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Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #661
    Redakteur Avatar von Angeni
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    Lichtverschmutzung - Ein neuer Trend oder bereits ein Problem?

    Lichtverschmutzung - Ein neuer Trend oder bereits ein Problem?


    Sterne und Weltraum präsentiert:
    AstroViews 3 - Schwerpunkt Lichtverschmutzung




    Der spektrumverlag schreibt: Die Astronomie hat ein großes Problem: Der Nachthimmel ist zu hell, verursacht durch künstliche Beleuchtung vor allem in Großstädten. Wie lässt sich Abhilfe schaffen? Was sollte man am Himmel eigentlich sehen können? Wohin flüchten Astronomen mit Ihren Teleskopen?

    Es sind aber nicht nur die Astronomen die ein Problem haben. Am eigenen Leib erfahre ich es, wenn ich in den Bergen oder in der Wüste übernachte, denn dort wird es meist noch richtig dunkel. und mein Schlaf erscheint mir wesentlich tiefer und erholsamer. Um es zuhause völlig dunkel zu bekommen müsste ich alle Läden bis zum Anschlag verrammeln, verpenne aber dann vielleicht das Aufstehen. Vor wenigen tagen habe ich mich einmal gegen Mittenacht 5 km von der Stadtgrenze ins "dungel" gesetzt. Mit etwas anbstrengung hätte ich nach ca. 15 Min. die Schlagzeilen einer zeitung lesen können. Ist das noch normal? Wie, nehmen das Widtiere wahr und was geschieht mit denen?

    Die DarkSky Initiative erklärt worum es geht.

    Was ist Lichtverschmutzung?

    Lichtverschmutzung (aus dem engl. Light Pollution) bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, deren Licht in der Atmosphäre gestreut wird.

    Es geht also nicht um eine Verschmutzung des Lichtes an sich, sondern natürliches Licht wird durch künstliches verschmutzt. So kann künstliches Licht zum Beispiel den Anblick des Sternhimmels behindern oder uns gar unmöglich machen, wie es in Ballungsräumen heute bereits der Fall ist. Häufig ist auch von Lichtsmog die Rede.

    Ein Lesebeispiel mag dies illustrieren:

    Diese Schrift wirkt wie Sterne vor aufgehelltem Himmel und ist kaum lesbar. Die gleiche Schrift ist vor dunklem Hintergrund viel besser lesbar!

    Diese Schrift wirkt wie Sterne vor aufgehelltem Himmel und ist kaum lesbar. Die gleiche Schrift ist vor dunklem Hintergrund viel besser lesbar! Dabei rührt ein großer Teil der Lichtverschmutzung von schlecht konstruierten oder ineffektiv installierten Lichtquellen und ist ohne negative Folgen, z. B. hinsichtlich der Verkehrssicherheit, vermeidbar.

    Gelegentlich wird argumentiert, dies stelle nur für ein paar Astronomen ein Problem dar und Maßnahmen zur Begrenzung der Lichtverschmutzung seien daher nicht von Interesse.
    Das ist UNSINN!

    Die Aufhellung des Nachthimmels hat weitreichende ökologische Konsequenzen und selbst die Folgen für die Astronomie dürfen von Niemandem unterschätzt werden: Die Betrachtung des Sternhimmels gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Früher war die Beschäftigung mit dem Sternhimmel notwendig zur Bestimmung der Zeit und zur Erstellung von Kalendern.

    Licherglocke einer Stadt Quelle: www.lichtverschmutzung.de
    Die Dark Sky Initiative schreibt weiter:
    Seit Jahrmilliarden wird das Leben auf der Erde durch die Tages- (24 Stundenperiode) und jahreszeitlichen (1 Jahr) Rhythmen bedingt. Die Aktivitäten der Lebewesen haben sich auf diese Rhythmen eingestellt. Einige, wie beispielsweise der Mensch, nutzen den Tag als Aktivitätsphase, die Nacht als Ruhe- und Regenerationsphase. Andere Lebewesen, beispielsweise nachtaktive Tiere, nutzen den Tag als Ruhephase, nachts werden sie aktiv.
    Dunkelheit ist notwendig, damit das Hormon Melatonin produziert werden kann, es scheint das Wachstum bestimmter Krebsarten zu unterdrücken. Zugvögel werden vor allem durch angeleuchtete hohe Bauwerke (Bayer-Kreuz/Leverkusen, Hochhäuser) oder Beamer irritiert und kommen um.
    Intensive Lampen, vor allem mit hohen UV-Anteilen (wie Quecksilber-Hochdruckdampflampen) ziehen besonders stark Insekten an. Der Einfluss auf viele andere nachtaktive Tiere ist noch gar nicht bekannt. Aus diesem Grunde ist es wichtig, künstliches Licht des Nachts zu beschränken und dunkle Rückzugszonen (z.B. in Naturschutzgebieten) zu schaffen!

    Lichtverschmutzung und Ökologie
    Es wird viel über Umweltschutz diskutiert. Umwelt wird dabei im Wesentlichen definiert als Luft, Boden und Wasser. Doch betrifft dies auch das Licht, den Himmel?
    Wir meinen ja, denn der effizientere Einsatz von Licht kann zum Beispiel dazu beitragen, Strom zu sparen und damit die Emission von CO2 zu reduzieren.

    Doch die Aufhellung des Nachthimmels hat auch direkte Konsequenzen für Mensch und Natur, denn das Leben auf der Erde hat sich in Jahrmillionen an den Rhythmus von Helligkeit und Dunkelheit, angepasst: Tagaktive Tiere sowie Menschen brauchen die Dunkelheit zum Schlafen, Entspannen und Regenerieren. Nachtaktive Tiere brauchen sie für die Nahrungssuche und manche (z. B. Glühwürmchen) sogar für die Fortpflanzung. Pflanzen benötigen den Rhythmus für die Photosynthese.

    Unser Leben mag heute ohne künstliches Licht nicht mehr vorstellbar sein, doch muss deshalb Alles in einem endlosen 24-Stunden-Tag erleuchtet werden?

    VdSDie Fachgruppe DARK SKY der Vereinigung der Sternfreunde hat sich das Ziel gesetzt, über die Problematik aufzuklären sowie Denkanstöße zu geben, wie wir den Blick auf den nächtlichen Sternhimmel verbessern können, ohne dabei auf Komfort oder Sicherheit verzichten zu müssen.

    Leiter der Fachgruppe:
    Dr. Andreas Hänel
    Tel.: 0541-56003-26
    E-Mail: info@lichtverschmutzung.de

    Unter dem Titel: Rot ist das neue Schwarz - Die Farbe des Nachthimmels verändert sich schreibt mittlerweile auch die massenpresse Ihre Artikel.Insbesondere bei tiefhängenden Wolken ist das Phänomen so intensiv rot, dass mich bereits mehrfach Leser angeschrieben hatten, in dem Glauben es seien Polarlichter.

    Quelle

    LG Angeni

  2. #662
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    Außerirdischer Rauch erzeugt mysteriöse nachtleuchtende Wolken

    Außerirdischer Rauch erzeugt mysteriöse nachtleuchtende Wolken


    Nachtleuchtende Wolken in der oberen Schicht der Erdatmosphäre. Aufgenommen
    am 13. Juli 2012 von Bord der Internationalen Raumstation (ISS) aus.
    | Copyright: NASA


    Hampton (USA) - Seit mehr als hundert Jahren rätseln Wissenschaftler über Wolken, die so hell bläulich-weiß leuchten, dass sie sogar nachts noch leuchtend am Himmel zu sehen sind. Jetzt haben US-Forscher herausgefunden, dass die nachtleuchtenden Wolken von Meteoroiden-Rauch erzeugt werden, der entsteht, wenn Meteoroiden in der Erdatmosphäre verglühen. Hinzu könnten die so zauberhaft leuchtenden Wolken auch zu einem Indikator für Leben auf fernen Planeten werden.

    Bereits bekannt war, dass sich die sonderbaren Wolken in Höhen zwischen 80 und 85 Kilometern bilden und aus diesem Grund noch lange in die eigentlich dunkle Nacht hinein das Sonnenlicht reflektieren, auch wenn die Sonne schon längst hinter dem Horizont untergegangen ist (...wir berichteten).

    Wie die Forscher um den Atmosphärenwissenschaftler James Russell von der Hampton University und Mark Hervig von der Raumfahrtfirma GATS Inc. Nun berichten, haben sie - eingebettet in die nachtleuchtenden Wolken - Spuren von "Meteoroiden-Rauch" entdeckt, die sie für die Keimzellen halten, um die herum sich die Wolken bilden.

    Russel ist zugleich der Chefwissenschaftler der NASA-Mission "Aeronomy of Ice in the Mesosphere" (AIM), die die Erforschung der Wolken an der Grenze zwischen Erdatmosphäre und Weltraum über den Polarregionen zum Ziel hat. Durch Messungen mit dem SOFIE-Instrument (Solar Occultation for Ice Experiment) konnten die Forscher ermitteln, dass rund 3 Prozent jedes Eiskristalls in den "noctilucent clouds" (NLCs) meteoroidischen und damit außerirdischen Ursprungs sind.

    Treten Meteoroiden in die Erdatmosphäre ein, so verbrennen sie größtenteils dabei und hinterlassen eine Wolke auf Kleinstpartikeln die dann auf Höhen zwischen 70 und 100 Kilometern über der Erdoberfläche schweben. An diesen Partikeln, so erläutern die Forscher weiter, sammeln sich Wassermoleküle, die dann durch Nukleation (Keimbildung) zu Eiskristallen werden.

    Für die Wissenschaftler ist das Studium dieser Keime in den nachtleuchtenden Wolken von besonderem Interesse, da sie sich an der Grenze zum Weltraum bilden, wo der Atmosphärendruck auf das Vakuum des Alls trifft. Unter diesen Bedingungen ist es eigentlich ungewöhnlich, dass sich zwei Wassermoleküle treffen, geschweige denn aneinanderhaften.

    Meteoroiden-Rauch könnte nun aber das fehlende Bindeglied im Verständnis der NLCs darstellen. Rund um die Kleinstpartikel können, das zeigen die AIM-Messungen, Eiskristalle von 20 bis 70 Nanometern Größe wachsen. Zum Vergleich: Im Innern von Zirruswolken in der tieferen Atmosphäre, wo viel Wasser vorhanden ist, sind derartige Kristalle bis zu 100 Mal größer.

    Die Meteor-Partikel erklären damit auch die elektrisierend bläuliche Färbung der nachteuchtenden Wolken, da sie für gewöhnlich kurzwelliges blaues Licht stärker streuen als langwelliges rotes Licht.

    Vergleich des Auftretens nachtleuchtender Wolken 1880 und 1990. | Copyright: NASA

    Während die nachtleuchtenden Wolken im 19. Jahrhundert noch ausschließlich über den höheren Breitegraden beobachtet werden konnten und wohl durch Vulkanasche hervorgerufen wurden, sind sie heute auch in mittleren Gefilden zu beobachten. Laut Russell ist der Grund hierfür der Klimawandel, innerhalb dessen der Methangehalt in der Atmosphäre seit dem 19. Jahrhundert anstieg. Methan, so der Forscher, steigere die Entstehungsrate nachtleuchtender Wolken zusätzlich: "Wenn Methan bis in die obere Atmosphäre aufsteigt, so oxidiert es in einer Reihe komplexer Reaktionen und bildet Wasserdampf. Dieser zusätzliche Wasserdampf steht dann wiederum für das Wachstum der Eiskristalle zur Verfügung, die die NLCs bilden."

    Sollte dies der Fall sein, so könnte das Vorhandensein von nachtleuchtenden Wolken auf fernen Planeten auch zu einem Indikator für die Anwesenheit von Methan sein, das zumindest auf der Erde hauptsächlich durch biologische Prozesse entsteht.

    ScienceCasts: Meteor Smoke Makes Strange Clouds




    Quelle

    LG Angeni

  3. #663
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
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    Wahrheit oder Verdummung ???????

    Ich habe gerade einen mittelschweren Anfall bekommen!

    Nicht wegen Angeni, sondern wegen des Inhalts des Artikels!!!!!!!

    Los geht's!

    In der Überschrift wird uns vermmittelt, dass "ausserirdischer Rauch" diese Wolken verursacht. Vor kurzem war aber zu lesen, dass dieser Anteil (nur, und wenn das überhaupt stimmt!) 3% beträgt! Wir werden also (wieder einmal!) getäuscht über die wahren Verhältnisse! Es wird zwar nachher erklärt, aber wer liest denn soweit?

    Und, wenn ich dann noch einen Vergleichs-Bild zwischen 1880 und 1990 von der NASA sehe, ist alles aus!!!!!!!

    Wo hatte die NASA denn 1880 ihre Messstationen oder Leute postiert?

    Und in den Begründugen dafür werden Konjunktive gebraucht!
    Hätte, könnte, wenn, etc., blablablablabla.......

    Aber so etwas "schmeisst" man eben mal unters Volk!!!!!!!

    Nein, Danke!

    Die "nachtleuchtenden" Wolken werden also nicht hauptsächlich von irgendwelchen Meteoriten gebildet!!!!!!!

    LG
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
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  4. #664
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    @ AreWe
    Zitat Zitat von AreWe
    Aber so etwas "schmeisst" man eben mal unters Volk!!!!!!!
    was is denn dein problem jetzt?
    schau doch mal bitte die quelle des artikels an: "grenzwissenschaften-aktuell"
    das "aktuell" würde ich nicht so genau nehmen, denn der artikel is aus älteren nasaartikeln zusammengestückelt worden und selbst der erste artikel von "gwa" is von 2009.
    Zitat Zitat von AreWe
    Und, wenn ich dann noch einen Vergleichs-Bild zwischen 1880 und 1990 von der NASA sehe, ist alles aus!!!!!!!
    und das eine bild(vergleich 1880-1990) geht auf grund eines computermodels zurück und soll nur veranschaulichen.
    Zitat Zitat von AreWe
    Wo hatte die NASA denn 1880 ihre Messstationen oder Leute postiert?
    wie wurden denn visuelle astronomische entdeckungen vor der nasa gemacht???
    so verhält es sich auch mit den nachtleuchtenden wolken von 1885 an.
    Zitat Zitat von AreWe
    Die "nachtleuchtenden" Wolken werden also nicht hauptsächlich von irgendwelchen Meteoriten gebildet!!!!!!!
    sehr richtig, gut erkannt, um nichts anderes handelt es sich in dem artikel.
    bei der wahl der "schlagzeile" hat man es jetzt nicht so genau genommen aber ich sehe er hat seinen nutzen erfüllt.


    ps. diese wolken gibts auch auf dem mars
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	marspathfinder_lg9pmk.jpg 
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ID:	1378

    http://www.esa.int/esaCP/SEMC4JZ7QQE_Life_0.html

    findthetruth
    Geändert von findthetruth (05.09.2012 um 21:11 Uhr)
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  5. #665
    Super-Moderator Avatar von Stone
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    Und wie wärs wenn Du mal die nachlkeuchtenden Wolken mal erklärst Finde ?
    Anstatt immer nur negativ zu kritisieren was jemand anderer Postet !

    LG

  6. #666
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    Verdummung

    @ findthetruth

    Mein letzter Satz steht!

    Wer liest denn, im Normalfall, überhaupt soweit über die Schlagzeile hinweg? Und wenn, ist er sozusagen voreingenommen.

    Erkläre/beweise bitte, warum mein letzter Satz nicht richtig ist!

    Und was bitteschön interessiert uns in diesem Zusammenhang der Mars?

    Ich wohne (noch) hier auf der Erde!

    Dein obiger Name entspricht nicht Deinen wahren Interessen!

    LG
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  7. #667
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    @ stone
    Zitat Zitat von stone
    Und wie wärs wenn Du mal die nachlkeuchtenden Wolken mal erklärst Finde ?
    Anstatt immer nur negativ zu kritisieren was jemand anderer Postet !
    was bist du denn schon wieder so zickig?
    wenn AreWe nen artikel eines anderen users negativ kritisiert ist das was?
    legitim?
    und wenn ich es tue dann ist es was?
    unerwünscht?

    ich bin zwar kein atmosphärenforscher und es ist auch nich mein "spezial gebiet" aber ich kann dir soviel sagen das das geheimnis der nachtleuchtenden wolken, rein wissenschaftlich, so gut wie erklärt ist.
    wer sich halbwegs in der materie auskennt weiß wonach er googlen muss wenn er an dem thema interessiert ist.

    natürlich kann es noch die ein oder andere überraschung in der sache geben, wat weiß ich, sumpfgas oder kornkreisstaub die auch mitverantwortlich für diese wolken sind.
    sicher is das nix sicher is


    findthetruth
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  8. #668
    Erfahrener Benutzer Avatar von findthetruth
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    @ AreWe
    gerne werde ich dir antworten
    Zitat Zitat von AreWe
    Wer liest denn, im Normalfall, überhaupt soweit über die Schlagzeile hinweg?
    wer liest denn im normalfall überhaupt bei gwa?
    die breite masse ist es nicht.
    und die, die da regelmäßig solche "horrormeldungen" lesen sind schon so abgestumpft das sie diese meldung sicher nicht aus ihrem sessel haut oder nach 2 tagen schon in vergessenheit geraten ist.
    Zitat Zitat von AreWe
    Erkläre/beweise bitte, warum mein letzter Satz nicht richtig ist!
    welcher satz, der aus deinem letzten post oder dem vorletzten?
    Zitat Zitat von AreWe
    Und was bitteschön interessiert uns in diesem Zusammenhang der Mars?
    das war einer meiner geistesblitze, und zeigt nur auf das dieses phänomen nicht nur hier auf der erde vorhanden ist.
    Zitat Zitat von AreWe
    Ich wohne (noch) hier auf der Erde!
    sollst du auch^^



    findthetruth
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  9. #669
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    Dunkle Materie?

    Dunkle Materie? - Weltraumteleskop "Planck" ortet
    mysteriöse Strahlung aus dem Zentrum der Galaxis




    Diese neue Aufnahmen des Weltraumteleskops "Planck" offenbart eine bislang unbekannte
    Strahlung aus dem Zentrum der Milchstraße (s. blau-rot-weiße Töne. Die schwarze Zone
    maskiert die Strahlung der galaktischen Scheibe).
    | Copyright: | Copyright: ESA/Planck
    Collaboration (microwave); NASA/DOE/Fermi LAT/D. Finkbeiner et al. (gamma rays)


    Kopenhagen (Dänemark) - Laut der gängigen Theorie zu Aufbau und Struktur des Universums besteht dieses zu einem Großteil aus sogenannter Dunkler Materie. Das Problem: Bislang weiß noch niemand so recht, aus was diese Dunkle Materie besteht. Die jetzige Entdeckung einer mysteriösen Strahlung aus dem Zentrum der Milchstrasse mit dem europäischen Weltraumteleskop "Planck" könnte die Forscher nun ein gutes Stück weiter bringen.


    Gestartet am 14. Mai 2009 (...wir berichteten), verbleibt der Satellit nicht still, sondern bewegt sich jede Stunde durchs All und rotiert dabei einmal pro Minute um die eigenen Achse. Dadurch kann "Planck" während sechs Monaten den vollständigen galaktischen Hintergrund abbilden.

    Das Weltraumteleskop ist speziell darauf ausgelegt, die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung abzubilden. Anhand der neuesten Daten des Weltraumteleskops entdeckte ein internationales Wissenschaftlerteam um Pavel Naselsky vom Discovery Center des Niels Bohr Instituts an der Universität von Kopenhagen nun eine ungewöhnliche Strahlung aus dem Zentrum unserer Heimatgalaxie der Milchstrasse.

    "Mit 'Planck' haben wir diese ungewöhnliche und einzigartige Radiostrahlung aus dem Zentrum unserer Galaxis geortet, deren Wellenspektrum dem von Synchrotronstrahlung entspricht, die aus Elektronen und Positronen austritt, wenn diese durch ein Magnetfeld abgelenkt werden", erläutert Naselsky. "Die Quelle der Strahlung liegt wohl rund um die energiereichen Magnetfeldlinien im Zentrum der Galaxis. Ich glaube, dass die Hinweise sehr deutlich sind, dass diese Strahlung aus Dunkler Materie stammt."

    Laut führenden Theoretikern wie Subir Sarkar besteht Dunkle Materie wahrscheinlich aus sehr schweren Partikeln, die etwa 1.000 Mal schwerer sind als Protonen. Zugleich sollten diese Partikel auch einzigartige Eigenschaften aufweisen, beispielsweise nicht mit normaler Materie aber auch nicht untereinander interagieren.

    "Ebenfalls anhand theoretischer Vorhersagen wissen wir, dass die Konzentration von Dunkler Materie rund um das Zentrum von Galaxien wahrscheinlich sehr hoch ist und wir haben auch gute Gründe für die Annahme, dass sie hier auch miteinander kollidieren können", so Naselsky weiter. "Bei solchen Kollisionen würden dann Elektronen und Positronen entstehen, die dann beginnen, um die Feldlinien des galaktischen Zentrums zu rotieren und dabei die ungewöhnliche Synchrotronstrahlung von sich zu geben, die wir erst jetzt mit dem leistungsstarken Weltraumteleskop Planck orten konnten."

    Da die Strahlungseigenschaften nicht mit strukturellen Mechanismen in unserer Galaxie oder durch Strahlung von Sternenexplosionen (Supernovae) erklärt werden kann, vermuten die Forscher um Naselsky, dass es sich um einen Hinweis oder sogar Beweis für Dunkle Materie handelt. "Wäre es das nicht, so hätten wir mit dieser Strahlung etwas völlig Neues und der Physik gänzlich unbekanntes und ungeahntes entdeckt, etwa einen Mechanismus der Beschleunigung von Partikeln im galaktischen Zentrum."

    Schon in den kommenden Monaten erwarten die Wissenschaftler weitere faszinierende Ergebnisse der Planck-Mission. Ihre aktuelle Entdeckung haben die Forscher sowohl vorab auf ArXiv.org und im Fachmagazin "Astronomy and Astrophysics" veröffentlicht.

    - Den vollständigen Artikel finden Sie (als PDF) HIER
    Quelle

    LG Angeni

  10. #670
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    Studie offenbart deutlich mehr lebensfreundliche Planeten als bislang vermutet

    Studie offenbart deutlich mehr lebensfreundliche Planeten als bislang vermutet



    Künstlerische Darstellung eines fernen Planetensystems: Auch Planeten fern ihres
    Sterns könnten lebensfreundlich sein.
    | Copyright: ESO.org


    Aberdeen (Schottland) - Neue Computermodelle legen nahe, dass es deutlich mehr lebensfreundliche Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gibt als bislang vermutet. Der Schlüssel zum neuen Verständnis potentiell lebensfreundlicher ferner Welten ist dabei der Bruch mit dem bisherigen astrobiologischen Dogma der habtiablen Zone.

    Bisherige Schätzungen über die Anzahl potentiell lebensfreundlicher Exoplaneten basieren vornehmlich auf der Einschätzung darüber, ob auf diesen Himmelskörpern flüssiges Wasser an der Planetenoberfläche existieren kann und sind damit abhängig von der Entfernung in der ein Planet seinen Stern umkreist.

    Das neue Modell hingegen ermöglicht es Wissenschaftler auch die Möglichkeit von Wasser im Untergrund abzuschätzen, dass von planeteninneren Wärmequellen in flüssigem Zustand gehalten wird. Wie die Forscher Professor Dr. John Parnell und den Doktoranden Sean McMahon von der Aberdeen University auf dem diesjährigen British Science Festival in Abderdeen erläuterten, breche das neuen Modell mit dem bisherigen Dogma, dass ein Planet seinen Stern innerhalb einer bestimmten Abstandsregion - der sogenannten habitablen Zone - umkreisen muss, damit aufgrund gemäßigter Oberflächentemperaturen Wasser in flüssiger Form existieren kann. Erst dadurch wird der Planet, nach irdischem Vorbild, als "lebensfreundlich" eingestuft. Dieses bisherige Modell sei jedoch "viel zu einfach" so die Forscher.

    In das neue Modell haben die Wissenschaftler laut BBC folgende neue Aspekte eingepflegt:

    - Planeten werden nicht nur von einer äußeren Wärmequelle (ihrem Stern), sondern auch von einer zweiten, inneren Wärmequelle erwärmt.

    - Je weiter ein Planet von seinem Stern entfernt ist, desto weniger Energie erhält er von diesem und Wasser an der Oberfläche gefriert.

    - Nimmt die Entfernung vom Stern weiter zu, so gefriert zunehmend auch das Wasser im Untergrund des Planeten.

    - Ist der Planet aber groß genug um selbst genügend interne Hitze zu erzeugen, so könnte er auch deutlich weiter von seinem Stern entfernt Leben, wie wir es von der Erde kennen, beherbergen können.

    Grundlage des Modells ist die Tatsache, dass es zunehmend wärmer wird, je tiefer man in das Planeteninnere vordringt. Selbst wenn also Wasser an der Oberfläche gefriert, kann es unter bestimmten Umständen in tieferen Schichten weiterhin in flüssiger Form existieren. Tatsächlich könne es auch unterhalb der Planetenoberfläche gewaltige Wassermengen geben, in denen es auch von Leben - zumindest in primitiver Form - wimmeln könnte, so die Forscher.

    "Auch auf der Erde gibt es einen großen Lebensraum für Mikroorganismen unterhalb der Oberfläche, der sich mehrere Kilometer abwärts ausdehnt", erläutert Parnell.

    "Zieht man also die Möglichkeit derartiger Tiefenbiosphären mit in Betracht, so erkennt man das bisherige Problem: Die Idee einer sonnennahen habitablen Zone ist lediglich an die Bedingungen an der Planetenoberfläche geknüpft ", erläutert McMahon.

    Laut den ersten Berechnungen der schottischen Forscher könnte ein Planet durch innere Wärmequellen selbst dann noch lebensfreundliche Bedingungen in seinem Untergrund aufweisen, wenn er von seinem Stern nahezu keinerlei Wärme mehr empfängt.

    "Die bisherigen Schätzungen über die Anzahl potentiell lebensfreundlicher Planeten wird schon bald um ein Vielfaches ansteigen", sagt McMahon mit Blick auf das neue Modell voraus.
    Quelle

    LG Angeni

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