Seite 2 von 24 ErsteErste 12345612 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 240

Thema: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.899
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Es geht um euch.
    Liebe Freunde.

    Wer seine Augen öffnet wird erkennen, dass alles schnell geht und sich Dinge zur Zeit rasant verändern. Wir haben 2 riesen Ölkatastrophen innerhalb kurzer Zeit. China hat eine Katastrophe vom Ausmaß des Exxon-Valdez Öltankerunfalls in Alaska und die USA haben einen Ölspill von noch nie dagewesenem Ausmaß im Golf von Mexiko. Dinge haben einen Grund.. immer. Die Frage ist nur, welchen Grund und welcher Sinn dahinter steckt. Wir werden es sicherlich bald erkennen.

    Die Weltsituation spitzt sich immer mehr zu. Der Iran wird stärker und stärker unter Druck gesetzt und ein Krieg wird bald folgen. Es muss ein Krieg folgen, wie die Sonne auf den Regen folgt. Kriege gehören zum Kapitalismus wie das Amen zum Gebet. Armut und Reichtum, Krieg und Frieden. Die Wirtschaft erholt sich keineswegs, sondern wir kleben nur die Wunden mit Pflaster ab, doch darunter schwillt die Entzündung unseres Systems immer mehr an. Der Schmerz wird sich nicht mehr lange durch Schmerzmittel unterdrücken lassen, die Wunde nicht länger mit Wundsalben und Pflaster verdecken lassen und die Schreie werden nicht länger durch Knebel unterdrückt werden können.

    Menschen arbeiten um zu leben. Menschen leiden und erkennen nicht, wer daran schuld ist. Es ist nicht der leere Geldbeutel, der sie unglücklich macht. Es sind auch nicht ihre Mitmenschnen oder ihr leerer iPod Akku. Es ist ein Wurm der sich in sie hineingefressen hat. Er sitzt tief in ihnen drinnen und wird immer größer. Frisst sie von innen auf, doch da sie nicht in sich hineinsehen können, erkennen sie ihn nicht sondern sehen nur die Symptome und die Wunden an ihrer Haut. Dieser Wurm heißt System und wird auch "Kapital-ist-muss" genannt. Nur wer sich selber opfert und den Parasiten in sich drinnen nicht länger füttert wird erlöst werden. Sie wird glücklich werden können und wird die Augen öffnen lernen. Mit geschlossenen Augen lässt sich nicht leben. Mit geschlossenen Augen lässt sich schlafen und träumen.

    Lasst euch nicht sagen ihr seid verrückt. Lasst euch nicht sagen ihr seid anders. Ihr seid so gut und richtig wie ihr seid und nicht wie sie euch haben wollen. Hört auf euer Herz, denn euer Verstand ist manipuliert und getrübt. Auf euer Hirn könnt ihr euch zur Zeit nicht verlassen, auf euer Herz sehr wohl. Euer Gehirn wird lange brauchen um sich zu befreien von all den materiellen und spirituellen Dingen die auf euren Neuronen sitzen und sie nicht loslassen. Nicht denken, sondern fühlen. Nicht denken, sondern handeln.

    Wenn du denkst, du wirst verrückt, bist du am richtigen Weg.

    Lerne alles kennen und mach dir deine Gedanken dazu. Wichtig ist nicht, über alles eine Meinung zu haben. Wichtig ist, Dinge zu sehen. Wenn du alles kennst wirst du die Wahrheit sehen und deine Meinung wird keine Rolle mehr spielen. Es gibt viele Meinungen, aber nur eine Wahrheit. Es gibt viele Fragen, aber nur eine Antwort. Es gibt viele Wege, aber nur einen Ausweg.

    Ich schreibe um euch zu zeigen, dass ihr nicht alleine seid. Lasst euch nichts einreden und denkt nie, andere wären intelligenter und wüssten besser bescheid. Ihr seid die, die den Menschen lehren könnt. Lasst euch nicht belehren und beeinflussen, denn ihr seid die, die herrschen werden, wenn die neue Zeit anbricht. Besiegt zuerst euch selbst und dann die ganze Welt.

    Bis bald
    Oliver
    Quelle: http://franchiseeverybody.blogspot.com/ ... -euch.html

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #12
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Gedanken-Kontrolle
    Wie Meditieren das Gehirn verändert



    Meditation kann Nervenverbindungen wachsen lassen.

    Forscher weisen mögliche verhaltenskontrollierende Effekte in Nervenstruktur nach

    Washington - Es klingt ein wenig nach Science-Fiction: Wer eine bestimmte Meditationstechnik nur elf Stunden lang lernt, bewirkt damit positive Veränderungen in den Nervenverbindungen des Gehirns. Besonders stark verändert wird dadurch jene Gehirnregion, die hilft, das eigene Verhalten zu kontrollieren und Konflikte zu regulieren, wie Forscher aus China und den USA herausfanden.

    Das Team um den renommierten US-Psychologen Michael Posner und Yi-Yuan Tang untersucht bereits seit Jahren, welche Auswirkungen östliche Entspannungs- und Meditationstechniken auf Geist und Körper haben. Insbesondere erforschen sie die Effekte des "integrative Körper-Geist-Trainings" (IBMT), einer Meditationsform, die aus der Traditionellen Chinesischen Medizin abgeleitet ist und im Westen noch kaum angeboten wird.

    Dabei geht es weniger darum, die eigenen Gedanken "gewaltsam" zu kontrollieren, sondern einen Zustand entspannter Aufmerksamkeit zu erreichen. "Erzeugt" wird die vor allem durch die Anweisungen des Meditationslehrers, der die Atemtätigkeit der Meditierenden lenkt und auch die mentale Bilderwelt vorgibt, während im Hintergrund sanfte Musik ertönt.

    Die so erreichte Kontrolle der Gedanken, die sich mithin durch eine Kombination aus bestimmten Körperhaltungen, Entspannung und Atemtechniken einstellt, hat vielfältige positive Auswirkungen: Im Jahr 2007 machten Posner und Tang ein Experiment mit chinesischen Studenten, die fünf Tage vor einer Mathematikprüfung IBMT praktizierten.

    Das Ergebnis: In der Prüfungssituation wurde das Stresshormon Cortisol weniger stark ausgeschüttet, und die IBMT-Gruppe zeigte auch weniger Angst, Depression und Ermüdungen als die Kontrollgruppe, die nur "normale" Entspannungsübungen machte.

    Im Vorjahr berichteten Tang und Kollegen dann von einer niedrigeren Herzfrequenz der IBMT-Truppe im Vergleich zur Kontrollgruppe, die sich wieder nur herkömmlich entspannte. Außerdem hatten die IBMT-Praktikanten eine verstärkte Bauch- und verringerte Brustatmung sowie erhöhte Aktivitäten im rechten vorderen Teil des Gyrus cinguli, des sogenannten Brodmann-Areals 24.

    Mehr Nervenverbindungen

    Auf Basis dieser Erkenntnisse verglich das chinesisch-US-amerikanische Psychologenteam nun abermals zwei Gruppen von Studenten - 22 mit elf Stunden IBMT-Schulung und 23 mit elf Stunden normalem Entspannungstraining -, diesmal im Magnetresonanztomografen. Bei den Untersuchungen zeigte sich, dass sich im Hirn der IBMT-Probanden bereits nach sechs Stunden Training tatsächlich etwas tat: Die Nervenverbindungen zum Brodmann-Areal 24 wurden zahlreicher, wie die Forscher im US-Fachblatt PNAS schreiben.

    Als mögliche Gründe geben sie an, dass es zu einer Reorganisation der sogenannten weißen Substanz kommen könnte oder zu einer vermehrten Bildung von Myelin, das die Nervenverbindungen umhüllt. Bedeutsam sei dieses Ergebnis aus zweierlei Gründen, sagt Posner, der erst im Vorjahr die National Medal of Science erhielt: Zum einen, sagt Posner, "weil man annimmt, dass die betroffene Hirnregion unser Konfliktverhalten regelt", und zum anderen, weil erstmals gezeigt wurde, dass sich diese Region durch bestimmte Techniken beeinflussen lässt.


    (Klaus Taschwer/DER STANDARD, Printausgabe, 17.08.2010)

  3. #13
    Susi
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Finca Bayano als Crash-Oase für Aussteiger? – Teil 1



    Zwei Deutsche haben sich auf den Weg nach Mittelamerika gemacht, um sich dort noch in Ruhe auf das heranrollende Ende des angeblichen Aufschwungs vorzubereiten. Sie wollen die Zeit der Krise als Selbstversorger überbrücken und bieten Gleichgesinnten an, sich dem abenteuerlichen Projekt anzuschließen.

    Wer die Nase von der BRD voll hat und bereit ist, auf Komfort zu Gunsten von Ruhe, Abgeschiedenheit und dem Gefühl von Freiheit zu verzichten, ist dort genau richtig.


    Achim Wendland und Stefan Mudry haben sich 2009 in Panama auf die Suche nach einem passenden Grundstück für ihr großes Vorhaben gemacht und sind mit der “Finca Bayano” fündig geworden. Stefan war so freundlich und hat am 22.08.2010 einige Fragen dazu beantwortet:

    Wahrheiten.org: Stefan, Du schreibst aus Panama aus einer richtig grünen Idylle. Was sind Deine Beweggründe für Euer Vorhaben?

    Stefan Mudry: Menschen, die so denken wie ich, sind nicht unbedingt im Vorteil. Zumindest nicht, wenn es darum geht, sich täglich mit den möglichen Konsequenzen der Systemkrise zu befassen. Viel lieber wäre es mir, imstande zu sein, die wirtschaftliche Entwicklung zu ignorieren und einfach so weiter zu leben, wie ich das über Jahrzehnte gewohnt war.

    Mir ging es – wie den meisten anderen – immer gut. Heute sind die hausgemachten Probleme von damals nichts im Vergleich zu dem, was ich erwarte. Da ich aber keinen Einfluss auf die Mehrheit und deren Entwicklung habe, investiere ich meine Energie in ein Projekt von dem zumindest eine Minderheit profitieren kann.

    Erklär doch bitte in wenigen Worten, was für ein Projekt Ihr dort genau aufbaut.

    Wir bieten Interessenten die Möglichkeit, ein landwirtschaftliches Grundstück auf der Finca Bayano zu erwerben, das bis zu ihrem Umzug auf die Finca von unserer Firma ”rainforest-invest” bewirtschaftet wird, so dass die Bewohner ab dem Zeitpunkt ihrer Ankunft von den Produkten ihres Landes leben können.

    Nach dem Kauf des Landes macht „rainforest-invest“ das Land urbar, legt Gemüsebeete und Obsthaine an und nach der Ankunft erhält der Erwerber auf seinen Bedarf abgestimmte Nutztiere. Auf Wunsch ist sein Wohnhaus auf seinem Baugrundstück dann bereits bezugsfertig.

    Weitere Einrichtungen wie ein Wasserkraftwerk, die Trinkwasserversorgung aus der eigenen Quelle, eine eigene Schlosserei, Schreinerei und eine Krankenstation gewährleisten den Bewohnern weitestgehende Unabhängigkeit von den weltwirtschaftlichen Turbulenzen.

    Warum heißt das Projekt “Finca Bayano 2012??

    Um das Land für unser Projekt zu finden, sind wir 10.000 Kilometer kreuz und quer durch Panama gefahren. Fast hätten wir am Lago Bayano – 100 Kilometer östlich von Panama-City – mit dem Projekt begonnen. Da es dort zu heiß ist, suchten wir weiter. Wir fanden aber, dass Bayano ein schöner Name ist, den alle Beteiligten leicht aussprechen können. So blieb der Name erhalten, obwohl die Finca nicht am gleichnamigen See liegt.

    Der Zusatz “2012? rührt daher, dass wir von zwei Jahren Vorbereitungszeit ausgehen und es zu diesem Zeitpunkt in Europa ”eng” werden könnte.

    Was hat Euch bewogen, auszuwandern? War das schon immer Dein Traum?

    Ich bin immer schon gerne gereist und war in ziemlich vielen Ländern unterwegs. So sind mir schon länger die unterschiedlichen Lebensvoraussetzungen, die die Länder und Regionen bieten, aufgefallen. Allerdings stand ich dem System hier immer schon kritisch gegenüber. Anfangs eher instinktiv und ohne Hintergrundwissen, aber immer schon fragte ich mich, wie dieses System längerfristig mit ewigem Wachstum erhalten bleiben kann.

    Erst als 2007 die ersten Zeichen einer Wirtschaftskrise zu erkennen waren begann ich, mich intensiv zu informieren. Zum damaligen Zeitpunkt überschätzte ich die Dramatik und rechnete mit einem schnellen Zusammenbruch. Gleichzeitig unterschätzte ich die Regierenden dieser Welt, die letztendlich alles tun, um in ihren Sesseln sitzen zu bleiben.

    Glaubst Du, falls in den nächsten Monaten oder auch erst Jahren, ein langsamer oder schneller Crash geschieht, dass Ihr in Panama eher überleben könnt?

    Ich glaube, es wird noch ein paar Jahre dauern. So ein richtiger Crash kommt nicht über Nacht. Aber das ist ein Vorteil für uns, denn es bleibt uns Zeit, das Projekt aufzubauen und uns vorzubereiten. Vor 2 Jahren hätte unser Vorhaben keine Chance gehabt, denn damals glaubten die Leute nicht an einen Crash. Auch heute sind es nur sehr wenige. Viele scheuen sich noch davor, an so etwas zu denken. Das wird sich wahrscheinlich langsam ändern, aber dennoch werden die allerwenigsten wirklich auf einen Systemzusammenbruch vorbereitet sein.

    Panama dürfte eines der wenigen Länder sein, wo wir eine Chance haben. Europa ist zu dicht besiedelt: 500 Millionen Menschen stehen nur 100 Millionen Hektar Agrarland zur Verfügung und nur während 6 Monaten im Jahr kann geerntet werden.

    Asien ist heute schon Kriegsschauplatz, hat aber mit möglichen Auseinandersetzungen noch viel Schlimmeres zu erwarten. Nicht nur Israel/Iran sondern auch ein kommender Crash in China oder Indien/Pakistan könnten ein Thema sein. Australien könnte wegen seiner Bodenschätze das Ziel von Angriffen werden und ist nicht gerade einwanderungsfreundlich. In Nordamerika könnte es einen Bürgerkrieg geben, denn längerfristig wird die ungleiche Verteilung zu Konflikten führen. Ein Beispiel dafür ist Rodney King in Los Angeles, 1992. Afrika ist zu unstabil und der große Rest Lateinamerikas ist zu gefährlich. Uruguay wäre eine der wenigen Alternativen gewesen, denn auch Paraguay ist mittlerweile zu gefährlich. Beide Länder haben zudem eine ausgeprägte Kältephase.

    Ist es aber nicht eher so, dass man im Ausland gegenüber seiner Heimat mit zahlreichen Nachteilen zu kämpfen hat, wenn es hart auf hart kommt?

    Aus der dichten Besiedlung Europas resultieren heute kurze Transportwege und Logistikvorteile. Was passiert aber, wenn Europäer nichts mehr exportieren und daher wegen ausfallender Einnahmen nichts mehr importieren können? Spätestens dann wird sich zeigen, dass die europäische Zivilisation nicht imstande ist, sich selbst zu versorgen. Wegen der fehlenden Agrarflächen kann die Bevölkerung derzeit nur durch einen sehr hohen Automatisierungsgrad der Landwirtschaft und Importe ausreichend versorgt werden.

    Panama ist ein dünn besiedeltes Land und ein Einwanderungsland. Im Gegensatz zu Mitteleuropa leben in Panama auf dem Land alle von ihrem Feld weitgehend als Selbstversorger. Diese Leute sind kaum bis gar nicht von den Zuständen in den Metropolen betroffen.

    Gegenfrage: Was mache ich in meiner Heimat Kreuzberg? Dort ist Schlimmeres als in Panama-City zu erwarten, wenn es zur Sache geht. Sollte es zur Plünderung der Supermärkte kommen, haben viele schon vorgesorgt, denn in Kreuzberg dürfte die Dichte illegaler Waffen mit die Höchste in Europa sein.

    Seit wann seid Ihr nun schon vor Ort?

    2006 haben wir rainforest-invest gegründet, seitdem verbringe ich einen Teil des Jahres hier. Seit Dezember 2009 habe ich meinen Wohnsitz in Panama.

    Wo genau liegt die Siedlung?

    350 Kilometer westlich von Panama-City, auf einer Hochebene 500 Meter über dem Meeresspiegel, 7 km von dem nächsten Ort entfernt und 25 km von der Pazifikküste.

    Wie muss ich mir die Gegend vorstellen, gibt es hier bei uns vergleichbare Landschaften?

    Das ist am besten auf der Webseite zu sehen. Mittlerweile sind dort fast 200 Abbildungen und 2 Videos. Topographisch vergleichbare Landschaften gibt es in Baden-Württemberg und Bayern, aber klimatisch ist Panama nicht mit Europa zu vergleichen.

    Die Finca Bayano liegt auf einer Höhe, wo für uns Europäer ein Super-Klima herrscht. Durchschnittstemperaturen von 25° C, ausreichende Niederschläge, genug Sonne, gute Böden und ein extrem dünn besiedeltes Gebiet sind beste Voraussetzungen für unser Vorhaben.

    Beschreib bitte mal, wie die Menschen sind. Sind diese grundsätzlich “kompatibel” zu unserem Welt- und Kultur-Verständnis bzw. sind wir es umgekehrt?

    Wer nach Lateinamerika geht, muss grundsätzlich anpassungsfähig sein. Das trifft aber auch auf das europäische Ausland zu. Aus diesem Grunde wandern ja auch nur wenige aus. Die Angst vor der Fremde und der Umstellung, der Verlust von persönlichen Beziehungen und die Problematik eines gesicherten Einkommens, sowie die soziale Versorgung schreckt viele davon ab, wegzugehen. Solange das System funktioniert ist das nachvollziehbar. Was passiert aber, wenn es eines Tages zusammenbricht?

    In Panama werden wir von den Menschen respektiert, wenn wir sie respektieren. Insbesondere, wenn wir ihre Sprache sprechen oder uns bemühen, sie zu lernen und an ihrem gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das betrifft gerade Kinder. Mein Sohn Marlon (9) hatte absolut keine Probleme bei der Integration. In der Schule ist er der Exot, der mit Fragen überhäuft wird und Freundschaften hat er sofort geschlossen. Prinzipiell sind die Menschen in Panama einfach und gerade in den Dörfern, wo jeder jeden kennt, ist die Hilfsbereitschaft besonders ausgeprägt.

    Ausländerfeinlichkeit gibt es hier nicht. Zumindest habe ich sie nie verspürt und Deutsche stehen hier ganz hoch im Kurs. Das war insbesondere daran zu erkennen, dass zur Fußballweltmeisterschaft die deutsche Fahne an Autoscheiben neben der argentinischen die am meisten gesehene war, die Fahrer der Autos aber Panameños waren. Daher wollen wir auch die Produkte der Finca Bayano unter dem Namen ”Bio Aleman” verkaufen. Woher diese Sympathie rührt, ist mir noch nicht bekannt.

    Wie hoch ist der Lebensstandard der Allgemeinheit in Panama?

    Mit der höchste in Lateinamerika. Durch den Reichtum, den die Natur bietet, mit mehreren Ernten pro Jahr und ausreichenden Niederschlägen, ist die Landbevölkerung nicht, wie in anderen tropischen Ländern, von Hunger oder Durst bedroht.

    Gibt es noch weitere Aussteiger aus anderen Ländern oder ähnliche Siedlungsprojekte?

    Es gibt eine geringe Anzahl von Ökodörfern in Lateinamerika. Unser Projekt unterscheidet sich dadurch, dass wir für die zukünftigen Bewohner schon vor ihrer Ankunft ihr Land bewirtschaften und ihr Haus bauen, ihnen zu einer Dauer-Aufenthaltsgenehmigung verhelfen, so daß bei ihrer Ankunft (gerade mit Kindern) ein sanfter Einstieg gewährleistet ist. Keiner unserer Interessenten hat die Absicht geäußert, noch dieses Jahr umzuziehen.

    Wie ist das Wetter dort, ist es typisch feuchttropisch und anstrengend?

    Absolut überhaupt nicht anstrengend. Wie oft hatte ich mir während lauwarmer Sommernächte in Berlin gewünscht, das es doch immer so wäre. Hier ist es immer so. Zwar betragen die Temperaturen während der Trockenzeit gelegentlich auch über 30° C, aber nicht jeden Tag und diese Periode dauert nur 3 Monate.

    Die Regenzeit, mit viel Regen und Bewölkung, dauert 9 Monate. Normale Haut bedarf ohne Sonne keines Schutzes und der Regen ist angenehm warm, nicht wie in Europa. Die Finca Bayano liegt wie gesagt 500 Meter über dem Meer und es gibt keine Malaria.



    Mit welchen Sprachen kommt man dort überhaupt wie gut durch?

    Nur mit spanisch. Die Gehälter sind hier aber relativ gering, so dass wir zu sehr günstigen Konditionen Spanischkurse anbieten können, außerdem setzen wir auf Nachbarschaftshilfe der schon weiter Fortgeschrittenen. Nach zwei Monaten ist eine einfache Unterhaltung möglich, nach sechs bis zwölf Monaten sollten alle die Sprache beherrschen.

    Den zweiten Teil des Interviews lesen Sie morgen.

    http://www.wahrheiten.org/blog/2010/08/26/finca-bayano-als-crash-oase-fuer-aussteiger-teil-1/#more-11995

  4. #14
    Susi
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Finca Bayano als Crash-Oase für Aussteiger? – Teil 2



    Sind Sie auf der Suche nach einer sicheren Bleibe, um während den möglicherweise sehr schwierigen Begleitumständen der kommenden Krise einigermaßen über die Runden zu kommen?

    Dann könnte ein kleines Aussteiger-Dorf in Panama für Sie das Richtige sein. Was aber erwartet den auswanderungswilligen Abenteurer in Mittelamerika? Wer ist geeignet, diesen mutigen Schritt zu wagen und welche Vorteile werden sich ihm eröffnen?



    Fortsetzung Interview

    Wahrheiten.org: Welche Infrastruktur gibt es in der Siedlung?

    Stefan Mudry: Wasser, Strom und Telefon werden an das Netz von Las Palmas angeschlossen. Internet kommt über unsere eigene Satellitenanlage. Abwasser geht in unsere eigene Kläranlage. Die Wege sind einfach befestigt und das ganze Jahr über befahrbar, aber nicht asphaltiert.

    Um die Autarkie zu gewährleisten, werden wir an dem kleinen Fluß, der durch die Finca fließt, ein Wasserkraftwerk bauen, die Beete und Felder werden wir teilweise bewässern, Trinkwasser können wir aus einer eigenen Quelle schöpfen, die Schreinerei und die Schlosserei erfüllen die Wünsche der Bewohner an Erzeugnissen aus Holz und Metall.

    Gibt es Tankstellen, Supermärkte, Baumärkte, medizinische Notversorgung usw. in der Nähe?

    Die nächste Stadt ist Santiago in einer Entfernung von etwa 90 Kilometern. Dort gibt es alles. Eine der Grundvoraussetzungen dieses Projekts ist, dass es keine großen Städte in der Nähe gibt, denn wenn es hart auf hart kommt, wollen wir nicht, dass hungrige Großstädter unsere Früchte gegen unseren Willen ernten.

    Im Gegensatz zu Benzin kann Diesel gelagert werden. Eine Tankstelle gibt es nicht, aber in Las Palmas – 6 Kilomenter entfernt – werden Diesel und Benzin in Kanistern verkauft.

    Medizinische Notversorgung ja, aber nur minimal, ansonsten Santiago oder Panama-City. Das ist aber für das Projekt nicht entscheidend, denn es könnte sein, dass wir eines Tages auf natürliche Heilmethoden zurückgreifen müssen, nachdem die Versorgung zusammen gebrochen ist. Bis dahin ist geplant, eine eigene Krankenstation aufzubauen. Ein Heilpraktiker befindet sich unter den Interessenten. Außerdem werden wir verschiedene Medikamente bevorraten.

    Was ist genau Euer Ziel für diese Siedlung, wie groß soll sie werden, was soll sie am Ende alles bieten?

    Momentan gibt es 29 landwirtschaftliche Grundstücke für etwa 100 Fincabewohner. Die Nachfrage ist sehr groß. Sollten die Grundstücke bald verkauft sein, überlegen wir, von den Nachbarn Land dazu zu kaufen. Dann werden wir überlegen, ob wir das Dorf erweitern oder ob wir ein zweites Dorf bauen.

    Das Dorf soll alles bieten, was die Bewohner zum Überleben brauchen. Insbesondere was den medizinischen Sektor betrifft

    Wie ist der aktuelle Stand, habt Ihr schon ein paar Gleichgesinnte gefunden, die miteinsteigen werden?

    Es haben sich innerhalb der letzten 4 Wochen 50 Leute gemeldet, die Interesse haben. Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahresende alle Grundstücke verkauft sind.

    Euer Grundstücksplan lässt vermuten, dass jeder Interessant ein ca. hektargroßes Grundstück zum Anbau erwirbt und dazu ein kleines Grundstück im gemeinsamen “Dorf” erhält. Ist das die Idee dahinter?

    Die Baugrundstücke haben im Durchschnitt 500 Quadratmeter. Es ist erstrebenswert, dass alle, die das wollen, in einer Dorfgemeinschaft wohnen, denn ein gemeinsamens Dorf gibt allen mehr Sicherheit. Im Prinzip erwirbt jeder seinen eigenen „Acker“, aber wir sind sicher, es bilden sich bald Kooperationen zum Nutzen der jeweiligen Partner.

    Die landwirtschaftlichen Grundstücke sind etwa einen Hektar groß. Diese Fläche reicht aus, um die Produkte des täglichen Bedarfs für eine vierköpfige Familie zu erzeugen. Auf 20% der Fläche werden Obst und Gemüse angebaut, auf weiteren 20% wird Nutzholz angepflanzt und 60% des Grundstücks werden für die Tierhaltung genutzt. Wünsche der Fincabewohner, das Grundstück auf andere Art zu bewirtschaften, werden von uns berücksichtigt. Vegetarier benötigen nur einen Bruchteil der Fläche für Tiere wie zum Beispiel Hühner, um Eier zu produzieren.



    Kann man sich dort wirklich von einem solchen Acker selbst versorgen?

    Absolut. Es wächst an 365 Tagen. Und wie…

    Welche Kulturen bieten sich für den Anbau am besten an? Ergibt sich dabei eine ähnliche Speisekarte wie in Deutschland?

    In höheren Lagen – wie es auf der Finca Bayano der Fall ist – wachsen viele Pflanzen, die es auch in Europa gibt wie zum Beispiel Kartoffeln und Kohl. Von daher gesehen wird die Speisekarte sehr europäisch sein, aber sie wird insbesondere durch Kochbananen ergänzt.

    Wenn eines Tages die Transportsysteme zusammen brechen sollten, wird es in Europa keine Ananas mehr geben und die Europäer werden sich wieder auf die Lagerhalterung für den Winter konzentrieren müssen, aber hier wächst alles an 365 Tagen im Jahr weiter. Deshalb sind wir hier.

    Wie erfolgt die Bodenbearbeitung, gibt es Maschinen dafür oder geht alles von Hand?

    Wir werden einen Bagger, einen Traktor und andere Kleinmaschinen kaufen, denn entscheidend ist, dass die Finca funktioniert. Wenn es mal kein Öl mehr gibt, dann müssen wir eben alle umdenken. Daher werden wir uns so schnell wie möglich auf die Zucht von Pferden konzentrieren, um auch diesbezüglich vorbereitet zu sein.

    Welche Kenntnisse und Fähigkeiten benötigt man mindestens, um nicht nach drei Monaten verhungert oder völlig frustriert zu sein?

    Den Willen zum Überleben und die Fähigkeit, mit anderen klar zu kommen. Denn das was bald auf uns zu kommen könnte, setzt Anpassungsfähigkeit voraus.

    Welche Art von Häusern werden vor Ort gebaut und was muss man dafür in etwa investieren?

    Dazu möchte ich auch auf die Webseite verweisen. Zwei Modelle wurden bereits vorgestellt, weitere sechs Modelle folgen in den nächsten Tagen.

    Die preisgünstigste Variante ist das einfache panamaische Haus. Die Materialkosten für 100 Quadratmeter liegen bei etwa 5.000 Dollar. Das Haus zu bauen, kostet weitere 5.000 Dollar, das Baugrundstück dazu etwa 2.500 Dollar und alle technischen Anschlüsse, inklusive der anteiligen Kosten an der Satellitenanlage, Kläranlagen und anderen Installationen weitere 3.000 Dollar, unabhängig von der Größe des Baulandes. Absolut gleich sind diese Kosten nicht umzulegen, weil sich die Bewohner nicht gleich lange auf der Finca aufhalten werden.

    Sind Euch bestimmte Vorteile in Bezug auf verschiedenste Regularien aufgefallen, die hier bei uns dem behördlichen Wahnsinn unterliegen?

    Ein solches Dorf in Deutschland zu bauen, wäre unmöglich und würde wenig Sinn machen, denn fast alle Grundvoraussetzungen werden dort nicht erfüllt. Ferner würde der Regulierungswahn das Projekt für die meisten unbezahlbar machen. Solche Hindernisse gibt es Panama nicht. Zwar muss die Finca auch genehmigt werden, aber das ist im Vergleich sehr einfach.

    Gibt es auch entsprechende Nachteile?

    Es ist eben alles anders in Panama. Wir wollen mit diesem Projekt keine Panik verbreiten, aber wir versprechen den Menschen auch nicht das Paradies. Lateinamerika ist ja bekannt dafür, daß man alles etwas ruhiger angehen lässt, „deutscher“ Perfektionismus ist hier nur schwer erreichbar. Am besten ist es, wenn sich Interessenten vor Ort überzeugen, was sie erwartet.

    Was vermisst Ihr persönlich von den hier bei uns üblichen Annehmlichkeiten?

    Freunde und Bekannte. Ich kenne noch nicht viele Leute hier. Das hängt aber auch daran, dass ich wegen dieses Projekts kaum Zeit habe. Steht die Finca aber erst einmal, wird das hoffentlich anders.

    Und welche neuen Möglichkeiten genießt Ihr umgekehrt?

    Derzeit das Klima, den Pool, das Land, ein Gefühl der Freiheit, Luft zum Atmen…, und später Reiten, Hiking, Touren durchs Land, Klettern, Segeln, Entschleunigen, nicht umsonst wurde die Hängematte in der Karibik erfunden.

    Welche Art von Menschen oder besser Mitstreitern sucht Ihr am liebsten oder habt Ihr dabei keine Einschränkungen?

    Die Gemeinschaft wird umso stabiler und erfolgreicher, je besser sich die Kenntnisse und Fähigkeiten der einzelnen Bewohner ergänzen. Da achten wir auf eine optimale Zusammenstellung. Wir suchen kreative Menschen, natürlich einige mit einem grünen Daumen (oder zwei), die gewohnt sind, mit anzupacken, gerade im handwerklichen Bereich. Ein gewisses Startkapital müssen sie mitbringen.

    Einschränkungen? Das ist schwer, zu beantworten. Natürlich keine Extremisten. Abgesehen davon richten wir uns an Menschen, die wir persönlich nicht kennen. Ich gehe aber davon aus, dass die Leute zueinander passen. Zumindest hoffe ich das. Dass Konflikte nicht ausgeschlossen werden können, ist allen Beteiligten klar. Daher planen wir, Treffen in Deutschland zu organisieren. Die Konfliktvermeidung werden wir zu einem späteren Zeitpunkt auf den Plan stellen.

    Welche persönlichen Ansprüche sollte man unbedingt bereit sein, zurückzustellen, wenn man sich auf das Auswandern in die Finca entscheidet?

    Das hängt weniger von der Finca als von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Wir sind wahrscheinlich die Letzten, die einfach mal so quer über den Globus jetten. Wenn diese Zeit vorüber ist, müssen wir uns alle einschränken und wahrscheinlich mehr als uns recht ist.

    Die Herausforderung besteht unserer Ansicht nach dann darin, das was man in Panama vermisst, selbst aufzubauen, so es geht.

    Für wen ist das Projekt Finca denn ideal und wer sollte lieber die Finger von diesem Abenteuer lassen?

    Es kommen nicht viele Menschen für dieses Projekt in Frage. Nur wenige wissen davon und nur für einen Bruchteil dieser Leute kommt unser Projekt in Frage, weil viele ihre Heimat aus verständlichen Gründen nicht verlassen wollen oder wegen familiärer Bindungen nicht verlassen können. Andere verfügen nicht über die finanziellen Mittel und wiederum andere bezeichnen uns als Spinner.

    Aber wir haben ja auch nicht viel Platz. Prinzipiell komen alle in Frage, die sich praktisch betätigen wollen. Was sie im Gepäck haben sollten, ist eine Portion Optimismus.

    Vielen Dank für das Interview.

    http://www.wahrheiten.org/blog/2010/08/ ... er-teil-2/

  5. #15
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    06.04.2010
    Ort
    Erde
    Beiträge
    3.551
    Blog-Einträge
    4
    Mentioned
    64 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    1
    Renommee: 86024

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    ...ich glaube,ich fang an zu sparen...Geniale Aktion thcok
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  6. #16
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    So wertvoll wie ein kleiner Fake

    von Klaus Taschwer | 22. September 2010, 17:53


    Da staunt der Guru: Die Dokumentation "Am Anfang war das Licht" wurde als "besonders wertvoll" klassifiziert. - Foto: Thimfilm/Allegro

    [size=110:2h2vis0i]Prädikat antiwissenschaftlich: P. A. Straubingers Dokumentarfilm über das Pseudo-Phänomen "Lichtnahrung"

    Wien - Es beginnt alles ganz harmlos und fast naiv: Der Filmkritiker P. A. Straubinger erzählt in den ersten Einstellungen seiner Dokumentation Am Anfang war das Licht, wie er vor vielen Jahren auf das Phänomen "Lichtnahrung" gestoßen ist, wie er sich immer mehr dafür zu interessieren begann und mithilfe von Google immer mehr darüber herausfand.

    Die Faszination wurde so groß, dass der Ö3-Mann keine Kosten und Mühen scheute, dem Phänomen auf den Grund zu gehen - "einem der größten Rätsel der Naturwissenschaften", wie es im Pressetext zum Film heißt. Sechs Jahre recherchierte der Neo-Filmemacher, er reiste dafür unter anderem nach Indien, Russland, China oder die USA und befragte alle möglichen Praktizierenden und Experten zum Thema.

    Zum Beispiel Jasmuheen, die Predigerin des "Lichtfastens", das im Wesentlichen aus einer 21-tägigen Radikalfastenkur besteht, bei der in der ersten Woche auch nichts getrunken werden darf. Drei Menschen hat dieser unverantwortliche Esoterik-Unfug bisher das Leben gekostet. Immerhin wird die attraktive Mittfünfzigerin damit konfrontiert. Und auch die ersten, unsympathisch ins Bild gerückten "Schulmediziner" äußern sich skeptisch.

    So mag für manche Zuseher der Eindruck entstehen, dass sich der Filmemacher um Unvoreingenommenheit bemüht. Warum Jasmuheen 1999 indes ein überwachtes Lichtfasten nach ein paar Tagen wegen Verdurstungssymptomen abbrach, wird verschwiegen und bleibt tabu. (Dafür wirbt sie jetzt auf ihrer Homepage für den Film.)

    Aber es gibt nicht nur die Licht-Esserin Jasmuheen. Rechercheprofi Straubinger spürt in allen möglichen Ländern und Kulturen Menschen auf, die nach eigenen Angaben seit Jahren ohne Nahrung auskommen: einen deutschen Nur-Trinker (mit Doktorat), eine vollschlanke Russin oder einen übergewichtigen Inder.

    70 Jahre ohne Speis & Trank

    Der Star des Films ist aber eindeutig Guru Prahlad Jani, der angeblich seit 70 Jahren nichts isst und trinkt und das mit zwei Aufenthalten in einer indischen Privatklinik "bewies". Straubinger war natürlich dort und befragte die behandelnden Ärzte. Dass die "Bezeugung" eines derartigen medizinischen Wunders im PR-Interesse der Klinik sein könnte, wird natürlich nicht in Erwägung gezogen. Dass dabei wohl geschwindelt wurde, natürlich auch nicht.

    Dafür müsste man nämlich schon bei Wikipedia unter den Stichworten "Lichtnahrung" oder "Prahlad Jani" recherchieren. Oder sich bei Youtube das kurze Gratisvideo Powered by Sunlight von James Randi anschauen. Das ist jener Ex-Zauberer und Skeptiker, der von Uri Geller angefangen bis jetzt noch alle "Wunder" als Betrug entlarvt hat und bis heute auf jener Million Dollar sitzt, die seine Stiftung für den ersten stichhaltigen Wunderbeweis ausgesetzt hat.

    Schließlich macht ja auch Straubinger mit der Sehnsucht nach Unerklärlichem sein manipulatives Geschäft: Im letzten Drittel des Films rührt er aus tendenziös zusammengeschnittenen Aussagen von Menschen, die als wissenschaftliche Autoritäten präsentiert werden, einen unverdaulichen Brei aus Quantenphysik, Bio-Fotonen und Bewusstseinsforschung an. Damit soll das Pseudophänomen erklärt werden, das - um es zynisch zu Ende zu denken - allen Verhungernden und Anorektikern dieser Welt neue Hoffnung geben müsste.

    Viele dieser stichwortgebenden Fachleute sind Parawissenschafter reinsten Wassers, die meisten mit fragwürdiger Reputation. Sie in Sachen "Lichtnahrung" um Auskunft zu bitten ist etwa so seriös wie Kreationisten über die Evolution zu befragen oder Klimawandelleugner über den Klimawandel. Das größte Wunder und Ärgernis rund um das antiaufklärerische Machwerk ist freilich, dass es mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" ausgezeichnet wurde und damit für Schulvorstellungen zur Verfügung steht. Mahlzeit! Jetzt im Kino[/size]
    (Klaus Taschwer, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23. September 2010)

    Quelle : der standart.at


    http://amanfangwardaslicht.at/index.html

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von AreWe?
    Registriert seit
    20.07.2010
    Beiträge
    20.899
    Blog-Einträge
    199
    Mentioned
    249 Post(s)
    Follows
    0
    Following
    0
    Renommee: 528531

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Ist doch komisch wie manche Sachen an nur einem Tag zusammenlaufen....................


    Kurzbeschreibung
    Wie kann der Glaube Berge versetzen? Warum formt Geist Materie und nicht umgekehrt? Was kann uns aus unüberwindbar scheinenden Routinen befreien? Wie unterscheidet sich die Wirkung von Intellekt und Emotion? Warum werden wir im Alter weiser? Wo sitzt das Bewusstsein? Was ist die wahre Funktion unseres Gehirns? Ist ein Teil von uns tatsächlich unsterblich? Das sind fundamentale Fragen der Menschheit. Bisher wurden sie jenseits von Expertendiskussionen gar nicht, unzureichend oder falsch beantwortet. Der Normalbürger des dritten Jahrtausends ist über das, was wirklich hinter den Phänomenen des Lebens steckt, vollkommen uninformiert bzw. desinformiert. Morpheus gibt in Gedanken erschaffen Realität Einblicke in die tatsächliche Identität und Wirkweise unseres Bewusstseins. Dabei stellt er verfestigte Doktrinen auf den Kopf und sorgt mit klar nachvollziehbaren Schlussfolgerungen auf jeder Seite für Aha-Effekte. Er stützt sich dabei auf die fundierten Erkenntnisse der Quantenphysik und Biophysik, die es allerdings bisher kaum vermochten, Teil der Allgemeinbildung zu werden. Kein anderes Buch vermittelt auf derart plausible Weise die wahre Grundphysik unserer Gedankenwelt und gesteht damit dem menschlichen Geist faktische Gestaltungskraft zu.

    Quelle: http://www.amazon.de/gp/product/3941837 ... 501_snp_dp
    Soll im Oktober erscheinen!

    ... und dann noch das:

    Mind Over Matter: Geheimnisse der menschlichen Aura offenbart von russischen Wissenschaftlern



    Ein russischer Wissenschaftler versucht, Menschen zu überzeugen, dass sie die Welt einfach ändern, indem sie ihre eigene Energie. Er behauptet, dass das Denken in gewisser Weise kann eine positive oder negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. "Wir entwickeln die Idee, dass unser Bewusstsein ein Teil der materiellen Welt und mit unserem Bewusstsein können wir direkt Einfluss auf unsere Welt ist", sagte Dr. Konstantin Korotkow, Professor für Physik an der St. Petersburger Staatlichen Technischen Universität. Zur Überbrückung unser Verständnis der unsichtbaren Welt der Energie, sind wissenschaftliche Experimente mit Hilfe einer Technik namens bioelectrophotography durchgeführt. Die Annahme ist, dass wir ständig Energietechnologien. Bioelectrophotography soll diese Energiefelder als ein Licht um den Körper gesehen erfassen - oder was manche Leute deine Aura nennen würde.

    Quelle: http://gazbom.blogspot.com/2010/09/mind ... -aura.html
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  8. #18
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    2012: Zeitenwende & globales Erwachen




    5 vor (20)12: Portale des Lichts - globales Erwachen (engl. mit dt. Untertitel)


  9. #19
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Evolution: Neue Theorie über die Entstehung von komplexem Leben



    Das Leben auf der Erde wurde über eine Milliarde Jahre lang von primitiven Organismen wie Bakterien dominiert. Vor etwa zwei Milliarden Jahren tauchten aber Eukaryoten auf. Das sind Zellen, welche für die Vielfältigkeit von mehrzelligem Leben verantwortlich sind. Aber wie entstanden Eukaryoten?

    Zwei Biologen aus London bzw. Düsseldorf sehen Mitochondrien, die "Zellkraftwerke", als Triebfeder. Demnach ist eine Zelle in eine andere eingedrungen um eine Symbiose zu formen. Durch Evolution spezialisierte sie sich auf die Energieversorgung der äußeren Zelle und wurde zum Mitochondrium.

    Diese Energiequelle ermöglichte es der Zelle schließlich komplexere Strukturen zu entwickeln, was zu Entstehung von Eukaryoten und dann Vielzellern führte. Bisher dachte man, dass zuerst die Komplexität und dann das Mitochondrium kam, was aber laut den Autoren in der Studie widerlegt werden konnte.



  10. #20
    Gast

    Re: Diverse Berichte und Meldungen zum Thema

    Jahrhundert der Citys

    2050 leben 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten



    Wir leben bereits im Zeitalter der Städte, in den kommenden Jahrzehnten wächst der weltweite Anteil an Stadtbewohnern auf 70 Prozent an. - Foto: REUTERS/Kimimasa Mayama

    Regional unterschiedliche Trends bei Urbanisierung: In Zentraleuropa schrumpfen die Städte, in den Schwellenländern wachsen sie

    London - Waren 1950 29 Prozent der Menschheit Stadtbewohner, so sind es mittlerweile über die Hälfte; 2050 werden es einer aktuellen Prognose zufolge 70 Prozent sein. Auf die vorschreitende Verstädterung der Weltbevölkerung macht die Wissenschaftszeitschrift Nature in einer Sonderreportage aufmerksam. Regional gestaltet sich die Urbanisierung jedoch weiterhin sehr unterschiedlich - und wirft dabei neue Probleme und Chancen gleichermaßen auf.

    Wachsende Megacitys

    Einer der Trends ist jener der wachsenden Großstädte, denn bereits heute lebt jeder zehnte Mensch in einer Megacity. Einwohnermäßig führt weiter Tokio (36 Millionen) die Liste an vor Delhi (22 Millionen), Sao Paulo, Mumbai, Mexico City, und New York (jeweils 20 Millionen), sowie Shanghai, Kalkutta, Dhaka und Karatschi. Zu den Metropolen, die bis zum Jahr 2025 am meisten Zuwachs bekommen werden, zählen die Experten Kinshasa, Shenzhen, Chongquing, Guangzhou, Jakarta, Bogota, Lima und Laore.

    Am schnellsten wachsen die Städte auch in Zukunft in Asien. Zählte die Stadtbevölkerung dort 1950 noch 234 Millionen Einwohner, so waren es 1990 eine Milliarde. Für 2025 werden 3,4 Milliarden erwartet. Abgesehen von Australien ist heute Südamerika mit 80 Prozent der Kontinent mit der höchsten Urbanisierung, was anteilsmäßig doppelt so viel ist wie 1950. Die absolute Zahl der Städter wird dort bis 2025 von 500 auf 650 Millionen ansteigen. Afrika ist in Sachen Verstädterung mit 40 Prozent Schlusslicht, besitzt jedoch viele der am schnellsten wachsenden Städte, allen voran Lagos und Kinshasa.

    Verstädterung stockt in Europa

    Allein in manchen Industrieländern ist die Verstädterung ins Stocken geraten. In Zentraleuropa, Großbritannien und Italien schrumpfen viele Großstädte, während sie am Balkan, in der Ukraine, Skandinavien, Spanien und Frankreich weiter wachsen. In den USA findet das Stadtleben ständig mehr Anklang. Gibt es derzeit 261 Millionen US-Stadtbewohner, so werden es 2025 bereits 308 Millionen sein, wobei das größte Wachstum auf mittlere Städte fällt.

    Mit den Städten steigen auch die sozialen und ökologischen Herausforderungen. Der Klimawandel wird besonders von Städten verursacht - konsumieren sie doch bereits jetzt zwei Drittel der Gesamtenergie und verantworten damit einen ebenso hohen Anteil des CO2-Ausstoßes. Städte leiden auch überproportional stark am Klimawandel. Bestimmte Bereiche wie etwa die Gesundheitsversorgung werden durch die Urbanisierung allerdings leichter gemacht.
    (red/pte)

    Quelle : http://derstandard.at/1287099964823/Jah ... n-Staedten

Seite 2 von 24 ErsteErste 12345612 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •