHUTZ (Icaridin) im Mittel zwei bis drei Stunden. Andere Produkte schützten trotz gleicher Wirkstoffe zum Teil deutlich schlechter.
    1 STIKO: Epidem. Bull. 2013; Nr. 34: 313
    2 arznei-telegramm 2014; 45: 59-62
    3 STIKO: Epidem. Bull. 2007; Nr. 15: 129-35
    4 Paul-Ehrlich-Institut: Informationen zu FSME-Impfstoffen, Stand 17.6.2013
    5 STIKO: Epidem. Bull. 2014; Nr. 15: 121-33
    6 KOLLARITISCH, H. et al.: Background Document on Vaccines and Vaccination against Tick-borne Encephalitis (TBE), WHO SAGE meeting, Genf, Apr. 2011
    7 DEMICHELI, V. et al.: Vaccines for preventing tIck-borne encephalitis. Cochrane Database of Systematic Reviews, Stand Sept. 2008, Zugriff Juni 2014
    8 WHO: Wkly Epidemiol. Rec. 2011; 86: 241-56
    9 KUNZ, C.: Vaccine 2003; 21 (Suppl. 1): S50-5
    10 HEINZ, F.X. et al.: Vaccine 2007; 25: 7559-67
    11 HEINZ, F.X. et al.: Emerg. Infect. Dis. 2013; 19: 69-76
    12 Bundesamt für Gesundheit (Schweiz): Schweizerischer Impfplan 2014
    13 arznei-telegramm 1995; Nr. 5: 54
    14 arznei-telegramm 1993; Nr. 5: 49
    15 arznei-telegramm 1998; Nr. 5: 51
    16 arznei-telegramm 2001; 32: 41-3
    17 PEI: UAW-Datenbank, Stand Febr. 2014, Zugriff Juni 2014
    18 PÖLLABAUER, E.M. et al.: Vaccine 2010; 28: 4680-5
    19 Baxter: Fachinformation FSME-IMMUN JUNIOR, Stand Febr. 2014
    20 Novartis: Fachinformation ENCEPUR ERWACHSENE, Stand Okt. 2011
    21 Novartis: Fachinformation ENCEPUR KINDER, Stand Okt. 2011
    22 Baxter: Fachinformation FSME-IMMUN ERWACHSENE, Stand Apr. 2014
    23 arznei-telegramm 1995; Nr. 3: 32
    24 STIKO: Epidem. Bull. 2007; Nr. 25: 209-32
    25 MATHEIS, W., MERKLE, A.: Bull. Arzneimittelsich. 2012; Nr. 1: 12-6
    26 Stiftung Warentest: test 5/2008: S. 82-6



    Was meint ihr dazu??? Hammer, oder???

    LG Angeni

    Das ursprünglich:

    Zitat Zitat von Angeni Beitrag anzeigen
    Lest euch das ml ganz bewusst durch und lasst den Text nachwirken...


    Letzte Änderung: 13.12.2013
    Markteinführung: 02/1982
    Bewertung: FSME-Impfstoff
    Impfstoffe, Einzelimpfstoffe (J07A )
    Mittel der Reserve für Risikogruppen und Risikogegenden: Zur Prophylaxe Erwachsener gegen Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) in Deutschland vor allem südlich der Donaulinie entlang der großen Flusstäler sowie in Österreich und Südosteuropa bei gezielter Indikationsstellung für Risikogruppen (z.B. exponiertes Laborpersonal sowie in Risikogebieten Landarbeiter, Forstpersonal, Jäger, Camper u.a. mit intensivem Aufenthalt in Endemiegebieten). Spaziergänger und Wanderer sind möglicherweise weniger durch Zecken (Holzbock) als durch Impffolgen gefährdet.
    Angesichts einer Impfstoffknappheit 2007, die letztlich durch die anscheinend große Zahl neuer "Risikogebiete" nach deren Neudefinition beruhte, hausgemacht war, haben das Paul-Ehrlich-Institut und die Impfstoffhersteller ein Flussdiagramm als Hilfe für die Impfentscheidung herausgegeben. Damit wurde zumindest der Reflex "Aufenthalt in FSME-Risikogebiet = Impfindikation" durchbrochen: Bei Aufenthalt oder Reise in ein Risikogebiet ohne wesentliche Exposition (z.B. Städtereisen) und damit niedrigem Infektionsrisiko besteht "keine akute Impfindikation".
    2013 werden als Risikogebiete ausgewiesen: Baden-Württemberg (43 Kreise), Bayern (80 Kreise), Hessen (9 Kreise), Thüringen (7 Kreise), Rheinland-Pfalz (1 Kreis) und Saarland (1 Kreis). Neben einer vom Robert Koch-Institut erstellten Karte der FSME-Risikogebiete kursieren andere FSME-Karten, in denen deutlich mehr Risikogebiete eingezeichnet sind. Für diese "zusätzlichen" Kreise empfiehlt die STIKO die Impfung nicht. 2012 wurden insgesamt 195 FSME-Erkrankungen (2011: 424, 2010: 260, 2009: 313) erfasst, von denen 180 auf Infektionen in Deutschland beruhen sollen. Überwiegend lag die Zahl der Erkrankungen zwischen 2002 bis 2012 auf relativ stabilem Niveau (Spanne 239 bis 313; Ausnahmen 2005: 432, 2006: 546 und 2011: 424).
    Da direkte Vergleichsstudien unabhängiger Autoren der angebotenen FSME-Vakzinen fehlen, ist eine valide vergleichende Beurteilung von Nutzen und Risiken nicht möglich. Vom Robert Koch-Institut werden allerdings ENCEPUR und FSME-IMMUN als gleichwertig und austauschbar angesehen, sodass "im Bedarfsfall ein Wechsel zwischen den Impfstoffen ohne Einbuße der Wirksamkeit möglich ist". Grundimmunisierungen sollen aber möglichst mit dem gleichen Impfstoff durchgeführt werden.
    Eine im Wesentlichen von Novartis-Autoren (zwei von drei Autoren, weitere Interessenkonflikte sind nicht deklariert) publizierte einfachblinde Vergleichsstudie mit den Kindervakzinen ENCEPUR und FSME-IMMUN auf der Basis des Surrogatkriteriums der Antikörpertiter ist zur Beurteilung der Impfstoffe wenig hilfreich. Der generelle Abschluss der Impfungen mit ENCEPUR bei der dritten Impfdosis macht diese Untersuchung unseres Erachtens zur Marketingstudie. Die jetzt angebotenen Impfstoffe scheinen aber, soweit dies aus zugänglichen Spontanberichten zu unerwünschten Wirkungen abschätzbar ist, zumindest besser verträglich zu sein als die wegen der besonders schlechten Verträglichkeit aus dem Handel gezogenen Vorläufer-Vakzinen. Aber auch unter den derzeit erhältlichen Produkten werden schwerwiegende Impfkomplikationen berichtet.
    Postvakzinale neurologische Komplikationen wie Krampfanfälle, postvakzinale Polyneuritis mit Schmerzen, sensiblen und motorischen Ausfällen sowie Enzephalitis sind selten. Besonders für Gebiete mit geringer Infektionsrate der Zecken, also Gebiete nördlich des Mains, scheint das Risiko der Impfung höher zu sein als das der Infektion. Bei naturnahen Aufenthalten in tatsächlichen Risikogebieten erscheint zumindest für Ältere die Nutzen-Schaden-Abwägung eher positiv. "Harte" Evidenz aus Studien mit klinischen Endpunkten liegt jedoch nicht vor.
    FSME-Impfstoffe für Kinder erscheinen uns hierzulande entbehrlich. Die Nutzen-Schaden-Abwägung in Deutschland erachten wir auf der Basis der zugänglichen Daten negativ. Der Wirksamkeitsanspruch basiert nicht auf kontrollierten Studien mit klinischen Endpunkten, in denen Komplikationen bei Geimpften und Erkrankungen Nichtgeimpfter erfasst werden, sondern nur auf dem klinisch nicht aussagefähigen Surrogatkriterium Titeranstieg nach Impfung. Die Gefährdung von Kindern durch FSME ist jedoch gering, obwohl Kinder - abgesehen von Kleinkindern - häufiger Kontakt mit Zecken haben dürften als die meisten Älteren. "Der Grund für die niedrigere Erkrankungsfrequenz dürfte darin liegen, dass die Rate klinisch manifester Infektionen im Kindes- und Jugendalter noch geringer ist als bei Erwachsenen." Neurologische Restschäden gibt es bei Kindern nur in Einzelfällen. Fieber über 38 Grad Celsius ist hingegen bei ein- bis zweijährigen Kindern mit 15% eine sehr häufige Impffolge (5% bei drei- bis elfjährigen Kindern). In der deutschsprachigen Literatur fand das Paul-EHRLICH-Institut nur einen Bericht einer neurologischen Dauerschädigung bei einem ungeimpften Kind. 1997/98 ließen sich in Deutschland 17 FSME-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahre ermitteln. Bei allen ist die Erkrankung blande verlaufen mit vollständiger Wiederherstellung.
    Für das seit 2002 erhältliche ENCEPUR KINDER wurden noch in der Fachinformation mit Stand Juni 2005 grippeähnliche Störwirkungen mit Fieber über 38 Grad Celsius bei 15% der Ein- bis Zweijährigen und bei 5% der Drei- bis Zwölfjährigen genannt. Seit 2006 wird diese konkrete Angabe auf "sehr häufig" und "häufig" verklausuliert. Für FSME-IMMUN JUNIOR werden in der Fachinformation für Ein- bis Zweijährige Fieberraten von 27,9% (38-39 Grad C) bzw. 3,4% (39,1-40 Grad C) angegeben und für Drei- bis Fünfzehnjährige von 6,8% (38-39 Grad C) bzw. 0,6% (39,1-40 Grad C).
    Keinesfalls dürfen Adsorbatimpfstoffe unterhalb der empfohlenen Temperatur (2-8 Grad C) gelagert werden. Selbst kurzzeitiges Einfrieren zerstört die physikochemische Struktur der Adsorbate (Vorsicht bei Transport bei tiefen Außentemperaturen im Winter bzw. bei Lagerung zu nahe an der Kühlschlange an der Rückwand des Kühlschrankes).
    Die Zeckensaison beginnt im (März) April mit Schwerpunkt der Erkrankungen an FSME im Mai und Juni und endet, wenn die durchschnittliche Temperatur auf 5-7 Grad C abgesunken ist, also im Oktober (November). Aufgrund der Temperaturverhältnisse gibt es ab etwa 1.000 m über Meereshöhe praktisch keine infizierten Zecken. In Endemiegebieten Deutschlands trägt nur jede 100. bis 1000. Zecke das FSME-Virus - aber jede 3. bis 10. Borrelia burgdorferi, den Erreger der Lyme-Borreliose. Nach Stich eines FSME-infizierten Tieres verläuft die Infektion beim Menschen zu 60% bis 70% symptomfrei, zu 20% bis 30% subklinisch (grippale Symptome) und zu etwa 10% mit ZNS-Beteiligung. Die Wahrscheinlichkeit, nach einem Zeckenstich in FSME-Risikogebieten an einer voll ausgeprägten FSME zu erkranken, ist "sehr niedrig" und liegt "geschätzt in Abhängigkeit von der Zeckendurchseuchung zwischen 1 : 10.000 (Zeckendurchseuchung ca. 0,1%) und 1 : 300 (Zeckendurchseuchung ca. 3,5%)".
    Nichtmedikamentöse Prophylaxe und Zeckenentfernung: Das Risiko von Zeckenstichen lässt sich verringern durch
    - Meiden von Unterholz,
    - Tragen geschlossener, heller Kleidung (lange Hosen, geschlossene Schuhe),
    - Auftragen wirksamer Repellenzien (auch auf Strümpfe).
    Zecken stechen bevorzugt in die behaarte Kopfhaut, Ohren, Hals-, Arm- und Kniebeugen, Leistenregion sowie Hände und Füße. Es wird empfohlen, vor allem diese Körperregionen bzw. nach Aufenthalt in Zeckenbiotopen den Körper systematisch nach Zecken abzusuchen.
    Festsitzende Zecken mit Pinzette oder ggf. mit den Fingernägeln so nahe wie möglich an der Haut greifen und möglichst ohne Druck auf den Hinterleib und ohne Drehbewegung aus der Haut ziehen (Zecken haben kein "Gewinde"). Zecken nicht mit Öl, Nagellack oder Klebstoff abtöten, weil der dadurch ausgelöste Speichelfluss die Übertragung von Viren und Borrelien fördert. Die Einstichstelle soll in den nachfolgenden vier Wochen beobachtet werden, um eine Borrelien-Infektion (Erythema migrans) rechtzeitig zu erkennen.

    Quelle


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  4. #1124
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Das gibts nicht.
    Ab jetzt komme ich nur noch mit Loggin ins Arznei-Telegramm....
    Ihr auch?

    http://www.arznei-telegramm.de/
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  5. #1125
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    Willkommen in der Realität!

    Aber nun verstehen vielleicht einige, warum dieses "verdammte" Paste and Copy von mir hier in diesem Forum von "ein paar ganz tollen Typen" lächerlich gemacht wurde. Die User-Namen dieser "Experten" dürften den langfristigen Lesern geläufig sein!

    Oder ist das jetzt 'ne Verschwörungstheorie???

    Liebe Grüße
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  6. #1126
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen
    Willkommen in der Realität!

    Aber nun verstehen vielleicht einige, warum dieses "verdammte" Paste and Copy von mir hier in diesem Forum von "ein paar ganz tollen Typen" lächerlich gemacht wurde. Die User-Namen dieser "Experten" dürften den langfristigen Lesern geläufig sein!

    Oder ist das jetzt 'ne Verschwörungstheorie???

    Liebe Grüße
    Ich weiss das das so läuft!
    Keine VT, die haben sich bestimmt nur vertippt beim ersten Telegramm^^
    Aber weisst was? Echt toll für meinen Vortrag am Donnerstag. Da lass ich sogar noch für jeden Teilnehmer am Abend eine Kopie raus.
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  7. #1127
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Also in dem Fall finde ich das Paste Copy gut, denn ich habe nun beide Texte komplett gelesen und finde es äusserst fragwürdig wie die mit dem original Text verfahren sind. Wer so massive Änderungen vornimmt ist eigentlich verrpflichtet, diese in direkte Beziehung zur original Aussage zu machen (inkl. Zitat des orig. Textes) und dies auch sehr genau zu begründen. Aus rein wissenschaftlicher Sicht ist diese Änderung absoluter Firlefanz, da quasi keine Begründungen für das komplette umschreiben des Textes gemacht werden und damit nicht als Aussagekräftig zu betrachten!


  8. #1128
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Zitat Zitat von Aaljager Beitrag anzeigen
    Also in dem Fall finde ich das Paste Copy gut, denn ich habe nun beide Texte komplett gelesen und finde es äusserst fragwürdig wie die mit dem original Text verfahren sind. Wer so massive Änderungen vornimmt ist eigentlich verrpflichtet, diese in direkte Beziehung zur original Aussage zu machen (inkl. Zitat des orig. Textes) und dies auch sehr genau zu begründen. Aus rein wissenschaftlicher Sicht ist diese Änderung absoluter Firlefanz, da quasi keine Begründungen für das komplette umschreiben des Textes gemacht werden und damit nicht als Aussagekräftig zu betrachten!

    Aaljager - also kann man hier in der Tat sagen, der erste Text wurde so umgeschrieben um bewusst erste Daten und Aussagen zu verharmlosen.
    Also wurden Tatsachen (die eh schon nach meinen Informationen noch gelinde ausgedrückt waren) heruntergespielt im Interesse der Impfstoffhersteller?


    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  9. #1129
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Hersteller schwer zu sagen aber ich denke auch da wurde der Lobbyarbeit im Hintergrund Rechnung getragen. Leider ein besonders in der Medizin sehr weit verbreiteter Vorgang, erst letztens habe ich in einer neueren Studie gelesen, daß viele Medikamente ohne echte Prüfung der Arzneimittelkontrolle auf den Markt kommen. Die Hersteller umgehen diese Prüfung indem Sie massive Lücken in der Gesetzgebung zur Arzneimittelprüfung verwenden. Ein Bsp. jeder kennt Aspirin ein Medi das quasi ein Std. in der Behandlung diverser Beschwerden eingesetzt wird, was kaum einer weis ist nur für das original von Bayer gibt es eine 100% Arzneimittel Erstzulassungsprüfung. Für den ganz grossen Teil aller Nachahmungsmedikamente wurde diese Prüfung nicht durchgeführt und dies vollkommen legal!
    Dort gilt der sog. Ähnlichkeitsfaktor d.h. wenn der orig. Wirkstoff nur geringfügig verändert wurde, gilt die Erstzulassung des Originals. Leider mitunder extremen Folgen, ich möchte nur an Kontergan erinnern, wo quasi das gleiche Medikament 2 mal hintereinander zugelassen wurde (obwohl es bei der 1.ten zu massiven Missbildungen bei Föten gekommen war), weil bei der 2.ten Zulassung ein Wirkstoffparameter verändert wurde. Rein rechtlich ein vollkommen korrekter vorgang denn die chemische Struktur wurde durch Änderung im Molekül massiv verändert, angeblich sollte dabei der schädliche Wirkmechanismus deaktiviert worden sein (Ausschaltung der sog. freien radikale innerhalb des Molekül). Wie der spätere Verlauf zeigte war dem leider nicht der Fall (nach Ansicht gewisser Gruppen waren die Folgen der 2.ten Variante sogar nochmal deutlich stärker).
    PS: Inzwischen gab es einige Novellen der gesetzlichen Grundlagen, mal mit schärferen Kriterien, leider auch wie in den letzten Jahren wieder mit einer Abschwächung dieser.
    Die Lobby ist sehr stark und gut aufgestellt, was kein Wunder ist denn die sog. Erstzulassungsprüfung für Medikamente kann heute locker die 100 mio Grenze überschreiten, die Zulassung eines Antagonisten (einer Kopie mit geringen Änderung) dagegen nur 10 mio €.

  10. #1130
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    Zitat Zitat von Aaljager Beitrag anzeigen
    Hersteller schwer zu sagen aber ich denke auch da wurde der Lobbyarbeit im Hintergrund Rechnung getragen. Leider ein besonders in der Medizin sehr weit verbreiteter Vorgang, erst letztens habe ich in einer neueren Studie gelesen, daß viele Medikamente ohne echte Prüfung der Arzneimittelkontrolle auf den Markt kommen. Die Hersteller umgehen diese Prüfung indem Sie massive Lücken in der Gesetzgebung zur Arzneimittelprüfung verwenden. Ein Bsp. jeder kennt Aspirin ein Medi das quasi ein Std. in der Behandlung diverser Beschwerden eingesetzt wird, was kaum einer weis ist nur für das original von Bayer gibt es eine 100% Arzneimittel Erstzulassungsprüfung. Für den ganz grossen Teil aller Nachahmungsmedikamente wurde diese Prüfung nicht durchgeführt und dies vollkommen legal!
    Dort gilt der sog. Ähnlichkeitsfaktor d.h. wenn der orig. Wirkstoff nur geringfügig verändert wurde, gilt die Erstzulassung des Originals. Leider mitunder extremen Folgen, ich möchte nur an Kontergan erinnern, wo quasi das gleiche Medikament 2 mal hintereinander zugelassen wurde (obwohl es bei der 1.ten zu massiven Missbildungen bei Föten gekommen war), weil bei der 2.ten Zulassung ein Wirkstoffparameter verändert wurde. Rein rechtlich ein vollkommen korrekter vorgang denn die chemische Struktur wurde durch Änderung im Molekül massiv verändert, angeblich sollte dabei der schädliche Wirkmechanismus deaktiviert worden sein (Ausschaltung der sog. freien radikale innerhalb des Molekül). Wie der spätere Verlauf zeigte war dem leider nicht der Fall (nach Ansicht gewisser Gruppen waren die Folgen der 2.ten Variante sogar nochmal deutlich stärker).
    PS: Inzwischen gab es einige Novellen der gesetzlichen Grundlagen, mal mit schärferen Kriterien, leider auch wie in den letzten Jahren wieder mit einer Abschwächung dieser.
    Die Lobby ist sehr stark und gut aufgestellt, was kein Wunder ist denn die sog. Erstzulassungsprüfung für Medikamente kann heute locker die 100 mio Grenze überschreiten, die Zulassung eines Antagonisten (einer Kopie mit geringen Änderung) dagegen nur 10 mio €.
    Also war das ein diplomatischen "JA"?!!!!?
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

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