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Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #41
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo,

    Habe diesen Link gefunden.Weiß jemand ob dieses Ereigniß eine Bedeutung für uns hat ?

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 31,00.html
    ... ein schöner Fund - aber ich glaube eher, das die Wissenschaftler mal wieder etwas "wichtigtuen" - vielleicht braucht der Etat wieder mehr Dollars ?

    Eine Hauptaufgabe des Instrumentes "Swift" ist die Erfassung eben solcher Gamma Blitze.
    Google sagte mir, es wurden schon einige Gamma-Quellen entdeckt ... :

    http://www.google.de/search?hl=de&sourc ... ogle-Suche
    http://www.google.de/search?hl=de&q=nas ... a=N&tab=wn

    ALADIN

  2. #42
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    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Astronomen beobachten Geburt eines Riesensterns


    Kurzlebige Riesensterne spielen im Universum eine wichtige Rolle. Auch unser Sonnensystem wäre ohne sie nicht denkbar. In den Tiefen des Alls kämpft sich ein solcher Gigant gerade durch die letzten Wehen seiner Geburt - und widerlegt bisherige Annahmen zur Entstehung dieser kosmischen Riesen.

    Hamburg - Riesige Sterne, um ein Vielfaches größer als unsere Sonne, kann man mit Grillanzündern vergleichen: Sie entstehen und entzünden sich verhältnismäßig schnell, sind recht kurzlebig und erzeugen eine Menge Energie. Deswegen sorgen sie indirekt für die Entstehung anderer, kleinerer Sterne und Planeten. Auch unser Sonnensystem hat sich unter dem Einfluss eines Riesensterns gebildet, sagt Peter Schilke vom physikalischen Institut der Universität Köln. Jener Gigant wurde einige Millionen Jahre nach seiner Geburt durch eine Explosion dahingerafft. Die dabei entstandene Supernova erzeugte Druckwellen in der Urwolke, aus der unsere Sonne entstand. Die Rückstände jener Supernova sind in unserem Sonnensystem noch heute nachweisbar.


    Astronomen der Europäischen Südsternwarte (Eso) beobachten derzeit eine andere junge Riesensonne im Sternbild Zentaur, die sich, etwa 10.000 Lichtjahre von uns entfernt, aus ihrem Staubkokon schält. Im Fachblatt "Nature" berichten die Wissenschaftler nun, dass solche Sterngiganten, anders als bisher angenommen, auf dieselbe Weise entstehen wie unsere Sonne, die aber wesentlich kleiner und leichter daherkommt.

    Grundsätzlich läuft die Entstehung von Sternen immer nach demselben Prinzip ab: Durch die Verdichtung einer Gaswolke entstehen einzelne sogenannte Globule, räumlich begrenzte Gas- und Staubwolken. Sie sind die Vorläufer der späteren Sterne. Dichte und Temperatur der Globule steigen so lange an, bis sich die Wolke nicht mehr zusammenzieht. Ist es heiß genug, setzt das sogenannte Wasserstoffbrennen ein, die stellare Kernfusion von Wasserstoff zu Helium.

    Durch den Drehimpuls der Globule bildet sich eine Scheibe um den jungen Stern. Sie umkreist ihn, und er pumpt sich an ihr mit mehr Masse auf. Diesen Vorgang nennt man Akkretion und die Scheibe entsprechend Akkretionsscheibe. Sterne, die durch Akkretion Masse zulegen, schleudern dabei entlang ihrer Polachsen gigantische Materie-Jets ins All. Diese können enorme Längen von bis zu 10 Lichtjahren erreichen.


    Bereits 30.000-mal so hell wie unsere Sonne


    Bisher gingen Forscher davon aus, dass massereiche Sterne nicht durch Akkretion entstehen können. Der nun beobachtete Riesensonnenembryo strahlt bereits 30.000-mal so stark wie unsere Sonne. Die Wissenschaftler glaubten, dass eine so starke Strahlung die umgebenden Globule auseinandertreiben und so eine Akkretion verhindern müsste. Doch die Beobachtungen der Forscher an der Eso beweisen nun das Gegenteil: Die junge Sonne im Entstehungsprozess ist etwa 20-mal so massereich wie unsere Sonne, rund hundertmal so groß - und sie stößt Materie-Jets aus. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie unter dem Einfluss von Akkretion entstanden ist.

    Bald wird die Strahlung jedoch so heiß sein, dass die Akkretionsscheibe, die in etwa so viel Masse enthält wie der Stern selbst, anfangen wird zu verdampfen, um schließlich die neugeborene Sonne freizugeben.

    Vielleicht wird diese Riesensonne irgendwann die Entstehung eines Planetensystems auslösen, das dem unseren ähnelt. Von dessen Existenz würde der Gigant jedoch nicht viel mitbekommen. Die Lebensdauer sehr großer Sterne - 10 Mal größer als unsere Sonne oder mehr - ist nicht lang genug, um die Entwicklung eines Planetensystems zu verfolgen. Der Riesenstern beim Sternbild Zentaur ist erst 60.000 Jahre alt und die Kernfusion hat bereits eingesetzt. Bei kleineren Sternen geschieht dies erst nach mehreren Millionen Jahren.


    Quelle+Bilder:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 64,00.html
    http://www.youtube.com/user/IwantToBelieve76?feature=mhum

  3. #43
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Sonnenforscher : wir wissen eigentlich gar nicht,aus was unsere Sonne überhaupt besteht.
    Williamsport / USA – Man könnte meinen,dass die Wissenschaft über unser Muttergestirn,die
    Sonne,bereits alles herausgefunden und erforscht hat was erforscht und herausgefunden werden kann.Tatsächlich ist es geradezu genau umgekehrt.Selbst Experten gestehen ein,das bislang
    noch nicht einmal bekannt ist,woraus die Sonne überhaupt besteht.


    Weiter hier http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... tlich.html



    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  4. #44
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo,

    Zitat Zitat von grenzwissenschaft-aktuell.de
    Dienstag, 20. Juli 2010
    Neue Sternenstudie erhöht die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben


    Das Sonnensystem, (Illustration, nicht maßstabsgetreu) | Copyright: NASA

    Atlanta/ USA - Einzelsterne wie unsere Sonne sind nicht so selten wie bislang geglaubt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Sternenzählung US-amerikanischer Astronomen. Gemeinsam mit dieser Erkenntnis steigt damit zugleich auch die Wahrscheinlichkeit lebensfreundlicher Planetensysteme im Universum.

    Während frühere Studien, beispielsweise von 1991, zu dem Ergebnis kamen, dass die meisten Sternensysteme mit einem Stern von etwa der Größe unserer Sonne über einen weiteren Stern verfügen und damit Doppelsternsysteme darstellen, kommt die aktuelle Zählung von Astronomen um Deepak Raghavan von der "Georgia State University" aktuell zu einem anderen Ergebnis.

    Die Forscher untersuchten 454 sonnenähnliche Sterne und stellten dabei fest, dass 56 Prozent dieser Sterne, wie unsere Sonne, alleine sind und nur 44 Prozent einen stellaren Begleiter aufwiesen. Ihre genauen Ergebnisse, so berichtet der "New Scientist" werden die Astronomen im Fachmagazin "Astrophysical Journal" veröffentlichen.

    Im Gegensatz zu Doppelsternsystemen ermöglichen Einzelsterne stabile Planetensysteme, in welchen sich dann unter geeigneten Bedingungen, auch lebensfreundliche Planeten bilden können.

    Aufgrund ihrer Schwerkraft können stellare Begleiter nicht nur Planeten in ihren Schwesterstern stürzen lassen, sondern auch die Entstehung von Kometen in den äußeren Teilen der protoplanetaren Scheiben um einen Stern verhindern, wodurch etwaige Planeten auch von einer wichtigen kosmischen Wasserquelle abgeschnitten würden.
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... ie_19.html

    ALADIN

  5. #45
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo,

    Zitat Zitat von
    spaceweather.com (englischsprachig, google Übersetzung)
    Monddurchgang: Letzte Nacht flog die Internationale Raumstation (ISS) direkt vor dem Meer der Ruhe. Leonardo Julio sendet dieses Bild aus Buenos Aires, Argentinien:



    "Auf den ersten, der Mond hinter den Wolken", sagt Julio. "Sie trennten sich just in time!" Umzug bei 17.000 km / h, nahm die ISS nur 0,4 Sekunden, um das Gesicht der Mond Moon Kreuz. "Ich nahm den Bruchteil einer Sekunde Transit mit einem 8-Zoll-Teleskop Meade und eine Canon 350D Digitalkamera."

    Dieses Wochenende ist der Mond fast voll, so wird es vielen hellen Mondoberfläche für Raumschiff Silhouetten werden ...
    http://spaceweather.com/archive.php?vie ... &year=2010

    ooops , gleich zweimal die ISS ???

    ALADIN

  6. #46
    Erfahrener Benutzer Avatar von poseidon
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    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Riesenstern rast aus der Milchstraße

    Galaktischer Riese auf der Flucht :Weltraumteleskop Hubble hat einen Stern gesichtet,
    der mit rasendem Tempo aus der Milchstraße schießt.Inzwischen befindet er sich schon am
    Rand unserer Heimatgalaxie.Und er rast weiter mit 2,5 Millionen Kilometern pro Stunde.
    Da scheint es jemand eilig zu haben, aus unsere Milchstraße wegzukommen.

    Weiter hier http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 78,00.html


    Liebe Grüße
    Wir können die Windrichtung nicht ändern. Aber wir können die Segel richtig setzen.

  7. #47
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo,

    Zitat Zitat von grenzwissenschaft-aktuell
    Montag, 26. Juli 2010
    Astronomen bestätigen erstmals Planeten mit kometenartigem Schweif


    Künstlerische Interpretation des kometenartigen Planeten "HD 209458b" | Copyright: NASA, ESA, and G. Bacon (STScI)

    Boulder/ USA - Mit dem Spektrografen "COS" (Cosmic Origins Spectpgraph) des Weltraumteleskops "Hubble" haben Astronomen die Existenz eines Objekts nachgewiesen, das man als "kometenartigen Planeten" bezeichnen könnte. Hierbei handelt es sich um einen fernen Gasriesen, der sein Zentralgestirn so nah umkreist, dass er von diesem regelrecht gegrillt wird und seine erhitzte Atmosphäre schweifartig ins All verfliegt.

    Mächtige Sonnenwinde reißen die Atmosphäre dabei in einem kometenartigen Schweif hinter dem erhitzten Planeten mit der wissenschaftlichen Bezeichnung "HD 209458b" her, berichtet das Team um Jeffrey Linsky von der "University of Colorado" aktuell im Fachjournal "Astrophysical Journal ".

    "Seit 2003 spekulieren Wissenschaftler, dass die ins All verfliegende Masse von den Sonnenwinden zu einem Schweif geformt wird. Jetzt glauben wir, dass wir die besten auf Beobachtungen basierenden Beweise für diese Theorie gefunden haben", so Linsky. Hierzu haben die Forscher die spezifischen Geschwindigkeiten der von dem Planeten stammenden Gase gemessen, von welchen einige auch in Richtung Erde weisen. "Die wahrscheinlichste Erklärung für die gewonnenen Daten ist die, dass das Material sich in einem Schweif vom Planeten fortbewegt."

    "HD 209458b" ist rund 153 Lichtjahre von der Erde entfernt und wiegt etwas weniger als unser Jupiter, umkreist seinen Stern allerdings 100 Mal näher als der Gasriese unseres Sonnensystems. Für einen Umlauf benötigt "HD 209458b" nur 3,5 Tage - selbst der schnellste Planet unseres Sonnensystems, Merkur, benötigt für eine Sonnenumrundung noch 88 Tage.

    Aufgrund der Tatsache, dass "HD 209458b" von der Erde aus betrachtet teilweise direkt vor seinem Stern vorbeizieht, konnten Wissenschaftler diese zudem häufigen sogenannten Transits schon seit seiner Entdeckung intensiv erforschen und dabei die Struktur des Planeten und seine chemischen Eigenschaften studieren, in dem sie das Licht seines Sterns spektral analysieren, wenn es bei dem Transit durch die Planetenatmosphäre fällt.

    Aufgrund der CS-Beobachtungen wissen die Forscher, dass die Atmosphäre von "HD 209458b" unter anderem aus schweren Elementen die Karbon und Silizium besteht, eine Temperatur von über 1.000 Grad Celsius aufweist und von dem Stern derart aufgeheizt wird, dass die schwereren Elemente ins All verfliegen können. "Wir entdeckten Gase mit sehr hohen Geschwindigkeiten von bis zu 36.000 Kilometern pro Stunde, wie sie wahrscheinlich von den starken Sonnenwinden in einem Schweif fortgetrieben werden."

    Auch wenn der Planet von seinem Stern regelrecht gegrillt wird, bedeutet dies aber noch lange nicht seine Zerstörung. "Es wird wahrscheinlich noch etwa eine Billion Jahre dauern bis der Planet gänzlich verdampft ist", so Linsky.
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... neten.html

    ALADIN

  8. #48
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Massenweise fremde Erden entdeckt

    Andreas von Rétyi

    Bei seiner Suche nach Planeten um fremde Sterne hat der US-amerikanische Satellit »Kepler« erstaunliche Daten geliefert. NASA-Forscher Prof. Dr. Dimitar Sasselov, Astrophysiker und einer der Projektleiter der »Kepler«-Mission, enthüllte noch vor der offiziellen Bekanntgabe bislang nicht erwartete Details über die Häufigkeit erdähnlicher Welten im All und brachte die NASA damit sogar wohl ein wenig in Verlegenheit.



    Eine der spannendsten Herausforderungen, der sich die Menschheit überhaupt stellen kann, dürfte die Suche nach erdähnlichen Welten im All sein. Dieser Aufgabe widmet sich der Kepler-Satellit, der am 7. März 2009 in den Erdorbit gestartet wurde. Wie bereits jetzt inoffiziell bekannt wurde, stieß Kepler schon innerhalb der ersten drei Monate nach Missionsbeginn auf schier zahllose Planeten, die eine ähnliche Größe wie unsere Erde zu besitzen scheinen. Schon im vergangenen Monat verlautbarten Wissenschaftler die sensationelle Zahl von 700 potenziellen Exoplaneten. Rund 270 davon gelten als wirklich echte Funde.

    Kepler untersucht mehr als 145.000 Sterne in einem relativ großen »Sichtfenster« von zehn Quadratgrad zwischen den Sternbildern Schwan und Leier. Das dem Hubble-Welttraumteleskop nachempfundene Instrument bedient sich der Transitmethode zur Entdeckung von Exoplaneten. Dabei nutzen Astronomen den Effekt einer durch vorüberziehende Planeten erzeugten Sternverdunklung – ähnlich wie bei einer Sonnenfinsternis, nur weitaus schwächer. Aus der Lichtkurve schließen die Experten dann auf den Grund für den Helligkeitseinbruch des Sterns. Nicht immer ist ein Planet daran schuld. Die Methode funktioniert auch nur dann, wenn die Bahnebene des Planeten relativ genau in der Sichtlinie zur Erde liegt. Bei einem zu großen Winkel kommt es von uns aus gesehen nie zu einer Verfinsterung des betreffenden Heimatsterns, hier nützt die Methode nichts. Doch lässt sich aus der Anzahl der tatsächlich beobachteten Transitereignisse sinnvoll abschätzen, wie hoch die Gesamtzahl von Planetensystemen ist. Besonders interessant wird die Geschichte bei jenen fremden Welten, die unserer Erde ähneln.



    Und spätestens hier kommt Professor Dimitar Sasselov ins Spiel. Seine aktuellen Hochrechnungen legen nahe, dass allein in unserer Galaxis rund 100 Millionen erdgroße Planeten existieren müssen!

    Zunächst war bei den neuen »Kepler-Welten« lediglich die Rede von »neptungroßen Planeten und kleiner«. Der Harvard-Professor ließ nun im Rahmen eines auch per Internetlink abrufbaren Vortrags durchblicken, dass deutlich mehr als 100 dieser Fremdplaneten ungefähr so groß sein dürften wie unsere eigene Welt. Diese Objekte seien augenblicklich noch »Kandidaten«, die nun erst weiter erforscht werden müssten, um Bestätigungen und Details zu erhalten.

    Das neue Ergebnis käme natürlich einer wissenschaftlichen Sensation gleich und stellt alle bisherigen Statistiken in Frage. Deutet sich eine neue kopernikanische Wende an? Damit würde vor allem klar, dass unser Sonnensystem keine Ausnahme, sondern den absoluten Durchschnitt bildet. Eigentlich beinahe eine Selbstverständlichkeit. Weder war die Erde Zentrum der Welt, noch die Sonne Zentrum der Galaxis, noch unsere Galaxis das einzige System dieser Art – immer stellte sich heraus, dass nichts davon etwas Besonderes ist. Sollte es da nur diese eine Erde geben? Die Wissenschaft verlangt für all das freilich handfeste Beweise. Doch der Kepler-Satellit habe, so Sasselov, immerhin verlockende Hinweise darauf geliefert, dass unser Planet nicht so ungewöhnlich sei wie bisher angenommen.

    Trotz – oder gerade wegen – der klaren Botschaft Sasselovs folgten bereits erste Dementis, dass bislang erst fünf Exoplaneten durch Kepler entdeckt worden seien und es noch keine weiteren, bestätigten Funde gäbe. So betont auch der stellvertretende Kepler-Missionsleiter David Koch, dass es sich bei den zahlreichen neuen Objekten nur um planetare »Kandidaten« handele. Auf der offiziellen Kepler-Homepage ist ebenfalls weiterhin von fünf bislang im Rahmen dieser Mission aufgefundenen Planeten die Rede. Doch Professor Sasselov nimmt die zusätzlichen Entdeckungen ernst. Das geht durchaus auch aus seinem Vortrag hervor.

    Die Frage nach der Bewohnbarkeit jener erdartigen Welten ist zwar durch die mehr als 100 potenziellen Planeten noch nicht beantwortet, allerdings besteht doch gegenüber früheren Abschätzungen konsequenterweise eine größere Wahrscheinlichkeit für die Zahl intelligenter Lebensformen im All.



  9. #49
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo,

    ... was ist das für ein merkwürdiges großes "Ding" rechts außen, oberhalb der 3 Uhr Position ?

    01:18

    07:18

    13:18


    EDIT
    obige Images wurden bei der NASA gelöscht. Hier sind 3 neue zeitnahe Bilder :

    01:29

    07:29

    13:29


    http://stereo.gsfc.nasa.gov/browse/2010 ... nail.shtml

    ALADIN

  10. #50
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Hallo,

    Zitat Zitat von grenzwissenschaft-aktuell.de
    Dienstag, 27. Juli 2010
    Forscher brauen Neptun-Wasser


    Der Planet Neptun | Copyright: NASA

    Darmstadt/ Deutschland - Dass der äußerste Planet des Sonnensystems im Kern teilweise aus Wassermolekülen besteht ist Forschern schon länger bekannt, wie sich Wasser jedoch unter den auf Neptun vorherrschenden extremen Bedingungen verhält, ist bislang unbekannt. Ein internationales Team aus Wissenschaftlern will zukünftig am "GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung" in Darmstadt Wassermoleküle schwerer Ionenstrahlung aussetzten, um dabei die unwirtlichen Bedingungen des Planetenkerns von Neptun zu simulieren.

    Während die hierzu geeigneten "Facility for Antiprotons and Ion Research" (FAIR) jedoch voraussichtlich erst 2015 fertig gestellt sein wird, haben die Forscher ihr Vorhaben schon jetzt im "New Journal of Physics" skizziert und erklären darin, wie sie mittels Uraniumstrahlen die Wassermoleküle in einen "Überschall"-Zustand versetzten wollen, um dabei Wasser in einer zuvor noch nie beobachteten Form beobachten zu können.

    Mit der Simulation des millionenfachen Atmosphärendrucks der Erde auf die Wassermoleküle wollen die Forscher unter anderem die Magnetfelder der Planeten Neptun und Uranus besser verstehen lernen, die sich stark von jenem der Erde unterscheiden.
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... asser.html

    ALADIN

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